In dieser Episode sprechen wir mit Dennis Buchwald darüber, wie man als WordPress-Dienstleister*in oder Agentur aus der Menge herausstechen kann.
Dennis teilt offen seine Erfahrungen mit seinen unterhaltsamen Kurzvideos und dem Effekt, den diese Videos auf die Kundengewinnung haben. Dabei sprechen wir viel über Authentizität auf Social Media und darüber, wie Du Vertrauen zu Dir und Deinem Business aufbauen kannst.
Unser Gespräch deckt folgende Themen ab:
00:00 Intro & Wer ist Dennis?
03:14 Eigene Stimme auf Social Media finden
21:03 Kommen sinnvolle Anfragen über Social Media?
31:42 Wie aufwändig sind die Videos?
41:02 Die Social Media Fallen
48:05 Wenn man in der Menge untergeht...
01:02:57 Persönliches Profil oder Firmenprofil?
01:11:04 Ich will nicht vor die Kamera!
01:21:37 Bullet Fragen
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Das Schöne an WordPress ist, jeder kann mit relativ wenig Aufwand die Selbstständigkeit oder ein WordPress-Business aufbauen.
Das Negative an WordPress ist, jeder kann sich mit relativ wenig Aufwand die Selbstständigkeit oder das WordPress-Business aufbauen.
Und das führt halt dazu, dadurch dass WordPress so populär ist, dass es relativ viel Angebot gibt von Dienstleistungen, von Agenturen und alles was man so im Internet finden kann.
Und in dieser Episode schauen wir uns an, wie man aus der Menge rausstechen kann, um dann wirklich ein authentisches WordPress-Business zu bauen, eins, wo man nicht in der Menge untergeht.
Und was das alles bedeutet und wie man da am besten vorgehen kann, das schauen wir uns in dieser Podcast-Episode an.
Herzlich Willkommen bei der 78. Episode der Dominik Liss Show.
Auf diesem Podcast gibt es WordPress und Business Talks.
Das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig.
Denn in jeder Episode entpacken wir die Skills, Storys und Geheimnisse der besten Experten aus der WordPress-Branche und das Ziel des Podcasts ist dir dabei zu helfen, ein besserer Professional in der WordPress-Welt zu werden.
Heute unterhalten wir uns mit Dennis Buchwald und da bin ich schon sehr gespannt auf das Gespräch, weil wenn du auf LinkedIn unterwegs bist oder auch auf Instagram, TikTok und keine Ahnung Dennis, wo auch immer du noch postest, also du bist da wirklich sehr aktiv, dann ich kategorisiere dich jetzt mal als WordPress-Social-Media-Star, weil du machst extrem viele und extrem coole Kurzvideos, wo sich die meisten Leute glaube ich davor drücken und letztens, was finde ich mega cool, weil du machst das auch mit extrem viel Einsatz, da hast du dich als ein Arzt verkleidet und warst da Notarzt für WordPress-Supportfälle und hast uns da mitgenommen und in ein paar coole Themen.
Und allgemein, damit wir jetzt doch nicht so hängen bleiben an dem Social-Media-Thema, ist Dennis dann auch Gründer und Inhaber von DBW Media, einer Digitalagentur in Deutschland.
Aber bevor ich dann irgendwie zu viel erzähle oder in die falsche Richtung erzähle, Dennis, hallo, herzlich willkommen.
Könntest du dich bitte auch selbst vorstellen, damit sich die Leute etwas besser kennenlernen können und dann tauchen wir gleich in das Thema ein, wie man in der Menge der WordPress-Dienstleister rausstechen kann.
Danke Dominik, ich freue mich hier zu sein.
Vielen Dank für die Einladung, ich bin ein bisschen aufgeregt, merkt man vielleicht, aber vielen Dank für die nette Anmoderation, ich bin der Dennis Buchwald, ich bin Gründer und Inhaber der Agentur DBW Media, wie du schon gesagt hast, wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Webseiten zum besten Mitarbeiter im Team zu machen.
Ich habe das Marketing aber tatsächlich im Club und als DJ gelernt.
Ich habe mich 2016 schon damit selbstständig gemacht und musste da schon sehr viel Gas geben, damit man gehört wird.
Deswegen kommt jetzt vielleicht auch so diese unkonventionellen Wege, wie ich mich selber vermarkte und genau, ich glaube das.
Ja, also ich finde es super, wie ihr das macht, also gefühlt ist es halt sehr, sehr authentisch, was heutzutage sehr selten ist, vor allem wenn du jetzt in der Agenturbubble bist oder in der WordPress-Dienstleisterbubble, weil oft ist es so, hey, schaust mal, wir bieten diese Dienstleistungen an oder hey, schaut mal wir haben dieses Projekt abgewickelt oder hey, schaut mal da kommt ein neues Gesetz von der EU, bitte Angstmacherei, du musst da jetzt irgendwie Dienstleistungen buchen, damit du dann uns beauftragst und so weiter.
Also es sind oft so informative Posts oder sehr, sehr marketing heavy, die Posts, die dann ins Internet kommen, wenn es um die WordPress Dienstleistungen geht und das ist halt nicht etwas, was man halt gerne verfolgt online, dann hat man immer das Gefühl, hey, da will man irgendwas verkaufen und so weiter.
Und dieses, ich finde schon, dass es schon für jeden individuell halt ein Rätsel ist, wie kann man dann individuell auf Social Media kommunizieren.
Und ich finde, du hast dann deinen Weg, wie du kommunizierst, halt wirklich schon wirklich gut ausgearbeitet und ich glaube, du fühlst dich da wohl in der Rolle.
Und Und es wird dann auch immer besser und immer mehr Entertainment, was du dann einbaust, wie zum Beispiel das, was ich vorher erwähnt habe mit dem Arzt, dass du jetzt zum Beispiel zusätzliche Requisite dazu nimmst und da ein bisschen die Leute mehr mitnimmst.
Und kannst du da vielleicht etwas darüber erzählen, ich meine, dass du in der WordPress-Welt bist und so weiter, ist, glaube ich, jetzt eben klar, dass wir es im WordPress-Kontext das berühren werden, das Thema, aber kannst du da vielleicht in das Thema eingehen, wie du diesen Weg für dich gefunden hast, weil das ist ja nicht so, hey, du bist jetzt aufgewacht, du machst ein WordPress-Business und passt, ich kann authentisch kommunizieren auf Social Media, sondern das ist halt immer ein Prozess.
Hat das bei dir, keine Ahnung, mit Blogs angefangen, mit Audio oder gleich mit Video und wie hast du dann deine Videostimme oder dein Video, Bild dann gefunden.
Ja, also wie jedem ging es mir am Anfang natürlich so, dass wenn ich meine Stimme oder vor allem auch mein Bild irgendwo aufgenommen gehört habe, das gar nicht gut fande und auch gedacht habe, was, so höre ich mich an, okay.
Und wir mussten damals schon gerade, wo wir die ganzen Veranstaltungen gemacht haben, war es halt schon so, dass alle irgendwie den gleichen Marketingweg damals gewählt haben.
dort hast.
Zu dem Zeitpunkt hat man viel mit mit Bildern und Flyern kommuniziert und ich bin aber schon immer ein Fan von Leuten, die quasi in die Kamera sprechen können und auch gut in die Kamera sprechen können.
Und ich finde halt, dass du in 30 Sekunden Videoaufnahme so viel mehr sagen kannst und zum Ausdruck bringen kannst, wie durch ein Bild oder durch einen Flyer oder durch eine Werbung.
Und dann mussten wir da so ein bisschen durch, dass wir uns selber aufgenommen haben, unser Zeug promotet haben und das hat auch relativ schnell dann Früchte getragen, wurde dann auch immer besser und als dann ich mit der Selbstständigkeit begonnen habe, beziehungsweise mit DBW Media, das ist jetzt seit knapp eineinhalb Jahren meine Haupttätigkeit, da habe ich mir überlegt, wie will ich kommunizieren nach außen und das kommt auch so ein bisschen daher, dass ich gar nicht gern lese und ich auch mich von Werbetexten nicht so ganz angesprochen fühle und ich am besten sagen kann was ich sagen möchte über Kurzvideos und da habe ich aber auch mal überlegt mache ich lieber Kurz- oder Langvideos.
Bei Langvideos ist nur der Prozess und die Arbeit zu viel damit man in regelmäßigen Abständen was posten kann und dann habe ich mich auf das Kurzvideo eingelassen aber auch da wenn man jetzt in meinem Profil ganz Das erste Video jetzt auch von DBB Media ist auf jeden Fall viel, viel schlechter, wie es jetzt heute ist.
Und dann entwickelt man sich so weiter.
Also ich finde es sehr gut, dass du das schon so sagst, dass ich da total meine Rolle gefunden habe.
Ich bin meiner Meinung nach immer noch in so einer Prozessfindung, wo geht es hin.
Weil es natürlich auch sehr schwierig ist zu entscheiden, wen will ich ansprechen, weil ich manchmal gerne sehr nerdy werden wollen würde.
Aber der, der da einen Tipp mitnehmen kann, ist ja nicht der, der dann am Ende des Tages mein Kunde werden könnte.
Und am Ende des Tages möchte ich es ja dazu machen, um Unternehmern, die Probleme bei ihrer Webseite haben, zu helfen, anzusprechen und im Idealfall natürlich als Kunde zu gewinnen.
Und ich finde es aus dem Grund auch super, wie du das machst online, weil man fühlt sich halt wirklich so als wäre man bei euch dann im Büro drinnen mit dabei, weil du zeigst dann auch vielleicht ein Kurzvideo so, hey schauts, das haben wir für unsere Kunden gemacht, das war das Problem, wir haben das so gelöst, zum Beispiel mit, keine Ahnung, Custom Post Types, da kann sich der Kunde das eintragen und so schaut das im Frontend dann aus, so wird das ausgespielt, diese Automatisierungen sind im Hintergrund und so weiter.
Und das ist dann nicht so, wie viele dann zum Beispiel kommunizieren, das ist so vor allem sehr oft auf Websites.
So, hey, wir bieten diese Dienstleistungen an, wir bieten Leistungen an wie Design, Development, SEO und keine Ahnung, was man da noch alles in einen Korb reinwerfen kann.
Und viele kommunizieren dann auch, wenn die was posten, auch von den eigenen Leistungen, die die anbieten.
Aber so wie du die Videos gestaltest, ist immer so use case bezogen, dass man sich dann denken kann, hey, ich habe auch dieses Problem.
Vielleicht komme ich dann einfach auf euch zu, weil ihr habt ihr ja das Problem für jemanden anderen gelöst und vielleicht könnt ihr das ja für mich lösen.
Das Problem, was dabei ist, dass dadurch, dass die Probleme halt sehr individuell sind, muss man glaube ich relativ viel Content machen von diesen verschiedenen Sachen, weil das einfach individuelle Probleme, kann man einfach nicht generisch kommunizieren über zum Beispiel eine Website.
Deswegen ist es halt einfach da die Menge von den Videos, die da ausschlaggebend ist, aber habt ihr dann wirklich gemerkt, hey, das bringt jetzt was oder habt ihr dann Kundenanfragen darüber bekommen oder was hat dir oder euch dann in dem Fall das alles gebracht, weil irgendwie am Ende des Tages ist es ja doch ein Business und hast du da Erfolgsgeschichten, die du uns da jetzt mitteilen kannst? Also ja, auf jeden Fall.
Also vor allem dieses Leistung und Lösung zu differenzieren, weil am Start meiner Selbstständigkeit und am Start der ersten Version der Webseite haben natürlich auch, wie alle erzählt, was wir doch alles können.
Haben uns da zwar schon ein bisschen darauf fokussiert, jetzt nicht wieder dieses 360-Grad-Paket zu machen, sondern schon klar Fokus auf Webseiten zu legen.
Aber auch da, kein Mensch geht, wacht auf und sagt, ich brauche heute eine Webseite und dann haben wir relativ früh verstanden, wir müssen Lösungen verkaufen und keine Leistungen und haben das dann auch alles umgestellt.
Aber wie du schon sagst, es ist viel zu schwierig zu kommunizieren, was jetzt deine individuelle Lösung sein kann.
Und auf einer Webseite eigentlich heutzutage auch gar nicht so möglich.
Ich glaube auch generell, dass so für uns die Webseite einfach, die muss da sein.
Aber so echte Anfragen über die Webseite kommen eigentlich so gut wie gar nicht.
Also ich merke das dann auch immer.
Bei mir kommt eigentlich alles über Social Media zu dem Punkt, ob sich das gelohnt hat.
Also ich würde sagen 100 Prozent der Kundschaft kommt durch Social Media.
Und in Bezug auf das, dass ich dann auch so zeige, was man so machen kann, da denke ich halt, wir können ja nicht immer davon ausgehen, dass jetzt jemand, der eine Webseite hat und er muss vielleicht irgendeine Sache mal pflegen und er kommt aber nach Schwierigkeiten und das ist umständlich für ihn, dass er überhaupt versteht, dass man irgendwie einen Custom-Post-Type machen könnte und wir könnten dir dynamische Werte einbauen, dass es für dich super einfach ist, das zu pflegen auf der Webseite.
Und das kam dann so ein bisschen natürlich durch die ganzen Kundengespräche und im Endeffekt das, was ich den Kunden zeige, was alles möglich ist, versuche ich dann in einem ganz, ganz kleinen Rahmen, in zwei Minuten kurz auch mal irgendwie in einem Kurzvideo zu zeigen Und vor allem halt, wenn ich gerade dabei bin, weil mir ist auch Authentizität sehr wichtig.
Und ich denke, oder ich frage mich das sowieso, warum sehr viele Leute, sobald du in einer Geschäftskommunikation, also Customer und Business, warum das so komisch wird.
Und wenn man sich aber abends treffen würde, würde man ganz anders miteinander sprechen.
Und ja, ich denke, People-Business-Leute machen Geschäfte mit anderen Leuten.
Deswegen immer alles echt halten, die Hemmschwelle nicht zu hoch und keine Sprache nutzen, die dann sowieso keiner versteht.
Genau, aber um jetzt nochmal auf die Frage einzugehen, ob das was gebracht hat.
Ich würde sagen, dass am Anfang klar war, so ein bisschen Netzwerk.
Leute, die mich kennen, aber die haben auch dadurch erfahren, dass ich das jetzt mache durch Social Media.
Also die geben ja auch nicht ein bei Google, Webseite, Heilbronn oder irgendwas.
Das würden wir schon sagen 100% Social Media und dann gab es auch so zwei, drei Kampagnen, die haben richtig viel gebracht.
Also ich habe mal so ein Social Media Video dazu gemacht, dass ich 100 Euro Provision allen Leuten zahle, die mir Kunden bringen und hatte dann in zwei Tagen drei Kunden.
Also das funktioniert gut.
Nice.
Und ich finde es mega interessant immer zu hören, wie das bei Leuten funktioniert und vor allem, wo ich dann selbst darauf aufmerksam werde, so hey, die machen coolen Content.
Ich glaube, da kann ich, da habe ich Aufholbedarf, um da mal jetzt das mit dem Geh, mit den Short Videos da ein bisschen was aufzuholen.
Vor allem auf LinkedIn, weil ich bin nicht so oft auf Instagram oder TikTok unterwegs, aber du postest dann ja auch auf LinkedIn und das hat mich in der Form dann wirklich beschäftigt, weil erstens machen das extrem wenige, also so Kurzvideos und allgemeine Videos auf LinkedIn zu posten, also alleine wenn du ein Video veröffentlichst auf LinkedIn stichst du schon raus und dann wenn du dann nicht diese klassischen LinkedIn-Posts machst wie, hey, ich war am Wochenende im Zoo mit meinem 5-Jährigen, der hat einen, keine Ahnung, Dinosaurier berührt, was auch immer und dann habe ich gedacht, wo ich mein Business angefangen habe, aha, das ist die Essenz des Lebens und so weiter und am Ende kauft man Coaching oder so.
Und das ist halt das, wo man dann das ansprechen so, hey, authentisches Kommunizieren oder nicht.
Und das, was du gesagt hast, was ich finde ich ziemlich cool finde, was ich ziemlich cool finde, ist das, dass man sich so verstellt dann online.
Also wenn man dann irgendwie so diese Marketingmaske auf hat oder diesen Marketinghut, dann kommuniziert man plötzlich ganz anders.
Und ich habe da für mich so eine Regel gefunden, damit das alles authentisch bleibt, ist, wenn ich etwas online veröffentliche, würde ich das offline einer Person genauso sagen, wenn wir in einem Gespräch wären.
Also so quasi, wieso sollte man sich online verstellen, wenn man das offline einer Person nicht sagen würde, face-to-face? Und wenn man dann immer so dieses Gefühl hat, okay, online kann ich das ja posten, aber in einem Gespräch am Abend, bei einem Abendessen, würde ich das jetzt nicht so formulieren oder nicht so einer Person ansprechen, auf diese Art und Weise, dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob das wirklich der Weg ist, den man dann online eingehen möchte.
Also erstens einmal, wenn wir bei dem Leitfaden bleiben, wie kann man aus der Masse rausstechen? Also erstens einmal, das was du vorher gesagt hast, um das mal zusammenzufassen, Lösungen kommunizieren und keine Leistungen.
Und einfach auszuprobieren, das ist glaube ich das wichtige, weil klar, die sehen dann, hey bei dir funktionieren die Kurzvideos, dann kopiere ich einfach das mal und dann schauen wir mal, wie das für mich funktioniert.
Und meistens funktioniert dann dieses Kopieren nicht so wirklich, also man muss sich dann schon wiederfinden in dem Medium.
Das ist dann auch etwas, was dann einen zusätzlichen Boost gibt, was dann die Authentizität angeht.
Aber das, was sich jeder mitnehmen kann, ist einfach mit Lösungen kommunizieren und nicht mit Leistungen.
Und bevor wir uns da weiter vertiefen in Social Media Content, hast du da ein paar Tipps, wie man das auf der Website machen kann? Weil ich glaube, da habt ihr euch auch ziemlich viel damit beschäftigt, weil euer Claim ist ja, die Website zum besten Mitarbeiter im Team zu machen.
Und das ist ja nicht einfach durch Zufall entstanden, dass ihr das so kommuniziert und überall präsent habt diesen Claim.
Und kannst du da uns ein paar Tipps geben, was man so beachten will, wenn man jetzt nicht unbedingt Videos produzieren möchte, aber trotzdem lösungsorientiert online kommunizieren möchte.
Ja, ich habe auch noch kurz eine ergänzende Sache zu der Geschichte mit Authentizität.
Wenn du bei Kurzvideos oder egal in welcher Kommunikation einfach immer so bist, wie du bist, oder vielleicht ist es zu schwebisch, so bist wie du bist, das kann halt keiner nachmachen.
Und ich glaube in der heutigen Zeit, also ich merke das ja auch bei mir selber, ich gucke dann auch, wer macht das relativ erfolgreich und merke dann auch so, hey, sollte ich das nicht mal so ähnlich machen.
Aber ich glaube, heutzutage muss man die Dinge so tun, wie man sie tun würde und muss auch von innen heraus kommunizieren und das findet immer seine Zielgruppe.
Und noch besser ist, wenn man nicht in einer anderen Sprache kommuniziert, als man selber ist, zieht man auch genau die Kunden an.
Und das war mir auch sehr wichtig, dass ich halt, also ich habe mir wahrscheinlich, wie jeder am Anfang überlegt, was sollen wir jetzt da tun? Das ist eine riesen Agentur und super professionell, aber was kommt dann für Kunden? Und habe dann relativ schnell gemerkt, wenn wir sind, wie wir sind, ziehen wir auch genau die Leute an, die zu uns passen.
Und das ist tatsächlich so.
Also die Kunden, mit denen ich arbeite, sind alle super cool.
Wir haben eine gute Zeit.
Es ist wenig Dienstleisterkunde, sondern eher partnerschaftlich.
Und genau darauf basiert quasi auch dann die Kommunikation und es fängt mit so banalen Sachen an auf der Webseite wie Du und kein Sie.
Das sind so ganz einfache Sachen und wenn ich jetzt zum Beispiel auch bei Erstkontakten schon merken würde, dass einer gerne gesiezt werden möchte, dann ist eigentlich schon totale Red Flag und es funktioniert da nicht, weil ich mir da auch denke, dass in der heutigen Zeit niemand gesiezt werden möchte freiwillig und auch in der Sprache, wenn ich mit Sie die Leute anspreche fühle ich mich nicht angesprochen.
Und die Webseite zum besten Mitarbeiter zu machen.
Ja, das ist so ein bisschen da wo ich herkomme sind sehr sehr viele Webseiten noch klassische Visitenkarten-Webseiten und das ist natürlich heutzutage technisch so viel mehr möglich, was denn eine Webseite für dich tun kann.
Und die muss nicht einfach nur im Internet sein und jeden Tag quasi Geld kosten, sondern die kann ja auch aktiv für dich was machen.
Die kann aktiv Vertrieb machen, die kann aktiv Mitarbeiter finden.
Und wir wollten uns relativ stark positionieren, weil das natürlich auch wichtig ist in diesem ganzen Dschungel, dass wir halt nicht die wunderschöne Agentur sind, die auch Webseiten macht und wollten und haben halt auch durch unsere Arbeit so gemerkt, dass wir am meisten pumpen können, indem wir Strukturen denken, indem wir Lösungen denken und indem wir vor allem ein Unternehmensziel denken.
Und das passiert halt sehr oft, dass eine Webseite gar nicht so richtig an das Ziel angepasst wird.
Und wir sehen das eigentlich eher so, dass eine Webseite eigentlich ein Plakat ist.
Und bei einem Plakat überlege ich mir auch, was will ich mit diesem Plakat heute sagen und warum ist es wichtig, dass es eine Woche am Straßenrand steht.
Was ist das Ziel dieser Kampagne? Und genau so wollen wir auch natürlich ein bisschen langfristiger Ziele für die Firma erreichen und dann wollte ich mich aber nicht zu stark positionieren, dass ich dann eingeschränkt wäre, zum Beispiel wir machen super gutes Suchmaschinenoptimierung oder PageSpeed oder Conversion oder was auch immer und habe mir dann was überlegt, was ich quasi klar kommunizieren kann, dass das für jeden in einem Satz verständlich und vor allem auch für den Unternehmer in einem Satz verständlich, der eigentlich jetzt erstmal keine Ahnung von Internet hat, aber ich habe trotzdem die Freiheit ganz viele Punkte anzugehen.
Ich kann für die Suchmaschinenoptimierung, Conversion, Webdesign, Serverhosting und alles trägt ja dazu bei, dass dieser Mitarbeiter gut funktioniert.
Und das war so ein bisschen die Aufgabe und jetzt ist es halt super einfach.
Ich mache ein Video und sage, hey wir machen deine Website zum besten Mitarbeiter.
Das kann man so und so so machen und ja, also es war für mich grundlegend wichtig, die Hemmschwelle sehr tief zu halten, weil oft merke ich bei Webseiten, dass die nicht für einen Konsumenten sprechen, der keine Ahnung für Web hat.
Das ist gerade auch so bei IONOS oder so, das sind Abkürzungen, die versteht ja kein Mensch, falls man hier irgendwelche großen, oder warte, wir machen eine neue, gerade bei den großen Hosting-Anbietern, da wird ja eine Sprache verwendet, die kann man nicht greifen, wenn ich jetzt als Unternehmer eine Webseite brauche, komme ich da ja schnell an meine Grenzen, was das Verständnis angeht.
Ja und ein Thema ist mir da noch aufgepoppt von dem, was wir vorher besprochen haben, ist, dass du gesagt hast, okay 100 Prozent der Kunden sind über Social Media gekommen.
Ist es dann so, weil das glaube ich, was viele Leute im Kopf haben, okay, da erreichst du Leute, aber die sind nicht wirklich qualifiziert an die Kunden.
Also da sind solche Anfragen, hey, ich habe ein Problem, kannst du mir helfen, so in die Richtung, aber mit Kosten und so weiter ist dann eine andere Sache, wie hoch das Budget ist und das Ganze und kommen da wirklich qualifizierte Kunden? Also ich sage jetzt mal Unternehmen auf dich zu, ich meine da gibt es ja auch diese Unterscheidungen zwischen kleines Unternehmen, dann Enterprise Kunden und alles dazwischen, was die jeweiligen Definitionen sind, ist eine andere Geschichte, auf das müssen wir jetzt glaube ich nicht genauer eingehen, aber kommen da wirklich für euch qualifizierte Kunden über Social Media oder ist das meistens so, okay eine von zehn Anfragen, damit können wir was anfangen und der Rest ist einfach nur Spam oder nicht wirklich sinnvoll, dass ihr da eingesetzt werdet, eure Leistungen in Anspruch genommen werden zum Beispiel.
Also es ist tatsächlich aber da total unterschiedlich auf die Plattform und der Qualität der Anfrage.
Bei TikTok würde ich sagen ist es nicht 100 Prozent, aber schon 80% Spam.
Also ich habe da auch noch so ein kleines Vorgehen, wenn einer per DM irgendwas schreibt und ich kann null damit anfangen, das ist auch schon ein Red Flag.
Dann antworte ich natürlich trotzdem freundlich, aber das habe ich dann schon abgeschlossen, dass das nichts wird.
Und bei Instagram würde ich sagen, und das finde ich auch faszinierend, weil ich eigentlich nicht und Fokus auf Instagram legen wollte, aber da ist die Qualität schon sehr, sehr hoch.
Es gibt natürlich die Leute, die mir schreiben, hey, ich habe ein Problem, aber die kenne ich auch so vielleicht über Umwege oder die kennen mich und das passt dann auch.
Und ich habe halt auch Videos, wo ich klar kommuniziere, was für die Budgets sind.
Das steht auf der Webseite, dass es irgendwie ab einem gewissen Betrag erst losgeht.
Aber da ist auch interessant, wenn ich dann in so richtig qualifizierten Erstgesprächen wo auf jeden Fall was draus wird, stelle ich manchmal so Fragen, um zu gucken, ob die mal auf meiner Webseite waren.
Und eigentlich, und das finde ich auch faszinierend, und das würde so ein Zeichen, man darf halt null von sich selber ausgehen, die meisten Leute gehen überhaupt gar nicht auf die Webseite.
Also denen reicht quasi der Inhalt, den ich spreche.
Und was da auch noch ein richtig unfairer Vorteil für mich ist, ist auf jeden Fall, dass die Leute dann, also das läuft dann auch meistens so, ich schicke eine Termineinladung zu einem kostenlosen Gespräch und da ist da natürlich eh keine große Hemmschwelle, aber da weiß ich schon, wenn einer das eingeht und sich jetzt eine halbe Stunde Zeit nimmt, okay, der hat Bock und das ist dann auch qualifiziert.
Und wenn das über diese Hemmschwelle gar nicht rausgeht, sondern wenn das irgendwie in so einem Chat endet, dann ist es unqualifiziert.
Aber ich gehe relativ schnell darauf ein und sage, hey, lass uns das bitte mal besprechen im Erstgespräch, schick den Link, wenn der gebucht wird, weiß ich, okay, richtig warmer Lied.
Und wenn ich dann aber in diesem Erstgespräch bin, dann habe ich natürlich den Vorteil, dass die Leute genau wissen, wie ich bin und wie ich spreche.
Und normalerweise, und vielleicht sogar was ich kann, also ist meine Kompetenz hoch genug, damit du das Gefühl hast, dass ich deine Webseite betreuen sollte und normalerweise, wenn es jetzt so anonym oder ohne Gesicht laufen würde, hätte ich ja erst mal diese Barriere, dass die Leute erst mal von mir überzeugt werden müssen oder ich muss von mir als Mensch überzeugen oder wir müssen auch gucken, ob wir menschlich zusammen passen und das habe ich schon gar nicht.
Und dadurch ist es eigentlich viel viel einfacher, aber die Höhe der Anfragen ist auch auf jeden Fall geringer, weil es halt nicht so allerweltsmäßig ist.
Und auf LinkedIn, da gibt es eigentlich nur Contra, da gab es bisher noch keine vernünftige Anfrage.
Also manchmal Jobangebote gibt es viele, auch echt Superspannende hier bei mir in der Region, aber da hat sich nahezu viel ergeben.
Also ich würde sagen, 90 Prozent ist Instagram tatsächlich.
Ja, das sind dann die Projektmanager oder Geschäftsführer, die dann viel Zeit während der Arbeit auf Instagram verbringen.
Ja, das ist vielleicht auch noch wichtig zu sagen, dass wir uns eigentlich am allerberuhigsten fühlen bei so Firmen, die zwischen, vielleicht auch Solo-Selbstständige, aber zwischen einem und 20 Mitarbeiter haben.
Und am besten, also wir haben das ziemlich genau für uns definiert, am besten haben die ihr Business gestartet und haben so diese klassische, ich-kenn-da-jemand-Webseite und die das Geschäft skaliert jetzt und ihr braucht jetzt was besseres oder was vernünftiges oder was überhaupt mal professionelles und da kommen wir dazu und wir machen quasi die erste richtige Webseite mit Strategie mit mit klarem Ziel und vielleicht sogar mit irgendwelchen Funktionen, dass sie die Aktivarbeit abnimmt und das ist dann natürlich schon eine Frage wo positioniere ich mich wenn ich jetzt sagen oder okay ich will die Enterprise dann finde ich die vielleicht dann doch nicht.
Aber auch das ist ein totaler Mythos, dass nur Tanz-Videos auf TikTok sind.
Jeder ist überall und die Geschäftsführer und die Entscheider, die sind genauso auf TikTok und auf Instagram wie alle anderen.
Und man darf da auch so ein bisschen dem Algorithmus vertrauen.
Wenn ich so Education-Content mache, dann findet es halt auch keiner, der sich nur Katzenvideos angucken will, so das ist ja ganz klar, das Ziel der Plattform ist, dem Nutzer Inhalte zu zeigen, die ihn interessiert und jeder kennt es ja selber, sobald ich mich mal für ein neues Thema interessiere, sei es irgendwie ein neues Auto, habe ich plötzlich nur noch dieses Auto in meiner Timeline, also der Algorithmus ist da auf beiden Seiten zu benutzen.
Also wie, du hast jetzt noch keinen WordPress-Dance erfunden? Das kommt dann.
Das nächste virale Video.
Ich bleib mal auf die Idee auf.
Perfekt.
Dr.
Dennis macht ein WordPress Dance.
Ja, könnte man ja.
Es gibt ja diese Heartbeat.
Könnte man sich mal so belegen.
Aber da, bei WordPress ist halt, also ich nehme auch das Wort WordPress jetzt nicht unbedingt in den Mund, weil das dann schon wieder sehr stark einschränken würde, wer es überhaupt versteht.
Und ich würde gerne viel viel mehr über WordPress machen, weil ich WordPress liebe, aber da merke ich halt auch total in den Kommentaren, dass jetzt wieder die Devs da sind und die wollen mir erklären, also so wie über dem Video.
Ich habe ein Video gemacht, wo ich erkläre, dass man Bilder komprimieren muss für die Webseite und von 30 MB auf 3 MB gehen kann.
Und das meine ich einfach nur sinnbildlich, weil es mir ist schon klar, dass es andere Lösungen gibt.
Aber dann kommen auch so Kommentare, ja man kann das doch im Server, man muss das Caching alles richtig einstellen.
Ja, das weiß ich auch.
Oder wenn Leute mir erklären, es gibt auch, wenn es WordPress lastig wird, ich habe zum Beispiel so ein Tool, wo man responsive in so einem iPhone dann sieht für Google Chrome.
Das nutze ich natürlich, weil wenn ich in einem Kundengespräch bin, schalte ich das ein anstatt das DevTool, weil die Erfahrung ist, dass die Leute sobald dieses DevTool reinkommt schon, oh um was geht es jetzt, das ist mir zu viel und dann schalten die schon ab.
Deswegen habe ich diese Extension, dann hast du ein schönes iPhone Mockup und dann fühlen die sich wohler beim angucken.
Das nutze ich zum Beispiel auch in den Videos und dann erklären die Leute mir auch, ja du brauchst das gar nicht, das gibt doch ein Dev-Tool und da kannst du das alles machen und das ist halt so ein bisschen das Problem, wie du dich mit dem Content positionierst und das ist auch sehr wichtig oder generell natürlich mit einer Marketing-Sprache, dass du dir halt genau überlegst, was will ich überhaupt machen, für wen will ich das machen und was muss ich tun, um den zu erreichen und das muss man sich schon so ein bisschen überlegen und ich Ich habe jetzt über das letzte Jahr schon sehr, sehr Deep-Dive-Videos gemacht, wo ich natürlich super gerne auch über Custom-Post-Types, über PHP-Entwicklung oder über JavaScript-Lösungen spreche.
Aber das mache ich eher für mich, weil es mir Spaß macht.
Ja.
Aber so ein Value daraus ziehe ich eigentlich nicht.
Kurze Unterbrechung in eigener Sache, weil falls dir die Podcast-Episode, der du jetzt gerade zuschaust oder zuhörst, gefällt und du keine andere Podcast-Episode mehr verpassen möchtest, weil mit den Algorithmen war's man ja nie, manchmal spielen die einem ein Video aus und manchmal verschwindet das im Internet-Ether, dann würde ich dich herzlichst zu dem WP Office Newsletter einladen.
Weil in dem WP Office Newsletter bekommst du Recaps aus den letzten Wochen und da gibt's Zusammenfassungen von den letzten Podcast-Episoden, Livestreams, Tutorials und Vlogs und ich verspreche dir eine totale Unregelmäßigkeit, weil ich bin kein Roboter, ich werde maximal eine E-Mail im Monat verschicken, wenn nicht weniger.
Aber dafür ist das alles schön kompakt in einer E-Mail zusammengefasst und dadurch wirst du natürlich die weiteren mega interessanten Podcast-Episoden in den Postfach bekommen und keine weitere Episode verpassen.
Falls du aber nicht so oft von mir hören möchtest, aber mich trotzdem unterstützen möchtest, dann wäre ich dir extrem dankbar, wenn du den Podcast in deiner Podcast-App deiner Wahl bewerten könntest, wenn du mir so ein Review abgeben könntest.
Ich weiß, bei manchen Podcast-Apps ist ziemlich versteckt, aber das wird mir enorm viel weiterhelfen, um einfach neue Leute zu erreichen.
Und wenn du jetzt zum Beispiel zuschaust auf YouTube und nicht im Podcast hörst, dann hinterlass bitte einen Like, einen Kommentar und das wird mir um Welten weiterhelfen.
Den Link findest du natürlich unten in der Beschreibung.
Vielen Dank dafür und jetzt geht's weiter mit der Podcast Episode.
Einerseits klingt das alles schön und gut, nur dann kommt halt auch die Sache, hey das muss ja super aufwendig sein, um sowas zu produzieren, weil Videos, da braucht man Kameras, da muss man aufnehmen, schneiden, bearbeiten, dann ist die Tonqualität schlecht, dann muss man den Raum, wo man sitzt, bearbeiten, damit das Echo nicht so da ist, oder dann braucht man halt ein Mikro, dann muss man in Equipment investieren, dann braucht man das, das, noch dieser Tools zum Schneiden, Software und so weiter, was auch immer.
Klingt alles sehr aufwendig, aber das, was ich zum Beispiel sehr interessant fand, also diesen Aspekt, dass man wirklich sich fühlt, wie als würde man bei euch sitzen im Büro, weil du hast zum Beispiel dann letztens das Logo-Carousel-Plugin in das WordPress Repo gebracht und das war so das erste Video war, hey schaut, das haben wir jetzt für einen Kunden eingesetzt als Lösung und dann haben wir das gleich für uns intern als Plugin gebaut.
Nächstes Video war, hey, wir haben uns dann gedacht, wir können das bei WordPress einreichen als Plugin, damit dann auch ein Plugin im Repo ist von euch und beim nächsten Video, okay, wurde abgelehnt, weil wir da ein paar Sachen noch korrigieren müssen.
Ein paar Wochen später, weil die Prozesse dauern einfach so lange bei WordPress, ein paar Wochen später so, hey, jetzt wurde es genehmigt oder jetzt ist es schon im Repo drinnen, so hey, da könnt ihr euch anschauen oder könnt ihr euch downloaden.
Und das ist so ein Prozess, den du halt mitverfolgen kannst über mehrere Wochen.
Ja, und das sehe ich dann so vom Aufwand her, vom Produktionsaufwand, und ich mag da jetzt nicht die Qualität wie schlecht reden oder sowas, aber man kann ja einfach das Handy nehmen, sich aufnehmen mit der Selfie-Kamera, kurz quatschen, was passiert ist, auch die Kamera umdrehen auf den Screen, das heißt man braucht nicht einmal eine Screen Recording Software, da mal den Screen aufnehmen, durchzuscrollen, zu zeigen, hey, das haben wir so gemacht, das Video ist eigentlich schon fast fertig zusammengeschnitten und kann man schon posten.
Aber dann gibt es ja auch die Regel, hey, für jede Minute Video muss man 10 Minuten investieren, damit das irgendwie produziert wird.
Bei Short-Videos ist es, glaube ich, noch höher, weil der Output ein sehr kurzes Video ist, aber du musst genau die gleiche Vorarbeit leisten, wie bei einem längeren Video meistens.
Und wie ist es dann in Bezug auf Aufwand? Ist es super aufwendig, dass du da einfach nur vorm Computer sitzt und Videos schneiden musst und nicht mal zum Arbeiten kommt, weil das ist, glaube ich, das Bedenken von vielen so, okay, mit Video mag ich nicht mal anfangen, weil dann komme ich ja nicht mal zum Arbeiten und so weiter, dann nimmt das zu viel Zeit in Anspruch und ich muss mir das Equipment kaufen und so weiter.
Wie würdest du den Aufwand einschätzen, wenn da jetzt sich jemand überlegt, okay, ich mag das ausprobieren, aber ich habe keine Ahnung, ob ich das überhaupt schaffen werde? Sehr, sehr gute Frage.
Da bin ich nämlich gerade aktuell auch sehr am Umbauen meiner Strategie.
Meine Strategie war maximal effizient und vielleicht zählte die auch gleich, aber ich bin jetzt gerade so ein paar Tagen mache ich sehr, sehr viel aufwendig geschnittenere Videos, weil ich so ein bisschen austesten will, ob ich mit geskripteten Videos, wo ich eine ganz klare Message habe, schnell geschnitten in diesem TikTok-Schnitt, viele Animationen und alles auf 60 Sekunden runtergebrochen, ob das da mir nochmal eine andere Reichweite bringt, weil ich so ein bisschen auch das Gefühl habe, dass so der Zenit gerade erreicht ist.
Wenn ich jetzt einfach so weitermache, würde ich einfach nur so Follower bespaßen, aber ich möchte ja natürlich am Ende des Tages Reichweite dadurch generieren und dass ich so ein paar viralere Videos mir überlege, die dann theoretisch das Potenzial haben, erstmal eine breite Masse anzusprechen und die dann quasi den Trichter wieder runterbrechen.
Und die sind brutal aufwendig, also eine Minute Video, zehn Minuten Arbeit, eher eine Minute Video, fünf Stunden Arbeit, weil da halt der komplette Prozess einmal da ist.
Idee überlegen, Hook überlegen, Skript schreiben, aufnehmen und dann halt auch performen während der Aufnahme, schneiden und hochladen.
Das ist nämlich auch nicht zu unterschätzen.
Das ist total aufwendig, weil halt jede Plattform wieder ein bisschen anders ist.
Und meine eigentlichen Videos, die fallen mir super einfach und da ist halt aber das Ding, wenn man sich wohl fühlt vor der Kamera, dann geht es auch schnell.
wenn was passiert und wenn man das so ein bisschen so macht, wie wenn man einem Kollegen eine Sprachnachricht machen will, weil die gerade was sprechen, dann ist es passiert und er sagt, ey, pass mal auf, was gerade passiert ist und du erzählst es, das ist so das Beste.
Und Social Media belohnt es auch, umso echter der Content ist.
gerade in dem Wandel der Kurzvideos geht es ja schon eher darum, dass es nicht gestaged ist und nicht, wir haben uns einen Tag hingehockt und 20 Skripte runtergerattert, sondern umso echter, umso besser, umso authentischer, umso besser.
Und da würde ich sagen, kann eigentlich jeder das mit seiner Hosentasche schon erledigen, weil jeder halt ein valides Smartphone hat.
Wenn du ein bisschen mehr machen wollen würdest, wäre gut, wenn du noch ein externes Mikrofon hast, aber das kriegst du für unter 100 Euro und dann bist du eigentlich schon am Start.
Und ich bin jetzt kein CapCut Fan.
Und dann bist du Influencer.
Nee, dann kannst du Content produzieren.
Ich bin jetzt kein großer CapCut Fan, aber Software wie CapCut macht halt auch das Videoschneiden brutal schnell.
Also zum Beispiel, ich habe gestern ein Video machen wollen, da wollte ich hinter mir eine Animation, während ich was sag, also dass einfach hinter mir irgendwas hoch geht.
Das ist ein Premiere Pro, sehr aufwendig, weil die das einfach nur hinbekommen haben, dass ich mich mit einem Klick maskieren kann.
In CapCut ist es ein Klick und ich bin ausgeschnitten und ich kann hinter mir Animationen machen und Untertitel, alles funktioniert in CapCut ein bisschen besser, aber ja, man muss halt immer so ein bisschen überlegen, wo man seine Daten liegen lässt.
Ob jetzt Adobe besser ist, sei dahingestellt, aber ich komme halt von der Creative Cloud, wie Vermutlich jeder.
Und dann ist sehr wichtig, dass der Workflow funktioniert.
Also ich finde, man sollte schon täglich irgendwas machen und dann muss das einfach funktionieren, dass du genau weißt, wie so eine Kette läuft.
Und wenn du willst, kann ich kurz einen Abriss machen, wie das funktioniert? Bitte, bitte.
Genau, also ich mache das Video und dann ist das erste ja schon mal, also ich hocke am Computer, irgendwas Spannendes passiert, ich mache das Video und dann ist das erste mal, wie funktioniert überhaupt der Transfer, damit es schnell auf dein Gerät kommt, weil ich schneide zum Beispiel nicht auf dem Handy und AirDrop ist leider nicht immer ganz so zuverlässig.
Das läuft tatsächlich dann über die Cloud, also ich gebe einfach ein bisschen Zeit und dann synchronisiert es sowieso alles automatisch.
Dann habe ich das Video auf dem PC, schneide das relativ schnell, also maximal 15 Minuten, 20 Minuten nur die Amps und die unnötigen Sachen raus, aber mache jetzt da keinen großen Aufriss.
Dann, jetzt kommt quasi das Wichtige, dann habe ich verschiedene ChatGPT-Apps darauf trainiert, was ich, wie ich bin und wie ich spreche und habe quasi einfach ganz viele Videos von mir transkriptieren lassen und die als Trainingsdaten hoch gemacht, weil ich möchte, dass die Texte so klingen, als würde ich die schreiben.
Und während ich das Video, wenn der Rohschnitt des Videos fertig ist, lasse ich das transkriptieren in Premiere Pro und nehme quasi meine gesprochenen Wörter aus dem Video und tue die in die App und bekomme dann auf Basis des Inhalts des Videos für jede Plattform Texte, weil das ist auch noch mal richtig.
Man muss natürlich anders auf LinkedIn schreiben wie Insta und TikTok sind ähnlich, aber wenn man will, kann man sich da auch Unterschiede machen.
Und bei YouTube zum Beispiel brauchen wir immer einen Titel.
Ich lade auch auf YouTube Short hoch.
Genau, und dann will ich noch ein Thumbnail.
Das erstelle ich dann kurz in Photoshop, aber das ist eine Sekundenarbeit.
Aber wenn ich mir das alles immer ausdenken müsste, das wäre natürlich sehr viel Zeit.
Und dann exportiere ich das Video und dann nutze ich eine Software, die heißt Buffer.
Mit der kann man quasi Cross-Plattform-Posts machen und hat aber eine Oberfläche, um das alles zu pflegen und könnte das quasi auch planen und so weiter.
Und das ist nämlich auch sehr anstrengend, wenn du jetzt an deinem Handy auf jeder Plattform nämlich die Posting-Texte noch schreibst und das hochlädtst und wartest und machst und tust.
Das verbraucht auch so viel Zeit.
Und so in dem Flow würde ich sagen, bekomme ich das schon in 30 Minuten hin, dass dann tatsächlich ein Video da ist.
Aber ja, wie gesagt, manchmal habe ich richtig Bock, ein Video zu editieren, weil es mir einfach auch Spaß macht.
Dann versenke ich dann mal sechs Stunden.
Ja, da kann relativ schnell relativ viel Zeit reinfließen und das ist teilweise, Also wenn man das mag, mega cool, weil dann ist es so, hey du kannst dich in den Details verlieren und da mal eine Schraube drehen, dort mal eine Schraube drehen und schauen was passiert.
Ja aber so zum ausprobieren finde ich es ziemlich cool, dass es ganz easy geht und man muss jetzt nicht irgendwie aufwendiges oder teures Equipment haben oder die Abo-Software, wo man dann monatlich irgendwie dafür zahlen muss oder so, sondern es gibt dann schon wirklich coole Apps und Software auch für den Computer, für den Desktop, damit man sich das ziemlich gut zusammenschneiden kann.
Da würde ich gerne noch eine Falle abgreifen, wo ich halt selbst reingetappt bin in die und damit man vielleicht den Leuten, die jetzt gerade zuhören, da ein paar Fallen nennen können, damit die halt diese vermeiden können.
Und bei mir war das halt diese Tutorial-Falle, weil du denkst dir dann, okay, ich mache eine Dienstleistung, ich biete eine Dienstleistung an, das heißt, ich kenne mich mit dem Thema aus und da ist halt naheliegend, okay, ich teile einfach das, was ich weiß, ich teile mein Wissen.
Das heißt, ich habe dann zum Beispiel angefangen, am Anfang auf diesem YouTube-Channel halt extrem viele YouTube-Tutorials zu produzieren, also so WordPress-Screenshot-Tutorials, so hey, wie kannst du einen Header in Elementor erstellen? Hey, wie kannst du ein Formular in Elementor erstellen? DSGVO-konform und all diese Sachen, nach denen man potenziell suchen könnte, weil man will sich ja so die Autorität aufbauen und wenn die Leute sehen, hey, ich kenne mich damit aus, dann der Gedanke, dann, hey, dann kann er vielleicht, dann kommt der Gedanke, ja, okay, dann wissen die Leute, dass ich das Problem wieder lösen kann.
Das Problem aber ist, dass es eine komplett andere Zielgruppe gewesen ist.
Also es war nicht die, zum Beispiel, es war nicht die Marketingmanager, die dann bei einem Unternehmen sitzen und eine Person brauchen für die Website oder für die technische Umsetzung, sondern es waren dann eher Leute, die sich das angeschaut haben, die sich das sowieso selbst zusammenbasteln wollten, die nicht irgendwie Geld ausgeben wollten für jemanden, damit das jemand für die erledigt, sondern die wollten das selbst machen.
Und dann ist das einfach so eine Verfehlung der Zielgruppe mit dem Content.
Und das ist finde ich etwas, was man sich am Anfang überlegen kann oder halt auf die harte Tour lernen wie bei mir.
Hast du das bei dir auch so gehabt, wo du am Anfang den am nähersten logischen Content produziert hast, von dem, hey, ich kenne mich damit aus, ich werde einfach mein Wissen teilen, zu dem, wie du das jetzt machst, dass jedes Video einfach zu dem Claim aufbaut, hey, wir machen euch die Website zum besten Mitarbeiter im Team.
War das für dich einfach von Anfang an klar, hey, ich muss diesen Content so produzieren, oder hast du da auch deine eigenen Fallen gehabt, in die du eingetappt bist? Nee, also auf jeden Fall total reingetappt, ich habe auch tatsächlich zwei YouTube-Videos online, um euch irgendwas von WordPress zu erklären, also Long-Form-Videos, ja, das ist so ein bisschen natürlich auch die Frage, also in meiner Rolle will ich solche Leute natürlich nicht ansprechen, die ihre Webseite selber zusammen waschen.
Wenn ich jetzt aber diesen Stamm mit dem Plugin weiter ausbauen wollen würde und natürlich da vielleicht eine Paid-Version machen würde, dann wäre das natürlich auch schlauer, die zu bedienen auf irgendeinem Platz.
Und die spricht man auch echt einfach an.
Das ist viel, viel einfacher, wie den Unternehmer zu finden, weil die kommen irgendwie, also alleine halt der Fluch und Segen dieses Keywords WordPress ist natürlich, dass halt die Leute schon alle wissen, um was es geht.
Und der, der es eingibt, ist dann wahrscheinlich auch interessiert, irgendwas damit jetzt zu tun oder hat eine Aufgabe.
Andererseits ist natürlich, wie du es richtig schon gesagt hast, schon so, dass die Leute dann vermutlich ihre Webseite selber machen.
Und das ist glaube ich auch die schwierigste Aufgabe, die ich meiner Meinung nach auch nicht 100% gelöst habe, den Content so runterzubrechen, dass du deine Kompetenz zeigen kannst, dass du einen Value aber dann auch für jemanden hast, dass er nicht verkaufsgesprächsmäßig wirkt und am besten vielleicht auch noch so ist, dass er tendenziell Reichweite aufbauen kann, weil Social Media ist natürlich knallharte Statistiken und du konkurrierst, also wenn man denkt, man hat viele Konkurrenz, wenn man Webseiten macht, man hat noch viel mehr Konkurrenz, wenn man Kurzvideos macht und es ist natürlich am Ende des Tages eine knallharte Datenanalyse, wo geguckt wird, nach wie Sekunden haben die Leute abgeschaltet.
Und du kannst ja das beste Video machen, wenn die Leute nicht länger als drei Sekunden dranbleiben, wird es gar nicht ausgespielt.
Also es ist ein Spagat zwischen Algorithmus und Wissen und ja, sehr sehr anstrengend.
Deswegen würde ich auch sagen, ich habe das absolut noch nicht geknackt.
Und das Gute war dann natürlich jetzt an diesem Claim, kann ich ja auch alles kommunizieren.
Also wenn ich eine Ladezeit optimiere, ist es ja auch besser, weil deine Webseite jetzt irgendwie vielleicht im SEO-Score weiter nach oben steigt.
Und da hab ich mir das zum Glück erarbeitet, dass ich jetzt auch immer noch ab und zu ein sehr technisches Video machen kann, so wie jetzt zum Beispiel mit dem Plugin.
Da wollte ich natürlich mehr unsere Kompetenz zeigen, dass wir nicht nur Page-Builder, wie ja Leute das oft fälschlich bezeichnen, hin und her klicken und Templates reinladen, sondern dass wir schon eigentlich mehr auf der Entwicklerseite sind als auf der Webdesign-Seite, würde ich sagen.
Ja, aber die Tutorial-Fahne, klar, weil das ist ja auch gut, spricht für dich, weil das Das ist total deine Leidenschaft und deswegen fällt dir das auch super einfach, darüber zu reden.
Aber ich denke, wenn man so aus Kundengesprächen überlegt, was hat jetzt den Kunden weitergebracht, oder das kann man ja auch seine Kunden einfach mal fragen, so hey, was war jetzt hier super spannend für dich oder warum bist du hier? Und wenn man diese Aussagen nimmt und daraus sich überlegt, okay, das wären vielleicht Punkte, die können ich weiter erläutern.
Ich glaube, am Ende des Tages gibt es nicht den Blueprint, man muss halt immer seine Situation angucken.
Und ich frage zum Beispiel auch meine Kunden über mein Angebot, wenn die das angenommen haben.
Und wir sind später an einem Zeitpunkt so, hey, was am Angebot, fandest du jetzt gut, was fandest du schlecht? Um auch da immer wieder weiter zu arbeiten.
Aber das Wichtigste ist natürlich, in seiner tatsächlichen Situation zu gucken.
Und wenn du da deine eigenen Kunden fragst, das ist die wertvollste Antwort, die du bekommen kannst.
Weil der Leitfaden, den wir in dieser Episode haben, ist, wie man aus der Menge der WordPress-Dienstleister ausstechen kann und damit man nicht in der Menge untergeht, sag ich jetzt mal.
Und da hat man an sich schon mit relativ vielen Sachen zu kämpfen, weil je mehr Anbieter es gibt, desto schwieriger ist es zum Beispiel einen sinnvollen Preis zu setzen, weil dann beginnt halt dieses Rennen mit dieser Spirale nach unten, wenn man mit dem Preis konkurrieren will.
Dann gibt es auch die Challenge, hey, wenn dann potenzielle Kunden entgegenkommen, dann hat WordPress ja auch das Image, es ist schnell und günstig, so in die Richtung.
Ist das etwas, was du halt aktiv dir Gedanken darüber machst, okay, damit ich jetzt aus da Menge raussteche, ist halt mega cool authentisch zu kommunizieren und das Ganze, das ist finde ich ein riesengroßes Fundament, was mega viel bringt, aber machst du dir auch über andere, ich sag jetzt mal Perspektiven Gedanken, die man berücksichtigen sollte, damit man jetzt nicht in der Menge untergeht.
Zum Beispiel, ich weiß nicht, wenn man jetzt eine super Luxus Premium-Agentur sein will, dann wird man irgendwie zehnfache Preise anbieten und so kann man aus der Menge rausstechen.
Wenn man jetzt das Image angeht von WordPress, was sich über die Jahre etabliert hat, hey, es ist schnell und günstig, dann kann man zum Beispiel dann die eigene Website so gestalten, hey, wir machen WordPress Enterprise Lösungen zum Beispiel und dann fragt sich jeder, okay, WordPress und Enterprise, passt das zusammen so in die Richtung und dann kommen dann all diese Gedanken, okay, dann haben die es wahrscheinlich drauf und die können dann wirklich für wirklich komplexe Projekte WordPress verwenden und es klappt.
Erster Teil der Frage ist so, welche Bereiche siehst du, wo man einfach leicht untergehen kann in der Menge, wenn man WordPress Leistungen anbietet und wie habt ihr das dann für euch gelöst? Also die Antwort steckt in deiner Frage.
Wenn du Leistungen anbietest, gehst du runter und wenn du Lösungen anbietest, nicht.
Ich habe genau die gleiche Erfahrung gemacht.
Ich habe groß gesagt, ich mache jetzt Webseiten.
Das hat niemand interessiert.
Und wenn du Webseiten machst, dann konkurrierst du halt tatsächlich auch mit der 1€ KI-Webseite, die irgendwie laufend in der Werbung ist.
Und klar, solche Kommentare bekomme ich auch.
Das macht alles die KI.
Und da bin ich auch ganz transparent.
Ja, technisch.
Es geht schon lange nicht mehr darum, technisch eine Webseite ins Internet zu bringen.
Das schafft im Idealfall jeder.
und vielleicht auch die KI.
Es geht ja hauptsächlich darum, was passiert auf der Webseite, wie passiert es und wie wird gesprochen.
Und wir haben es relativ früh verstanden, dass es natürlich um das Ziel gehen muss, des Kunden.
Und da ist natürlich auch die Frage, der Ertrag des Ziels steht ja im Verhältnis zu dem, was jetzt die Webseite kosten würde.
Und da muss man natürlich auch ganz klar sagen, hey, wenn du jetzt irgendwie einen Kunden mehr bekommst und der Kunde gibt im Durchschnitt 50 Euro bei dir aus, ist es ein bisschen hart, jetzt irgendwie 5.000 Euro für die Webseite zu zahlen.
Und da findet sich dann aber normalerweise natürlich Dienstleister und Kunde schon und das geht halt sehr viel schon daraus heraus zu kommunizieren und dass man ganz klar Ziele erreichen will.
Und wenn du jetzt eine tolle Webseite machst, die Mitarbeiter gewinnt und das Unternehmen gerade unbedingt vier Mitarbeiter braucht dieses Jahr und du schaffst das durch die Webseite und durch das Portal und das Unternehmen steht attraktiv da und dann natürlich auch komplett, keine Ahnung, hast ein Video dazu gemacht, hast geile Überschriften gemacht, sprichst in junger Sprache, wie vielleicht für Leute, die jetzt eine Ausbildung suchen, interessant wäre.
Und wenn du damit werben kannst, dass du für andere das schon erreicht hast oder wenn du das einem zusicherst, das zu erreichen, dann ist der Preis meistens nicht mehr so wichtig und du Du positionierst dich über den Preis, nur wenn du was machst, was halt alle machen.
Und theoretisch machen wir technisch auch, was alle machen.
Aber ich würde sagen, der USP der Dienstleistung ist eher das Denken, das Konstrukt der Webseite, die Call-to-Actions, das Ziel, die Struktur, das Copywriting, das übernehmen wir auch immer, das gebe ich auch gar nicht raus.
Copywriting ist bei uns mindestens im Angebot, dass wir Headlines machen.
fließt Texte von mir aus okay, das ließt eh keiner, aber bei uns ist immer im Angebot drin, dass wir Headlines und Call-To-Actions machen müssen, weil anders können wir nicht unsere Ziele erreichen, wenn die dann wäre, wir kommen bei Müller Dachdecker, ihr kompetenter Partner für ihr Dach oder so.
Ja, also wenn du nur Leistung anbietest, dann wird es echt schwierig Und dann konkurriere ich halt auch noch mit dem Neffen, der halt irgendwie auch in seiner Freizeit Webseiten zusammen klickt.
Und dieses Problem, dass WordPress als günstig erachtet wird, das kommt ja auch eher daher, dass halt jeder irgendwie die Webseite zusammen bastelt.
Aber deswegen ist auch in der Kommunikation erstmal ganz lange das Wort gar noch drin.
Und wenn ich dann im Erstgespräch sitze, dann sage ich, das Beste, was wir machen könnten, wäre eine WordPress-Webseite.
Aber da sind wir auch am besten.
Wenn jetzt für dich aber eigentlich Typo3 besser wäre, dann sind wir auf jeden Fall die Richtigen.
Oder du willst einen Shopify-Shop.
Wir können das schon, aber das ist nicht so unsere Kernkompetenz.
Und ich will natürlich das anbieten, was wir am besten können.
Und wir haben aber auch Kunden, die von Typo3 kommen und die jetzt trotzdem froh sind, dass die Updates keine tausende von Euro mehr kosten, sondern du eigentlich mit einem relativ schmalen Budget die Website up to date hältst.
Weil es muss auch sein, das ist ja schon ein bisschen leichter im Warten.
Ja, und das glaube ich, was jeder mitnehmen kann aus diesem Gespräch ist einfach, egal ob das Video ist, Text, Audio, allgemein halt einfach Online-Kommunikation, ist, dass man lösungsorientiert kommunizieren soll und nicht leistungsorientiert.
Und das, wenn du auf Websites gehst von Agenturen, von Soloselbständigen und so weiter, dann siehst du zu 90% Websites, wo wirklich kommuniziert wird, hey, ich heiße so oder unsere Firma heißt so, wir bieten das und das und das an, da ein paar Logos von unseren Kunden, wenn es gut geht, dann gibt es auch ein paar Testimonials und vielleicht idealerweise, das ist schon Next Level, Use Cases von Projekten, die abgeschlossen wurden und das war's in Richtung.
Ich finde, da spielen halt immer zwei Sachen eine Rolle, wenn man da noch, also für mich persönlich, was ich halt für mich herausgefunden habe ist einerseits, dass eben lösungsorientiert zu arbeiten.
Und ich weiß nicht, ob das jetzt dann die Überkategorie ist oder einfach ein separater Punkt, ist einfach dieses Vertrauen aufbauen, wo man das jetzt auch schon angesprochen hat mit dem authentisch kommunizieren.
Das heißt, wenn die dich sehen, wenn die dich hören, wenn die dich online kennen, dann gibt es ja im Englischen dieses Wort parasocial Relationship Ich weiß nicht, was das genau dann übersetzt auf Deutsch bedeutet, also die Bedeutung weiß ich schon, aber ich kenne dann die Übersetzung nicht, und zwar, dass du halt so viel Content von einer Person schon gesehen hast, dass du glaubst, dass ihr euch kennt, dass ihr eine Beziehung zu einer habt, aber ihr habt euch nie wirklich kennengelernt so in Richtung und darüber kann man sich wirklich wahnsinnig viel Vertrauen schon aufbauen, wo du halt dich selbst für einen Kunden qualifizierst, dass der Kunde schon weiß, ich will mit dir zusammenarbeiten und dann macht das ganze Gespräch bezüglich Angebot, Preis und so weiter, macht das halt viel einfacher.
Und in Bezug auf Vertrauen aufbauen, weil das ist auch so ein großes Thema, wie kann man das machen, weil ich glaube, wenn man diese zwei Sachen hat, lösungsorientiert arbeiten und aufgebautes Vertrauen, bevor man überhaupt mit dem Kunden spricht, finde ich, das macht das um Welten einfacher, dann wirklich den Kunden zu gewinnen und da das, ich sage jetzt mal, dass der Kunde dann das Angebot annimmt, so in die Richtung.
Und bezüglich Vertrauen aufbauen, jetzt haben wir viel über Content gesprochen und wie man halt, wenn man Content produziert, dann authentischen Content, dann baut das automatisch auch Vertrauen auf und hast du dann auch Sachen für dich herausgefunden, wie du das Vertrauen aufbauen kannst, bevor es überhaupt zu dem Erstgespräch kommt oder was kann man dann machen, damit halt dieser Vertrauensboost am Anfang schon da ist, wenn es nicht unbedingt jetzt eine Weiterempfehlung ist, weil Weiterempfehlung klar dann wird halt das Vertrauen transferiert von der Person, die dich empfohlen hat, aber Aber wenn dich der Kunde noch gar nicht kennt, wie kann man da diesen Vertrauensboost sich erarbeiten, bevor man mit dem Kunden überhaupt spricht? Vertrauen, würde ich sagen, ist das Allerwichtigste.
Die beste Dienstleistung der Welt wird nicht von irgendeinem dubiosen Händler gekauft.
Das würde ich auch sagen, ist die größte Herausforderung, das ist auch das, was ich meistens meinen Kunden sage, wenn ich die Webseite angucke, so hey, hier gibt es gar keinen Trust.
Wieso sollte ich das jetzt tun? Und was da natürlich sehr gut rein spielen kann, was zwar indirekt irgendwie eine Empfehlung ist, ist aber, dass man aktiv seine umgesetzten Projekte und seine Kunden immer nach Bewertung fragt und die Bewertung aber dann auch nicht versteckt, sondern ganz klar postet und zeigt und macht und tut.
Also ich habe bei mir zum Beispiel in meinen Instagram Highlights einen Reiter mit Kundenbewertung und poste einfach jede Kundenbewertung da rein und auch die authentisch machen und sind in neun von zehn Fällen auch die Kunden verlinkt.
Man kann drauf klicken, man kann sich das angucken und einfach nicht verstecken, was man tut und am Anfang wollte ich zum Beispiel auch nur die super geilen Webseiten auf meiner Seite haben, aber mach einfach alle drauf und dann kommt auch also eine meiner ersten Webseiten, die ich jetzt jeder natürlich heutzutage komplett anders machen würde, ist eine Webseite, die mir am meisten in den Gesprächen hat, ey ich hab die gesehen und die hat mir richtig gut gefallen.
Aber ich persönlich, wenn ich das frei entschieden hätte, hätte die wahrscheinlich ja noch mal eine Webseite gemacht.
Und da ist es natürlich einfach, wenn man schon umgesetzte Projekte hat.
Aber generell glaube ich sowieso in der heutigen Zeit, wenn du mit deinem Gesicht für deine Firma und für deine Dienstleistung stehst und halt nicht nur diesen starren Flyer hast oder diese starre Anzeige, wo halt nur Text steht ohne Gesicht.
Ich denke, sobald jemand ein Gesicht zeigt, kann man davon ausgehen, dass der da schon dahinter steht und sich jetzt natürlich nicht verbrennen will.
Ich glaube, du hast es schwierig, wenn du nur schreibst, keine Ahnung, wir machen Webseiten und das einfach anonymisch.
Ja, und dann natürlich, wie du es jetzt schon gesagt hast, also das Vertrauen ist natürlich irgendwie schon da, weil die Leute mich denken zu kennen und ich merke das auch bei Events oder auch in Erstgesprächen, dass die Leute schon totalen Bezug zu mir haben und da ist natürlich auch wieder richtig, dass ich jetzt aber nicht eine ganz andere Person im Erstgespräch bin, als dann auf den Social Media Videos, sondern das muss halt von der ganzen Customer Journey passieren und ich glaube heutzutage brauchst du auch diese ganzen Touchpoints, weil du glaube ich nicht, wenn du nur einmal irgendwo eine gute Anzeige geschalten hast und targetierst jetzt einmal die potenzielle Zielgruppe oder im Blättle so klassisch oder in der Zeitung.
Ich glaube, dass da keine echte Anfrage kommt.
Und ja, also die Basis muss irgendwie, es muss einfach, man muss sauber halten, dass wenn man den Namen von der Person googelt, dass da natürlich kein Schrott kommt, dass die Website transparent ist, dass da alles drauf ist, oder dass man zum Beispiel auch mal Sachen sagt, die nicht gut klappen, weil das ist schon natürlich auch so.
Also wie du schon gesagt hast, dass das Plugin jetzt abgelehnt worden ist, vielleicht hätte man das nicht kommuniziert, aber da offen sein.
Und ja, ich würde sagen, das sind so die größten Punkte.
Und mit umgesetzt, es wird glücklicherweise immer einfacher.
Wenn du mal angefangen hast, dann läuft da der Ball irgendwie.
Aber auch, man kann halt schon sehr viel früher auch durch andere Sachen Vertrauen zeigen.
Zum Beispiel habe ich kostenlose Webseitenchecks, das mache ich einfach so als Leadmagnet.
Und manchmal ergibt sich da nur ein Gespräch und wir machen da nix.
Aber wir haben beide irgendwie auch was mitgenommen und ich schreibe den Leuten dann trotzdem nach, hey, auch wenn du jetzt keinen Projekt bei mir gemacht hast, würdest du vielleicht trotzdem diese Bewertung, würdest du trotzdem dieses Gespräch mit mir bewerten, dass ich irgendwie auch nachhaltig was davon habe.
Und dann gerade mit sowas halt rausgehen und die nicht verstecken irgendwo in Google Ratings oder was auch immer.
Das ist quasi die Empfehlung, die nicht empfohlen wird und wenn natürlich andere Unternehmer die Kontaktaufnahme oder die Arbeit mit dir positiv bewerten, das ist unheimlich, was das an Belohnung bringt.
Und dann gibt es ja noch dieses Konzept, Menschen folgen Menschen.
Aber wenn du jetzt einer Agentur aufbaust, dann ist es halt sehr naheliegend auf LinkedIn und auf Social Media einfach ein Firmenprofil zu machen mit dem Firmenlogo, muss ja alles professionell sein und das passt, alles einheitlich, damit das nicht an eine Person gebunden ist, aber wenn ich mir mein Verhalten anschaue, ich folge keinem einzigen Firmenprofil, also so quasi ja folgen, um halt zu liken oder auf gefällt mir zu markieren und wenn ich mein persönliches Verhalten anschaue, also ich folge aktiv keinen Firmen-Fanpages, also Also klar, wenn dich jemand einlädt und so weiter zum Folgen, zum Liken, machst du das natürlich, weil du die Person unterstützen willst, aber wenn ich mir dann anschaue, welchem Content ich am liebsten folge, oder wo ich dann wirklich interessiert bin, da mehr zu erfahren, dann sind das ja meistens einfach Profile von Menschen und wie hast du dann dass für dich die Entscheidung getroffen, zwischen hey, sollst du dich online als DBW Media präsentieren oder jetzt machst du, glaube ich, alles unter Dennis Buchwald.
Zumindest ist es auf LinkedIn so, dass du jetzt alles unter deinem Profil postest.
Ist das auch etwas, wo du die Gedanken darüber gemacht hast, wie willst du das langfristig machen? Weil theoretisch, wenn DBB Media irgendwie größer wird, mehr Mitarbeiter und so und dann alles an deinem persönlichen Profil hängt, dann ist das vielleicht auch nicht so ideal.
Ist das jetzt so eine fehlerhafte Meinung, die sich da etabliert hat oder wie bist du dann das Thema angegangen? Da bin ich gerade noch sehr am überlegen.
Also grundlegend, unabhängig jetzt davon, ob die Posts von DBW Media oder von Dennis Buchwald kommen würden, würde es sich nicht unterscheiden, dass quasi ein Gesicht kommuniziert.
Das wäre halt einfach Das ist viel anders und ich glaube auch nicht, dass du heutzutage noch mal relevant was richtig aufbauen kannst ohne ein Gesicht dazu.
Also vor allem wenn du jetzt keine Raketwissenschaft hast, die keiner außer dir hat und du ja auch das angesprochen hast mit dem herausstechen bei anderen und mir war das tatsächlich gar nicht so bewusst, wie du es mir dann gesagt hast, dass das jetzt in unserer Branche gar nicht so verbreitet ist.
Ich gucke aber auch nicht so viel nach links und rechts, sondern mache halt einfach das, was mir Spaß macht und was mir vor allem leicht fällt.
Das ist natürlich das Allerwichtigste, dass ich keinen Stress mit dem Erstellen habe, egal welche Maßnahme.
Und ich glaube, dass das Allerwertvollste, was du dir heutzutage aufbauen kannst, ein Stück weit eine Personal Brand ist und das auch so natürlich ganz klar mein Ziel ist, dass ich jetzt unabhängig davon mich positioniere als irgendwie Experte, wenn es darum geht eine Webseite zu optimieren, vereinfacht gesagt.
Und ich dafür halt das tue und ich glaube, dass das natürlich grundlegend, wenn die Firma jetzt anders heißen würde, wäre das den Leuten auch egal.
Ich glaube, um DBW Media geht es da gar nicht.
Das ist dann nur mein Apparat, wie ich das dann umsetze und auch mit den Leuten.
Aber grundlegend glaube ich, sind die Leute schon, die brauchen das Gesicht, was es natürlich einfacher macht auf der einen Seite und natürlich auch schwieriger macht, weil es dann abhängig von mir gibt.
Aber solange ich mit dieser Firma am Markt sein möchte, möchte ich auch auf jeden Fall das Gesicht sein und falls man in 20 Jahren das zweite Jungfernmarkt aufgebaut haben sollte, kann man sich immer noch überlegen, wie man das entkoppelt.
Aber zum Beispiel auch da sieht man ja, dass die das gut geschafft haben, die Transformation, dass dann die tatsächlichen Gründer aus der Unternehmung gehen und die Agentur trotzdem noch weiterläuft und noch besser läuft als vorher.
Und natürlich auch die ganz großen Beispiele.
Was wäre Apple ohne Steve Jobs gewesen? so klar das ist ja also auf jeden fall sehr viel gedanken machen und ich bin auch gerade wieder sehr stark am überlegen ob ja ob das alles weiter auf meinem kanal passiert oder ob ich den switch mach und vielleicht doch das alles über DBW Media posten sollte würde aber nichts daran ändern dass eine person spricht und es gibt ja auch sehr große unternehmens accounts trotzdem irgendwie eine Person eingestellt ist, das Gesicht von dem Account wird.
Und da sieht man auch wie viel besser dieser Social Media Auftritt läuft.
Und es gibt sehr viele Firmen, die irgendwie absolut nicht verstanden haben, wie Social Media funktioniert oder vielleicht noch in dem Instagram von 2016 drin hängen und irgendwie Bildposts posten, die halt keinen Menschen interessiert und auch keiner guckt.
Und ich würde sagen, dass für viele Firmen Social Media für den Verkauf ihrer Dienstleistung gar nicht so wichtig ist, aber gerade im Thema Recruiting können die sich da auch einen Vorteil aufbauen, wenn die das gut machen, erreiche ich halt 100% die Zielgruppe genau da.
Ja, das ist mega spannend, also diese ganzen Gedanken, weil ich hab mir dann, also so just for fun, also wäre mal lustig, wo ich mich mal einfach mit dem Gedanken gespielt habe, für eine Firma, für eine Agentur, zum Beispiel im Namen der Agentur einen Podcast zu machen.
Also in die Richtung, hey, ich kann dann noch immer halt mit Leuten quatschen und so weiter.
Ich baue mir halt parallel halt meinen personal Brand auf.
Die Firma hat den Vorteil, die haben Content, ich habe den Vorteil, die Leute kennen mich.
Und wenn man jetzt Solo-Selbstständig ist oder das für ein anderes Unternehmen macht, Die Leute lernen dich sowieso kennen, ob du dich dann später abspaltest oder zusammenbleibst oder was auch immer.
Das ist eine andere Geschichte.
Aber dieses Konzept fand ich interessant, das einfach das Gesicht zu nutzen, um Leistungen anzubieten.
Das ist total witzig.
Ich habe genau die gleiche Geschäftsidee, aber für Content.
Ich suche auch aktiv gerade nach jemandem, mit dem ich das umsetzen kann, weil ich diese, weißt du was so UGC-Creator machen, also dieses User-Generated-Content, das quasi Firmen kaufen sich aktuell quasi einfach ganz normale Leute, die aber Social-Media-Videos machen, und lassen die quasi ihren Staubsauger testen.
Aber die testen das dann halt in ihrem Style, zu Hause, wie wenn sie halt ihr Video für Freunde machen.
Und diese Leistung wird aktuell eingekauft und das war so ein bisschen die Inspiration, dass ich gerne, vor allem in meiner Region, Leute aufbauen möchte oder einen Pool von Leuten haben möchte, die Social Media affin ist, die gerne vor Kameras spricht und die dann aber an Firmen verleihe und die können halt für sich alles, weil die können mit dem Handy alles machen, was sie müssen und dann positioniert man halt Timo, für die Firma und der darf aber nicht nochmal in der gleichen Branche arbeiten.
Und der größte Painpoint hier ist natürlich, dass die Leute keine Mitarbeiter freistellen oder es gar nicht können.
Und genau dasselbe würde ich auch gerne machen, beziehungsweise bin ja schon so ein bisschen am Plan, dass man die Social-Media-Kanäle für die Leute aufbaut mit Gesichtern und halt nicht nur mit mit Bilderposts.
Und die Erfahrung ist halt, dass die Leute niemanden haben, der vor die Kamera will oder das kann.
Das ist natürlich das größte Problem und dann bevor es irgendjemanden schlecht macht, mach es lieber nicht.
Ja, ich habe dann so in die Richtung gedacht, so hey die größten deutschsprachigen WordPress Agenturen in Europa zum Beispiel, das wäre schon vorteilhaft für die, wenn die halt so Brand Ambassadors hätten, so in die Richtung.
Weil das siehst du auch, da sind dann immer meistens so Community-Manager bei den Unternehmen, bei hosting-Unternehmen sieht man das ziemlich oft, da gibt es bei Kinsta gibt es zum Beispiel ein paar Leute, die dann auf allen Konferenzen herumfahren und dann wirklich auch teilweise Podcasts haben und diese führen und das Ganze und aus dem halt ist dann diese Idee entstanden.
Okay, könnte man das theoretisch auch für andere Unternehmen anbieten? Das wäre einfach ein lustiger Gedanke, den ich dann etwas weitergesponnen habe.
Aber da hast du auch einen wesentlichen Punkt angesprochen, jetzt gerade, weil wenn ich jetzt Solo-Selbstständig bin, also kein Budget habe, um da irgendwie ein Gesicht mir anzumieten, sage ich jetzt einmal, aber ich überhaupt nicht damit einverstanden bin oder das überhaupt nicht mag, mein Gesicht zu zeigen, kann man dann in Zukunft eigentlich, sage ich jetzt mal, ein erfolgreiches Unternehmen man aufbauen als Solo-Selbstständiger oder Solo-Selbstständige, wenn man jetzt die eigenen Leistungen anbieten möchte, das eigene Gesicht aber nicht wirklich zeigen möchte, dann ist es so, dass man halt trotzdem mit den Leuten konkurriert, die das eigene Gesicht zeigen und sich die Marke aufbauen.
Das macht es halt für die Person, die sich dann, die dann aus der Menge, in der Menge nicht untergehen will, halt viel schwieriger, wenn man das eigene Gesicht nicht zeigen möchte, was auch komplett in Ordnung ist, weil jeder hat ja seine eigenen Präferenzen.
Aber ist es dann so, man hat wie auf dem Fahrrad einen totalen Gegenwind und keinen Rückenwind, wenn man das macht? Oder gibt es dann doch, ich sage jetzt mal, ein Licht am Ende des Tunnels und Hoffnung, dass man das irgendwie dann auch anders, das Vertrauen aufbauen kann und eben sich selbst verkaufen kann online? Also ja, total.
Und auch zu dieser Podcast-Geschichte.
Wenn jetzt jemand keine Zeit hat und es gäbe jemand wie dich, der irgendwie eine Stunde oder eineinhalb Stunden mit der Person kommuniziert, was du mit dem Content machen könntest, also du könntest ja da 20, 30 Kurzvideos noch draus schneiden, alle Schnipsel rausnehmen, kannst ja die Folge auf YouTube hochladen.
Also das würde ich sagen, für Leute, die keine Zeit haben, wirklich ein sehr effizienter Weg, in wenig Zeit richtig viel Content zu produzieren.
Und das sind halt, man muss sich halt immer so ein bisschen überlegen, gibt es Sachen, die ich kommunizieren möchte, für die es keine Plattformen gibt.
Weil so ein Gespräch, wie wir jetzt führen, wo soll ich das sonst niederschreiben oder es geht nicht und das glaube ich macht halt je nach Branche total Sinn, aber ich würde sagen, wenn ich jetzt nicht vor die Kamera wollen würde, beziehungsweise das ist ja nicht nur die Kamera, das ist ja generell rausgehen und mit Leuten sprechen und von sich überzeugen.
Das kann ja auch Event sein, das kann Netzwerktreffen sein.
Wenn du dazu gar der Typ bist, aber du würdest gerne selbstständig sein oder auch solo-selbstständig.
Ich glaube, da wäre meine Zielgruppe einfach gar nicht Firmen im Sinne von, die brauchen eine Dienstleistung, sondern ich glaube, da würde ich für Agenturen arbeiten wollen und wenn ich gut WordPress-Webseiten programmieren kann.
Es gibt wahrscheinlich keine Agentur, die nicht ab und zu mal einen Freelancer bräuchte und da ist glaube ich auch dann der Einstieg nicht so schwierig, weil du natürlich jetzt keinen Kunden von dir überzeugen musst, dass der jetzt irgendwie die Website in deine Hand legt und ich glaube, da würde ich einfach die Zielgruppe ändern und halt so White-Label-Arbeiten machen, weil ich denke eine Agentur überzeugt man einfacher mitkönnen und wie gesagt, Agenturgeschäft ist hoch runter, hoch runter.
Die sind froh, wenn die einen Freelancer haben, der dann mal punktuell in Projekte reinkommt.
Und wenn ich da ein Netzwerk von zehn Agenturen habe, wo ich dann immer mal wieder switch.
Ich glaube, das wäre dann der bessere Weg.
Grundlegend ist halt das ganze Unternehmertum schon.
Es muss halt irgendjemand geben, der rausgeht.
Der Vertriebler oder was auch immer.
Aber irgendjemand muss halt laut sein.
Mehr oder weniger.
Und ansonsten ist halt echt schwierig, außer man hat halt so ein Netzwerk und kann halt von Empfehlungen das machen.
Das ist natürlich auch wertvoll, sich jetzt nur darauf zu verlassen.
Das ist eine andere philosophische Frage, aber mit was man halt auch am allerbesten überzeugen kann, ist mit richtig guter Arbeit.
Wenn man richtig geile Projekte abliefert und man hat irgendwie einen Onkel, von dem man eine Webseite gemacht hat und jetzt schauen andere die Webseite an und man hat sich gut mal flink oder auch er erzählt es.
Ja, aber irgendjemand muss es jemandem erzählen.
Und das ist entweder jemand, für den du was gemacht hast oder das bist du selber.
Also gerade, wenn du rausgehen willst und so.
Ich weiß gar nicht, wie man das jetzt so unterscheiden würde, weil es ja schon beides B2B, aber die Definition von, dass ich eine Firma betreue, würde ich jetzt hier fast als B2C werben, aber natürlich trotzdem B2B.
Und wenn ich aber im Hintergrund einen Schritt davor für den Kunden arbeite, so vielleicht auch grenzen.
Die Idee finde ich mega, weil da habe ich, ich sehe schon, wir haben uns parallel ziemlich ähnliche Gedanken gemacht über die Zeit, weil auch mit den White Label Lösungen und Das ist, finde ich, auch ein genialer Businessplan, den man da machen kann oder wo man da die eigene Dienstleistung drauf aufbauen kann, weil die Agenturen, die haben ja auch eigene Probleme, die die Endkunden zum Beispiel nicht haben.
Also einerseits hast du dann den Vorteil, dass du keine Akquise machen musst, weil die Agentur macht die Akquise und die Agentur macht die Akquise und das ist halt ziemlich cool, dass du halt nicht dich um die Projekte streiten musst oder dich dann wirklich durchkämpfen musst durch den Social-Media-Raum, um da wirklich Projekte zu gewinnen und andererseits hast du dann die Probleme von Agenturen, das heißt, du hast dann immer diese Etappen oder die Stufen, die haben genug Arbeit für, sage ich jetzt mal, fünf Mitarbeiter, dann kommen noch etwas mehr Arbeit dazu, aber nicht, das heißt, die bestehenden Mitarbeiter sind schon ausgelastet, aber es kommt noch mehr Arbeit dazu, aber es ist nicht so viel mehr Arbeit, dass es sich auszahlt, einen nächsten Vollzeitmitarbeiter anzustellen.
Und dann macht zum Beispiel so ein Freelancer mega viel Sinn, um einfach diese Lücken zu schließen über die Zeit und wenn du halt dieses ein bisschen mit den Agenturen zusammenarbeitest, dann siehst du halt dieses Potenzial, wo du da überall dazugehen kannst, dazukommen kannst und deiner Leistungen anzubieten.
Deswegen finde ich, dass White-Label-Lösungen wirklich sehr, sehr valide und können auch sehr erfolgreiche Unternehmen sein.
Da habe ich mir ein paar Mal überlegt, in diese Richtung zu gehen, weil dann müsste ich halt nicht wirklich mehr viel in Richtung Kundenakquise und so weiter machen und diese Sachen, weil das ist glaube ich so ein Painpoint von jeder Person, die solo-selbstständig ist.
Aber jetzt mache ich mal so weiter, wie ich bis jetzt gemacht habe.
Aber wie gesagt, wirklich ein cooler Gedanke mit den White-Label-Lösungen.
Ja, das ist ja auch, nicht jeder will ja auch alles machen von der Selbstständigkeit, aber will trotzdem vielleicht selbstständig sein.
Und mir macht alles irgendwie schon Spaß, aber wenn ich jetzt eine Sache nehme, müsste wir es auf jeden Fall entwickeln.
Und wenn ich, aber wenn jetzt das nur daran scheitern würde, dass ich vielleicht den Traum einer Selbstständigkeit mit nachgehe.
Das ist halt super, weil dann mache ich ja auch tatsächlich nur noch das, in was ich gut bin und diese Dienstleistung verkaufe.
Und ich glaube, dass Agenturen auch froh sind, wenn da zuverlässige Freelancer sich melden, aktiv und die da auch ein Netzwerk haben, weil es ist richtig, richtig schwierig, da jemand zu finden, weil meistens wenn du suchst, dann ist es prüfen, aber wenn man da proaktiv auf Agenturen zugehen würde und vielleicht ein paar Repositories mitschicken würde oder umgesetzte Projekte, ich glaube die sind dankbar, wenn die qualifizierte gute Leute haben.
Da haben wir jetzt, glaube ich, ziemlich viele Themen angefasst und besprochen und darüber gequatscht.
Da würden wir uns schon langsam dem Ende der Episode nähern.
Am Ende, bevor wir dann zu den Bullet-Fragen kommen, würde ich dir gerne noch den Spotlight gegebenenfalls irgendwas promoten, bewerben machst, dann wäre es der perfekte Zeitpunkt dafür.
Okay, da habe ich mir gar keine Gedanken gemacht.
Also ich lade natürlich alle Leute sehr herzlich dazu ein, mir auf den Social Media Kanälen zu folgen.
Am besten findet man die, wenn man auf dbw-media.
de/links geht.
Da findet man generell alle wichtigen Links von uns und Unten sind schön die Social-Media-Kanäle verlinkt.
Dadurch hat es sich ein, mir zu folgen und mir gern auch Kritik mal zu schreiben, wenn er sagt, bei dem Video wäre vielleicht mal was anderes gegangen.
Davon zähle ich am meisten.
Aber ich freue mich natürlich auch über Likes, Abos und nette Kommentare.
Also ich kann das total empfehlen.
Also einfach nur mal, um Inspirationen zu sammeln.
So hey, wie kann man das überhaupt machen mit den Kurzvideos? Und da hast du mich auch inspiriert, da jetzt in der nächsten Zeit was anzugehen.
Ich bin gespannt.
Keine Ahnung, ein Recap von der Woche zu machen, so, hey, das ist gerade passiert oder keine Ahnung.
Letztens habe ich mir ein Walkingpad gekauft und so Episoden auf Gedanken auf dem Walkingpad, dann beim Gehen beim Schreibtisch oder keine Ahnung was, da kann man ja alles Mögliche machen.
Aber mal schauen, was dann dabei rauspringen wird.
Es gibt auf jeden Fall zu wenig Content in dieser Sparte, also wie du sagst.
Es wäre cool, wenn sich der eine oder andere da auch noch mehr ins Bild schiebt.
Also aktuell reift das noch bei mir im Kopf, aber mal schauen, was dabei rauskommt.
Die Bullet-Fragen.
Sag einfach das Erste, was dir in den Kopf schießt und dann gehen wir zu den Nächsten weiter.
Okay, ich bin gespannt.
Wenn es DBW Media und WordPress und alles was du sonst machst mit Social Media und so weiter nicht gäbe, was wäre dein Alternativberuf? Ganz klar, also ich bin eigentlich Handwerksmeister und ich liebe auch das Handwerk und ich würde auf jeden Fall ins Handwerk gehen oder ins Handwerk wieder gehen.
Da war ich die ersten zehn Jahre meines Berufslebens und würde irgendwas erschaffen.
Also weg vom Digitalen, sondern wieder ins Physische.
Ja, also wenn wir jetzt davon ausgehen, das gibt es nicht, dann auf jeden Fall.
Was ist das nervigste WordPress Feature? Jedes Feature, kann ich auch Plugins sagen? Alles, alles was dir anfällt, Jedes Plugin, was meint das Backend mit Meldungen zuzupumpen und einfach absolut positionierte Meldungen ins Backend macht, die installiere ich prinzipiell wieder.
Vor allem diese Black-Friday-Angebote, die dann jetzt bald kommen werden.
Oder schon waren, je nachdem, wann die Episode rauskommt.
Ich habe gerade einen Online-Shop im Wartungsmodus und habe da auch irgendeinen Plan in den Hals genommen und es positioniert wirklich absolut in der Mitte vom Bildschirm diese Meldung, wo ich denn die Einstellung finde.
Und die kann ich auch nicht wegdrücken.
Die ist jetzt einfach da und ich kann nicht mal mehr die Dinger dahinter bedienen.
Also keine Ahnung, was die Entwickler sich da manchmal denken.
Ja, ich finde das manchmal auch mega mühsam, diese aufgezwungenen Wizards.
Das heißt, du klickst einfach nur auf aktivieren, bist dann gleich auf einer Unterseite weitergeleitet und die nehmen dich so an der Hand, musst dann dich weiterklicken und so weiter.
Aber du weißt ganz genau, was du einstellen willst, weil du das Plugin schon genutzt hast und du brauchst das nicht die ganze Zeit.
Ich verstehe das so für neue Leute, fürs Onboarding und so weiter.
aber manchmal ist es so ein bisschen, finde ich, ja, too much.
aber deswegen verstehe ich dann, was meinst du mit diesen Notifications und so weiter und mit diesen Overlays.
Das kann manchmal mega nervig sein.
Auf dem anderen Spektrum, was ist dein Lieblings-WordPress-Feature? Mein Lieblings-WordPress-Feature ist nicht unbedingt ein Feature, aber ist auf jeden Fall diese ganze Open-Source-Thematik, dass ich die Möglichkeit habe, einfach so zu erweitern, wie ich es oder wie es mein Kunde brauche.
Und in dem Zuge würde ich sagen, Child Themes.
Nice.
Ja, das ist auf jeden Fall ein megacooles Konzept, was sie gemacht haben.
Kann ich unterschreiben.
Gibt es noch irgendeine finale Message, die du an die Zuschauer, Zuschauerinnen, Zuhörerinnen und Zuhörer weitergeben möchtest? Ja, gerne.
Also schämt euch nicht.
Geht davon aus, dass über euch gesprochen wird, falls ihr in die Öffentlichkeit geht.
Das passiert so oder so.
Und ich habe da letztens eine ziemlich, ziemlich schöne Metapher gehört.
Das wurde an einem Cringeberg ausgemacht.
Und das muss man sich so vorstellen.
Am Anfang geht man diesen Berg hoch und es ist komisch und es fühlt sich alles komisch an und es werden auf jeden Fall Leute über euch reden und du landest in WhatsApp-Gruppen.
Aber das, was hinter dem Berg ist, das lohnt sich zu erkunden und da geht man einmal drüber und dann ist es auch vorbei.
Aber macht auf jeden Fall die Dinge für euch und nicht, was könnte jetzt der oder der sagen.
Geht einfach raus, verbreitet eure Message und verfolgt das Ziel, was ihr verfolgen wollt.
und macht einfach alles dafür, was getan werden muss und lasst euch dadurch nicht bremsen, dass jemand anderes irgendwie was sagen könnte.
Perfekt.
Vielen, vielen Dank, Dennis.
Es wird auf jeden Fall alles unten verlinkt sein, alles worüber wir jetzt gesprochen haben.
Ich werde auch dann das Plugin verlinken, weil sich die Leute das Plugin anschauen wollen und gerne auch Feedback und Reviews schreiben.
Perfekt.
Da bin ich sehr gespannt drüber.
Also nur 5-Sterne-Bewertungen, okay? Gerne Feedback, solange es gut ist.
Passt.
Ja, dann sehen wir uns das nächste Mal.
Sicher irgendwo bei einem WordCamp oder so, weil es ist dann immer lustig, wenn man, wenn ich die Leute so digital kennen lerne, online, so wie wir jetzt, und dann so, hey, eigentlich kennen wir uns nicht so physisch und so weiter, also wir haben uns nie halt die Hand gegeben und so weiter, und das finde ich dann immer cool, die Leute dann in real life irgendwo bei einem Event zu sehen.
Ja, also, Das stimmt, das stimmt.
Also wenn du auf das WordCamp nach Wien kommst, da haben wir übrigens jetzt so eine kleine Werbepause.
Also wir haben schon angefangen mit der Organisation und wir haben schon den Termin bestätigt bekommen und bald ist dann die Website online, falls dir das nicht eh schon ist, wenn die Episode veröffentlicht wird und dann kann man sich schon Tickets kaufen, als Speaker anmelden, als Sponsor anmelden, als Volunteer und melden uns weiter.
Also dieser Spam, der kommt dann jetzt bald auf LinkedIn.
Ich hab's auch schon im Kalender drin.
Es lohnt sich.
Super.
Dann sehen wir uns spätestens in Wien.
Bis dahin.
Vielen, vielen Dank für deine Zeit, dass wir jetzt geklatscht haben.
Ich hoffe, dass es den Leuten auch gefallen hat.
Falls ja, dann schreib's bitte in den Kommentaren Hey, wir lieben Dr.
Dennis.
Und falls ihr nicht wisst, wer Dr.
Dennis ist, schaut's mal auf LinkedIn bei Dennis vorbei.
Und dann wird sich gleich den Dr.
Dennis kennenlernen.
Danke Dominik, dass ich da sein durfte.
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