Bild von Dominik Liss - WordPress Dev
Die Dominik Liss Show WordPress & Business Talks

#032: Wenn die SEO Legende mit WordPress 2024 anfangen würde | m. Christian B. Schmidt

Episode anhören

Überblick

Kann man mit einer WordPress Dienstleistung in 2024 erfolgreich werden? Wann bzw. welcher Content macht Sinn? Wie erreiche ich die Manager von großen Unternehmen?

Genau über diesen Fragen werden wir uns in dieser Episode mit Christian B. Schmidt unterhalten.

Christian ist schon Ewigkeiten in der Branche dabei! Aktuell ist Christian Geschäftsführer von Digitaleffects (SEO Agentur aus Berlin) und parallel dazu hostet Er den SEODRIVEN Podcast (inkl. YouTube Channel)

In diesem Gespräch unterhalten wir uns über folgende Themen:
00:00 Recap
00:47 Intro
03:20 Macht Content Marketing fürs WP Business Sinn?
06:45 Der Fehler bei Content Marketing
11:29 Welches Medium ist das wichtigste?
17:20 Wie würdest Du in 2024 mit WordPress anfangen?
24:50 Wann sollte man aufhören?
32:08 Praxis: Was sollte man am Anfang beachten?
42:08 Wann sollte man mit Content anfangen?
46:55 Manager von großen Firmen erreichen
01:00:33 Bullet Fragen

Christian B. Schmidt
https://www.linkedin.com/in/cbschmidt/
https://digitaleffects.de/
YouTube: https://studio.youtube.com/channel/UC4aS8DITp8yPRu3dzgvrLBQ"> https://www.youtube.com/@seodriven
SEODRIVEN Podcast: https://digitaleffects.de/seodriven/

SEO Check: https://digitaleffects.de/seocheck/

// WordPress Community Gruppe //
https://dominikliss.com/community

Host & Gäste

Profilbild von Dominik Liss Host
Dominik Liss WordPress Dev
Profilbild von Christian B. Schmidt Gast
Christian B. Schmidt Geschäftsführer von Digitaleffects & Host SEODRIVEN Podcast

Video

Ähnliche Episoden

Cover Image

Bist Du eine Sicherheitslücke bei WP Projekten? | m. Herwart Wermescher

Wenn man tägliche Backups erstellt, die Updates regelmäßig einspielt und ein Sicherheits-Plugin installiert, dann ist die WordPress Website sicher... 

Episode anhören
Cover Image

Moderne & Erfolgreiche Freelancing Strategien | m. Nik Zechner

In dieser Episode geht's um's Business! Genauer gesagt um's Freelancing Business.

Episode anhören

Transkript

Ja, um Mark Zuckerberg zu zitieren, dann ist better than perfect oder auf Deutsch im Prinzip gesagt.

Machen ist besser als nichts zu machen oder eben auf die perfekte Idee zu warten.

Man sollte sich ein paar Gedanken machen.

Da haben wir ja jetzt viele Anstöße gegeben, auch in unserem Gespräch.

Aber am Ende, meine Karriere ist immer von dem von der praktischen Erfahrung geprägt gewesen.

Ich habe meinen ersten Job darüber bekommen.

Ich habe meine ersten Kunden darüber gewonnen.

Ich habe mein erstes Geld verdient, weil ich eben Sachen gemacht habe.

Und man kann, wie gesagt, ewig Podcasts hören, Videos schauen, Bücher lesen.

Irgendwann muss man anfangen mit der Umsetzung.

Und nur die wird einen wirklich weiterbringen.

Herzlich willkommen bei der 32. Episode der Dominik Liss Show.

Auf diesem Podcast gibt es WordPress und Business Talks.

Das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig.

Weil jede Episode ist vollgepackt mit Geheimnissen, Storys und Skills der besten Experten aus der WordPress-Branche.

Und das Ziel des Podcasts ist es, dir dabei zu helfen, ein besserer Professional in der WordPress-Welt zu werden.

Deswegen unterhalten wir uns heute mit Christian B.

Schmidt.

Und falls du Christian noch nicht kennst, also Christian ist so, ja, hat den Rang einer SEO-Legende, glaube ich, schon erreicht.

Also er ist von den Anfängen des Internets schon dabei, angefangen von den Zeiten, wo man, wo man sich wirklich auskennen musste technisch, damit man das Internet bedienen kann, bis hin jetzt zu einer erfolgreichen SEO-Agentur Digital Effects.

Da werden wir sehr viel abdecken, was Christian da alles gelernt hat und was er uns alles weitergeben kann.

Und zusätzlich wirst du ihn vielleicht dann auch von den Social-Media-Kanälen kennen, wie zum Beispiel von YouTube.

Da hat er einen großen, gigantischen YouTube-Channel eigentlich schon mit über 700 Videos.

Also Respekt dafür, dass du das so lange schon machst und dass du diese Ausdauer hast.

Und dann hat er noch den SEO-Driven-Podcast.

Also keine Ahnung.

Ich glaube, du deckst so ziemlich jede Ecke ab, die man so abdecken kann.

Aber bevor ich da noch zu viel erzähle, wollte ich dann noch kurz das Thema erwähnen, über welches wir uns unterhalten werden, weil wir werden uns ein bisschen schon über SEO unterhalten.

Aber das Kernthema wird jetzt nicht unbedingt SEO sein, sondern weil Christian mehr im SEO-Bereich sitzt, haben wir uns überlegt, wie wir das in einen WordPress-Kontext verpacken können.

Und danke, dass wir das jetzt so in den WordPress -Kontext verpacken können, weil das Kernthema wird sein, wenn Christian jetzt von Grund aus neu anfangen würde mit deiner Dienstleistung oder mit deiner Agentur, wie würde er das angehen? Also wenn du jetzt, Christian, neu anfangen würdest, wie würdest du das angehen? Und da werden wir von Grund aus von den Details anfangen bis hin zu, wie können wir das dann wirklich umsetzen? Und an der Stelle herzlich willkommen, Christian.

Könntest du dich bitte kurz selbst noch vorstellen, damit dich die Leute ein bisschen besser kennenlernen können? Ja, danke erst mal, Dominik, für die Einladung.

Ich bin Christian B.

Schmidt.

Wie gesagt, ich optimiere seit 1998 Websites und ich glaube, wir arbeiten jetzt auch schon bald 20 Jahre mit WordPress als Content-Management-System in all unseren eigenen Projekten.

Also ein bisschen was mit WordPress habe ich auch zu tun.

Ich bin seit 2005 als Online-Marketing-Berater unterwegs, seit 2010 mit meiner eigenen Agentur Digital Effects und seit 2017, glaube ich, habe ich den SEO-Driven-Podcast, den du ja auch schon erwähnt hast.

Und da würde ich gerne mit der ersten Frage anfangen, so als Einleitung, bevor wir das ganze Thema dann aufschlüsseln im Detail.

Also macht SEO beziehungsweise Content-Marketing im Rahmen einer WordPress-Dienstleistung überhaupt Sinn? Weil es ist ja dann noch schwierig, Themen zu finden, nach denen die Kunden suchen.

Ich glaube, das ist so die Frage Nummer eins.

Nach was sucht man potenziell einen Zielkunde oder Traumkunde und wie kann ich ihn dann am besten abholen? Aber dadurch, dass jeder Kunde ein bisschen so andere Probleme hat, ist es halt schwierig, irgendwie generischen Inhalt zu produzieren, der dann alle potenziellen Traumkunden abfangen kann.

Deswegen so meine erste Frage, so macht es überhaupt Sinn, jetzt mit Content-Marketing groß zu starten, damit man jetzt Kunden ansieht? Hängt natürlich auch davon ab, welche Kunden man ansehen will.

Aber wie siehst du das ganze Thema? Ja, also ich glaube, ein großer Vorteil von WordPress ist tatsächlich, dass eben eine Nachfrage vorhanden ist.

Das ist jetzt kein neues Thema.

Ich habe ja schon gesagt, ich arbeite schon seit Jahrzehnten gefühlt mit WordPress.

Also man kennt es.

Und das ist eine der Grundlagen natürlich für die Suchmaschinenoptimierung, weil die Leute können nur suchen, was sie auch irgendwie kennen, wovon sie schon mal gehört haben.

Natürlich fließen auch Trends in SEO ein, wenn viele Leute nach einer Sache suchen, die sie jetzt eben aktuell irgendwie interessiert.

Aber erst mal, um sich als WordPress-Dienstleister über SEO und Content in einem eigenen Blog zum Beispiel irgendwo sichtbar zu machen und darüber Kunden aufmerksam zu machen, kann es schon gut geeignet sein, weil, wie gesagt, die Grundlage, die Nachfrage da ist und eigentlich jeder schon mal von WordPress gehört hat.

Ich glaube, es ist ja sogar das weltweit am meisten genutzte Content-Management-System.

Das heißt, es gibt Millionen über Millionen Websites, die damit gebaut wurden und dementsprechend auch Millionen über Millionen potenzielle Kunden, die vielleicht Hilfe brauchen, um ihre Website zu pflegen, zu optimieren, weiter auszubauen und so weiter.

Insofern finde ich es schon sehr spannend.

Auf der anderen Seite ist natürlich eine große Herausforderung, dass man viel Wettbewerb hat, weil es ist eben ein etabliertes Thema.

Es suchen schon relativ viele Leute danach.

Und das ist immer so die Kernaufgabe und größte Herausforderung im SEO.

Gar nicht unbedingt mehr so diese technischen Details, so Content-Management-Systeme wie WordPress machen es einem ja auch leicht.

So die wichtigsten Webstandards sind immer erfüllt.

Als ich meine erste Website gebaut habe 1998, musste ich noch HTML lernen und im Prinzip Seiten, einzelne HTML-Dokumente per FTP auf einen Server hochladen.

Das war alles noch eine ganz andere Nummer.

Aber insofern die wichtigsten HTML-Standards und so weiter sind ja eingehalten.

Und dann ist es erst mal wichtig, dass man die richtige Content-Strategie hat.

Also ich bin jetzt in der Richtung kein Content -Profi oder sowas.

Ich betreibe das jetzt nicht professionell, sondern ich mache das alles in meinem eigenen Rahmen.

Also ich mache das nicht als Dienstleistung, weil als Dienstleistung mache ich WordPress -Development und dann auch so eine kurze Aufschlüsselung zum Thema.

Wir werden jetzt zum Beispiel jetzt, wir werden das versuchen so abzudecken, dass jetzt nicht nur sich Leute angesprochen fühlen, die jetzt von Anfang an eine SEO-Dienstleistung im WordPress -Bereich anbieten wollen, sondern vielleicht auch Webdesign oder Development.

Da sind die Konzepte sehr ähnlich.

Also es fühlt sich da nicht irgendwie abgegrenzt, falls du dir zuhörst oder zuschaust, dass jetzt eine SEO-WordPress-Dienstleistung erklärt wird.

Aber den Fehler, den ich zum Beispiel gemacht habe am Anfang, weil man immer so hört, man soll sich ja die Expertise aufbauen.

Wenn man so eine Experten-Image dann hat oder haben will, dann sollte man Content produzieren und so weiter.

Und dann habe ich angefangen, einfach WordPress -Tutorials zu machen und den Leuten erklärt, also ein bisschen so von der technischen Seite so, wie kann man am besten das SSL-Zertifikat installieren? Was sind so die besten Einstellungen in den WordPress? Was sind so beim Hosting, was man beachten sollte und so weiter? Backups und diese ganzen Geschichten auch im Thema Security.

Aber dann habe ich irgendwie gemerkt, dass es dann doch nicht irgendwie Kunden anzieht, die ich gerne anziehen würde.

Also ein Manager bei einer größeren Firma, der wird sich den Content wahrscheinlich nicht anschauen.

Und deswegen würde ich gerne dich fragen, welcher Content macht Sinn, wenn man sich als WordPress-Experte, egal ob jetzt Webdesign, Development oder SEO, in der Online-Welt etablieren möchte? Welcher Content ist da am sinnvollsten und wie kann man da am besten vorgehen? Ja, also erst mal muss man sich natürlich ein bisschen die Frage stellen, welche Zielgruppe will ich erreichen? Du hast das ja eben schon so ein bisschen gesagt.

Wir unterscheiden da und haben uns da so ein bisschen an diesem Modell angelehnt, wo man so in drei grobe Gruppen unterscheiden kann.

Einmal die Kunden, für die man sozusagen eine Full-Service-Dienstleistung anbietet.

Ja, also done for you.

Wir machen alles für den Kunden.

Und das sind in der Regel eben natürlich größere Unternehmen.

Da hat man vielleicht auch gar nicht mit dem Unternehmens-Eigentümer oder dem Geschäftsführer zu tun, sondern mit einer Marketing-Abteilung oder mit einer Entwicklungsabteilung, mit dem mittleren Management.

Und die suchen natürlich nach anderen Dingen als jemand, der jetzt vielleicht seine eigene WordPress-Website zum ersten Mal starten will.

Das wäre zum Beispiel das Gegenteil davon.

Do it yourself.

Ja, also vielleicht jemandem das richtige Know -how mitgeben, so wie du es am Anfang gemacht hast in deinem YouTube-Kanal.

Genauso wie ich es am Anfang gemacht habe mit meinem YouTube-Kanal, wo ich im Prinzip von A bis Z alles erklärt habe, was mit SEO zusammenhängt.

Und das zieht natürlich die Leute an, die dann nach solchen Sachen suchen.

Wie richte ich WordPress ein? Das wird jetzt ein Geschäftsführer oder auch ein Marketing-Leiter wahrscheinlich von einem größeren Unternehmen nicht googeln, sondern der hat im Kopf, ich will ein gewisses Geschäftsziel erreichen.

Ich will online verkaufen.

Ich will meine Leads generieren.

Ich will vielleicht eine gewisse Sichtbarkeit haben oder einen gewissen Traffic generieren.

Und das sind dann vielleicht eher Fragestellungen oder Themen, wo diese Zielgruppe nach sucht.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch so den goldenen Mittelweg.

Ja, das nennen wir dann With You, also der klassische Consulting-Kunde oder Coaching-Kunde heutzutage, der eben sagt Okay, ich kann gewisse Dinge machen.

Aber ich ziehe mir immer den Rat eines Experten dazu.

Jetzt in meinem Beispiel ist das Ich bringe die SEO-Expertise mit und der Kunde setzt dann das vielleicht in seiner eigenen Website um.

Zum Beispiel mit dir, Dominik.

Du bist der WordPress-Experte.

Ich bin der SEO-Experte.

Wir beide gemeinsam könnten jetzt ein mittelständisches Unternehmen beraten, wie man eine erfolgreiche Website aufbaut auf Basis von WordPress und eben mit der Optimierung, sodass sie eben auch entsprechend viele Kunden erreicht.

Und das kann eben dann verschiedene Ausprägungen haben.

Also von Do-it-yourself, Anleitungen, How-tos über Done with you.

Ja, also die Leute, die sozusagen gewisse Teile selber machen, aber eben dann sich die Expertise dazuholen, die einen Coach suchen, einen SEO -Coach, einen WordPress-Coach oder eine Beratung, würde man klassischerweise sagen, bis hin zu Done for you, der klassische Agenturkunde, der eigentlich sagt Okay, wir haben hier ein Budget für unsere Website.

Wir haben hier gewisse Ziele.

Und jetzt suchen wir uns Experten, die uns dann raten, was die richtige Umsetzung ist und die diese dann auch entsprechend direkt für uns umsetzen.

Kurze Unterbrechung in eigener Sache.

Deswegen das Hemd.

Und zwar geht es um die WordPress-Community -Gruppe.

Wir haben jetzt eine Community-Gruppe auf Discord und dort kannst du Antworten auf deine WordPress -Fragen finden.

Du bekommst konstruktives Feedback zu deinen WordPress-Projekten und es gibt regelmäßige Sprechstunden, die ich dort posten werde.

Dort kannst du live deine Fragen stellen oder einfach teilnehmen und suchen, welche Fragen andere Teilnehmer haben.

Dort werden teilweise auch Podcast-Gäste sein, andere Experten aus der WordPress-Branche.

Also da wirst du wirklich cooles Feedback bekommen und coole Antworten auf deine Fragen.

Und das alles ist kostenlos.

Das Einzige, was du machen musst, du musst unten auf den Link klicken.

Dort kommst du zu der Seite, wo du dich anmelden kannst und dann bekommst du die gesamte Anleitung, wie du in der Community-Gruppe beitreten kannst.

Und jetzt geht's weiter mit dem Video.

Und wie wichtig ist in dem Fall das Medium? Weil ich denke mir, okay, man kann Videos produzieren für YouTube, man kann Blogartikel schreiben, man kann Social-Media-Posts produzieren auf Instagram, auf LinkedIn oder man kann auch Artikel, wenn man sich jetzt keinen Blog aufsetzen will, auf Medium schreiben, weil man jetzt schreiben will, aber sich keinen Blog aufsetzen will.

Da gibt es noch unzählige andere Plattformen und Medien, die man verwenden kann.

Und macht das einen Unterschied, abhängig von der Zielgruppe, abhängig von den Leuten, die man erreichen will, welches Medium man verwendet? Oder ist das eher so, ich habe meine persönliche Präferenz, ich fühle mich mit dem wohl und deswegen mache ich das? Oder sollte man das irgendwie abhängig von den potentiellen Leuten machen, die das hören sollten? Ja, also meiner Erfahrung nach, ich bin am Anfang, sage ich mal, auch so ein bisschen dem Trugschluss zum Opfer gefallen.

Jeder ist heutzutage auf jeder Plattform und das stimmt sicherlich auch ein bisschen.

Ich beobachte das aber zum Beispiel immer in meinem persönlichen Umfeld.

Ich kenne natürlich auch viele Leute, die in der Branche arbeiten, auch in der Familie.

Meine Frau arbeitet ja auch bei mir in der Agentur.

Aber nur, weil vielleicht auch der Marketingleiter auf Instagram ist oder die Geschäftsführerin auch auf TikTok ab und zu browst, heißt das nicht, dass sie sich dort auch geschäftlich und beruflich informieren wollen oder fachlich.

Ja, insofern, ja, man kann diese Zielgruppen in allen Formaten und auf allen Plattformen sicherlich irgendwo erreichen.

Aber das Nutzungsszenario ist dann doch ein bisschen ein anderes.

Ja, also deswegen würde ich schon schauen, abhängig von der Zielgruppe.

Ich denke, YouTube ist schon gut geeignet für diese Do -it-yourself-how-to.

Also wenn man jetzt eher Kurse verkaufen will oder ja, so Workshops oder Anleitungen für Leute, die dann lernen, es selbst zu machen und vielleicht, sage ich mal, einen dreistelligen, maximal niedrig vierstelligen Betrag ausgeben können für so einen Kurs oder ähnliches.

Dann kann es gut geeignet sein, auf YouTube zum Beispiel solche Inhalte zu verfassen.

Auch der eigene Blog kann immer oder die eigene Website kann natürlich auch ein gutes Medium sein.

Newsletter, die klassischen Social-Media-Kanäle, wo sich eben, sage ich mal so, Selbstständige oder ich nenne sie auch manchmal Glücksritter heutzutage.

Ja, jeder will ja jetzt im Internet wieder reich werden.

Das kenne ich noch von ganz früher.

Ja, im Internet Geld verdienen.

Das sind alles so die Leute, die versuchen, dann natürlich möglichst viel selbst zu machen und wenig Geld haben.

Je höher wir dann quasi in dieser in dieser Kategorie der Zielgruppe kommen, auch von den Budgets her, desto schwieriger wird es an diese ranzukommen.

Also gerade jetzt die Marketingleiter vielleicht von einem größeren Unternehmen oder einem größeren mittelständischen Unternehmen mit hunderten Mitarbeitern, vielleicht tausenden oder hunderttausende Mitarbeitern, die wird man jetzt nicht unbedingt auf TikTok für sich gewinnen können.

Das ist so meine Erfahrung.

Deswegen sind wir da auch von unserer Content -Strategie und den Formaten so ein bisschen geschwenkt, mehr in Richtung LinkedIn, mehr in Richtung Podcast, also auch Audio-Podcast, weil eben das vielleicht Umfelder sind, wo sich die Leute auch beruflich herumtreiben.

Und dann kommen natürlich noch ganz andere Formate wie Webinare und Konferenzen dazu, die eben auch eher einen beruflichen Charakter haben.

Also man muss sich immer die Frage stellen, wo informiert sich die Person während der Arbeitszeit? Weil ein angestellter Marketing-Entscheider oder IT-Entscheider in einem Unternehmen, der wird jetzt sich nicht die Nächte und die Wochenenden auch noch mit all diesen Themen herumschlagen.

Das sind eher die Selbstständigen.

Und die Selbstständigen sind aber dann vielleicht eher in den Bereichen Do-it-yourself und Done -with-you angesiedelt, wohingegen eben dann sozusagen in dem Bereich der höheren Budgets und eben dieses Done-for-you-Prinzips der klassischen Agenturleistung hat man es mehr mit Angestellten zu tun.

Und die beschäftigen sich dann vielleicht, wie gesagt, mal damit, dass sie sagen, ich buche mal ein Seminar, ich gehe mal zu einer Konferenz.

Ich höre vielleicht auch mal neben der Arbeit ein Podcast oder so was.

Aber die sind jetzt nicht so, dass sie dann ihre Freizeit und die Freizeitmedien sind dann eher klassische Social Media wie TikTok, Instagram, YouTube, dass sie in ihrer Freizeit dann auch noch nicht genug kriegen können von diesem Thema.

So zumindest meine Erfahrung.

Und so versuchen wir dann eben unsere Formate auch entsprechend strategisch auszurichten.

Genau.

Und Newsletter zum Beispiel kann auch in allen Bereichen gut funktionieren.

Aber das sind so die Sachen.

Okay, man muss sich immer die Frage stellen, wer ist meine Zielgruppe und in welchem Szenario konsumiert die solche Inhalte? Und da darf man sich auch nicht zu sehr, gerade jetzt in diesem deutschsprachigen Bereich, zu sehr auch so von den amerikanischen Vorbildern abhängig machen, weil die Kultur doch eine ziemlich andere ist, muss man sagen.

In Amerika ist ja Hassel, Hassel, Hassel.

Ja, da haben die Leute drei Jobs und definieren sich nur über ihre Arbeit.

So gefühlt hier im deutschsprachigen Bereich.

Da, da lobt man sich schon noch.

Auch die Trennung von Arbeit und Freizeit und Familie und Beruf versucht man schon auch noch mal ein bisschen getrennt zu haben und nicht 24-7 nur sozusagen der Karotte hinterher zu laufen.

Wobei, wenn man selbstständig ist, dann identifiziert man sich, glaube ich, auch schon sehr stark über die Arbeit.

Hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit man da investiert und was man sonst noch alles so im Real Life macht mit Hobbys und so.

Aber die Gefahr ist groß, dass man sich dann beginnend sehr stark mit der Arbeit so identifizieren.

Wo ich dann auch in dieses Thema gerne umschwenken würde, ist, dass man aus der Erfahrung ein bisschen da ansapfen können, weil du dir schon ziemlich viel aufgebaut hast über die Zeit.

Also du hast, glaube ich, am Anfang dann auch, ich weiß nicht, ob du am Anfang bei, damals gab es ja wahrscheinlich noch keine Agenturen und so in die Richtung, ob du bei einem Unternehmen im geschützten Rahmen dir als erstes Erfahrung geholt hast, Arbeitserfahrung, und dann losgerannt bist in deine eigenen Adventures oder, weil ich weiß, du hast dann angefangen mit Affiliate-Webseiten und solche Projekte zu machen und dann hast du Digital Effects aufgebaut, also eine sehr große, ich weiß nicht, ob es jetzt die größte ist oder eine der größten SEO-Agenturen in Deutschland und in der DACH-Region und mittlerweile wahrscheinlich auch schon international.

Und da würde ich da gerne aus dieser Erfahrung schöpfen, dass, wenn du jetzt von neu anfangen würdest, sagen wir mal, du hast die ganze Zeit im Hinterkopf, hey, ich würde mich gerne selbstständig machen im WordPress-Bereich, ob das jetzt die Skills sind vom Webdesign, vom Webdevelopment oder SEO-Skills, das lassen wir jetzt mal vorne weg, aber wenn du jetzt vom Grund aus von scratch neu anfangen würdest, könntest du da uns ungefähr einen Leitfang geben oder sagen, hey, wie würdest du heutzutage anfangen, also jetzt zum Beispiel im Jahr 2024, weil das Jahr schon sehr nahe ist, sowohl bei der Selbstständigkeit als auch beim Aufbau einer Agentur zum Beispiel.

Ja, also bei mir war es tatsächlich, um nochmal ganz kurz diesen Rückblick zu machen, so, dass ich eben mir zuerst selbst im Eigenstudium sozusagen do-it-yourself, um in diesen Terminologien zu bleiben, die ersten Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Websites aufgebaut habe.

Und ich kam dann aber irgendwann an den Punkt, dass ich mich gefragt habe, okay, wie kann man jetzt damit Geld verdienen? Ja, und dann habe ich recherchiert, habe das Affiliate-Marketing gefunden und hatte das Glück, dass es in Berlin, wo ich gelebt habe, eben eine Firma gab, nämlich die Zahnox AG, was heute Awin ist, dass die eben ein Praktikum anbieten oder einen Praktikanten suchen und so bin ich also dann einmal dort, ich glaube, zwei, drei Jahre eingetaucht in diese Branche, um eben zu verstehen, okay, wie verdienen die Leute Geld? Insofern, je nachdem, wo man gerade steht, ich war da auch noch sehr jung, ja, Anfang 20, wo man gerade steht, sollte man natürlich schauen, gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass man sich irgendwo nochmal in den Windschatten stellen kann und mitlaufen kann, um eben Erfahrungen zu sammeln.

Wenn man jetzt sagt, okay, für mich ist klar, was meine Skills sind, ich habe meine Skills, dann muss man natürlich schauen, ja, was ist wirklich die Spezialisierung? Weil, wie ich schon sagte, sowohl jetzt in meiner Branche, der SEO-Branche, als auch in der WordPress-Branche, die du da wahrscheinlich noch krasser fasst, gibt es natürlich sehr, sehr viel Wettbewerb und sehr viele Anbieter international.

Und wenn man wirklich hervorstechen will in so einer Branche, dann braucht man eine Spezialisierung und im Prinzip ein Thema, was man sich auf die Flagge schreiben kann.

Und das war bei mir auch so in meiner Erfahrung.

Am Anfang bin ich da hergegangen und habe gesagt, ja, ich kenne mich mit Online-Marketing aus.

Ich habe jetzt E-Mail-Marketing gemacht, ich habe jetzt Social-Media-Marketing gemacht, ich habe jetzt SEO gelernt.

Das heißt, Online-Marketing ist so mein Thema.

Mein Netzwerk, was ich mir aufgebaut habe, waren aber auch alles Online-Marketing-Experten.

Also die Leute, die ich durch die Arbeit kennengelernt habe, die ich auf Branchenstreffen oder Konferenzen kennengelernt habe, das waren auch alles Online -Marketing-Experten.

Und ich habe jetzt immer quasi in meinen Social -Medien, dann LinkedIn, früher damals vor allem Twitter und Facebook, reingerufen, ja, ich bin Online-Marketing-Experte, ich bin Online-Marketing-Experte.

Jetzt stell dir mal vor, du stehst quasi auf dem OMR-Festival oder vielleicht auf der D -Mexico und schreist, ich bin Online-Marketing -Experte.

Ja, dann sagen alle anderen um dich herum, ja, ich auch.

Und ab dem Moment, wo ich mich spezialisiert habe und gesagt habe, wir machen SEO, ich bin SEO-Experte, weil wir haben tausende Websites betrieben in den vergangenen Jahren.

Wir haben, wie gesagt, seit 1998 optimiere ich Websites.

Und auch die Kunden haben immer mehr danach gefragt.

Die haben gesagt, okay, ja, Affiliate, das läuft.

Social Media, ja, interessant.

Aber kannst du uns in SEO helfen? Also immer mehr haben nach SEO gefragt.

Und dann haben wir irgendwann die Entscheidung getroffen, okay, wir spezialisieren uns jetzt auf SEO.

Und ab dem Moment, wo ich in meiner Bubble, das ist auch ganz wichtig zu betrachten, in was für einer Bubble ist man selbst unterwegs, in der Online-Marketing-Bubble gerufen habe, ich bin SEO-Experte jeden Tag, ja, durch mein Content-Marketing, kamen dann aus meinem Netzwerk Leute auf mich zu, hey, ja, stimmt der SEO, guck mal, ich kenne dich schon seit 15 Jahren, 10, 15 Jahren.

Kannst du uns da mal beraten? Also so eine Spezialisierung ist immer wichtig.

Und deswegen muss man eben schauen, wer ist in seinem Netzwerk, in was für einer Bubble bin ich persönlich unterwegs? Und ich würde sogar so weit gehen, dass man eben auch aus der eigenen Bubble raus muss.

Das heißt, wir haben dann auch in den folgenden Jahren uns gar nicht so sehr auf Branchen-Konferenzen rumgetrieben, sondern ich bin zum Beispiel auf die ITB gegangen, die größte internationale Tourismusmesse, und habe dort präsentiert.

Wir haben Studien gemacht, wir haben untersucht, welche Tourismusunternehmen sind besonders gut im Online-Marketing und im SEO und haben das präsentiert.

Und haben uns quasi in einer anderen Bubble wieder als Experten positioniert.

Also das ist ganz wichtig zu verstehen.

Wo komme ich ran? Was ist jetzt mein bestehendes Netzwerk? Und gerade wenn ich anfange und vielleicht auch als Solo-Entrepreneur, Freelancer, Berater anfange, dann brauche ich ja im Prinzip nur eine Handvoll Kunden.

Und wenn ich mir über die vergangenen Jahre schon ein gewisses Netzwerk aufbauen konnte, muss ich einfach nur schauen, wie kann ich der Spezi für ein Thema werden in meiner Bubble? Und dann muss ich mein Content-Marketing eben genau dahin ausrichten, dass ich eben für diese Spezialisierung in meinem Netzwerk stehe.

Und dann werden auch Leute quasi automatisch auf mich zukommen.

So war es ja mit meinem Podcast, als ich den gestartet habe.

Da hatte ich die ersten 100 Abonnenten und habe im ersten Jahr mir eben diese 100 Abonnenten aufgebaut, aber auch schon 100.000 Euro an Aufträgen in meine Agentur reingeholt.

Nur dadurch, dass ich den Podcast in Facebook geteilt habe, obwohl ich eben schon 700, 800 Freunde aus der Branche hatte, die dann mitbekommen haben, hey, der Christian, der kümmert sich jetzt um SEO.

Und so konnte ich dann eben die ersten Aufträge da über den Podcast gewinnen.

Und so kann man auch heute sicherlich vielleicht jetzt nicht mehr mit Facebook, sondern man ersetze Facebook durch LinkedIn zum Beispiel, aber so kann man eben auch heute sehr schnell ein eigenes Geschäft und eine eigene Spezialisierung aufbauen.

Ich finde das auch einen sehr praktischen Ansatz, also mit dem zu arbeiten, was man eigentlich schon hat, weil je nachdem, welche Skills man hat, je nachdem, welches Netzwerk man hat, dass man das einfach ausnutzt und das auch gleich dafür verwendet, da Aufträge zu generieren oder ein Business aufzubauen.

Weil wenn man jetzt irgendwo quer einsteigen will oder in einer fremden Branche einsteigen will, dann hat man irgendwie die doppelte Arbeit, die man sich da antut.

Und da finde ich es extrem wichtig, mal zu sagen, wenn das mal nicht klappt oder wenn man so in eine Sackgasse kommt und einfach nicht happy ist mit dem, was man macht oder falsche Entscheidungen am Anfang getroffen hat.

Dadurch, dass du jetzt schon viele Projekte gemacht hast, gehe ich mal stark davon aus, dass du auch einige Projekte beendet hast oder abgeschlossen hast.

Und da wollte ich dich fragen, was sind so die die Merkmale oder wann ist es okay, jetzt ein Projekt oder ein Business oder etwas, was man angefangen hat, das auch zu beenden oder sollte man das um jeden um jeden Cent, den man dann umdreht, den man da bekommt, also wieder reinvestieren, das durchziehen und das durchdrücken, damit man da irgendwann erfolgreich ist oder gibt es ein gewisser Szenario, wo man sagt so Hey, okay, überleg dir mal, vielleicht solltest du da irgendwas wechseln, ein Pivot machen oder das beenden, was Neues anfangen.

Weil das ist oft so eine Grenze, die man sehr schwierig erkennt, wenn man im Moment drinnen ist, aber im Nachhinein ist es so halt voll obvious und so Ah, das hätte ich schon damals machen sollen oder Boah, zum Glück habe ich das zu dem Zeitpunkt gemacht und so weiter.

Hast du da, was kannst du uns da weitergeben an Sachen und Tipps, die man beachten sollte, wenn man sich sowas aufbaut, also wenn man jetzt selbstständig werden will oder sich eine Agentur aufbaut, wann es keinen Sinn mehr macht, wann macht das, wann sollte man wann gibt es diesen Moment, wo man da einfach durchdrücken muss, wo man einfach, obwohl es nicht klappt, da weiter durchdrücken muss und solche Sachen.

Kann man das irgendwie erkennen oder ist das einfach nur Bauchgefühl und mal schauen, was passiert.

Ja, also ich glaube, das wird vielen Selbstständigen so gehen, gerade das, was ich sagte, so wie wir auch gestartet haben, dass man im Prinzip erst mal froh ist über jeden Auftrag und alles annimmt und dann hat man aber irgendwann so ein Gemischtwarenladen und steht halt für nichts.

Man argumentiert dann aber für sich immer, wenn ich den Auftrag jetzt nicht annehme, das ist ja Geld, was mir verloren geht und so standen wir dann halt auch irgendwann da, dass wir eben Social-Media-Aufträge hatten und AdWords-Aufträge und so weiter, Google Ads, aber auch SEO und zu Beginn war es natürlich erst mal schwierig zu sagen, wir verzichten jetzt auf diesen Auftrag.

Zum Beispiel hatten wir für das Deutsche Rote Kreuz gearbeitet und haben dort Google Ads gemacht.

Das war natürlich auch eine super spannende Zusammenarbeit und wir haben uns dann irgendwann entschlossen, halt nicht mehr das weiter zu verfolgen und das ist erst mal, muss man auf was verzichten, aber das ist wie bei so Bäumen.

Ich weiß nicht, ob die Gärtner, ich bin jetzt noch nicht der beste Gärtner, aber man kennt das ja so ein bisschen, man muss so einen Baum auch mal zurückschneiden oder eine Hecke, damit sie dann weiter wachsen kann und so ist es bei uns eben auch gewesen.

Wir haben bestimmt unseren Umsatz mehr als verdoppelt, seitdem wir diese Entscheidung getroffen haben und am Anfang, wie gesagt, ist das immer ein bisschen schwierig und da muss man auch ein bisschen ja bisschen arrogant sein in Anführungszeichen und sagen, okay, ich kenne mich hiermit aus, ich bin gut da drin, ich lehne jetzt die anderen Sachen ab, ich suche die richtigen Kunden, weil auch das ist ja so, man will ja am Ende, also am Anfang versuchst du über dein Netzwerk zu wachsen.

Dann sollen ja daraus Empfehlungen entstehen.

Wenn dich dann aber Leute immer für das Falsche empfehlen, da geht irgendwann dein ganzes Geschäft in die falsche Richtung und das willst du dann auch wieder nicht.

Also insofern, musst du irgendwann die Entscheidung treffen und musst du irgendwann auch mal Einschnitte vornehmen, wenn es so ist, dass du merkst, du investierst immer mehr, immer mehr, aber du kommst irgendwie nicht weiter.

Ich glaube, das ist dann so ein Punkt und so war es bei uns auch.

Wir haben immer wieder Aufträge reinbekommen, aber wir konnten die Kunden nicht so richtig halten, weil wir haben dann gesagt, wie machen wir das jetzt? Wir haben fast fast alles zum ersten Mal gemacht.

Ja, jetzt mach uns mal hier was für Facebook.

Ah, jetzt richte uns mal hier einen Blog ein.

Ah, jetzt mach mal hier AdWords für uns.

Ah, jetzt optimier mal hier einen Online-Shop.

Jetzt optimier mal hier dies.

Du machst alles zum ersten Mal.

Dementsprechend hast du auch sehr viel Aufwand, also deine eigenen Kosten.

Das ist also auch nicht so effizient und nicht so ertragreich und am Ende gesagt, auch ehrlich gesagt, die Arbeit, die du da ablieferst, ist wahrscheinlich auch nicht die beste, die der Kunde dann für dieses Geld bekommen kann und dadurch A, ist der Stress für dich oder war der Stress dann für mich besonders hoch, weil jedes Projekt war neu.

Es kann auch eine Zeit lang spannend sein und sicherlich sollte man am Anfang auch ein bisschen ausprobieren und dann gucken, wo, wenn man noch gar nicht weiß, was soll jetzt meine Spezialisierung sein, dann fängt man halt erstmal an und versucht eine Bubble zu finden, wo man der WordPress -Experte sein kann und dann nimmt man erstmal ein paar WordPress-Aufträge an und schaut, was liegt einem, was macht einem Spaß, wo kommt vielleicht auch immer wieder was, ne? Also auch SEO war jetzt nicht so, dass ich gesagt habe, das ist jetzt unbedingt, das muss es jetzt sein, aber wir haben immer mehr Anfragen dazu bekommen und irgendwann konnten wir dann eben auch sagen, okay, ja, jetzt laufen wir nicht dem nächsten Social -Media-Auftrag hinterher oder wir bieten jetzt nur noch das an und das war dann eben so ein Prozess, der sich da ergeben hat.

Also insofern sollte man sich darauf natürlich einlassen und man sollte auch irgendwann das Gespür dafür entwickeln, habe ich jetzt irgendwann auch mal so Wiederholungen, dass ich Sachen optimieren kann, dass ich etwas besser werde, dass ich vielleicht auch mal was abgeben kann, damit ich nämlich immer alles selber machen muss.

Ja, wenn jeder Auftrag neu ist, muss ich mir entweder für, ja, jedes Thema einen eigenen Spezialisten besorgen oder ich muss es alles selber machen, ja? Weil am Ende muss ich überhaupt erstmal herausfinden, wie.

Ich kann ja jetzt nicht Mitarbeiter sagen, hier, ja, mach mal dies, haben wir noch nie gemacht, aber ich finde es ist schon ein Weg, das wird halt auch scheitern.

Auch das wieder dann, Mitarbeiter einzustellen, denen auch eine gewisse Sicherheit zu geben und die nicht so zu stressen mit, ja, mach du mal und keine Ahnung wie das geht, sondern denen auch einen gewissen Rahmen zu geben, gewisse Prozesse an die Hand zu geben und so weiter.

Also das lernt man dann mit der Zeit und deswegen ist es super wichtig, sich eben auch zu fokussieren und es wird dann auch wieder eine Wachstumsphase geben, wo man dann sagt, okay, jetzt haben wir das hier quasi, ich mag diese Terminologie nicht so gern, weil die so aus diesem Coaching-Bereich kommt, aber jetzt haben wir hier unser Fließband in Anführungszeichen, ja, wir haben jetzt tausend solche, was weiß ich, WordPress-Seiten eingerichtet, jetzt wollen wir aber vielleicht auch mal den nächsten Schritt machen, ja? Und so kann dann ein Geschäft natürlich auch wieder wachsen, dass man dann neue Kategorien, neue Spezialisierungen dazu nimmt, ja? Und ich denke, das ist dann aber eben eine andere Phase, das ist dann eher die Ausbauphase, wenn man einen etablierten Prozess gefunden hat.

Damit wir jetzt auch ein bisschen so in den praktischen Teil eintauchen, damit die Leute dann auch ein bisschen so mitbekommen, so, hey, wir reden jetzt nur theoretisch, wie es eigentlich sein könnte oder wie es bei dir war oder wie es bei mir war und solche Sachen, beginnen wir aber mit der Situation, dass jemand da gerade sich denkt, hey, ich würde gerne mit meiner Selbstständigkeit anfangen, ich würde eine Agentur aufbauen, ich arbeite vielleicht jetzt gerade in einer Agentur, ich arbeite vielleicht auch in einer anderen Branche und würde gerne mit einer WordPress -Dienstleistung anfangen und wie kann man das am besten machen? Also am Anfang ist man sich noch nicht sicher, hat man die richtigen Skills, um etwas anzubieten, wird da überhaupt wer dafür bezahlen, wie kann man die eigenen Kunden finden und so weiter, also wie kann man da von Tag 0 aus die richtigen Steps setzen oder wie würdest du das machen, wenn du heutzutage oder im Jahr 2024 mit deiner WordPress-Dienstleistung anfangen würdest? Also es kommt natürlich ein bisschen darauf an, wo man schon steht vom Skill-Level her.

Wenn ich jetzt schon in einer Agentur arbeite oder in einem Unternehmen und schon mit WordPress zu tun habe, dann ist es natürlich was anderes, als wenn ich jetzt, wie du gesagt hast, aus einer ganz anderen Branche komme.

Dann würde ich natürlich erst mal schauen, dass ich irgendwo entweder im Selbststudium lerne, so wie ich das gemacht habe oder dann im zweiten Schritt habe ich mich ja gefragt, okay, nachdem ich jetzt gelernt habe, wie man Websites bauen kann, kam dann die Frage auf, wie kann man damit Geld verdienen? Und dann habe ich mir eben ein Praktikum gesucht und da hatte ich eben Glück, dass eine Firma, die im Affiliate-Marketing sehr erfolgreich war, in Berlin eben ein Praktikum angeboten hat, das war die Zahnox AG, heute AWIN und dort habe ich dann eben zwei, drei Jahre gearbeitet, um eben richtig einzutauchen ins Geldverdienen im Internet, wie man so schön sagt.

Also dementsprechend entweder schauen, okay, fehlen mir noch gewisse Wissensbestandteile, fehlt mir noch Erfahrung, das ist sowieso das Allerwichtigste, ich kann ganz viele YouTube -Videos schauen, ich kann ganz viele Podcasts hören, ich kann Bücher lesen.

Am Ende kommt es auf die Praxiserfahrung an und aus der Praxiserfahrung entsteht diese Expertise, die ich dann auch selbstbewusst verkaufen kann.

Wenn ich schon 10, 100, 1000 WordPress-Seiten gebaut, optimiert oder, ja, wie auch immer erfolgreich gemacht habe, dann habe ich natürlich ein ganz anderes Standing, auch für mich, von meinem persönlichen Mindset her, wie man so schön sagt heutzutage, dass ich das eben auch mit gutem Gewissen verkaufen kann.

Wenn ich an der Stelle noch nicht bin, dann würde ich erst mal anfangen, eben eigene Erfahrungen mit eigenen Projekten zu sammeln, also mich selbst als Kunden sehen.

So machen wir das auch bei mir in der Agentur immer wieder, weil es natürlich auch in der Arbeit mit Kunden immer Einschränkungen gibt.

Der eine Kunde will das nicht, der nächste Kunde will das nicht und so weiter und so fort.

Und wir schauen dann eben, okay, was können wir für eigene Projekte starten, wo wir wieder eigene Experimente machen können und wieder eigene Learnings aufbauen können und eigene Erfahrungen sammeln können, die wir dann gegebenenfalls wieder an unsere Kunden weitergeben können.

Das heißt, man sollte immer schauen, mindestens die eigene Website brauchen wir ja sowieso, um seine eigenen Dienstleistungen anzubieten, dass man diese eben aufbaut.

Dann sollte man eben schauen, gibt es vielleicht noch andere, von denen ich lernen kann, indem ich für sie arbeite, indem ich mich von ihnen beraten lasse oder wie auch immer.

Und dann würde ich schauen, es gibt immer jemanden, der weniger weiß als man selbst.

Auch wenn wir das jetzt in unserer Bubble WordPress als gesetzt und bekannt und sehr wettbewerbsintensiv ansehen.

Wenn man jetzt 10 Leute auf der Straße fragt, werden wir wahrscheinlich Glück haben, wenn der Einfinder WordPress überhaupt vom Namen her kennt.

Insofern, dein Wissen, wenn du dich mit einer Sache beschäftigt hast, ist immer etwas wert und es gibt immer Leute, die weniger wissen als du über dieses Spezialfeld.

Und damit kannst du immer Wissen und Fähigkeiten anbieten, die andere nicht haben.

Und deswegen muss man sich da auch, sollte man das auch nicht sozusagen zu lange herauszögern.

Und wenn man sich zu Beginn noch unsicher ist, dann sucht man sich einfach in seinem Umfeld vielleicht Unternehmen, Unternehmer, Bekannte, Freunde, für die man das erstmal kostenlos macht oder zum Freundschaftspreis, wo man sagt, hey, ich baue dir eine neue Website.

Ich habe gesehen, deine Website ist super alt oder noch in HTML zusammengeschustert irgendwann mal.

Lass uns das mal so machen, dass du und deine Mitarbeiter das vielleicht selber verwalten können, so wie in Word oder in Office, was am Ende des Tages eben Content Management System wie WordPress ist.

Und diese Dienstleistung erstmal Kunden anzubieten, vielleicht aus dem eigenen Umfeld, da sind wir wieder beim Netzwerk und damit auch Referenzen zu schaffen, weil das ist ja das Nächste.

Die eigene Erfahrung, die eigenen Projekte können Referenzen sein, ganz klar.

So gehen ja auch viele vor, so sind ja auch viele SEOs oder andere erfolgreich geworden, dass andere gesehen haben, hey, die machen da gewisse Sachen, sind damit erfolgreich oder auch in Social Media, Social Media Berater oder Kurse kauft man ja am liebsten von Leuten, die in Social Media schon erfolgreich sind.

Also insofern die eigenen Referenzen, aber natürlich auch Kundenreferenzen, also auch zu zeigen, guck mal, hier habe ich das für die Bäckerei X gemacht, hier habe ich das für das Autohaus Y gemacht.

Das hilft natürlich dann auch andere Kunden zu überzeugen, dann auch Geld dafür zu bezahlen.

Und so sehe ich das im Prinzip so an in drei Schritten.

Erstmal wirklich die nötige Expertise aufbauen durch eben Arbeit, Arbeitserfahrung oder eben eigene Erfahrung.

Dann vielleicht erstmal im Netzwerk günstig oder sogar kostenlos für eben bekannte, verwandte Freunde, die sozusagen solche Projekte umsetzen.

Und dann kommen ja vielleicht auch schon die ersten Erfahrungen und die ersten Kunden auf mich zu.

Wenn ich jetzt für meinen Onkel, der vielleicht ein Autohaus hat, eine coole neue Website gebaut habe, das wird, das bleibt ja, das ist das Schöne an Websites auch, das bleibt ja nicht unentdeckt.

Das werden dann vielleicht andere auch sehen.

Und der Onkel wird vielleicht auch noch ein paar andere Unternehmer kennen und denen sagen, hey, guck mal, ich habe hier eine neue Website, gefällt dir die? Kannst du von dem haben.

Und so kommt man eben in diesen Modus rein.

Und ich denke, viele sind da auch so ein bisschen auf dem Holzweg.

Was ich so mitbekomme, was so in diesem klassischen Coaching, so wirst du Berater und Unternehmer, als allererstes gepredigt wird, ist halt Anzeigen schalten.

Und ich glaube, das ist der absolut falsche Weg.

Weil gerade zu Beginn für Anzeigen muss man immer Geld bezahlen.

Das muss man erstmal haben.

Das kann auch schnell teuer werden.

Man weiß zu Beginn noch gar nicht so genau, was sind die eigenen Kunden? Wer legt sich das alles so strategisch zurecht? Das kann man ja auch gar nicht und sollte man auch gar nicht alles nur theoretisch planen.

Sondern es ergibt sich in der Praxis dann, wie ich schon beschrieben habe, aus meinem Fall, wie es in deinem Fall gewesen ist.

Solche Dinge ergeben sich und entwickeln sich auch.

Und klar kann man versuchen, dann das, wenn man dann eben seinen Prozess gefunden hat, das auch mit Anzeigen zu beschleunigen.

Das ist klar.

Aber ganz zu Beginn würde ich da gar nicht unbedingt darüber gehen.

Sondern eben in der eigenen Bubble, im eigenen Netzwerk die eigenen Erfahrungen aufbauen und dann Stück für Stück weiterkommen.

Und irgendwann hast du 10, 20 Referenzen.

Wenn die mit deiner Leistung zufrieden sind, empfehlen die dich weiter.

Und dann kommst du schon an den Punkt, dass du 6-stellige Umsätze hast.

Dass du vielleicht schon überlegst, jemanden anzustellen oder einen zweiten Freelancer dazuholst, der dir helfen kann.

Und dann kann man natürlich schauen, wie kann man jetzt den Turbo einlegen und noch mehr Kunden gewinnen.

Ich versuche das jetzt so ein bisschen zusammenzufassen.

Also so wie ich das jetzt verstanden habe, bitte korrigiert mich, falls ich das falsch verstanden habe.

Da sollte man als erstes mal an dem eigenen Angebot arbeiten.

Also Angebot meine ich jetzt nicht dieses Dokument, welches man dann an den Kunden schickt und so, hey, so kann ich das Projekt umsetzen.

Sondern das eigene Angebot.

Welche Skills hat man? Was bietet man an? Welche Fähigkeiten bietet man an? Welche Probleme löst man für die Kunden? Und dann einfach so mit dem rausgehen.

Entweder selbst eigene Projekte machen oder kostenlos Projekte machen unter seinem Freundschaftskreis, damit man den Social Proof sammeln kann.

Und dann, wenn man diese Kombination hat aus, ich habe ein Angebot, welches ich weiß, das Unternehmen hilft, weil das ja auch wichtig ist, dass es halt jemandem hilft.

Und es gibt auch Leute, die mich dafür schon bezahlt haben und das ist das Ergebnis dieser Arbeit.

Das ist so die Basis, die man dann haben sollte, wenn man dann wirklich sich etwas aufbauen möchte.

Also so zusammenfassend kann man das auch so verstehen, oder? Ja, ganz genau, ganz genau.

Und Stück für Stück kann man dann natürlich seine Preise erhöhen, kann man sagen, okay, wir nehmen gewisse Beträge im Voraus.

Und all diese Entwicklungen haben wir mit den Jahren auch gemacht.

Ich glaube, der erste Stundensatz war 50 Euro, dann waren es irgendwann 80, dann waren es irgendwie 100, jetzt sind es in der Agentur 156, 25, das ergibt 1250 Euro Tagessatz und wenn jemand mich für ein Coaching oder Consulting oder Workshop bucht, dann zahlen derjenige oder diejenige tatsächlich 300 Euro pro Stunde.

Und das ist ja auch dann eben das Wissen, was man hat und was man übergeben kann in so kurzer Zeit, eben entsprechend wert.

Und ich glaube, das ist auch wichtig, dass man sich eben selbst dieses Selbstvertrauen aufbaut und das kommt eben genau über solche Fälle und über solche Cases und über diese Erfahrung und darüber, dass man eben Dinge wiederholt erfolgreich umsetzen kann.

Und dann kann man auch in wenigen Jahren sich wirklich ein sehr erfolgreiches Geschäft aufbauen.

Ja und jetzt werden wir uns schon langsam dem Ende der Episode nähern, da würde ich gerne noch in deine konkrete Expertise eintauchen und als deine Expertise würde ich jetzt Content bezeichnen, also so ganz groß und ganz grob, weil du hast vorher gesagt, okay, es macht am Anfang überhaupt keinen Sinn, Anzeigen zu schalten fürs eigene Business, wenn man noch nicht wirklich weiß, was man anbietet und für wen und das noch nicht mal Hand und Fuß hat, aber so ähnlich sehe ich das auch ein bisschen so mit Content, also wenn man erst in der Findungsphase ist, dann hört man dann auch immer, hey, man soll Content produzieren, du hörst das ja auch vor allem auch aus den Content Creatoren und aus den Business Influencern aus den USA so, hey, du sollst fünf TikToks am Tag produzieren, das, das und das solltest du machen und das Ganze und macht das überhaupt Sinn am Anfang, wenn man noch in dieser Findungsphase ist, wenn man gerade anfängt, so viel Content und überhaupt Content zu produzieren und wenn ja, welcher Content macht da am meisten Sinn? Weil ich setze das jetzt sagen wir mal in den gleichen, in die gleiche Box wie Anzeigen schalten und ja, das ist auch einfach Aufmerksamkeit irgendwie bündeln, generieren und neue Aufmerksamkeit schaffen und neue Augen irgendwie auf den Business zu lenken und mit welchem Content kann man da am besten anfangen, sollte man mit Content anfangen und ja, wie siehst du das alles? Ja, wie gesagt, ich glaube für die ersten Kunden braucht man nicht mal eine eigene Website, da braucht man ein Netzwerk, das ist immer das Allerwichtigste Natürlich kann man sich ein Netzwerk auch über Content aufbauen, also es ist immer ein bisschen individuell, muss man natürlich schauen Ich war jetzt schon sehr, sehr früh dabei, hab wie gesagt als ich Teenager war angefangen mein Netzwerk in der Internetbranche aufzubauen und so ist es ja bei vielen heute auch schon heute vielleicht noch viel mehr, als ich 16 war, hatte ich das erste Mal Zugang zum Internet, das ist ja heute, mein Sohn ist 8, der hat schon seinen Sprachassistenten da, der hat 24-7 Zugang zum Internet quasi Insofern macht es natürlich Sinn, sein Netzwerk so früh wie möglich aufzubauen, wenn man sich noch unsicher ist, kann man schon auch mit Content starten, aber man sollte das dann eben als, sag ich mal, These und Test betrachten, also die These, okay, Wordpress SEO interessiert die Leute oder eben was weiß ich, das Wordpress Webdesign oder Plugins Programmieren oder ähnliches und dann sollte man eben gucken, wie viel kommt da zurück, wenn ich eben über diese Themen spreche und so gehen ja auch viele Content Creator heran, dass sie eben Testballons fahren und versuchen eben, das kommt ja wieder aus der Praxis, wie ich schon sagte, wenn man eben die ganze, wenn man nicht praktiziert, dann kommt halt auch nichts bei raus, ne Also es kann schon eine Mischung sein, aber ich glaube, ganz zu Beginn braucht man jetzt nicht unbedingt schon Content, wenn es sich dann herauskristallisiert, in welche Richtung es geht, dann kann Content natürlich helfen, auch vor Anzeigen, ne, weil dann kann ich darüber sprechen, guck mal, ich hab die für das Autohaus, um bei dem Beispiel zu bleiben, die Website gebaut, ja, sowas bei LinkedIn zu posten, kann nicht schaden, ja, zum Beispiel, wenn man dort ein entsprechendes Netzwerk hat oder auch eben dem eigenen Umfeld zu publizieren, vielleicht kann man auch eine Case Study draus machen, vielleicht kann man, hat man auch neues Framework angewendet, ja, also zum Beispiel bei uns ist gerade so der Shift von Elementor zu Cadence, ja, in unseren eigenen Projekten, ja, früher hat man alles mit Elementor gemacht und das wurde dann immer größer und schwerer und klobiger, ne und dann hab ich irgendwann auch mal hier in meinem Podcast mit einem WordPress SEO-Experten gesprochen und der hat gesagt, ah, ich mach alles nur noch mit Cadence, ist viel schlanker und baut auf dem WordPress eigenen Blöcken auf und so weiter, ja, ist nicht so eine Parallelwelt und solche Dinge, darüber kann man ja auch schreiben, wenn man sagt, okay, so hab ich für ein Autohaus eine Website in WordPress mit Cadence gebaut, ja, das kann schon als Case Study dienen, aber auch als Content, letzten Endes, ja, und kann entsprechend schon andere, die in dem gleichen, ja, Mindset sind oder die gleiche Interesse haben, schon mal anziehen und deswegen Content kommt ja auch darauf an, wie man ihn gestaltet, gerade in Social Media ist ja alles auch sehr kurzlebig, ich sag mal, das Internet vergisst zwar nie, aber in Social Media schon, also das, was ich vor drei Monaten gepostet habe, das sieht ja kein Mensch mehr, jetzt auf LinkedIn oder Twitter oder sonst sowas, dementsprechend kann man da schon auch ein bisschen experimentieren und, ja, auch ein bisschen ausprobieren, auch was den Content anbelangt.

Weil du hast doch am Anfang erwähnt, also ich betitel es mal als diese drei Ideen, done with you, done for you, done with you and do it yourself, so in die Richtung, und ich glaube die meisten, die jetzt eine Dienstleistung anfangen im WordPress-Bereich, werden wahrscheinlich das für jemanden machen wollen, also es werden, glaube ich, die wenigsten in dieser Lage sein, dass, okay, ich produziere einen Inhalt und dann, ja, mach das selbst oder ich coache dich gleich, weil am Anfang hat man einfach noch nicht die Erfahrung, dass man jetzt da coach werden kann und die meisten werden da in diesem done for you-Bereich sein, wo die einfach ein ganzes Projekt für eine Firma umsetzen.

Da habe ich zum Beispiel jetzt persönlich das Problem gehabt, dass ich jetzt zum Beispiel angefangen habe, Content zu produzieren, auf YouTube zum Beispiel zum Thema Tutorials und so weiter, aber dann bin ich erst später draufgekommen, nach, keine Ahnung, 200 Videos, dass, okay, das ist irgendwie so eine ganz andere Zielgruppe oder ich habe mir da jetzt eine neue Zielgruppe aufgebaut, weil die Zielgruppe war jetzt die do it yourself oder done with you mit den YouTube-Tutorials, aber done for you, also wir haben es schon ein bisschen noch am Anfang angeschnitten, also es wird jetzt, glaube ich, kein Manager jetzt irgendwie YouTube-Tutorials suchen, wie man sich SSL-Zertifikate installieren kann und wie kann man die Leute dann erreichen, wenn man schon sagt, so, okay, ich weiß, für welchen Markt ich das machen will, ich weiß, welche Skills ich haben will, aber wie erreiche ich dann die Kunden, wenn zum Beispiel contentmäßig das nicht geht oder gibt es vielleicht Contents, der funktioniert, weil, wie gesagt, okay, LinkedIn wäre wahrscheinlich besser als jetzt TikTok, weil das mehr business-gebunden ist als Freizeit, aber gibt es dann auch irgendwie Möglichkeiten, die Manager oder die Projektmanager von den größeren Unternehmen zu erreichen, damit man da noch so ankommt, wie man ankommen möchte.

Also auch, wenn ich bei LinkedIn dann ein How -to über SSL installieren bei WordPress poste, wird es auch ja diesen Manager nicht interessieren, aber was interessiert Manager? Letzten Endes sind die Zahlen getrieben in der Regel und haben gewisse Ziele und Umsatzziele oder ähnliches, das heißt, wenn ich jetzt aber bei LinkedIn poste, wie ich dem Autohaus geholfen habe, was weiß ich, 100 Autos über ihre Website zu verkaufen, dann bin ich schon wieder eher an dem Punkt, also ich denke, da geht es weniger um das Wie, sondern da, also wie haben wir das jetzt gemacht, wie haben wir jetzt diese WordPress-Seite konfiguriert und optimiert, sondern geht es eher um den Outcome oder über das Was, was kam bei heraus so, also orientiert am Ergebnis und dazu kann ich dann auch ein Webinar zum Beispiel wieder anbieten, also ich könnte einen Post machen und sagen, hier, ich habe dem Autohaus geholfen, diesen Erfolg zu erreichen, diese Ziele zu erreichen und hier in dem Webinar zeige ich, wie wir es gemacht haben und dann kann ich wieder sagen, okay, ich transportiere meine Expertise und das ist schon auch so, dass die Leute sich natürlich das auch, also auch bei mir war es ja so, dass mein How -To-Content schon geholfen hat, weil mein Netzwerk gemerkt hat, ich kenne mich damit aus, ich weiß, wovon ich spreche, ich bin nicht nur ein Salesman, sondern ich bin auch fachlich sozusagen, habe die Expertise, die fachliche Expertise und für den Verkauf brauchst du am Ende schon beides, wenn du es ehrlich betreiben willst und wenn du beides transportieren kannst, dann ist das auf jeden Fall gut und man kann es ja auch so sehen, Dominik, du hast ja eine neue Zielgruppe erschlossen, die von dir Dinge lernt und die dich offensichtlich als Experten sieht, das heißt, du kannst natürlich auch diese Zielgruppe als Erweiterung deines Geschäfts sehen und sagen, ja, diese Leute konsumieren die Inhalte schon von mir, den könnte ich vielleicht tatsächlich auch Education verkaufen.

Es muss also nicht unbedingt schlecht sein, es ist halt die Frage, in welche Richtung will man und wie viele Dinge kann man sozusagen gleichzeitig machen.

Am Ende für ein stabiles Geschäft langfristig gesehen ist es natürlich auch immer gut, wenn man mehrere Einnahmequellen und verschiedene Einnahmesäulen hat und deswegen ist es schon spannend, sich dann auch an diesem, ja, an diesen Säulen zu orientieren.

Mit dem done for you kann man schnell viel Geld verdienen, in Anführungszeichen, da reichen mir ja eine Handvoll Kunden, um auch auf 100.000 Euro zu kommen, relativ easy.

Wenn ich aber dann schaue, okay, vielleicht ist mal die wirtschaftliche Situation schwierig, dann haben diese Unternehmen nicht mehr diese Budgets zur Verfügung, dann gibt es aber vielleicht wieder mehr Leute, die sich versuchen, selbstständig zu machen, weil sie vielleicht ihren Job verloren haben oder weil sie generell einen anderen Lebensstil anstreben.

Also es gibt immer so Phasen, wo das eine oder das andere gut funktioniert.

Deswegen bin ich auch kein Freund davon, sich zu stark einzuschränken.

Ja, also so eine Fokussierung oder so eine Spezialisierung kann ja an verschiedenen Ebenen passieren.

Ich sehe das immer so auf zwei Achsen mindestens.

Das eine ist die fachliche Spezialisierung und das andere sind die Branchen.

Ja, das wird ja auch viel propagiert, sag ich mal, in diesen ganzen, wie werde ich jetzt selbstständig, wie werde ich jetzt Coach oder irgendwas.

Mach am liebsten was ganz Spezielles für eine ganz kleine Zielgruppe.

Ja, aber da muss man eben auch aufpassen, dass es nicht zu klein wird.

Ja, also der Total Addressable Market.

Ja, also wie viele Leute kann ich wirklich erreichen? Wie groß ist der Markt am Ende? Der muss natürlich auch was hergeben.

Ja, wenn ich jetzt nur WordPress Websites mit Cadence für, weiß ich nicht, Nagelstudios in Rostock mache, ja, dann gibt es vielleicht, ich weiß nicht wie viele Nagelstudios oder in Berlin Spandau oder sowas.

Also, dann kann ich wahrscheinlich die Anzahl meiner Kunden an einer Hand abzählen und für die wird es natürlich auch nicht so witzig sein, wenn ich jetzt für deren ganzen Wettbewerber das wiederum mache.

also deswegen haben wir uns irgendwann entschieden, wir spezialisieren uns auf der fachlichen Seite.

SEO sind aber Branchenoffener.

Wir haben natürlich gewisse Schwerpunkte, E -Commerce, Travel, B2B, aber das sind so die generellen großen Bereiche und haben nicht gesagt, wir machen jetzt nur noch SEO für Zahnärzte, weil das wäre uns dann zu eingeschränkt gewesen, weil wenn dann mal, wir haben das jetzt schon mit Corona mitbekommen, in der Pandemie, wir hatten viele Tourismuskunden.

Ich hatte ja erzählt von der ITB, dass wir dort Vorträge und Studien präsentiert haben.

Hatten wir viele Tourismuskunden und durch so einen unvorhersehbaren Umstand kann dann plötzlich deine ganze Branche wegfallen und was machst du dann? Also insofern kann man sich auch überlegen, ich mache WordPress, aber alles, aber dann halt nur für Zahnärzte meinetwegen, aber dafür kann ich dem Zahnarzt vielleicht mehr verkaufen oder ich mache halt Online-Marketing oder ich bin die Internetagentur.

Das ist auch nochmal ein spannender Punkt.

Kleinere Kunden brauchen eher Full Service.

Also die kleineren Kunden wollen eher ein Anbieter haben, die das Internet für sie machen.

Das heißt, die wollen eine Agentur haben, die für einen relativ überschaubaren Betrag die Website macht, das Social Media, das SEO und am besten noch den Newsletter.

Je größer die Kunden werden, haben die zwar auch dann solche großen Agenturen, aber wir haben die Erfahrung gemacht, desto spezialisierter werden dann auch die Anbieter.

Und spätestens diese große Agentur, die vielleicht Mercedes beauftragt, die hat dann auch wieder in ihrem Netzwerk Spezialisten, die dann SEO, Social Media und so weiter machen.

Also da, es ist schon sehr interessant, sich damit zu beschäftigen, wer ist eigentlich meine Zielgruppe? Wenn es eben eher kleine Unternehmen sind, dann muss ich vielleicht auch eine größere Palette an Dienstleistung anbieten, weil der Zahnarzt wird jetzt nicht nur, was weiß ich, die Python Programmierung von mir haben wollen oder sagen wir mal jetzt einfach gesagt, das WordPress Plugin, weil nur mit dem Plugin von dir Dominik, kann der ja gar nichts anfangen.

Der braucht ja auch noch die WordPress-Seite, da muss dann Inhalt drauf, also wie du schon gesagt hast, dann fängst du plötzlich an, auch Texte für den einzustellen oder vielleicht im schlimmsten Fall noch zu schreiben, weil er eben jemanden braucht, der die Website für ihn betreut.

Und so muss man sich eben so ein bisschen da herantasten und diese Erfahrung sammeln und sich das vielleicht auch tatsächlich mal aufzeichnen oder aufschreiben und mal überlegen, okay, wo an diesen Achsen kann ich mich orientieren, was ist meine fachliche Spezialisierung, was gibt es für Branchen und wie kann ich da ein Match finden, was mich nicht zu sehr einengt, wo ich aber trotzdem eben wie gesagt ein gutes Match habe.

Was ich da einfach als einen sehr, sehr coolen und mega hilfreichen Tipp finde, ist einfach das, was du schon vorher gesagt hast, dass ihr dann einfach auf die Konferenz gefahren seid von der Tourismusindustrie und da einfach Vorträge gehalten habt, wo ihr dann wirklich physisch vor Ort seid, ihr könnt dann mit den Leuten reden und das muss ja nicht alles online passieren, also wir sind jetzt alle so online getrieben, weil das einfach sehr kosteneffizient ist, also man muss jetzt nicht so viel Geld investieren wie, hey, man fährt irgendwo in eine andere Stadt hin, bucht sich eine Übernachtung und dann bereitet man noch wochenlang eine Präsentation vor, damit man dort vortragen kann und damit man dann mit den Leuten reden kann, also das Investment von Online-Content ist halt viel geringer als physisch irgendwo hinzufahren, aber es hat auch sehr viel Potenzial und hat sehr viele Benefits, da wirklich die Leute vor Ort kennenzulernen, weil viele fahren einfach zu Konferenzen, vielleicht schauen einfach nur YouTube-Videos zum Spaß online oder schauen sich LinkedIn einfach nur zu schauen, hey, wem kann ich da gratulieren zu dem Jubiläum bei einer Firma oder so, aber die informieren sich dann wirklich miteinander.

Oder wo kann ich jetzt nächstes Arbeiten? Genau, voll.

Und das habe ich auch, das hast du mir den Tipp einfach gegeben letztens, wo wir da geredet haben, im Vorbereitungscall, dass es einfach ja, auch die Manager, dass die einfach dann auch auf Weiterbildungen fahren, auf Konferenzen und so weiter und dort auch gerne sind, also da wiederhole ich jetzt einfach nur das, was wir vorher gesprochen haben, aber das finde ich auch jetzt einen mega hilfreichen Tipp, den viele, glaube ich, dann auch unterschätzen.

Ihr macht ja regelmäßig auch Webinare, hast du vorher gesagt, und die Webinare funktionieren ja so, dass die Leute bei euch eine Website einreichen können und ihr gebt denen wirklich konstruktives Feedback und da wollte ich dir jetzt im Anschluss dann auch gerne, bevor wir zu den Bullet-Fragen kommen, den Spotlight geben, falls du etwas promoten möchtest, kannst du gerne das Webinar promoten, kannst du auch andere Sachen gerne promoten, also dass wir euch die Leute erreichen und was die Leute von euch bekommen könnten.

Ja, tatsächlich, vielleicht auch zu den Webinaren nochmal, da suchen wir uns auch oft Medienpartner, also wir machen gar nicht so viele Webinare bei uns selbst, sondern dann eben bei anderen, ja, bei anderen Partnern.

Ich hatte zum Beispiel eine Medienpartnerschaft, da haben wir zwar keine Webinare gemacht, aber mit der T3N, da habe ich jede Woche eine SEO -Kolumne veröffentlicht, da konnten die T3N -Leser auch ihre Websites einreichen mit Webhostern, mit anderen spezialisierten Dienstleistern, wir können auch gerne mal ein Webinar zusammen machen.

Wenn jemand SEO-Tipps zu seiner eigenen Website haben will, dann kann er einfach auf digitaleffects.

de slash seocheck gehen und seine Website dort einreichen, da gibt es dann ein paar Fragen zu beantworten und mit etwas Glück kriegt man dann einen Termin mit mir und kann dann in so einem Video-Call eben entsprechende konstruktive SEO-Tipps aus der Praxis direkt mitnehmen.

Ja, und ansonsten natürlich den SEO-Driven Podcast immer gerne hören.

Wer sich so ein bisschen ein Ohr quasi an der SEO-Schiene haben will, um da nichts zu verpassen, dort interviewe ich selbst regelmäßig auch Inhouse- Experten aus der Branche, die eben dann, was weiß ich, bei Kärcher arbeiten oder ich hatte jetzt Kleinanzeigen, was eben als eBay-Kleinanzeigen war und so weiter und so fort.

Also ganz viele Unternehmen, das sind eben wiederum solche Entscheider, die vielleicht auch mal eine Agentur beauftragen.

Also ich habe zum Beispiel auch in einem Projekt zusammen mit einem WordPress-Experten gearbeitet, das war so ein bisschen wie diese Kombination, die ich vorhin beschrieb.

Es gab einen WordPress-Experten, der hat das Magazin sozusagen gebaut für das Unternehmen.

Es gab mich als SEO-Experten, ich habe sozusagen die Content-Strategie und die SEO-Strategie betreut und die Umsetzung aus SEO-Sicht begleitet und so kann man eben auch solche Kooperationspartner finden und sein Netzwerk erweitern.

Es wird auf jeden Fall alles unten verlinkt sein in der Beschreibung.

Vielen, vielen Dank, dass du uns jetzt das alles weitergegeben hast.

Also wenn sich irgendwer melden will für ein Webinar, dann wird das auch unten verlinkt sein.

Oder den SEO-Driven-Podcast kann ich auch empfehlen, da habe ich mich in ein paar Episoden reingehört und war mega spannend, mega interessant.

Vor allem die Episode, wo die jetzt letztens, glaube ich, rausgekommen ist, wo über deinen Entstehungsweg da, wo ihr euch unterhalten habt, also mega spannend, wie du gesagt hast, wie du am Anfang einfach, wie es einfach schwierig war, auch das Internet einfach zu bedienen.

Also solche Kleinigkeiten und deswegen ist es sehr so Augenöffnen, so wie viel hat sich in der Zeit eigentlich alles getan.

Am Ende stelle ich dann auch immer so gerne so drei Bullet-Fragen.

Da sage ich einfach das Erste, was dir in den Kopf schießt und dann gehen wir gleich zur nächsten Frage.

Wenn es Digital Effects nicht gibt oder wenn es SEO nicht gibt, wenn es keine Affiliate -Webseiten gibt und so weiter, was wird dein Alternativberuf? Darf es online sein? Sorry.

Dann wäre ich, würde ich versuchen, Content Creator zu sein.

Okay.

Im Kontext WordPress, was ist das nervigste WordPress-Feature? Oh, da gibt es eine ganze Menge, gerade aus SEO-Sicht.

Die Tags zum Beispiel, auch Kategorien kann man oft nicht so richtig gut benutzen.

Anhangsseiten, die generiert werden, wenn man ein Bild hochlädt.

Generell, dass man am Anfang einstellen muss, dass die Bilder nicht in so chronologischen Ordnern organisiert werden, warum auch immer das jeweils Sinn gemacht hat.

Also so ein paar Sachen aus WordPress-SEO-Sicht klicken wir immer durch.

Und am anderen Spektrum, was war so dein letztes Erlebnis, dein Aha-Erlebnis, wo du überrascht warst, dass WordPress das auch kann? Also ich habe tatsächlich vor gar nicht so langer Zeit eine neue WordPress -Seite gestartet.

Vielleicht auch noch so ein Mini-Plug.

Wir haben uns so ein Camper-Van gekauft und weil ich eben so Content verliebt bin, haben wir da quasi auch so eine kleine Influencer-Brand draus gemacht.

Familie mit Bulli.

Und da habe ich eben auch eine WordPress-Seite gestartet und ich war wieder total überrascht und auch begeistert, wie einfach und schnell das geht.

Vor allem jetzt auch, wie gesagt, wir haben im Business-Kontext sehr viel mit Elementor gearbeitet und es wurde immer fummeliger.

Jetzt mit dem neuen Editor, sozusagen der ehemalige Gutenberg-Editor mit den Blöcken und so weiter, vielleicht noch mit Cadence als Erweiterung.

Das ging super leicht von der Hand und hat richtig Spaß gemacht.

Und die Seite ist in Google auch schon schnell zu finden gewesen.

Also da haben wir jetzt glaube ich gerade den ersten Monat mit über 1000 Klicks aus Google allein geknackt.

Und ja, also es funktioniert einfach immer noch und das hat mich echt begeistert, dass nach 20 Jahren WordPress im Prinzip ja immer noch gut funktioniert.

Gibt es noch irgendeine finale Message, die du an die Zuschauer und Zuschauerinnen beibegeben möchtest? Ja, um Mark Zuckerberg zu zitieren, dann ist better than perfect.

Oder auf Deutsch im Prinzip gesagt, machen ist besser als nichts zu machen oder eben auf die perfekte Idee zu warten.

Man sollte sich ein paar Gedanken machen.

Da haben wir ja jetzt viele Anstöße gegeben, auch in unserem Gespräch.

Aber am Ende, meine Karriere ist immer von der praktischen Erfahrung geprägt gewesen.

Ich habe meinen ersten Job darüber bekommen, ich habe meine ersten Kunden darüber gewonnen, ich habe mein erstes Geld verdient, weil ich eben Sachen gemacht habe und man kann, wie gesagt, ewig Podcasts hören, Videos schauen, Bücher lesen.

Irgendwann muss man anfangen mit der Umsetzung und nur die wird einen wirklich weiterbringen.

Ja, das kann ich nur bestätigen.

Also Objekte, die sich nicht bewegen, bleiben stehen.

Genau.

Und Objekte, die sich bewegen, bewegen sich nicht vielleicht unbedingt von Anfang an in die richtige Richtung.

Aber zumindest kannst du dann viel leichter die Richtung ändern, wenn mal die Bewegung da ist.

Und das finde ich, dass es ein sehr guter Abschluss ist für die Episode.

Vielen, vielen Dank, dass wir uns heute einfach über diese Themen unterhalten konnten.

Hat mega viel Spaß gemacht.

Bin schon sehr aufs Feedback gespannt.

Und ja, dann bleiben wir in Kontakt und wir hören uns.

Super, vielen Dank!.