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Die Dominik Liss Show WordPress & Business Talks

#022: Von der Agentur-Welt zur Produkt-Entwicklung | m. Thomas Koschwitz

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Überblick

Sehr wenige WordPress Agenturen machen den Schritt in die Produktwelt ... GREYD ist das gelungen! 

Deswegen unterhalten wir uns diese Woche mit Thomas Koschwitz über die Veränderungen und das Mindset beim Umstieg auf ein produkt-basiertes Business in der WordPress Welt. Thomas ist Co-Founder von GREYD.

In dem Gespräch unterhalten wir uns über folgende Themen:
00:00 Recap
02:51 Intro
07:42 Von der Agentur-Welt zur Produkt-Entwicklung
18:31 GREYD vs. Elementor
24:59 Challenges mit der Backwards-Compatibility 
27:45 Der Lifecycle der Pagebuilder
38:25 Bullet Fragen

Thomas Koschwitz 
https://www.linkedin.com/in/thomas-koschwitz-greyd/
YouTube: https://www.youtube.com/@greydsuitegermany
https://greyd.de/

// WordPress Community Gruppe //
https://dominikliss.com/community

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Thomas Koschwitz Co-Founder von GREYD

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Transkript

Der Entwicklungsweg von dir, also du kommst ja ursprünglich aus der Designwelt, dann warst du eben in der Agenturwelt daheim und dann ist irgendwann die Transition zu der Produktentwicklung gekommen.

Könntest du uns ein bisschen da mitnehmen, wie es bei dir angefangen hat? Irgendwann fängt man dann an, wenn man einen gewissen Ehrgeiz hat für sich selbst und sich weiterentwickeln will.

Okay, jetzt habe ich alles gesehen, wie man es macht oder nicht macht, habe meine Erfahrungen gelernt in den geschützten Rahmen eines anderen Unternehmens und dann bist du irgendwann raus in die eigene Welt und sagst, okay, jetzt mache ich es selbst.

Das war so für uns damals der Startpunkt und so sind wir dann in den Wordpress-Markt reingegangen, haben uns angeschaut, was gibt es denn und es war zu einer Zeit, als es gab Elementor, es gab Divi, es gab Avada, es gab Pagebuilder wie WP Bakery, ein Sammelsurium an verschiedenen Lösungen, aber um diesen Kundennutzen abzubilden, saßen wir dann dran und standen am Ende da und sagten, okay, wir hätten jetzt hier 20 Plugins, die wir benutzen müssen.

Was passiert denn, wenn eine große Firma sehr viele Seiten betreibt und ich habe sehr viele Plugins? Eines ist mal nicht updatefähig, eines hat keine Kompatibilität zum anderen, da laufen wir in ein Problem rein.

Wo ich GREYD eben ausprobiert habe, ich glaube, die meisten Leute werden den direkten Vergleich haben zu Elementor.

Dem Switch von uns, als wir auf den Blockeditor aufgesprungen sind, auf diesen Zug, haben wir eben gesagt, okay, wir müssen den Blockeditor upfront schon so erweitern, dass ein Designer damit auch visuell bauen kann, damit es sich anfühlt wie ein Pagebuilder.

Unser Spektrum ist der Professional, ist der Webdesigner, ist die Agentur.

Die Funktionen haben wir integriert, das ist aber nur ein Teil.

Bei Elementor ist das das Ding.

Du hast das Theme, du hast den Builder, damit kannst du das bauen.

Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, ich muss Posttypes integrieren, ich muss Customfields integrieren, brauche ich ein Plugin.

Was haben wir gemacht? Wir haben Posttypes integriert, wir haben Customfields integriert.

Out-of-the-box nativ in das System.

Da habe ich sowas bemerkt, also diesen Lifecycle, dass okay, es kommt ein neues Tool raus, aber dann ist es halt der neue Cool-Kit-on-the-Block und jeder beginnt das zu verwenden.

Es wird dann überladen mit Features und dadurch, dass es eine knappe Entwicklungszeit ist, kommt es auch auf zu Kompromissen in Bezug dann auf zum Beispiel Performance im Beginn und solche Sachen.

Und dann kommt hinten eine neue Lösung, die die neuen Probleme löst und das ist dann der neue Cool-Kit-on-the-Block und dann beginnt der Cycle wieder von vorne.

Ist das etwas, was ihr bei euch bedacht habt oder habt ihr da einen anderen Zugang dazu? Das ist eine interessante Frage, ich hole mal ein bisschen aus.

Herzlich willkommen bei der 22. Episode der Dominik Liss Show.

Diese Episode wird mega interessant sein, mega spannend, weil falls du schon ein bisschen mit Gutenberg gearbeitet hast, dann wirst du vielleicht gemerkt haben, dass es ein bisschen eingeschränkt ist, das System und deswegen gibt es GREYD.

Also was GREYD genau ist, das wird euch Thomas gleich erklären.

Thomas Koschwitz ist heute zu Gast bei uns und er ist Co-Founder von GREYD und GREYD ist eine Block-basierte Suite für WordPress, also im Kontext von Gutenberg.

Was das genau ist, wird euch gleich erklären.

Thomas kommt dann auch aus der Designwelt und der hat die Transition gemacht in die Produktwelt.

Also das wird so das Kernthema dieser Episode sein, wie man von der Agenturwelt in die Produktenwicklung switcht und was alles damit verbunden ist und natürlich werden wir dann auch auf GREYD eingehen, was der aktuelle Stand ist, was das überhaupt ist, wie es hilft, wie es dir helfen kann und wie du damit besser WordPress-Seiten erstellen kannst.

In der Form herzlich willkommen Thomas, vielen Dank, dass du heute da bist.

Könntest du dich bitte kurz vorstellen und da in dem Fall auch GREYD inkludieren, erklären, was es ist, was ihr macht und was es mit WordPress so aufsichert.

Danke dir.

Erstmal danke auch für die Einladung, dass ich heute da sein darf.

Du hast mich ja schon ein bisschen vorgestellt.

Wie gesagt, ich bin Thomas, einer der beiden Founder.

Mein Geschäftspartner Marc und ich zusammen haben GREYD als Softwarefirma aus unserer Agentur herausentwickelt, weil wir einfach gemerkt haben, okay, es gibt einen riesen Bedarf für Freelancer, für Agenturen auf dem Markt, dass sie eine Software block-basiert für WordPress haben, womit sie einfach ihre Produkte, ihre Webseiten, die sie erstellen, einfacher umsetzen können und nicht nur eben schöne Webseiten bauen, die in Schönheit sterben, sondern einfach auch den kompletten Agentur-Workflow abbilden müssen.

Weil aktuell ist ja Gutenberg, finde ich, ist ein mega guter Move von WordPress, aber es ist noch in der Entwicklungsphase und deswegen sehr eingeschränkt.

Und wenn ich dann irgendwie das erste Mal von GREYD gehört habe, konnte ich es irgendwie nicht so richtig kategorisieren, weil das ist ja nicht so ein klassischer Page -Builder wie Elementor zum Beispiel, weil das baut ja auch Gutenberg auf.

Und wenn ich das getestet habe, also ich habe ehrlicherweise jetzt noch kein Projekt mit GREYD gebaut, sondern habe das jetzt für mich selbst ein bisschen so getestet und wo ich mir das downloadet habe und ausprobiert habe, war ich ein bisschen so überrascht, so, das ist kein Plugin, das ist ja ein Theme und das ist dann auch mit euren Plugins dann verbunden und das Ganze.

Was können sich die Leute am besten vorstellen, wenn man das in einen Bucket oder in eine Kategorie hauen möchte oder sich das irgendwie mit anderen Sachen in Verbindung setzen möchte? Ist das so eine eigene Kategorie in sich oder kann man das mit etwas vergleichen, was aktuell in der WordPress-Welt verwendet wird? Also die Kombination aus den Funktionen und das, was GREYD eigentlich ist, also ja, wir machen eigentlich fast eine neue Kategorie auf, muss man fast sagen.

Das ist auch so ein bisschen das Feedback, was man aus der WordPress-Community, von den WordCamps, von den Meetups so ein bisschen mitbekommt, denn wie du eingangs auch gesagt hast, GREYD ist viel, viel mehr als ein Page-Builder.

Vielleicht auf den ersten Blick könnte man sich denken, ah ja, okay, blogbasiert, wie Cadence, andere Tools in die Richtung, aber wir schauen uns wirklich diesen kompletten Workflow an, das heißt auch die ganzen infrastrukturellen Themen, die du in der Webseite zum Beispiel hast, du hast ja die Themen als Agenturinhaber oder als Designer, du musst ein Staging aufsetzen, du musst deine Projekte auch managen können.

Wenn der Kunde mal wieder sagt, ich liefere den Content nächste Woche ab und du wartest zwei Wochen, fängst mit dem nächsten Projekt an, irgendwie musst du den Überblick behalten können.

Auch da greifen wir schon ein.

Das heißt, wir schauen uns wirklich so die, eigentlich alle Pain-Points an, während der Erstellung einer Webseite und schauen, dass wir da eine, ja, sag ich mal, eine zusammengefasste Lösung anbieten können, auf die sich der User dann auch verlassen kann, weil alles aufeinander abgestimmt ist, um einfach diesen Plug-in-Bauchladen, nenne ich es mal, so ein bisschen für ihn zu reduzieren.

Thema Updates, mehr brauche ich, glaube ich, nicht sagen.

Ja, es sind dann, wo ich mir das näher angeschaut habe und mit diesen Konzepten im Kopf klar geworden sind, sind bei mir halt viele Fragen aufgepoppt, die mir ein paar Bedenken kreiert haben und auf die Bedenken, da würde ich extrem gerne mit denen auch eingehen und dass, wenn wir ein bisschen so das Gespräch ins Rollen gebracht haben, werde ich dich dann ein bisschen so mit, sag ich jetzt mal, vielleicht so ein bisschen schwierigeren Fragen quälen, aber am Anfang finde ich es mega interessant, weil wir davor schon gesprochen haben und uns ein bisschen eingestimmt haben, deswegen finde ich es mega interessant, der Entwicklungsweg von dir, also du kommst ja ursprünglich aus der Designwelt, dann warst du eben in der Agenturwelt daheim und dann ist irgendwann die Transition zu der Produktentwicklung gekommen.

Könntest du uns ein bisschen da mitnehmen, wie es bei dir angefangen hat, wie du dich etabliert hast und wie es dann ist, wenn man sagt, hey, man ist jetzt erfolgreich und was dann der Erfolg für dich bedeutet hat und was dann die Motivation dahinter war, GREYD zu gründen und das als Produkt aufzusehen? Okay, also so ein bisschen zu meiner Herkunftsgeschichte, ja, ich bin eigentlich ursprünglich Designer, war in einer Agentur angestellt, zuerst den klassischen Aufbau gemacht, so als Art Director gearbeitet, in die Creative Direction reingekommen, in einer anderen Agentur dann schon mal Geschäftsführer gewesen.

Irgendwann fängt man dann an, wenn man einen gewissen Ehrgeiz hat für sich selbst und sich weiterentwickeln will, okay, jetzt habe ich alles gesehen, wie man es macht oder nicht macht, habe meine Erfahrungen gelernt in, sage ich mal, den geschützten Rahmen eines anderen Unternehmens und dann wirst du irgendwann raus in die eigene Welt und sagst, okay, jetzt mache ich es selbst und das war so für uns damals so der Startpunkt, wo wir gesagt haben, okay, auch schon mit meinem Geschäftspartner Marc zusammen, wir gründen jetzt selbst die Agentur, gehen aus unseren Unternehmungen, aus unseren Anstellungen raus und machen das und ja, aufgrund dessen, dass wir ganz gut vernetzt waren, haben wir schon sehr viele Kunden und sehr große Kunden auch mitgenommen, die mit komplexen Themen auf uns zugekommen sind.

Jetzt kannst du dir bestimmt vorstellen, als Agentur-Startup, du fängst gerade an, hast schon sehr große Kunden, die mit komplexen Themen kommen, ja, da gerade im Web-Bereich ging es dann los, okay, wir müssen uns Lösungen überlegen, wir müssen Lösungsansätze finden, die nicht so personalintensiv sind, weil gerade im Start hast du nicht das Personal und vielleicht willst du auch nicht die Personal-Ressource so auflehnen, sondern willst einfach effizient arbeiten, effektiv arbeiten und so haben wir uns umgeschaut im WordPress-Markt, was gibt es an Lösungen, weil eine der Aufgaben war zum Beispiel, wir im Unternehmen, also der Kunde von uns, ja, wir haben eine Grafikabteilung, eine Marketing-Abteilung, das sind so ungefähr 40 Leute, die sollen die Möglichkeit haben, eigene Landing-Pages zu bauen und die sollen doch bitte unser Corporate -Design nicht kaputt machen, weil nicht jeder ist ein Designer, sondern vielleicht nur ein Content-Redakteur.

Wir müssen denen gewisse Rahmenbedingungen vorgeben und so sind wir dann in den WordPress -Markt reingegangen, haben uns angeschaut, was gibt es denn und es war zu einer Zeit, als, ja, es gab Elementor, es gab Divi, es gab Avada, es gab Page-Builder wie VP-Bakery, ein Sammelsurium an verschiedenen Lösungen, aber um diesen Kundennutzen abzubilden, saßen wir dann dran und standen am Ende da und sagen, okay, wir hätten jetzt hier 20 Plugins, die wir benutzen müssen.

Was passiert denn, wenn eine große Firma sehr viele Seiten betreibt und ich habe sehr viele Plugins drin? Eines ist mal nicht updatefähig, eines hat keine Kompatibilität zum anderen, da laufen wir in ein Problem rein.

Das war so die erste Idee, wo wir gesagt haben, okay, ist nicht handelbar, wir brauchen ein integriertes System, wir müssen sowas entwickeln, weil es gab es nicht am Markt.

Es ist ja WordPress by Design sagt, benutze Plugins.

Was verstehst du mit integriertem System? Ist das etwas, was in WordPress Core drinnen ist oder ist das dann wieder ein neues Tool, welches sich dann entwickelt oder wie verstehst du den Begriff? Integriertes System würde ich beschreiben als ein System, das dir die Möglichkeit bietet, out of the box, nicht nur, sag ich mal, das visuelle in einer Webseite zu bauen, sondern wirklich das Geschäftsmodell des Kunden abzubilden.

Das heißt, es beginnt natürlich beim Design, beim Aufbau der Webseite, bei den Features, die drin sind.

Wir sind alle aus der Welt draußen, wo es noch hieß, ja die Visitenkarte im Web, sondern Webseiten müssen heutzutage für die Kunden Mehrwert bieten, die müssen Heats generieren, die müssen Umsatz generieren können.

Das heißt, du brauchst Formulargeneratoren, die müssen wiederum an Marketingfunktionen angeschlossen werden können.

Dann hast du diese ganzen Themen drin, die du in der Webseite einbauen musst.

Das sind infrastrukturelle Themen, die sehr, also je größer ein Unternehmen ist, desto komplexer sind die.

Das heißt, die sollten nicht über einen Drittanbieter irgendwie reingepackt werden und dann hast du irgendwann ein Kompatibilitätsproblem, weil das kann zu sehr großen Auswirkungen beim Kunden anführen.

Da möchte ich nicht dazwischen sitzen als Prellbock und quasi sagen, ja, ich muss schauen, der Drittanbieter XY, die haben gerade kein Update zur Verfügung.

Entschuldigung, deine Seite ist nicht erreichbar.

Das kannst du nicht bringen und deswegen haben wir eben gesagt, wir wollen ein integriertes System, wo diese Funktionen aufeinander abgestimmt zur Verfügung stehen, weil dann habe ich die Kontrolle darüber, was da passiert.

Das war so die erste Idee und so haben wir angefangen, quasi die Gradesuite für uns erstmal als Agentur, als Software-Tool aufzubauen, um einfach diese Projekte abbilden zu können.

Es hat sich dann herausgestellt, dass wir nicht nur komplexere Projekte damit abbilden können, sondern auch einfachere Projekte wesentlich zeiteffektiver aufsetzen können, weil wir einfach die Funktionen integriert haben, die es uns das ermöglicht haben.

Also ist das so ein bisschen aus dem Konzept entstanden, dass ihr das in erster Linie für eure Bedürfnisse entwickelt habt, damit ihr einfach besser arbeiten und eine höhere Qualität an Output liefern könnt und einfach bessere Leistung leisten könnt.

Und dann in weiterer Folge gab es dann einen gewissen Switch von, hey, wir verwenden das jetzt als Agentur, aber okay, wie ist es dann zu der Transition, zu der Produktdenkweise gekommen, weil die finde ich ist mega interessant, weil ich so ein bisschen, so als Background-Story, also ich verwende das parallel, um mir ein bisschen Infos aus dir rauszuholen, weil ich selbst gerade in der Phase bin, ein Produkt, also ein Wordpress -Plugin zu entwickeln, also eher von dieser Denkweise Leistungen zu bieten, Dienstleistungen anzubieten, zu Produkten anzubieten.

Deswegen ist es dann für mich speziell interessant, weil ich dann ein bisschen so vergleichen kann, wie es bei dir war, wie es bei euch war und da vielleicht ein paar Parallelen ziehen kann.

Grundsätzlich, ja, erstmal die Software für uns, um effektiver arbeiten zu können und der Switch dann zum Produkt, dass wir dann, wie gesagt, sagen, okay, was muss ich denn tun, damit ich da ein allgemeingültiges Produkt machen kann, weil erstmal, natürlich mussten wir die Software erstmal für uns entwickeln, unseren Workflow anschauen, wie ist denn der Workflow, wie ist der Workflow im Vergleich zum Markt, aber auch eben die Live-Kunden-Cases über die Zeit haben, die diese Features ja irgendwo definieren, weil es sind nicht einfach Features, die wir uns überlegen, hey, das könnte toll sein, das sollte ein Designer nutzen können, sondern es sind halt Live-Kunden-Cases, die wir ein Stück weiter denken, um die reproduzierbar zu machen, damit auch andere diese Cases abbilden können und dann der Switch zum Produkt, das ist ein ganz einfacher.

Jetzt bist du selber an der Idee dran, zu sagen, okay, Service versus Produkt, naja, was ist denn als Agentur, wenn du Dienstleistung anbietest? Du hast immer diese Achterbahnfahrt oder dieses Auf und Ab, so Projekt ist da, Projekt wird umgesetzt, dann musst du das nächste Projekt akquirieren, dann kommt das wieder, der Klassiker, das Geld, was du heute verdienen musst oder was du heute einnehmen musst, musst du drei Monate vorher akquiriert haben.

Das heißt, du bist den Marktsituationen sehr ausgesetzt.

Ich meine, wir hatten jetzt alle Corona für uns in der Digitalbranche super, für andere echt schlecht.

Dann hast du die Themen Wirtschaft, geht mal rauf, geht mal runter.

Du willst dich selber ja irgendwo auch die Firma, die du gründest, die du aufbaust, die willst du ja auf sichere Beine stellen und was kannst du sicheres tun, als ein Produkt zu entwickeln, wo du einfach sagen kannst, okay, du hast langfristige Verträge, du hast Kunden, die das einsetzen, du kommst raus aus diesem Projekt-Cycle, aus diesem andauernden, ich muss ein Projekt akquirieren, ich muss das machen, ich muss das machen.

Das ist eigentlich die Grundidee und ich denke, wird bei dir ähnlich auch vom Gedankengang sein, warum du jetzt sagst, hey, Service versus Produkt, da habe ich was langfristiges, was laufen kann.

Wenn es einmal steht, wird es weiterentwickelt und ich muss nicht jedes Mal das Rad neuer finden, was du bei einem Projektgeschäft eigentlich machen musst.

Bei mir ist die Motivation ähnlich, aber ein bisschen anders.

Ich habe halt den Fall, dass ich hauptsächlich laufende Kunden betreue und das ein bisschen so zum Vordergrund immer stärker gekommen ist, dass ich einfach Zeit gegen Geld eintausche und dann, wenn ich zum Beispiel mal einen Monat lang nicht arbeiten will, dann kommt da halt kein Umsatz rein und deswegen ist das ähnlich wie, also bei Produkt ist es eben so, wie du gesagt hast, du baust irgendwas auf und das kann dann auch weiterentwickelt werden, muss ja nicht unbedingt von dir sein, das entwickelt dann irgendwie so ein Eigenleben und du musst auch, wenn das Produkt mal am Markt etabliert ist und sich verkauft, dann ist das ja nicht mehr so aufwendig, da eine neue Kategorie zu schaffen, um das Produkt zu verkaufen, sondern das verkauft sich dann einfach, weil es schon den Namen hat, weil es schon verbreitet ist und weil es sich immer mehr und besser in der Community und in der WordPress -Branche etabliert und das ist, finde ich, mega cool und ich schaue jetzt ein bisschen nebenbei so auf meinen Schummelzettel, dass ich natürlich da vom Blickwinkel her wahrscheinlich da jetzt ein bisschen abgelenkt zu sein.

Wie ist jetzt der aktuelle Stand, weil das war ja die Transition dann, wie es zum Produkt gekommen ist und jetzt aktuell kann man GREYD ganz normal auf eurer Webseite kaufen, also die GREYD Suite und wie kann ich mir das dann vorstellen, weil jetzt haben wir ein bisschen so dieses Konzept besprochen, aber wo ich das, wo ich GREYD eben ausprobiert habe, ich glaube, die meisten Leute werden den direkten Vergleich haben zu Elementor, weil Elementor eben solche Features hat, wie Theme Builder, da hast du ein Header, Footer, hast verschiedene globale Farben, WordPress hat jetzt die Blogteams mit Gutenberg und da kann man ja genauso globale Sachen machen mit Header, Footer und so weiter.

Bezüglich Kompatibilität, das ist eine der Fragen, auf die ich später noch zukommen will, wie ihr das löst und das Ganze und wie das bei euch ausschaut, aber wenn sich die Leute dann zum Beispiel Elementor auf der linken Seite hinstellen und GREYD Suite auf der rechten, kann man da einen direkten Vergleich ziehen in Bezug auf die Features? Inwiefern hat vielleicht Elementor Vorteile und inwiefern hat dann die GREYD Suite Vorteile? Also grundsätzlich ist es so, wenn du jetzt mal einen direkten Vergleich zu, sag ich mal, einem Elementor, einem ganzen, also einem Divi zum Beispiel nimmst, du hast ein bestimmtes Set an Funktionen.

Das ist auch die Basis, die wir grundsätzlich auch mal drin haben, aber wenn ich mir jetzt zum Beispiel so ein Elementor anschaue, was ist das Set der Funktionen? Elementor ist eine Möglichkeit, dass du Frontend-CSS manipulierst, ohne CSS zu schreiben.

Du hast ein Interface, damit kannst du Webseiten bauen.

Das haben wir über den Blockeditor, den wir erweitert haben, die Core-Funktionen der Blöcke haben wir zusätzliche Funktionen dazu gepackt, um dieses Gap, das der Blockeditor jetzt aktuell noch hat, weil er ja noch sehr neu am Markt ist.

Ich meine, Elementor gibt es, glaube ich, seit sieben Jahren, roundabout, oder neun Jahren.

Die haben natürlich sehr viele Iterationsstufen durch, die der Blockeditor noch nicht hat.

Mit dem Switch von uns, als wir auf den Blockeditor aufgesprungen sind, auf diesen Zug, haben wir eben gesagt, okay, wir müssen den Blockeditor upfront schon so erweitern, dass ein Designer damit auch visuell bauen kann, damit es sich anfühlt wie ein Page-Builder.

Der Core in WordPress wird irgendwann nachkommen, aber wir geben die Funktionen jetzt schon mal mit rein, weil wir eine ganz definierte, spitze Zielgruppe haben, die jetzt WordPress als Projekt nicht hat, weil WordPress natürlich für alle funktionieren muss, von dem Anbieter, der seinen persönlichen Block baut, bis hin zu einer Unternehmung.

Also, du hast ja ein viel größeres Spektrum.

Unser Spektrum ist der Professional, ist der Webdesigner, ist die Agentur.

Die Funktionen haben wir integriert, das ist aber nur ein Teil.

Bei Elementor ist das das Ding.

Du hast das Theme, du hast den Builder, damit kannst du das bauen.

Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, ich muss Posttypes integrieren, ich muss Custom Fields integrieren, brauche ich ein Plugin.

Was haben wir gemacht? Wir haben Posttypes integriert, wir haben Custom Fields integriert, out of the box nativ in das System, haben die Erweiterung gebracht, dass du sogar die Core Posttypes von WordPress editieren kannst, mit Taxonomies, also Custom Taxonomies, mit globalen Taxonomien, die unabhängig von Posttype-Strukturen sind, dass man quasi Multi-Abfrage-Loops bauen kann, aus mehreren Kategorien aus.

Wir haben halt, wie gesagt, nicht nur das Theme und das visuelle Bauen, sondern wir bringen das ganze Technische außen rum noch, damit du diesen Plugin, sag ich mal, Bauchladen, ja, einfach reduzierst.

Und wir sehen das Ganze immer, also wir versuchen immer so die Vogelperspektive zu bieten und den gesamtheitlichen Ansatz zu bieten, nicht dieses Fragmentierte.

Das ist, glaube ich, so der Unterschied, der auch am Anfang, wenn man sich die Gradesuite anschaut, der nicht sofort ersichtlich ist.

Das ist auch ein Thema, wo wir zum Beispiel im Marketing-Website aufbauen, die ganzen Sachen, da haben wir noch sehr viel zu tun, da müssen wir auch noch sehr viel lernen.

Und das ist auch die Transition-Agentur, Dienstleistung zu Produkt.

Ich meine, ihr könnt quasi mit uns live verfolgen, wie man so eine Transition macht, weil wir tun das.

Aber wir wollen einfach ja diesen allumfassenden Ansatz bieten, also so ein bisschen ein Betriebssystem für WordPress für Agenturen und Dienstleister, wenn du es so nennen möchtest.

An sich also diese Iterationen, die du angesprochen hast von Gutenberg, also dass Elementor schon viele Iterationen gehabt hat und Gutenberg ja noch relativ, sag ich jetzt mal, von den Iterationen her, Gutenberg ist schon von der Zeit her auch schon ein bisschen älter, aber gefühlt ist die Entwicklung von Produkten, die durch ein privates Unternehmen geleitet werden, ist die Entwicklung gefühlt schneller als durch eine Open-Source-Community, was in dem Fall vor allem Nachteile hat, auf die genau mag ich jetzt nicht eingehen, aber zum Beispiel, wenn vor, keine Ahnung, vor einem Jahr gab es noch überhaupt nicht das Feature, dass man in Gutenberg Global Colors hinterlegen kann oder dass man irgendwie header-footer sich damit beschäftigen kann, was jetzt mit den Blog-Themes einfach dazugekommen ist.

Und ich glaube, dass ihr dieses Feature vor allem mit den Global Colors und diesen ganzen globalen Einschlungen habt ihr ja in der Gradesuite ja schon bereits davor integriert gehabt.

Oder bin ich da falsch? Nein, nein, du bist richtig.

Das war, glaube ich, sogar das erste Feature, was wir hatten, diese globalen Stylings.

Ganz einfach auch wieder aus dem Effizienzgrund, weil wir gesagt haben, du musst das Rad nicht immer neu erfinden mit jedem Projekt, sondern die Grundstrukturen in einer Website, egal welchen Building-Prozess du nimmst, die sind ähnlich.

Ein Header, eine Produktkachel, eine Content -Sektion, die sehen immer irgendwo ähnlich aus, die haben dieselben Module, du musst Texte einsetzen, Headlines, Buttons, Videos, Bilder, diese ganzen Sachen.

Das muss ich nicht immer von vorne bauen, sondern das will ich wiederverwenden und dann anpassen.

Und um diese Möglichkeit zu bieten, haben wir eben damals in der ersten Stufe schon gesagt, okay, wir machen jetzt nicht das, wie es früher immer war, alles ist fest miteinander verzahnt, also Inhalte, Layout und Frontend-Design sozusagen, also Schriften, Farben und die Raster und dergleichen, sondern wir haben das getrennt voneinander betrachtet und mit Variablen verknüpft, sodass ich sagen kann, okay, erstens mal kann ich meine Inhalte, die kann ich sowieso rüberkopieren, aber ich kann auch meine Layout-Strukturen in das nächste Projekt einfach reinkopieren und das passt sich dann sofort an meine Global -Styles an.

Wir mussten halt bisher über den Customizer gehen, wie viele andere auch, weil es die einzige Möglichkeit war, auch live irgendwie zu sehen, was ändere ich da, damit ich ein Feedback habe und wir haben da eine Art Corporate-Style-Guide für WordPress-Webseiten geschaffen, sodass du wirklich auch eine Übersichtsseite hast, wo du ganz genau siehst, die Schriften sind ausgewählt, die Farben, das ist mein Raster, meine Button-Vorlagen, meine Input-Felder, weil auch ein Corporate-Style-Guide, der Designer kennst, der Kunde kennst, da kann er sich entlanghangeln.

Das war so die Idee dahinter.

Wenn ich zum Beispiel jetzt in der Situation sei, dass Keywordpress hat sich mit Gutenberg insofern weiterentwickelt, dass diese Features hier jetzt nativ im Core vorhanden sind, ist das dann natürlich auch eine Challenge beim Produkt, das mit zu integrieren, dass dann einerseits die Backwards-Compatibility da ist und andererseits dann auch die neuen Features berücksichtigt werden, also die nativen Features von Gutenberg.

Wie kommt ihr mit dieser Balance zurecht, dass einerseits okay, es ist halt wichtig, Backwards-Compatibility zu haben, aber andererseits sollte man dann ja auch die neuen Features berücksichtigen.

Habt ihr da die Challenges schon bei euch gehabt und wie habt ihr diese gelöst? Die Challenges haben wir immer wieder, weil es kommen immer wieder Sachen in den Core oder in den Updates, die entweder nicht irgendwie komplett überall dokumentiert waren, dass man sie dann im Nachgang erst findet.

Wie wir mit diesen Challenges umgehen, ist einfach das folgende.

Wir versuchen grundsätzlich, so nah wie möglich am Core zu entwickeln, unsere Funktionen so zu hinterlegen, dass du nicht in Kompatibilitätsprobleme kommst und auf der anderen Seite sind wir und wollen wir sehr nah an der Community, an WordPress selbst sein.

Wir wollen mitwirken, wir wollen in Interaktion mit den Leuten gehen, deswegen sind wir auf den WordCamps, auf den Meetups, wir sprechen mit den Leuten innerhalb der Community, auch bei den Gutenberg-Contributors genauso wie mit dem Core, damit wir einfach die Informationen früher haben, auch unsere Ideen zum Beispiel mit reingeben können, damit wir dem Ökosystem natürlich auch was zurückgeben können, weil es ja nicht nur, dass du sagst als Produkthersteller, als Dienstleister, ich setze mich jetzt da drauf, ich benutze WordPress, das ist meine Basis, sondern wir wollen dem Ganzen auch was reingeben, weil die Ideen oder die Umsetzungen, die wir haben, wir haben einen Vorteil, wir haben eine sehr klare Nutzergruppe und wir reden auch mit den Agenturen und den Designern in Online-Demos, in Feedback-Runden.

Wir wissen ja, was die Probleme, was die Schmerzen von denen sind und wir versuchen das eben auch zu kanalisieren und das auch in die Community so ein bisschen reinzugeben, weil die Community ist sehr entwicklungsgetrieben.

Die Anwender, das sind immer, eigentlich sind es zwei Paar Schuhe, eigentlich würde ich gerne mal was sehen, wenn sich wirklich WordPress-Community und WordPress -Anwender aus Agenturszene einfach mal zusammensetzen würden und auch reden würden.

Ich glaube, da würden viele interessante Sachen kommen, das wäre eine tolle Sache am Ende des Tages und wir versuchen auch so ein bisschen das Bindeglied irgendwo zu sein.

Ja, weil das andere Bedenken, welches ich habe, jetzt kommen wir so ein bisschen in das Gebiet der schwierigeren Fragen und das Bedenken, was ich halt habe, wenn du schon eine Zeit lang mit WordPress arbeitest und gesehen hast, okay, da gibt es mal den Page-Builder, der aktuell ist, den Page-Builder, der aktuell ist, dann bemerkst du so einen Life-Cycle von Page -Buildern.

Also ich mag jetzt GREYD nicht in die Kategorie von Page-Buildern reinhauen, aber ich gebe es jetzt mal in die Kategorie, es ist ein Tool, welches dir hilft, Webseiten zu erstellen mit Hilfe von WordPress.

Und da habe ich sowas bemerkt, also diesen Life-Cycle, dass, okay, es kommt ein neues Tool raus, es löst gerade die Probleme, die sehr präsent sind, zum Beispiel Performance, es ist schnell, zum Beispiel es ist sehr benutzerfreundlich oder es ist Gutenberg-kompatibel oder keine Ahnung, welches Problem dann aktuell ist, aber dann ist es halt der neue Cool-Kit-on -the-Block und jeder beginnt, das zu verwenden.

Und dann, je mehr User sich ansammeln, je mehr User das verwenden, desto mehr Anfragen kommen die, desto mehr passt sich dann das Produkt an die User an, desto mehr Features kommen dazu.

Es wird dann, ich sage jetzt mal, schon ein bisschen so überladen mit Features und dadurch, dass es eine knappe Entwicklungszeit ist, kommt es auch oft zu Kompromissen in Bezug dann auf, zum Beispiel Performance im Beginn und solche Sachen.

Und dann wird das groß, langsam, schwer, wie wir zum Beispiel das bei anderen Page-Buildern jetzt in dem Fall gesehen haben, die jetzt nicht mehr so aktuell sind heute.

Und dann kommt hinten eine neue Lösung, die die neuen Probleme löst und das ist dann der neue Cool-Kit-on-the-Block und dann beginnt der Cycle wieder von vorne.

Ist das etwas, was ihr bei euch bedacht habt oder ist das ein aktuelles Thema bei euch oder habt ihr da einen anderen Zugang dazu? Das ist eine interessante Frage.

Ich hole mal so ein bisschen aus.

Ja, also die Bedenken kann ich komplett nachvollziehen.

Das sind auch grundsätzliche Gedanken, die du in der Historie, wenn du dir anschaust, was eben am Markt war, was jetzt schon wie lange am Markt ist, klar, das sind Themen, die auftauchen, weil du möchtest dir auch als Produkthersteller deine Kunden zufriedenstellen.

Du musst aber für dich auch selber eine Art Manifest haben, einen Weg haben, einen klaren Weg, den du gehst und der ist zum Beispiel bei uns, wir gehen den WordPress-Weg.

Wir gehen den Block-Editor-Weg.

Block-Editor ist jetzt am Anfang seines Lifecycles, wenn man das vergleicht mit wie lange war der Classic-Editor da.

Und du musst halt für dich permanent auch bei jedem Feature-Request, was kommt, hinterfragen, was ist der Mehrwert, wenn das jetzt eine Anfrage ist, die von zig Kunden kommt.

Dann hat die natürlich eine andere Wertigkeit, als wenn ich sage, ah ja, das könnte ein cooles Feature sein.

Ich verstehe den Use-Case zwar nicht, aber das klingt ganz gut, ja, das könnten wir jetzt mal integrieren, sondern dass man auch wirklich stringent, konsequent diese Anfragen, diese Funktionen weiterdenkt.

Machen die Sinn oder eben nicht? Gibt es vielleicht auch Anbieter am Markt, die dieses Problem abdecken? Wenn die kompatibel mit dem Block-Editor sind, kann man die verwenden.

Es wäre dasselbe, ich bekomme ja auch die Fragen von Kunden, ja, warum habt ihr keinen Cookie-Con-Sender? Könnt ihr das nicht einbauen? Nee, kann ich nicht, weil dafür gibt es gute Tools am Markt, genauso wie SEO, Rank-Map, Yoast.

Benutzt die Tools, könnt ihr machen, sind super.

Empfehle ich auch, wenn ich jetzt zum Beispiel als Dienstleister ein Projekt umsetzen würde und der Kunde, wir müssen Cookie-Con-Send einbauen, wir müssen SEO-Tools einbauen, dann habe ich einen gewissen Stack an Plugins, den kenne ich aus meiner Historie heraus.

Ich meine, ich mache jetzt seit 15 Jahren WordPress -Websites, seit 20 Jahren beschäftige ich mich allgemein mit Websites und man lernt über seine Zeit ein gewisses Set an Tools, man kennt die und dann kann man auch jederzeit sagen, hey, du kannst da vertrauensvoll drauf zurückgreifen, benutze es.

Das Einzige, wo ich immer sagen würde, Hände weg, Vorsicht, ist wenn irgendwo eine Lifetime-Lizenz steht, weil dann frage ich mich, wie sie den Support abdecken wollen und wie sie das Produkt weiterentwickeln.

Aber grundsätzlich macht es, weil ich vorhin am Eingangs gesagt habe, den Plugin-Blauchladen zu reduzieren.

Ja, aber es gibt Plugins, die sind super, die sollten da auch eingesetzt werden und man muss für sich selber halt für sein Tool den Weg finden, den man gehen möchte und dem sollte man treu bleiben und dann lieber den Kunden oder den User, den Software-Nutzer dahingehend beraten, okay, was könnte denn ein gutes Add-on dafür sein und lieber dafür die Kompatibilität immer bereitstellen.

Ist ein sinnvollerer Weg, meines Erachtens.

Damit ich das jetzt vielleicht noch zusammenfasse, ist jetzt euer Ansatz einfach immer WordPress getreu zu bleiben.

Wenn sich WordPress dann von heute auf morgen, wenn die Community entscheidet, WordPress geht sich in eine andere Richtung, würdet ihr das auf jeden Fall berücksichtigen und in dem Produkt mit einnehmen.

Ob das dann eine Auswirkung haben wird, ob etwas wie dann die Entscheidungen trifft, ist eine andere Sache.

Aber ich würde auf jeden Fall versuchen, sehr treu dem WordPress-Core zu bleiben, damit das möglichst weitläufig kompatibel ist mit dem System, oder? Richtig.

Das grundsätzlich, dass das WordPress-Projekt jetzt von heute auf morgen eine 180-Grad-Wendung macht, glaube ich jetzt nicht, sondern das ist eher etwas, was langfristig planbar ist.

Und warum gehen wir den WordPress-Weg grundsätzlich? Grundsätzlich, weil wir das System WordPress als Open-Source-Projekt, als CMS-System für Webseiten, wir haben es seit Jahren im Einsatz, wir haben es als Kunde benutzt, wir benutzen es jetzt als Softwarehersteller und arbeiten damit.

Und für uns ist es einfach der Weg, weil es ist ein Open-Source-System, es ist einfach zu bedienen, es wird auch immer einfacher, selbst im Core, warum sollte ich etwas anderes nehmen? Am Ende des Tages.

Wir wissen alle nicht, was mit KI und die Richtung, was da noch alles kommt, aber grundsätzlich als CMS-System für den Gebrauch, für das Aufbauen von Webseiten ist unserer Meinung nach WordPress das Ding, was wir unterstützen wollen, das Projekt, was wir unterstützen wollen und auch die Basis, auf der wir eben aufsetzen wollen.

Also ich kann das in der Form bestätigen, dass ich euch gefühlt so auf jedem WordCamp sehe, also ihr seid da in der Community sehr vertreten und das finde ich irgendwie cool, weil so bin ich dann auf euch irgendwie gestoßen und so haben wir uns eben auch kennengelernt, eben das ist so aktiv in der Community, das kann ich von meiner Seite aus bestätigen, dass es einfach nicht so dahergeredet ist, sondern ihr seid überall unterwegs, von eben Deutschland, Österreich, Griechenland, wie beim WordCamp Europe jetzt gerade, ich weiß nicht wo noch, weil so genau verfolge ich das, aber es ist auf jeden Fall sehr präsent und das merkt man schon, also da mag ich auf jeden Fall euch gegenüber das zugeben, dass es halt ein megacooles Ding ist, dass ihr halt nicht so wie andere Pagebuilder so irgendwie so abgegrenzt seid ein bisschen, in ein bisschen so einer Bubble, sondern dass ihr dann wirklich zu der Community rausgeht und auch wirklich mit der Community das gemeinsam macht und für die Community da seid, also das ist megacool und finde ich megacool, dass ihr das so macht und langsam werden wir uns dem Ende der Episode nähern.

Am Ende habe ich da noch immer so ein paar Fragen, die ich gerne stelle, bevor wir zu den Bullet-Fragen kommen, würde ich dir gerne den Spotlight gerne geben, damit du Grade und alles, worüber wir jetzt gesprochen haben, oder das, was du in den Spotlight stellen möchtest, da gerne den Leuten weitergeben kannst, so wie können sie euch erreichen, wie können die zu Grade kommen und also das, was du gerne verkaufen würdest, bitte go for it.

Erstmal möchte ich mich nochmal bedanken für alle, die jetzt auch heute in dem Podcast zugehört haben, ich hoffe, das ist ein interessantes Thema für euch auch zu sehen, was tut sich denn in dem Blog-Editor-Markt, sage ich mal, der Blog-Editor des WordPress-Projekts hat ja sehr viel Fahrt aufgenommen mit dem Release von Full-Side-Editing jetzt auch, wir von Grade sind quasi mittendrin und versuchen einfach, oder was heißt versuchen, wir geben dem Blog-Editor den Headstart, wir erweitern Full-Side-Editing, diese ganzen Funktionen, wenn ihr das gerne mal ausprobieren wollt, könnt ihr bei uns auf der Webseite eine kostenlose Testversion runterladen, die ist weder zeitlich limitiert, noch vom Umfang her limitiert, schaut sie euch einfach an, denn ich weiß gerade, Designer, Agenturen, wenn ich jetzt einen Switch vor mir habe und viele werden den Switch aktuell haben, weil viele immer noch, sage ich mal, die Classic -Themes benutzen mit den Page-Bildern und ich sage immer zu allen, setzt euch jetzt mit dem Blog-Editor auseinander, setzt euch mit der neuen Welt in WordPress auseinander, die ist nämlich blogbasierend, das dauert seine Zeit, nutzt die Zeit, die ihr jetzt habt, informiert euch drüber, testet uns gerne, wenn ihr persönlich auf uns zugehen wollt, ihr könnt bei uns auf der Webseite euch jederzeit für eine persönliche Demo anmelden, wo euch die Jungs und Mädels von Grade unter anderem auch ich gerne zeigen, wie das Ganze funktioniert und wir freuen uns natürlich dann auch Feedback von Kunden reinzubekommen, um einfach zu sehen, wie arbeiten denn die Leute mit WordPress wirklich selbst, weil dann können wir das Ganze in die Software integrieren und können das Ganze auch ein Stück weit natürlich in die WordPress-Community reintragen.

Ich habe da jetzt ein bisschen reingeschnuppert in Grade, finde ich an und für sich ein mega cooles Tool.

Wie gesagt, ich habe es leider noch nicht in einem Projekt ausprobieren können, aber an sich wo ich gesehen habe, wie viele Funktionen und Optionen es gibt, weil ich überrascht, dass hier auch so Sachen wie eben, wie du erwähnt hast, Posttypes und so weiter alles integriert habt, auch solche Kleinigkeiten wie die URL-Assetzen in der Datenbank und solche Geschichten, also wenn du das exportierst und so weiter.

Also es sind schon viele coole Nuggets dabei, wo man normalerweise extra Know-how braucht oder extra Tools, die das für dich machen.

Und jetzt kommen wir zu den Bullet-Fragen.

Da einfach das Erste, was dir in den Kopf einfällt, kannst du gerne sagen.

Sagen wir mal, die Agentur von damals, das was du jetzt machst, Grade und das alles gibt es nicht.

Was wäre dein Alternativberuf? Mein Alternativberuf, wenn ich absolut nicht in diese Richtung gegangen wäre.

Ich habe eine ganze Zeit in meinem Leben nach dem Zivildienst, den gab es damals noch bei uns.

Ich habe den Zivildienst gemacht und habe in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet, war da Betreuer, habe da quasi das war eine Werkstatt, ich habe da die Metallwerkstatt geleitet und war da drin, weil ich nämlich ursprünglich meinen Mechaniker gelernt habe.

Und wahrscheinlich wäre ich nicht in die Design -Richtung gegangen, wäre ich nicht in die kreative Richtung dann gegangen, würde ich das immer noch machen, weil ich ganz gerne mit Menschen rede, mit Menschen arbeite und Menschen auch gerne etwas vermittle.

Also das wäre dann im Kontext einer Metallwerkstatt oder im Altersein? Ne, das wäre im Kontext, also ich habe es damals gemacht, weil ich eben diese Ausbildung gemacht habe, da haben die gedacht, ah ja, der Thomas super, der kann fräsen, drehen, der kann das alles, den stecken wir jetzt da rein.

Und ne, mir war einfach das Wichtige, das Arbeiten mit Menschen, das Helfen, das ist das Thema.

Ja, verstehe.

Ja, das haben wir tatsächlich noch nie gehabt, die Antwort.

Jetzt hast du mich gefragt.

Was ist das nervigste WordPress-Feature? Das nervigste WordPress-Feature aktuell? Die Mediathek.

Die könnte nämlich mal ein Update gebrauchen.

Ich glaube, an der Mediathek wurde nie gearbeitet, also für mich gefühlt, wurde da nie daran gearbeitet.

Gibt es auch schöne Plugins dafür, um die so ein bisschen aufzubohren und mehr Funktionen drin zu haben, aber ich glaube, die Mediathek in WordPress sollte wirklich angegangen werden.

Es ist ja das ungenannte, inoffizielle vielleicht Phase 5 Projekt, wäre doch ganz nett im Gutenberg, dass man sagt, in Phase 5, wenn Mehrsprachigkeit dann im Kern ist, ab Phase 4, dass man dann vielleicht sich die Mediathek nochmal anschaut.

Das wäre eine schöne Sache.

Na, es wäre mir gut, da mal ein Update zu bekommen, weil das hat für ein paar Kopfschmerzen schon eingesorgt in der Vergangenheit.

Was war dein letzter Aha-Moment in WordPress, wo du überrascht warst und gesagt hast, oh, das kann WordPress auch? Der letzte Aha-Moment war wirklich so, als ich das erste Mal Full-Side-Editing ausprobiert habe.

Als mir die Jungs auch die Testversion von uns gegeben haben und ich erstmal gesagt habe, okay, ich teste jetzt grundsätzlich mal Core -WordPress, das, was die Jungs gemacht haben, und das war für mich das Aha-Erlebnis, weil die ganze Editing-Experience, die fühlt sich einfach so viel direkter an.

Ich weiß gar nicht, wie ich es anders formulieren soll.

Du hast als Designer, als Nicht-Programmierer unglaublich viel Kontrolle auf einmal.

Es ist auf der einen Seite beängstigend, wenn ich dran denke, okay, du musst auch irgendwie die Kunden dann unter Kontrolle halten, weil du machst potenziell Pandoras Box auf, aber dafür gibt es Lösungen.

Nee, Full-Side-Editing, ja, war das Aha-Moment überhaupt.

Gibt es noch irgendeine finale Message, die du an die Zuschauer und Zuschauerinnen weitergeben möchtest? Die habe ich vorhin, glaube ich, schon 20.000 Mal gesagt, aber nutzt den Blog-Editor.

Nutzt ihn! Das ist die finale Message.

Das ist die Zukunft.

Wir müssen weg von den Shortcodes.

Wir müssen weg von dem Classic-Editor.

Schaut euch das genau an.

Ich weiß, es ist schmerzhaft am Anfang, aber der Schmerz lohnt sich.

Der hat sich immer gelohnt.

Und das ist das neue Ding.

Und wenn ihr es könnt, macht's Spaß.

Kann ich nur unterschreiben.

Vielen, vielen Dank für deine Zeit heute.

Hat mich mega gefreut, dass wir reden konnten, dass wir uns ein bisschen auch in dem Aspekt unterhalten könnten, wie es so ist, von der Agenturwelt in die Produktentwicklung einzutauchen.

Und hat mir persönlich mega viel Spaß gemacht und hab mir ein paar Nuggets daraus holen können.

Vielen Dank dafür.

Und ja, dann sehen wir uns hoffentlich wieder bald auf einem WordCamp.

Und bis dahin, alles Gute.

Und wir hören uns.

Dominik, vielen Dank, dass ich da sein durfte.

Auch an alle Zuschauern zugelassen.

Ciao.

Danke, vielen Dank.

Tschüss.

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