Unsere ehrliche KI-Bilanz nach 3 Jahren | m. Nikolaus Kolba
Die Dominik Liss Show WordPress & Business Talks

#086: Unsere ehrliche KI-Bilanz nach 3 Jahren | m. Nikolaus Kolba

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Überblick

Vor ein paar Wochen haben Nikolaus und ich privat über KI gequatscht und sind so tief ins Thema eingetaucht, dass wir das Gespräch direkt für den Podcast fortgesetzt haben. Kein Theorie-Talk, sondern echte Erfahrungen: Was bei uns im Agentur-Alltag mit KI funktioniert, was Schwachsinn ist und was man besser lässt.

Nikolaus Kolba war schon in Episode 3 zu Gast, damals ging's um die Geheimnisse hinter erfolgreichen Freelancern und Agenturen. Seitdem hat er seine Agentur mit einem Partner aufgebaut, die sich auf komplexere Individualentwicklungen für KMU spezialisiert hat, und ist mittlerweile tief im Thema KI-Integration unterwegs, vor allem im Web-Kontext.

Wenn du dich fragst, wie viel von dem KI-Hype eigentlich echt ist und wo die Technologie wirklich schon steht, ist diese Folge für dich.

Unser Gespräch deckt folgende Themen ab:

00:00:00 Intro & Wiedersehen mit Nikolaus
00:08:17 Wenn Kunden mit Schema-Daten und llms.txt kommen
00:14:47 Strukturierte Daten als Fundament für KI
00:37:00 Datenschutz und Self-Hosted KI im Realitätscheck
00:49:35 KI-Trends, Scharlatane und der nächste KI-Winter

Nikolaus Kolba:
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Episode 3 mit Nikolaus (2023):
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Kapitel

  1. 0:00 Intro & Wiedersehen mit Nikolaus 8:17
  2. 8:17 Wenn Kunden mit Schema-Daten und llms.txt kommen 6:30
  3. 14:47 Strukturierte Daten als Fundament für KI 22:13
  4. 37:00 Datenschutz und Self-Hosted KI im Realitätscheck 12:35
  5. 49:35 KI-Trends, Scharlatane und der nächste KI-Winter 31:57

Host & Gäste

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Dominik Liss WordPress Dev
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Nikolaus Kolba Gründer und Geschäftsführer der WordPress Agentur KolbaMedia

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Transkript

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0:00 Wir haben vor ein paar Wochen mit Nikolaus gemeinsam gequatscht über KI, wie wir das jeweils einsetzen und so weiter und dann haben wir gesagt, okay, vielleicht sollten wir das Gespräch pausieren und als Podcast-Episode das fortsetzen, weil falls ihr Nikolaus nicht kennt, also gleich wird er sich vorstellen und sagen, was er macht, aber er war auch Gast bei der dritten Episode des Podcasts, also ganz am Anfang und da haben wir über Geheimnisse hinter dem Erfolg von Freelancer und Agenturen gesprochen.

0:28 Und das war Anfang 2023. Das heißt, seit dem Zeitpunkt hat sich ziemlich viel getan.

0:34 Und ja, jetzt gibt es KI.

0:36 Wir haben uns halt auch persönlich beruflich weiterentwickelt.

0:40 Und jetzt können wir das quasi als ein Follow-up zu dieser Episode sehen und zu unserem Gespräch, was wir jetzt vor ein paar Wochen gehabt haben.

0:48 Und da werden wir nicht fachsimpeln und nicht theoretisieren, wie man KI verwenden sollte, sondern einfach darüber quatschen, wie wir das jeweils einsetzen, in der Praxis verwenden, was bei uns gut funktioniert, was ein völliger Schwachsinn ist, was man eigentlich vermeiden sollte.

1:02 Und falls du dir auch über diese Sachen Gedanken machst oder selbst experimentierst, dann wird dir die Episode auf jeden Fall weiterhelfen.

1:10 Herzlich willkommen bei der 86. Episode der Dominik Liss Show.

1:14 Auf diesem Podcast gibt's WordPress und Business Talks.

1:16 Das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig.

1:20 Weil Und in jeder Episode entpacken wir die Skills, Storys und Geheimnisse der besten Experten aus der WordPress-Branche.

1:25 Und das Ziel des Podcasts ist dir dabei zu helfen, ein besserer Professional in der WordPress-Welt zu werden.

1:31 Ja, heute quatschen wir mit Nikolaus Kolba.

1:34 Nikolaus, falls dich die Leute noch nicht kennen, kannst du dich bitte kurz vorstellen?

1:40 Weil du wirst das sicher viel besser als ich machen.

1:42 Und dann tauchen wir gleich ins Thema ein.

1:45 Ja, gerne.

1:45 Danke erstmal, dass ich da sein darf.

1:47 Freut mich, wir haben ja vorher schon kurz erwähnt, die dritte Episode, da war ich dabei, 23, Anfang 23 vor allem, das heißt die KI-Welt gab es für die meisten da noch nicht so wirklich.

1:58 Ja, kurz zu mir, eigentlich runtergebrochen, wie du schon erwähnt hast, WordPress war so die letzten Jahrzehnte mein Steckenpferd.

2:06 Dadurch habe ich eine Agentur aufgebaut, zuerst als Freelancer, dann mittlerweile mit einem Partner, noch größere Individualprojekte, entwickelt selber nicht mehr oder setzt etwas um, sondern ist jetzt eher schon größer Projekte managen etc.

2:19 Zu dem jetzigen Zeitpunkt genau und deswegen bin ich aber auch mittlerweile eher stärker sogar im KI-Thema, fast drinnen jetzt, step by step, aber auch natürlich sehr nah an der Entwicklung, weil die Entwickler, mit denen wir arbeiten, als auch ich, der auch damit noch viel zu tun hat, versuchen wir so gut es geht fast überall das einzusetzen, weil es unsere Arbeit besser macht, kostengünstiger und gleichzeitig besser.

2:43 Das heißt, der Kunde kriegt auch ein bisschen mehr, aber du hast es ja auch schon ein bisschen erwähnt, es gibt immer dieses Shit-in-Shit-out-Thema oder auch das, was in die KI schlecht reinkommt, kommt auch so wieder raus.

2:53 Das ist auch ein großes Thema bei uns, gerade in den Anfragen oder bei mir und bei meinen Kunden, da werden wir dann vielleicht nachher noch so ein bisschen eintauchen.

2:59 Aber runtergebrochen, eigentlich eine Agentur zum heutigen Standpunkt mit einem Partner und wir setzen so für KMU eigentlich ein bisschen komplexere Individualentwicklungen auf und Projekte und genau beraten.

3:11 Aber mittlerweile muss ich auch schon sagen im Hintergrund sehr viel zum Thema KI und Integration gerade dann auch im Web.

3:17 Was kann man da machen und was ist sinnvoll.

3:20 Und genau wir haben jetzt da am Podcast gerade so eine KI-Reihe von Themen.

3:24 Also vor ein paar Episoden haben wir darüber gequatscht, wie man in der neuen KI-Welt als Freelancer noch relevant bleiben kann.

3:30 Die wirtschaftliche Lage ist aktuell auch nicht so prickelnd.

3:33 Das haben wir dann in der Episode danach besprochen, auch ein bisschen angrenzend an KI.

3:37 Und in der letzten Episode haben wir das von der Developersicht angeschaut, also wie kann man sinnvoll KI entsetzen als Developer.

3:45 Und damit ich da zum Beispiel einen guten Kontext gebe, in welchem Rahmen oder aus welcher Perspektive wir jetzt über das KI-Thema sprechen werden, ist eher aus dieser Perspektive, wie du es jetzt schon erwähnt hast, eben aus dem Projektmanagement-Bereich sag ich jetzt mal aus ganz Coop, wie kannst du da sinnvoll KI verwenden?

4:04 Es wird jetzt nicht so dieses Gespräch sein, verwende diesen Agent und dann kannst du dir automatisiert WordPress-Webseiten zusammenbauen oder sowas, sondern was passiert da alles im Hintergrund und wie kann man da die KI am sinnvollsten nutzen?

4:18 Da werden wir sicher auch in Themen eintauchen, wie man das rechtssicher machen kann, weil das ist gerade so ein Wild West von den ganzen Themen, was da alles passiert.

4:27 Und gefühlt spricht niemand darüber.

4:30 Also jeder macht quasi alles.

4:32 Den Kunden ist es ja teilweise auch egal, wenn ich das jetzt mal so sage, weil die machen das ja selbst.

4:38 Glaubst du, ist das ein guter Einstiegspunkt ins Gespräch oder würdest du von einem anderen Punkt ins Gespräch einsteigen?

4:44 Nein, also ich glaube ich so, weil es ja auch um Business geht, also im Endeffekt sprechen wir jetzt ja auch ein bisschen aus dem Kontext Business, wo kann man überall KI einsetzen, ja, ohne dass man auch von irgendwelchen skurrilen Versprechen, sag ich jetzt mal, geleitet wird, aber das war ja immer schon so, wie die DSGVO gekommen ist, gab es skurrile Versprechen, wo jeder gesagt hat, ist alles egal.

5:06 dann genauso wie damals im Marketing, also vor zehn Jahren, da hat man sich nicht hinterfragt, ob man jetzt Facebook-Pixel irgendwie integriert und alles trackt oder auch nicht, sondern das war einfach dann so, also genau das gleiche Wilde Westen-Thema wie schon den anderen zwei, drei Themen, die Barrierefreiheit war übrigens auch noch dazwischen, alles was im Webdesign im Skop abgedeckt ist.

5:28 Aber ich glaube, das ist auch das Wichtigste, vor allem mein Datenschutz ist immer ein sehr langweiliges Thema für die Leute, glaube ich, weil da geht es, man sieht es ja auch auf YouTube, was die Leute klicken.

5:38 Die Leute klicken gerne auf dieses, hey, wie du 500 Euro machst mit KI und einem Agenten, so that's it und du brauchst eigentlich nur ein kostenloses Chat-GPD-Konto oder was auch immer und das wird sich auch nie ändern.

5:50 Tatsache ist dann, dass sich die Unternehmer und Unternehmerinnen, die natürlich so wie wir lange im Geschäft sind und sich auch lange etablieren wollen oder etabliert bleiben wollen, besser gesagt und auch relevant bleiben wollen, so wie du es im anderen Podcast auch ein bisschen besprochen hast, da muss man ein bisschen hinter die Kulissen schauen und sagen, okay, was ist wirklich wertvoll?

6:09 Weil ich glaube, die meisten unterscheiden derzeit auch noch nicht zwischen wertvoller Output von der KI und nicht wertvoller Output, weil sie es selber nicht einschätzen können, weil für sie ist es super wertvoll, dass jetzt auf einmal Texte herausgespuckt werden.

6:22 An sich entstehen aber, was ich sehe bei Anfängern, die jetzt auch entweder im Freelancing beginnen oder auch generell in der Selbstständigkeit, da kommt halt leider der gleiche Müll wieder voraus, nur es ist jetzt ein bisschen besser formuliert, sage ich jetzt mal.

6:35 Aber gerade wenn wir vom Website zum Beispiel sprechen, die HTML-Struktur oder wie eine E-Mail ausgegeben werden soll oder solche Themen sind auch immer noch mülliger als davor.

6:45 Und PS, das kann KI auch nicht gut.

6:49 Also das kann KI gut, wenn du im Anleitest und da sind wir glaube ich, schon bei dem ersten Thema, wo es um die Relevanz dann geht, was deine Expertise oder unsere Expertise auch so ein bisschen betrifft.

7:00 Das habe ich halt ganz stark wahrgenommen, weil ich, da habe ich auch vor kurzem in einem Video darüber gesprochen, ich habe halt irrsinnig viele Anfragen, also die Einstieg, das Hürde davor war schon, finde ich, bei uns sehr gering, weil wenn du ein Page-Builder gehabt hast, konntest du halt eine Webseite zusammenglicken und es gab dann auch irgendwie so Baukastensystem, wo du gesagt hast, du klickst das schnell zusammen und jetzt ist diese Hürde noch mal runtergegangen, Nämlich, du fragst die KI, ich sage, baue mir etwas und let's go.

7:24 Also das heißt, das habe ich auch bei meinen Kunden sehr, sehr stark wahrgenommen, weil ich die wildesten E-Mails bekomme, wo ein Kunde mir irgendwas über Schema-Daten erzählt, und wir müssen das unbedingt jetzt einbinden und ja, viele Listen, damit meine LLM TXT das auch mitbekommt und außerdem haben wir eine Grounding-Page und überhaupt.

7:43 Wo ich mir dann gedacht habe, wie kommt er da überhaupt darauf?

7:47 und das ist dann logisch.

7:48 Also neun von zehn Dokumenten kriege ich sowieso auch noch immer mit Emojis von chat.jpeg mitgeschickt und das zehnte Dokument ist genauso KI und sieht man auch aus.

7:57 Und das ist der derzeitige Zustand, den wir wahrnehmen in der Agentur, ich glaube auch viele andere und gleichzeitig aber auch, dass die Qualität leider ein bisschen verloren geht, weil an sich in vielen Punkten, da werden wir dann vielleicht auch noch darüber sprechen, Die KI ist super unterstützend, die sind echt stupide Arbeit, die einem im Alltag eh die Zeit wegnimmt von der eigentlichen Arbeit.

8:22 Also jetzt bei mir als kurzes Beispiel, ich kriege jetzt immer einen Daily Brief von meinem Agent, wo alles drinnen steht, was so in den E-Mails und so weiter stattgefunden hat.

8:30 Sollen wir daraus Tickets erstellen oder auch nicht?

8:33 Das heißt, ich habe einfach so ein Helferchen, den ich früher nicht hatte, sehr kostengünstig und der mich unterstützt, sag ich jetzt mal, mein Tagesbusiness am Laufen zu halten mit nur mehr einer Stunde statt zehn die Woche und das ist super wertvoll, aber auch da muss man sich eben damit auskennen und genau, vielleicht steigen wir da dann noch so ein bisschen ein.

8:54 Ja, du hast so ein paar Themen angesprochen, wo ich am liebsten, glaube ich, in das Thema eintauchen würde, wo du gesagt hast, ja plötzlich schreiben dich Kunden an, dass sie sagen, Hey, baue dieses JSON-Schema ein, baue das llms.txt ein und so weiter.

9:13 Und die Erfahrung habe ich nämlich auch gemacht.

9:16 Aber das Coole ist, also ich sehe das eher als etwas sehr Positives, wenn man den Kunden da gut durch begleitet und ihm das erklärt.

9:25 Weil das, was sich jetzt mega positiv für mich ausgewirkt hat zum Beispiel, Wir fahren parallel, glaube ich, so ähnliche Sachen, die wir jeweils im Business machen, also auch so Custom-Implementierungen bei bestehenden Projekten und Automatisierungen, Prozessoptimierung bei den Kunden und so weiter.

9:44 Und durch diese ganze KI-Welle habe ich das Gefühl, dass dieses Thema von Automatisierung, Prozessoptimierung und so weiter jetzt viel stärker in den Köpfen der Kunden da ist, dass sie sich damit beschäftigen, und die sind schon davor eingestellt, dass sie das machen wollen.

10:01 Weil der ganze KI-Hype sagt, okay, du spaßt dir, wenn du davor 10 Stunden aufgebracht hast, brauchst du jetzt dafür nur eine Stunde.

10:09 Und das ist genau das Gleiche, was wir, glaube ich, jeweils davor gemacht haben, nur die Kunden haben das weniger verstanden, dass es sinnvoll ist, das einzusetzen.

10:20 Also du musst jetzt die Kunden teilweise, denen wirklich sagen, hey, schau, da hast ein Problem, da verlierst du Zeit.

10:25 Wenn wir das aber ändern und das umstrukturieren oder einer API anschließen und so weiter, dann geht das alles viel schneller und viel flüssiger.

10:32 Und jetzt sind die, glaube ich, da voreingestellt und schon vor, ich sage jetzt mal getrimmt, ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber schon mit dem richtigen Mindset da, hey, wir wollen das machen.

10:44 Und wenn man da den Kunden, glaube ich, richtig durchbegleitet, dann bis jetzt habe ich das als sehr positiv gesehen, dass dann einfach Anfragen daraus entstanden sind, wo ich nicht wirklich viel dazu beisteuern musste, um den Kunden zu überreden, was zu machen.

10:59 Ja, ich meine, die Frage ist immer, also natürlich wird der Beratungsaufwand höher, das ist natürlich auch so eine Sache, gerade im Erstgespräch ist es halt, ich meine, kann man jetzt auch darüber philosophieren, was man über Anstrengungen hat, dass man jemandem überhaupt mal das Klima erklärt und warum das wertvoll ist und warum wir vielleicht da an strukturierten Daten im Hintergrund arbeiten müssen, obwohl das für ihn irrelevant ist, weil er den Outcome nicht hat.

11:21 Das andere ist natürlich ein bisschen so dieses, man wirft mal alles in die KI rein und was rauskommt, ist auch wahr.

11:27 Ich glaube, das ist die größte Gefahr, die ich halt derzeit wahrnehme, sowohl unter Kollegen, Kolleginnen als auch unter den Kunden.

11:35 Das heißt, das finde ich, ist fast ein bisschen anstrengender geworden.

11:38 Gleichzeitig, muss ich dir vollkommen recht geben, haben wir so viel Arbeit wie noch nie durch KI.

11:45 Ohne dass wir dort in KI sichtbar sind, weil manche reden ja darüber, okay, du musst in KI sichtbar sein, damit du gefunden wirst und neue Aufträge bekommst.

11:51 Bei uns ist es eher so, wir haben das massive Vertrauen von unseren Kunden seit Jahren und die gehen halt jetzt los und arbeiten selber alle mit KI und kommen dann daher und sagen, hey, ich habe mal meine Webseite durch Claude geschickt, der sagt mir das und das und das und das müssen wir alles ändern.

12:04 Die schauen sich natürlich nicht an, wie ist der jetzige Status, die schauen sich natürlich nicht an, wie das, also das ist immer wieder voll Projektmanagement, wo wir dann reingehen.

12:11 Das ist auf jeden Fall sehr positiv.

12:14 Ich glaube, die Kunden haben aber jetzt, also zumindest die, die seit Anfang an ziemlich stark, also wo ChatGPT rausgekommen ist zum Beispiel, wo das für die große Masse mal so greifbar war alles, was unser Thema KI ist oder wo mal einfach ein Interface da vorhanden war, ab da habe ich halt gemerkt, okay, es gab ein paar Kunden, die sind da voll rein und haben gesagt, okay, ich mache jetzt alles mit KI, aber selbst die kommen mittlerweile drauf.

12:37 Fehlerquote zu, ja, ich unterhalte mich jetzt 17 Stunden mit Claude.

12:44 Ich kann aber auch Nikolaus eigentlich direkt fragen.

12:46 Das heißt, ich lasse mir eher ein Briefing rausgeben.

12:48 Das heißt, in die Richtung bewegen wir es so ein bisschen, dass jeder so weiß, ja, ich weiß, ich kann irgendwie alles chatty-bitty fragen.

12:53 Aber das macht irgendwie eh Gefühl jeder.

12:55 Das heißt, jeder kriegt auch den gleichen Output und jeder kriegt irgendwie die gleiche Qualität.

12:59 So ist es ja dann tatsächlich aber trotzdem nicht im Web-Business oder im Web-Geschäft und das ist eigentlich die größte Gefahr derzeit, die wir haben, aber gleichzeitig auch das größte Potenzial, wenn wir dem Kunden ein bisschen was in die Hand geben und auch die Systeme ein bisschen fine-tunen, so wie du sagst, Prozesse als auch das KI-Thema, dann haben die natürlich einen maximalen Benefit und der ist auch super spannend und glaube ich auch keiner will sich von uns KI mehr wegdenken, bin ich ganz ehrlich, möchte ich auch nicht mehr.

13:28 Aber eben noch den Blick dazu zu haben, okay, wer prüft dann auch die Systeme, die man gebaut hat?

13:33 Weil du willst nicht, dass der Code dann von einem Marketingchef geprüft wird, sondern das soll sehr wohl auch ein Entwickler prüfen.

13:38 Du willst auf deiner Webseite nicht, dass die Texte nicht mehr durch ein Lektorat geführt werden, sondern durch ChatGPT, sondern du möchtest eben, dass das vielleicht doch ein Übersetzungsbüro macht und einfach schaut, okay, ist das richtig?

13:47 Weil ChatGPT schwer unterscheiden kann, ob jetzt lokal, weiß nicht, zum Beispiel in der Schweiz, wenn ich an meine Kunden denke, die dann vielleicht auch dort französisch, italienisch drinnen haben und in welchen Regionen und wie das geschrieben ist, checkt das Checepedia auch nicht.

14:01 Das heißt, das müssen Sie wieder anweisen und dieses Anweisen ist dieser Grundfehler, den viele haben, weil ein Prompt schaut ja beim Großteil der Menschheit so aus, dass sie die Webseite reingeben und sagen, machen wir die Website bitte besser, anstatt eben strukturiert zu sagen, hey check bitte mal das Copywriting, check mal die Buttons, ist das alles fluide im Hintergrund, kann ich dir ein Code durchschicken, was bräuchtest du, um dir ein zu machen, wo es tatsächlich Verbesserungspotenzial gibt und nicht nur irgendwie Verbesserungspotenzial, weil das halt so ein Standard-Frosky ist und ja, da fehlt natürlich vielen auch, wobei in die Tiefe werden wir nicht gehen, wie KI eigentlich funktioniert.

14:37 Ich glaube, das ist ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema.

14:40 Ich glaube, viele verstehen nicht ganz, wie KI an sich funktioniert, die glauben halt wirklich, dass es intelligent ist, aber an sich gibt es ja keine Intelligenz dahinter und da kommen wir jetzt dann zu einem Thema, worüber ich heute gleich auch sprechen möchte, ist immer die Datenstruktur, die man hat, mit der man arbeiten kann.

14:54 Darauf kommt es am Ende des Tages zumindest bei unseren Kunden fast immer an und dort bricht eigentlich derzeit immer KI durch nicht vorhandene Daten, die strukturiert in irgendeiner Form sind, mit denen man arbeiten kann.

15:06 Geht dann auch ein bisschen über in dieses Datenschutzthema.

15:09 Ja, voll, voll.

15:10 Und da bin ich voll bei dir.

15:12 Also ich sehe das ganz genau so und ich finde es lustig, dass wir da parallel, weil wir jetzt längere Zeit keinen Kontakt gehabt haben, aber parallel zu der gleichen Schlussfolgerung dann gekommen sind.

15:24 Und für mich ist das ein bisschen eher so, genau das, was du jetzt beschrieben hast, okay, es gab die industrielle Revolution, es hat alles viel effizienter gemacht und viel besser in Bezug auf Sachen produzieren, aber am Anfang war die Infrastruktur noch nicht dort.

15:40 Das heißt, die Fabrik war nicht gebaut, die Straßen waren nicht da, die Logistik war einfach nicht da, um diese Revolution wirklich zu nutzen.

15:49 Also das war ein Zeitraum, wo sich das alles etabliert hat und alles aufgebaut hat.

15:54 Und so ähnlich, finde ich, ist es auch gerade bei der KI.

15:57 Also wir haben schon die Technologie, die uns Sachen ermöglicht, aber intern in den Firmen sind die Daten so durcheinander und nicht strukturiert.

16:05 Zum Beispiel die Daten sind im Webmanagement-Tool, dann sind sie im E-Mail-Postfach, dann irgendwo in einem versteckten Trello-Board, was niemand mehr verwendet und die Daten sind nicht strukturiert.

16:17 Und was du jetzt gerade gesagt hast, man kann sogar mit Karriere arbeiten, aber wenn man halt die interne Struktur hat, weil damit die Karriere am besten umgehen kann.

16:25 Ist dieser Vergleich für dich auch so in der Hinsicht, wie ich das sehe, oder siehst du das ein bisschen anders?

16:33 Nein, das habe ich nur noch nie überlegt.

16:35 ist eine schöne Analogie zur industriellen Revolution.

16:41 Ich bin ein sehr starker Realist.

16:44 Ich glaube, ich sehe bei allen Trendthemen immer mit einem gespannten Auge drauf und mit einem sehr realistischen Auge drauf.

16:52 Also ich glaube, wir rennen jetzt natürlich in eine Richtung, wo sich, wie du schon sagst, sozusagen erst die Grundsteine so ein bisschen setzen müssen.

17:02 Also ich glaube, wer ein bisschen auch die Welt verfolgt und sich ein bisschen die Zeit nimmt, OpenAI oder auch andere große Firmen zu verfolgen, die eben so große Language-Modelle zur Verfügung stellen, in welcher Form auch immer, dort merkt man schon, wie schlecht der Grundstein noch ist, nennen wir es mal so ausgedrückt.

17:25 Weil bei OpenAI hat man ja gemerkt, sie haben zwischendurch dann so eine Art Instagram nur für KI rausgebracht, also SORA2, das haben sie dann wieder eingestampft, weil sie dann halt gemerkt haben, okay, womit können wir Geld machen?

17:39 Die sind jetzt ja auch, die sind natürlich ein riesiges Volumen, über was wir da sprechen, aber die stehen jetzt eigentlich rein betriebswirtschaftlich nicht so gut da, wie die meisten glauben.

17:46 Die meisten glauben, das ist einfach ein super Konzern, was die meisten halt nicht im Hinterkopf haben, gerade wenn du nicht so wie wir, wir sind halt wirklich auch so ein bisschen Tech-Nerds, die das auch lieben, sich auch ein paar Server anschauen und haben auch letztes Mal darüber mal auf einer Serverbörse vorbeischauen und schauen, gibt es irgendwie vielleicht auch einen passenden Server, den man nutzen könnte.

18:01 Also ich bin jetzt auch nicht so der Systemadmin-Nerd, aber ich weiß einfach so die Grundprinzipien.

18:06 Und ich glaube, das verstehen viele noch nicht, was das heißt.

18:09 Also einerseits, dass das, was wir jetzt an Power benötigen und was eigentlich diese Firmen auch an Geld generieren müssen, da kommen sie fast nicht hinterher.

18:20 Und deswegen ist das auch alles, glaube ich, noch so spannend und auch für die Zukunft, dann, wo wir uns ja auch immer Gedanken machen, wie kann man auch diese Language Model dann irgendwie vielleicht woanders laufen lassen, eben auf einem eigenen Server oder auch nicht, weil das ist tatsächlich das Größte, wo ich eben noch realistisch so ein bisschen Bauchschmerzen habe, wo ich nicht weiß, wo das hinführt.

18:39 Wie schaut die Infrastruktur aus, wie nutzen wir das dann wirklich in der Zukunft, wird es wirklich so bleiben, dass jeder einfach die Tokens rauswirft, es gibt kein Morgen und ist alles egal und machen wir uns da mehr Probleme, also was das betrifft mit den ganzen Server-Landschaften etc.

18:56 Aber Tatsache ist, dass wir auf jeden Fall, glaube ich, alle festgestellt haben schon, es wird nicht mehr verschwinden, Punkt.

19:05 Und den Vergleich fand ich super gut, weil jetzt überlegen wir uns mal, wie Chachivity Ende 2023 rausgekommen ist und dieses KI-Thema überhaupt an den Mann und an die Frau gebracht haben, der Masse, weil das hat, ich meine, ich habe KI, du wahrscheinlich auch, davor auch schon gekannt.

19:25 Ich habe auch schon das Einwanderbuch davor gelesen, weil ich es generell super spannend fand.

19:29 Aber die meisten haben gerade am Anfang nicht ganz den Überblick gehabt, okay, wie kann ich das überhaupt nutzen, um meine Strukturen mit reinzunehmen.

19:39 Und das, was ja den meisten fehlt, sind eben diese strukturierten Daten.

19:43 Und das zählt auch zu einem Grundpfeiler.

19:46 Eigentlich sind die großen Firmen, die ich jetzt gesehen habe, gezwungen, endlich aufzuräumen, weil sie nicht mehr drumherum kommen.

19:52 Früher war das so, ihr müsst mal eine Dokumentenbenennung schaffen und eine richtige Ordnungsstruktur.

19:57 Das klingt jetzt so blöd.

19:58 Jeder sagt, hey, du willst mir KI-Beratung erklären und erzählst mir jetzt, dass ich intern meine Ordnung strukturieren soll.

20:03 Habe ich gesagt, ja, ich tue dir das eh nicht an, dass wir über Datenbanken sprechen oder auch einen MCP-Server oder andere Themen, ganz technisch.

20:11 Habe ich gesagt, ja, es geht mal um die Struktur, wie ihr sucht intern, wie ihr damit umgeht und so weiter, weil das kann man dann nehmen, in ein System stülpen oder geben oder in eine Datenbank und dann kann man auf Basis dessen auch wirklich gute KI-Systeme bauen.

20:25 Wenn wir davor einfach KI sagen, hey such dir irgendwie irgendwas raus, dann braucht die KI auch jedes Mal, auch wenn sie schnell ist und auf einem Superservice, braucht die ja ewig, bis die irgendwas findet, weil der Kunde selbst nicht weiß, wie man was findet.

20:35 Und dann wird es problematisch, Ja, dann wird es noch mehr Chaos, als es wahrscheinlich jetzt schon ist.

20:42 Ja, und damit wir da auch ein bisschen in die Praxis eintauchen von unseren Erfahrungen, dann wäre es super, wenn du da noch kurz erzählen könntest oder länger erzählen könntest, wie ihr das dann oder welche Hürden ihr bei euch gehabt habt, weil da sind ja meistens solche Hürden so, hey, wir würden gerne KI einsetzen, aber dann kommst du auf diese Wände wegen Struktur anpassen, auch wenn du strukturiert davor gearbeitet hast.

21:05 es sind immer wieder Hürden, die dann auftauchen.

21:08 Sagen wir mal ein Use Case.

21:10 Hey, du magst alles miteinander vernetzen, zum Beispiel E-Mails, Projektmanagement und die Kundenkommunikation und so weiter.

21:18 Das heißt, da sind schon mal die ersten Hürden.

21:21 Also wenn eine E-Mail zum Beispiel reinkommt, wie kannst du das einem Kunden tatsächlich zuordnen?

21:26 Weil die Kundendaten sind in einem CRM.

21:29 E-Mail-Postfächer sind separat und das Projektmanagement-Tool, wo man dann auf Basis von dem E-Mail-Text z.B. einen Task erstellen kann, ist noch woanders.

21:38 Und das klingt banal, aber wenn du dir dann im Prozess genau überlegst, ok, eine E-Mail kommt rein, ok, man kann das vielleicht nach der E-Mail-Adresse überprüfen, welcher Kunde das ist, aber vielleicht verwendet er eine andere E-Mail-Adresse, vielleicht dieser in CC oder PC, na PC wahrscheinlich nicht, aber in CC irgendwo angehängt und so weiter.

21:57 Und dann findet dieses System das nicht mehr heraus, welcher Kunde das ist.

22:00 Das heißt, die E-Mail, die ist nicht zugeordnet.

22:03 Das heißt, die kann man dann auch bei dem Projekt nicht zuordnen, im Projekt Management Tool.

22:09 Und das ist mal so ein Mini-Beispiel, wo du dir denkst, okay, die KI hätte ja eigentlich intelligent sein sollen.

22:16 Wieso kann die jetzt nicht eine E-Mail einem Kunden zuordnen?

22:19 Aber das ist eben so ein Beispiel, wo ich halt gegen die Wand gelaufen bin, weil ich gedacht aber okay, das wird schon irgendwie gehen.

22:25 Aber ohne diese strukturierten Daten, dass du dann genau die genauen E-Mail-Adressen hinterlegst oder dir die Regeln überlegst und dann die bestehenden E-Mails in Ordner reingibst und diese ganzen Sachen, damit das dann auch gut überschaubar ist, wo was hinterlegt ist.

22:42 Ohne dem kommt man jetzt nicht drumherum.

22:44 Und welche Hürden habt ihr bei euch gehabt in dem Thema, wo ihr dann angefangen habt, KI einzusetzen?

22:51 Genau die gleichen.

22:52 Also im Endeffekt, du bist voll auf deiner Welle und denkst dir ja, mit KI macht es mir jetzt das Leben super einfach und auf einmal bist du 100 Stunden später irgendwie an dem Punkt, wo du denkst, das gibt es nicht, dass mir die KI nicht die richtige E-Mail-Adresse zuordnet.

23:04 Das ist eigentlich Realität bei KI-Systemen, weil die ja nur Vermutungen anstellen.

23:09 Also für jeden, der es nicht weiß, bitte schaut euch mal ein Video an, wie KI eigentlich funktioniert, anhand auch welcher Daten und dass die nicht, wie wir Menschen auch Größenschlüsse ziehen können.

23:20 Wenn Sie zum Beispiel lesen, Dominik von Coca-Cola, würde ich trotzdem dann vermuten, ah, der Dominik ist jetzt bei Coca-Cola und ich kann diesen Größenschluss innerhalb von wenigen Millisekunden treffen.

23:31 Das kann eine KI oftmals nicht, weil der denkt sich, Moment, da ist Dominik und Coca-Cola, das passt nicht zusammen.

23:38 Ich vermute mal, dass das ist ein anderer Dominik und schon ist das System wertloser in dem Moment und er kann das Ticket nicht zuordnen.

23:44 Das ist jetzt runter gebrochen.

23:45 Das heißt, verinnerlicht, also wir haben uns mal verinnerlichen müssen, okay Moment, wo sind Probleme in unseren Daten, beziehungsweise wo sind auch Probleme in unseren strukturierten Daten, die wir vielleicht vermutet haben, die zwar gut funktionieren, die wir aber trotzdem jetzt nochmal ein bisschen strukturierter bzw. besser der KI mitgeben müssen.

24:03 Vor allem auch mit Grundregeln.

24:05 Also eigentlich ist es immer das Beste, einer KI zu sagen, was du willst und alles, was du nicht willst, auch hinzuzugeben.

24:12 Weil dadurch kann ein Language Model einfach gut sozusagen gegenprüfen, was soll ich auf keinen Fall machen, wo sind so meine Regeln, wo sind meine Dinge.

24:23 Das heißt jetzt bei ChatGPT sind es zum Beispiel die Skills oder irgendwie ein System prompt, den du hinterlegst und und und und das auch strukturiert natürlich.

24:30 Und das ist ja das, was ich würde jetzt mal vermuten oder was ich sehe, 98 Prozent der Leute nicht in der KI drinnen haben oder 99 Prozent sogar.

24:37 Also die haben noch nie davon gehört, dass es Systemeinstellungen gibt oder dass ich allgemein zum Beispiel ChatGPT sagen kann, nutze keine Emojis.

24:44 Das sage ich immer meinen Kunden, sage ich immer so, bitte gehen Sie da kurz in die Systemeinstellungen rein und sagen Sie allgemein, soll der Ton ehrlich sein und Emojis sollen gar nicht ausgegeben werden.

24:52 Das ist jetzt so ganz runtergebrochen.

24:54 Aber man muss sich dann eigentlich verinnerlichen, es ist so wie einen Mitarbeiter, oder Mitarbeiterinnen oder auch vielleicht Gründer oder Gründerinnen, die man sozusagen mit reinzählt, die jetzt da mal lernen muss, wie deine Agentur oder dein Unternehmen, dein Business funktioniert.

25:13 Und du könntest auch nicht zu einer Person gehen, die jetzt den ersten Tag in einem Unternehmen ist und sagst, hey, da ist unser CRM, schau dich um, passt schon.

25:23 Das funktioniert ja nicht, sondern du brauchst ja gewisse Tutorials, es gibt Einweisungsphasen, es gibt vielleicht ein Wiki irgendwo, wo man sich reinwies.

25:32 Also ich finde, diese Analogie hat mir immer geholfen, es relativ einfach zu machen.

25:37 Und bei uns waren wir schon relativ gut dran, weil sowohl mein Partner als auch ich, wir haben immer die Daten und alles so gebaut, dass es so einfach verständlich ist.

25:46 Wenn wir jemanden dritten jetzt einfach mit reinnehmen würden, in dem gleichen Moment, der jetzt das machen soll, was wir machen, also Projektmanagement und die Übersicht und die Verrechnungsunterlagen usw., dass der da reinkommt und sich relativ einfach und schnell zurechtfindet in halb weniger Tagen, was wir so tun und wo die KPIs liegen.

26:03 Und das, wenn man das immer im Hinterkopf hat, auch für die KI, dann bist du schon mal bei den oberen zwei Prozent, sag ich mal, die KI richtig nutzen und dann kommt nämlich auch nicht so viel Blödsinn raus.

26:14 Und dann kannst du auch eben überlegen KI-Systeme zu bauen und bei KI-Systemen meine ich Mix wahrscheinlich aus Automations, wo die meisten auch glauben, wir können das jetzt mit KI machen.

26:27 Nein, wenn ich meinem Agent sage, hey, sobald KI da was verarbeitet hat und du schiebst mir das in Tool B rein, sei es Asana oder irgendein Projektmanagement-Tool, ist das eine ganz klassische Automation.

26:37 Da brauchst du auch keine KI dazwischen, sondern es ist einfach nur eine Automation, die man baut.

26:40 Das heißt, viele KI-Systeme heutzutage sind, oder vermeintliche KI-Systeme, sind eigentlich sehr gute Automations, gemixt im Loop mit einem LLM, wo man gewisse Verarbeitungen tätigt.

26:52 Also das ist eigentlich die Realität.

26:54 Es ist nicht einfach so, ich klemm da jetzt Claude rein und der Rest ist Geschichte.

26:58 Das ist, glaube ich, mal gut zu wissen.

27:00 Und an sich, was ich dann auch nochmal gemerkt habe, was ich immer gemacht habe, gerade für Prozesse etc. oder wir auch, ist, zeichnet euch die Prozesse genau mal auf.

27:09 Was möchte ich überhaupt erreichen?

27:11 Das heißt, man schreibt oben auf einem Blatt Papier oder digital irgendwo dran, ich möchte diesen Zustand haben, so wie das vorher gesagt ist.

27:16 E-Mail kommt rein, der Kunde wird richtig zugeordnet, er wandert einem ein CRM XYZ, wie es auch immer heißt.

27:23 Aus dem CRM gibt er dem einen Status oder einen Status weiter, das andere System kriegt auch davon mit und verknüpft euch mal diese ganzen Blätter, um einen Überblick dazu zu bekommen, wo macht in den Zwischenschritten oder auch in der Automation, macht es überhaupt Sinn, KI einzusetzen.

27:43 Ich sage euch gleich, bei neun von zehn Beratungen bei unseren Kunden kommen wir drauf, einfache Automations reichen auch vollkommen aus.

27:51 KI ist da noch gar kein Thema, aber es macht trotzdem die Businesswelt besser und dann on top für persönlich zum Beispiel den Geschäftsführer oder die Geschäftsführerin und persönlich für die Mitarbeiter kann man dann auch noch zum Beispiel Projekte einfach erstellen oder einen Agent erstellen, der dann gewisse Aufgaben macht, wobei auch hier immer wieder ein Agent kann erst aufgehen, genauso wie ein Systemprompt und ein Projekt, das man sich irgendwo andeckt, kann erst aufgehen, nachdem du eben strukturell die Daten so gut mitgegeben hast, dass er es versteht und am Ende auch nochmal ein ein kurzer Funfact oder ein kurzer Spoiler.

28:25 Ihr werdet immer wieder nachbessern müssen.

28:28 Es ist nicht so, dass man auch die Systemprompts einmal reingibt, sondern man lernt ähnlich wie die KI dann mit euren Daten lernt, lernt man auch mit und merkt dann, welche Fehler passieren und so kann man dann die Fehler ausmerzen.

28:41 Aber geht mal davon aus, dass am Anfang vielleicht 60, 70 Prozent gut laufen, aber 30 Prozent immer Fehlerquote vorhanden ist.

28:47 Und die muss man ausmerzen.

28:49 Das macht man in Form von strukturierten Daten und der KI wieder mitgeben.

28:54 Und da ist auch ein Prinzip, was du jetzt nicht direkt gesagt hast, aber was so auf deine Agenda rausgekommen ist.

29:03 Nutzt du KI, um Tools zu bauen, um Automations abzubilden oder nutzt du KI, dass die für dich wirklich Sachen macht?

29:13 Das heißt, dass dieses System, dieser Prozess dann wirklich von einer KI abhängig ist, damit die richtigen Dinge angestoßen werden.

29:20 Oder baust du dir zum Beispiel ein internes Tool, wo die APIs dann angestoßen werden und so weiter.

29:25 Das kann man ja jetzt mittlerweile ziemlich gut weitcoden und diese Sachen intern machen, damit das dann wirklich gut vernetzt ist, was früher ein mega Aufwand wäre, um das aufzubauen.

29:35 Aber mittlerweile, wenn man halt die Daten für strukturiert abgeräumt hat, diese Tools, die kann man sich relativ schnell an einem Wochenende bauen.

29:43 Zumindest so ein Prototypen oder so eine Basic Automation.

29:47 Und die Prozesse sind dann aber KI-unabhängig.

29:49 Du nutzt das einmal, um das zu bauen und dann funktioniert das ohne der KI.

29:53 Oder du setzt zum Beispiel die Prozesse im Interface von Claude auf, im Core und so weiter, wo es dann wirklich zu 100% davon abhängig ist, damit das funktioniert.

30:06 Also genau, es ist ein Mix.

30:09 Da bin ich so ehrlich und ich möchte mich auch nicht, wäre ja auch komisch, wie alles alte WordPress-Hasen sozusagen, die sich abhängig machen wollen von irgendeinem System.

30:19 Also in gewisser Weise, also zuerst einmal kann ich jedem den Tipp mitgeben, bau die Daten so auf, dass sie unabhängig bleiben.

30:27 Im Sinne dessen, dass man jegliches LMM irgendwann dann vielleicht mal drauf loslassen könnte.

30:32 Im Sinne von Datenschutzrecht, können wir danach mal kurz sprechen, aber ich meine jetzt einfach nur, dass strukturierten Daten einfach so aufbereitet sind, dass die genutzt werden können.

30:39 Das ist mal Punkt Nummer eins, der bei uns wichtig ist und Punkt Nummer zwei ist, zu dem Thema, wo wir dann die KI wirklich einklemmen, das ist ein Mix aus vielen.

30:47 Also es kann teilweise sein, dass wir es eigentlich wirklich nur über das, über die Stitch- oder ChatGPT-App nutzen und dort wirklich mit unseren Projekten arbeiten oder Agents arbeiten.

30:57 Es kann aber sein, dass in einem in einem Prozess ein Teil abgenommen wird von der KI, also sprich, Klassiker, es kommt eine Anfrage rein, es wird schon etwas vorbereitet, der Agent weiß, wie wir gewisse Dinge beantworten, der checkt zum Beispiel gegen, ist die Anfrage, die wir bekommen haben, vollständig, ja, nein, unter den Kernaspekten, die wir mitgegeben haben, trifft dadurch die Entscheidung und schiebt das dann wiederum in das Kunden-CRM, das wir haben oder eben bereitet uns ein E-Mail-Draft vor, wo wir dann im Endeffekt auch direkt antworten können mit vielen Dank für Ihre Anfrage.

31:32 Wir haben jetzt eigentlich alles, was uns noch fehlen würde, ist Zeitraum und Budget oder was auch immer.

31:37 Das heißt, das ist so ein Szenario.

31:38 Ein anderes Szenario wäre auch, dass man einfach sagt, okay, wir haben ein Problem, das wir lösen wollen, was wir zum Beispiel unter uns zwei im Team oder uns drei mit Entwicklern, vier, fünf nicht irgendwie lösen können.

31:52 Dann ist es oftmals so, dass wir das wirklich als Sparring-Partner nehmen, also aber auch gewisse vorbereitete Projekte, die halt spezifisch auf das runter getrimmt sind.

32:00 Das heißt, das wäre so eine pure Anwendung davon, wie auch schon vorher erwähnt, dann eben in dem Mix drinnen und genau so nutzen wir es eigentlich, also so ein bisschen von allem, weil es dadurch auch unter Anführungszeichen keine Abhängigkeiten gibt, wobei wir Prozesse etc. abdecken, im besten Form wirklich mit Tools, wo wir sagen, die gibt es schon lange und die nutzen wir auch.

32:22 Wenn es dann mal dazu kommt, dass wir den Prozess auch in Make oder in Zapier oder sonst irgendwas abdecken, ist es auch okay.

32:27 Ja, wir machen es im Normalfall, aber derzeit tatsächlich kaum bzw. gar nicht in, wenn es nicht gerade ein Agent oder so ist, gar nicht direkt in dem Anbietertool, also sei es Claude oder Grok oder was auch immer.

32:40 Wir haben da eher bewährte Tools genommen, vor allem weil die so oder so die meisten Konnektoren schon dann bereitstellen.

32:50 Das heißt, man kann eigentlich mit Zapier oder auch mit Make zum Beispiel kann man relativ simpel dann auch dort Prozesse abdecken, die eigentlich alles haben, was du brauchst.

33:01 Und Make gibt es auf jeden Fall schon um einiges länger als OpenAI, als Business-Modell.

33:07 Ich meine, OpenAI gab es davor auch schon, aber als Forschungsprojekt.

33:10 Und da kann man sich dann noch sicherer sein, gut, jetzt Zapier oder Make wird jetzt nicht übermorgen weg sein.

33:16 Und genau, das ist eigentlich unser Ansatz.

33:18 Wir schauen aber natürlich immer, und das ist ja das, worüber wir auch gesprochen haben, wie können wir die Abhängigkeit noch, also wie können wir noch unabhängiger werden.

33:29 Also das ist immer ein Kern Aussage von uns.

33:33 Wir haben jetzt so als Hauptpart zum Beispiel eben Notion, wo eigentlich alle unsere strukturierten Daten sind, weil wir damit sehr gut einfach arbeiten können.

33:40 Die Daten sind aber dort auch schon so aufbereitet, dass wir relativ schnell exportieren können und die wiederum in ein anderes System klemmen können.

33:47 Das ist so der Grundsatz von uns, den wir bei den Daten haben.

33:51 Und dann auch bei den LLM-Systemen, muss man ganz ehrlich sagen, dadurch, dass wir sie so gut anweisen, wäre es zum Beispiel bei den meisten Prozessen bei uns völlig egal, ob der ChatGPT dahinterhängt oder der Claude.

34:00 Die werden sowohl als auch die richtigen Entscheidungen treffen können aufgrund unserer Anweisungen.

34:05 Also da sind wir relativ frei, sage ich jetzt mal.

34:08 Genau, ich hoffe, das gibt so ein bisschen den Einblick.

34:12 also der Mix macht es bei uns aus.

34:14 Ja, das ist, glaube ich, der springende Punkt, also dass du dann das alles KI-intern so aufbaust, dass du dann einfach den Anbieter wechseln kannst.

34:25 Das ist so ähnlich wie bei Websites.

34:28 Also wenn du zu 100 Prozent abhängig bist von einem Hosting-Anbieter, dann bist du auch davon abhängig, wenn der Preis hochgeht, musst du sammeln.

34:38 Und das gleiche ist es auch vor allem bei den cloudbasierten KI-Modellen, die man dann anspricht, also wenn du dann einfach eins zu eins switchen kannst, weil das richtige oder das tatsächliche Wunderwerk, das technologische Wunderwerk sind ja eigentlich die Modelle.

34:54 Alles andere sind nur Konfigurationen, also die Agents, die Skills und so weiter, das sind alles MD-Dateien, also TXT-Dateien, wo dann Anweisungen drin sind, wo das dann hat noch konfiguriert ist.

35:05 Wissen aber die meisten auch nicht.

35:06 Aber so einfach ist es.

35:08 Voll, aber wirklich das technologische Juwel sind eigentlich die Modelle und die sind aktuell auf so einem Level, dass man die eigentlich ziemlich gut miteinander austauschen kann.

35:17 Also ob man jetzt ChatGPT verwendet, also die Modelle von ChatGPT oder die Modelle von Anthropic oder eben OpenAI vorher, das ist jetzt relativ egal.

35:30 Und da haben wir nämlich auch das Thema Unabhängigkeit, was du angesprochen hast.

35:34 Und das wird jetzt auch sehr nerdig, deswegen tauchen wir jetzt ein bisschen mehr noch in das Thema ein.

35:40 Aber wir in der WordPress-Welt sag ich jetzt mal, sind sehr stark darauf getrimmt, safe-hosted, weil dann haben wir die Unabhängigkeit in Bezug auf die Daten, wir haben die Kontrolle darüber, wo es gehostet wird und was mit den Daten passiert.

35:57 Und so etwas Ähnliches passiert ja auch schon in der KI-Welt.

36:01 Also es gibt schon Modelle, die man safe hosten kann, aber da muss man halt sich schon auskennen, hey, auf welcher Hardware kann ich das machen?

36:09 Kann ich das bei mir auf dem Computer machen oder will ich, dass es auf einem Server läuft?

36:12 Und die Serverkosten, die steigen gerade auch ziemlich stark an, wegen Arbeitsspeicher und Chips und so weiter.

36:20 Alles, was man halt dafür braucht, wird jetzt einfach aufgekauft für die ganzen Datacenters.

36:25 Aber ich glaube, dass das sehr naheliegend ist von Leuten, die das gerade zuhören, weil WordPress auch self-hosted ist und die Kontrolle über die eigenen Daten auch sehr wichtig ist, dass wir das dann so aufbauen, dass wir auch von den cloud-basierten Modellen einfach switchen können an auf ein self-hosted Modell.

36:42 Also dieses Thema, was passiert mit den Daten, das gebe ich jetzt mal in eine Box, das können wir auch gerne ansprechen, aber dieses self-hosted Thema, da bist du auch schon ein bisschen eingetaucht in das Thema.

36:55 Wenn du das andere Thema mit dem Thema Datenschutz gerne besprechen würdest, kann man das auch gerne machen.

37:02 Aber die Safehouse-Modelle, die sind ja mittlerweile auch schon so gut geworden und so effizient geworden, dass man es für 99% der Fälle bei den Sachen, die man automatisieren möchte, schon einsetzen kann.

37:18 Also die verstehen die Sprache, die verstehen das Gleiche, was die Modelle von den Cloud-Anbietern, Das Einzige ist, okay, die haben halt, wurden halt mit mehr Parametern trainiert und was weiß ich auch immer.

37:31 Also diese klassischen Marketing-Sachen, die dann verkauft werden, so hey, wir haben die besseren Modelle und die Benchmarks und so weiter.

37:38 Aber im Endeffekt ist es ja mittlerweile völlig egal, welches Modell du verwendest, weil die meisten Use Cases können auch mit simpleren Modellen abgebildet werden.

37:47 Und wie sehr bist du da in diese Schiene eingedacht, weil das ist auch so ein Rabbit Hole, wenn du da mal eintauchst.

37:54 Hier, eigener Server, SafeHosted-Modelle, welche Limitierungen gibt es und so weiter.

37:59 Wie weit bist du da in dieser Journey?

38:01 Kurze Unterbrechung in eigener Sache, weil falls dir die Podcast-Episode, die du jetzt gerade zuschaust oder zuhörst, gefällt und du keine andere Podcast-Episode mehr verpassen möchtest, weil mit den Algorithmen weißt du ja nie, manchmal spielen die einem ein Video aus und manchmal verschwindet das im Internet-Ether, dann würde ich dich herzlichst zu dem VP Office Newsletter einladen.

38:22 Weil in dem WP Office Newsletter bekommst du Recaps aus den letzten Wochen und da gibt's Zusammenfassungen von den letzten Podcast Episoden, Livestreams, Tutorials und Vlogs und ich verspreche dir eine totale Unregelmäßigkeit, weil ich bin kein Roboter, ich werde maximal eine E-Mail im Monat verschicken, wenn nicht weniger, aber dafür ist das alles schön kompakt in einer E-Mail zusammengefasst und dadurch wirst du natürlich die weiteren mega interessanten Podcast Episoden in den Postfach bekommen und keine weitere Episode verpassen.

38:52 Falls du aber nicht so oft von mir hören möchtest, aber mich trotzdem unterstützen möchtest, dann wäre ich dir extrem dankbar, wenn du den Podcast in deiner Podcast App deiner Wahl bewerten könntest, wenn du mir so ein Review abgeben könntest.

39:05 Ich weiß, bei manchen Podcast Apps ist es ziemlich versteckt, aber das wird mir enorm viel weiterhelfen, um einfach neue Leute zu erreichen.

39:12 Und wenn du jetzt zum Beispiel zuschaust auf YouTube und nicht den Podcast hörst, dann hinterlasst bitte einen Like, einen Kommentar und das wird mir um Welten weiterhelfen.

39:21 Den Link findest du natürlich unten in der Beschreibung.

39:24 Vielen Dank dafür und jetzt geht's weiter mit der Podcast-Episode.

39:28 Vielleicht kann ich auch beides beantworten.

39:29 Also ich glaube das Datenschutz-Thema können wir heute auch mal so ein bisschen kurz beantworten.

39:32 Einfach, dass man dazu sagt, seid nicht ganz unachtsam, was man eintippt und in welcher Form.

39:40 Vor allem Und dann, wenn es darum geht, dass ihr Kundendaten und so weiter, wo wir ja die DSGVO schon durch haben, alle miteinander, dass man dann einfach schnell und dumm Daten einfach irgendwo reintippt und nicht anonymisiert und sonst irgendetwas.

39:55 Es gibt da nur als kurzen Nebensatz, es gibt ja von Claude, also auch von JPD, also auch von anderen Anbietern gibt es immer eigentlich ein ziemlich hohes Modell, das kostet, nicht Modell, sondern nicht ChatGPT-Plus, sondern dann Team zum Beispiel oder Claude Team.

40:18 Da ist es eigentlich so, dass der Datenschutz mehr gewährleistet ist.

40:24 Also wenn ihr einfach nur ChatGPT-Plus habt, privat ist das wieder was anderes, als wenn ihr es dort habt.

40:28 Das heißt, schaut, dass ihr zumindest diese Stufen mitnehmt.

40:30 dann vielleicht die Daten auch, bevor es reintippt, ein bisschen anvisiert und dann ist man schon mal auch wieder bei den letzten 1% dabei, die sich ein bisschen Gedanken dazu machen.

40:39 Ansonsten muss man auch ehrlich sagen, ist auch dieses Datenschutz-Thema ein bisschen noch aus unseren Händen, weil da gibt es natürlich jetzt viele Chatbots, die obendran schreiben, DSGV-konform.

40:50 In Wirklichkeit nein, auch nicht, weil am Ende des Tages hängt trotzdem dahinter, weil einfach die Kosten, sonst kannst du keinen Chatbot um 99 Euro deinen Kunden im Monat anbieten.

40:59 Das geht sich einfach hin und vor nicht aus.

41:01 Deswegen, das ist so ein Thema, ich würde auch mal sagen, das lassen wir wirklich den Rechtsexperten dann übrig.

41:06 Aber ich wollte so ein bisschen diese Tipps mitgeben auf das, was wir achten und du ja genauso.

41:11 Schaut euch das Selbstverwurfssystem an, auf das wir jetzt noch gleich eingehen, und schaut euch auch an, welche Datenschutz-Riegen versprochen werden in verschiedenen Account-Statusen, sag ich jetzt mal.

41:23 Ja, die kosten natürlich mehr, aber das sollte es euch wert sein, gerade wenn du es im Business-Kontext machst, weil wenn da einmal ein Kunde draufkommt und ich habe tatsächlich, Fun Fact, schon einmal das gemacht mit dem Kunden, wo ich so lange mit ChatGPT herumgesprochen habe, bis ich herausgefunden habe, welche Mitarbeiter ganz gern Kuchen essen oder nicht so auf die Art.

41:42 Also das war so ein Beispiel, weil die Mitarbeiter und ich von ihm auch gewusst habe, dass die alles dort reinklatschen ohne Verluste.

41:50 Jeder für sich ein Konto hatte, also das heißt die KI hatte einfach mit drin, egal wie und ich habe dann durch ein paar, also da gibt es auch im Internet ein paar Videos und auch ein anderes Rabbit Hole, wo man reintauchen kann, wie man eigentlich Dinge bei der KI rauskitzelt, die sie eigentlich nicht da machen dürfte oder sollte.

42:07 Also das ist jetzt so, es gibt ja auch Thema Bomben bauen oder sonst irgendwelche Themen, sowas sollte eigentlich eine KI gar nicht so mitgeben oder sollte man vorher fragen, aber da gibt es immer Loopholes im Endeffekt, weil es ist noch immer ein Language-Model, mit dem du tricksen kannst.

42:21 Punkt.

42:21 Das ist natürlich auch die Gefahr dahinter.

42:23 Das zudem, aber kommen wir zu dem anderen Thema, zu der Self-Hosted-Thema.

42:28 Also ich bin schon kurzfristig in diesen Rabbit Hole rein und dann wieder raus, weil ich einfach gemerkt habe, dass es zum jetzigen Zeitpunkt, du hast es eh auch schon angesprochen, unter verschiedenen Aspekten sehr schwierig wird, da eine Lösung zu finden.

42:40 Auch für einen selber, weil es gibt so ein paar Kernaspekte, die man jetzt auch ohne irgendwie zu sehr technisch zu werden, die man sich überlegen muss.

42:48 Das heißt, gerade wenn man über zum Beispiel Agents oder eigentlich Prozesse, die man ausführen möchte, darüber nachdenkt.

42:55 Das ist wie bei einer Website auch, wie bei jeder anderen Software auch.

42:58 Wie oft man die braucht und wie oft man die nicht braucht, darauf kommt es dann darauf an, wie stark dein Server am Ende des Tages ist oder auch nicht.

43:05 Weil wenn du jetzt so arbeiten möchtest, als hättest du ChatshippeTV jetzt und möchtest das Selfhostess machen, wird das ein Szenario sein, es sei denn, du hast sehr, sehr, sehr viel Geld übrig und sehr, sehr viel Geduld, dann kannst du einen sehr großen, großen Server nehmen mit viel, viel, viel Power und dann dort etwas Self-Hostes rennen lassen.

43:21 Dann kriegst du wahrscheinlich auch innerhalb von ein paar, also weil da brauchst du eigentlich schon ein Rechenzentrum, da spricht man gar nicht mehr vom Server, sondern vom Rechenzentrum.

43:28 Dann kommst du dorthin und das ist, glaube ich, das, was man in diesem Rabbit Hole mal am Anfang sich klar machen muss.

43:34 Ja, man kann Self-Hosted machen, aber dann, wenn es dazu kommt, man hat zum Beispiel zehn Kunden, denen du Tools anbietest über diesen Server, die zum Beispiel mit einer vortrainierten KI dem Kunden technisch unterstützt, was ja ein super Use Case ist, dann frisst das schon so viel Power, dass du echt schon da einen richtig, richtig guten Server brauchst.

43:53 Plus du musst den Server ja dann warten, weil normalerweise ist das dann kein Managed Server oder irgendetwas, was Hand-off geht, sondern das ist dann wirklich ein Dedicated Server, den du selber führst, wo du dann auch dich mit vielen technischen Aspekten auskennen musst, wo ich auch schon aussteige, wo ich dann sage, okay, das wird dann halt immer kritischer und kritischer, weil du dann ja auch auf einmal der Verantwortliche dafür bist, was passiert dort mit den Daten, was ist, wenn etwas gehackt wird, was ist, wenn etwas deployed wird.

44:16 Das heißt, ich habe jetzt Shared-CPT-Plus und zahle 20 Euro im Monat zu, okay, ich schaffe meine Server, an der mehrere tausend Euro im Monat kostet, ich muss mehr warten, ich habe mehr Aufwand, ich kriege aber eigentlich den gleichen Output, aber jetzt sind dafür meine Daten geschützter.

44:31 Das ist das, wo, glaube ich, der Großteil aussteigen sagt, naja, ist ja nicht so wild, machen wir mit ChatGPT weiter oder mit Claude im normalen Kontext.

44:39 Und da bin ich dann stehen geblieben, weil ich wirtschaftlich tatsächlich auch für mich derzeit einfach zu dem, was meine Kunden brauchen würden und von dem, weil wir halt noch sehr in der Realentwicklung sind, natürlich KI beraten und so weiter, die alle eh schon selber mit KI arbeiten, das ist eher so eben wirklich nur Beratung, hätte sich wirtschaftlich auch tatsächlich noch nicht ausgezahlt.

45:00 Obwohl es mich extrem reizen würde, so etwas Self-Toast auch wirklich aufzubauen, weil es gab ja dann auch so bei diesem Prozess aufbauen und so Agents aufbauen mit NLN, das ist ja auch mittlerweile langweilig geworden für die meisten, weil das war von einem halben Jahr und Agents hat mittlerweile jedes Tool.

45:18 Da ich mich auch um diese self-hosted Variante sehr interessiert und bemüht war, ich mir gedacht habe, okay, darüber könnte man relativ gut etwas laufen lassen, aber am Ende des Tages schreibst du dann dran, du hast einen self-hosted NLN-Prozess, aber hast im Endeffekt das NLN wieder dahinter, das heißt, dann kannst du dir das Self-Hosting auch dort schon sparen.

45:36 Das sind so diese Grundaspekte, die ich so wahrgenommen habe und bin da jetzt auch nicht weiter reingegangen, weil sich, das letzte Mal haben wir dann gesprochen, da habe ich mir dann so gedacht, okay, wir könnten eine Gemeinschaft gründen und unter uns sozusagen oder unter mehreren Agenturen einen Server teilen, wo man sagt, okay, alle können darauf zugreifen und da müsste man auch mal antesten, weil ich muss ganz ehrlich sagen, kalkulatorisch kann man das natürlich herausfinden oder mathematisch kann man das herausfinden, Aber wie dann die Realität ausschaut, wenn man diese Prozesse mal aufgesetzt hat und dann das self-hosted LLM hat und dann mal so die ersten Prozesse und Agents drüber laufen lässt und wie das dann über den Tag aussieht, ich glaube, das ist auch viel Vermutung und Probieren und dafür brauchst du einfach richtig viel Spielgeld.

46:18 Und ich glaube, das hat man nicht dann immer so auf der hohen Kante liegen für so etwas jetzt.

46:24 Das sind jetzt andere Szenarien, die dann davor kommen würden, wo man das Geld braucht.

46:28 Ja, also das kann ich auch wirklich nur unterschreiben, was du jetzt gesagt hast, weil meine Erfahrungen sind auch so, man muss da wirklich viel Geld reinstecken, weil ich habe jetzt zum Beispiel in Bezug auf Programmieren mit Coding Agents und mit Modellen, funktioniert super über Cursor, weil und wenn du da noch die Modelle von Anthropic zum Beispiel anschließt.

46:51 Aber wenn du das als Safe Hosted machen willst, auf deinem Rechner, sind die meisten Laptops nicht dafür vorbereitet, solche Modelle selbst zu hosten.

47:01 Deswegen wäre es gut, einen separaten Rechner zu haben, der das dann hostet.

47:07 Und da das Brauchbare oder das Brauchbarste, was ich gefunden habe, ist schon eine kleine Box, die für KI gebaut wurde und die kostet glaube ich 4.000, 5.000, 6.000 Euro, damit man sich so eine Box mal leistet.

47:21 Und das ist jetzt mal so eine Basic Box für, ich sage jetzt mal eine Person, für einen Mitarbeiter.

47:28 Und das summiert sich schnell.

47:31 Auch das, was du jetzt vorhin angesprochen hast mit dem, sorry, wolltest du das nochmal sagen?

47:35 Nein, Ich wollte eigentlich zustimmen, weil das genau das Thema ist, wo ich auch schon, es gab ja kurz zufrieden, das vielleicht noch als Einwurf, vielleicht hast du auch mitbekommen, wo ja dann auch so OpenClaw oder wie das geheißen hat, gekommen ist.

47:48 Dieser Agent, der in der Nacht für dich arbeitet, da haben ja alle auf einmal die MacBook Pros eingekauft.

47:53 Also nicht die MacBook Pros, sondern die Mac Pros.

47:55 Also sich gedacht haben, okay, jetzt lassen das jetzt alle da drauf laufen, weil das halt vom Preis-Leistungs-Verhältnis so um 1.000, 2.000 Euro irgendwie das Beste wäre mit dem M4 oder M5 Chip damals gewesen ist.

48:04 Aber hat die meisten auch enttäuscht.

48:06 Da höre ich jetzt auch ganz wenig mehr davon.

48:09 Ja und das, was du auch angesprochen hast, war das mit dem, es gibt hier wahnsinnig viel auch Blödsinn im Internet von YouTube Tutorials und so weiter, Safe Hosted KI und so weiter und dann ist das Tutorial aber, hey, installier dir diesen Agent, zum Beispiel OpenClaw oder Hermes oder was weiß ich auch immer da rauskommt, in der nächsten Zeit und das ist dann Safe Hosted unter Anführungszeichen.

48:37 Aber das, was die Rechenpower braucht, sind eigentlich die Modelle und die Modelle werden dann einfach die von OpenAI oder Anthropic genutzt, das heißt, dein Agent ist safe-hosted, aber die Daten werden auch immerhin zu den Modellen geschickt, die in der Cloud von Third-Party-Anbietern betrieben werden.

48:55 Und ja, dann ist das, finde ich, sowas ähnliches wie, hey, du hast dir einen Einwilligungs-Spanner bei deiner Website aufgesetzt, um die Cookies zu akzeptieren oder die ganzen Tracking-Tools.

49:06 Aber ist eigentlich dego, ob du das anklickst, ja oder nein, ist uns eigentlich egal.

49:10 Die Daten werden trotzdem geladen.

49:12 So ein ähnliches Szenario ist es eigentlich bei den Safe-Hosted-Agents, wo halt Modelle von Third-Party-Anbietern dann verwendet werden.

49:19 Und da gibt's einfach so viele Sachen, wo man erstmal relativ viel Zeit investieren muss, um mal durchzublicken.

49:26 Und wenn du da mal halbwegs durchblickst, dann schaut das in zwei Wochen wieder komplett anders aus, weil so viele neue Sachen rausgekommen sind.

49:34 Und das ist, finde ich, dann die Herausforderung, weil wenn du da wirklich in dieses Thema eintauchst und du da up to date bleiben willst, wirst du eigentlich irgendwann überfordert mit dem Ganzen, wie schnell das vorangeht.

49:47 Deswegen muss man da irgendeine Art von Distanz dazu entwickeln, weil ich bin danach nicht mehr mitgekommen, weil, hey, das kann man noch machen, oder das kann man noch so machen.

49:57 Hey, jetzt ist ein neues Hotel rausgekommen, jetzt ist ein neuer Agent rausgekommen, jetzt müssen wir gleich einbauen, und solche Sachen.

50:02 Also da bin ich dann irgendwann ausgestiegen.

50:04 Und das Coole ist aber, dass man dann eigentlich diese Muster erkennt.

50:10 Oder welche Sachen für dich dann positiv rausspringen.

50:15 Und hast du da für dich Muster erkannt, wo du jetzt sagst, Okay, KI ist eine rasante Entwicklung, die da jetzt vorangeht von Woche zu Woche.

50:24 Aber welche Muster hast du jetzt für dich erkannt, außer jetzt die, die wir jetzt besprochen haben, was wir jetzt gesagt haben, eben Self-Posted und diese ganzen Sachen?

50:34 Ja, ich lasse dich mal auf das Thema los.

50:37 Das ist bei mir relativ einfach sogar beantwortet.

50:39 Also ein Muster, was ich auf jeden Fall erkannt habe, ich war am Anfang, wie das gekommen ist, habe ich mir auch gedacht, okay, ich kenne mich nicht mehr aus.

50:45 es kommt jeden Tag ein neues Tool, da tut sich jeden Tag was Neues.

50:49 In Wirklichkeit runtergebrochen, um allen den Stress zu nehmen, es tut sich gar nicht so viel, wie man glaubt, wenn man mal versteht, dass es im Endeffekt zwei, drei Big Player gibt, die diese Language Model anbieten und alles andere davor wird drauf gebaut.

51:04 Das heißt, es ist so dieses Grund, ich merke mir das immer ganz gut mit Autos, das Grundcharakter ist vorhanden, dass alle nutzen und da drauf, Baut es zwar jemand, vielleicht eben Cursor, Lovable, irgendein Tool, was es speziell für etwas ausgelegt ist und hat der Dominik auch vorhin schon richtig gesagt, da sind halt TXT-Files drinnen, die richtig gut sind und die haben eine Community, wo das richtig gut geeicht wird, aber an sich der Grundkern bleibt noch immer das Language Model, was dahinter liegt.

51:32 Punkt aus Ende.

51:33 Das ist eigentlich so wie bei fast allen, weil die haben ja keine eigenen Language Model oder irgendetwas anderes und die greifen eigentlich alle darauf zurück.

51:38 Das heißt, man merkt, dass da viele sagen, wir haben jetzt das neueste Tool für Podcasts, das ist das geilste überhaupt und du merkst dann wieder, das ist halt wie früher, wir haben halt die beste Marketingkampagne und that's it.

51:51 Aber an sich müssen alle Werbeagenturen oder genauso wie wir auch alle Webentwickler, müssen halt dann trotzdem noch zu PHP zurück oder mit CSS irgendwas teilen und nicht, wir haben eine neue Sprache erfunden.

52:05 Und ich glaube, das ist meine Erkenntnis irgendwann gewesen, wo dann auch der Stress für mich abgefallen ist oder dieses, okay, ich verpasse jetzt irgendetwas.

52:12 Weil egal, in welches Tool ich reingeschaut habe, und da gebe ich dir auch vollkommen recht mit den Tutorials, also wie viele Tutorials ich gesehen habe, wo er sagt, das ist alles self-hosted, alle drunter, wie geil, innerhalb kürzester Zeit 50.000 Aufrufe.

52:25 Und ich glaube, der dritte Schritt ist so, ja, und dann gehst du einfach zu OpenAI, nimmst halt den API-Key, legst den da rein und die Sache ist erledigt und du hast ein self-hosted Ding.

52:32 Ich denke mir so, ja und was glaubt ihr, was halt über die AP?

52:34 Aber das Problem ist ja wieder da, verstehen viele nicht, was ist überhaupt eine AP?

52:37 Sondern die melden sich dann im Konto an, machen nicht einmal die Grundeinstellungen, dass eine Schnittstelle oder ein Key geschützt ist und geben das dort rein, self-hosted.

52:47 Wahrscheinlich sogar noch schlimmer, als wenn es gehosted ist, weil dann gibt es ein paar Security-Checks zumindestens, die stattfinden.

52:52 Genau, dann war die Erkenntnis so für mich, ja jetzt haben wir wieder viele große Schwafler, die irgendwo daher sprühen.

53:01 Also sage ich mal, die, die früher gesagt haben, vergiss WordPress und Webdesign, das ist ausgestorben.

53:06 Die davor gesagt haben, vergiss Facebook-Ads, ist kaputt und immer auf das neueste Thema draufgesprungen sind, es gibt kein Morgen.

53:13 Einmal die Barrierefreiheit Experten waren, jetzt sind sie die KI-Experten, jetzt sind sie das.

53:18 Habe ich einfach gemerkt, Ja, das ist halt wie immer.

53:20 Und bei der KI nehme ich sogar noch ein Schlimmer wahr.

53:23 Aber es ist traurig, wie viel Zeit ich verschwendet habe, mit KI-Experten zu sprechen, weil, habe ich dir ja auch gesagt, wie wir mal gesprochen haben, wo du dann wirklich mal auch ins Detail gehst und wir so richtig abgenerdet sind, mal so 30, 40, 50 Minuten.

53:35 Das habe ich nicht.

53:36 Auch nicht mit KI-Experten.

53:37 Ich habe mit vielen schon gesprochen, die gesagt haben, hey, ich kann euren Kunden was anbieten und willst du nicht und überhaupt.

53:42 Und auch KI-Experten in den Unternehmen, die sie beraten.

53:44 Und ich spreche mit denen.

53:45 Und alle meine Kunden schieben mich zu diesen Leuten hin und sage, hey, sprich du mal mit ihnen, um eine Einschätzung zu treffen.

53:50 Das heißt ja auch schon was, weil ich biete es offiziell nicht an, sondern ich bleibe noch immer bei der Individualentwicklung und bei dem Projektmanagement, aber weil die einfach wissen, ich habe einen realistischen, technischen Blick auch drauf, was da eigentlich stattfindet und was nicht.

54:03 Und da habe ich wirklich viel Blödsinn gehört, richtig viel Blödsinn gehört.

54:07 Und wenn jemand als KI-Experte oder so, sage ich euch auch gleich, irgendwelche Zertifikate oder so wieder sich auf die Webseite macht, bitte lasst es gut sein.

54:15 Das ist für mich wie im Webdesign, wenn du irgendwo was drauflegst oder so, es macht viel Praxis aus.

54:22 Wenn du dich wirklich beschäftigst dort und wenn die wirkliche Kunden haben, wirkliche Prozesse aufsetzen und auch im Grundkern von KI verstehen, dann sind die wieder meilenweit voraus, als wenn sie irgendwelche Kurse gemacht haben oder Studien gemacht haben, die es ehrlich gesagt, muss man auch ehrlich sagen, so in der Form nicht gibt.

54:37 Also wenn man jetzt vielleicht ein Multimedia-Studium macht, ist KI ein großes Thema oder so.

54:39 aber darauf einfach nach wie vor so achten.

54:42 Und das waren, glaube ich, meine zwei große Erkenntnisse.

54:44 Okay, es sind wieder viele Scharlataner unterwegs und das zweite ist, es tut sich gar nicht so viel, wie man glaubt, weil die Grundbasis sich jetzt verbessert, aber einfach nur kontinuierlich.

54:55 Also sprich, dass halt JetJPG, die ersten Modelle, ja nicht allzu gut waren für die meisten Dinge und mittlerweile halt es viel besser und besser und besser wird, weil es einfach weiter trainiert wird und einfach immer mehr Daten kommen.

55:07 Mehr ist es ja nicht.

55:08 Das heißt, wir trainieren ja einfach die ganze Zeit eigentlich die Language-Modelle mit.

55:10 Das ist ja den meisten auch nicht bewusst, obwohl es ihnen bewusst sein sollte.

55:14 Es wird einfach nur besser, weil es so viele nutzen.

55:17 Und das ist aber gar nicht, dass man dann irgendwie etwas verpasst, weil es ist einfach irgendwann ein Modell da, das vielleicht für dich und deine textbasierte Arbeit besser ist, als vielleicht das andere Modell, was halt vielleicht für das Coding besser ist, aber mehr ist es nicht.

55:29 Und das nimmt, finde ich, oder kann einem viel Stress nehmen, indem man im Kühlkopf bewahrt und sagt, passt, Language-Modelle sind da, die verbessern sich, eh klar, ich weiß ca. wie ein Languagemodell funktioniert und ich muss mir jetzt auch nicht so einen Stress machen, weil es wieder 17 andere KI-Tools kommen, sondern ich kann die probieren, aber ich weiß eigentlich, dass da jemand sich Gedanken gemacht hat, etwas draufgesetzt hat, das ist eigentlich wie eine Software, es ist nichts anderes.

55:52 KI-Software ist genau das gleiche wie eine Software.

55:55 Jemand hat sich gedacht, ich möchte ein besseres CLM machen und der möchte halt die KI besser eichen und schulen für einen gewissen Zweck.

56:01 Dann ist das cool und dann funktioniert ist es auch richtig gut, also siehe Cursor und Co, aber es ist jetzt nicht das Rad neu erfunden, sagen wir es mal so, sondern eher on top feingeschliffen.

56:15 Ja, also um das zusammenzufassen, ja, wenn man jetzt ein LLM, ein Modell verstehen will, ist es ja einfach so, wie du es gerade beschrieben hast, ich paraphrasier das einfach nur, du hast einen Input, der reinkommt und du du bekommst einen Output raus.

56:34 Und der Output ist nur so gut, wie gut der Input ist, den du da reingibst.

56:38 Aber mehr ist es nicht.

56:40 Mehr Einfluss hast du da nicht wirklich viel drauf.

56:44 Und die ganzen Agents, die da aufbauen, die bereiten einfach den Input viel besser vor.

56:49 Deswegen sind manche Agents besser als die anderen, weil die einfach besser drin sind, diesen Input vorzubereiten, damit dann einfach das Modell dann einen besseren Output hat.

57:00 Und darum das Thema, damit wir halt auch einen Punkt definieren, wo wir uns gerade befinden.

57:07 Also ich sehe, dass zumindest von der Seite, wie gut die Technologie voranschreitet, ist das, was wir vorher mit diesen Safe-Hotspots-Geschichten erzählt haben.

57:17 Du brauchst jetzt einen wahnsinnig guten Rechner oder gleich einen Server-Rack, was auch immer, um das sinnvoll zu betreiben, aber das erinnert mich irgendwie an diese Zeit, wo man halt einen wirklich guten PC bräuchte, um gute Spiele zu installieren.

57:36 Da bist du teilweise dran gesessen und das Spiel hat sich eine halbe Stunde, eine Stunde installiert und dann hast du nicht mal gewusst, ob das laufen wird.

57:46 Oder du hast halt so eine große Grafikkarte gehabt, so eine gute Grafikkarte, so gute Specs auf dem Computer, wo du einfach alles da durchjagen konntest, jedes Spiel.

57:55 Und das hat alles funktioniert.

57:57 Und jetzt sind wir, glaube ich, in so einer sehr ähnlichen Situation.

58:00 Wir haben halt diese Technologie, die sehr, sehr hungrig ist nach Hardware.

58:07 Wo der gängige Laptop, den wir haben, obwohl wir schon Laptops haben, die wahnsinnig viel können.

58:13 Also die ersten Laptops können AAA-Games abspielen, ohne dass die zum Schwitzen beginnen.

58:18 aber diese Modelle, das ist eine komplette Lieger.

58:22 Und mit der Zeit werden die Modelle auch immer besser, effizienter werden und die Hardware wird auch immer besser und effizienter, so dass wir dann irgendwann diesen Punkt haben, wie bei den Videospielen, dass es halt einfach dann völlig egal ist, welchen Computer du hast, die meisten Spieler werden schon drauf laufen.

58:38 Und das sind wir aber noch nicht im KI-Game.

58:41 Deswegen, es hört sich immer noch so viel Fortschritte an so viel neue Technologie, neue Technologie und so weiter.

58:49 Die nächste Ära von Computern, was auch immer.

58:52 Aber wir stecken eigentlich noch in diesen Kinderschuhen, wie wir damals noch ein Spiel installieren wollten auf einem Computer, wo wir halt nicht wirklich wussten, wird das laufen oder wird das nicht laufen.

59:03 Zurück zu deiner Analogie mit der Revolution.

59:05 Also genau das ist es ja.

59:06 Also der Grundstock fehlt noch teilweise.

59:08 Und jetzt kann man sagen, es gibt ja gewisse Gesetze in der IT, wie das Moore'sches Gesetz, das aussagt, dass alle fünf Jahre, jetzt gehe ich nicht zu technisch rein, aber so, dass alle fünf Jahre sich ziemlich viel in der Hardware tut und die doppelt so schnell wird, beziehungsweise auch sich verkleinert, zumindest auf dem Rahmen und wir mit der gleichen Größe eines jetzigen MacBooks im Endeffekt im besten Fall doppelte Leistung haben.

59:31 Das war jetzt nicht technisch ausgedrückt und das ist ja das, was wir jetzt ein bisschen abwarten.

59:35 Es hat sich jetzt seit 23 so viel getan innerhalb von zwei, drei Jahren, dass wir aber mit dem, also einerseits, dass Grafikkarten, geschweige dem Arbeitsspeicher und so weiter, massiv teuer geworden sind, weil die Nachfrage so danach ist.

59:47 Natürlich die Firmen jetzt daran arbeiten, also Nvidia Aktien oder so weiter brauche ich jetzt, glaube ich, keinem erzählen, dass das derzeit immer noch eine gute Sache ist.

59:54 Oder sonst irgendwelche großen Firmen, die natürlich so etwas herstellen.

59:57 Und das ist ja auch der Grundstock von allem.

1:00:00 Also wenn wir die Rechenleistung einfach nicht auf die Bahn bringen können, dann können wir so viel Fortschritt haben, wie wir wollen.

1:00:05 was die KI betrifft, meine ich jetzt, dann kommen wir sowieso nicht hinterher.

1:00:09 Und man sieht es, finde ich, aber auch relativ gut, dass es einfach sogar für große Firmen zu schnell sind, weil Apple hat es bis dato noch nicht geschafft, Apple Intelligence im Endeffekt irgendwie zu integrieren, obwohl sie einmal darüber nachgedacht haben, vielleicht Gemini zu kaufen und zu integrieren oder sonst irgendetwas.

1:00:25 Und jetzt, wie sie es angeteasert haben eine Stunde lang, haben sie es nicht einmal geschafft, dass das in der EU zur Verfügung steht, geschweige dem ich weiß gar nicht, wie es in Amerika ankommt oder ob es da schon freigeschalten ist.

1:00:34 Also wenn Apple, eines der reichsten Unternehmen, was Tech betrifft da draußen, und man muss auch ehrlich sagen, Microsoft genauso, Co-Pilot von Microsoft, da spricht keiner darüber und jeder, der in einem Firmenkontext arbeitet, sagt, verwende ich nicht, ich verwende eigentlich nur ChatGPT oder Claude.

1:00:53 Heißt eh schon viel, wenn Microsoft und Apple nicht einmal irgendwie damit kommen und so richtig wissen, in welche Richtung man sich entwickelt.

1:01:02 Und das soll aber einem selber einfach nur ein bisschen helfen, diesen Realismus zu spüren, dass alles gut ist.

1:01:08 Man wird jetzt nicht so schnell was verpassen.

1:01:09 Man soll natürlich auch nicht sagen, KI wird nichts, will ich nie davon hören, weil dann wirst du am Arbeitsmarkt irgendwann ein Problem haben.

1:01:15 Ich glaube sowohl als Arbeitgeber, Arbeitnehmer, als auch als Firma, als auch als Selbstständiger oder Nicht-Selbstständiger, völlig egal wie, das nicht.

1:01:24 Aber man muss sich auch nicht so einen Stress machen, sondern lieber dreimal tief durchatmen, das ein oder andere Tool durchschauen, anschauen, kritisch hinterfragen und dann mal auch wirklich mal vier Wochen abwarten, bevor man wieder voll irgendwo reintaucht.

1:01:36 Und dann wird man eh sehen, hält sich dieser Trend oder auch nicht.

1:01:39 Also vieles von dem, was ich 23 mir gedacht habe, boah, das ist jetzt möglich, ist ja irrelevant geworden nach zwei Wochen.

1:01:46 Und genau, das ist, glaube ich, zum Ende auch noch hin eine Stressverminderung, die man mitgeben kann oder wir auch aus unserer Erfahrung mitgeben können.

1:01:58 Du hast dich, glaube ich, auch in diese Geschichte von der KI ein bisschen eingelesen.

1:02:03 Und da gibt es ja auch immer wieder diese KI-Winter.

1:02:07 Also es kommt ein Durchbruch in der Technologie.

1:02:10 Jeder glaubt, hey, das ist superintelligent, wie zum Beispiel Google Maps.

1:02:14 Und dann so, boah, das kann mir jetzt meine Route berechnen.

1:02:16 Das ist ja superintelligent, dass es mir den Weg findet, wie ich von Punkt A zu Punkt B komme.

1:02:21 Und später, wo es mich ein bisschen beruhigt hat, hat man dann gesehen, okay, so wirklich intelligent ist es nicht.

1:02:26 Das ist einfach nur eine Reihe von Bedingungen, um die Route zu berechnen.

1:02:30 Aber in dem Zeitpunkt war das so, boah, was geht da ab?

1:02:34 Und so ähnlich ist es, glaube ich, auch bei jetzt diesem KI-Boom.

1:02:37 Also jetzt ist so noch immer diese Phase Euphorie, boah, da tut sich was, was ist das, neue Technologien und so weiter.

1:02:44 Und wenn wir uns mal daran gewöhnen, wenn das die neue Baseline ist, dann werden wir merken, okay, die Agents, die haben ja eigentlich keine Intelligenz, das sind ja eigentlich nur Konfigurationsdaten.

1:02:55 Die Modelle, okay, das wirkt so, als wäre es intelligent, aber in Wirklichkeit ist es eine Wahrscheinlichkeitsberechnung.

1:03:05 Ja, eine Vermutung, Die KI vermutet, was du als nächstes hören wirst, Punkt, mehr ist es nicht.

1:03:10 Genau, und dann wird es wahrscheinlich wieder so einen AI-Winter geben, aber das sind wir noch nicht.

1:03:17 Also es ist, glaube ich, schon am beruhigen, aber es pusht die ganze Zeit noch nach vorne.

1:03:23 Weil es ist halt auch, ich glaube, es ist, also dieser Winter war ja schon da, also viele waren am Anfang da euphorisch, wollten alles nur mehr damit machen, haben dann gemerkt, ah, also das haben wir auch in der Agentur gemerkt, viele haben gesagt, sie machen mal was selber, jetzt wandern wieder alle ein bisschen zurück zu uns und jetzt haben wir so viel Arbeit wie noch nie zuvor.

1:03:41 Das heißt, sie möchten sich beraten lassen.

1:03:44 Das heißt, das ist auch für Leute, die leider ein bisschen schäbiger sind oder nicht so gut im Geschäft sind, das ist auch super, weil die kriegen halt eine Anleitung.

1:03:50 Die müssen nur darauf reagieren, was der Kunde sich wünscht.

1:03:53 Und dann haben sie alles richtig gemacht.

1:03:54 Das heißt, Dienstleister haben auf einmal die Chance, auch mit sehr wenig Wissen, auf einmal das auch wieder gut zu machen.

1:03:58 Was wir ja auch machen können, ist verifizieren, was schreibt die KI da.

1:04:01 Und wir sagen, ja, nein, das macht keinen Sinn.

1:04:03 Schauen wir mal, was der IS-Zustand hat etc.

1:04:05 Aber, genau, Winter kann schon nochmal kommen.

1:04:08 Es waren nicht so viele Bücher, aber ich glaube, ich habe vier, fünf Bücher gelesen, weil es mich auch einfach interessiert hat, weil ich früher natürlich jeder von uns oder so als kleines Kind, wenn man mal Iron Man gesehen hat und sich so überlegt, okay, man hat jetzt so einen Chavis an seiner Seite, der einen in der Früh aufweckt etc., das war sehr jetzt so bei jedem das Ding ist.

1:04:28 Aber das ist halt, wie gesagt, wie ein gut geschminktes, Also ein nicht geschminkt, sondern ein gut gemachtes Haus in der Fassade, aber trotzdem hast du Wasser im Keller.

1:04:40 Das heißt, es ist halt teilweise einfach nur gut im Außenzustand, wie es aussieht.

1:04:44 Das heißt, dass sich jetzt Leute dann beziehen und sagen, hey, schau ab, ich sage mir jetzt mal, wie schauen meine E-Mails daily aus, wo ich mir denke, hey, das hat Notion seit 17 Jahren am Schirm.

1:04:52 Oder Google Maps, das hat mir auch letztes Mal jemand erzählt, in meinem Auto stelle ich mir vor, ich muss jetzt einfach sagen, du, ich würde jetzt gerne am Weg von A nach B, würde ich gerne auch noch tanken und vielleicht was einkaufen gehen.

1:05:00 Auch Google Maps hat eine Spracheingabe seit 15 Jahren, das habe ich am Rad auch machen können, dass ich sage, du ich bin gerade am Weg zu dem Ziel, kannst du schauen, ob es dazwischen irgendwas zum Essen gibt.

1:05:09 Ich bin vegan und das sucht ein veganes Lokal raus.

1:05:12 Also es ist viel, wo ich mir auch denke, du hast das früher halt nicht genutzt, du glaubst, dass das jetzt durch KI gekommen ist, hast aber keine Ahnung gehabt, dass das früher eigentlich möglich war, weil du es nie richtig genutzt hast.

1:05:21 Und da ist es natürlich die Aufgabe auch, um so abschließend auch nochmal so einen Haken zu schließen ist, dass die großen Firmen jetzt eigentlich die Verantwortung haben dazu oder nicht die Verantwortung, aber eigentlich die Möglichkeit haben, weil Apple zum Beispiel hat natürlich, die können sich auch Zeit lassen, weil die haben natürlich den direkten Zugang zum Endkonsumenten.

1:05:41 Das heißt natürlich will jetzt wahrscheinlich auch Gemini, also Google, Microsoft oder auch OpenAI oder auch Anthropic oder wer auch immer und dann Croc noch on top oder ich weiß es nicht, wollen natürlich denen auch ihre KI in die Hand geben, also nicht KI, sondern LLM eigentlich in die Hand geben, dass sie es integrieren, weil Apple auch einfach sagt, ja, wir können das halt instant ab morgen dann auch zur Verfügung stellen, was halt auch ein super, super Benefit ist, weil am Ende des Tages wollen alle diese Firmen unsere Informationen haben, damit man besser Werbung machen kann und das ist das, was eigentlich Geld bringt in der heutigen Welt noch, also alles andere ist, also Mehrwert stiften ist jetzt nicht so immer bei den großen Firmen an erster Wertestelle, ja, nur dass das auch mal gehört habt.

1:06:23 Sollte sich jemand wirtschaftlich vielleicht noch nicht so damit auseinandergesetzt haben.

1:06:28 Und um das jetzt mit einer positiven Note abzuschließen, das Gespräch, bemerke ich, ich weiß nicht, ob das jetzt bei dir auch so ist, bei den Kunden, dass einfach viele Kunden jetzt sich an die KI gewöhnt haben und die sehen die Benefits davon und die wollen das jetzt proaktiv im eigenen Unternehmen einbauen.

1:06:50 Das heißt, diese Sachen, wo du gesagt hast, okay, Sprachengabe bei Google Maps war vorher schon möglich, das zu machen.

1:06:57 Ja, Prozessoptimierung und Ontomatisierung waren vorher auch schon möglich.

1:07:02 Die Leute haben nur nicht so stark in diesem Kontext gedacht, sowas zu machen oder wie sehr kann mir das helfen.

1:07:09 Und jetzt, wo ich das Gefühl habe, auch von, nicht von einem Kunden, aber auch von mehreren Kunden parallel, wo plötzlich jetzt kein Gespräch wird.

1:07:17 Wie können wir das verbessern?

1:07:18 Wie können wir das einsetzen, damit wir die Mitarbeiter entlasten zum Beispiel?

1:07:23 Und das spielt uns, glaube ich, jetzt wahnsinnig gut in die Hände.

1:07:28 Also da spüre ich gerade eine sehr positive Welle von, hey, es war vorher genauso möglich.

1:07:34 Das Bottleneck war zum Beispiel nur das Coding.

1:07:35 Jetzt fällt das Coding weg.

1:07:37 Deswegen können wir viel schneller, viel komplexere Probleme lösen.

1:07:40 was dem Kunden auch freut, weil dann sieht er halt diesen Fortschritt, der passiert.

1:07:46 Und das sei jetzt mal so eine positive Note am Ende.

1:07:49 Du siehst das glaube ich so ähnlich, aber hast du noch so ein, zwei Sätze, die du dazu ergänzen würdest?

1:07:55 Nein, ich sehe es eigentlich genauso.

1:07:56 Also im Gegenteil, auch wenn du gute Arbeit machst, dann unterstützt dich eigentlich in deinem Standing auch die KI noch.

1:08:02 Weil viele Kunden, die zum Beispiel unsere Webseiten mal durchlaufen lassen, kriegen vielleicht die letzten 5% Optimierungspotenzial, weil das Budget nicht mehr ausgereicht hat oder ist wirklich da nicht relevant.

1:08:14 Das heißt, die Kunden kriegen auch mal einen Einblick, was wir tatsächlich auch machen.

1:08:17 Das haben sie sich davor ja gar nicht vorstellen können.

1:08:18 Das heißt, die kriegen auch ein Gefühl dafür.

1:08:20 Und dass das auch vorher nicht so negativ gewirkt hat von mir, sondern ich bin einfach nur sehr realistisch, dass man einfach sich Gedanken darum macht.

1:08:25 Aber an sich birgt so wie bei allen Themen immer sehr viel Positives, genauso viel Negatives.

1:08:30 Also es sind ja immer beide Seiten so jeden Gang mäßig im Endeffekt.

1:08:35 Aber tatsächlich ist KI auf jeden Fall aus meiner Sicht ein irrsinniger Benefit für uns alle, weil ich finde sowieso, dass Menschen für repetitive Arbeit oder sowas, das möchte irgendwie keine Menschen antun, sondern die arbeiten, die einfach gemacht werden können oder wenn wir auch darüber nachdenken, dass dann irgendwann Pakete mit einem Roboter, mit einer KI reingesetzt einfach die Pakete sortieren kann und das einfach kein Mensch mehr machen muss, sondern der vielleicht einfach einen anderen, sogar nicht, dass der Job dann weg ist, sondern dass ein Mensch einfach einen anderen nicht so stupiden Job machen muss repetitiv.

1:09:08 Sowas finde ich auch cool, weil das bringt den Menschen dann wieder mehr Lebensfreude, weil die dann einfach einen anderen Job finden werden oder sich eben auch die Gedanken machen, etwas anderes zu finden.

1:09:18 Das heißt, kann ich bei allem nur unterschreiben, bei dem was du gesagt hast, finde ich alles als Benefit.

1:09:23 Und auch, dass die Kunden sich damit unterhalten, finde ich auch genial, weil die überhaupt eine Ahnung haben, was dahinter alles steckt.

1:09:30 Und die merken relativ schnell, dass bei Webprojekten, auch bei Projektmanagement, bei Prozessen, das nicht sehr schnell aufgesetzt ist, sondern, dass man sich Gedanken dazu machen muss.

1:09:37 Und wenn dann die KI eigentlich das sagt, was du dem Kunden schon im Telefonat ad hoc gesagt hast, weil das einfach dein Wissen ist, weiß er einfach, okay passt, das bestätigt.

1:09:45 Also das nehme ich wahr, weil viele mir dann sagen, hey die KI hat mir genau das gesagt, was du mir vorgeschlagen hast, der bietet es jetzt um.

1:09:51 Das ist genial.

1:09:52 Und das habe ich jetzt nicht nur einmal gehabt und mein Partner auch nicht.

1:09:55 Also genau, aber das zum Abschluss.

1:09:58 Ja, sehr cool.

1:10:02 Am Ende habe ich da noch so drei Bullet-Fragen, die ich dann stelle.

1:10:07 Was würdest du davor aber noch in den Spotlight stellen?

1:10:10 Also wenn jemand jetzt noch zuhört bei der Podcast-Episode, würdest du die Leute gerne irgendwo hinschicken zu deinem YouTube-Channel oder um sich irgendwas anderes anzuschauen?

1:10:19 Also da kannst du gerne die Werbung raushauen.

1:10:23 Ja, danke.

1:10:24 Also gerne natürlich bei mir bei YouTube vorbeischauen, da ist, wenn ich was hochlade, dann glaube ich, kriegt man da am besten den Einblick.

1:10:31 Und ansonsten in dem Fall will ich spotlighten.

1:10:33 Danke, dass du bis dahin zugehört hast.

1:10:35 Ich glaube, das ist das Wichtigste.

1:10:37 Egal, ob es da bei Dominik ist oder bei mir oder wo auch immer.

1:10:39 Ich finde es immer cool, wenn man solche Inhalte, wenn die auch geschätzt werden, einfach die Leute lange zuschauen und dann auch den Mehrwert daraus ziehen können.

1:10:46 Das finde ich top.

1:10:48 Und es ist gut für die YouTube Und es ist gut für die YouTube-Statistik, Und generell YouTube ist ja einfach auch schön, sich Langformate anzuschauen.

1:10:56 Ich glaube, manchmal kann man das gut nebenbei laufen lassen und sich inspirieren lassen.

1:11:01 Es ist eine klassische Win-Win-Situation.

1:11:03 Ja.

1:11:05 Passt.

1:11:05 Es wird auf jeden Fall alles unten verlinkt sein.

1:11:08 Jetzt nochmal schnell die Bullet-Fragen.

1:11:12 Was wäre dein Alternativberuf, wenn es jetzt all das, was du machst mit der nicht gebe?

1:11:20 Ich bin für vieles offen.

1:11:22 Aber Alternativberuf, ich habe so viele Interessen und bei mir ist es eher so, wenn mich mal eine Sache packt, dann tauche ich da auch sehr tief ein.

1:11:37 Ich kann eher so ein paar Wörter fallen lassen, wo ich sage, das wäre alles möglich bei mir.

1:11:42 Also sportlich könnte ich mich austoben, bin seit kurzem wieder voll im Skaten drin, weil ich das früher sehr intensiv gemacht habe.

1:11:50 Krafttraining, solche Themen.

1:11:52 Gaming ist auch ein riesiges Thema bei mir und Motoren.

1:11:55 Also eines von diesen vier Bereichen, glaube ich, da würde ich irgendwo voll reingehen.

1:11:59 Wobei ich glaube, überall es ähnliche Dinge sind.

1:12:01 Ich baue sehr gerne Systeme, Analysiersysteme und räume die auf.

1:12:05 Also ich mag Effizienz sehr gerne.

1:12:07 Das heißt, in diesen jeweiligen Dingen, die ich auch privat mache oder als Hobby mache, finde ich diese Themen auch wieder.

1:12:14 Also wie kann ich halt effizient trainieren oder wie kann ich effizient auch ein Auto restaurieren oder nachhaltig.

1:12:19 Das heißt, das sind ähnliche Themen, die sich dann überall treffen.

1:12:22 Das wären wahrscheinlich so vier Branchen, wo ich sage, ja, dort würde ich wahrscheinlich irgendwie hingelandet sein.

1:12:27 Sport, Motoren oder Gaming.

1:12:32 Oder du wärst ein super erfolgreicher eSports Sportler und dann hättest du auch viel Cash, viele schöne Autos und dann wäre alles in einem inkludiert.

1:12:44 Ja, wobei, ja genau, wobei das Geld wäre, ich will gar nicht so viele Autos haben, ich schaue mir lieber Autos an, also ich mag die Technik, also genau das nur vielleicht, dass du es bemerkst, aber alle diese Branchen wären spannend, aber die Kombination wäre auch cool.

1:12:59 dadurch, dass wir jetzt relativ wenig über WordPress gesprochen haben, würde ich die nächsten zwei Fragen im KI-Kontext stellen, weil normalerweise ist die Frage, was ist das nervigste WordPress-Feature und jetzt einmal die Frage, was ist das nervigste an der KI?

1:13:19 Dass es nach wie vor irgendwann den Faden verliert.

1:13:24 Also wenn man sich mal lange mit einer KI unterhalten hat oder auch mal ein Projekt wirklich auf längere Zeit durchgeführt hat und man selber dabei war, also geistig, was glaube ich viele bei der KI nicht sind, wird man nach wie vor merken, egal wie gut die Modelle sind, egal wie gut man es angerichtet hat, es gibt irgendwo einen Punkt, wo die KI immer, ich weiß nicht warum, sowohl bei ChatGPT als auch bei Claude, also bei Coke, ich habe das alles mal probiert, ähnliche Verläufe, wo die immer wieder mal kurzzeitig was vergisst, was ich ihm mitgegeben habe oder was sogar in den Skills drinnen steht Und sobald ich darauf aufmerksam macht, hat es dann wieder für mehrere Tokens drin, sag ich jetzt mal, wenn es ein Chatverlauf ist oder auch für ein Projekt, wo das Memory drin ist.

1:14:09 Aber man muss manchmal so, trotzdem ist es so wie ein bisschen der nervige Mitarbeiter, der in der Mittagspause doch trotzdem noch im Schatten sitzt und obwohl es eigentlich Arbeit gibt und man immer wieder wach rütteln muss und sagt, hey, ich hab dir eigentlich nur gesagt, verfolg die Sonne und nicht mal das schaffst du.

1:14:23 Ja, so geht es ja manchmal, das frustriert mich.

1:14:27 Und das ist eigentlich das nervigste Feature derzeit, was ich habe.

1:14:31 Ansonsten sind die Modelle an sich, finde ich, alle sehr stabil und wenn man die Eigenheiten kennt, kann man damit auch gut umgehen.

1:14:38 Also ich habe kein Problem damit, dass die KI mir halt, wenn ich mich da mal eine Stunde damit unterhalten habe, dass sie halt irgendwie sagt, ja, hier hast du einen neuen Code und ich sage ihm, du, komplett vergessen irgendwie, dass wir ein Framework gebaut haben oder was ist passiert.

1:14:49 Und dann erinnert er sich dran und dann geht es weiter.

1:14:52 Aber genau, das ist tatsächlich das nervigste Feature, oder Feature-Eigenheit, nennen wir es mal so.

1:15:00 Und die zweite Frage wäre, was wäre dein Lieblings-WordPress-Feature und auf KI übersetzt, was wäre dein Lieblingsaspekt bei der KI oder dein Lieblingsfeature?

1:15:11 Bei der KI mein Lieblingsfeature,

1:15:16 also was ich gern sehen würde ist, weil wir auch immer davon sprechen, dass ja diese ganzen LLM eigentlich gefüttert werden von unseren Daten, dass ein Feature wäre für mich, dass man das mehr zentralisiert, dass das für die Öffentlichkeit alle zugänglich ist und dann nicht sich Firmen davor stellen und sagen, wir haben das Geist LLM und dann dafür Geld verlangen.

1:15:42 Das wäre noch so ein schöne Weltszenario, was ich gern hätte, dass man sagt, wir haben alle zu kleinen oder größeren Teilen partizipiert in irgendeiner Form, in Form von Wissen und Artikeln, die wir geschrieben haben und ich weiß nicht, was wir wissenschaftlich gearbeitet haben, es sind ja wirklich viele kluge Köpfe gewesen, was die Menschen ausgemacht haben, dass es da eben dieses Feature noch gibt, dass es zumindest eine KI gibt, die von allen so ein bisschen getragen wird, eben auch dieser WordPress-Gedanke, Community-Gedanke wo man sagt, es gibt dieses eine Element oder dieses eine Ding, wo man das ein bisschen mehr zusammen macht und wo jetzt kein Kapitalismus unbedingt mitspielt, sondern wovon wir alle profitieren, dass die Welt sozusagen alle von der KI profitieren und dass von klein bis groß und auch Länder, egal in welchem Entwicklungsstatus die sind oder sonst irgendwas, davon wirklich profitieren können und nicht nur die Länder wieder, wo Kapitalismus ein Thema ist oder das Geld vorhanden Das wäre so, ja, wobei das so eine schöne Wetterrede ist, glaube ich, die ich da jetzt rausgelassen habe, weil sonst funktioniert die KI wirklich gut und es gibt wenige Features, die dann irgendwie fehlen oder wo man kein Workaround findet.

1:16:49 Aber genau darüber mache ich mir auch oft Gedanken, weil ja an sich ja diese ganzen Trainingsdaten ja von uns stammen und wir sie jetzt mittrainieren.

1:16:55 Das heißt, wir geben ihnen schon filmig viel, müssen aber dafür auch sogar noch bezahlen.

1:16:59 Das würde ich gerne ein bisschen drehen, sagen wir so.

1:17:03 Aber das ist nur so ein philosophischer Gedanke von mir.

1:17:06 Und dann, wenn dieser große Supercomputer dann existiert, dann kannst du ihm die Frage stellen, was ist der Sinn des Lebens?

1:17:15 Genau, das wäre die Endaufgabe.

1:17:18 Wobei ich habe mittlerweile, man wird ja doch älter gelernt, ich glaube, wenn ich diese Frage beantwortet habe, dann bin ich unglücklich, deswegen will ich sie jetzt gar nicht mehr beantworten.

1:17:26 Weil der Sinn des Lebens, glaube diese Frage, wenn die mal beantwortet wird, glaube ich, fühlen wir uns alle komisch, weil wir uns denken, warte mal, jetzt haben wir sogar die Frage beantwortet.

1:17:34 Kennst du diesen Clip, da ist so ein Ausschnitt aus einem Film, wo dann einfach die Antwort zurückkommt, 42. Ja, okay, sowas könnte es auch sein.

1:17:46 Ja, aber tatsächlich, ich glaube, wir müssten dann wahrscheinlich, wenn die Antwort von diesem Supercomputer zurückkommt, brauchen wir mal noch ein paar Jahrhunderte, bis wir die Antwort verstehen.

1:17:54 Das kann ich mir vorstellen.

1:17:55 Also wenn wir wirklich so einen Supercomputer Ich glaube, wir sind jetzt auch schon teilweise an einem Punkt, wo uns manchmal ein bisschen was überwächst.

1:18:03 Bei KI-Themen jetzt nicht, weil da haben wir alle von Anfang an Angst gehabt, jetzt kommt iRobot 5 und wir werden alle übernommen von Robotern.

1:18:09 Und dann haben wir gedacht, nein, das ist ja vom Grundkern nicht möglich, allein wie die KI funktioniert.

1:18:14 Aber ich glaube, dass vieles an Fortschritt teilweise schon den Menschen überrollt und wird dann erst nachziehen müssen.

1:18:21 Und das ist bei der Karriere sicher auch zum Teil schon so und wird noch schlimmer.

1:18:27 Was wird die finale Message, die du an die Zuschauer, Zuschauerinnen, Zuhörerinnen und Zuhörer gerne weitergeben würdest?

1:18:37 Bleib einfach interessiert dran.

1:18:39 Das ist wirklich eigentlich das, was das Leben, weil du vorhin auch den Sinn des Lebens angesprochen hast.

1:18:45 Ich finde, das macht das macht das Ganze so spannend.

1:18:48 Frustration gehört dazu, plus die nachträgige Frustration in dem Rabbit Hole gehört dazu.

1:18:57 Ich finde, man verliert viel als Mensch, wenn man das Interesse am Lernen aufgibt oder dieses ich bin offen für etwas anderes.

1:19:06 Das gilt jetzt nicht nur für den Job und für den Beruf oder sonst irgendetwas, sondern für viele andere Themen.

1:19:11 Aber wenn man immer mehr mit Scheuklappen sich aufsetzt und durch die Welt geht oder auch bei diesen Technik-Themen.

1:19:16 Hab keine Angst davor, egal welches Alter und welche Timeline du hast.

1:19:21 Ich finde, wenn man etwas Neues lernt und daran Spaß findet, dann ist das auch eine richtig coole Sache, weil man kann mit KI auch so viel Kreativität ausleben.

1:19:30 Es ist jetzt vielleicht dann halt nicht mehr, dass du, du kannst dir Bilder oder so Dokus erstellen lassen von diesem Ding und kannst in deinem Kontext so viel mit der KI wiederum machen, aber wichtig dabei ist, nicht zu verlieren.

1:19:43 Und das ist die Grundmessage, dass du einfach schaust, dass du einfach täglich dich ein bisschen weiterentwickelst, was diese Themen betreffen.

1:19:50 Und ich meine jetzt gar nicht dafür, dass du das irgendwie messbar machen musst, sondern einfach nur, dass du Interesse daran hältst.

1:19:54 Kann auch sein, dass du mal in der Woche gar nichts davon hören willst, aber dass dann in der nächsten Woche dir denkst, so, jetzt gehe ich mal den nächsten Agent an oder schauen wir mal irgendwie ein neues Modell an.

1:20:04 Ja, das wäre so die Grundmessage.

1:20:06 Ja, sehr cool.

1:20:08 Dann, Klaus, vielen, vielen Dank, dass wir uns jetzt zum zweiten Mal auf dem Podcast unterhalten haben.

1:20:14 Du bist der…

1:20:16 Na, wir haben irgendwann mal noch so eine Zwischen-Episode gemacht, wo wir auch gemeinsam ein Plugin entwickelt haben.

1:20:21 Aber ich sage jetzt mal die zweite offizielle Podcast-Episode, wo wir halt so gequatscht haben.

1:20:28 Ja, da bist du der zweite Gast, bei dem das der Fall ist.

1:20:33 Also…

1:20:33 Ich fühle mich geehrt.

1:20:34 Dankeschön.

1:20:36 Die Podcast-Episode aus letzter Woche, da war auch ein doppelter Gastauftritt.

1:20:43 Und deswegen vielen, vielen Dank, dass wir es geschafft haben und dass es möglich war.

1:20:47 Ich sag auch Danke.

1:20:49 Und dass du uns deine Erfahrungen geteilt hast.

1:20:52 Die Teile sind unten verlinkt in den Beschreibungen, in den Shownotes und so weiter.

1:20:57 Befragen an Nikolaus, schreibt sie bitte direkt an bei LinkedIn oder einfach in die Kommentare rein, dann kann ich die Fragen auch gerne weiterleiten.

1:21:06 Und ja, dann sehen wir uns irgendwann im Hintergrund wieder.

1:21:11 Im Hintergrund, im Laufe der Zeit, bis dieser Supercomputer gebaut wird.

1:21:16 Genau, in unseren Rabbit Holes.

1:21:18 Oder wenn wir uns einen Server teilen, eins von beiden.

1:21:22 Das könnte nochmal ein Thema werden.

1:21:26 Super, danke dir Dominik.

1:21:28 Bis dann, ciao.