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Die Dominik Liss Show WordPress & Business Talks

#019: Geheimnisse Hinter Erfolgreicher Positionierung | m. Max Waldstein

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Überblick

Die Positionierung Deines Unternehmens wird erst, dann zum Thema, wenn etwas nicht passt. Wenn Du Dich aber früher mit dem Thema beschäftigst, kannst Du die Situation, dass Du Dich neu im Markt positionieren musst, vermieden ... 

Deswegen unterhalten wir und diese Woche mit Max Waldstein. Max beschäftigt sich mit digitalem Marketing mit einem sehr speziellen Fokus auf Positionierung und Strategie.

In dem Gespräch unterhalten wir uns über folgende Themen:
00:00 Recap
02:18 Intro
03:53 Warum ist Positionierung wichtig?
18:23 Die eigene Positionierung testen
27:34 Wie kann man sich korrekt positionieren?
41:26 Der häufigste Fehler bei Webseiten
50:51 Du hast Dich positioniert ... was jetzt?
01:01:56 Bullet Fragen

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Max Waldstein Digitales Marketing mit einem Fokus auf Positionierung und Strategie

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Transkript

Wieso ist Positionierung überhaupt so wichtig? In welchem Bereich oder in welchem Zeitraum spielt das eine wichtige Rolle? Sollte man sich damit eher ganz am Anfang beschäftigen, im Prozess, wo man sich aufbaut, wo man ein eigenes Business aufbaut? Oder ist das so ein Ding, was dann erst in der Mitte oder am späteren Ende erst wichtig wird? Ich mache immer ganz gerne einen Witz zum Start.

Wenn ich jetzt in einem Raum sitze und ich hätte dort zwölf Geschäftsführer oder sagen wir mal zwölf Marketing-Experten und ich stelle ihnen die Frage, was ist Positionierung? Dann bekomme ich wahrscheinlich zwölf unterschiedliche Antworten.

Bei der Positionierung an sich geht es eigentlich darum, zu definieren, wie man den Markt erobert.

Gibt es da irgendwie Fragen oder Tests, die ich machen kann, um herauszufinden, ob ich gut positioniert bin oder nicht aktuell? Das ist so, dass eine schwache Positionierung sieht man recht schnell.

Nicht dann, wenn die Bestellungen auslasten, also in der Regel.

Das ist auch dann, wenn die Unternehmen das Thema Positionierung irgendwie wahrnehmen und sehen, sie haben ein Problem.

Und die Probleme können da von unterschiedlichen Seiten kommen.

Okay, ich habe bemerkt, dass ich mich mit der Positionierung beschäftigen sollte.

Was sind so die First Steps, die ich machen kann, damit ich in diese Richtung gehe, mir die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Antworten zu finden? Wir haben ja das Positionierungsstatement vorhin schon erwähnt, der Satz mit den Vorlagen, mit diesen Lücken.

Und der besteht an sich aus fünf Komponenten und die ziehen wir heran.

Und das sind die Konkurrenz, die Fähigkeiten, der Produktnutzen, die Zielgruppe und die Marktkategorie.

Das, was mich am meisten aufregt oder was mich am meisten stört, wenn ich lauter Webseiten sehe von Leuten aus meiner Branche, also die auch sowas ähnliches anbieten wie ich oder Webseiten erstellen oder Agenturen, ganz viele Agenturen machen das, glaube ich auch, dass die einfach die Fähigkeiten, die sie haben, auflisten.

Also machen Webdesign, Webdevelopment, SEO, SEA.

Die Kunden interessiert ja eigentlich das, ob du mein Problem lösen kannst.

Wenn ich zum Beispiel als Kunde zu dir herkomme, wenn ich dann auf eine Webseite stoße von jemandem, der seine Fähigkeiten auflistet, okay, dann weiß ich, was du kannst, aber ich weiß nicht, ob du mein Problem lösen kannst.

Diese Woche unterhalten wir uns über ein sehr spannendes Thema und zwar geht es um Positionierung und Strategie.

Das finde ich ein Thema, was extrem wichtig ist, aber von sehr wenigen Leuten behandelt wird.

Und diese Woche können wir uns darüber mit Max Waldstein unterhalten.

Max ist im Marketingbereich unterwegs mit einem sehr speziellen Fokus auf Positionierung und Strategie.

Hallo Max, herzlich willkommen.

Könntest du dich bitte kurz vorstellen und erklären, welches Problem du für deine Kunden löst? Sehr gerne.

Danke Dominik, danke für die Einladung.

Freut mich sehr, hier zu sein.

Ja, wie du schon bereits erwähnt hast, ich bin im Bereich Positionierung und Strategie tätig.

Das heißt, ich versuche Unternehmen zu unterstützen, ihre Position zu finden und dann die Strategie zu entwickeln, um zu den gesetzten Zielen zu kommen.

Persönlich zu mir, ich habe für viele Agenturen gearbeitet.

Bei einer mit Dani hatten wir zuletzt auch ein bisschen Kontakt und bin dort viele Bereiche durchgelaufen.

Ich habe von Projektmanagement über die Entwicklung von Webseiten und auch im Bereich von Online -Shops gearbeitet, Online-Marketing, Performance-Marketing geleitet.

Also ich bin so ein bisschen ein Allrounder.

Vater von vier Kindern, Ehefrau und wohne am Gießhübel in der Nähe von Wien und darf immer wieder hin und her pendeln.

Ich weiß, dass das Thema Positionierung allgemein vielleicht ein Begriff schon jeder mal gehört hat, aber ich komme letztens immer mehr darauf, wie wichtig das ist, weil ich mich intensiv selbst damit beschäftige, weil es einfach bei mir schon notwendig war und wo ich dann immer wieder merke, ich habe mich eigentlich am Anfang falsch positioniert und jetzt muss ich das irgendwie neu durchgehen, alles neu definieren und das irgendwie von Anfang an gescheit angehen, damit ich dann auch gut kommunizieren kann, was ich mache.

Deswegen da vielleicht mal wäre cool, wenn wir mit der Frage beginnen könnten, wieso ist Positionierung überhaupt so wichtig und in welchem Bereich oder in welchem Zeitraum spielt das eine wichtige Rolle? Sollte man sich damit eher ganz am Anfang beschäftigen im Prozess, wo man sich aufbaut, wo man ein eigenes Business aufbaut oder ist das so ein Ding, was dann erst in der Mitte oder am späteren Ende erst wichtig wird? Ja, das freut mich, dass dich jetzt Positionierung interessiert oder dass du gesehen hast, wie wichtig das ist.

Ich mache immer ganz gerne einen Witz zum Start, wenn ich jetzt in einem Raum sitze und ich hätte dort zwölf Geschäftsführer oder sagen wir mal zwölf Marketing Experten und ich stelle ihnen die Frage, was ist Positionierung? Dann bekomme ich wahrscheinlich zwölf unterschiedliche Antworten und was wichtig zu verstehen ist, viele glauben, die Positionierung ist die Entwicklung von Botschaften.

Das ist es aber nicht, weil die Positionierung an sich liefert nur die Inhalte für die Botschaften und es ist auch kein Slogan oder ein Claim oder ein Manifest oder Mission, sondern die Positionierung liefert die Inhalte dafür.

Bei der Positionierung an sich geht es eigentlich darum zu definieren, wie man den Markt erobert.

Ich definiere die Positionierung ganz gerne so, die Positionierung beschreibt, wie ein Produkt einen bestimmten Wert für eine sehr gut ausgewählte Zielgruppe bringt.

Das klingt jetzt ein bisschen geschwollen vielleicht, aber im Grunde geht es bei der Positionierung darum, einen Kontext zu schaffen, eine Umgebung, wo das Produkt oder was es sich handelt, den Menschen da draußen klargemacht wird, damit sie es besser verstehen und einordnen können.

Wenn wir ein neues Produkt sehen, dann sammeln wir an sich Informationen darüber, um zu verstehen, wie das in unser Leben passt und diese Informationen können natürlich aus diversen unterschiedlichen Bereichen kommen.

Das kann aus dem Marketing kommen oder eben aus den Botschaften, die entwickelt wurden, aus Kundenempfehlungen oder Bewertungen und viele andere Bereiche, aber ich brauche ja diese Informationen, um das einzuordnen, um dieses Produkt zu verstehen, worum es sich handelt.

Und diese Informationen betreffen dann recht viel.

Ich kann dann das Produkt mit anderen Produkten vergleichen.

Ich kann wahrscheinlich verstehen, was der einzige Nutzen ist.

Ich sehe wahrscheinlich sogar, mit wem sie im Wettbewerb verstehen, wie sie sich differenzieren und das reicht dann bis hin zu, was es eigentlich kosten darf.

Und darum geht es an sich bei der Positionierung.

Es geht um diesen Kontext zu schaffen.

Und wenn du mich fragst, wann man sich positionieren sollte, meiner Meinung nach gleich vom Start weg.

Also überlegen wir uns, nehmen wir ein Beispiel und sagen, du hättest jetzt ein neues Produkt oder eine Idee für ein neues Produkt und das wirst du wahrscheinlich am Anfang machen.

Du wirst nochmal damit rausgehen und deinen Freunden das erzählen oder deine Familie befragen, was sie davon halten, Bekannte und so weiter.

Und dann entwickelst du ja eigentlich schon, auch wenn es gar nicht bewusst ist, aber du entwickelst dir eine Position.

Du überlegst dir, mit wem du erreichen willst mit diesem Produkt, was der Nutzen ist, wie du dich differenzierst von anderen, mit wem du vielleicht im Wettbewerb stehen wirst, in welcher Kategorie du sein wirst und und und.

Aber du machst ja tatsächlich schon eine Positionierung.

Das ist halt am Anfang immer nur quasi eine These, weil ich ja noch nicht weiß, wohin das Ganze läuft.

Ich habe noch keine Zahlen, ich habe noch kein Feedback.

Das sind halt Annahmen.

Und das ist, was ich halt ganz gerne nenne, so eine Positionierungsthese.

Und es ist halt die Frage, ob man damit richtig liegt oder nicht.

Das weiß man halt von Anfang an nicht.

Aber dann, irgendwann hast du dann die ersten Kunden und dann bekommst du ein bisschen Feedback.

Entweder in direkten Gesprächen oder du kriegst irgendwelche Statistiken, sogenannte Insights, die du da analysieren kannst.

Und dann kann man sich hinsetzen und mal schauen, okay, bin ich mit meiner Positionierung eigentlich richtig gelegen? Sind die Annahmen, die ich hatte, korrekt oder nicht? Spreche ich tatsächlich die Kunden an, die ich mir vorgestellt habe? Kaufen die Kunden mich für den Wert, den ich im Produkt sehe? Bin ich im richtigen Markt positioniert? Aber erst, wenn ich diese Antworten habe, kann ich mich hinsetzen und schauen, ob das passt.

Und dann habe ich eine validierte Positionierung.

Und dann kann ich damit auch arbeiten.

Was vielleicht auch noch wichtig zu verstehen ist, wir leben vom laufenden Feedback der Kunden.

Und so gesehen denke ich, dass wir uns immer positionieren.

Und auch positionieren sollten, auch wenn wir am Anfang vielleicht nicht richtig liegen.

Das Ding ist nur, in vielen Fällen ist die Positionierung gar nicht so schwer.

In vielen Fällen ist es offensichtlich, mit wem ich im Mitbewerb stehe oder was meine differenzierten Fähigkeiten sind oder was mein einzigartiger Produktnutzen ist oder wen ich ansprechen möchte oder in welcher Kategorie ich antreten sollte.

In manchen Fällen ist es halt leider nicht so klar.

Und dann stellt sich halt oft die Frage, wie ich mich positionieren soll.

Welche Botschaften ich entwickeln möchte oder kann, damit das draußen verständlich ankommt bei der Zielgruppe.

Und das ist dann halt manchmal oder oft der Moment, wo ich vielleicht hinzugerufen werde.

Und ich finde es mega cool, dass du dich eben in diesem speziellen Bereich da jetzt selbst positionierst, also in der Positionierung selbst.

Weil das ist halt eine reine Beobachtung, weil du hast ja schon ein bisschen angesprochen, dass die Positionierung irgendwie zum Teil auch so ein lebendes Ding ist, das sich einfach weiterentwickelt, wenn du Feedback bekommst.

Und vor allem am Anfang habe ich die Beobachtung, dass man am Anfang erstmal ein Skillset hat und das mag man verkaufen, aber man hat noch keine Ahnung, für wen, für welche Branche, ist der Markt gut und so weiter.

Das heißt, von der Positionierung her hat man eigentlich noch keine Ahnung, weil man den Markt noch nicht kennengelernt hat und die potenziellen Zielgruppen und so weiter.

Man kann nur selbst kommunizieren, was man gerne hätte, aber ob es dann ein Match gibt mit dem Markt, für den man das anbietet, ist eine andere Sache.

Deswegen finde ich gut, wenn man das so sieht, dass am Anfang einfach die Positionierung eigentlich schwer möglich ist, weil man noch wenig Ahnung hat, vor allem wenn das das erste Business ist oder das erste Mal, wo man selbstständig wurde.

Und später, wenn man so ein Gefühl für den Markt bekommt, für den eigenen Kunden, für das, was man anbietet, kann man dann schon gut sagen, okay, mit dem Projekt habe ich viel mehr Spaß gehabt, als mit dem anderen.

Wieso? Wahrscheinlich, weil die Branche ein bisschen anders war, für die man das gemacht hat oder, dass die Art vom Projekt ein bisschen anders wurde.

Und so gestaltet oder nimmt die Positionierung eine Form an und irgendwann sollte man dann wahrscheinlich diesen ganzen Input nehmen und zusammenfassend definieren, in ein Dokument schreiben, alles ausarbeiten, wahrscheinlich auch in Workshops.

Dafür bist du, glaube ich, die beste Person, die jemanden da durchleiten kann, damit man sich dann selbst positioniert und dann konkret ein Angebot erstellen kann.

Wenn man dann zum Beispiel in dieser Situation ist, dass man jetzt groß Marketing betreiben will, also Content raushauen will, Social Media Posts, YouTube Videos und so weiter, dann ist das ein Teil eben von Marketing und damit man dann jetzt die besten Resultate erzielen kann, also mit Content und so weiter, Newsletter und alles, was dazu gehört, ist es natürlich mega wichtig, dass man sich als erstes Mal mit der Positionierung beschäftigt, damit man genau weiß, wen will man mit diesem Content erreichen.

Und ich glaube, wenn man schon in dieser Phase ist, okay, ich haue Content raus, ich will mich vermarkten und ich will, dass Leute von mir hören und von mir wissen, da ist schon, finde ich, wichtig, dass man genau die Zielgruppe definiert, genau das Angebot definiert, welches man anbietet und bevor man eben zum Beispiel das eigene Angebot konkret formulieren kann, ist natürlich auch wichtig zu wissen, wer man ist, was man anbietet und für wen.

Und da ist, glaube ich, die Positionierung, da ist, glaube ich, der perfekte Zeitpunkt, um sich mit der Positionierung zu beschäftigen, weil ohne dem machen so große Aktionen, so große Marketingaktionen, glaube ich, wenig Sinn.

Wie siehst du das von deiner Seite? Ist das so, wie ich mir das im Kopf zusammengebaut habe oder siehst du das von einer anderen Perspektive? Nein, also das hast du ganz gut zusammengefasst.

Die Positionierung, also ich empfehle den Kunden, meinen Kunden eigentlich die Positionierung, also wenn man es mal gemacht hat und dann rausgeht und austestet quasi, alle sechs bis zwölf Monate zu überprüfen.

Das ist nicht ein Ding, das ich einmal mache und dann ist die Sache erledigt und ich lehne mich gemütlich nach hinten und das Geschäft läuft.

So einfach läuft es leider nicht, also man muss da immer wieder ein bisschen Arbeit reinstecken.

Was mir auch wichtig fürs Verständnis, was jetzt nochmal die Positionierung betrifft, also wir alle kennen den roten Faden.

Wenn ich ein Dokument, sagen wir, ein Aufsatz schreiben möchte, dann baue ich mir meistens ein Gerüst.

Ich fange an mit der Einleitung, Überschrift, kurz zusammenfassen und, und, und, und, und.

Da halten wir uns an gewisse Strukturen und das ist bei der Positionierung nichts anderes.

Wenn ich ein Produkt habe und ich möchte dann hinten raus Marketing machen und ich will damit das Beste erreichen, dann muss ich natürlich da vorne die ganze Arbeit machen, in der Grundbasis quasi, sehr viele Fragen beantworten und das tue ich idealerweise auch nicht alleine, sondern mit Hilfe.

Also wenn es sich um größere Unternehmen handelt, dann macht man am besten einen Workshop und holt sich die einzelnen Leiter dazu, ob es der Marketingleiter ist oder Sales, also Verkauf, Produktentwicklung, Geschäftsführung und, und, und.

Aber ich sollte mit allen zusammen für mehrere Stunden in einem Raum zusammen sitzen und das vielleicht zwei-, dreimal, also drei Tage lang in der Woche und diese komplette Positionierung durch- oder ausarbeiten zusammen.

Das ist nicht ein Ding, das ich allein entscheiden kann.

Da geht es eben um viele Sachen.

Ich brauche viele Informationen, die mir teilweise natürlich das Marketing beantworten kann, weil sie am nächsten am Kunden dran sind.

Dann kann mir Produktentwicklung, kann mir natürlich die ganzen Fähigkeiten, die Funktionen, die wir haben, genau erklären und die wissen auch wahrscheinlich, welche Funktionen oder Fähigkeiten am besten funktionieren.

Und am Ende kann ich auch sagen, was in Zukunft geplant ist und, und, und.

Aber das muss ich ja alles irgendwie einarbeiten in dieses Dokument.

Sales ist natürlich, Verkauf ist auch an den Kunden stark dran und wird wahrscheinlich Fragen beantworten können, wo man glaubt, Probleme zu haben.

Sind es vielleicht die Verkaufsgespräche, die nicht gut aufgesetzt sind oder sie werden auch Informationen haben darüber, welche Mitbewerber am Markt draußen momentan vielleicht ernst zu nehmen sind oder welche in Zukunft vielleicht auf uns zukommen.

Also das sind unterschiedliche Departments, die uns unterschiedliche Antworten liefern können und die brauche ich aber alle, um eine gute, ordentliche Positionierung auszuarbeiten.

Aber es ist kein Ding, das man alleine macht oder machen sollte.

Es ist auch kein Ding, dass ich eine Agentur extern gebe.

Ich meine, da geht es um Entscheidungen, die die Zukunft des Unternehmens beeinflussen, können sehr stark das Unternehmen beeinflussen.

Und das würde ich persönlich nie aus der Hand geben und bei einer Agentur outsourcen.

Ich sage es nur deswegen, weil ich ja schon bei Agenturen gearbeitet habe und da stand das teilweise in Briefings drinnen.

Also dass die Agentur das anbietet, dass wir auch einen Positionierungsworkshop machen.

Du musst dich damit nicht beschäftigen.

Wir machen das für dich, damit du eine Basis hast für die Marketingstrategie oder sowas.

Nein, es ist halt das Wort vorgekommen.

Die haben jetzt nicht gesagt, prinzipiell baust du uns jetzt die Positionierung für unser Unternehmen auf.

Aber es ist das Wort da drin gestanden.

Was mache ich dann? Dann gehe ich zum Telefon und rufe halt an den Kunden und sage, ja da steht jetzt irgendwas mit Positionierung an.

Wie genau sollen wir das verstehen? Oder wie schaut denn eure Positionierung aus? Und dann kommt als Antwort zurück, ja das wissen wir jetzt auch nicht so recht.

Oder es gibt irgendeinen Positionierungssatz.

Es gibt ja diese berühmte Vorlage, Positioning Statement heißt das.

Diese Vorlage, dieser Satz, wo ich diese Lücken ausfüllen soll, was an sich in Ordnung ist.

Also es lautet dann, wir sind Lücke und tun Lücke im Gegensatz zu Lücke, bla bla bla.

Der Satz ist in Ordnung.

Der besteht aus fünf Komponenten, auf die wir uns alle geeinigt haben und die ich für eine gute Positionierung auch benötige.

Kurze Unterbrechung in eigener Sache, deswegen das Hemd.

Und zwar geht es um die WordPress Community Gruppe.

Wir haben jetzt eine Community Gruppe auf Discord und dort kannst du Antworten auf deine WordPress Fragen finden.

Du bekommst konstruktives Feedback zu deinen WordPress Projekten und es gibt regelmäßige Sprechstunden, die ich dort posten werde.

Dort kannst du live deine Fragen stellen oder einfach teilnehmen und zuhören, welche Fragen andere Teilnehmer haben.

Dort werden teilweise auch Podcast Gäste sein, andere Experten aus der WordPress Branche.

Also da wirst du wirklich cooles Feedback bekommen und coole Antworten auf deine Fragen.

Und das alles ist kostenlos.

Das Einzige, was du machen musst, du musst unten auf den Link klicken.

Dort kommst du zu der Seite, wo du dich anmelden kannst und dann bekommst du die gesamte Anleitung, wie du in der Community Gruppe beitreten kannst.

Und jetzt geht es weiter mit dem Video.

Weil das, bevor wir dann jetzt in das Thema eintauchen, wie kann ich mich gut positionieren, welche Werkzeuge gibt es, welche Exercises oder Übungen kann ich machen, um eben die Antworten herauszufinden auf die richtigen Fragen, die ich mir stellen sollte.

Da würde ich gerne aus dem Punkt ausgehen, dass viele, die jetzt gerade zuhören, wahrscheinlich schon eine Art von Business haben oder selbstständig sind.

Und vielleicht ein bisschen struggeln, da genau zu kommunizieren, was mache ich, für wen, in welcher Branche und so weiter.

Also diese Fragen und diese Komponenten, mit welchen wir uns auch beschäftigen werden.

Aber als erstes würde ich gerne das Thema angehen, vielleicht ist das ein bisschen von hinten.

Aber wie kann ich überhaupt wissen, ob ich gut positioniert bin? Gibt es da irgendwelche Merkmale? Bekomme ich dann einfach viele Leads, wenn ich jemanden frage, die wissen sofort, was ich mache? Gibt es da irgendwie Fragen oder Tests, die ich machen kann, um herauszufinden, ob ich gut positioniert bin oder nicht aktuell? Das ist so, dass eine schwache Positionierung sieht man recht schnell.

Das ist nicht dann, wenn die die Bestellungen auslassen, also in der Regel.

Das ist auch dann, wenn die Unternehmen das Thema Positionierung irgendwie wahrnehmen und sehen, sie haben ein Problem.

Und die Probleme können da von unterschiedlichen Seiten kommen.

Wenn man jetzt zum Beispiel andauernd mit anderen Unternehmen oder mit anderen Produkten verglichen wird, dann ist man wahrscheinlich nicht differenziert genug.

Wenn sich die Kunden öfters beschweren über das Produkt, dann hat man wahrscheinlich den falschen Nutzen kommuniziert.

Oder interagieren die Kunden nicht mit meinem Content, also mit den Botschaften, die ich hinaussende, dann spreche ich wahrscheinlich das falsche Zielgruppensegment an.

Ein anderes Beispiel ist, dass wenn sie verwirrt sind darüber, was sie eigentlich eingekauft haben, dann bin ich wahrscheinlich im falschen Markt positioniert.

Zum Beispiel, ich bin ein Chat-Programm und sie dachten, ich bin aber ein E-Mail-Programm.

Chat und E-Mail sind sehr unterschiedliche Sachen, aber sind sehr ähnlich, aber eigentlich sehr unterschiedlich in der Verwendung.

Sie haben sehr ähnliche Funktionen, sind sehr unterschiedlich in der Verwendung.

Also eine schwache Positionierung beeinträchtigt viele Bereiche.

Und es geht da nicht nur um eine Sache, es geht da irgendwie um tausend verschiedene Dinge.

Und da fühlt sich alles schwer an und man fragt sich ständig, warum das so ist.

Währenddessen eine gute Positionierung, da läuft dann meistens alles recht flüssig.

Die richtigen Leute interagieren mit dem Marketing, sie scheinen alles zu wissen bzw.

schon zu kennen und sie bekommen eigentlich auch genau das, was sie erwartet haben.

Und eine gute Positionierung arbeitet auch sehr stark nach innen.

Das ist auch so ein Vorteil.

Auch da läuft dann alles viel flüssiger.

Änderungen werden schnell umgesetzt.

Alle Mitarbeiter verstehen, wo das Unternehmen steht, wohin die Reise gehen soll und welche Schritte unternommen werden, um das zu erreichen.

Also wenn man über das Storytelling in einem Unternehmen nachdenkt, gibt es sehr viele Geschichten zu erzählen.

Ich habe einmal die Geschichte, die ich bei Größunternehmen, die ich Investoren erzähle.

Da geht es dann sehr um die Zukunft, was ich in zehn Jahren, wo ich in zehn Jahren sein möchte.

Und dann habe ich die Geschichte, die ich unseren Kunden erzähle.

Die konzentriert sich sehr stark darauf, warum wir besser sind als all die Alternativen da draußen.

Und dann gibt es noch diese interne Geschichte, die sich auf die Strategie konzentriert, die uns von A nach B führt.

Und wenn das alles klar ist, wenn das alle intern verstehen, warum wir heute gewinnen und wo wir in Zukunft gewinnen werden, dann läuft das Werk meistens flüssiger oder viel besser.

Wenn ich das kurz zusammenfassen kann, also das Gefühl, was wahrscheinlich viele haben werden, wo die ein Gespür dafür bekommen könnten, okay, vielleicht bin ich ein bisschen falsch positioniert oder vielleicht funktioniert meine Positionierung nicht so, wie ich es gerne hätte, ist, wenn man so die Kunden ansieht, mit denen man eigentlich nicht zusammenarbeiten will oder die Branchen ansieht oder die Projekte ansieht, wo man bei jeder Anfrage merkt, okay, eigentlich will ich das nicht machen, aber dadurch, dass ich gerade wenige Aufträge habe, bin ich dazu.

Genau, aber ich muss, genau.

Und wenn man das für mich zumindest, was ich jetzt herausgehört habe, so ein gutes Zeichen dafür, okay, ich fühle mich irgendwie in einer gewissen Rolle drinnen reingezwungen und ich komme da jetzt irgendwie nicht weiter.

Also ich bin so irgendwie stuck, wenn ich das jetzt so beschreiben kann.

Ich weiß, was meine Traumkunden sind, aber ich ziehe irgendwie das Gegenteil an oder ich kommuniziere irgendwie auf so eine Art und Weise, was genau das Gegenteil ansieht und wo ich nicht zu meinen Traumprojekten und zu den Traumkunden komme.

Das ist für mich so irgendwie so der number one reason, wo man sich dann Gedanken machen könnte über Positionierung und was man dann eigentlich im Internet von sich gibt und einfach kommuniziert, wer man ist, was man macht, weil genau das zieht man dann auch irgendwie an.

Das ist irgendwie auch sehr psychologisch gerade, aber so ist für mich zumindest das, wo viele Leute nachvollziehen könnten, okay, ja, genau so ist es bei mir oder hey, so fühle ich mich oder in der Situation bin ich.

Und deswegen wollte ich das noch kurz ergänzen oder zusammenfassen, dass das vielleicht ein Grund dafür ist, vielleicht schlechte Positionierung und dass du aufgrund dessen einfach das Falsche kommunizierst, dass du nicht die Kunden ansiehst, die du gerne ansehen würdest.

Ja, also ich glaube nicht nur, dass es ein Grund ist, sondern es ist wahrscheinlich der Hauptgrund, aber wir kennen das ja alle, wie wir das Gefühl haben, bei dem einen läuft das super gut und der kriegt all diese Kunden.

Alles ist perfekt und bei uns ist irgendwie, genau wie du angesprochen hast, etwas alles ein bisschen schwieriger und mühsamer und wir verstehen aber nicht, warum.

Und da mag eben der Fehler in der Positionierung liegen.

Also relativ oft ist das der Fall, gefühlt.

Aber auch mit einer super Positionierung werde ich es nicht schaffen, zu 100% nur die Kunden zu haben, mit denen ich gerne arbeiten möchte.

Ich werde wahrscheinlich immer wieder Kunden haben, die natürlich Probleme machen oder sich beschweren und, und, und, und, und.

Das wird man nie ganz ausmerzen können, aber das soll man auch gar nicht, weil das hält mich ja irgendwie am Laufenden und auch schlechtes Feedback kann ja Gold wert sein.

Also ist gut, weil auch da muss man sich ja nochmal hinsetzen und überlegen, warum ist das Feedback schlecht? Was haben wir falsch gemacht? Und irgendwie bleibe ich da immer am Ball und muss die Positionierung vielleicht wieder ein bisschen anpassen und, und, und.

Aber das erklärt uns auch den Fall, warum Positionierung wahrscheinlich nichts Fixes ist, sondern dass ich das laufend überarbeiten sollte.

Jedes halbe Jahr oder zwölf Monate mit allen Zusammensätzen durchgehen und fragen.

Na, wie schaut es aus? Haben wir da irgendwelche Probleme? Gibt es da irgendwelche Leute, die sich beschweren? Gibt es einen Mitbewerber da draußen, der uns jetzt irgendwie voll auf die Nerven geht in Zukunft? Und, und, und, und.

Und wenn ja, dann muss ich halt was ändern.

Wie gehe ich mit dem Mitbewerber um? Habe ich eine neue Funktion oder Fähigkeit, die ich nach draußen erzählen möchte? Und, also da gibt es dann eben sehr viele, sehr viele Punkte, die man bedenken muss.

Und wenn alles passt, laufe ich weiter.

Wenn nicht, dann wird man ein bisschen herumschrauben müssen.

Also kurz, also kurz vielleicht so eine Analogie, wenn Analogie das richtige Wort ist.

Also, weil ich oft gerne Fahrrad fahre, da nehme ich immer den Vergleich mit Gegenwind und Rückenwind.

Also, wenn du gut positioniert bist, dann hast du einen Rückenwind.

Und wenn du schlecht positioniert bist, dann hast du einen Gegenwind.

Aber damit du vorankommst, musst du noch immer treten und das Fahrrad bewegen.

Das ist ein guter Vergleich.

Aber es ist natürlich, genau, es ist besser und leichter, wenn man Rückenwind hat, als wenn man Gegenwind hat.

Also, wenn du dich fühlst, als hättest du einen Gegenwind, kann es auch, muss nicht unbedingt, aber es kann zu einem Großteil an der Positionierung hängen.

Was ich auch so denke ist, was ich vorhin kurz angesprochen habe, ist, es ist nach intern.

Das ist ganz wichtig, weil wenn man sich auch die Unternehmen anschaut, der Verkauf, die sind direkt am Kunden dran.

Die Produktentwicklung macht die Entwicklung für die Produkte.

Die sind nicht direkt am Kunden dran.

Aber jeder von diesen Departments hat irgendwie Glauben zu wissen, oder auch die Geschäftsführung, die immer wieder Gespräche führt, jeder von denen glaubt zu wissen, er weiß, wie das läuft.

Jeder ist davon überzeugt.

Ich weiß es am besten.

Und jeder erzählt dann oft eine unterschiedliche Geschichte.

Und dann läuft es aber insgesamt vielleicht doch gar nicht so gut.

Da muss man sich mal hinsetzen und überlegen, okay, wer ist jetzt wirklich, wer liegt eigentlich am besten, wer ist am besten positioniert von denen, wer verkauft es wirklich so, wie man alles verkaufen sollte.

Es ist ganz wichtig, dass man schaut, dass das ganze Unternehmen die gleiche Geschichte erzählt.

Cool, da finde ich, finde ich mega wichtig solche Sachen, weil oft glaubt man bestimmte Sachen, aber in Wirklichkeit sagt dann eh der Markt oder die eigenen Kunden, sagen dann die Wahrheit so in Richtung.

Oft hat man so ein Bild im Kopf, was das eigentlich ist, was man macht, aber im Endeffekt macht man ja oft was anderes.

Marketing hat meistens die besten Antworten.

Das ist wie so ein ehrlicher Spiegel, der dir einfach die Wahrheit zurückgibt.

Ganz genau.

Da würde ich gerne in das Thema gleich eintauchen, wie man sich korrekt positionieren kann.

Weil wenn man jetzt bemerkt hat, okay, vielleicht sollte ich an der Positionierung arbeiten, wie ich das bei mir bemerkt habe.

Und seitdem her habe ich mich eben stark in viele Bücher reingelesen und unendlich viele YouTube-Videos geschaut.

Also das war wie immer von den Englischen, gibt diesen Begriff so ein rabbit hole, also wo du halt dauernd in das Thema weitergehst, vertiefst, vertiefst, vertiefst und es ist irgendwie so ein Loch ohne Ende.

Da bin ich gerade in dieser Phase einfach alles, den ganzen Input zu nehmen, Input zu nehmen, Input zu nehmen und bald kommt dann hoffentlich da noch ein guter Outspot.

Aber im Prinzip dadurch, dass ich da sehr chaotisches Wissen gerade bei mir im Kopf habe, du hast das wahrscheinlich geordnet, strukturiert und fasst da schon ein gewisses Schema, welches den Leuten ein bisschen Klarheit schafft.

Könntest du da vielleicht, dass man mit dem Thema anfangen, okay, ich habe bemerkt, dass ich mich mit der Positionierung beschäftigen sollte.

Was sind so die first steps, die ich machen kann, damit ich in diese Richtung gehe, mir die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Antworten zu finden? Ja, sehr gerne.

Gleich vorweg Dominik, auch ich habe mir sehr schwer getan, weil es irgendwie sehr komplex ist, sehr groß und sehr viel.

Man verliert sich da gern schnell drinnen und irgendwie kennt man sich da manchmal nicht aus, in welche Richtung ich gehen soll.

Es gibt ein Buch, also ich habe auch sehr viele Bücher und Kurse belegt und die sind mir alle relativ oft irgendwelche Antworten schuldig geblieben.

Keiner konnte mir genau erklären, wie machst du das jetzt genau.

Es gibt ein Buch oder eine Dame in Amerika, da bin ich dann per Zufall, oder per Zufall ist auch blöd, aber LinkedIn drauf gestoßen, weil halt in der Community und das ist die April Dunford und die hat ein super Buch rausgebracht.

Das war das erste Buch von all diesen, die ich gelesen habe, die mir das irgendwie verständlich herbeibringen konnte.

Die Positionierung gibt es ja aus dem Jahre 1970. Es wurde von Al Rice und Jack Drought vorgelebt oder entwickelt.

Wir haben es halt nur nicht geschafft, irgendwie uns da so eine Methodik zu hinterlassen, eine Formel, die uns sagt, du machst das, das und das.

Bei der April Dunford kommt das schon vor und das eigne ich mir eigentlich auch sehr gerne an.

Also was die tun oder wie das funktioniert.

Wir haben ja das Positionierungsstatement vorhin schon erwähnt, der Satz mit den Vorlagen, mit diesen Lücken und der besteht an sich aus fünf Komponenten und die ziehen wir heran und das sind die Konkurrenz, die Fähigkeiten, der Produktnutzen, die Zielgruppe und die Marktkategorie.

Und diesen Satz jetzt in seine einzelnen Komponenten zu zerlegen, das ist relativ einfach noch und ich erhalte dann eben fünf Teile.

Also der erste Teil ist die Konkurrenz.

Ich nenne sie die wettbewerbsfähigen Alternativen und dabei ist es ganz wichtig oder die Frage lautet, die wir uns stellen müssen, beziehungsweise den Kunden stellen müssen, was würde der Kunde tun, wenn es uns nicht gäbe? Auf wen oder was würde er zurückgreifen? Und da können die Antworten natürlich sehr unterschiedlich sein.

Viele werden wahrscheinlich, werden schon ähnlich antworten und werden einen direkten Mitbewerber nennen, den wir eh auf der Liste haben.

Andere werden vielleicht einen indirekten Mitbewerber nennen, den wir noch nicht auf der Liste hatten oder geben uns irgendwie Antworten, wie sie das Produkt verwenden, worauf wir ja gar nicht gedacht haben.

Also es ist sehr wichtig, sich mit dem Kunden auseinanderzusetzen.

Dann gibt es die zweite Komponente, das sind die differenzierten Fähigkeiten.

Also das, was das Produkt oder das Unternehmen hat, was sonst niemand hat.

Also wir können etwas, was die anderen nicht können und deswegen sind wir differenziert.

Und das sind in vielen Fällen die Produktfeatures, Funktionen, wie zum Beispiel die 15 Megapixel Kamera.

Kann auch ein bestimmter Kundenservice sein oder ein bestimmtes Abrechnungsmodell oder eben bei den Services ist es oft die Erfahrung.

Und dann kommen wir zur dritten Komponente, das ist der einzigartige Produktwert oder Produktnutzen.

Den bekommen wir aus den Fähigkeiten heraus.

Aber wir übersetzen hierbei die Fähigkeiten, die wir haben, in einen verständlichen Nutzen, weil die Kunden interessieren sich nicht wirklich für die Funktionen, sondern für das, was die Funktionen für sie oder für das Unternehmen ermöglichen.

Also wenn jetzt in dem Beispiel von vorher von den Produktfeatures, das war die 15 Megapixel Kamera, dann könnte der übersetzte Nutzen lauten gestochen scharfe Fotos, auch wenn du sie verzehnfach vergrößerst, aufblasst und dann ausdruckst.

Ein verständlicher Nutzen, wenn der Satz jetzt auch nicht so schön wäre.

Oder wenn wir das kurz auf Produktebene umswitchen, also wenn man zum Beispiel jetzt ein Geschäft bietet, zum Beispiel einen Tisch an, ein IKEA zum Beispiel verkauft unter anderem auch Tische und die Leute kaufen den Tisch nicht, weil sie einen Tisch kaufen wollen, die kaufen den Tisch, weil sie etwas draufstellen wollen, die wollen irgendwie gemeinsam essen und die wollen den Nutzen dieses Produkts, aber die kaufen jetzt den Tisch nicht nur, um sich einen Tisch zu kaufen, sondern das, was der Tisch den Kunden ermöglicht.

So in die Richtung, oder? Ja, oder stellen wir uns vor, dass ich kaufe einen Tisch für eine bestimmte Funktion, fällt mir jetzt halt momentan nichts ein, und es stellt sich heraus, es wird dann eigentlich da und anders verwendet.

Man kann zum Beispiel auch ein Feature-Netz, sagen wir ich kaufe ein Feature-Netz für einen bestimmten Fisch, weil ich mir davon ausgehe, das Netz ist so und so konzipiert, damit können sie diese Fische am besten fangen, und dann kommt man darauf, die fangen aber gar nicht diese Fische, sondern andere oder von mir Skräpsel oder was auch immer, und das bekomme ich dann als Feedback von den Kunden zurück und dementsprechend müsste ich mich dann wieder umpositionieren.

Aber das ist eigentlich ein Teil der Fähigkeit, die ich habe.

Bei dem Produktnutzen übersetze ich ja das, was ich kann, da muss ich schon idealerweise weißen, was meine Fähigkeit ist, in einen Nutzen, der draußen verständlich ist.

Bei der 15-Megapixel-Kamera haben wir es schon gelernt.

Das ist ein Bereich von Produkten, das kommt aus dem Handymarkt oder von den Kameras generell, die uns das wirklich schon über Jahre oder Jahrzehnte beigebracht haben, was 15 Megapixel bedeutet.

Das ist für uns relativ klar.

Aber es kann eine Funktion geben, wo das nicht so klar ist.

Wahrscheinlich jetzt bei Artificial Intelligence wird es viele Schlagwörter geben, wo jeder denkt, aha, okay, ja, das klingt cool, aber ich habe eigentlich überhaupt keine Ahnung, was das bedeutet.

Und da darf man als Unternehmen nicht zu kurz schauen.

Oft kann das sehr gefährlich werden.

Ich muss das immer in einen verständlichen Nutzen rüberbringen.

Das ist auch ganz wichtig, das ist dann hinten raus von den Botschaften, die ich da versende, dass die verstanden werden, weil sonst macht das wenig Sinn.

Fehlt das eben, weil du vorher gesagt hast, haben wir kurz Kontext erwähnt, fehlt das eben, dass man den Kontext vermitteln sollte, der dann auch mit dem Produkt mitgeht.

Natürlich, ja.

Also zum Kontext ist auch ein Kontext hier, aber zum Kontext kommen noch, das ist dann die fünfte Komponente.

Also der Produktnutzer ist die dritte Komponente.

Wir kommen dann zur vierten Komponente und das sind die Zielkunden oder Zielkundensegmente.

Generell versuchen wir uns nicht so breit aufzustellen.

Wir wollen ja nicht an jeden verkaufen, sondern wir wollen an die Menschen erreichen, die besonders an uns interessiert sind.

Ich nenne sie ganz gern die Best-Fit-Customers, quasi der Idealkunde.

Wer ist das? Das ist der, der natürlich immer viel einkauft, sich wenig beschwert, schnell antwortet, viel liked, viel kommentiert, bei jeder Veranstaltung erscheint und, und, und.

Das ist ein typischer Best-Fit-Customer.

Auf die will man sich konzentrieren.

Und im letzten Schritt kommst du dann zu dem Marktsegment.

Das ist der Kontext.

Das ist die Marktkategorie oder das Umfeld, welches am besten zu uns passt und wo uns der Kunde auch am besten einordnen kann.

Also sind wir ein CRM oder ein Messaging-System, sind wir E-Mail oder Chat.

Wie können wir das, was wir tun, am besten in bester Weise kontextualisieren, damit die Leute uns draußen verstehen.

Das sind die fünf Komponenten.

Und damit man da irgendwie einen Ansatz hat, dann ist es, finde ich, mega gut, also rein theoretisch auf diese fünf Komponenten jetzt einzugehen und beginnen diese zu betiteln, beantworten und alles und die Fragen da durchzugehen, die mit diesen Komponenten verbunden sind.

Macht insofern mal Sinn, dass man eine Basis hat, aber ich komme immer mehr zu dem Punkt, dass man, wie wir das vorher kurz angesprochen haben, schon ein fertig gemaltes Bild von sich selbst im Kopf hat oder von der Dienstleistung, von der Selbstständigkeit, vom Unternehmen, welches man leitet.

Immer gefährlicher.

Und oft ist der objektive Blick, der einem fehlt.

Und da habe ich begonnen einfach, wie zum Beispiel auf YouTube, weil wir jetzt ein Plugin-Produkt mit einem guten Kollegen von mir auf die Beine stellen wollen, haben wir angefangen mit einer kleinen Umfrage für die Zuschauer, damit wir mal die Probleme der Zuschauer definieren können.

Das ist vielleicht ein bisschen so eine andere Sache, nicht mit Positionierung zu tun, sondern wirklich Recherche für ein Produkt.

Aber wenn man das zum Beispiel zurückbringt auf die Positionierung, da wird zum Beispiel mal gut zu analysieren, welche Projekte hat man gemacht, wo hat das am meisten Spaß gemacht, was waren die Projekte, die für mich am erfolgreichsten waren, also welche waren das? Und im idealen Fall, dass man auch so eine gute Beziehung zu den eigenen Kunden hat, mit denen man sich natürlich gut verstehe, die jetzt die Traumkunden sind, dass man die fragen kann, was waren eigentlich die Probleme, die ihr gehabt habt, wo wir zusammengearbeitet haben oder begonnen haben zusammenzuarbeiten, was war die Einschlung, womit habe ich euch überzeugt, was war der Punkt, der mich von den anderen abgehoben hat, was konnte ich anbieten, was die anderen nicht angeboten haben, damit man sich das Feedback direkt von den Kunden holt, die man im Endeffekt dann auch weiter ansprechen will, also den Traumkunden, den man vielleicht schon einen hat oder hatte, den kurz fragen, was war eigentlich das, was dir die Entscheidung erleichtert hat, mich aufzutragen oder die Zusammenarbeit mit mir zu beginnen.

Alles perfekt gemacht, also in der Regel befragst du deine Traumkunden, also den Best Fit Customer, weil du wirst von den anderen Kunden wahrscheinlich die falschen Antworten bekommen oder du wirst so unterschiedlich viele Antworten bekommen, dass du dich dann überhaupt nicht mehr auskennst und wie gesagt, du willst sie nicht so breit aufstehen, du willst sie an die verkaufen, die dich verstehen, die dich wollen quasi.

Also du hast es eh perfekt gemacht.

Das Ding ist, wir haben ja vorhin beschrieben diese fünf Komponenten und die kann ich ja zerlegen und einzeln beschreiben, das ist jetzt nicht so schwierig.

Wo es aber dann schwieriger wird, ist eigentlich zu verstehen, wo ich eigentlich anfange, weil die hängen irgendwie alle miteinander in Verbindung.

Also wenn ich jetzt den Produktnutzen, den einzigartigen Produktnutzen heranziehe, der hängt von was ab? Der hängt natürlich von den differenzierten Fähigkeiten ab und die differenzierten Fähigkeiten wiederum sind nur so lange differenziert, solange ich mich mit den Alternativen, die es da draußen gibt, vergleiche.

Also diese drei Komponenten hängen mal sehr stark zusammen und dann habe ich noch den Ideal, die passenden Kunden, den Traumkunden, so wie du ihn nennst, zu dem muss ja der Wert wiederum passen.

Und dann habe ich die Marktkategorie, wo ich ja diesen Wert für meinen Traumkunden offensichtlich machen muss.

Also alle fünf Komponenten hängen total stark miteinander in Verbindung.

Ich kann nur das eine bestimmen, wenn ich das andere kenne.

Und dann stellt sich halt die Frage, womit fange ich an? Die meisten Unternehmen fangen mit ihren Fähigkeiten an.

Das ist der Teil, den sie am besten können.

Ja, ist klar, die Fähigkeiten haben sie ja, haben sie ja selbst produziert, was auch immer.

Das ist der einfachste Teil.

Und das klingt dann sehr gut vielleicht im Büro, diese Positionierung.

Aber draußen funktioniert das relativ oft nicht.

Warum? Weil wir uns zu wenig differenzieren von dem, wie die uns da draußen sehen.

Und du hast es vor allem richtig gesagt.

Du hast es eh perfekt beschrieben.

Du musst natürlich dich auf deine Kunden konzentrieren.

Du musst herausfinden, warum sie dich lieben und mit wem sie dich vergleichen und was sie sich wünschen vielleicht noch.

Du musst das herausfinden.

Und basierend darauf kann ich dann eine herrliche Positionierung erstellen.

Und ich bin auch gleich fertig, weil dann kann ich sagen, okay, also wenn ich das weiß, was die Kunden wollen und mit wem sie mich vergleichen, kann ich sagen, okay, und jetzt habe ich da so eine Liste von Fähigkeiten.

Da sieht man mich ja, so eine Liste von Fähigkeiten.

Kann ewig lang sein, aber das ist alles, was ich kann.

Differenziert, Entschuldigung, differenzierte Fähigkeiten.

Das können nur wir, sagen wir mal.

Okay, das ist eine lange Liste.

Was mache ich jetzt damit? Dann schaue ich mir diese Liste, arbeite ich die durch und übersetze das in einen einzigartigen Produktnutzen und schaue, dass ich dort das Ganze gruppiere, den Gruppen erstelle.

Ich kann ja nicht tausend Fähigkeiten kommunizieren.

Schaue ich, dass ich da drei bis fünf Gruppen bekomme, wo ich dann die einzelnen Fähigkeiten hineinlege.

Aber das ist ein übersetzter Nutzen, der draußen verständlich ist.

Und dann schaue ich mir an, ich bin noch nicht fertig, in welchen meinen Kunden passt das am besten? Zu wem passt das am besten? Und so kriege ich meine Zielgruppensegmente.

Und im letzten Schritt schaue ich mir an, in welche Kategorie ist jetzt mein Marktsegment oder meine Kategorie, wo dieser Wert, den ich da jetzt benannt habe, für diese mein Zielgruppensegment am offensichtlichsten ist, dass ich es rausbekomme.

Und so funktioniert das an sich.

Das ist ein Punkt, der mir jetzt gerade im Kopf aufgepoppt ist, der mich immer wieder aufregt, weil seitdem ich mich begonnen habe, mit dem Thema zu beschäftigen, sehe ich, das siehst du dann einfach, diese klassischen Sachen, die die Leute auf den Webseiten machen, wo, wenn du zum Beispiel, keine Ahnung, du beschäftigst dich mit Tesla, weil du dir einen Tesla kaufen willst, und dann siehst du plötzlich überall auf der Straße einen Tesla, das ist so, ich weiß nicht, wie das Fachwort ist, dieser psychologische Effekt.

Weiß ich auch nicht.

Aber da mag ich jetzt kein falsches Wort verwenden.

Aber ich glaube, viele wissen, dass es diesen Effekt gibt.

Und da, ich weiß nicht, ob das jetzt schon zu weit dann in eine andere Richtung umschwenkt, dass es von der Positionierung weggeht und in die Umsetzung.

Also, okay, ich habe jetzt die Positionierung definiert, und was mache ich dann damit? Wie kann ich das am besten kommunizieren? Und das, was mich am meisten aufregt, oder was mich am meisten stört, wenn ich lauter Webseiten sehe von Leuten aus meiner Branche, also die auch so etwas Ähnliches anbieten wie ich, oder Webseiten erstellen, oder Agenturen, ganz viele Agenturen machen das, glaube ich auch, dass die einfach die Fähigkeiten, die die haben, auflisten, also machen Webdesign, Webdevelopment, SEO, SEA, und alles Mögliche, was man an Fähigkeiten in einer Agentur hat.

Aber das meine ich jetzt nicht nur im Begriff Alleskönner, es kann auch sein, dass es auch ein Webdesigner ist, also ich mache UX, UI-Design, ich mache Usability-Tests, ich mache Webdesign, und zum Beispiel, wenn er schon sehr konkret in seinem Beruf arbeitet, aber was ich eigentlich hinaus will, ist, dass viele Leute auf der Webseite die eigenen Fähigkeiten kommunizieren, was den Kunden eigentlich überhaupt nicht angeht.

so das, was ich mir ausgearbeitet habe, was das Richtige ist und was das Falsche ist, da sage ich jetzt auch nicht, dass das der heilige Gral ist, oder dass das zu 100% stimmt, bitte korrigiere mich, wenn ich da falsch bin, aber die Kunden interessiert ja eigentlich das, ob du mein Problem lösen kannst.

Wenn ich zum Beispiel als Kunde zu dir herkomme, oft weiß ich, was mein Problem ist, oft weiß ich das auch nicht, aber sage ich jetzt mal, ich weiß, welches Problem ich habe, dann will ich, dass ich mit jemandem reden kann, der mir das Problem lösen kann.

Wenn ich dann auf eine Webseite stoße von jemandem, der seine Fähigkeiten auflistet, okay, dann weiß ich, was du kannst, aber ich weiß nicht, ob du mein Problem lösen kannst.

Und das ist irgendwie so diese Rolle, wo ich das in einem Buch von, ich weiß nicht, ob du den kennst, von Donald Miller, mit Creating a Story Brand gelesen habe, dass man sich nicht so als Hero in der eigenen Story präsentieren sollte, also, ich kann das, das, das und das, und das kann ich auch.

Genau, also nicht so von Star Wars der Luke Skywalker, sondern eher wie der Yoda sein sollte, der den Kunden einfach durchleitet und durchnavigiert und eher coacht, damit der Kunde zu dem gewünschten Ziel kommt, um dann die finale Challenge oder sowas zu bewältigen, was dann das Ziel vom Kunden ist.

Und der Punkt, der mich am meisten stört bei den Webseiten von den Leuten ist, weiß ich das wahrscheinlich nach Templates, weil es so viele Templates in die Richtung gibt oder weil so viele andere Leute das machen, wo, wenn du gerade beginnst, schaust du dir die Konkurrenz an, wer die Konkurrenz der Webseite gestaltet und da übernehme ich das einfach.

Und bei vielen ist das einfach da so aufgelistet, dass sie lauter Fähigkeiten haben, aber ich habe keine Ahnung, welches Problem wir lösen.

Und das ist das, was mich am meisten stört, ist das etwas, bitte, ich übergebe einfach das Wort an dich, damit du dich auch nochmal darüber ausreden kannst.

Nein, nein, super Dominik, zwei oder drei Antworten, die muss man nur merken.

Das eine ist das Buch, das du erwähnt hast, von Donald Miller, Story Brand, glaube ich, ist ein super Buch.

Also, das kann ich auch nur jedem empfehlen, vor allem, wenn man der Techniken, kann man nachher vielleicht noch kurz darüber reden, Techniken drin haben, wie ich eigentlich sehr gutes Marketing quasi mit wenig Budget leisten kann.

Aber für diese Text, wie ich mich positioniere, eben nicht als Hero, sondern als Mentor, ein super Buch.

Zweitens, ich merke, dass du sehr viel liest und an sich sehe ich hier schon ziemliche Fähigkeiten, die du besitzt, was den Bereich Positionierung betrifft.

vielleicht interessiert es dich und vielleicht willst du ja mit mir zusammen irgend so etwas machen, aber ich merke schon, dass du dich damit wirklich gut auseinandergesetzt und gratuliere, du verstehst das sehr gut.

Die dritte Frage, ich hoffe, ich habe es jetzt nicht vergessen, oder die dritte Antwort, die ich liefern wollte, ist ja die Leistung und Konkurrenz.

Was ich machen würde, ich würde mich nicht auf die Konkurrenz so stark konzentrieren.

Das kann mir eigentlich völlig egal sein.

Was passiert, wenn ich anfange, mir dauernd die Konkurrenz, also meine Mitbewerber anzuschauen und deren Webseiten und dann kopiere ich das, das und das.

Nein, wir sind alle gleich.

Wir sind keiner mehr, es ist differenziert.

Das ist mal der erste Schritt.

Ich will mich ja differenzieren.

Ich will ja anders sein.

Ich könnte mir auch die Webseiten anschauen und sagen, okay, der macht das und das und das, dann mache ich genau das Gegenteil.

Aber ich bin dann differenziert und dann bin ich auf einmal interessant.

Dann ist die Frage, ob das Gegenteil, muss halt einen Nutzen haben.

Es muss auch eine Zielgruppe dafür geben.

Nur als Beispiel jetzt.

Aber ich sollte nicht, die mir alle anschauen und sagen, ach Gott, Gott, der hat diese und diese Leistung und setzt das so und so um oder stellt das so und so dar.

Das brauchen wir jetzt auch.

Und ich sage das nur deswegen, weil ich habe bei vielen Agenturen gearbeitet und gerade Agenturen tun sich wirklich schwer, sich zu differenzieren.

Alle bieten das Gleiche an quasi.

Alle sind Allrounder.

Alle haben alle Leistungen.

Bla, bla, bla, bla, bla.

Aber welche Agentur ist jetzt die beste? Und warum ist sie die beste? Das muss man ja auch erstmal bestimmen.

Und weil du so angesprochen hast, die Leistungen, gebe ich dir auch völlig recht.

Ja, alle bieten dann tausend Leistungen an.

Sie sind super toll und können alles, aber erklären eigentlich nicht genau oder gut, worum es geht, warum ich das brauche und, und, und.

Und da fehlt es natürlich komplett.

Und da bin ich voll bei dir, wenn ich mir das anschaue.

Bei vielen Seiten, man muss halt immer bedenken, in manchen Bereichen ist man jetzt nicht die angesprochene Person.

Deswegen versteht man vielleicht auch nicht genau, was die erklären.

Das ist dann auch in Ordnung.

Wenn es um ein super Hightech-Ding geht, verstehe ich wahrscheinlich kein Wort draufsteht, was da steht.

Trotzdem möge deren Positionierung sehr gut sein.

Das kann ich dann von außen nicht beantworten.

Aber bei vielen Sachen oder Seiten, nehmen wir Agenturen her, bin ich völlig bei dir.

Die haben alle ihre Leistungen da drauf geklatscht.

Die können alles.

Die scheinen super zu sein.

Aber welche von diesen Leistungen ich eigentlich jetzt wirklich brauche, was es genau ist, bei vielen, obwohl ich lange in diesem Bereich schon arbeite, muss ich selber nachlesen, um zu verstehen, was genau sie jetzt damit meinen eigentlich.

Weil es gibt ja für jeden Begriff hunderte Begriffe oder für jedes Ding hundert Begriffe.

Die verwenden dann immer, ich glaube, so wollen sie sich differenzieren.

Das macht das Ganze noch komplizierter.

Wenn ich auf einmal ein Ding, das zehn Begriffe hat, dann kenne ich mich überhaupt nicht mehr aus.

Man muss es viel besser beschreiben natürlich.

Man muss den Kunden heran ins Boot holen, erklären, warum es hier geht, was es ihm bringt und wie wir am besten in Kontakt treten.

Also eine klassische Landingpage aufbauen.

Und da hapert es in vielen Fällen.

Damit dann die Leute vielleicht jetzt nicht denken, okay, muss ich dann alles auf einer Webseite wie für einen Fünfjährigen erklären, den Eindruck wollen wir da jetzt überhaupt nicht hinterlassen.

Weil wenn du zum Beispiel, wenn wir kurz auf das Thema eingehen, Fachbegriffe verwenden, also du kannst ruhig Fachbegriffe verwenden, weil es, wenn sie dazu dienen zum Beispiel, das Problem zu erläutern und wenn das, wenn du sicher davon ausgehen kannst, dass deine Zielgruppe auch mit den Fachbegriffen umgehen kann.

Weil wenn deine Zielgruppe die ist, die diese Fachbegriffe kennt, dann ist es finde ich sehr wohl okay, diese Fachbegriffe zu verwenden.

Problem ist nur, wenn du mit Fachbegriffen herumwirfst und die Zielgruppe keine Ahnung hat, was diese Begriffe bedeuten.

So in Richtung, oder? Ja, richtig.

Es gab da so ein Event, leider fällt mir der Name gerade nicht ein, aber ist mir gerade vorhin eingefallen.

Ich glaube in Kanada, wo sie Unternehmen, Startups glaube ich hauptsächlich einladen jedes Jahr und die dürfen pitchen, aber die pitchen nicht vor einem normalen Zielpublikum oder vor ihrem Zielpublikum, sondern sie pitchen vor Großmüttern.

Und die müssen die Großmütter überzeugen.

Das ist sehr strange, das ist ein komischer Event, ich glaube auch nicht, es bringt wahrscheinlich überhaupt nichts, weil die natürlich gar nichts verstehen.

Also ich meine, wie du es vorhin angesprochen hast, da müsste ich dann wirklich wahrscheinlich in Babysprache herangehen und das wirklich alles eins zu eins erklären.

Das ist natürlich nicht nötig, das ist schon völlig klar.

Sondern es kommt immer darauf an, wen du ansprichst natürlich.

In deiner Zielgruppensprache sage ich ganz gerne, deine Zielgruppe, die du ansprechen willst, die muss ich schon verstehen können.

Und wenn ich das für die auch zu kompliziert mache, dann habe ich ein Problem.

Aber wie gesagt, von außen ist es immer schwer zu sagen, ist ein Unternehmen jetzt gut positioniert oder nicht.

Da muss man natürlich die Insights bekommen, da muss man natürlich wissen, wie deren Kunden das verstehen und und und und, um da richtige Entscheidungen zu treffen und dann sind wir wieder in dem Workshop drinnen, wie wir von vorne besprochen haben, wo man die Positionierung eben erstellt oder überarbeitet, um zu schauen, bin ich richtig aufgestellt oder nicht.

Damit wir dann jetzt den Kreis schließen, wie es dann wieder beginnt, weil wir haben am Anfang gesprochen, was gute Positionierung ist, wann man das braucht und wann man das andenken sollte, über Positionierung sich Gedanken zu machen, wann das sinnvoll ist.

Wie man das strukturiert angehen kann, da steckt natürlich viel mehr dahinter, als dass wir es in einem Gespräch vermitteln können und falls die Leute sich mehr darüber informieren wollen oder einen Guide brauchen oder einen Workshop brauchen in die Richtung, also die können sich schon bei dir melden, oder? Lecker.

Und dann sind wir in diesen praktischen Teil rübergegangen, wo wir dann diese Komponenten besprochen haben und das was eigentlich so der praktische Teil der Positionierung besteht und wir haben jetzt leider nicht die Zeit, um so in die Tiefe einzutauchen, damit man im Kontext für dein Unternehmen, also du Zuschauer, der jetzt gerade zuhört oder Zuschauerin, dass wir auf den Kontext von deinem Business eingehen, weil der Kontext ist ja einfach das Wichtige.

Das, worüber wir jetzt geredet haben, sind Tools und theoretische Ansätze und praktische Ansätze, die sehr wichtig sind, damit du das korrekt verstehst, aber natürlich bringt das ja nichts, wenn du jetzt keinen Kontext hast, der für dein Business, deine Selbstständigkeit und für dein Unternehmen relevant ist und da können sich die Leute gerne bei dir melden, falls sie einen Workshop machen wollen, Positionierungsworkshop, damit die eine Strategie aufbauen und zu der Vision kommen und so weiter.

Darüber können wir dann auch später gerne reden, wie das bei dir abläuft.

Worauf ich jetzt hinaus will, ist dann der nächste Step, ist das, was wir auch schon ein bisschen am Anfang gesprochen haben, ist, dass es jetzt nicht so ist, du arbeitest dir das einmal aus und dann ist das in Stein gemeißelt und dann ist das für alle Ewigkeiten so, sondern damit du so alle sechs Monate ungefähr oder alle sechs bis acht Monate, dass du wiederum die gleichen Fragen stellst, ob sich irgendwas geändert hat, weil du jetzt mehr Feedback bekommen hast von dem Kunden, mehr Projekte gemacht hast und mehr weißt, was du vielleicht machen willst und das ist irgendwie so auch, dass ich zu 100% bestätigen kann, dass zum Beispiel wenn ich sage, okay, den Claim, den jedes Unternehmen hat, bei mir hat sich das auch zehnmal, glaube ich, mittlerweile geändert, also von am Anfang Make Websites Work, dann keine Ahnung, irgendwas mit Professional WordPress Solutions und jetzt ist es bei digitale Lösungen, die dann Unternehmen skalieren werden und solche Sachen, also das verändert sich mit der Zeit, ob das jetzt das Wichtige ist, weiß ich nicht, da bin ich gerade in der Testphase, aber sagen wir mal jetzt, okay, wir haben den Workshop gemacht, wir haben eine Strategie, wir haben eine Vision, wie schaut dann der weitere Weg aus, wenn wir sagen, okay, wir haben das gemacht, wir haben das getestet, wir wissen ungefähr, wie man das testen kann, wenn man die richtigen Kunden anspricht und wenn nicht, aber wie schaut dann der weitere Weg aus, ist es so, wenn man das einmal definiert hat, alle Antworten hat, ist das dann vorbei oder in wiefern sollte man das dann weiterhin behandeln, das Thema Positionierung? Sehr geil, noch kurz davor, Dominik, du hast gerade gesagt, dein Claim, wollen wir den Claim noch mal kurz anhören, den du entwickelt hast? Also aktuell ist das digitale Lösungen, die dein Unternehmen skalieren werden.

Digitale Lösungen, die dein Unternehmen? Ganz groß ausgeschrieben ist es digitale Lösungen, die dir dabei helfen, dein Unternehmen zu skalieren.

Ich wollte es nur ein bisschen verkürzen, damit es in der E-Mail jetzt nicht so lang ist.

Ach so, ja.

Ich überlege gerade, ich spiele mit dem Gedanken, da wieder WordPress einzubauen, aber ja, das ist wohl so die Richtung, in die ich gehen mag, um mich einfach nach außen zu kommunizieren.

Was den Claim betrifft, deinen Claim können wir uns vielleicht mal eh auch zusammensetzen, das mache ich gern und besprechen das mal durch.

Bei dem Claim ist es idealerweise so, dass der natürlich sehr prägnant ist, sehr kurz und leicht zu merken und eigentlich immer auf das einspielt, was du tust.

Wenn sich dein Podcast um WordPress handelt, dann sollte wahrscheinlich das Wort entweder Podcast oder WordPress schon vorkommen, aber wir können das mal gern machen.

Und weil du es vorhin auch angesprochen hast, du wechselst deinen Claim zum 20. Mal im letzten ein, zwei Jahren, da bist du nicht der Einzige, das machen viele.

De facto ist es so, dass man eigentlich eine Tagline hat, der Schlachtruf, übersetzt.

Diese Tagline sollte man einmalig entwickeln und die sollte dann mal einige Jahre da draußen bleiben.

Das ist relativ fix, damit die Menschen sich da draußen daran gewöhnen können.

Aber es gibt neben der Tagline auch noch eben den Claim oder Slogan, die wiederum kann man.

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Okay, weil dann gibt es noch ein Mission Statement, oder? Inwiefern sind das ähnliche Sachen, oder kann ich die Begriffe jetzt falsch einfach.

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Nein, kann ich dir gleich sagen.

Aber dann gibt es eben noch den Claim und den Slogan, die kann man quasi öfters kreieren, weil sie oft für Kampagnen verwendet werden.

Die Tagline ist quasi für das Unternehmen, das ist ein Produkt übergreifend, und die Slogans kann man dann für einzelne Kampagnen für ein halbes Jahr oder Jahr verwenden.

Das ist schon in Ordnung.

Aber die Tagline sollte bleiben.

Das Manifest ist eine Beschreibung des Unternehmens, relativ kurz gehalten.

Wer, wo, wann? Quasi die großen Fragen.

Wer, wo, wie? Entschuldigung.

Und da gibt es vieles zu tun.

Aber jetzt um zurückzukommen auf deine Frage.

Ich habe die Positionierung erarbeitet.

Im nächsten Schritt.

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Ich mache ein Dokument draus.

Das ist völlig klar.

Das sollten alle Zugriff haben.

Idealerweise ist das gar nicht so lang.

Bei mir ist ein Dokument einer Vierseite lang.

Aber wichtig ist, dass alle Zugriff drauf haben, damit alle schnell nachschauen können, wie positionieren wir uns.

Im nächsten Schritt macht man das Messaging -Dokument.

Das sind jetzt die Dinge, die wir schon gerade ein bisschen besprochen haben, wo eben Tagline vorkommt, die Brainstory oder vorgefertigte Textblöcke, wie Einzeiler, 100 Wörter, 500 Wörter, Beschreibung des Unternehmens, des Produkts.

Dann eben Slogan, Claims, Manifest, Vision bis hin zu Zielgruppenbeschreibungen.

Und wichtig im B2B-Bereich ist oft das Verkaufsgespräch.

So verkaufen die ja auch ihre Produkte.

Das sollte man auch zusammen in einem Workshop definieren und so lange durchspielen, bis sich jeder Verkäufer wohlfühlt und dann austesten am Kunden, ob es funktioniert.

Und bei Startups ist natürlich der Selbstpitch sehr wichtig, weil die Investoren müssen sich oft überzeugen, dass sie ein Geld bekommen, eine Finanzierung bekommen.

Da sollte man sich darauf konzentrieren.

Also so langsam, dass man sich die Schritte umsetzt.

Dann geht es schon direkt an die Umsetzung.

Entweder hat das Unternehmen, ist das ein größeres Unternehmen, hat das eine interne Marketingabteilung oder sucht sich einen externen Partner, Agentur, Texter, was auch immer.

Ich bin ein kleineres Unternehmen und ich mache es vielleicht alleine oder hole mir Hilfe von draußen.

Auf jeden Fall braucht es in beiden Varianten eine Person, die das Ganze überwacht.

Das ist typischerweise der Marketingleiter und der sich mit Themen auskennt, wie mit Markenpositionierung, Entwicklung von Botschaften, Marketing, Kampagnen und, und, und.

Also auch wichtig für die Entwicklung ist ein sogenanntes Markendreieck.

Das besteht aus drei Bestandteilen.

Das ist der Markenname, das ist die verbale und die visuelle Positionierung.

Der Markenname ist meistens schon gegeben.

Wenn es sich um ein Start-up handelt, sollte man natürlich einen wählen, der auf die verbale und auf die visuelle Positionierung einzahlt und vice versa.

Die verbale Positionierung schafft man idealerweise auf ein einziges und freies Wort zu reduzieren.

Das ist leichter gesagt als getan.

Aber in der heutigen Welt, wo so viele Informationen auf uns einprasseln und das Hirn sowieso schon komplett überladen ist und eigentlich nichts mehr reinlassen möchte, ist eine kürzere Botschaft umso besser eine kürzere Botschaft Gold wert.

Das zeigen uns einige Marken vor.

Da gibt es zum Beispiel in der Automobilbranche haben wir BMW.

Die haben das Wort Fahrfreude.

Volvo ist zum Beispiel Sicherheit.

Audi ist Technik.

Man kann dieses Prinzip auch umdrehen und wenn ich jetzt fragen würde, wenn ich nach Informationen im Internet suche, also das Wort suche, dann geht es doch hier nicht jeder Google antworten oder ich denke am Internet einkaufen, ich denke an Amazon.

Also das bedeutet nichts anderes als diese Unternehmen diese Wörter besitzen und die tun auch alles dafür, damit das so bleibt.

Wir geben sehr viel Geld dafür aus, damit dieses eine Wort in unserem Hirn bleibt und wir das mit diesem Unternehmen verbinden.

Das ist Gold wert.

Und dann haben wir noch die visuelle Fokussierung, Positionierung Bild quasi, die die verbale Positionierung auch unterstützen kann.

Da ist ein gutes Beispiel Flixbus.

Das ist der Fernbus schlechthin und wer da was hämmert uns eigentlich täglich diese visuelle Positionierung in unsere Köpfe? Es sind diese hässlichen grün-orangen Busse, die uns täglich auf der Straße begegnen.

Wenn ich mir das Markenprojekt von denen anschaue, Name ist Flixbus, die verbale Positionierung ist Fernbus und die visuelle Positionierung ist der Bus selber.

Also das passt perfekt miteinander.

Also vielen Dank.

Es war ein megacooles Gespräch, das einfach mal die ganzen Infos, die ich mir in den Kopf gesammelt habe, da mal raus zu lehren und mit dir darüber zu reden und da ein bisschen zu einer Struktur rein zu bringen.

Was ich gerne am Ende mache, ist so drei Bulletfragen, damit ich die Zuschauer und Zuschauerinnen ein bisschen besser kennenlernen kann.

Bevor wir zu den Bulletfragen kommen, würde ich dir gerne noch den Spot geben, um dich mal selbst zu präsentieren, dich in den Spotlight zu stellen, erzählen, was bietest du an, wie können dich die Leute erreichen, wie kannst du den Leuten helfen und was kannst du für sie machen? Ja, danke.

Ja, was ich tu, glaube ich, ist relativ klar.

Also ich konzentriere mich ja auf die Positionierung und dann helfe ich auch gerne weiter aus dem nächsten Schritt in der Umsetzung der Strategie.

Ich habe natürlich auch ein Netzwerk, die dann Schaltungen und Co.

übernehmen kann.

Ich nehme alle Produkte an, mich interessiert wirklich alles, ob das jetzt, also jedes Produkt, jedes Service, ob das jetzt B2B ist oder B2C.

B2B ist ein bisschen der spannende Bereich, weil man hier ein bisschen tiefer denken muss.

Da sind mehr Personen in einem Entscheidungsprozess involviert, deswegen muss man sich da auch besser aufstellen, breiter aufstellen.

Erreichen kann man mich unter auf meiner Webseite, das ist www.

maxwaldstein.

com Da sind dann alle Daten hinterlegt.

Ich bin natürlich auch auf LinkedIn oder man kann mich auch per E-Mail erreichen.

Das ist dann die mw, mw@maxwaldstein.

com Ich freue mich über jede Anfrage.

Ich höre mir das gerne auch an.

Ich gebe auch gern quasi gratis Feedback zu dem, wie ich das von außen sehe.

Ja, einfach anrufen, mich kontaktieren.

Ich freue mich.

Dann kommen wir zu den Bullet-Fragen.

Und das sind ganz kurze Fragen.

Das Erste, was dir in den Kopf einpoppt, das kannst du einfach gleich sagen.

Es gibt, sage ich jetzt mal, das, was du jetzt machst, mit Positionierung, Strategie und Vision.

Das gibt es nicht.

Was wäre dein Alternativ? Mein Wunsch, weil am liebsten wäre ich ein Tennisspieler geworden, aber dafür bin ich, glaube ich, schon zu alt und nicht gut genug gewesen.

Du meinst, es ist ein wirklicher, ein echter Alternativ-Beruf.

Okay.

Gärtner.

Okay, weil du so gerne im Garten arbeitest und mit – warte, wie heißt das? Landschaftsarchitektur und so weiter oder wirklich um den Garten kümmern und die Gartenpflege? Ja, wirklich den Garten kümmern und die Gartenpflege.

Wir wohnen in einem Haus und haben einen recht großen Garten und ich verbringe das ganze Wochenende da draußen und ich liebe das.

Ich wäre früher ganz gern Weinbauer geworden, habe ich mir oft überlegt.

Da ich leider an einer Histamine leide, also ich kann kein Wein trinken, habe ich diese Idee dann relativ bald aufgegeben.

Aber ich bin sehr einfach gern draußen im Garten und bearbeite Pflanzen.

Also die nächsten zwei Bullet-Fragen, die beschäftigen sich oft mit WordPress.

Ich weiß nicht, inwiefern du mit WordPress jetzt arbeitest oder wie sehr du mit WordPress zu tun hast, aber dann ich formuliere das einfach mal auf Positionierung um.

Oder versuch das zumindest mal.

Was ist so die nervigste Sache, die dich stört, wenn du an deinen Beruf denkst, in Bezug auf Positionierung und das Ausarbeiten von der Positionierung, egal ob es jetzt für dich ist oder für deinen Kunden? Das nervigste ist wahrscheinlich das, dass ich das Gefühl habe, leider vor allem in Österreich, dass viele Unternehmen das Thema Positionierung nicht auf der Agenda haben oder sich denken, das ist etwas, das man im Moment nicht braucht oder wo ich nicht genug Budget habe.

Das ist für mich das nervigste, dass ich viel Arbeit reinstecken muss, um eigentlich Unternehmen zu überzeugen, beziehungsweise dass sie dann anrufen, wenn es eigentlich schon zu spät ist und sie draufgekommen sind, weil eben die Verkäufe auslasten oder was auch immer, dass sie nicht gut aufgestellt sind.

Das ist das nervigste.

Und dein Gegensatz dazu, was war dein letztes Aha-Erlebnis oder dein Aha-Moment, wo du an Positionierung denkst und wo du überrascht warst? Das war jetzt eine nette Überraschung.

Ich habe ein Buch gelesen, wie gesagt, wir haben es vorhin kurz besprochen, ich habe jahrelang damit gekämpft, Positionierung zu verstehen.

Am Anfang dieses Jahres habe ich dieses Buch in die Hände bekommen und das hat mir so viele Fragen beantwortet, das war für mich einfach eine Erlösung eigentlich.

Ich war wirklich glücklich, wie ein kleines Kind.

Das ist das Buch eben von der April Dunford.

Ich kann es nur jedem empfehlen.

Auch das Buch von Miller, das du vorhin erwähnt hast, auch ein super Buch, kann ich nur jedem empfehlen.

Ein großes Aha-Erlebnis hatte ich eigentlich nicht.

Ich habe nur zuletzt gearbeitet, war sehr spannend für ein Start-up.

Ballon-Events heißen sie.

Die bieten oder bringen jetzt gerade eine neue Applikation heraus.

Da geht es um die Suche von lokalen Events.

Das ist ein nettes Ding.

Da kann man mittels Karte seine eigenen Ballone steigen lassen.

Für die durfte ich ein bisschen aushelfen im Bereich für den Sales-Pitch und eben auch in der Positionierung.

Das war jetzt nicht so ein großer Aha-Effekt vielleicht an sich, aber das Schöne dran ist, dass das ein österreichisches Unternehmen ist, die da irgendwie versuchen, den großen Event -Kalendern und vielleicht sogar Google ein bisschen Konkurrenz zu machen.

Ich hoffe, sie schaffen es.

Ich wünsche ihnen viel Glück.

Aber das war eben für mich ein spannendes Projekt.

Start-ups finde ich immer super spannend.

Es wird auf jeden Fall alle Kontaktdaten unten verlinkt sein.

LinkedIn- Kontakt, E-Mail-Kontakt, Webseite usw.

Da können Sie den Max gerne unten über die Links in der Beschreibung kontaktieren.

Max, dann vielen, vielen Dank für deine Zeit heute.

Hat mich wirklich gefreut.

Bin gespannt, wann wir uns wieder sehen in real life.

Aber bis dahin alles Gute und wir sehen uns.

Dominik, danke.

War super nett.

Hat sehr viel Spaß gemacht.

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