Bild von Dominik Liss - WordPress Dev
Die Dominik Liss Show WordPress & Business Talks

#083: KI nimmt Dir den Job nicht. Aber jemand anderes schon. | m. Benjamin Zekavica

Episode anhören

Überblick

Jeder spürt gerade dieses Bauchgefühl: Die KI wird irgendetwas verändern. Nur keiner weiß wie genau. Und weil die Antwort unbequem sein könnte, ist es einfacher, das Thema einfach zu ignorieren.

In dieser Episode ziehen wir den Vorhang auf. Nicht theoretisch, nicht mit Quick-and-Dirty-Ratschlägen wie "installier diesen KI-Agenten und dein Leben schaut anders aus", sondern mit echten Erfahrungen aus dem Alltag. Was haben wir bereits gemacht? Was planen wir? Und wie sehen wir die aktuelle Situation am Markt?

Benjamin Zekavica ist WordPress-Entwickler, Contributor im WordPress Core Team und Gründer von unleashWP. Er beschäftigt sich seit Jahren damit, wie man als Entwickler schneller und strukturierter arbeitet und hat eine sehr klare Meinung dazu, was KI für WordPress-Freelancer gerade wirklich bedeutet.

Hör rein, wenn Du wissen willst, wie Du als WP-Freelancer in den nächsten Monaten noch relevant bleibst.

Unser Gespräch deckt folgende Themen ab:

00:00 Wer ist Benjamin Zekavica?
08:00 KI stiehlt Dir den Job?
18:00 n8n vs. eigene Tools: wann Vibe Coding Sinn macht
30:00 Der Aha-Moment: KI liest Kunden-E-Mails und schreibt Code
38:00 Kunden qualifizieren sich selbst: was das für Freelancer bedeutet
57:00 Warum schlechte Datenstruktur jedes KI-Tool ruiniert
01:13:00 Datenschutz-Probleme
01:27:00 Ist der WordPress-Freelancer als Beruf noch zu retten?
01:38:00 Bullet Fragen

Benjamin Zekavica
Website: https://www.benjamin-zekavica.de
UnleashWP: https://unleashwp.com
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/benjamin-zekavica/

#wordpress #wordpresspodcast

// WP Office Newsletter //
https://www.daswpoffice.com/

// Frage oder mögliche Zusammenarbeit? //
Du kannst mich jederzeit über meine Website erreichen:
https://dominikliss.com/

Host & Gäste

Profilbild von Dominik Liss Host
Dominik Liss WordPress Dev
Profilbild von Benjamin Zekavica Gast
Benjamin Zekavica WordPress-Entwickler, Core-Contributor, unleashWP-Gründer

Video

Ähnliche Episoden

Cover Image

Arbeit ist langweilig … und jetzt? | m. Dominik Schratl

Manchmal hat man einfach keinen Bock auf Arbeit. Man sitzt am Schreibtisch, aber nichts geht voran. Am Ende des Tages sind mehr To-Dos offen als in der Früh. In dieser Episode reden zwei Entwickler über genau diese Phasen und was man dagegen tun kann.

Episode anhören
Cover Image

Aus der Menge der WordPress-Dienstleister herausstechen | m. Dennis Buchwald

In dieser Episode sprechen wir mit Dennis Buchwald darüber, wie man als WordPress-Dienstleister*in oder Agentur aus der Menge herausstechen kann.

Episode anhören

Transkript

Wir leben in einer interessanten Zeit, weil jeder hat irgendwie das Bauchgefühl, dass man langsam von der KI ersetzt wird, keiner weiß aber, wie das genau passieren wird, und deswegen ist es vielleicht einfacher, sich mit dem Thema gar nicht zu beschäftigen.

Die meisten verwenden aktuell nur ChatGPT und Claude für das Lösen von simplen Problemen und beschäftigen sich einfach nicht mehr mit dem Thema.

Und in dieser Episode ziehen wir diesen Vorhang auf, weil wir sind gerade in einem großen technologischen Wandel und das bringt einerseits positive Aufregung, weil es komplett neue Werkzeuge gibt, um Probleme zu lösen, aber es kommen auch Frustrationen auf, weil man nicht weiß, ob man in ein paar Monaten als WordPress Freelancer noch nicht von der Technologie oder von der Konkurrenz überholt wird.

Und heute werden wir das Thema ganz praktisch angehen und nicht theoretisch, also wie das theoretisch funktionieren könnte.

Wir werden dir auch keine quick and dirty Ratschläge geben, installier dir diesen KI-Agenten und dann schaut dein Leben komplett anders aus, sondern wir werden unsere Erfahrungen teilen und genau darauf eingehen, wie wir die aktuelle Situation am Markt und die Veränderungen sehen und was wir bereits gemacht haben und Planen zu machen, um im Zeitalter der KI als WordPress-Freelancer relevant zu bleiben.

Herzlich Willkommen bei der 83. Episode der Dominik Liss Show.

Auf diesem Podcast gibt es WordPress und Business Talks, das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig, weil in jeder Episode entpacken wir die Skills, Storys und Geheimnisse der besten Experten aus der WordPress-Branche und das Ziel des Podcasts ist dir dabei zu helfen, ein besserer Professional in der WordPress-Welt zu werden.

Heute unterhalten wir uns mit Benjamin Zekavica und da bin ich schon sehr gespannt auf das Gespräch, weil Benjamin ist ebenfalls WordPress-Entwickler und er ist auch Contributor im WordPress-Core-Team.

Parallel ist er natürlich Unternehmer, weil er schon seit vielen Jahren selbstständig ist und er viele coole Projekte aufgebaut hat.

Einerseits unleashWP, schneller entwickeln mit wiederholbaren Workflows.

Dann hat er noch seinen Blog, Produkte.

Also Benjamin, du machst da schon ziemlich viel und da bin ich sehr froh, dass wir uns heute unterhalten könnten.

Und damit wir vielleicht gleich ins Thema einsteigen, Also, du kannst gerne da noch ein, zwei Sätze über dich erzählen, aber als Anleitung würde ich gerne das Thema nehmen, hey, wir sind in der Phase, wo die ganze KI-Bubble noch nicht effizient oder intelligent genug ist, um unsere Arbeit komplett abzunehmen, aber die Leute merken: okay, da tut sich was, also wird das für immer so bleiben? Sind wir gerade in dieser Transition von die Technologie ist da, aber noch nicht so weit, um unseren Job komplett abzunehmen.

Dann gibt es noch diese unsichere wirtschaftliche Lage, wo jetzt die Projektsituation eigentlich sehr ungewiss ist.

Und ja, ich lasse dich mal auf das Thema los.

Ganz gerne deine Perspektive teilen.

Also bitte, herzlich willkommen beim Podcast.

Und ja, ich lasse dich mal über das Thema sprechen.

Perfekt, vielen herzlichen Dank.

Schön, dass ich hier sein darf.

Und ich finde es toll, auch vor allem deine Community, was du bisher aufgebaut hast, wirklich Hut ab für den tollen Kanal.

Sehr, sehr lobenswert, solche Formate zu haben, insbesondere in Deutschland.

Das ist nicht selbstverständlich.

Viele wollen das natürlich machen, trauen sich nicht und deswegen auf jeden Fall finde ich das toll, dass solche Formate entstehen, insbesondere weil viele sich nicht trauen, mit WordPress irgendwas aufzubauen, es sei denn jetzt ein Erweiterungsset oder irgendwelche Businesses, finde ich das toll, dass du das motivierst und auf jeden Fall sehr toll, dass sowas existiert.

Zu mir hast du ja schon alles erzählt, ansonsten relativ oft in der WordPress-Community bekannt geworden.

Versuche halt viel mitzuwirken und habe natürlich tolle Kooperationen abgeschlossen, Menschen dort kennengelernt.

Und das ist halt, was uns, glaube ich, alle antreibt, an WordPress mitzuschrauben.

Auch wenn das kostenlos ist, man ist quasi mit, also die Arbeit wird halt nicht bezahlt.

Aber ich finde es halt toll, an etwas beizutragen, an dem man auch seine Brötchen verdient, sage ich mal so.

Das ist halt schön, dass man ein Teil von der Software mit dabei ist.

Und genau, zu deiner Frage.

Ja, der Wandel ist extrem sichtbar.

Ich glaube, da braucht man kein Hellseher zu sein, um das vorherzusehen, dass sich das schlagartig verändern wird.

Die Frage ist hier nicht eher, ob die KI die Leute, also den Job halt ersetzt, sondern wie gehen wir als Menschen damit jetzt um, die halt in einem Beruf sind, der bedroht ist.

Das ist halt bei den anderen Berufen ja auch gewesen.

Ich nehme erst mal ein Beispiel, der Buchsetzer, der hat sich halt so weiterentwickelt und heute heißt das Mediengestalter.

Man sieht daran, dass der Beruf halt mit der Zeit mitwächst und man passt sich halt an den jetzigen Formaten an und das sehe ich auch eindeutig für die IT-Berufe allgemein gesehen, könnte es sich halt deutlich verändern, wenn man nicht mitschwimmt.

Ich sehe es schon bedroht, aber es wird doch ein bisschen Zeit benötigen, bis man wirklich den Job einmal auf den Kopf gestellt hat, besser gesagt.

Das sehe ich schon sehr bedroht, aber jetzt nicht so, dass man den kompletten Job verliert.

Es sei denn, die Unternehmer, die ganzen Erteilungsleitungen etc.

, die schwimmen nicht mit dem Strom, sondern gegen.

Dann wird es kostspielig für die Firma werden und das führt natürlich dann irgendwann mal auch dazu, dass man entlassen wird und dann keinen Job hat.

Deswegen wollte man sich auch auf jeden Fall nicht immer konzentrieren, wie es halt weitergehen wird, sondern halt persönlich, wie kann ich mich selber fortbilden.

Ich kann jetzt einen Roman erzählen über lernen die KI, lernen dies und jenes.

Das bringt alles nichts.

Das ist ganz klar.

Man muss halt Erfahrung reinsammeln.

Alles theoretisches Wissen ist schön, aber durch das selbstständige, sage ich mal jetzt, Lernen, indem man sich mit der Sache beschäftigt und sich wirklich die Zeit nimmt, um zu sehen, wie andere das auch tun, kann man mitschwimmen und sozusagen irgendwann mal auch seinen Job attraktiv noch halten.

Heißt, es ist eine Frage von uns, nicht von der KI, wie wir damit umgehen und wie die Zukunft dann für uns alle auch ausgehen wird.

Ja, und das ist eigentlich ein ziemlich guter Punkt, dass man sich einfach damit beschäftigen sollte.

Ich habe mir zum Beispiel selbst als Serien- und meinen eigenen Beruf zu automatisieren und das versuche ich dann hier auf dem YouTube-Channel auch ein bisschen mitzuteilen, wie da der Prozess verläuft und was ich da genau Step-by-Step mache, aber mich würde interessieren, wie du das machst.

Weil ich nehme mal an, du verwendest nicht nur ChatGPT oder Claude einfach, um zu prompten, so hier korrigiere mir diesen Satz oder Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler, such mir diese raus und fertig, so quasi als einen glorified Autocomplete-Tool oder sowas, sondern du verwendest die KI, zeige ich jetzt mal ganz grob als eine Kategorie von verschiedenen Werkzeugen, du verwendest das wahrscheinlich auch auf einem sehr tieferen Level.

Und was ist so dein allgemeines Ziel mit den Tools? Willst du dich damit einfach nur beschäftigen, vervollständigen was langfristiges und welche Strategien haben sich bei dir herauskristallisiert, wie du dann diese ganze neue Technologie für dich verwendest.

Also ich sehe das immer so, man sollte die Werkzeuge so nutzen, für was sie auch gedacht sind und nicht gegen den Willen der Anwendung, sage ich mal so.

Das heißt, man muss natürlich erstmal die passende Anwendung für sich finden und nicht halt mit den Hypes, also man sollte schon ein bisschen sich den Hype mal angucken, was immer gefeiert wird, aber auch wirklich die persönlichen Präferenzen auch sich anschauen, was passt konkret zu mir.

Zum Beispiel ChatGPT, man kann halt mehrere Tools nutzen und halt auch abwägen, was man genau nutzen möchte.

Ich nutze halt verschiedene Werkzeuge, wie du vorhin erwähnt hast, aber ich versuche halt viele Sachen, die zum Beispiel jetzt in meiner Kontrolle sein müssen, insbesondere was Geschäftsbeziehungen angeht, allgemeine firmeninterne Sachen selber zu managen, weil diese Kontrolle sollte immer der eigene Chefsführer oder Selbstständige, der das alles ausführt, immer noch selber in die Hand haben.

Das heißt abwägen erstmal, was sollte automatisiert werden.

Mein Trick ist immer so, wenn es mehr als fünf Stunden pro Woche unnötig Zeit frisst, sollte es dringend automatisiert werden.

Das heißt, jeden Tag einmal eine Stunde von montags bis freitags ist zu viel.

Das hört man so in den Softwarebetrieben.

Ja, da kannst du dich jetzt mal hinsetzen, damit beschäftigen.

Da sind die acht Stunden auch schon um.

Aber als Unternehmer denkst du ganz anders.

Du willst halt gucken, dass du deine Zeit sparst und du kannst ja diese eine Stunde in was anderes investieren, als in irgendwelchen Prozessen, die du dann wieder händisch durchführen muss.

Das heißt, Workflows finden, die präferiert sind für die Person selber.

Das heißt, man muss erstmal selber entscheiden, abwägen, brauche ich die KI dafür? Gibt es schon bereits Möglichkeiten, zum Beispiel, man kann ja, falls man Outlook oder irgendwelche anderen Tools nutzt für den Anfang, um die E-Mails zum Beispiel selber Hand zu haben oder auch bei Gmail etc.

, kann man Filter reinsetzen, um zumindest ein bisschen Struktur reinzubauen.

Wenn man zum Beispiel sagt, ich möchte jetzt die KI nicht auf meinen privaten Postfächern laufen lassen, was sage ich mal so um die 80 Prozent der Menschen ist, die sagen, okay, hier hört sozusagen die Datenschutzsache für mich nicht auf.

Ich möchte die Kontrolle selber haben.

Da muss man natürlich schauen, brauche ich die KI hier oder nicht.

Das ist halt immer, man hört ja immer in den YouTube-Videos et cetera, du musst alles automatisieren, dass du jetzt ein erfolgreicher Unternehmer sein wirst oder ein erfolgreiches Business haben möchtest.

Das ist totaler Schwachsinn.

Also man sollte langfristig denken und insbesondere auch sich darauf fokussieren, was brauche ich.

Ich nutze zum Beispiel verschiedene Möglichkeiten, Workflows auszubauen.

Viele sind natürlich bekannt.

n8n ist eines der beliebtesten tatsächlich, weil du halt am Ende des Tages eine eigene Self-Hosted-Möglichkeit hast.

Mittlerweile bieten auch verschiedene Hosting-Server an, wo man dann sozusagen sein Hosting direkt auch mit Updates alles bekommt.

Da muss man sich ja gar nicht darum scheren und halt bei Zapier oder Make, wie die ganzen heißen.

Es ist halt so ein alter, wie soll man sagen, ein früherer Stand, der jetzt ein bisschen natürlich modernisiert wurde durch die AI-Agents, aber langfristig gesehen gibt es ja auch die Claude-Konnektoren, die man ja auch nutzen kann.

Was ich als wirklich toll finde, das Thema ist sehr unterschätzt oder auch bei vielen nicht bekannt, das Thema Skills.

Man kann in einem Unternehmen Sachen automatisieren, indem man zum Beispiel Skills schreibt, die wirklich einheitlich sind, ne, und die halt immer die Arbeit einheitlich hält.

Als Beispiel jetzt zum Beispiel die Texterstellung allgemein gesehen, dass man gewisse Sachen rauskristallisiert, die zum Beispiel nach KI riechen.

Oder allgemein, dass man halt gewisse Floskeln rauslöscht oder bei Code, dass man gewisse Coding-Standards sozusagen setzt für Code Code zum Beispiel.

dann eignen sich hervorragend Claude Skills zum Beispiel, die ich gerne dann für mich schreibe.

Und das wirklich, da nehme ich mir auch die Zeit dafür.

Das heißt, man sollte sich bei dem Thema Skills auch ein bisschen mal hinsetzen und sich damit beschäftigen, weil im Prinzip eine KI, die lebt von Information und Regeln.

So, wenn du keine Regeln bestimmst, macht die KI, was sie will.

So, das ist ganz einfach kurz gesagt.

Also, wenn man es schon automatisieren möchte und immer versucht zu chatten und zu sagen, du musst jetzt besser prompten, das ist wieder ein völliger Schwachsinn.

Also, man sollte sich eher lieber hinsetzen und wirklich mit der KI mit Informationen befüttern, aber nicht in Prompts, sondern in Hinsicht von Skills.

Und durch die Skills habe ich mit einem Geschäftspartner auch verschiedene Business-Modelle jetzt aufgebaut, was zukünftig auch veröffentlicht wird, wo man gewisse Prozesse zum Beispiel, was man täglich macht als Unternehmer, zum Beispiel in der Sales-Abteilung Leads generieren, die andere Abteilung muss sich um QA kümmern, die andere Abteilung um andere Dinge.

Das kann mittlerweile eine KI, wenn man zum Beispiel mit Skills arbeitet, vollständig automatisieren, aber man setzt halt noch zum Beispiel jemanden da dran, aber die Ergebnisse sind immer einheitlich.

Und das ist genau das, was ein Unternehmen ausmacht.

Standards setzen.

Die Standards so setzen, dass es auch wiederverwertbar ist.

Das heißt, man installiert es einmal, gibt es die verschiedenen Leuten mit und am Ende bekommt man immer das Ergebnis, was erwartet wird.

Natürlich nicht 100 Prozent, das geht.

Keine KI der Welt kann das noch, aber das ist halt der Punkt.

Keine KI kann noch, aber in zwei Jahren sieht die Welt wieder ganz anders aus.

Aber mit den Skills habe ich bisher die besten Erfahrungen gesammelt und Claude allgemein auch.

Das ist, glaube ich, nichts Neues.

Jeder Entwickler feiert gerade Claude einfach ab, das ist so.

Ich sehe es halt sehr bedroht bei vielen, aber wie ich vorhin erwähnt habe, wenn man nicht mitschwimmt, wenn man nicht als Unternehmen die Zeit einfach so verschenkt und nicht nachdenkt, wie kann ich mein Unternehmen profitabler machen, dann wird man ganz sicher die nächsten Jahre abschalten, also wirklich das Unternehmen zumachen müssen, wenn man nicht mitschwimmt.

Ja, und da spielen halt viele Themen eine Rolle.

Nur weil du das gerade kurz angesprochen hast, Thema Datenschutz und Firmengeheimnisse, also das werden wir dann später noch angehen.

Das Thema.

Das heißt, das wollen wir auf keinen Fall ignorieren, weil das sehr wichtig ist, vor allem mit den ganzen KI-Werkzeugen, die uns zur Verfügung stehen.

Das werden wir uns aber für einen späteren Teil in dieser Episode aufnehmen.

Was ich ein bisschen davon herausführe, ist einfach jetzt KI nicht als Antwort für die neue Welt, sage ich jetzt einmal, zu sehen, sondern einfach als ein zusätzliches Werkzeug, wo du einfach deine Leistungen an die Kunden verbessern kannst.

Wirklich mal nachzudenken.

Und ich glaube, dieses Nachdenken ist das Wichtige.

Was mache ich jetzt und welche Sachen kann ich bei mir verbessern? Wenn man jetzt blind irgendwelche YouTube-Videos schaut und die nachmacht, bringt das einem wahrscheinlich wenig, weil das sind dann einfach so generische Ratschläge und so weiter.

aber ich finde das wirklich Wichtige und wo du wirklich den größten Hebel hast, ist einmal zu sehen, wie kann die KI mir persönlich helfen und du hast auch diese Skills angesprochen und um das einmal zu erklären, falls jemand noch nicht so weit in dieser KI-Journey ist, also Skills sind eigentlich nur so Konfigurationsdaten, zum Beispiel, wo ich mir gut vorstellen könnte, dass das vielen helfen würde, die Content erstellen oder den Blog schreiben.

Zum Beispiel die letzten 50 oder 40 Blogartikel zu kopieren, nach Claude schicken und sagen, hey, lerne oder erstelle mir eine Konfigurationsdatei einen Skill, damit ich weiß, wie ich schreibe.

Schreibe mir eine Anleitung oder erstelle mir eine Anleitung, wie ich schreibe, in welchem Stil.

Und da finden die halt wirklich sehr viele Feinheiten raus und dann kannst du diesen Skill zum Beispiel dann verwenden, um eigene neue Blogartikel zu schreiben, damit das halt wirklich nach dir klingt.

Und solche Sachen, wenn man sich mal überlegt, hey, was ist mein Iststand und wie kann ich das sinnvoll einsetzen? Das ist, finde ich, dann ein mega cooler, mega großer Hebel sogar.

Natürlich da wirklich mit Bedenken bei E-Mails sollte man das vielleicht nicht so machen, da jetzt die letzten 100 E-Mails an die KI füttern und sagen, hey, lerne, wie ich da geschrieben habe, weil da auch Firmengeheimnisse und so weiter dabei sind.

Aber wie gesagt, da kommen wir noch zu dem Thema.

Ja, aber da wollte ich das einmal kurz zusammenfassen, alles was du jetzt gesagt hast, weil da waren sehr, sehr coole und sehr wichtige Punkte dabei.

Und wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann bist du voll im n8n Ökosystem drinnen oder baust du dir dann auch eigene Tools? Weil dann wären wir dann zum Beispiel im Thema Weibcoding und dieser Sachen, weil mittlerweile sind wir auch in dieser Lage und der Situation, selbst Tools erstehen zu können.

Und früher waren wir halt sehr stark von Third-Party-Services abhängig, von fertigen WordPress-Plugins und so weiter, sind wir natürlich immer noch und die Person, die zum Beispiel den Code gar nicht versteht, sollte sich vielleicht mal zweimal überlegen, ob sie da Vibe Coding machen möchte, aber wir reden jetzt mal unter entwickeln und hast du dir überlegt oder bist du vielleicht gerade dabei eigene Tools zu entwickeln, also für dich selbst intern, das müssen jetzt auch keine großen Softwarelösungen sein, sondern können auch Automatisierungsskripte sein, können auch irgendwelche Kleinigkeiten sein, die dir dann im Alltag helfen oder machst du dann wirklich das Setup, schaust du, dass dass das wirklich in einer Idee drinnen bleibt, damit du dann dich nicht zu sehr verzweigst auf die kleinen Sachen und dann keinen Überblick mehr hast, hey, was ist da jetzt eigentlich los? Also die Karriere hätte mir mein Leben erleichtern sollen und jetzt habe ich so viele kleine Tools, dass ich mich da gar nicht rauskenne.

Da gibt es halt immer diese Balance zwischen.

Und da wäre es super, wenn wir da ein bisschen mehr ins Detail eingehen könnten, wie das dann bei dir ausschaut.

Genau, also wie ich vorhin erwähnt habe, ist das erstmal eine Abwägung? Brauche ich Automatisierung? Ja oder nein? Das ist ganz klar die Frage, weil desto mehr man automatisiert, desto wartungsintensiver wird es dann.

Das ist ganz klar.

Das heißt, die Systeme ändern sich, die APIs ändern sich.

Klar, es gibt Updates zu verschiedenen Software-Tools, die natürlich auch bekannt sind.

Da kann man schon irgendwo drauf dass dann die Updates kommen, aber man muss ab und zu auch gegensteuern und auch warten.

Auch wenn das zum Beispiel jetzt nicht mit der Software allgemein zu tun hat, muss man halt sich darum kümmern.

Und desto schlimmer der Prozess, also der Workflow, desto mehr aufwendiger wird die Analyse zu sein, wo der Fehler konkret ist.

Deswegen ist da die Frage auch, brauche ich das? Muss ich das so kompliziert machen? Kann ich vielleicht irgendwelche internen Möglichkeiten von der Software selber, die ich gerade habe, nutzen? Das ist das Erste, was ich erstmal gucke.

Das andere ist n8n allgemein.

Ich versuche n8n nur für relativ kompliziertere Sachen zu nutzen mittlerweile.

Die Konnektoren, die jetzt z.

B.

bei Claude sind, die sind fantastisch, das ist super.

Aber manchmal möchte man schon ein bisschen mehr selber so den Workflow noch einmal einfacher, sag ich mal so, anpassen.

Da lohnt es sich auf jeden Fall, entweder self-hosted oder die Cloud Version sich zuzulegen.

Ist auf jeden Fall günstiger als die Zapier hier, die ganzen anderen Anbieter.

Ich sehe aber trotzdem, dass Claude langfristig da bestimmt nachliefern wird, mit verschiedenen weiteren Möglichkeiten für Workflows zu bauen.

Das ist 100 Prozent klar, dass das bald kommen wird, weil die wollen natürlich an der Spitze stehen und die geben jetzt gerade alles, dass man dann wirklich auf den ersten Platz nicht an anderen Anbietern abgibt.

Das ist halt so der Punkt.

Also man muss halt schauen, erst mal, was präferiere ich.

Und ich bin so einer, ich liebe die Kontrolle von meinem Business zu haben.

Ich lasse gewisse Kontrolle nicht los.

Was es mir ganz wichtig ist, das zu analysieren, zu schauen, macht das für Sinn.

Deswegen ist n8n nicht der heilige Gral, sage ich mal so, sondern eher ein Hilfsmittel, um gewisse Prozesse zum Beispiel auszuführen.

Jetzt ein konkretes Beispiel.

Ich habe meinen eigenen Online-Shop aufgesetzt und mit verschiedenen Anbietern, zum Beispiel Digi-Store, die kümmern sich halt um die ganze Abwicklung von dem Verkauf und ich kann mich auch um mein Business kümmern.

Natürlich gibt man natürlich einen Teil davon ab und die Steuer etc.

Aber es ist halt natürlich so eine Möglichkeit, zum Beispiel das zu automatisieren, weil es dann relativ viel in deiner Kontrolle liegt und auf einem Server, wo du weißt, das ist halt bei mir gespeichert.

Was ich auch zum Beispiel gerne nutze und die Möglichkeit gibt es bei einigen Anbietern, Vielleicht wissen das viele nicht, aber es gibt die Möglichkeit, mit dem Sales Teams von den jeweiligen Anbietern, die zum Beispiel in Amerika alle liegen, sag ich mal so, Clota oder ChatGPT, einen Art Auftragsverarbeitungsvertrag sozusagen abzuschließen, wo dann gewährleistet wird, dass die internen Daten nicht gespeichert werden dürfen.

Das heißt, unbedingt sich informieren, als Unternehmen, ob man sich lieber mit dem Sales-Team von den jeweiligen Anbietern zusammensetzt und wirklich einen Vertrag unterschreibt mit denen zusammen, damit die auch wirklich konkret die Daten nicht rausgeben, weil mit einem Vertrag in der Hand hat man dann auch die Möglichkeit, sich zu schützen, übers Gericht etc.

Und so, wenn man Claude in seine Sachen integriert oder ChatGPT oder anderen AI-Tools, dann sollte man unbedingt darauf aufpassen, wenn man schon mit KI-Firmen interne Sachen auch kommuniziert, das zu machen.

Und ich habe das abgeschlossen, also mit Claude.

Ich kann es dringend empfehlen.

Das ist halt aber nicht in allen Pricing-Modellen möglich.

Man die Enterprise, die ist halt deutlich teurer.

Man bezahlt auch viele Kosten für die API-Anfragen, aber dafür hat man ein gutes Gefühl zum Beispiel, dass man weiß, dass halt zumindest nicht 100 Prozent garantiert.

Das ist einfach so, eine Garantie gibt es nie, aber zumindest rechtlicher Natur, wenn irgendeine Datenschutzproblematik herrscht, hat man immer einen Vertrag in der wo man sich schützen kann, falls jemand den Unternehmen anklagt, sage ich mal so.

Da hat man auf jeden Fall als Unternehmen ein bisschen Sicherheit.

Alternativ gibt es ja auch verschiedene andere Möglichkeiten, die ich gerne präferiere.

Die ist aber nicht zu unterschätzen.

Das ist zum Beispiel Ollama, setze ich sehr gerne ein.

Auch wenn das jetzt nicht das leistungsstärkste ist, sage ich mal so, was die KI angeht.

Es gibt mittlerweile immer gute Updates, es ist Open Source, man kann es auf den eigenen Server installieren, z.

B.

über Docker etc.

Da gibt es auch mittlerweile auch verschiedene Anbieter oder man kann es direkt bei den Anbieter hosten, würde ich aber nicht empfehlen, lieber self-hostet oder bei einem guten Hoster, wo man auch Vertrauen hat, wo man weiß, dass die Daten da jetzt nicht in irgendwelchen fremden amerikanischen Händen landet.

Das ist halt so der Punkt.

Und Ollama ist so die Self-Hosted-Variante, aber wie ich vorhin erwähnt habe, man sollte die Performance nicht unterschätzen.

Das ist halt ein Performance-Killer, sage ich mal so, weil allgemein KI-Agents, die brauchen einen sehr, sehr leistungsstarken Server.

Und da habe ich mir einen Cloud-Server, auch bei Hetzner zum Beispiel organisiert und das läuft dann nur als eigene Maschine.

Das heißt, es ist alles gekapselt, alles geschützt und wird gewartet täglich.

Das ist nicht der heilige Gral, aber das ist so der Punkt, wo ich sage, wenn man die KI für gewisse firmeninterne Sachen gerne auch nutzen möchte, habe ich jetzt zum Beispiel Ollama einfach für meine Prozesse, auch da mit n8n dann auch verbunden.

Das heißt, ich schicke viele Anfragen an meinen eigenen Server und bekomme dort eine Antwort sozusagen, wo es aber einfache Prozesse sind, also allgemein.

Das Sortieren zum Beispiel, ein Reporting zu erstellen, allgemein auch Support-Anfragen, das ist auch so ein Fall.

Ich lasse immer gerne die Support-Anfragen generieren, also die Antworten und schaue mir das selber einmal kurz an und schicke es dann selber ab.

Das hört sich jetzt verrückt an, aber das ist so, die KI darf, sollte nicht die komplette Überhand haben, was an den Kunden rausgeht.

Und das ist so mein Standard.

Ich möchte immer noch gerne jemanden haben, der das einmal prüft als Mensch und sieht, ist das Schwachsinn oder nicht? Weil wir wissen, manchmal halluziniert die KI und schickt irgendwelche komischen Sachen raus, was man überhaupt nicht gefragt hat oder verschluckt sich, sag ich mal, an gewissen Stellen und dann hast du ein Problem mit der API oder der Server funktioniert gerade nicht.

Dann hast du nur die Hälfte der Nachricht, dann kannst du dem Kunden, der im Support Center zum Beispiel ist, nicht helfen, weil er bekommt dann eine halbe Antwort und das ist halt unprofessionell.

Aber ich sag mal so, als Hilfsmittel das zu nutzen, habe ich das gesehen, es spart mir deutlich die Zeit und ich bin froh, dass es halt, seitdem ich meine Selbstständigkeit jetzt habe, die KI nutzen kann und man sieht deutlich, man kann auch ab und zu mal nach draußen gehen und mal in den Garten verschwinden oder mal kurz einkaufen gehen und der Agent, der ist im Hintergrund und kümmert sich um den Kram.

Das ist halt so eine Sache, also man muss sich halt hinsetzen und sich mal ein bisschen mit der Materie beschäftigen und dann kann man auch für seine Arbeit Prozesse schaffen, nicht nur allgemein fürs Business, auch für den täglichen Beruf.

Also wenn man weiß, nicht jeder ist halt für ein Business oder eine Selbstständigkeit geeignet, das ist ganz klar.

Das ist auch eine Herausforderung.

Aber ich sag mal so, damals auch für mich als Angestellter in verschiedenen Firmen, Agenturen und Softwareunternehmen habe ich mir auch gewisse Prozesse selber gebaut, um nicht immer wieder das Gleiche zu machen.

Zum Beispiel halt Reportings habe ich mir einmal pro Woche tatsächlich mit der normalen E-Mail-Software einfach zusammengefasst.

Das ist halt das Coole.

Man sollte halt die Tools nutzen und seine Arbeit automatisieren.

Nicht immer mit KI, sondern auch mit den Möglichkeiten, die man zur Verfügung hat.

Du hast jetzt so viele Themen angesprochen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anknüpfen soll.

Aber vielleicht erzähle ich dann ein bisschen mehr von meiner Situation, weil wir sind da, glaube ich, sehr ähnlich unterwegs.

Also wir tauchen in die Beta ein und schauen, wie wir das am besten nutzen können.

Da bin ich auch schon bei Ollama angekommen, eigener Serverbehälter.

Meiner steht halt in Finnland, hat halt keine Gebühr, deswegen ist es langsam.

haben, aber es hat ziemlich viel Arbeitsspeicher, deswegen können größere Modelle drauflaufen, aber für jemanden, der in das Thema noch nicht so eingetaucht ist, klingt das jetzt natürlich so ein bisschen fremd und so, oh, was reden die da, das sind ja komplette Nerds und so.

Aber das ist, finde ich, auch irgendwie im WordPress-Charakter irgendwie, weil wir verbinden alle WordPress dadurch, weil wir halt nicht abhängig sein wollen von Drittanbietern, Wir wollen das Self-hosted haben, wir wollen Kontrolle über die eigenen Daten und wenn wir jetzt zum Beispiel sehr stark alles auf Claude-Workflows zum Beispiel aufbauen, was super ist, weil man kann das ziemlich easy mit Drag & Drop und Klicks halt aufsetzen, aber was ist, wenn die Services von Claude einmal nicht funktionieren? Dann funktionieren auch deine Workflows nicht, also dein ganzes Business steht und wenn du jetzt diese Abhängigkeit löst und das alles Self-hosted machst und die Technologie ist gerade dabei so gut zu werden, dass man dann keine großen Rechenzentren braucht, um halt einfache Modelle safe-hosten zu können.

Ich meine teilweise kann man ja den neuen Jammer 4 Modelle auf dem Smartphone laufen lassen oder auf einem Laptop und so weiter, weil die halt schon wirklich sehr gut geworden sind und brauchen relativ wenige Ressourcen für das, was sie können.

Da sind wir, glaube ich, im ganzen WordPress-Ökosystem glaube ich dafür geprimed, das alles halt so safe zu hosten, weil wir schon diese Denkweise haben, ja, Self-hosted ist was Gutes.

Also wir haben uns ja dafür schon entschieden.

Und bei mir war zum Beispiel dieser Aha-Moment, also bei mir ist es teilweise ein Mix, teilweise verwende ich fertige Cloud-Dienste, weil die halt einfach schon noch einige Monate voraus sind, von dem wir gut sind im Vergleich zu den Self-hosted Sachen.

Aber bei sensiblen Daten, da schaue ich schon, dass es immer Self-hosted-Geschichten sind natürlich.

Aber bei mir war dieser Aha-Moment, wenn ich einmal mir Staging-Umgebungen aufgebaut habe auf einem Server und das mit einem KI-Agenten verbunden habe, dann habe ich schon versucht oder begonnen zu prompten und halt um Kundenanfragen zu verarbeiten, weil normalerweise arbeite ich an Custom-Plugins und Themes, deswegen sei es in einem Repo und das geht ganz gut.

Und mein Aha-Moment war dann, wo ich einfach eine Kunden-E-Mail, natürlich ohne jetzt vielmehr Geheimnissen oder sensiblen Daten, habe ich dann einfach in diesen KI-Agenten reinkopiert.

Und der KI-Agent hat ja Zugang auf den Code, Zugang zum Code, und der hat dann die E-Mail verstanden.

Er hat im Code nachgeschaut, hey, was hat der Kunde gemeint, hat dann eine Liste gemacht, was man machen sollte.

Und das war genau das, wie ich das machen würde.

Und dann hab ich gesehen, die KI-Agenten sind schon wirklich so weit, dass die meine Arbeit ersetzen könnten.

Und das gleiche auch bei E-Mails zum Beispiel.

Also mein Ziel ist mal, für mich persönlich, eine E-Mail oder eine Slack-Message kommt rein, die Self-hosted-KI dann, die Modelle, die lesen sich das durch und können selbst entscheiden, hey, muss man daraus einen Task erstellen? muss, weil die auch Zugang zu den Quelldaten, zu den Projektdaten und so weiter, um das alles zu verknüpfen, das braucht leider seine Zeit.

Aber es ist so ein wahnsinniges Potenzial dahinter.

Und wenn ich mir dann so denke, okay, dann kann man ja mal schnell auf einen Kaffee gehen, rausgehen, der KI-Agent arbeitet und so weiter.

Aber dann steigert natürlich enorm dann auch die Effizienz.

Und das, Daran müssen wir uns mal gewöhnen.

dass die Arbeit einfach schneller erledigt ist, in gleicher Qualität, wenn man die Tools halt genau aufsetzt und nicht einfach so one-shot-prompted, so, hey, da mach das und liefer mir was Gutes, da kommt wahrscheinlich nichts Gutes raus.

Aber das Problem ist dann, wenn wir dann effizienter werden, ist es halt quasi, schießen wir uns ein bisschen selbst ins Knie.

Weil, was machen wir dann damit? Wollen wir dem Kunden, okay, früher hat das 10 Stunden gedauert, jetzt dauert das 2 Stunden.

Wollen wir dem Kunden noch immer 10 Stunden verrechnen, weil der Kunde vielleicht noch nicht weiß, dass man das schneller machen kann? Wollen wir, also dann haben wir einfach eine höhere Marge.

Wollen wir mit unseren Preisen nach unten gehen, wo wir halt nicht ganz happy sind damit, weil wir werden besser, wir setzen jetzt die automatisierten Systeme auf, wir sind auf dem Cutting Edge der Technologie und dafür werden wir bestraft, weil wir halt weniger Zeit schreiben können und so auf die Art.

Wollen wir die überflüssige Zeit dafür nutzen, um Sachen zu machen, die früher gar nicht möglich waren? Zum Beispiel oft ist das Schreiben der Dokumentation in den Hintergrund gerückt oder wurde gar nicht gemacht.

Das Aufsetzen von automatisierten Tests, QA, was du vorher erwähnt hast mit dem Quality Assurance oder bestimmte Prozesse aufbauen, um Sachen entgegen zu beugen, zum Beispiel irgendwelche Logging-Geschichten, wo dann die Lösung halt mitgetrackt wird und man Probleme frühzeitig erkennen kann beziehungsweise die frühzeitig reported werden, also solche Sachen, wo früher einfach, vor wenn man jetzt ein Solo-Selbstständiger ist, war früher dafür gar keine Zeit da meistens, weil Budget ist zum Beispiel zu knapp und man muss das Projekt liefern, das Ding und so schaut einfach dann die Realität aus.

Und die Frage ist, was wollen wir mit der Effizienz machen, die jetzt uns dann zur Verfügung steht, weil es wird sicher Leute geben, die sagen, ah ich nutze jetzt den Kunden voll aus, ist mir völlig egal, ich mag einfach eine höhere Marge.

Es wird Leute geben, die sagen, hey Kunde, schau, das hat früher so viel gekostet, Das kostet jetzt so viel.

Ich hebe mir einen Stundensatz an, weil ich jetzt besser wurde, aber dafür zahlst du weniger Stunden, also wird es für dich günstiger und ich habe einen höheren Stundensatz.

Es wird Leute geben, die dann zum Beispiel sagen, ja, ich habe dir das jetzt im Becken erstellt, aber ich bastle noch an coolen Animationen, damit das noch cooler ausschaut und ein bisschen besser benutzerfreundlicher ist und ich schreibe Dokumentation, ich mache Quality Assurance und so weiter.

Wie glaubst du, dass sich das auswirken wird? Ich meine, ist ein bisschen so, wo ist diese Glaskugel und Hellseherei und so weiter, ist ein bisschen so ein Ratespiel jetzt gerade.

Aber wie stehst du persönlich zu dem Thema? Weil ich bin mehr, okay, ich kann jetzt bessere Qualität an Sachen liefern, deswegen mache ich einfach Sachen in einer noch besseren Qualität, dass der Kunde halt noch zufriedener ist.

Also ich bin mehr der People Pleaser, der den Kunden noch mehr happy machen will.

Aber wie gehst du mit dem Thema um, dass jetzt die Effizienz sich steigert und wir weniger Zeit brauchen, um das Gleiche zu tun, was wir davor machen konnten? Also ich bin ein Mensch, der denkt jetzt nicht nur in zwei, drei Schritten, sondern der denkt schon in 20 Schritten weiter, weil ich möchte mein Unternehmen am Ende des Tages dahin führen, dass es auch langfristig auch Arbeitsplätze für zukünftige Sachen.

Und das ist, glaube ich, das Erste, was viele Leute falsch machen in dem Business.

Man sollte mit anderen zusammenschwimmen, also Kooperationen aufbauen.

Ganz wichtig, nicht denken, ich bin jetzt hier und ich muss alles allein doch hinkriegen und ich möchte das Geld jetzt nur für mich behalten, sage ich mal so.

Nein, man sollte sich kooperativ zeigen, mit anderen Firmen zusammenarbeiten, tolle Produkte erfinden.

Was die Sache allgemein, das Thema Webseitenaufträge, Qualität angeht, was du vorhin meintest, ja, es hat doch seine Daseinsberechtigung, weil viele Webseiten, die existieren noch, basieren vor allen Dingen auf WordPress, was natürlich schön ist, sage ich mal so, aber hat auch seine Nachteile, weil man wird schnell ersetzt.

Das ist gar einfach so.

Das heißt, wenn der Kunde einmal sieht, der ist jetzt zu teuer, gehe ich zum Nächsten.

Das heißt, du bist dann als Selbstständiger irgendwo auch angewiesen, den Kunden natürlich zu behalten.

Jetzt ist die Frage auch natürlich, wie schaffe ich das dann natürlich auch, den Kunden zu überzeugen, wenn er jetzt sagt, Ja, aber mit KI geht das doch alles schneller und effizienter und besser.

Nein, das ist der Punkt, man kauft immer so schön, wenn man einmal günstig einkauft, kauft man dreifach, nicht doppelt, weil am Ende entstehen viele Sachen durch die KI, was eine KI noch nicht wusste, was ein erfahrener Entwickler 15 Jahre, 20 Jahre Erfahrung gesehen hat und erlebt hat.

Oder auch die Sicherheit in WordPress ist auch ein sehr unbeliebtes Thema, weil es wird immer zugeballert mit irgendwelchen Erweiterungssets oder Sinnunverständnis.

Und am Ende stehst du dann da und dann brauchst du Unterstützung, weil du einfach keine Ahnung hast als Anbieter.

Und das ist halt so ein Punkt.

Ich sehe es halt zukünftig so, dass sich viele Kunden die Website benötigen, allgemein, dass das Thema ein Auslaufmodell sein wird.

Das heißt, dieses Auftragsbasismäßige, kannst du mal hier, kannst du mal das, kannst du mal jedes, das wird sich deutlich reduzieren.

Es ist eine so große Gefahr für viele Agenturen dort, allgemein, was das Thema Aufträge angeht.

Die Kunden, die werden sich die nächsten Jahre deutlich zurückziehen.

Die werden auf verschiedenen KI-Tools komplett abweichen.

Ich habe zum Beispiel einen der bekanntesten Unternehmer in Deutschland, habe üblich mit ihm in Kooperation jetzt und wir haben da auch verschiedene Informationen gesammelt und er hat selber, das ist total lustig als Unternehmer, mal ein bisschen experimentiert und hat sich eine komplette Community-Plattform mit Lovable zum Beispiel so aufgebaut und macht täglich ordentliche Umsätze damit.

Und damit möchte ich auch schon sagen, wenn jemand sich selbst seine Website zusammenschustern kann mit einem Tool, dann werden viele Unternehmen eines Tages auch so in der Hinsicht auch gehen wollen, weil Kosten niedrig, keine höhere Problematik, zum Beispiel eine teure Webseite zu kaufen zum einmaligen Preis.

Dann hast du natürlich immer noch Wartungskosten dafür, weil Updates müssen gemacht werden.

Das ist auch ein unterschätztes Thema.

Ich sehe viele Leute, die denken ja, ich klicke selber mal auf den Button drauf und update mal alles, um einfach ein paar Kröten, sag ich mal so, im Monat zu sparen.

Am Ende ist die ganze Seite zerschossen und du hast am Ende kein Backup gemacht und dann stehst du da.

Vielleicht hast du noch Glück, kannst du beim Hoster anfangen, ob die noch ein ganz altes Backup haben, weil die Hoster sind irgendwo auch verpflichtet, irgendwie Daten zu speichern noch irgendwie.

Aber wenn man keinen Hoster hat, der das so professionell macht, dann brauchst du Unterstützung.

Das ist ganz klar.

Also die alten Webseiten, die jetzt gerade da sind, da kann ich direkt offen und sagen, es werden Aufträge reinkommen, aber die Kunden werden sicherlich nicht bereit sein, eine höhere Summe zu bezahlen, sondern deutlich unter Wert und deswegen würde ich sagen, meine Intuition ist, raus aus den Aufträgen, rein in das Produktleben rein und Sachen erfinden, Sachen bauen, kreativ sein, Motivation reinbringen und vor allem Leidenschaft mit reinbringen.

Das, was man gerne machen möchte, auch wirklich umzusetzen und auch wenn mal zwei, drei Monate keine Aufträge reinkommen, die Zeit sinnvoll nutzen, sich hinsetzen und etwas erfinden, was am Ende dann andere Leute, Firmen gut nutzen können und vor allen Dingen deren das Leben erleichtern wird.

Und ganz ehrlich gesprochen, wenn ein Unternehmen zum Beispiel bei einem Freelancer einkaufen möchte und dann einen stolzen Kaufpreis da drauf steht in der Rechnung, Dann ist immer die Frage, kann ich mir das jetzt als Unternehmen leisten, jetzt diesen Auftrag freizugeben? Kurz gesagt, in der jetzigen Lage, Situation, wie ich sehe, nein.

Ganz klar nein.

Viele denken halt jetzt KI-mäßig hoch.

Deswegen sollte man sich überlegen, macht meine Selbstständigkeit, wie ich gerade hier um Aufträge bette, weiterhin Sinn? oder gehe ich hin und erfinde etwas und mache etwas, was auch anderen Menschen hilft, wirklich hilft und auch am Ende eine leichtere Einstiegshürde hat, zum Beispiel monatliche Kosten, weil am Ende bezahlt zum Beispiel jetzt ein Unternehmen sowieso einen Server etc.

, ob man das nicht zum Beispiel als SAS-Modell anbietet, das ist halt zum Beispiel auch ein sehr attraktives Geschäft, sage ich mal so, was man dann auch nutzen kann, um etwas zu bauen, was anderen hilft und dadurch auch ein Asset für die Person selber schafft.

Und das ist, glaube ich, der effizientere Weg als das ganze Freelancing.

Also Freelancing wird es immer noch geben, das ist ganz klar, aber es wird eine sehr große Problematik herrschen, was die Preiskalkulation angeht.

Und da sehe ich persönlich eine sehr große Gefahr.

Wir haben jetzt schon ein paar Mal das Thema Vibe-Coding erwähnt und weiß nicht, irgendwie habe ich auch so dieses Gefühl, dass Vibe-Coding auch ein bisschen dieses Stigma mit sich bringt, so ah, da bauen Leute irgendwas, die sich gar nicht auskennen mit dem Ding und ja, wir Wir sind ja beide Entwickler und wir wissen, was es bedeutet, guten, qualitativ hochwertigen Code zu schreiben.

Es ist nicht so, dass wir Fans davon sind, hey, irgendein Projektmanager, der noch nie programmiert hat, baut sich jetzt ein Tool, was in der Firmeninfrastruktur sehr kritisch ist und so weiter und hat keine Ahnung, wo die Daten weiter hin und her geschickt werden und so weiter.

Also, wir wollen da jetzt nicht ermutigen, so grobe Fahrlässigkeit im Unternehmen aufzubauen, sondern schon immer alles so mit Kopf zu tun.

Und da bin ich aber immer mehr von diesen KI-Agenten.

Also ich glaube, wenn man sagt, Vibe-Coding ist das so negativ behaftet, aber wenn man zum Beispiel sagt, Programmierung mit Unterstützung von KI-Coding-Agents, klingt das schon mal sehr viel technischer und dann kommt auch dieses Gefühl, okay, das muss jetzt eine Person machen, die sich technisch auskennt.

Aber im Endeffekt unterm Strich ist es ja das Gleiche, nur dass du halt bei den Coding Agents meistens auch Einblick in den Code hast und bei Tools wie Lovable und so weiter, ich weiß nicht, ob das bei Lovable genauso ist oder so ist, dass du halt den Code gar nicht siehst, sondern nur das Endergebnis und das ist, glaube ich, der einzige Unterschied.

Also ich meine, da und da ist es halt KI generiert.

Die Frage ist halt, ob du das dann noch später kontrollierst und weißt ungefähr, was das System macht, auch hinter verschlossenen Türen, also ob da Daten hin und her geschickt werden, wo die Daten landen und so weiter.

Und ich mache immer mehr die Erfahrung, dass man auch nicht nur von der eigenen Arbeit, von der eigenen Leistung effizienter werden kann, sondern auch firmenintern günstiger werden kann.

Okay, das war jetzt blöd gesagt, aber dass man halt firmenintern sich Kosten sparen kann.

Weil ich denke mir, letzte Woche war das, weil ich baue mir halt so quasi so meinen eigenen Cockpit dann, den ich dann halt auf YouTube dann auch immer teile.

Aber das letzte, was ich gemacht habe, waren zum Beispiel Deployment-Prozesse.

Weil vor allem, wenn du halt als Solo-Selbstständiger unterwegs bist, dann, ja, bei Agenturen ist das manchmal oder bei großen Unternehmen sind die Deployment-Prozesse zum Beispiel schon meistens da, dass du halt ein Git-Repository hast und deine Staging-Umgebung, du klickst auf einen Knopf, es laufen die Tests durch und dann wird das halt auf die Produktivumgebung deployed, wenn es so weit ist.

Und wenn du jetzt ein Einzelkämpfer bist, dann sind diese Prozesse oft nicht notwendig und werden einfach nicht aufgesetzt.

Und ich habe mir halt solche Deployment-Prozesse jetzt mal in meinem Unternehmens-Cockpit oder wie auch immer ich das jetzt beschreiben soll, implementiert, dadurch, dass ich dort einfach den SSH-Zugang zum Server hinterlegen kann, zum Repo, zum GitHub zum Beispiel, zu den privaten Repos und kann dann auf den Knopfdruck klicken und dann gleichzeitig alles deployen.

Dann habe ich mir auch überlegt, hey, eigentlich könnte ich das gleiche auch mit dem Podcast machen will, zahle ich für das Podcast-Hosting, aber es ist einfach nur Generierung vom RSS-Feed und Hosten von MP3-Dateien, ist ja keine Hexerei, dann kann ich mir das auch schnell an einem Wochenende, ich sage jetzt mal, wipecoden oder programmieren mit Unterstützung von KI-Coding-Agents und so weiter.

Und dadurch spare ich mir dann automatisch Geld an Lizenzen, wo ich halt normalerweise Produkte dafür bezahle, wie zum Beispiel auch WordPress-Backup-Plugins.

Okay, ich kann mir jetzt ein eigenes Plugin schreiben, wo ich dann diese Backup-Prozesse drinnen habe.

Das geht dann also auf meinen eigenen Server und erledigt.

Früher war das halt nicht rentabel.

Das heißt, du müsstest mehrere Wochen dran sitzen, weil du es natürlich nebenbei machst, neben der Kunden, nebenbei, wo du halt die ganzen Kunden betreust.

Und das hat Wochen gedauert, bis da irgendwas produktiveres oder sinnvolleres rausgekommen ist.

Und jetzt kannst du diese Sachen so schnell bauen, natürlich auch verantwortungsbewusst mit dem Kontrollieren, dass man dann immer da noch schaut, was das Ding macht, dann habe ich mir einfach gedacht, okay, wie sehr kann man das ausreizen und halt diese ganzen monatlichen oder jährlichen Kosten, die man so hat, einfach diese low-hanging roots zu eliminieren.

Ich meine jetzt nicht einen eigenen Server aufsetzen und die Hosting-Kosten zu kicken um die Hälfte oder so, aber zum Beispiel das mit dem Podcast-Hosting ist eine Ausgabe, die ich habe, wo ich mir denke, okay, ich habe einen Server, ich habe die Infrastruktur, ich muss nur ein paar Stunden investieren, um mir sowas aufzusetzen und das werde ich dann demnächst wahrscheinlich machen, aber wie siehst du das dann auch von dieser Seite, dass man das machen kann.

Sollte man das machen? Weil natürlich macht es ja auch Sinn, Tools oder Produkte zu verwenden, wo das Team sich auf das spezialisiert und das weiterentwickelt wird und gewartet wird und so weiter, das Ding.

Versus, hey, man macht sich das selbst, man setzt das einmal auf und danach berührt man das nie wieder und man weiß nicht, ob da irgendwelche Sicherheitslücken versteckt drinnen sind, weil man das natürlich nicht so im Detail kontrolliert hat und man weiß ja nur so viel, wie man weiß.

Also wenn man nicht weiß, wie man bestimmte Sachen kontrollieren kann, kann man das auch nicht herausfinden, ob das tatsächlich so ist? Lange Rede, kurzer Sinn, wie siehst du das von dieser Seite, dass man sich zum Beispiel die laufenden Kosten, die man hat im Unternehmen, einfach reduziert und so profitabler wird dadurch? Nicht, dass man die eigene Leistung kürzt oder die eigene Marge erhöht, sondern die laufenden Kosten mit Hilfe von KI einfach reduziert.

Kurze Unterbrechung in eigener Sache, weil falls dir die Podcast-Episode, der du jetzt gerade zuschaust oder zuhörst, gefällt und du keine andere Podcast-Episode mehr verpassen möchtest, weil mit den Algorithmen weiß man ja nie, manchmal spielen die einem ein Video aus und manchmal verschwindet das im Internet-Ether, dann würde ich dich herzlichst zu dem WP-Office Newsletter einladen, weil in dem WP-Office Newsletter bekommst du Recaps aus den letzten Wochen und da gibt's Zusammenfassungen von den letzten Podcast-Episoden, Livestreams, Tutorials und Vlogs und ich verspreche dir eine totale Unregelmäßigkeit, weil ich bin kein Roboter, ich werde maximal eine E-Mail im Monat verschicken, wenn nicht weniger, aber dafür ist das alles schön kompakt in einer E-Mail zusammengefasst und dadurch wirst du natürlich die weiteren mega interessanten Podcast Episoden in den Postfach bekommen und keine weitere Episode verpassen.

Falls du aber nicht so oft von mir hören möchtest, aber mich trotzdem unterstützen möchtest, dann wäre ich dir extrem dankbar, wenn du den Podcast in deiner Podcast-App deiner Wahl bewerten könntest, wenn du mir so ein Review abgeben könntest.

Ich weiß, bei manchen Podcast-Apps ist es ziemlich versteckt, aber das wird mir enorm viel weiterhelfen, um einfach neue Leute zu erreichen und wenn du jetzt zum Beispiel zuschaust auf YouTube und nicht den Podcast hörst, dann hinterlass bitte einen Like, einen Kommentar und das wird mir um Welten weiterhelfen.

Den Link findest du natürlich unten in der Beschreibung.

Vielen Dank dafür und jetzt geht's weiter mit der Podcast-Episode.

Also kurz gesagt, was ist genau mein Element, das Thema Sparen? Es geht darum tatsächlich, nicht an der falschen Stelle zu sparen.

Das ist ganz klar und es hat immer eine Priorität.

Also muss abwägen, möchte ich die Kontrolle überlassen, habe aber dann auch meine Ruhe.

zum Beispiel gewisse Services, die jetzt das Thema Server angeht, bei irgendwelchen Server-Updates, etc.

Ja, man kann es selber machen, das ist jetzt kein großes Hexenwerk, aber das ganze Monitoring, das Ganze im Hintergrund, wenn man dann überlegt als Unternehmen, das wäre fatal, wenn man das selber machen möchte.

Ganz einfach.

Also da bin ich so der Meinung, gewisse Sachen sollte man nicht komplett selber machen.

Das Thema Updates sollte man auch nochmal überlegen.

Sollte man sich jetzt das Ganze sparen, irgendwelche Skripte selber zu machen, die immer vor allen Dingen nachjustiert werden, weil oft ändert sich was in WordPress Core z.

B.

Gut ist in der Regel jetzt für Updates eher weniger, aber ich sag mal so, bei verschiedenen Anbietern von Plugins oder Themes, dann hast du halt nicht die hohe Kontrolle drin und es ist natürlich viel schöner, wenn du z.

B.

jetzt verschiedene Dienste z.

B.

nutzt, z.

B.

ManageWP, glaub Anbieter, Umbrella oder wie die alle heißen.

Es gibt natürlich ganz gute Anbieter draußen, die zum Beispiel dich auch informieren und du hast halt alles bei einem anderen Hoster, das heißt die Backups liegen woanders, nicht auf den Kundeninstanzen, die sind gesichert.

In Deutschland kann man die auch mittlerweile einstellen.

Da finde ich, diese Kosten sollte man sie lieber ausgeben, aber unnötige Softwarelizenzen, die man nicht benötigt, zum Beispiel auf jeden Fall einmal ein Statusquo mal einholen und zu gucken, brauche ich diese Software in der Woche mehr als drei, vier Mal? Bringt mir die Software überhaupt auch Einnahmen ein? Spart sie mir die Zeit, die ich am Ende verschwenden würde? Wenn das alles mit Ja zutrifft, das dann auf jeden Fall behalten, ansonsten raus damit.

Also das ist ganz einfach, aber dieses self-hosted, das ist sehr schön, finde ich, weil zum Beispiel wie Wordpress ist ja auch alles self-hosted.

Es gibt sie aber auch Wordpress.

com zum Beispiel, wo man dann Wordpress da gehosted bekommt mit verschiedenen Möglichkeiten etc.

Bin ich jetzt zum Beispiel nicht der große Fan, aber für Leute, die z.

B.

schnell einen Blog haben wollen, einfach eine Domain haben wollen, die sagen, ich möchte jetzt nicht irgendwie mich um den Server kümmern, ich kenne mich mit WordPress gar nicht aus und möchte schnell eine Webseite da haben, dann sind solche Anbieter, da gibt es jetzt nicht nur WordPress.

com, sondern auch andere Anbieter, die das machen, ist halt natürlich komfortabel, aber man muss es halt abwägen.

Ich bin der Freund Open Source, self-hosted? aber in einbegrenzten Maßen.

Zum Beispiel meine Passwortmanager habe ich ja auch.

Ich vertraue meinen Passwörtern überhaupt nicht irgendwelchen Anbietern an.

Da kann es auch ein Zertifizierter aus Deutschland sein.

Da habe ich meinen eigenen auf meinen eigenen Server sozusagen drauf getrennt, wieder von allen anderen und das nochmal mit einem VPN nochmal verschlüsselt.

verschlüsselt.

Das ist halt das, wo ich sage, da investiere ich die Zeit und da abtäte ich die Passwortmanager-Software gerne, weil ich weiß, die Kundendaten sind jetzt nicht 100% sicher, aber dafür deutlich sicherer und bei großen Lacks, sage ich mal so, bei den Anbietern, die ganzen Daten sind öffentlich irgendwie zugänglich.

Auch wenn die gut verschlüsselt gibt es da kein großes VPN drin.

Und mit meinem VPN kann halt nur ich über meinen eigenen VPN-Tunnel sozusagen mich einklinken und dann habe ich dann meine Passwörter, die ich von meinen Kunden habe.

Und das ist auch für meine Kunden das Wichtigste.

Die wollen auch jemandem vertrauen, der auch mit den sensiblen Daten umgehen kann.

Und das ist ja auch unsere Pflicht, zum Beispiel in Europa jetzt.

Ich spreche jetzt nur von Europa am besten, von anderen Ländern.

Es herrscht immer andere Regelungen, aber ich sage mal so, da ist gut, dass gewisse Datenschutzverordnungen da sind.

Für meinen Geschmack ein bisschen zu viel, aber ich sage mal so, es ist gut, dass das gesichert ist und da sollte man überlegen, welche Software brauche ich, welche nutze ich.

Ich bin in einer Balance, sage ich mal so.

Ich wege das gerne ab und schaue die Kosten, dass die für mich, für mein Unternehmen so niedrig wie möglich sind, aber auch nicht so, dass man am Ende sagt, wir müssen jetzt dann wieder selber Updates machen, wir müssen uns selber darum kümmern.

Das macht am Ende nur Frust und Problematiken und beim Anbietern, die kümmern sich halt um alles.

Und zum Beispiel jetzt auch allgemein, also ich spreche es von mir jetzt aus, ich habe jetzt einen Online-Shop, ich konnte jetzt auch die Steuer alle selber machen, aber dann habe ich überlegt, Du verkaufst international und dann musst du in jedem Land gucken, dass du die Steuer abführst.

In der EU geht das halt einfach, aber in anderen Ländern nicht.

Das heißt, du musst halt mit den anderen Ländern überall einen Vertrag abschließen oder du gehst zu einem Anbieter, der kümmert sich darum, musst ihn natürlich einen Teil abgeben von dem Ganzen, aber dafür bist du sicher, bekommst deine Einnahmen.

Man muss halt abwägen, was ist für wertvoller das Geld, was ich dann am Ende habe, oder die Zeit? Für mich ist eher die Zeit das wichtigste Faktor, weil mit der Zeit kannst du Sachen erschaffen, mit dem Geld wird immer bleiben.

Deine Zeit wird immer verschwinden und deswegen immer abwägen, was ist jetzt meine Zeit, die mich, also für mich persönlich ist die Thema Zeitfaktor die Entscheidung.

Hilft mir das? Bringe ich das weiter, dass ich effizienter und schneller bin? Wenn ja, dann bezahle ich gerne dafür.

Ansonsten Nein.

Ansonsten wird das dann gekündigt oder self-hosted.

Je nachdem, ob es gut und einfach hostbar ist, ohne große Problematiken für meine Kunden, dann hoste ich das gerne.

Ansonsten wird das dann bei den Anbietern einfach monatlich gebucht.

Da weißt du dann, die kümmern sich um die ganzen Hintergrundgeschichten und ich kann mich einfach auf mein Business fokussieren.

Das ist so mein Lebensmotto.

Schau, dass du die Zeit sinnvoll einnutzt, also nutzt, um weiter nach vorne zu kommen.

Also falls ihr irgendwann irgendwas aus der Episode mitnehmen wollt, Geld ist das Wichtigste im Leben, nicht die Zeit.

Nein, Spaß beiseite.

Aber ja, da sind wirklich so viele Aspekte dabei, wie man sich mit KI einfach das eigene Business besser aufbauen kann oder verbessern kann.

Falls dann jetzt eben noch wer zuhört, glaube ich, dass die Leute schon sehr positiv das KI-Thema sehen und wirklich irgendwas implementieren wollen im eigenen Business oder einfach nur hören wollen, was wir dazu zu sagen haben, aber ich glaube, wenn dann jemand damit anfangen will.

Wie kann man das am sinnvollsten angehen? Weil bei mir habe ich die Erfahrung gemacht, dass je besser die Quelldaten sind, also die Daten, die du halt der KI mitschickst, hey fang irgendwas damit an.

Sei das jetzt Projektdokumentation, sei das jetzt E-Mail Nachrichten, natürlich alles nicht dann der Party Services.

Ist das jetzt ein Code? Sind das jetzt eigentlich nur Workflows oder andere Sachen.

Die Daten müssen einfach strukturiert sein, weil wenn du zum Beispiel sagst, geh mir mein gesamtes E-Mail-Postfach durch und finde die letzten E-Mails von den Kunden und alles ist in einem Postfach, in einem Ordner, dann wird die KI da nichts Sinnvolles liefern.

Vor allem wenn du dann sagst, okay, das sind von dieser E-Mail-Adresse, so schreibt immer der Kunde, vielleicht schreibt er einmal von einer anderen E-Mail-Adresse, vielleicht ist er einmal in CC dabei und die E-Mail war eigentlich an wen anderen gedacht.

Und dann ist die E-Mail nicht da, dann hat die KI diese Infos nicht, weil die das nicht herausfiltern konnten.

Und wenn zum Beispiel alles schön strukturiert in Ordnern wäre im E-Mail-Postfach, wo in diesem Ordner gibt es alle E-Mails, die ich jemals vom Kunden bekommen habe, dann schaut das natürlich auch viel besser aus, weil dann kann die KI dann auch viel bessere Ergebnisse liefern.

Und da wären wir beim Thema, bei der KI-Kontext ist das Wichtigste, weil die Technologie, die eigentlich so bewundernswert ist, sind eigentlich die Modelle.

Alles andere ist nur Konfiguration und Daten, was man dann auch hier gerade aufsetzt und diese ganzen KI-Tools, die basieren eigentlich auf dem, wie gut kannst du sie konfigurieren, diese ganzen Skills und Konfigurationsdaten und wie gute Daten kannst du liefern und was würdest du jemanden empfehlen, der jetzt sich denkt, okay, ich will damit anfangen, aber ich weiß nicht, wie.

Ist das jetzt einfach so, hey, soll ich anfangen, meine Daten zu ordnen am Anfang, weil ich ein sehr chaotischer Mensch bin und alles irgendwo verstreut ist auf fünf verschiedene Projektmanagement-Tools und ich keine Ahnung habe, wo die Daten sind? Weil ohne eine gute Datenstruktur wird doch das beste KI-Modell auch einen Blödsinn liefern.

Und wo würdest du sagen, ist der erste Schritt, wenn man anfangen möchte, in die KI-Welt einzusteigen, dass er gerne Business zu verbessern.

Sollte man die Daten sich als erstes anschauen, die zu strukturieren, dann hat man aber keine Quick Wins, um motiviert zu bleiben.

Weil wenn man jetzt die ganze Zeit Daten sortiert und ordnet und E-Mails hin und her schiebt in die Ordner, macht das ja auch keinen Spaß.

Wo willst du es zu sagen, ist ein guter Einstieg und ein sinnvoller Einstieg vor allem, damit man dann auch wirklich gute Ergebnisse sieht, wenn man die KI-Tools einsetzen will.

Also ich sag mal so, es gibt keinen heiligen Gral, wie ich das immer so schön betone, aber es gibt einen tatsächlich effizientesten Weg, den ich für mich persönlich und nicht nur für mich, auch in meiner Business-Kooperation herausgefunden habe, ist erstens ganz klar strukturieren.

Ganz klar strukturieren heißt jetzt nicht einfach, ja ich gehe jetzt alles durch und mache dies und jenes, sondern die Tools richtig nutzen.

Das heißt, sich erst mal informieren, die Tools, was bieten die alles an.

Mein Tipp ist tatsächlich der allergrößte und wichtigste ist, Projekte anzulegen.

Man kann in verschiedenen, z.

B.

jetzt in ChatGPT oder in Claude, kann man Projekte anlegen und man kann Dateien hochladen, das heißt Referenzdateien.

Ich würde auch immer empfehlen, irgendwie die Firmeninternenamen etc.

auf jeden Fall irgendwie zu schwärzen oder einen Screenshot zu machen und dann halt die gewissen Sachen so ein bisschen zu retuschieren, sag ich mal so, und die dann in den Projektdaten hochladen.

Oder Self-hosted-Modelle verwenden, da merke ich dann schwerer.

Oder das, genau.

Aber ich glaube, bei Ollama ist es ein bisschen, ja, also nicht zu vergleichen mit den anderen Asian, also mit anderen Tools.

Aber ich spreche immer von Claude zum Beispiel.

Ich bin ein sehr gern Claude-Nutzer, weil es mittlerweile sowas von nicht nur mächtig, sondern auch mehr schlauer geworden ist, als alle anderen KIs, die ich bisher so erlebt habe.

Mein Tipp ist so wie gesagt, die Projekte zu nutzen, die Projekte so ausführlich zu schreiben.

Also es gibt zum Beispiel Datei-Uploader, Das heißt, da würde ich so viele Informationen, die zu dem Projekt dazugehören, hochladen, eindeutig.

Und dann gibt es ein Feld, der heißt das Ergebnis, also Anweisungen, die man der KI generell für das Projekt mitgibt.

Hier würde ich empfehlen, insbesondere der KI eine gewisse Rolle zu geben.

Das heißt, jeder Aufgabengebiet hat eine gewisse Rolle, am Ende der ein Experte ist, der zum Beispiel Texter ist, ein Lektorat oder keine Ahnung wer, oder Senior Entwickler als Beispiel, oder QA-Tester.

Also man kann immer am Anfang kurz sagen, du als Senior WordPress Entwickler als Beispiel sollst für dieses Projekt XY verschiedene Erweiterungen bauen mit den folgenden Eigenschaften.

So, dann schreibt man halt eine Riesenliste und dann kann man auch Sieh dir das in den Projektdaten an, zieh dir die Informationen daraus, bau erst mal vor allen Dingen eine Art Schema auf, eine Art Briefing und mit dem Briefing macht man eine Analyse sozusagen.

Das heißt, man geht dann quasi tiefer.

Man kann das Deep Research zum Beispiel nutzen, wo man noch tiefer Informationen bekommt.

Das heißt, es kann manchmal bis zur halben Stunde, Stunde, manchmal sogar zwei Stunden dauern, kostet unheimlich viel Geld, aber für richtig intensive Recherchen, sage ich mal so, ist das das Beste, was man tun kann.

Weil er geht wirklich in den Tiefen der Tiefen, sage ich mal so, des Internets rein und überprüft innerhalb von diesen ein, zwei Stunden fast über 30.000, 20.500.000 Webseiten durch, alles, was zu diesem Thema gehört.

Und macht dann eine Analyse und hilft dann am Ende, zumindest einen Report zu bekommen, der für dein Business zuständig ist.

Und mit dem Ergebnis kann man dann die nächsten Schritte zum Beispiel machen.

Mein Tipp ist insbesondere, diesen Report als Artefakt einmal zu speichern.

Das ist ganz wichtig, weil Claude hat die letzten Male – ich habe gehört, das wird sich mal verändern – oft Gedankenprobleme.

Das heißt, er kann sich nicht so 100 Prozent alles merken.

Deswegen diese Informationen noch einmal in den Projektdaten speichern und dann einen neuen Chat aufzumachen.

und mit den Informationen dann weiterzuarbeiten und nicht immer in einem Chat zu bleiben und zu sagen, ich bin jetzt nur im Chat und gebe Ihnen tausend Informationen mit.

Das ist sinnlos, das macht keinen Sinn, das überfordert die KI und am Ende bekommt man halluzinierte Informationen, die am Ende einfach nur für die Tonne sind.

Der zweite Tipp, den ich, wie ich vorhin am Anfang erwähnt habe, sind die Thema Skills.

Claude arbeitet um 99 Prozent über Skills, kurz gesagt.

Alles, was man in Claude als Information bekommt, ist ein Skill, was hausintern von Claude kommt.

Am Ende des Tages kann man eigene auch bauen mit seinen Anweisungen und seinen Vorlieben, was man genau haben möchte, dass es auch zum Beispiel die Texte nach der Person klingen, wie man auch so kennt, oder verschiedene Aspekte, zum Beispiel, wie das Formular aufgebaut sein soll, wie das Dokument aufgebaut sein soll, wie die Sprache vor allen Dingen ist.

Weil zum Beispiel unter Businessmenschen, wenn man ein E-Mail schreibt, schreibt man natürlich ein bisschen anders als bei jemandem, der noch nie was mit Business zu tun hatte, sondern ein normaler Käufer ist.

Das heißt, man muss halt auf jeden Fall der KI die richtigen Spezifizierungen, Informationen, Dateninformationen geben und daraus am besten zu arbeiten.

Und der dritte Tipp ist, auf jeden Fall lernen und ausprobieren.

Also nicht nur lernen, um irgendwie Videos zu gucken, sondern sich mal hinsetzen und das einfach mal machen.

Also kurz gesagt, einfach hinsetzen und machen und einfach ausprobieren, um zu schauen, anhand eines Testbeispiels die Zeit sinnvoll zu nutzen, indem man neue Sachen herausfindet.

Weil nicht alles, was man in QLUD so gehört hat, weiß, also findet man nicht direkt zum Internet, sondern man erforscht das dann und plötzlich findet man solche Einstellungen, was man noch nie gedacht hat.

Das ist jetzt so ein Beispiel, einfach mal zu erwähnen, mit dem Deep Research.

Das wird halt sehr wenig genutzt, ist aber für wirklich tiefere Informationen erspart das viel Geld.

Wenn man jetzt eine Firma beauftragen würde, die das macht, dann sitzt man dann Ewigkeiten dran und bezahlt dann so viel, bis man so viele Information von allen Webseiten bekommen hat.

Das macht die KI innerhalb von ein paar Stunden.

Ich persönlich liebe Claude Cote in Hinsicht von einer Sache und die ist sehr unterschätzt.

Claude Cote ist einer der besten Projektmanager, die ich bisher gesehen habe.

Das ist jetzt kein Scherz, aber ich habe denen einen Report geschickt mit verschiedenen Ideen.

Ich bin ein sehr großer Erfindergeist, sage ich mal so im Kopf und habe 30 Millionen von Ideen, die man umsetzen kann, aber die Entwicklung dahinter, da verrage ich mich in verschiedenen Ecken und Enden, weil es immer schön, jemanden zu haben, wo man weiß, der kann das gut strukturieren und der kann dir einen sinnvollen Ablauf machen.

Und da habe ich zum Beispiel mit GitHub-Issues gearbeitet und mit Projekten in GitHub selber und ein Repo erstellt.

Und er hat die ganzen Issues angelegt, die ganzen Sachen erledigt, hat Pull-Requests gemacht, alles selbst gebirgt, selbst reviewed und alles als Agent.

Und das muss ich halt aufmuntern.

Das ist genau der erste Anfang, einfach mal auszuprobieren, was das alles so kann.

Weil das Tool dahinter und allgemein, was noch in Zukunft kommt, wird so mächtig sein.

Und ich glaube, das wäre auch für viele Angestellte deutlich erleichternd zu wissen, dass die Arbeit doch schneller gehen kann und das Leben auch einfacher machen kann, auch ohne, wenn man ein Business hat.

Ja, und das ist, glaube ich, der wichtigste Clou.

Einfach ausprobieren, Sachen testen und einmal schauen, wie man das überhaupt verwenden kann, weil das ist eine komplett neue Technologie.

Wir kennen das eigentlich nicht, wie man das gut einsetzen kann und einfach durch dieses Experimentieren, um einfach diese Neugier mal einzusetzen und zu schauen, hey, was ist das überhaupt und wie kann ich damit umgehen? Das ist, finde ich, auch das Wichtigste.

Und da kommen dann automatisch so kleine Sachen auf, die man dann einfach mitleern, zum Beispiel.

Hey, du magst ein Tool bauen, was automatisch deine Nachrichten für die E-Mails, äh für die Kunden beantwortet? Okay, da ist zum Beispiel sinnvoll, im Kontext halt mitzuschicken die E-Mails, die in diesem Thread halt, in diesem Case, To-Do, was auch immer, relevant sind und nicht alle E-Mails, die du jemals an den Kunden geschickt hast, einfach nur damit die KI halt den gesamten Kontext hat, weil das ist dann einfach zu viel Kontext und die relevanten Infos gehen einfach runter.

Aber solche Nuancen, die lernst du halt einfach, wenn du es halt verwendest und nicht, weil theoretisch klingt das ja nett.

Ich schicke der KI allen möglichen Kontext, den ich habe und damit die halt alles Mögliche weiß und danach kommt schon was Sinnvolles raus.

Aber nein, dann kommt eben auch nichts Sinnvolles raus.

Und das sind eben solche Sachen, die man halt einfach mitlernt mit der Zeit.

Und da gibt es auch ein cooles Beispiel, wo ich das halt im Internet irgendwo gesehen habe, also gefährliches Halbwissen, sage ich jetzt einmal, dass man versteht, wo auch diese Limitierungen von den Modellen sind.

Weil die Modelle, das sind ja ein sehr bewundernswertes technologisches Meisterwerk, sage ich jetzt einmal.

Aber die Die haben ja auch ihre Limitierungen, weil das sind nicht nur Maschinen, die Wahrscheinlichkeiten berichten.

Und da gab es ein Video, was mir im Kopf geblieben ist, wo irgendwer z.

B.

ein Harry-Potter-Buch, ich glaube das war der fünfte Teil, da hat er ein paar Zaubersprüche dazu erfunden und halt in die Story dazu eingebunden, also so ganz komplett erfundene eigenen Zaubersprüche und in die Story eingebunden, damit die halt auch vorkommen, nicht irgendwo versteckt.

und hat dann dieses Buch an ein Modell geschickt, was auch unter anderem auf den Harry-Potter-Büchern trainiert wurde, weil es das Buch kennt und den Inhalt auch.

Und hat dann gefragt, so, hey, schau, ich schicke dir gerade als PDF, da sind wir im fünften Teil von Harry Potter, bitte extrahier mir alle Zaubersprüche, die da drinnen sind, und mach mir eine Liste draus.

Und es hat das super geschafft, das Modell.

aber diese dazuerfundenen, die er in die Story mit einfließen hat lassen, die hat er nicht gefunden.

Weil die KI oder diese Modelle besser gesagt, die haben ja auch eigene Limitierungen, die wollen so effizient wie möglich laufen und wenn die das zum Beispiel in den eigenen Daten haben, so hey ich kenne den fünften Harry Potter Teil, dann nehme ich halt die Daten, auf denen ich trainiert wurde und liest sich das Dokument eigentlich gar nicht durch.

Das gleiche ist auch zum Beispiel, wenn du jetzt ein PDF schickst und du denkst, hey, die KI, die wird dir das alles durchanalysieren und durchlesen, damit du dann das alles für dich selbst weiterverwenden kannst.

Nein, geht nicht einfach.

Und das sind dann einfach diese technologischen Limitierungen, die dir erst bewusst werden, wenn du halt einfach dich mit den Sachen herumspielst.

Und das letzte Thema, was ich da noch ansprechen wollte, ist das, was wir gesagt haben, dass wir uns für das Ende aufheben werden oder für später, ist das Thema Datenschutz und Firmengeheimnisse.

Weil das wollen wir auf keinen Fall auslassen, weil das ein sehr, sehr wichtiger Punkt ist.

Wir haben das schon zum Teil hier angeschnitten, das Thema.

Und dann sind das auch so Kleinigkeiten, die man gar nicht vorhersehen kann.

Weil zum Beispiel, letztens habe ich dann mich mit einem Coding-Agent gespielt, in dem Fall habe ich Cursor verwendet und dann auch Claude-Modelle verwendet, also für ein Projekt, also für ein Hobby-Projekt für mich.

Also das ist dann nicht, damit dann keine Kundendaten auch nicht in die Gefahr laufen verwendet zu werden.

Und da war ich mega überrascht, wo ich gedacht habe, okay, Cursor hat ja eigentlich nur Zugang zum Code, deswegen sind die Daten in der Datenbank safe.

Aber dann habe ich, ich glaube das war das Opus Modell oder Sonnet, irgendeines von den beiden.

Und das hat sich dann gedacht, okay, ich habe diese Features implementiert, lass mich mal testen, ob das funktioniert.

Dann hat das einen Datenbankzugriff gemacht und halt die Daten direkt aus der Datenbank geholt, um zu testen, ob das Feature die Daten richtig gesetzt hat in der Datenbank.

Und dann habe ich mir gedacht, okay, wenn das Model das machen kann und dieser KI-Agent die Daten aus der Datenbank rauszieht, dann läuft das ja über die Services vom Cursor, das heißt da ist mal so ein Punkt, wo die Daten hängen bleiben.

Dann läuft das vielleicht mal an ein Third-Party-Model dann bei Claude, wenn man diese Modelle verwendet Und dann haben die vielleicht sensiblen Daten, kommen dann vielleicht dann noch an die Third-Party-Services über den Weg, wo du es gar nicht vermutet hättest, weil du es nicht aktiv mitgeschickt hast.

Und das war dann für mich so ein Aha-Moment, wo ich mir gedacht habe, okay, ich habe daran gedacht, das sicher zu machen, aber das war ein Use-Case, wo ich einfach mir nicht bewusst dass das überhaupt so möglich sein kann, dass Daten durch so einen KI-Coding-Agent leaken könnten oder verbreitet werden könnten und dann über ein Third-Party-Model dann auch weiter verbreitet werden könnten an Third-Party-Services.

Danach habe ich natürlich schnell Regeln geschrieben.

Hey, du hast eine Regel, die du nie ignorieren darfst.

Du darfst auf die Daten aus der Datenbank nicht zugreifen.

Ist natürlich nicht 100 Prozent sicher, dass das nie passieren wird, dass die Regel nicht umgangen wird.

Aber da war ich echt überrascht.

Das war so ein Aha-Moment für mich.

Okay, da muss man echt vorsichtig sein, was da alles passiert.

Und in Bezug auf Datenschutzbedenken und Firmengeheimnisse.

Welche Gedanken sollte man sich da machen? Welche Fragen sollte man sich stellen? Und wie kann man sich vor diesen Sachen schützen, damit dann sensible Daten nicht an Third-Party-Firmen geschickt werden, die eigentlich nichts damit zu tun haben sollten? Ja, also diese Frage ist, glaube ich, bei allen Personen, die ich bisher kenne etc.

immer die Frage.

Ja, ich habe jetzt mit vielen Datenschutzexperten und Verantwortlichen mal in Kontakt, jetzt darüber auch mal ein bisschen gequatscht und Informationen eingeholt.

Man muss eins wissen, das Internet vergisst nie, das ist einfach so.

Da kann jeder sagen, was er will.

Das Internet vergisst nie.

Deswegen, alle Daten, was man natürlich von sich gibt, werden irgendwo wieder da sein.

Und es ist in der Verantwortung von den Anbietern selber.

Ich persönlich habe ich vorhin auch erwähnt, mit den Sales Teams sich auseinander zu setzen, wenn man unbedingt zum Beispiel Claude einsetzen möchte für sein Business.

Kann ich empfehlen, dann mit den Leuten dann diesen Vertrag abzuschließen, weil, wie gesagt, man kann gewisser Dienste zum Beispiel nutzen.

Es gibt eine Möglichkeit, eine Art Self-hosted Claude, sage ich mal so, zu haben.

Die gibt es aber only Enterprise-Lösung, sage ich mal so.

Die kostet aber ordentlich und die ist bei AWS gehostet.

Das heißt, Amazon Web Services, ist also einer der schon relativ teuren Anbietern, sage ich mal, für die Serverleistung, aber auch einer der besten.

Er wird auch z.

B.

von Netflix etc.

auch genutzt.

Die bieten halt jetzt auf AWS in Kooperation mit Claude dann sozusagen in der Anwendung.

Oder auch ChatGPT kann man dort in einer Möglichkeit hosten, wo dann, wie soll man sagen, in Frankfurt das gehostet wird.

Der eine ist, laut Verarbeitungsverträgen, was da drin steht, hat die USA immer Recht darauf, auf den Servern, auf europäischen Servern, drauf zu gucken.

Das heißt, auch wenn man dann zum Beispiel bei einem Anbieter ist, der dann amerikanisch ist und dann Serverstandort Frankfurt zum Beispiel, Klassiker auswählt, ist das immer noch nicht sicher.

Ganz einfach gesagt.

Also man kann sagen, auch bei Kinsta et cetera.

Da kann man immer sagen, ja, er ist ja in Frankfurt, da sind wir ja erst mal sauber.

Ja, man muss es abwägen.

Man muss es abwägen, ob man wirklich das so vertraut.

Ich bin einer, ich nehme das Angebot von den Anbietern an, gucke aber, dass es bei mir in meiner Firma gut geregelt ist.

Ganz einfach, ganze Daten von den Kunden zum Beispiel, von den Salesaufgaben für Generierung etc.

ist es ganz wichtig, die Sachen zu faken.

Das heißt, wir nehmen da nicht Herr XY, sondern Herr AB sozusagen als Beispiel.

Das heißt, er kommt bei einem anderen Name oder erfundener und man stellt dann das Problem oder er führt die Aufgaben damit aus.

So, das ist am Ende viel besser.

Das heißt, die KI schon so draufmünzen, dass das funktioniert.

bei E-Mails, wie ich vorhin gesagt habe, lasse ich das nicht ran.

Man kann zum Beispiel, was ich auch gerne habe, ist, meine E-Mails in ein Helpdesk umzuwandeln.

Da gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten und da gibt es auch interne KI-Tools und die sind zum Beispiel von verschiedenen deutschen Anbietern direkt.

Das heißt, da kann man so ein bisschen abwägen, wie es ist.

Man kann auch da mitgeben, darf der Name benutzt werden.

Das heißt, man kann das anpassen.

Es ist aber sehr, sehr richtig, selber nochmal zu überprüfen und vor allem diese Verträge mit den verschiedenen Anbietern abzuschließen.

Ich glaube, das ist so der Punkt, wo man als Einziger sich schützen kann.

alles andere ist einfach so, ja, entweder self-hosten, alle selber als AI betrachten oder halt auf einen Anbieter setzen, der aber auch Möglichkeit hat, auf den deutschen, europäischen Servern zu gucken.

Das ist halt allen amerikanischen Firmen, auch der US-Behörden auch möglich, direkt auf den europäischen Servern zu beobachten, kurz gesagt.

Also ein 100-prozentiger Schutz ist da ausgeschlossen, das ist ganz klar.

Man muss halt abwägen, welche Daten schicke ich selber raus.

Für kundensensible Daten würde ich immer die Self-Hosted mit VPN-Doppelschutz noch drin und verschiedene noch weitere Sicherheitsmetriken einzusetzen.

Alles andere ist das auch Gefühl.

Vertraue ich den Anbieter? Kann man schwer sagen, weil es eine Online-Präsenz ist, man weiß nicht, was im Hintergrund alles läuft.

Aber selber ist der Banzer richtig dazu.

Immer selber gucken, was gebe ich der KI mit und welche Permissions gebe ich raus.

Alles andere kann die KI, die Firma, die dahintersteckt, mit den Daten machen, was sie wollen.

Wenn du halt auch keinen Vertrag hast, dann stehst du erst mal da auf der Kippe, falls dein Kunde dich verklagt, weil irgendwelche Daten zum Beispiel irgendwo rausgeteilt wurden.

Weil da hast du halt eine sichere Bank, dass du einen Vertrag zumindest hast und dann kann man gegen den amerikanischen Konzern oder Firma, je nachdem, klagen.

Und gut, man braucht natürlich viele Versicherungen am besten noch dazu.

Aber je nachdem, ich sag mal so, ich glaube, das ist so der effizienteste Weg, selber zu entscheiden, was ich schicke und natürlich mit den Firmen sprechen, damit die auch dieses Vertrag abschließen, wenn man wirklich auf die KI setzen möchte.

Also für europäischen Standard würde ich das schon sehr empfehlen, sage ich mal so.

Also keine Limitierungen und YOLO wird schon gut laufen.

Nee, würde ich dringend abraten, weil das Wichtigste ist das Vertrauen, die Kunden zu geben, dass man weiß, man ist in der sicheren Hand.

Man möchte den Kunden helfen, dass er ans Ziel kommt und man möchte ihnen einen Mehrwert bieten.

Und das ist das Wichtigste, dass man den Kunden zeigt, ich bin für dich da, ich möchte dir helfen und du bist in der sicheren Hand.

Und das ist, glaube ich, genau der Punkt, was die Kunden auch wollen und auch erwarten, nicht nur wegen des Gesetzenwillens, sondern auch allgemein von dem menschlichen Aspekt.

Und dadurch gewinnt man auch Kunden, die auch wirklich gerne da sind und gerne auch mehr Geld bereit sind zu zahlen, weil die wissen, ich bin in den besten Händen, ich kann Nacht schlafen, ich habe gar keine Probleme, der sich darum kümmert.

Und das ist, finde ich, viele Firmen vernachlässigen das Thema, was relativ wichtig ist.

Ist ein langweiliges Thema, muss man gestehen, kein Mensch liest sich eine dreißigtausendseitige AGB durch oder irgendwas, Datenschutzerklärung.

Aber ja, es sollte so einfach wie möglich gehalten werden, dass jeder das versteht.

Und das fällt vielen Unternehmen schwer.

Und das ist halt leider so, das muss man leider sagen.

Ja, eine andere kurze Anmerkung.

Wir haben zwar über ein bisschen Datenschutzthemen gesprochen, aber wir sind jetzt keine Rechtsanwälte und das ist auch keine rechtliche Beratung.

Deswegen, falls du da Fragen hast, jetzt Zuhörer oder Zuhörerin, Dann richte dich bitte einen Rechtsanwalt, weil das eine konkrete Frage ist zu deinem Unternehmen.

Auf jeden Fall.

Aber das klingt ja schon sehr, sehr optimistisch.

Das klingt für mich schon so, als würde sich ein neuer Beruf etablieren, wo jemand diese Systeme für Firmen aufsetzen kann.

Alles Self-hosted, weil die Kunden wollen sich ja natürlich nicht mit Serversetups auseinandersetzen, Ollama installieren, Modelle installieren, das alles zu verknüpfen, irgendwelche Projekte durchposten, dann zusammenfassende Dokumente oder diese Markdown-Files zu erstellen, um eine Zusammenfassung vom Projekt zu haben und E-Mails zu verknüpfen, damit das alles sicher ist und nicht an Dritter weitergegeben wird und da bin ich schon sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird, aber das klingt nach einem sehr, sehr interessanten Beruf für die nächsten Jahre.

Auf jeden Fall.

Also ich sehe das so, wie ich vorhin erwähnt habe, das Thema Buchsetzer und heute ist es dann Mediengestalter.

Das ist einfach so.

Also die Zeit, die entwickelt sich und ich sehe in der Zukunft so, dass dieser Beruf eher als QA-Assistant sozusagen umgewandelt wird.

Das heißt, die Leute, die dann die Entwickler früher waren, sind das wirklich KI-Experten, die sich auskennen, die wirklich viel Erfahrung haben.

Das ist dann sozusagen der AI-Developer, wenn man das so taufen würde.

Und von dem AI-Developer geht es dann zum echten Entwickler und der prüft das sozusagen ab und macht automatisch die QA mit und sieht automatisch die Fehler, merkt das an, schickt das zurück dann an den AI-Experten und der AI-Experte schickt die KI los und er korrigiert die Fehler und behebt alle Bugs und schickt das dann wieder zurück und dann geht's irgendwann mal raus.

Und ich glaube, das ist genau so ungefähr grob gesagt die Zukunft, die vielleicht für den Beruf sein wird.

Oder die KI kontrolliert die KI, die dann die andere KI kontrolliert.

Ja, ich glaube aber, das könnte durchaus passieren.

Aber bei den Firmen ist das so, das sollte man schon jemanden immer noch hinsetzen.

Also Status jetzt würde ich das noch nicht empfehlen, aber vielleicht in, lass mich nicht lügen, vielleicht zehn Jahren könnte es durchaus sein, dass sogar auch das Testing deutlich anders aussehen wird, als was wir jetzt haben.

Aber ich bin mal gespannt, wo die Reise hinführt, aber ich sehe da auf jeden Fall den Beruf sehr bedroht.

Da kann mir jeder sagen, was er möchte, das ist einfach so.

Weil ich persönlich, wenn ich jetzt Mitarbeiter einstellen möchte für meine Firma, sehe ich eher den hohen Aspekt, eher die KI-Experience in Vordergrund, weil wir wollen die KI das Beste rauskitzeln und natürlich auch erfahrene Leute, die sich mit der KI auskennen und natürlich auch Leute, die Web-Erfahrung haben und den Code halt zu inspizieren, sage ich mal so.

Aber das sehe ich so in der Zukunft.

Ja, weil dann sind wir keine Entwickler mehr, sondern KI-Coding-Agents-Integratoren.

Im Prinzip ja, die Connectoren.

Genau, das sehe ich tatsächlich sehr in dieser Richtung.

Also viele Softwarefirmen müssen sich da warm anziehen, sage ich mal so.

Insbesondere bei Softwarefirmen und Agenturen sehe ich da ein sehr, also bei Software ein Potenzial, bei Agenturen deutlich, deutlich bedrohter.

Also da muss man, freelancer sollten sich mal überlegen für die nächsten Monate, ob die dann ein anderes Pferd, sag ich mal, mal sich mal angucken, ob das vielleicht sinnvoller wäre, einen Berufswechsel in der Hinsicht mit der KI zu machen und daraus das Beste rauszuziehen für den Beruf.

Noch gibt's die noch gibt's alles, Aufträge wird's immer geben, das ist klar, aber die Nachfrage wird deutlich sinken.

Das muss man nicht, kein Hellseher sein.

Ja, und auch in Bezug auf Vibe Coding, ich meine, man wird zwar oft belächelt und so weiter, ah, du siehst ja nicht mal den Code, kannst ja nicht mal Code lesen und so auf die Art und tust ja jetzt Programmieren.

Ich meine, das ist, finde ich, so eine natürliche Entwicklungsstufe von der Programmierung selbst.

Wir haben alle Programmieren gelernt, wo wir mit logischer Sprache den Code schreiben können.

Aber welcher Programmierer kennt heute noch Assembly? Keine Ahnung.

Niemand.

Keiner.

Und früher haben halt die Leute, die anderen ausgelächelt, die halt nur diese Programmiersprachen gelernt haben, aber nicht Assembly oder andere Sachen, wurden die halt ausgelächelt so, ah, du bist kein wirklicher Programmierer, so auf die Art.

Und ich glaube, das Programmieren mit Hilfe von natürlicher Sprache ist so die nächste Entwicklungsstufe von der Programmierung, was natürlich jetzt noch wichtiger ist, dass man die Softwareentwicklungsprinzipien und Clean Code und all diese Konzepte noch mehr beherrscht, damit man dann diese Ergebnisse noch gut kontrollieren kann.

Und genau das, was ich auch noch dazu sagen wollte, da wollen wir jetzt auch nicht zu skeptisch sein, dass der Beruf jetzt aussterben wird und dass man dann jetzt voll auf die KI umsteigen soll, weil das gleiche kannst du ja auch sagen, wozu braucht man dann eigentlich auch ein Content-Management-System, kann man sich ja am Wochenende wipecoden und wozu braucht man noch WordPress und so weiter, aber das wird dann, die Kunden werden sich selbst irgendwie rausfiltern und qualifizieren, weil die Kunden, die das sowieso selbst machen wollten in der Vergangenheit, aber nicht die Skills hatten und deswegen zu einer Agentur gegangen sind, die werden sich das jetzt selbst machen und werden super happy sein.

Aber die Kunden, die überbleiben werden, finde ich, sind dann die Kunden, die im Unternehmen ein Marketing-Team haben, wo die wirklich einen Bedarf haben für ein Content-Management-System, weil mehrere Leute an dem System zusammenarbeiten.

Also da macht das noch immer Sinn, ein CMS zu verwenden.

Also wir wollen jetzt nicht alle sagen, hey okay, KI erschält uns jetzt alles und fertig, alle anderen Berufe sterben aus, sondern es wird sich weiterentwickeln.

In welcher Richtung wird es sich weiterentwickeln? Schauen wir mal, aber es bleibt auf jeden Fall interessant.

Ich sag mal so, der effizienteste Weg, das ist einfach so, wenn ein Entwickler sich mit der KI zusammen was aufbaut.

Und damit hast du dann das Beste vom Besten, weil du weißt, wie die AI funktioniert und du weißt auch, was Clean Code und was potenzielle Gefahr ist.

Klar, die KI lernt immer die nächsten Versionen weiter mit, aber langfristig gesehen ist das, glaube ich, so die Möglichkeit, dass man mehr als Entwickler sich damit beschäftigt und einfach versucht, weniger zu koden.

Das ist einfach so, aber dafür effizienter und auch mit der KI zusammenzuarbeiten.

Das heißt, es heißt nicht mehr selber schreiben und selber alles aufbauen, sondern zusammen mit der KI wie ein Freund sozusagen zu arbeiten und ihnen auch Tipps zu geben und ihnen Ratschläge zu geben, weil die KI weiß zum Beispiel gewisse Gefahren nicht.

Mittlerweile schon, aber ich sag mal so, nicht alles.

Aber das ist halt der Punkt.

Also als Entwickler sollte man es im Moment als eines des mächtigsten Werkzeugs betrachten und als Freund.

Und wenn man damit gut kooperieren kann.

Und dann finde ich das gut.

Ja, also ich glaube schon.

Einfach als Freund.

Freund, der die Bilde übernehmen wird.

Ich sage mal so, es wird auf jeden Fall als Eingestellter deutlich schwieriger werden in die Zukunft.

Das wird deutlich so sein.

Ich sehe da auch massiv in der Zukunft, dass viele Jobs deutlich jetzt nicht wegfallen werden, aber deutlich reduziert werden.

Also ich glaube, das sehe ich schon voraus, dass das sich verändern wird.

Also das ist ganz klar.

Das sieht man schon an den jetzigen Statistiken, was gerade so passiert, auch am Jobmarkt, dass die Anfragen von den Unternehmen, zum Beispiel das Arbeitsamt etc.

, sowas von gesunken sind und der Beruf einfach mehr und mehr in den Hintergrund geregt.

Das ist leider die Realität.

Und auch viele Unternehmen, die sind nicht mehr bereit, so viel Geld zu investieren für einen Entwickler, Vollzeit, acht Stunden lang, als reiner Webentwickler.

Das sehe ich auch für mein Unternehmen nicht mehr.

Deswegen finde ich, effizienter zu werden als Entwickler, mit viel Know-how, mit KI, ist einer des Besten, was man sich antun kann.

Lernen ist schön, Aber jetzt muss man lernen, mit dem mächtigsten Werkzeug umzugehen und damit zu profitieren.

Das heißt, das nicht als Gegner zu betrachten, sondern als Helfer.

Das ist, glaube ich, der Punkt.

Ein Helfer, der vielleicht ein bisschen mithört und sich was merkt.

Und in welchem Abschnitt sind wir da gerade? Weil es gibt immer diese S-Kurve, wie eine neue Technologie etabliert wird oder sich etabliert, besser gesagt.

Und ist es jetzt noch schon zu spät, um sich damit zu beschäftigen? Weil irgendwann wird das eben normal sein, dass man KI-gestützt arbeitet.

Heute verwenden das Leute, die wirklich in diesen neuen Sachen sich die immer anschauen, Interesse haben, Neugier haben, sich mit den Sachen zu beschäftigen.

Die nutzen ja schon die Benefits von diesen ganzen KI-Tools, aber ich wage mal zu behaupten, das ist jetzt mal so eine aus den Fingern gezogene Behauptung, dass die meisten Leute noch ohne KI arbeiten oder halt mit sehr beschränkten KI-Features und nutzen nicht das volle Potenzial davon.

Später, in sage ich jetzt mal 5 bis 10 Jahren, wird das komplett normal sein und dann wird sich die Effizienz anpassen, dass es halt die neue Basis ist, so schnell Sachen zu liefern, wie die KI-gestützte Arbeitsweise das machen kann.

Heute sind wir da noch in diesem Gap.

D.

h.

es wird dann noch nach diesen manuellen, nicht KI-gestützten Prozessen verrechnet und eingekauft, verkauft usw.

D.

h.

die Basis ist noch die alte, aber es gibt schon diese Tools.

D.

h.

da haben wir jetzt diesen Gap, den man, wie gesagt, vorher ausnutzen kann, keine Ahnung, höhere Margen zu verlangen oder bessere Qualität zu liefern usw.

Aber irgendwann wird das halt die neue Baseline sein, wo das halt einfach normal sein wird und da wird sich der Markt dementsprechend korrigieren.

Und wo, glaubst du, sind wir da gerade in diesem Gap? Macht es noch Sinn, sich damit anzufangen zu beschäftigen? Ist man schon ein bisschen zu spät dran? Oder hat man noch Zeit, dass man sich keine Sorgen machen muss und man kann auch immer in diesen gewohnten Arbeitsweisen bleiben, um nicht aus dieser, ich sag jetzt mal, Komforthöhle rausgehen zu müssen? Ja, das ist halt eine sehr schwierige Frage, aber ich muss ehrlich sagen, ich sehe es 50-50 gerade.

Also wir sind quasi Halbzeit.

Also man sieht, es geht in der Richtung, dass das schon viel verändern wird.

Deswegen würde ich sagen, die Hälfte.

Ich bin zum Beispiel ja auch bei der ZFA bin ich ja in den Mediengestalter-Ausbildung eine der Prüfungen erstellt für ganz Deutschland und wir haben jetzt zum Beispiel jetzt, wo ich jetzt vor zwei Wochen dort war und die Abschlussprüfung konzipiert habe, haben wir deutlich gesehen, haben wir eine Statistik von der DIAK bekommen, also aus Berlin und da sieht man eindeutig, die Zahlen allgemein auch für Azubis, für alles ist sowas von runtergegangen.

Es ist fast um die 30 Prozent eingekracht die letzten zwei Jahre.

Die Ausbildung allgemein, die gehen gerade steil nach unten.

Und wir sagen mal so, das ist ja die Zukunft.

Die Leute, die dann Ausbildung machen, das sind die zukünftigen.

Und wenn das da schon einkracht, dann müssen wir uns alle warm anziehen, weil die Firmen, die ganzen Leute, die brauchen neue Kräfte, damit halt auch die Leute, die dann in Rente gehen, dann weiterarbeiten sozusagen.

Und da sehe ich ein hohes Potenzial drin, einfach jetzt so früh wie es geht anzufangen.

Und das meine ich wirklich.

Also wirklich jetzt, wirklich die Hand, also wirklich das alles mal in die Hand zu nehmen, sich mal wirklich anzugucken, als Unternehmen insbesondere.

Nicht nur in der Sache, gut, KI ersetzt jetzt alles, sondern eher, wie setzen wir es endlich mal richtig ein? Richtig in Hinblick, Datenschutz, klar, etc.

, was alles damit dazugehört, aber auch, gibt es irgendwelche Aufgaben, die man komplett sein lassen könnte? Reportings.

Zum Beispiel, ich habe in vielen Firmen erlebt, da wird immer irgendwie ein Protokoll geschrieben.

Da frage ich mich immer noch so? Why? Wieso verschwendet man die Zeit dafür? Es gibt mittlerweile viele Agents, die sitzen dann mit drin.

Ja, klar, die hören mit.

Man kann aber auch Ollama zum Beispiel auch mit reinsetzen, der auch mithört.

Also wieder das Thema Aspekte.

Datenschutz, finde ich, fehlt einem Platz.

Es ist eher einfach, dass die Unternehmen Angst haben über die KI, dass das zu viel Macht hat.

Und am Ende des Tages glaube ich eher, dass die Leute, die in den Unternehmen drin arbeiten, dass die einfach zu wenig erstmal Aufmerksamkeit bekommen in Hinsicht Wertschätzung, eindeutig, und vor allen Dingen auch Fortbildung.

Es wird immer an den falschen Enden gespart.

Das verstehe ich einfach nicht.

Das sind Unternehmen, da gibt man halt zum Beispiel, dass man mit der Firma irgendwo auf einen wichtigen Event mal hinfährt, dass man sich dafür schert und sagt zum Beispiel, nö, das ist zu teuer, aber dafür irgendwelche Leute noch zu bezahlen, noch 10, 20 Mitarbeiter einzustellen, aber nicht die Leute auszubilden für KI zum Beispiel, dass sie sich mehr damit beschäftigen oder Workshops zu ermöglichen, da muss ich sagen, das sehe ich eine Gefahr, dass die Firmen sich selber auf dem Fuß stehen.

Jetzt wollen wir nicht nur das Thema Datenschutz, aber auch allgemein, dass die an eines Tages sagen, ja sorry, wir haben uns leider verschlafen, weil die KI hat doch gerade irgendwie uns die Kundenaufträge weggenommen.

Deswegen müssen wir euch alle fast die Hälfte kündigen.

Da frage ich mich so, hätte man schon ein bisschen vorher ein bisschen mal überlegen können oder nicht? Das ist so, was ich so persönlich empfinde, wie ich das bei einigen Unternehmen sehe.

Deswegen ganz ehrlich, es wird Zeit und die Zeit, wie man sieht, wird immer knapper.

Und wenn die Firmen und die Leute sich da nicht fortbilden wollen oder sich immer mit dem Datenschutzthema beschäftigen, dann wird es wirklich so werden.

Das kann jeder, glaube ich, schon jetzt so selber sehen.

Also zum Beispiel das Thema Texta als Beispiel.

Das ist jetzt gerade nicht mehr so der High-End-Beruf, wobei man gut bezahlt wird mehr dafür.

Das ist leider so.

Die KI kann gerade sowas von tollen Texten generieren, die wirklich bei der Arbeit unterstützen.

Ich sehe das so 50, Halbzeit.

Man weiß es noch nicht, ob es jetzt noch schneller geht, aber wie ich sehe, es wird deutlich schneller gehen als erwartet vielleicht.

Wer weiß.

Und da vielleicht noch ein Satz von mir.

Von außen kann man immer alles sehr leicht im Nachhinein betrachten, so auf die Art, und sagen, ah, das hast du ja eh gewusst, weil, sagen wir mal, okay, die Bahnfahrer oder so, U-Bahn oder, also diese ganzen, nicht Schaffner, aber halt die Fahrer, die halt mit der Bahn fahren, es gibt ja schon die Züge, die automatisch fahren.

In Torino ist glaube ich schon so eine Bahn im Einsatz und in verschiedenen anderen Städten auch.

Und vor zehn Jahren hat man schon gewusst, okay, diese Technologie, an der wird gearbeitet und die wird dann kommen.

Und wenn sich dann die Bahnfahrer aufregen so, hey, jetzt habe ich keinen Job mehr, weil die Roboter mich ersetzen.

Die Information war schon vor zehn Jahren da und die Leute beschweren sich erst, wenn es zu spät ist.

Und ich würde mich sehr freuen, wenn da ein paar Leute jetzt sozusagen den Weckruf spüren und sagen, hey, ich beschäftige mich jetzt damit, damit ich später nicht in der Situation bin, dass ich mich nur über die Technologie beschwere, weil mir der Job weggenommen wurde, obwohl ich das schon früher hätte machen können.

Passt.

Drei mini abschließende Fragen.

Sage einfach das Erste, was dir in den Kopf schießt.

So drei Bullet-Fragen.

Wenn es KI, WordPress und alles, was du machst, nicht gebe, was wird dein Alternativberuf? Lehrer.

Passt.

Was ist dein Lieblings-Wordpress-Feature? Eindeutig die AI, was jetzt bald kommen wird, also in der neuen Update.

Passt.

Und was ist das nervigste WordPress-Feature? Noch einmal bitte.

Das nervigste WordPress-Feature? Ach so, die Media Library.

Hast du noch irgendeine finale Message, die du an die Zuhörer oder Zuschauer geben möchtest? Würdest du gerne irgendwas in den Spotlight stellen, irgendwas bewerben? Bitte, zeig einfach deine Abschließsätze, kannst auch gerne Werbung einschalten, Werbespots einschalten, also bitte.

Nee, ich möchte jetzt keine große Werbung machen, ich möchte einfach alle ermuntern, in dieser Zeit, die gerade die KI sozusagen viel die Überhand hat, wirklich nachzudenken, wie geht es für mich weiter.

Auch mal sagen, ich habe doch einen sicheren Job.

Nein, hast du nicht.

Das ist einfach so.

Es gibt keinen sicheren Job, auch als Angestellter nicht.

Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Ich gebe jedem ein Herz, sich mal zu überlegen, ob die Komfortzone doch sich weiter lohnt.

Und ich werde jetzt die nächsten Wochen sehr aktiv unterwegs sein auf verschiedenen WordCamps.

Und erst mal jetzt nächste Woche wäre das dann in Leipzig, dann bin ich dann in Krakau und abschließend dann in Deutschland hier in Mannheim und dann in den USA, in Phoenix und dann noch in Kanada.

Falls man sich da trifft, wäre schön.

Zumindest auf dem WordCamp Europe werde ich zweimal ein Panel mit dabei sein.

Einmal um das Thema WordPress 7.0, wie das da quasi in den ganzen Prozessen so stattgefunden hat, was so besonders ist.

Da sind auch wirklich bekannte Namen, die mit mir zusammen dann dort auf der Bühne sein werden und verschiedene, aber mit einem anderen Thema, das Learning in WordPress, das Rethinking, das ist auch ein Thema, was wir auch heute ein bisschen besprochen haben, werden wir auch deutlich auch mit Mary Hubbard, die Projektverantwortliche für WordPress, mit ihr zusammensitzen und uns darüber das Thema eindeutig auch über KI deutlich unterhalten, also kommt gerne dann in den Panel Track, so in den Track 2 sozusagen, weil das dann eher auf den Krakau.

Es ist immer so in den Morgensbereichen.

Kommt gerne dort vorbei und schaut dann das unbedingt an.

Wird eine tolle Diskussionsrunde sein, wo auch verschiedene bekannte Köpfe aus der Community dabei sitzen.

Würde mich auch sehr freuen, wenn ihr dabei seid.

Ja, wir sind auf jeden Fall in Krakau.

Auf jeden Fall.

Und ich lade da auch alle Leute herzlich sein.

Also das wird das größte WordPress-Event in Europa sein dieses Jahr.

Und ja, da bin ich schon sehr gespannt, wie das sein wird.

Aber Benjamin, dir vielen, vielen Dank.

Ich werde auf jeden Fall alles unten verlinken.

Das heißt, die Leute werden genau wissen, wo du wann bist und wo die dann auf die WordCamps kommen können.

Vielen, vielen Dank, Benjamin, dass du dabei warst.

Es hat mich sehr gefreut, dass wir uns unterhalten konnten.

Ich glaube, wir haben ziemlich viele Themen abgedeckt.

Auf jeden Fall.

Da bin ich schon auf die Kommentare, auf das Feedback gespannt.

Falls ihr, die jetzt gerade zuhört und zuschaut, jetzt noch am Ende eure eigenen Möglichkeiten teilen wollt, wie ihr KI verwendet oder Fragen an den Benjamin habt oder so weiter, gerne in den Kommentaren oder schreibt es den Benjamin auch auf LinkedIn an.

Da werde ich alles unten verlinken.

Und ja, wir, Benjamin, sehen uns dann in Krakau.

Bin schon sehr gespannt, freue mich sehr und vielen Dank, dass du heute dabei warst.

Sehr gerne, bis dann.

.