Christoph Daum ist zurück, und zwar als erster Gast überhaupt, der zum zweiten Mal im Podcast ist. Die letzte Folge über den Weg vom Junior- zum Senior-Entwickler kam richtig gut an, und aus dem Gespräch danach ist gleich das nächste Thema entstanden: Vibe Coding wurde am Anfang noch belächelt, mittlerweile schreiben viele Entwickler aus Christophs Umfeld kaum noch selbst Code. Keine YOLO-Entwicklung, aber wie setzt Du KI als Entwickler sinnvoll und vor allem sicher ein?
Christoph arbeitet seit über zehn Jahren hauptberuflich mit WordPress und ist bei Coding Pioneers tätig. Er nimmt Dich mit auf seine eigene KI-Reise: vom ersten Agentic-Coding-Versuch mit Copilot bis zum durchgeknallten Premium-Budget in einer Woche, über eigene PHPCS-Sniffs und Skills bis zu Self-Hosted-Modellen.
Eine Episode für alle, die KI-Tools nicht nur mal ausprobiert haben, sondern wirklich in ihren Workflow integrieren wollen.
Unser Gespräch deckt folgende Themen ab:
00:00:00 Intro & Wer ist Christoph?
00:05:15 Vibe Coding ist tot, es lebe Agentic Coding
00:23:23 Templates zähmen die KI
00:46:49 Kundendaten gehören nicht in die KI
01:06:28 Fable 5: Braucht das noch wer?
01:19:38 20 neue Repos, ganz ohne Tippen
01:33:28 KI-Revolution in der WordPress-Branche
Christoph Daum:
https://www.linkedin.com/in/christoph-daum/
https://christoph-daum.de/
https://coding-pioneers.com/
Christophs Tools & Repos aus der Episode:
Template Repository für WordPress-Projekte: https://github.com/apermo/template-wordpress/
Quote-of-the-Day Plugin (Proof of Concept): https://github.com/apermo/quote-of-the-day
Coding Standards: https://github.com/apermo/apermo-coding-standards
Anonymizing WordPress Database: https://gist.github.com/apermo/9510d2f2a1976517a847ec2dadd0596b
Link zu der genannten Youtube Influencerin: https://www.youtube.com/@albertatech
Link zu meinem Body Refactoring: https://github.com/apermo/bodyrefactoring
Claude.md Schnipsel: https://christoph-daum.de/ki/claude-md-schnippsel-384/
Weitere Quelle aus dem Gespräch:
Should I Work For Free (Flowchart von Jessica Hische): http://shouldiworkforfree.com/deutsch.htm
4.7 Hack: https://www.wordfence.com/blog/2017/02/rest-api-exploit-feeding-frenzy-deface-wordpress-sites/
"Bleibt alles anders" von Herbert Grönemeyer: https://www.youtube.com/watch?v=0wkcoQ5OgWY&list=RD0wkcoQ5OgWY&start_radio=1&pp=ygUfYmxlaWJ0IGFsbGVzIGFuZGVycyBncsO2bmVtZXllcqAHAQ%3D%3D
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Host
Gast
Diesmal haben wir eine ganz, ganz besondere Episode, weil wir haben zum ersten Mal einen zweiten Gastauftritt.
Weil heute reden wir wieder mit Christoph Daum und die letzte Episode ist ziemlich gut angekommen, weil da haben wir darüber gequatscht, wie diese Reise von Junior zum Seniorentwickler verläuft und was man da alles mitnimmt, wie man sich entwickelt und so weiter.
Die Episode werde ich natürlich unten verlinken in der Beschreibung und in den Show Notes.
Und dann haben wir weiter gequatscht und dann haben wir uns gedacht so, eigentlich verändert sich jetzt ziemlich viel in der ganzen IT-Welt, da kommt die AI dazu, es gibt jede Woche gefühlt neue KI-Tools, die man einbauen könnte und verwenden könnte.
Und am Anfang war ja das Vibe-Coding, das wurde ja immer so belächelt, so auf die Art.
Und jetzt mittlerweile, wenn ich so mit anderen Entwicklern spreche aus der Branche, da nehme ich mich auch dazu, da höre ich immer wieder so, ja eigentlich programmiere ich ja nicht wirklich mehr seit ein paar Monaten, weil die Tools einfach schon so gut sind, aber wir unterstützen da jetzt keine YOLO-Entwicklung oder so, sondern wir wollen in der Episode schon erzählen, hey, wie kann man die KI-Tools sinnvoll einsetzen, um sicher zu programmieren, um gute Ergebnisse zu liefern, damit das nicht verloren geht.
Also das sehen wir gerade, sehen einen Wandel von dem ganzen Beruf und darüber werden wir uns heute mit Christoph Daum unterhalten.
Herzlich willkommen bei der 85. Episode der Dominik Liss Show.
Auf diesem Podcast geht es um WordPress und Business Talks, d.
h.
wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig, weil in jeder Episode entpacken wir die Skills, Stories und Geheimnisse der besten Experten aus der WordPress-Branche Und das Ziel des Podcasts ist, dir dabei zu helfen, ein besserer Professional in der WordPress-Welt zu werden.
Christoph, herzlich willkommen.
Freut mich sehr, dass du heute wieder da bist.
Ich meine, ich habe dich auch letztes Mal kurz vorgestellt.
Ich glaube, wenn da jetzt Leute zuhören und dich in den letzten Episoden kennengelernt haben, dann wissen die schon, wer du bist.
Aber für die Leute, die da jetzt zum ersten Mal reinhören, bitte kannst du dich kurz vorstellen und dann tauchen wir gleich ins Thema an.
Ja, hallo, ich bin der Christoph, ich komme aus Deutschland, wie man an meinem Hochdeutsch vielleicht erkennt, bin 45 und mache seit 25 Jahren irgendwas mit dem Internet und seit über zehn Jahren mache ich Vollzeit WordPress.
Und erstmals gratuliere, weil du bist ja seit Längerem an einem, wie soll ich das sagen? Du bist sehr fit unterwegs in letzter Zeit und schaust auch sehr auf die Gesundheit.
Und ich glaube, wenn man das Video anschaut, wo wir uns das letzte Mal mit erhalten haben, dann sieht man schon eine sehr positive Weiterentwicklung.
Vor allem der Bart ist auch länger.
Das stimmt, aber ich gucke gerade auf das Video von der letzten Episode.
Acht Monate und das Gesicht ist ein anderes.
Ja, also, das wird, glaube ich, ein Thema für eine dritte Episode.
Wir kommen als Plan.
Aber ja, schauen wir mal, was in den Kommentaren zurückkommt, und die Leute, ob die Leute mehr darüber erfahren möchten.
Aber ja, so gefühlt ist halt dieses Vibe-Coding, sage ich jetzt mal, das kann man ja auch auf verschiedene Art und Weise beschreiben.
Also das kann man ja auch Entwicklung mit AI-gestützte Entwicklung mithilfe von Agents oder sowas beschreiben.
Also gibt es ja viele Wege, um das zu umschreiben.
Aber mittlerweile ist es ja nicht so, dass das so, es wird manchmal schon schief angeschaut, aber wenn du mit den Entwicklern sprichst, dann merkst du, okay, diese Tools haben sich bereits etabliert.
Jeder hat das in seinen Prozessen drinnen.
Jeder verwendet irgendwie Claude Code oder Cursor oder andere Coding Agents und das ist, finde ich, eine mega, mega schöne und sehr positive Entwicklung.
Aber man muss da natürlich darauf achten, weil da jetzt andere Risiken am Horizont sind, wie zum Beispiel Datensicherheit, wie Code Quality.
Es gibt viele Bugs in der Software, die wir halt täglich verwenden, egal welche das ist, wo du merkst, hey, das hat wahrscheinlich irgendwer schnell überhaupt gecodet und hat das nicht gut genug getestet.
Und wie war da so deine Erfahrung, wo du die AI-Tools, die ganzen Agents und Modelle und so weiter für dich entdeckt hast, weil das ist ja auch so eine Entwicklung.
Du probierst das mal aus und dann siehst du, aha, das ist schon was Sinnvolles.
Und dann so überlegst du dir, hey, wie kann ich das bei mir in der Arbeit einsetzen? Wie kann ich das bei Hobbyprojekten einsetzen zum Beispiel? Und dann reift dieser ganze Prozess aus, diese Tools zu verwenden.
Und wie war dieser Entwicklungsweg für dich? Also, zum Ersten, der Begriff, den ich für den Bereich mittlerweile gerne benutze, ist agentic coding, weil dieses Vibe-Coding hat immer noch irgendwo so ein Geschmäckle, Und das fühlt sich an wie, ich mache ja gar nichts, sondern ich sage, mach mal, dass das bei agentic Programming auch manchmal der Fall ist.
Lassen wir mal dahingestellt sein.
Der Unterschied, da habe ich jetzt ein Video von einer ehemaligen Entwicklerin von Google gesehen, die sehr aktiv bei YouTube ist.
Den Namen fällt mir gerade nicht ein.
So leicht glielande Haare.
Stolpert, glaube ich, jeder mal über sie drüber, der bei Social Media aktiv ist.
Und sie hat das so ein bisschen unterschieden.
Vibe Coding ist wirklich, man gibt sich dem Flow hin und lässt alles machen.
Und Agentic Programming ist eher, der Entwickler gibt noch die Richtung vor und lässt die Implementation von der KI machen.
Und deswegen habe ich ja auch gerade nochmal geguckt – ach, guck, da steht auch das Datum – im September haben wir uns getroffen für die letzte Episode, und meine Reise mit Agentic Programming in der Gänze ist im November, Dezember gestartet.
Da hat mir ein Arbeitskollege gesagt, hey Christoph, stell mal Co-Pilot um auf Agentic und nicht mehr auf, ich glaube, Question oder so was war der Standardmodus vorher, und stell da mal Claude als Modell ein.
Und damit habe ich die Software geschrieben, mit der ich dann am Ende auch mein Fitnessprogramm erstellt habe.
Findet man übrigens auch auf GitHub, unter dem Link packen wir mal in die Show Notes.
Und das hat am Ende des Tages dazu geführt, dass ich dann sehr viel in Freizeit mit Claude rumgespielt habe und dieses Projekt vorangetrieben habe, bis ich dann, ich glaube, am 8. Januar die Mitteilung vom Co-Pilot bekommen habe, ihr Co-Pilot-Premium-Budget ist aufgebraucht.
Ups! Da hatte ich dann innerhalb von einer Woche mein Premium-Budget durchgeballert, was ich für die Arbeit hätte gebrauchen sollen.
Kann ja mal passieren.
Kann ja mal.
Das ist eben das Schwierige, dass wenn du dann mal schnappst oder diesen Bug halt schnappst oder dich da reinlässt, dann ist es so, als hättest du eine neue Abhängigkeit.
Ja.
Oh, das geht, das geht, das geht und man kann noch das damit machen und dann versuche ich das und dann kann ich das dafür einsetzen.
Und das ist so ein Rabbit Hole, wo man sich da reingeben kann.
Und da gehen die Credits halt sehr schnell weg.
Gut, bei Co-Pilot waren es keine Credits, sondern Requests.
Das heißt, ein Request war, ich glaube, 100 Requests waren drin und die habe ich innerhalb von einer Woche durchgeballert.
Weil ich überhaupt nicht drauf geachtet habe, war dann halt auch sehr albern.
Ich habe mir Rückfragen gestellt oder ein Pull-Request erstellen lassen, was ich heute auch noch tue, aber in dem Moment, wo das halt aus einem Credit-basierten Budget rausgeht, ist das was anderes, als wenn das aus einem Request-basierten Budget rausgeht.
Und kurz danach haben wir dann von der Firma mit einem Claude-Abo angefangen und da habe ich dann auch neben den beruflichen Projekten auch die privaten Projekte mit vorangetrieben.
Das, was ich definitiv an der Stelle sagen kann, Claude hat ja zwei Premium-Abo- oder drei Premium-Abo-Größen.
Professional für 20, Max für 100 und noch ein großes Max, was es dann allerdings in dem, wie heißt das, im Team-Abo gibt's die große Größe nicht.
Und das, was ich sehr schnell gemerkt habe, das Professional für 20 ist für mich in meinem Arbeitsalltag in der Firma zu klein, weil ich da innerhalb von einer Stunde an das 5-Stunden-Limit rankomme und das Max-Abo ist von der Größe her so, dass man sich Mühe geben muss, an das 5-Stunden-Limit daran zu kommen.
Es geht, habe ich ausprobiert, aber es ist nicht die Regel.
Ja und da, ich glaube der größte Skeptizismus, wenn ich das jetzt mal so beschreiben kann, ist ja oft dann auch, vor allem wenn wir halt im deutschsprachigen Raum sind, ist es oft die rechtliche Perspektive.
Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel mir Zeit sparen möchte in der Arbeit und das für Arbeitszwecke verwenden will, also so agentic programming, es sei das jetzt mithilfe von Claude Code oder Cursor und so weiter ist das mal dahingestellt, aber alle diese Tools funktionieren auf eine Art und Weise sehr ähnlich.
Und da ist einerseits halt dieser Punkt, darf ich das, weil vor allem wenn das jetzt Code ist für ein Kundenprojekt.
Ich meine, bei WordPress haben wir noch diesen Benefit, bitte nicht zitieren, wir sind beide keine Rechtsanwälte, das habe ich jetzt.
Genau, hier ist ja gerade der dicke fette Disclaimer, wir sind keine Anwälte, das ist keine Rechtsberatung, Trademark.
Danke.
Aber wenn zum Beispiel irgendein Code abhängt von WordPress, damit das halt funktioniert, dann ist es automatisch auch Open Source oder erbt halt die Lizenz bei WordPress.
Somit ist es halt nicht so wie bei einem Projekt bei .
NET oder Java und so weiter, wo wirklich die Erlaubnis, um einen Coding Agent zu verwenden, um den Code an den Agent zu schicken und an die Modelle selbst weiter, ist halt immer fragwürdig.
Bei WordPress haben wir das Glück, das ist ein bisschen lockerer, hängt natürlich vom Projekt immer ab, was da genau involviert ist im Code und so weiter, welche Daten da tatsächlich im Code drinnen sind.
Aber das ist halt ein Bedenken, dass darf ich den Code verwenden bei einem Model, aber Andererseits verwenden wir ja auch IDEs, wie phpStorm, wo wir denen auch vertrauen müssen, hey, machen die irgendwas komisches im Hintergrund oder nicht? Der Code liegt meistens auf einem Hosting-Anbieter, bei einem Server.
Es ist im Git-Repository, manchmal Bitpocket, manchmal GitHub, manchmal was anderes.
Also der Code ist ja eigentlich schon verstreut auf mehrere Services.
Aber einfach sich darüber gar keine Gedanken zu machen, ist ja auch verkehrt.
Und das sollte man so nicht machen.
Und wie ist dein Zugang dazu, weil das war so am Anfang mein Bedenken, okay, wenn ich jetzt so einen Coding Agent verwende, dann läuft das ja teilweise über die Infrastruktur, wo der Agent läuft, weil das ist ja manchmal auch ein Third-Party-Service, und dann wird der Code ja noch an ein Model weitergeschickt, damit das dort verarbeitet werden kann mit dem gesamten Kontext und so weiter, und hast du dir da arbeitstechnisch Gedanken dazu gemacht oder verwendest du diese Tools hauptsächlich für private Hobbyprojekte? Durch unseren Kunden haben wir Vorgaben.
Wir benutzen ausschließlich Projekte, wo festgelegt ist, dass keine Trainingsdaten daraus abgeleitet werden.
Sprich, wir nutzen das bezahlte Cloud, wir benutzen bezahltes Gemini, aber nicht das Gemini über das Web-Interface, weil das Trainingsdaten erhebt und bei meinen privaten Projekten hatte ich Gemini Code Assist als Review-Tool im Einsatz hatte, Schrägstrich habe, denn vor ein paar Tagen, kurz vorm WordCamp Europe, kam die schöne Mitteilung, dass das Tool Mitte Juli deaktiviert wird für den kostenlosen Betrieb und nur noch für Organisationen als bezahltes Abo-Modell zur Verfügung steht.
Und da hatte ich auch Firmen intern angefragt, weil ich das sehr geschätzt habe, dass man dort ein Code Review machen konnte.
Da war die ganz klare Ansage, Gemini Code Assist erhebt Trainingsdaten, dementsprechend ist es raus.
Und das ist bei uns die Regel.
In der Firma wird nichts genutzt, was Trainingsdaten erhebt.
Privat in meinen Hobbyprojekten, die ich in Open Source, also in öffentlichen Repos auf Gitterbliegen habe, Also da ist mir das schon egal.
Das, kleine Ergänzung an der Stelle noch, es gibt Geschäfts-, oder eine berufliche Zweige, wo es sehr restriktive Regeln gibt, also Bankwesen, Anwaltswesen und andere Sachen, also alles, die irgendwo mit sensiblen Daten arbeiten, da ist auch die Software mit sensibel zu betrachten.
Und da ist es teilweise so, dass die entweder gar nicht mit KI arbeiten dürfen oder nur mit lokalen Modellen arbeiten dürfen, sodass die Modelle gar nicht nach außen irgendwie kommunizieren können.
Und da bin ich ein bisschen froh, dass wir nicht in diesen Branchen arbeiten.
Denn als mir das passiert ist, dass im Januar das Budget voll war, bin ich dann einmal auf Co-Pilot, also auf Co-Pilot mit Chetchipiti zurückgesprungen und das fühlte sich an wie ein Sprung in die Steinzeit.
Wo Opus mir vorher in einem Prompt die Arbeit von Stunden erledigt hat, habe ich dann nachher JGPT-Copilot gesagt, hey, verändere mal die Farben, bitteschön.
Es hat ungefähr eine gedauert.
Ich habe die Farbwerte teilweise mit Suchen und Ersetzen selber angepasst.
Und ich glaube, ohne Co-Pilot wäre ich nicht nennenswert langsamer gewesen.
Das wäre eine typische Aufgabe für einen Junior-Entwickler gewesen, der sich da mal ein, zwei Stunden hätte dransetzen dürfen.
Ja, und das ist eigentlich auch schwierig anzuschätzen, wie sich das alles entwickelt, weil es entstehen dadurch neue Potenziale, aber noch neue Probleme, weil das, was du jetzt angesprochen hast mit dem, das hätte auch ein Junge machen können, die haben, glaube ich, noch schwieriger den Einstieg gerade ins Berufsleben, weil die Agentic Tools fürs Programmieren sind ja mega hilfreich, wenn du schon fünf Jahre plus das machst, was du machst, weil du genau weißt, was du brauchst.
Du ersparst dir einfach die Tipparbeit, die immer, die mit der Zeit einfach mühsam wurde, wenn du das zum zehnten oder zum hundertsten Mal nochmal abtippen musst.
Und wenn ich mir denke, wenn ich das aber nicht gemacht hätte, dann hätte ich ja nicht gelernt.
Somit, wenn jetzt zum Beispiel ein Junior Developer daherkommt und der sich in einem Beruf einlernt und er gleich dieses Tempo aufgesetzt bekommt mithilfe von den Coding Agents Arbeit zu leisten, dann ist das irgendwie so einerseits, wie sollen die lernen das und wie sollen die einschätzen, ob das richtig oder falsch ist.
Und das kreist halt gerade so herum.
Also wenn wir jetzt für alles AI verwenden, dann haben wir später, dann sind später die Junior Entwickler, werden dann nicht zu Senior oder es kommen keine neue nach und so weiter.
Und das ist halt ein bisschen so ein Dilemma, das wir jetzt haben, siehst du, weil letztens haben wir uns darüber unterhalten, die Reise vom Juniorenntwickler zum Seniorentwickler und dieser Entwicklungsweg, der verändert sich jetzt rasant, also ich weiß nicht genau, welche Auswirkungen das haben wird, aber es wird nicht so sein wie früher.
Hast du da schon Einblicke, wie man das ungefähr sehen kann oder ist es einfach noch zu früh zu sagen, welche Auswirkungen das haben wird auf den ganzen IT-Markt aus der Perspektive von Programmierern.
Kurze Unterbrechung in eigener Sache, weil falls dir die Podcast-Episode, der du jetzt gerade zuschaust oder zuhörst, gefällt und du keine andere Podcast-Episode mehr verpassen möchtest, weil mit den Algorithmen weiß man ja nie, manchmal spielen die einem ein Video aus und manchmal verschwindet das im Internet-Ether, dann würde ich dich herzlichst zu dem WP Office Newsletter einnahmen, weil in dem WP Office Newsletter bekommst du Recaps aus den letzten Wochen und da gibt's Zusammenfassungen von den letzten Podcast Episoden, Livestreams, Tutorials und Vlogs und ich verspreche dir eine totale Unregelmäßigkeit, weil ich bin kein Roboter.
Ich werde maximal eine E-Mail im Monat verschicken, wenn nicht weniger, aber dafür ist das alles schön kompakt in einer E-Mail zusammengefasst und dadurch wirst du natürlich die weiteren mega interessanten Podcast Episoden in den Postfach bekommen und keine weitere Episode verpassen.
Falls du aber nicht so oft von mir hören möchtest, aber mich trotzdem unterstützen möchtest, dann wäre ich dir extrem dankbar, wenn du den Podcast in deiner Podcast App deiner Wahl bewerten könntest, wenn du mir so ein Review abgeben könntest.
Ich weiß, bei manchen Podcast Apps ist es ziemlich versteckt, aber das wird mir enorm viel weiterhelfen, um einfach neue Leute zu erreichen.
Und wenn du jetzt zum Beispiel zuschaust auf YouTube und nicht im Podcast hörst, dann hinterlass bitte einen Like, einen Kommentar und das wird mir um Welten weiterhelfen.
Den Link findest du natürlich unten in der Beschreibung.
Vielen Dank dafür und jetzt geht weiter mit der Podcast-Episode.
Die werden auf die eine oder andere Art und Weise irgendwann aufwachen und im schlimmsten Fall auf der Strecke bleiben.
Ich habe sogar eher das Gefühl, dass das größere Problem bei den Intermediates liegen wird.
Es wird Intermediates geben, die den Sprung relativ zügig zum Senior schaffen.
Die sind dann auch wieder fein raus.
Und es wird die juniorigeren Intermediates geben, die dann teurer sind als der Junior, aber auch schon festgefahrener als der Junior.
Ich glaube, dass diese Gruppe von Intermediates, die ein bisschen zu festgefahren im Kopf schon sind, dass die mit das größte Problem haben werden.
Aber das wird eine lustige Zeit, dass das, was man definitiv sieht, ist, viele Firmen schreiben im Moment keine Stellen aus und besetzen die natürliche Fluktuation nicht nach.
Und ich bin gerade sehr froh, dass ich nicht Junior bin und einen Job habe, wo mir das Gesamtpaket gefällt.
Ja vor allem, da kannst du ja auch die Tools viel besser verstehen, was die machen und viel besser auch instruieren.
Und wenn wir jetzt so in die Praxis eintauchen, was das eigentlich bedeutet, diese Tools zu verwenden, weil du wirst ja nicht einfach Claude-Code aufmachen und sagen, hey, mach mir das und das und quasi YOLO entwickeln, sondern du hast ja gewisse Prozesse bei dir schon nicht eingestellt, aber halt integriert, wo du halt einfach viel sinnvoller mit dem neuen technologischen Wandel in Form der KI-Tools halt arbeiten kannst.
Und kannst du uns da vielleicht mitnehmen, weil das Ding ist, es gibt ja noch keine wirklichen Standards, wie man mit den KI-Tools arbeiten sollte, weil das ist so neu, es entwickelt sie sich jede Woche weiter und so weiter.
Es gibt gewisse Patterns, die sich mittlerweile herauskristallisieren.
Aber könntest du uns sagen, welche Patterns du für dich mitgenommen hast und welche sehr gut sind, wenn man diese auch im Blick hat und bei sich selbst einsetzt beim Programmieren? Also das eine, was ich mittlerweile durchgehend mache, ist, dass ich mit dem Planungsmodus anfange und im Planungsmodus erstmal das Ganze soweit fein schleife, wie es nötig ist.
Und wenn ich ein komplett neues Projekt starten möchte, habe ich mittlerweile Template Repositories angelegt.
Natürlich auch ein firmeninternes Template Repository, was ich jetzt nicht teilen kann, aber ich habe auch für meine privaten Plugins ein Template WordPress Repository angelegt, was wir dann in den Shownotes verlinken können.
Und in diesem Template Repository ist schon mal die ganze Grundarbeit drin.
Da ist eine gewisse Grundstruktur drin, da sind Analyse-Tools wie PHPCS, PHPStan, ESLint, Unit Test, Player Test, alles drin, ebenso GitHub Actions.
Und als ich das Teil fertig, Software ist nie fertig, als ich die erste Version soweit hatte, dass ich damit glücklich gewesen bin, habe ich mal als Proof of Concept einen Zweizeilenprompt geschrieben.
Der Zweizeilenprompt hieß, ich möchte ein Quote-of-the-Day-Plugin haben, damit es möglichst einfach ist als Shortcode.
Es soll jeden Tag für jeden User den gleichen Quote-of-the-Day liefern und an jedem folgenden Tag soll das Quote-of-the-Day ein anderes sein.
Das waren knappe zwei Zeilen.
Die eine kleine Ergänzung, die ich dann dazu gepackt habe, nutzt mein Template.
Den Link dazu können wir auch in die Show Notes packen.
Das ist reiner Proof-of-Concept, das sollte nie weiterentwickelt werden.
Das Teil hat Unit-Tests drin, das Teil hat Playwright-Tests drin, obwohl es nicht im Prompt gewesen ist, weil es halt im Template drin war.
Und das ist verdammt wertvoll, denn über diese ganzen statischen Analyse-Tools und Linting-Tools, die ganzen Fehler, die ganzen Sachen, die dann vielleicht auch persönliche die Präferenz sind, die werden von den ganzen Analyse-Tools abgefangen, bevor die KI sagen kann, hey, ich bin fertig.
Da kommt dann in dem Moment, wo er committen möchte, die Meldung von PHPCS, nee, das ist nicht so formatiert, wie ich das haben möchte, nee, das darfst du nicht, nee, das darfst Und dann dreht er seine Schleifen, bis der Code dann dem entspricht, was man selber haben möchte.
Ja, und dann hast du auch viele von solchen Sachen, dadurch, dass WordPress an sich open source ist.
Es gibt wahnsinnig viel Dokumentation dazu.
Es ist ja auch nach sehr vielen WordPress Daten trainiert worden.
Also, anders gesagt, viele Modelle wurden halt auf WordPress Daten trainiert, weil das so leicht zugänglich ist.
Und das ist halt einerseits auch ein großer Vorteil, weil dann kannst du zum Beispiel sagen, hey, ich würde gerne bei dem Projekt WordPress-Coding-Standards verwenden und nicht die allgemeinen PHP-Standards.
Und ich bin mehr zum Beispiel dem Cursor und ich habe das zwar noch nicht in ein Repo gepackt intern, aber ich habe mir meine Projekte durchanalysieren lassen, die ich über die letzten Jahre gemacht habe und halt gewisse Patterns, weil jeder Entwickler verwendet sich dann so eigene Patterns, zum Beispiel du stehst gerne Service-Klassen, um die Logik da reinzupacken oder um Daten aus Datamang abzugreifen und so weiter, also jeder hat so eine eigene Art, wie er dann die Projekte aufsetzt, Ordnerstrukturen und so weiter, welche Naming-Conventions und so das.
Im Allgemeinen gibt es allgemeine Coding-Styles und Conventions, aber jeder Entwickler hat zu seinen Einheiten und das hat mir mega geholfen, einfach alle Projekte einmal durchzuscannen, dem zu sagen, hey, erstell mir eine Anleitung oder gewisse Regeln, wie ich persönlich arbeite und pack das in Cursors, in das zum Beispiel Regeln, pack das in ein Markdown-File und pack das in die Regeln, damit du dann weißt, hey, wie sollst du neue Features entwickeln Oder, ja, ich belasse es mal dabei.
Und deswegen meinte ich auch am Anfang, dass jeder arbeitet dann auf seine Art und Weise irgendwie eigen.
Aber gewisse Patterns kann man schon erkennen.
Das heißt, du hast bei dir auch quasi so eine Doku geschrieben, wie du, oder generieren lassen, wie du arbeitest.
Und das verwendest du dann jetzt für alle Projekte und du referenzierst das einfach über ein Repo auf GitHub zum Beispiel.
Ja, also ich habe eine globale Plot Markdown Datei, wo halt ein paar persönliche Präferenzen drin sind.
Den einen Absatz kopiere ich dir gleich nochmal raus, dass wir den auch mit in die Shownotes aufnehmen können.
Den habe ich von einem Bekannten mal gekriegt und den Absatz Das fand ich sehr hilfreich und sehr sinnvoll.
Prioritize clean solutions, always recommend the clean maintainable solution, be honest about trade-offs, don't just fulfill requests, explain the why, help me to understand.
So ein bisschen mehr, den kopiere ich dir gleich rüber, damit wir den aufnehmen können.
Das hilft halt durchaus, an der Stelle, an der einen oder anderen Ecke, den Code besser zu machen.
Was ich zum Beispiel gesehen habe bei meinem Body-Refactoring-Projekt, er hat ganz viel Code, wenn du es nicht von vornherein sagst, schreibt er lieber neu, als bestehende Funktionen wieder zu verwerten.
Und das ist halt dann ein Problem.
Und wo du zum Thema Coding-Standards gerade angefangen hast, ich habe meine eigenen Coding-Standards geschrieben.
Die basieren natürlich auf den WordPress-Coding-Standards.
Sie haben eine sehr große Anlehnung an die Yoast-Coding-Standards, Implementieren oder nutzen dann Slevomat und noch so ein paar andere Regeln, aber ich habe dann auch eigene Sniffs mit Plot geschrieben und da sind zum Großteil persönliche Präferenzen drin.
Zum Beispiel mag ich Die nicht.
Ich bin halt einfach irgendwie damit aufgewachsen, dass es Exit heißt.
Dementsprechend habe ich einen Sniff drin, der Die durch Exit ersetzt und auch immer die Klammern dazu setzt.
Persönliche Präferenz.
Aber auch Sniffs, die eine gewisse Relevanz haben, dass ich kein Include in meinem Code haben möchte, sondern dass ich Require voraussetze.
Ich möchte, dass der Code knallt und nicht einfach still und irgendwie falsch funktioniert.
Eine kurze Zwischenfrage.
Was meinst du mit Sniffs? Weil der Begriff ist mir jetzt neu.
Okay.
Die PHPCS Coding Standard, jede Regel, die dort definiert ist, ist ein Sniff.
Das heißt, wenn du zum Beispiel drin hast, dass du Yoda Conditions… Yoda Conditions ist ein Sniff.
Yoda Conditions ist bei mir nicht drin, dementsprechend habe ich das dann rausgeschmissen.
Lass mich mal eben ganz schnell hier in die Doku reingucken, was ich zum Beispiel drin habe für Custom Sniffs.
Einen Sniff, den ich auch zum drin habe.
WordPress macht gerne magische Sachen, sodass du Get-the-Title, wenn du nichts angibst, gibt er dir den Title von dem aktuellen geladenen Post-Objekt zurück.
Das ist in der Regel super komfortabel.
Und wenn du den 2020er Christoph fragen würdest, der würde hier stehen, so super geil, perfekt, will ich so haben.
Der 2026er Christoph sagt dir, er hat einen Sniff eingebaut, dass das ein Fehler ist.
In aller Regel funktioniert das ganz wunderbar, außer du hast zwei ineinander verschachtelte Queries und vergisst das WP-Reset-Post-Data.
Dann hast du Fehler, wo du dir die Hölle aus dem Leib debuggst, weil du keine Ahnung hast, warum dort immer der falsche Autor dargestellt wird, bis du einmal verstanden hast, warum.
Und das sind so Sachen, die ich dann als eigene Sniffs definiert habe.
Ein anderer Sniff, den ich eingebaut habe, ist Commented-out-Code.
Commented-out-Code ist bei mir nur erlaubt, wenn darüber ein Kommentar hängt, warum.
Also warum der Code nicht gelöscht ist.
Und dafür habe ich mir halt dann eigene Regeln geschrieben.
Bis pre-KI habe ich bei sowas, wenn ich was haben wollte, dem Coding-Standards-Team vom WordPress im Ohr gelegen, bis ich dann irgendwelche Sniffs bekommen habe, weil ich sie nicht selber schreiben konnte.
Einen habe ich gekriegt und ja, jetzt schreibe ich die dann selber oder definiere sie selber.
Der Vorteil davon ist, die kann ich dir nicht erklären.
Aber ich muss sie nicht erklären, denn das Schlimmste, was passiert, ist, wenn sie nicht funktionieren, dass sie ein false positive liefern würden.
Das kann ich identifizieren.
Und wenn ich feststellen würde, sie funktionieren nicht, schalte ich es aus.
Dann wird halt eine Regel nicht mehr überprüft.
Ja, und das sind oft diese kleinen Sachen, die dann einfach die ganze Arbeitsweise mit den Coding Agents dann schöner machen einfach, weil wenn du es out of the box verwendest, dann ist es halt schwierig.
Ich glaube, das erste Level ist so, okay, ich muss dem doch relativ guten Kontext liefern.
Das heißt, es ist mal gut, mal den ganz, die ganze Codebase mal scannen, zu scannen, wenn das natürlich richtig erlaubt ist und mal so eine Markdownload-Datei erstellen zu lassen von Projekt Overview.
Dann noch eigene Regeln hinzuzufügen, wie man selbst arbeitet und step by step konfiguriert man sich quasi so einen Klon von sich selbst.
Also man hat halt diesen Agent als so eine neutrale Person und man gibt ihm halt immer weiter diese Kleinigkeiten, diese Fähigkeiten oder diese Properties und wie er denken sollte, wie er arbeiten sollte, bis man dann immer zufriedener ist mit dem, was rauskommt.
Und dazu gehören auch zum Beispiel Skills, was in dem Fall, falls ihr noch nur mit Skills gearbeitet habt, also einfach Prompts, die man schnell wieder ausprobieren kann, quasi so längere Prompts oder ein bisschen komplexere.
Und was mir zum Beispiel geholfen hat, ist das, was mega nervig war, was man immer wieder machen musste.
Hey, du hast etwas auf der Stagingumgebung geändert.
Gut, das war ein WordPress-Plugin.
Das heißt, um das zu deployen auf Live-Umgebung, muss man ein Git-Add machen, Git-Commit, dann Version hochdrehen oder davor noch Version in den Plugin-Header hochdrehen, danach eine gescheite Commit-Message schreiben, dann noch Git-Push und dann noch diese Tags, die man erstellt, auch zusätzlich schicken ans Repository.
Und das ist so ein Ablauf, den man immer wieder machen muss und das kann man super in einen Skill packen.
Und der schraubt dir dann auch automatisch die Plugin-Version im Plugin-Header hoch.
Und da liest du auch zum Beispiel das, was jetzt gerade gemacht wurde in dem Chat-Fenster.
Liest das auch mit, fasst das zusammen in einer Comment-Messe.
Und das ist eine Kleinigkeit, aber das erspart einfach so viel Zeit, dass es halt viel angenehmer ist, dann einfach zu oder macht mehr Freude zu arbeiten, weil man halt diese langweiligen repetitiven Sachen nicht mehr machen muss.
Ich kann dir nicht sagen, wann ich das letzte Mal eine Commit-Message selber geschrieben habe.
Ja, also, um dann wieder den Pre-2020er Christoph rauszuholen, also den 2017er, 18er Christoph, der hat auch durchaus mal eine Woche gearbeitet und weil er dann den Branch wechseln musste, wurde eine Commit-Message Work in Progress oder miscellaneous, diverses geschrieben, der natürlich nie aufgelöst wurde, der TempCommit.
Und jetzt, während ich KI schreiben lasse, lasse ich Claude in Atomic Commits arbeiten.
Er schreibt die Commit-Messages als, wie heißt das als Conventional Commits.
Das heißt, alleine anhand der ersten Zeile kannst du sehr gut erkennen, was in dem Commit drin ist.
Und wenn du dann vielleicht, sofern vorhanden, den Body noch anguckst, ist die Commit-Message vollständig hilfreich.
Und das ist ein massiver Vorteil.
Eine Sache an der Stelle, wo du gerade die Skills angerissen hast.
Wir hatten vor einiger Zeit die Diskussion Englisch prompten oder Deutsch prompten.
Und wir hatten da einen externen Experten dazu eingeladen und der hat gesagt, er promptet auf Deutsch und merkt keinen nennenswerten Unterschied.
Und es wäre absolut albern, zum Beispiel den Prompt erst auf Deutsch zu schreiben, ihn dann in DeepL reinzuschmeißen und dann in den Agent reinzuschmeißen.
Ganz kurz, ich habe irgendwo gelesen oder gehört, dass Chinesisch, glaube ich, die Sprache ist, die am wenigsten Tokens verbraucht, wenn man irgendwas prompt.
Ja, aber mein Chinesisch ist so schlecht.
Da prompt ich lieber auf Französisch.
Oder auf Deutsch und dann verwendest du Tokens, um das auf Chinesisch umzuwandeln und dann kannst du weniger Tokens verwenden.
Also das, was bei mir am Ende des Tages hängen geblieben ist, die KI kann sehr gut übersetzen.
Wer schon mal Übersetzung mit KI gemacht hat, wird das auch bestätigen können.
Und natürlich sind 90 Prozent der Trainingsdaten für die meisten Modelle oder 80 Prozent sind Englisch.
Aber bevor man sich dann irgendwo verbiegt und versucht, das Ganze auf Englisch zu prompten, obwohl Englisch nicht die Muttersprache ist und man nicht fließend Englisch spricht, Da ist es effizienter, auf Deutsch zu prompten und dann die KI auch auf Deutsch antworten zu lassen.
Bei mir, weil ich im Arbeitskontext anfange, auf Englisch zu denken, ich prompte auf Englisch und hat aber an der Stelle einfach nur was mit persönlicher Präferenz zu tun und nicht mit Token-Optimierung, da würde bei mir genügend Spielraum für andere Sachen sein.
Da müsste ich auch viel häufiger den Kontext clearen, etc.
Und dadurch, dass man jetzt eigentlich besser, schneller und effizienter wird mit dem Ganzen, weil das ist ja eigentlich das, wo die meisten dann so abhängig davon werden.
So, hey, du kannst jetzt so schnell Sachen machen.
Das ganze Bottleneck, weil vorher war ja das Bottleneck, wenn du dann auch die Systeme selbst umgesetzt hast und selbst programmiert hast, war ja die Tipparbeit immer, das Bottleneck.
Jetzt fällt das weg, aber jetzt ist das neue Bottleneck.
Wie kann ich den generierten Code überprüfen oder wie kann ich das testen? Und es entsteht, da haben wir jetzt nämlich zwei Themen, die jetzt dadurch entstehen.
Einerseits haben wir dann diesen Gap, oder nicht Gap, aber halt diese Zeitspanne, die sich jetzt freischaufelt, von dem, dass wir halt nicht mehr so viel tippen müssen.
Und die Frage ist halt, wofür verwenden wir dann die Zeit, die jetzt frei geworden ist? Ist es einfach nur so mehr auf der Business Seite, hey, verrechnen wir einfach dem Kunden eine höhere Marge und quasi so YOLO oder verwenden wir das, wie das für etwas Sinnvolles, dass wir zum Beispiel jetzt Test schreiben, wofür halt nie die Zeit war, verwenden wir die Zeit um Dokumentation generieren oder um Logs reinzuführen in das Plugin als einen separaten Tab in den Einstellungen, um zu sehen, was macht die API-Anbindung da im Hintergrund und nicht einfach blind darauf vertrauen, weil wenn es einen Fehler gibt, dann wird das schon und wenn es gut geht, dann ist alles gut.
Aber so wirklich wissen tun wir halt nicht, was die API da im Hintergrund macht, die wir angebunden haben.
Und solche Kleinigkeiten, oder keine Kleinigkeiten, das sind so größere Sachen, das ist halt das auf der einen Seite.
Auf der anderen Seite, ja, haben wir halt die Möglichkeit, so Quality Assurance zu machen und halt das besser zu kontrollieren und das Bottleneck, was dadurch entsteht, ist einfach, hier, es wird viel Code generiert, wir brauchen irgendwie effiziente Wege, um das zu kontrollieren, ob das, was generiert wurde, auch gut ist und so gebraucht wird und so weiter.
Und da hast du mir schon vor dem Gespräch einige Sachen erzählt, wie du das machst bei dir, wie du das checken lässt, was generiert wurde.
Machst du das selbst? Hast du eine andere KI, die den KI-generierten Code checkt? Hast du da noch andere Systeme integriert? Ich lasse dich mal auf das Thema los.
Schade, bevor du die Überleitung gemacht hast, wollte ich einfach nur sagen, die kurze Antwort ist ja.
Also die gewonnene Zeit… Ja zum Anspruch mehr Marge für den Kumpel.
Ja, zu allem.
Nein, mehr Marge verrechnen, da wird dir… Manche Kunden werden einem dann einfach den Vogel zeigen.
Das, was halt tatsächlich so ist, ja, Unitests, ja, End-to-End-Tests, ja, PHPCS, hatten wir schon ein bisschen gesprochen, ja, PHPStan, ja, ESLint.
Das heißt, die ganzen statischen Analyse-Tools, die man immer schon mal irgendwo gehört hat, boah, geil.
Also PHPCS hatte ich tatsächlich überall eingesetzt, was dann halt auch irgendwann relativ einfach war umzusetzen, aber so ein Playwright Setup aufzusetzen, was im Idealfall noch in der Pipeline läuft, da hätte ich mir vorab nicht die Zeit genommen, insbesondere nicht bei einem Hobbyprojekt.
Und wie ich ja vorhin gesagt habe, in dem Quote of the Day Proof of Concept ist es drin.
Und das sind alles Sachen, die man jetzt dann einfach mitnehmen kann und dadurch der KI automatisiert auf die Finger hauen kann, dass er sagt, hey, ich habe jetzt hier mein Playwright Setup und das ist mein Shop und ich habe eine Testpipeline, die mir eine Bestellstrecke getestet.
Und durch die Änderung, die du jetzt hier eingebaut hast in deiner Produktkachel, geht die Bestellstrecke nicht mehr.
Fix das! Und das ist massiv gut und es reicht teilweise auch viel kleiner.
Claude hat ja Zugriff aufs Terminal.
Und in den Projekten, die ich betreue, habe ich WP-CLI zur Verfügung.
Das heißt, ich habe letztens in einem Projekt, war bei der Paginierung was schief, sodass wir dann, wenn es 40 Seiten geben sollte, hätte Seite 41 ja einen 404 liefern müssen, aber Seite 60 hat einfach nur leeren Content geliefert, weil die Paginierung dort schief gewesen ist.
Ich habe Claude die Aufgabe gegeben, recherchiere mal, was da los ist.
Ich habe es gefunden.
Fix das mal.
Ich habe den fix gemacht.
Und jetzt kommt der Clou.
Jetzt habe ich gesagt, so, und jetzt teste das bitte, füge neuen Inhalt hinzu, sodass die Seite genau voll ist und überprüfe weiterhin, dass die Paginierungsseiten alle funktionieren und dass dahinter auch ein 404er geliefert wird.
Das sind Sachen, das ist einfach eine stupide Sisyphus-Arbeit vorher gewesen.
Man hätte sich hingesetzt, das hätte man nicht per WP-CLI gemacht, weil man den Befehl nicht im Kopf gehabt hätte, und hätte einen neuen Beitrag erstellt.
Noch einen neuen Beitrag, noch einen neuen Beitrag, noch einen neuen Beitrag.
Hätte dann geguckt, okay, jetzt ist die Seite voll, die nächste Seite liefert einen 404er.
Prima, ich erstelle noch einen Beitrag.
Ich kriege den zur Seite 41 und da ist ein Beitrag drauf.
Hurra, es funktioniert! Das hat Claude komplett automatisiert gemacht und auch danach wieder abgeräumt und währenddessen festgestellt, dass der Fix nicht richtig war und hat dann nochmal nachjustiert.
Diese Arbeit, das wäre eine Sache für jemanden gewesen, der Mutter und Vater erschlagen hat und hätte eine halbe Stunde, Stunde gedauert.
Und da ist Claude auch verdammt stark, oder KI im Allgemeinen.
Ja, allgemein das Erstehen von Demo-Daten in der Datenbank, also das, was du jetzt gerade angesprochen hast.
Also einfach diesen Mock-Layer zu erstehen von, wenn man irgendwas entwickelt und man keine Real-Life-Daten haben möchte von tatsächlichen Personen, ist es mega, mega praktisch da einfach 100 Personen in einer Datenbank zu generieren und bittet, das sind unsere Testdaten.
Das Problem ist, was, glaube ich, oft entsteht, weil, also auf Produktivumgebungen sollte man solche Agents auf keinen Fall verwenden.
Ich glaube, das ist, glaube ich, jedem klar, dass das sehr risky ist, dass da irgendwas schief gehen kann.
Aber oft was passiert ist einfach, wenn es eine Stagingumgebung gibt von einem WordPress-Projekt, dann wird einfach das Live-Projekt genommen, kopiert und auf eine Stagingumgebung kopiert oder dupliziert.
Und dann haben wir halt das Problem, okay, da gibt es Formulareinträge, gibt's Bestellungen von tatsächlichen Menschen.
Das heißt, wenn wir jetzt einfach so einen Coding-Agent drauflaufen lassen, der WP-CLI-Befehle ausführen kann, dann kann es leicht sein, dass Personen mit sogenannten Daten oder Bestelldaten irgendwo bei Drittanbietern landen, irgendwo auf Zwischenservices landen, wo sie eigentlich nicht dort sein sollten.
Und ganz schlimm wäre es natürlich, wenn die Agents oder die Modelle die Daten für Trainingszwecke verwenden, weil dann werden die halt mit Real-Life-Bestellungen trainiert und das sind halt sicher Risiken, die erst einem bewusst werden, wenn du dich halt mit dem Thema beschäftigst.
Zum Glück betreue ich keinen Webshop.
Ich halte mich davon auch immer fern, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es massiv viele Fälle geben wird in der Zukunft, die genau solche Use Cases nicht bedacht haben Und dann wird es neue Regelungen geben, so quasi wie DSGVO, aber für KI.
Und wo es dann wirklich große Strafen geben wird dafür.
Für den Vortrag vor zwei Jahren in Wien hatte ich gezeigt, wie man ein großes Projekt schnell machen kann.
Und dafür musste ich Dummy-Daten haben, und damit die Dummy-Daten möglichst realistisch sind, habe ich dafür die eine neutralisierte Datenbank von dem Kundenprojekt benutzt, nach Rücksprache.
Dafür habe ich mir vor zwei Jahren, damals wirklich noch im Vibe-Coding-Sinne, kleine Must-Use-Plugins schreiben lassen.
Und jedes dieser Plugins hat eine Sache gemacht.
Unter anderem eines der Plugins hat alle User gekillt.
Und aus Vorname, Nachname habe ich mir einfach, ich glaube, Hunde- und Katzennamen generieren lassen.
Und die Hundennamen waren die Vornamen, die Katzennamen waren die Nachnamen und jede E-Mail-Adresse war dann vorname.
nachname.
example.
tld, sodass ich zwar immer noch meine 300 User hatte, aber keiner der User war noch irgendwo ein echtes persönliches Datum.
Alle Passwörter waren gekillt.
Und das ist wahrscheinlich etwas, wo man, wenn man mit Shop-Daten lokal arbeiten möchte, was ein Weg sein kann, um bei der Datenmenge weiterhin korrekt zu bleiben, aber halt sicherzustellen, dass da keine persönlichen Daten irgendwo liegen können.
Das müsste man dann im Endeffekt beim Import der Daten automatisiert machen, dass die persönlichen Daten einmal anonymisiert werden.
Ja, und ich bin dann mehr Fan von irgendwo sich in der Mitte zu treffen, weil es ist zwar mega cool, alles automatisch testen zu können, aber es ist halt auch ein Aufwand damit verbunden, halt diese Setups zu erstellen, jetzt in Bezug auf die Daten und so weiter, dass man halt viel bedenken muss.
Und wo ich halt mehr, ich bin mehr halt einfach Fan davon, dass man sich zum Beispiel mit KI-Tools generiert, die einem helfen, manche Sachen zu machen, wo dann zum Beispiel auf deinem Server das zu läuft oder auf deinem lokalen Computer, wo es dann kein Problem ist, personenbesorgende Daten zu verwenden, weil die Daten werden nicht mitgeschickt, da gibt es keine KI-Features, Du hast also einfach nur ein fertig generiertes Tool.
Was wir zum Beispiel gemacht haben für das Webcam in Wien, wir haben Speaker Announcement Posts und da haben wir die XML-Datei exportiert von dort, da habe ich einfach dieses Format der XML-Datei genommen und habe gesagt, hey schau, das ist das Format von der XML-Datei, die kommt von den Speakers und von den Talks, von den Sessions, bitte speist das alles ein, Du hast dieses Format, erstell mir ein Tool, wo ich diese XML-Datei eintragen kann ins Tool und generier mal anhand von dem vorgefertigte Post auf Basis von HTML, was dann in PNG explodiert wird.
Das heißt, es läuft alles halt im Rahmen der Applikation.
Es ist zwar nicht möglich, das mit Real-Life-Daten zu testen und teilweise muss man dann einfach mit der Konfiguration von den Datensätzen arbeiten, aber das ist trotzdem um Welten schneller als das jetzt einfach händisch zu machen.
Also ich bewege mich dann mehr so in dieser Ebene und teste mal langsam, hey, wie kann man so vollautomatisierte Systeme in Bezug auf Testen dann sinnvoll erstellen.
Also ich bin in diesem Zwischenweg da gerade auf meiner KI-Journey.
Aber das, was du erzählst, das hat mega viel Sinn.
Ich mag mir halt einfach die Zeit nicht Das sowas auch zu setzen, damit das halt vollautomatisiert laufen kann.
Aber es ist natürlich super für Demos zum Beispiel, wenn du das dann präsentieren möchtest und solche Sachen.
Ja, beziehungsweise den Link für das Anonymisierungstool für den User Anonymisierer habe ich dir auch gerade geschickt für die Show Notes.
Und ja, du hast vollständig recht, das würde ich jetzt auch nicht bei jedem Projekt machen.
Wenn ich das Projekt lokal laufen habe und ich weiß, dass dort nichts Relevantes, also keine wirklich kritischen Daten drin sind, und dass ich Claude auch nicht auf die, auf die Datenbank, gerade auf den User oder auf die Kommentar-Datenbank loslasse, dann anonymisiere ich die auch nicht, denn die, in aller Regel liest Claude nur das, was eh offen im Web verfügbar ist.
Und das dort, dann steht Dominik L.
hat kommentiert, cooler Beitrag.
Das kann jeder lesen, der die Webseite besucht.
Das natürlich dann auch eine E-Mail-Adresse vielleicht hintersteckt oder eine IP-Adresse.
Das sind dann Sachen, wenn man Claude auf die Datenbank schickt, sollte man das anonymisieren, ja.
Dann aber, wenn wir einen Step weitergehen, weil das ist das Thema, wo ich mir schon unendlich viele YouTube-Videos angeschaut habe.
Das ist so, wenn du ein bisschen so ein Gadget-Geek bist, dann kannst du extrem schnell in Themen auftauchen, wie Computer kaufen und diese ganzen Sachen.
Und es gibt ja schon mittlerweile diese kleinen Boxen, die 128 GB Unified Memory haben, die du dir einfach auf den Tisch hinstellen lassen kannst, da lokale Modelle drauf installieren lassen kannst, mit einem Computer verbinden.
Open Code, Open Code ist das zum Beispiel, dieser OpenClaw, Nein, nein, es gibt einen Coding Agent, ich glaube, der heißt Open Code, glaube ich.
Und das ist so ein Open Source Coding Agent, wie zum Beispiel Claude Code.
Und das kannst du dir dann auch installieren und gleichzeitig mit den Self-Hosted Modellen sprechen lassen auf dieser schönen kleinen Kiste.
Man kann sich auch kleine Modelle lokal auf dem Laptop laden, aber die sind dann wahrscheinlich nicht super intelligent.
Und das ist eher so, wo ich sehe, okay, das wäre halt genial, weil dann wären die Daten gar nicht weitergeschickt und du kannst alles an diese Box schicken und kannst quasi ohne Gedanken um personenbezogene Daten und so weiter dich komplett austoben.
Und das finde ich halt genial.
und hast du mit den Sachen schon experimentiert oder wie weit siehst du die Self-Hosting Szene von dem Agentive Programming? Also ich habe vor einem Jahr oder sowas mal, ich glaube Ollama oder sowas, Ollama, das hatte ich einmal bei mir auf dem Mac installiert und gut, ist mindestens ein Jahr her.
Dementsprechend waren die Modelle natürlich auch noch deutlich schwächer, als sie heute sind.
Aber ich habe für mich nicht den Use Case gehabt, und die Software-as-a-Service-Lösungen waren alle deutlich stärker, deutlich komfortabler, weswegen ich es am Ende so einmal experimentell oder einmal ein bisschen experimentiert habe und danach verworfen habe.
Das, was ich vor ein paar Jahren gesehen habe, der liebe Hendrik hat sich einen dicken fetten Rechner gekauft mit einer dicken fetten Grafikkarte, um richtig geile Bilder generieren zu können, zu dem Zeitpunkt, wo Bildergenerierung noch so alles zwischen absolutem AI-Slop und mal ein Lückstreffer sein konnte.
Und heute hast du ja, da gibst du die Sachen ja da rein, und da kommt, ohne dass du irgendwas trainiert hast, kommt aus Nano-Banana und sowas, kommt alles richtig geiler Shit raus.
Also ich habe damit nicht wirklich nur das ganz kurz experimentiert und ich bin an der Stelle zu bequem und habe nicht den Drang, das benutzen zu müssen, weil ich nicht mit so sensiblen Daten arbeite.
Ja, also ich glaube, der Vorteil von dem, oder das, was irgendwie sehr ansprechend klingt, ist einfach, dass du halt keine Tokens quasi kaufen musst, keine Credit.
Das stimmt.
Sondern du bist halt eher damit limitiert, wie viel Kontext du mitschicken kannst und wie viel Speicher du hast auf der Maschine.
Und dann natürlich, wie viel Strom das frisst, weil wenn du da jetzt wirklich große Grafikkarten auf den großen PC angeschlossen hast, die können teilweise wirklich viel Strom fressen.
Braucht man keine Heizung im Winter.
Da stimmt auch wieder.
Und ich weiß nicht, also ich habe da einfach extrem viele YouTube Videos dazu geschaut, aber das ist halt immer was anderes, wenn du es dann halt selbst testest.
Und von dem, was ich gesehen habe, ist es theoretisch und teilweise praktisch auch und möglichst dann auch lokal wirklich gut programmieren zu können mithilfe von Agents, mit den lokalen Agents.
Und da hat sich in den letzten Monaten anscheinend wirklich mega viel getan in dieser Self-Hosting Szene.
Und deswegen bin ich auch sehr gespannt, wie sich das bis Ende des Jahres entwickeln wird, weil mittlerweile gibt es ja halt eben diese Boxen um 4000 Euro oder so, die man sich kaufen kann.
Und da kannst du auch wirklich große Modelle drauflaufen lassen, lokal und deswegen, wie sehe ich das immer mehr an, aber das ist natürlich auch ein größeres Investment und du weißt nicht, ob das wirklich so den Workflow abbilden kann, wie du es dir vorstellst im Kopf.
Wie lange die Hardware kompetitiv ist und wann sie einfach zu langsam wird.
Aber ich glaube, das wird in eine andere Richtung gehen, weil zum Beispiel früher hast du für Simple Steel einen fetten Gaming PC gebraucht.
Mittlerweile gehen auch AAA-Games auf einem Tablet, wie jetzt mal simpel gesagt.
Und ich glaube, die Modelle werden immer weniger Speicher brauchen und werden immer besser werden, dass es halt immer geringere Hardware-Anforderungen brauchen wird.
Und jetzt sind wir noch, glaube ich, in der Phase, wo du halt eben entweder so einen fetten Gaming-PC brauchst mit drei Grafikkarten und so weiter, wo das ganze Setup 20.000 Euro plus kostet, oder halt so eine Box für einige tausend Euro.
Und je effizienter diese Modelle werden, auch im Vergleich zu dem, was vor zwei Jahren war.
Also da hast du ja, selbst gesagt, da hast du Bilder generieren können, die teilweise wie ausgeschaut haben, wie dieses Video, wo Will Smith fällt, Spaghetti, das hat nach gar nichts ausgeschaut.
Mittlerweile geht das super, auch mit lokaler Hardware.
Und das finde ich mega interessant, weil teilweise werden die Abos wahrscheinlich immer teurer werden, weil jetzt merken wir, hey, die Abos werden schon teurer.
Das KI-Business ist wirtschaftstechnisch überhaupt nicht sinnvoll, weil da Milliarden an Geld einfach verloren geht von Tag zu Tag.
Und ich glaube, oder das ist so meine Behauptung, dass die Cloud-Dienste sind nach wie vor weiter vorne als die Self-Hosted, weil da einfach mehr Cash, mehr Power dahinter steckt.
Aber die werden immer teurer werden, bis zu einem Zeitpunkt, wo es sich dann gerade vielleicht auszahlt, das zu bezahlen oder nicht, und parallel werden die Self-Hosted-Modelle immer besser.
Also ich bin gespannt, wann es dann diesen Zeitpunkt geben wird, wo die meisten Leute sagen werden, passt die Stack-of-Sales-Hustet um? Ich glaube, eine Sache, die vielleicht interessant sein kann, gerade für Firmen, ist es, eine Kiste irgendwo ins Büro zu stellen und dann über VPN oder halt, wenn man im Büro sitzt, alle zur Verfügung zu stellen, sodass du halt self-hosted bist, aber nicht jeder eine Hardware rumstehen haben muss.
Da kann das durchaus interessant sein, oder halt einen dedizierten Server mieten, der zwar in der Cloud hängt, aber nur für dich selber zur Verfügung steht.
Das kann ich mir noch sehr interessant vorstellen.
Ja, das ist aber leider sehr teuer, weil so ein sinnvoller Server mit GPU habe ich letztens nur von Hessen gefunden und der größere kostet gleich 800 Euro im Monat.
Klar, für ein größeres Unternehmen ist das jetzt nichts, aber für einen Solo-Selbstständigen denkst du zweimal darüber nach, ob du so viel Geld ausgeben willst im Monat.
Verstehe ich nicht.
Ja, aber das ist eben das Spannende.
Ich komme wieder so vor, als würde ich die Specs von einem Spiel lesen.
Wird das auf meinem Computer laufen oder muss ich irgendwelche Teile upgraden? Weil dann kommst du an solche Grenzen wie, okay, du magst, dass mehrere Leute mit dieser Maschine kommunizieren.
Du hast zum Beispiel 128 GB Unified Memory Speicher.
Ein größeres Modell wiegt 50 Gigabyte das in den Speicher geladen werden muss, aber es können zum Beispiel zwei oder vier Concurrent Connections aufgebaut werden, die parallel abgearbeitet werden können, sonst muss halt das Modell ein zweites Mal in den Speicher geladen werden.
Also diese Limitierungen von, wie viel kannst du dann die Maschine tatsächlich ausnutzen, wenn du viele Mitarbeiter hast, die alle gleichzeitig dann die Maschine abfragen, das ist halt eben auch so eine Sache, wo früher eben mit diesen Spielen so, hey, du hast die Specs, aber du Du weißt nicht, ob das auf deiner Maschine laufen wird, weil theoretisch sollte es laufen auf den Mindestanforderungen.
Aber dann gibt es auch die Maximalanforderungen.
Und diese ganzen Sachen, also deswegen fühle ich mich da ein bisschen wie ein Kind, der auf die Hardware losgelassen wird.
Das ist einer der Gründe, warum ich kein Gaming-PC mehr besitze, sondern einfach Playstation spiele.
Da gibt es nur die Möglichkeit, du hast eine Playstation oder keine.
Hast du Cloud Gaming versucht, die Services? Ich habe mal auf der PlayStation die Cloud-Streaming-Dienste über PlayStation Plus benutzt und ich lade es lieber runter, weil ich irgendwo dann doch alt und bequem bin.
Aber zum mal eben ausprobieren oder PS3-Titel auf der PS5 zu spielen, habe ich das schon benutzt.
Und solange die Internetleitung stabil ist, funktioniert das wunderbar.
Es wäre nichts, wo ich dauerhaft Vertrauen drin hätte, wo ich ausschließlich draufsetzen wollen würde, aber ja.
Ja, weil ich bin mehr so ein Gelegenheitsgamer und dann so ab und zu habe ich da mal Bock zu zocken und dann Monate nicht.
Und dann so, ja, dann zahlt es sich halt nicht aus eine Konsole zu haben.
Aber dann würdest du gerne auch vielleicht mit jemandem ein Koop-Spiel zocken.
Aber blöderweise geht das nicht über die Cloud-Dienste, weil die halt nur einen Controller in total haben.
Zumindest halt den, den ich verwende.
Ich probiere es mal aus und reporte dir, ob das bei Playstation auch der Fall ist.
Das einzige Problem bei Playstation Cloud Gaming ist, du brauchst eines der etwas größeren Abos und das Das ist, wenn du es nicht jährlich abonnierst, albern teuer.
Ja.
Aber gut, gehen wir vielleicht wieder zum Thema zurück, weil jetzt sind wir ein bisschen abgedriftet.
Haben wir noch irgendein Thema, was wir nicht angesprochen haben? Weil ich glaube, wir haben ein ziemlich breites Spektrum von Themen abgefangen, wie das aktuell ausschaut.
Das Problem ist einfach, dass sich so viel verändert von Woche zu Woche.
Jetzt ist zum Beispiel, diese oder letzte Woche, ist zum Beispiel Fable 5 rausgekommen, wo Opus halt Lakeshift-Modell war und jetzt soll Fable angeblich noch besser sein, obwohl ja mit Opus konntest du halt schon alles machen, was du brauchst für die Arbeit, was kann dann noch Fable 5 halt mehr anbieten? Deswegen halt so, wo ist halt diese Grenze für dich? Oder erstmal die erste Frage, gibt's Themen, die wir noch nicht angegriffen haben und dann vielleicht dann auch für die ganze Sache, wie schnell sich das weiterentwickelt, die ganze KI-Welt.
Haben wir noch was nicht abgegriffen? Bestimmt.
Mir fällt es aber gerade auch in der Tiefe gerade nicht ein.
Fable, ich habe es noch nicht ausprobiert.
Es ist ja bis, glaube ich, zum 22. in den Claude-Abos drin.
Danach wird es auf token-only umgestellt.
Und das, was du schon gesagt hast, ich bin eigentlich mit Opus so happy, dass ich nicht weiß, wofür ich jetzt Fable gezwungenermaßen ausprobieren muss.
Wir hatten heute Morgen ein Meeting, wo wir uns mal intern und auch mit ein paar externen austauschen.
Und da war so ein bisschen das Credo, jetzt Planung mit Fable zu machen, so ein bisschen auf Halde Planung zu machen und die dann später mit kleineren Modellen umzusetzen.
Dafür fehlt mir einfach die Zeit, das zu machen.
Vielleicht werde bei einem Projekt tatsächlich noch tun.
Ja, Fable ist ja das abgespeckte Mythos und dass das so mächtig, wie es angeblich sein sollte, in der Form nicht rausgekommen bin, begrüße ich.
Wenn ich mir vor ein paar Monaten einen Podcast angucke, wo einer von Patchstack drin saß und der Simon Kraft die gleiche Zahl gesagt hat.
Die mittlere Angriffszeit von Bekanntwerden einer Sicherheitslücke bis die Sicherheitslücke ausgenutzt ist, ist fünf Stunden.
Das heißt, du gehst abends ins Bett, hast nochmal schön geguckt, dass deine Seite sicher und abgedatet ist.
Zwei Stunden später ist die Sicherheitslücke bekannt.
Sieben Stunden, nachdem du ins Bett gegangen bist, ist deine Seite gehackt.
Acht Stunden, nachdem du ins Bett gegangen bist, stehst du auf und deine Seite ist seit einer Stunde schon im Arsch.
Ja, aber das habe ich lustigerweise letztens gemerkt, dass es jetzt vermehrt einfach immer wieder mehrere WordPress-Websites gibt, die gehackt werden.
Und das ist schon so, wo einfach einmal im Monat Updates einspielen nicht mehr ausreicht.
Weil die Situation ist: Deine Website fünfmal gehackt.
Und da habe ich glaube ich noch keine, oder zumindest haben das vielleicht die Leute intern gemacht, aber ich habe online auf LinkedIn und so weiter noch niemanden gesehen, der darüber spricht, so, hey, ich habe jetzt mein monatliches Update-Wartungspaket auf einmal die Woche einschalten müssen, aber ist trotzdem besser als einmal die Woche anders.
Also ich kann dir sagen, was ich bei meiner privaten Seite gemacht habe.
Meine private Seite ist eine Multisite, wo meine christophdaum.
de und .
com drin sind und noch ein paar Nebenprojekte.
und die habe ich vor drei, vier, fünf Wochen lokal geklont und von Plesk auf ein Bedrock-basiertes Setup umgesetzt, also dass die Seite mit Composer gesteuert wird.
Und vor anderthalb Wochen muss Vor anderthalb Wochen muss es gewesen sein.
Da habe ich die Seite am Wochenende umgetauscht.
Das heißt, ich habe sie jetzt mittlerweile auf das Composer-basierte Setup auch auf live umgestellt.
Das, was mir jetzt noch fehlt, ist eine Staging-Umgebung.
Aber wenn ich jetzt ein Update machen möchte, kommt das über ein Gitter Pull Request und ein Deployment rein.
Das heißt, ich mache einen Pull-Request auf, merge den Pull-Request, tagge und das Ganze wird deployed.
Zusätzlich habe ich noch ein bisschen Hardening betrieben, dass die Dateirechte so weit runtergeschraubt sind, wie es auf meinem Hoster sinnvoll möglich ist und es läuft ein Renovate-Bot, das heißt, der guckt drüber und wenn ein Update vorhanden ist, stellt es ein Pull-Request und ich muss den nur mergen und releasen.
Also gehst du gar nicht über das WordPress-Background zum Update? Nein, nicht mehr.
Also für meine Seite.
An der Stelle wichtiger Hinweis.
Die Dateirechte und das, was ich da jetzt beschrieben habe, das ist nur sinnvoll für a, professionell betriebene Seiten, wo mehr als eine Person regelmäßig drauf guckt, um die Updates zu fahren und B für overengineerte Seiten, wo es scheißegal ist, wenn sie mal zwischendurch ausfallen.
Nicht sinnvoll ist das für Ernas Häkelblog, wo Erna die Seite selber betreibt und keine technische Ahnung hat.
Erna fährt besser mit dem Auto-Update aus WordPress oder von dem Hoster, weil dort die Updates automatisch eingespielt werden.
Denn das ist mir vor sieben, acht, nee, acht, neun Jahren muss das ja gewesen sein, bevor WordCamp Europe in Paris war, Ich glaube, mit WordPress 4.7 gab es eine massive Sicherheitslücke und da habe ich auch gesehen, dass Leute, die so ein Hardening gemacht haben, aber keine Ahnung davon hatten, dass die schlicht und ergreifend gehackt wurden, weil sie das Hardening hatten und nicht die Auto-Updates reingekriegt haben.
Dieses Risiko fahre ich an der Stelle natürlich jetzt mit, weil das, was damals passiert ist, war einfach nur ein Datenbank-Defacement, dass unautorisiert die Startseite überschrieben wurde.
Das Risiko hätte ich jetzt auch.
Aber da muss man sich halt, wenn man so einen Schritt geht, Bewusstsein, was man da tut.
In dem Fall ist das für mich einfach nur ein bewusstes Overengineering meiner privaten Webseite, um Sachen zu üben, um zu sehen, okay, ich habe jetzt hier ein Tool, mit dem ich ein bisschen rumspielen kann.
Ja, aber um das Thema dann noch abzuschließen, ist einfach, okay, die neue KI-Welle oder nicht neu oder die KI-Welle, die bietet halt so viele Potenziale, aber bringt auch sehr viele neue Challenges mit sich.
Zum Beispiel das, was wir jetzt gesagt haben mit Angriffen.
Ja.
Werden innerhalb von Stunden ausgenutzt, die Lücken.
Früher reichte es aus einmal im Monat das zu updaten, wenn du halt deine Sicherheitsmechanismen, Maßnahmen gesetzt hast und die Website quasi halbwegs abgesichert war, dann ist ein Bot nicht so leicht reingekommen.
Aber mittlerweile sind die technischen Challenges dann auch um einiges höher.
Dann verstehe ich zum Beispiel das Angebot von Patchstack habe ich dann irgendwann erst verstanden, so hier es macht Sinn zum Beispiel wenn eine Lücke bekannt ist, dann eine zentrale Datenbank zu haben, wo das alles gesammelt wird, wo der Traffic für die Ausnutzung dieser Lücke gleich blockiert wird zum Beispiel.
Macht vollkommen Sinn solche Tools im Einsatz zu haben und ist auch mega sinnvoll, aber welche, außer jetzt Security und Angriffe, siehst du da auch am Horizont andere Challenges, die auf uns zukommen in Bezug auf Technik, WordPress, Websites, womit wir dann zu kämpfen haben, weil jetzt haben viele Leute haben damit zu kämpfen, dass einfach die Angriffsfrequenz viel höher ist und dass man ein bisschen so die eigenen Systeme aufrüsten muss deswegen.
Und gibt es noch andere Sachen, wo du denkst, okay, das könnte potenziell zu einem Problem werden in der Zukunft? Also das, was mit Googles Frage- und Antwortsystem, dass Auszüge aus der Webseite, auf der Startseite gezeigt wurden.
Das ist nur der Eisberg und jetzt, wenn du auf den Traffic auf deiner Webseite und vielleicht auf irgendwelche Werbeeinnahmen auf deiner Webseite mit angewiesen bist, dass du dadurch dein Leben monetarisierst.
Nein, Streich, das ist ein massives Problem.
Wer Traffic auf der Webseite haben möchte und um damit Geld zu verdienen, weil er journalistische Sachen oder so was macht oder Guides schreibt, das wird vielen Leuten sehr wehtun.
Und da bin ich froh, dass meine Webseite wirklich nur ein Proof-of-Concept und ein Aushängeschild ist, wo ich von vornherein weiß, dass ich auf meiner Seite keine Werbung haben möchte.
Leute, die auf Werbung angewiesen sind.
Da ist ein Bekannter, der so ein Reisejournal hat, wo er auch sehr viele Fotos publiziert.
Da gehst du ja drauf, um die Fotos zu gucken.
Der ist, glaube ich, noch relativ gut weg bei der Sache.
Aber wenn du wirklich nur Textcontent lieferst, Wie zum Beispiel einen technischen Guide, wie mache ich eine HTTPS-Umstellung auf meiner Webseite? Wofür soll ich denn jetzt noch auf die Webseite draufgehen, wenn mir Claude das Ganze schon fertig gemacht hat? Mit dem Wissen aus 27 Tutorials.
Ja, deswegen machen wir den Podcast da, damit wir uns online vertrauen auf Bonn, was dann wiederum sehr schlecht duplizierbar ist.
Das stimmt.
Das ist korrekt.
Also ich glaube, dass es jetzt in dem Fall viel schwieriger wird zum Faken, so quasi Autorität aufzubauen im Internet, dass dieses Vertrauen aufbauen wirklich, wirkliches Vertrauen sein muss, dass du dann online aufbaust und nicht über hey, ich habe jetzt 20, 30 Blogartikel geschrieben und Fachartikel, dass du dann in Google indexiert wirst, weil du die richtigen Keywords verwendet hast, um halt hoch zu ranken bei den bestimmten Themen.
Ich glaube, da wird halt viel mehr gefragt sein, je mehr, also so wie wenn du halt in Real Life Vertrauen aufbaust.
Das geht dir auch nicht heute auf morgen.
Das ist richtig.
Je mehr Leute positiv über dich erzählen, desto höher dann das Vertrauen.
Je besser du die Person kennst, je mehr Zeit du mit ihr verbringst, desto höher das Vertrauen.
Und ich glaube, so ähnlich wird das dann auch in dieser Online-Welt sein, je öfter du referenziert wirst oder empfohlen wirst von anderen Quellen oder von anderen Plattformen und so weiter, wo auch immer du auch präsent sein willst oder je länger du dabei bist, je länger du mit den Leuten kommunizierst, desto mehr wird dann auch dein Vertrauen im Internet wachsen.
Das ist so mein Take zu dem Thema, aber Hobbyprojekte, das Thema haben wir noch ausgelassen.
Bitte erzähl uns mehr darüber.
Ich habe ja vorhin schon so ein bisschen angerissen mit meinem Hobbyprojekt Body Refactoring.
Damit hat das Ganze so ein bisschen für mich angefangen und ich weiß, dass das massiv unterschiedlich sein wird.
Manche, die einfach den Spaß daran hatten, von Hand zu schreiben, denen wird das, dass das jetzt wegfällt, nicht gefallen.
Für mich war das Schreiben immer irgendwo ein notwendiges Übel.
Klingt doof.
Ich wollte immer irgendwie Sachen erschaffen, Sachen zum Leben erwecken.
Ich habe viel zu viel Zeit mal in Adventskalender reingesteckt, dass die Türchen sich lustig bewegen und sowas.
Und von daher, für mich war immer dieses, ich habe was erschaffen und es funktioniert so, wie ich mir das gedacht habe.
Das war für mich immer der Punkt.
Und jetzt kann ich mit natürlicher Sprache beschreiben, was ich haben möchte und es danach fein schleifen.
Und Und ich habe jetzt seit Januar 20 kleine neue Repositories auf meinem GitHub-Account veröffentlicht.
Ein Plugin, womit man sich auf einer Webseite einen Agentur-Login-Account machen kann.
Monitoring-Tool, welche Plugins sind installiert, lokaler Link-Manager und dazu auch noch ein Chrome-Plugin geschrieben.
Und das, was an der Stelle einfach charmant ist, ich kann damit unheimlich viel rumexperimentieren.
Ich kann damit auch Sachen ausprobieren, die ich für die Arbeit brauche oder wo wir auf Arbeit mal diskutiert habe und festgestellt habe, da haben wir gerade kein passendes Projekt, dafür haben wir jetzt gerade keine Zeit.
Und das sind dann Sachen, die ich dann einfach mal baue, ohne das Risiko, dass ich damit irgendwas auf der Arbeit kaputt machen könnte.
Und der Gegenwert, den mein Arbeitgeber dafür kriegt, ist, ich lerne besser mit KI umzugehen.
Ich lerne die Tools besser zu benutzen.
Ich lerne Techniken einzusetzen, für die wir vorher keine Zeit hatten.
Oder ich habe etwas, was wir für die Arbeit haben wollten, aber nach hinten gestellt haben, habe ich einfach mal eben fertig gemacht und wir können es als Open-Source-Lösung auf der Arbeit einsetzen.
Oder zum Beispiel die Coding-Standards, dass die dann etwas strikter sind.
Und das sind alles Sachen, wo ich gesagt habe, hey, da habe ich persönlichen Need und ich habe gerade Spaß daran, das Ganze umzusetzen.
Also dann werden noch diese Fragen von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern.
Hey, du bist ja Techniker, kannst du mir mal schnell? Dann macht das ja, dann ist nicht gleich die Reaktion, na, nicht schon wieder, sondern, hey, vielleicht geht das ja in einer halben Stunde und das ist erledigt.
Und das ist dann auch immer so ein Mittelweg zwischen, hey, vielleicht geht das doch und ich muss mich nicht dazu zwingen, jetzt mehrere Stunden dafür aufzuwenden.
Ich habe mal eine schöne Flowchart gesehen.
Solltest du gratis arbeiten? Die Antwort ist in aller Regel nein.
Und ja, klar, die Frage wird es immer wieder geben.
Und an der Stelle den Lifehack an alle da draußen.
Natürlich, jeder von uns kriegt diese Frage, hey Christoph, du kennst dich doch mit Computern aus.
Ja, mein Drucker funktioniert nicht.
Da habe ich ein super Lifehack, steigt auf irgendwas außer Windows um.
Danach könnt ihr sagen, ich kenne mich mit Windows nicht aus und hier hast du die Telefonnummer von meinem Kumpel, der kennt sich damit aus, der macht das allerdings nicht umsonst.
Hat für mich wunderbar funktioniert mit der Einschränkung.
Ich habe meinem Vater ein Mac geschenkt, dementsprechend muss ich ihm doch noch Support leisten.
Kennst du diese Seite? Da gibt es eine Seite, let me google that for you.
Natürlich kenne ich die.
Das ist super.
Also für alle, die das nicht kennen, da ist eine Seite.
Wenn du eingibst, let me google that for you, dann generierst du dir einen Link, wenn du zu einem Suchbegriff oder zu einem Thema und wenn du das jemandem schickst und die auf den Link draufklicken, dann öffnet sich quasi wie so eine Google-Maske und da wird eingetippt Punkt für Punkt oder Buchstabe für Buchstabe genau dieser Suchbegriff und es wird auf Enter geklickt und das ist so, ja, ich mag das auch sehr.
Das Flowchart, von dem ich gerade gesprochen habe, ich finde jetzt gerade nur noch die deutsche Version online, ist von, wie heißt sie, Jessica Hische und ist ein wunderschönes Flowchart.
Sollte ich kostenlos arbeiten? Ist es für deine Mutter? Ja.
Sie lag 22 Stunden mit dir in den Wehen und du bekommst es nicht hin, einen dämlichen Flyer für einen Flohmarkt zu machen.
Ich bitte dich.
Wunderschön.
Habe ich dir auch gerade für die Shownotes nochmal geschickt.
Danke.
Das ist auch dann die wichtige Ergänzung zum letzten Mal.
Wann sollte ich mich unter Wert verkaufen? In aller Regel Ich bin auch mega gespannt, wie sich das einfach auch entwickeln wird mit Stundensätze und Kosten.
Total.
Die Kunden sind ja teilweise an schon bestimmten Grenzen, wenn du an Stundensätze denkst.
Aber wenn du jetzt KI-Tools einsetzt und du einfach schneller bist, auch wenn du die ganzen zusätzlichen Tests machst und Quality Assurance und Testing und so weiter, bist du ja teilweise auch schneller als davor.
Und da arbeitest du quasi dann wie von diesem Umstieg von Junior zu Senior, wenn du stundenbasiert verrechnest.
Dann arbeitest du weniger Stunden, weil du schneller bist.
Und dafür wirst du bestraft, weil du weniger bezahlt wirst, wenn du nach Stunden verrechnest.
Und wie sich das entwickelt, vielleicht würde man dann einfach die Tokencost noch dazu berechnen? Also das, was ich jetzt in den letzten Monaten gesehen habe, wo ich mich mit Leuten unterhalten habe, es werden manche Leute mit manchen Arbeitsmodellen, die werden einfach Probleme kriegen.
Der typische Freelancer, der Solo- und Selbstständige unterstützt hat und einfach nur dieses, hey, mein Button ist kaputt, kannst du den Button mal wieder fixen und wenn du schon dabei bist, ihm eine andere Farbe geben und ihn ein bisschen verschieben.
Das hat vorher jemand für eine Stunde abgerechnet, hat dafür eine 80 bis 100 Euro plus Mehrwertsteuer und der Kunde war damit zufrieden.
Jetzt wird dieser gleiche Kunde, der seine Webseite in aller Regel selber pflegt, aber solche Edge Cases durch einen Dienstleister gemacht hat, der holt sich jetzt das 20 Dollar Claude Paket, weil es für ihn reicht und hat für ein Viertel der Kosten, die er vorher für einen Button hat, jetzt ein Vielfaches der Leistung.
Das heißt, die Leute, die wirklich nur diese Hilfe zur Selbsthilfe angeboten haben, die werden sich ein bisschen neu erfinden müssen.
Und das, was ich so ein bisschen postuliert habe, dass die Offshoring-Dienstleister, das heißt, dass du dir einen Entwickler in Indien oder sonst wo oder in Nahost oder im Balkan oder sonst wo holst für einen günstigen Kurs, dass die nicht mehr funktionieren.
Da war ich extrem überrascht.
Da habe ich in Krakau auf Worldcamp mit einem befreundeten Entwickler aus Indien gesprochen und habe so erwartet, dass er mir sagt, boah, scheiße, Christoph, alles geht den Bach runter.
Nein, für den funktioniert es, weil er halt nicht nur die Entwicklungskapazität anbietet, sondern Full Service.
Du gibst ihm nicht die Information, ich brauche das entwickelt, sondern ich habe dieses Problem.
Und er kommt mit der kompletten Planung und dem Ergebnis zurück.
Und dabei ist er dann auch schneller.
Das wird tatsächlich eine Änderung auch in der Freelancer-Szene nach sich ziehen, dass die Leute, die ein Modell haben, was in der Form mit einem günstigen KI-Agent genauso gut umzusetzen ist.
Die müssen sich umorientieren.
Ja, aber auch das, was wir vorher besprochen haben mit den regelmäßigen Updates.
Es gibt ja massiv viel Angebot.
Hey, um 10, 15 Euro im Monat werde ich deine Updates einspielen.
Das hat sich schon zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich gar nicht rentiert.
Und jetzt, wo du dann den Fall hast, hey, du musst das mehrmals die Woche theoretisch einspielen oder zumindest einmal die Woche, dann sieht das ja gar nicht mehr aus.
Das heißt, die müssen sich dann nochmal umorientieren oder halt Preise erhöhen, irgendwelche anderen Systeme einführen.
Und ganz gespannt bin ich dann auch, wie sich das entwickeln wird bei Personen, die keinen technischen Background haben, wo zum Beispiel Webdesigner Websites anbieten und dann die regelmäßige Wartung dazu.
Weil die Probleme von gehackten Websites kann man nicht so schnell lösen ohne technisches Know-how.
Da habe ich zum Beispiel mit dem lieben Marc Nilius gesprochen.
Hallo Marc.
Und der sagte mir, bei ihm funktioniert das aktuell noch sehr gut und weil sie halt groß genug sind und breit genug aufgestellt sind, haben die an der Stelle keine Probleme.
Und da kommen wir zu dem zurück, was du vorhin gesagt hast.
Personal Trust.
Marc und sein Team haben ein gewisses Standing und einen gewissen Vertrauensbonus.
wenn ich die Updates vorher nicht machen konnte, dann mache ich sie auch nachher nicht.
Und da ist halt der Vorteil, hey, ich vertraue dir, dass du das gut machst.
Und wenn du das jetzt mit KI machst, bist du schneller.
Dementsprechend kostet das an der Stelle, erhöhst du deinen Preis nicht.
Und selbst wenn du ihn erhöhen würdest, weiß ich, dass ich bei dir in guten Händen bin und vertraue an der Stelle auf den guten Dienst.
Was an der Stelle natürlich nicht nur für Marc gelten wird, sondern auch für andere Anbieter, die ein ähnliches Geschäftsmodell fahren.
Aber wenn das halt eine Einzelperson ist, die das nicht durchautomatisiert hat, die werden sich umschauen Die müssen halt entweder auf andere Businessmodelle setzen oder hoffen, dass sie ihren Kundenstamm so stabil haben, dass sie da nicht irgendwie in die Probleme reinlaufen.
Ja, die Podcast-Episode mit Marc Nilius werde ich dann unten noch verlinken, weil da haben wir auch viel mit Marc darüber gequatscht und war echt überrascht, wie stark sie zum Beispiel die Monitoring-Infrastruktur ausmacht.
Das ist Marc genial.
Ja, die sind ja wirklich super aufgestellt und das haben nicht mal Großagenturen und so weiter, wo du dir denkst, okay, das wäre Standard bei Großagenturen, aber die haben das nicht, weil.
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Ja, die haben meistens das wenigste von dem, aber bei WP-Wartung24 sind die echt gut aufgestellt.
Deswegen werde ich die Episode unten verlinken, falls euch das interessiert.
Das letzte Thema, was mir jetzt noch eingefallen ist, bevor wir dann zum Abschluss kommen, weil das, was ich jetzt bei mir merke, bei meinen Kunden, bei den Projekten, die ich gerade mache, ist so, dass wir quasi jetzt gerade wie in so einer industriellen Revolution stecken.
Also wenn ich mir denke, okay, wo die industrielle Revolution angefangen hat, dann gab es Automatismen in Form der Produktion.
Das heißt, es mussten nicht mehr Menschen produzieren, sondern Maschinen.
Aber bis es dazu gekommen ist, mussten Straßen gebaut werden, mussten Fabriken gebaut werden, Lagerhallen und so weiter, damit halt eben diese Infrastruktur so gut funktionieren kann.
Und da stehen wir heute, glaube ich, am Anfang, wo es schon die Möglichkeiten gibt, ich sage jetzt mal, die Tipparbeit von Codeschreiben zu automatisieren und quasi zu streichen.
Das heißt, wie du vorher gesagt hast, die Leute, die einfach nur Codeschreiben und keine Probleme lösen, die werden halt auch massiv Probleme haben.
Aber was ich bei den Kunden merke, die wollen auch auf diesen AI-Zug drauf springen und die wollen das gescheit angehen, aber die In-House-Technologie, also die Technik, die In-House bei den Firmen aufgesetzt wurde über die Jahre, die ist für KI gar nicht vorbereitet, weil teilweise hast du Daten, die in verschiedenen Systemen liegen, z.
B.
CRM ist da, Newsletter da ist da, was anderes ist dort, Time-Tracking ist da, Projektmanagement ist da und das ist nicht miteinander vernetzt.
Das heißt, wenn ein Kunde eine E-Mail schreibt, dann weißt du nicht, mit welchem Task das im Projektmanagement verbunden ist.
Somit kannst du keine businessübergreifende KI erstellen.
Und dieser Weg, auch dahin zu kommen, erstmal das eigene Haus aufzuräumen, damit das halt ready für die KI ist, ready für agentic Prozesse und so weiter.
Das wird jetzt, glaube ich, so im starken Stil kommen, genauso wie bei der industriellen Revolution, wo die erste Infrastruktur bauen mussten, einige Jahre oder Jahrzehnte, bis das wirklich so fließend funktioniert hat.
Und ich weiß nicht, wie du das siehst.
Ich sehe das so von meiner Seite, dass jetzt die Kunden langsam aufwachen und wirklich was machen wollen und merken, hey, wie können wir unser Business KI ready gestalten überhaupt oder umbauen, damit das auch Sinn macht, die KI einzusetzen und nicht einfach nur ein ChatGPT-Abo den Mitarbeitern zu zahlen und so, da bitte habt's.
Spielt sich damit, sondern da wirklich sinnvolle Prozesse aufzusetzen.
Da kann ich quasi drei Antworten drauf geben.
Erstens habe ich ja gesehen, dass du Benjamin in der letzten Episode da hattest, der hat ja auch einen sehr schönen Vortrag dazu in Leipzig gehalten.
Das macht total Sinn, an der Stelle vieles, was man automatisieren kann, zu automatisieren.
Zweitens, mein ehemaliger Chef, der liebe Sebastian Schipper, hat sich im weitesten Sinne als Unternehmensberater selbstständig gemacht und vieles von dem, was er macht, wo gesagt wird, wir brauchen AI, wir brauchen AI, ist schnöde Automatisierung, die genauso vor zehn Jahren funktioniert hätte.
Und die natürlich jetzt im AI-Hype sich unheimlich gut verkaufen lässt, aber wo es technisch gesehen vor zehn Jahren genauso gegangen wäre, dass man halt einfach nur bestimmte Sachen miteinander verknüpft, bestimmte Sachen klassisch automatisiert und nicht intelligent, also nicht mit einer AI automatisiert, sondern einfach nur, da kommt eine E-Mail rein, in der E-Mail steht Bestellung drin, dann schiebe ich das in meinem Google Postfach in den Bestell-Eingangsfolder.
Das sind Sachen, die sich ganz wunderbar machen lassen.
Und das andere, was ich persönlich in letzter Zeit viel mache, ich bin ein absoluter Chaot, was Dokumentation angeht.
Und ich kann unheimlich viel im Kopf behalten, aber leider nicht alles.
Und das, was ich in letzter Zeit unheimlich viel mache, ist, ich lasse KI, ich schmeiße KI meine Gedankenbrocken hin und lasse KI das Ganze ausformulieren und wegdokumentieren.
Dafür habe ich ein GitHub-Repository, was dann nicht öffentlich ist, wo ich meine Ideen als Issues dokumentiere.
Und in dem Moment, wo dann aus einer Idee mehr wird als nur eine Idee, kann ich die ganzen Sachen dann aus GitHub rausziehen.
Und Claude hat von mir auch den Zugang zu meinem GitHub.
Das heißt, wenn ich irgendwelche Sachen an meinen Hobby Projekten mache, lasse ich in aller Regel GitHub-Issues erstellen und die sind dort dokumentiert und Claude hat Zugriff da drauf, schreibt auch dann in die Issues rein, was umgesetzt wurde, was den Vorteil hat, wenn mir mal was kaputt geht, was mir schon passiert ist.
Bei einem Smoke-Test hat er das komplette Repository gekillt und einen Tag Arbeit abgeräumt und es ließ sich nur ein halber Tag wiederherstellen.
War zum Glück das Hobbyprojekt und nicht das Arbeitsprojekt, aber ärgerlich genug.
Und einen Teil musste er dann komplett neu aufbauen und ein Teil konnte dann anhand der GitHub-Issues rekonstruiert werden.
Und das ist etwas, womit ich tatsächlich sehr gerne arbeite, dass ich der Dokumentation wirklich nur Schnipsel rüberschmeiße, so hey, ich möchte das und das machen, dokumentiere mir das mal, damit ich das nicht vergesse.
Ja, das ist super, auch in Bezug auf Agents instruieren, zum Beispiel zu sagen, hey, du hast intern im Repo vom Projekt eine Doku, wenn du jetzt Sachen veränderst und wir zum Beispiel, eben du hast das, glaube ich, beim Commit-Prozess dabei, kannst du zum Beispiel sagen, fasst alles zusammen und aktualisiert die Dokumentation vom Projekt automatisch, auf Basis von dem, was wir jetzt alles gemacht haben.
Und solche Sachen sind super hilfreich.
Und ich glaube, da haben wir jetzt schon ziemlich viel über diese Sachen geredet, dass wir jetzt schon fortgeschritten sind in der Zeit.
Deswegen würde ich die Episode jetzt mal so ruhen lassen.
Ich würde noch eine Sache an der Stelle ergänzen.
Dokumentation inklusive wir den PHP-Doc-Kommentaren.
Die werden von der KI gelesen.
Das heißt, wenn die Dokumentation und die PHP-Docs vollständig sind, ist das am Ende sowohl für den Menschen, der prüfen will, ob das Ganze so funktioniert, wie es soll, als auch für die KI, die versuchen möchte, den Content aufzubauen, ist das gut und potenziell auch tokensparend.
Vor allem, weil das, wie schon vorverarbeitet wurde.
Weil da drin steht, diese Funktion bestellt die neue Podcast Episode von Dominik und dann muss ich nicht den Code lesen, um zu verstehen, was die Funktion tut.
Ja.
Blöd ist dann, wenn das vor Jahren mal kommentiert wurde und sich die Funktion geändert hat.
Da muss man tatsächlich auch zwischendurch dann darauf aufpassen, auch wenn ich Claude manche Regeln mitgegeben habe, er ignoriert sie regelmäßig.
Ja.
Ganz lustig ist es dann, korrigier mir den Text, du hast ein Skiller-State, Buch eindeutig drinnen steht, Bindestriche und diese Em-Dashes dürfen nicht vorhanden sein.
Und dann macht er die trotzdem.
Ich habe eine Regel drin, dass er nur relevante Sachen kommentiert, also keine Tutorial-Style-Kommentare schreiben soll.
Und in einem Text, den ich vorhin gemacht habe, war so ein Absatz, den er danach durch eine Zeile ersetzt hat, nachdem ich ihm gesagt habe, Denk an die Regel.
Ja, ja.
Aber ich bin schon sehr gespannt, wie sich das weiterentwickeln wird.
Also ich bin mega happy, dass wir jetzt in der Zeit leben, weil jetzt, ja, ich weiß nicht, irgendwie freut es mich da gerade mit dabei zu sein, so auf die Art.
Ich bin froh, dass wir aber am oberen Ende der Nahrungskette sitzen und nicht der Berufseinsteiger jetzt in der Zeit sind.
Aber ich finde, das ist deswegen so oder großteils so, dass wir uns mit dem Thema beschäftigen.
Wenn wir dann diese Senior Entwickler sind, die in ihren eigenen Wegen verfahren sind und so den KI sparen, den kann ich mir sparen, so auf die Art, ich werde programmieren, das hat jetzt funktioniert, wieso sollte es später nicht funktionieren.
Wenn wir in dieser Gruppe wären, dann hätten wir ja auch Probleme.
Und da ist dann noch die Episode, die du heute in Benjamin erwähnt hast, kann ich auch empfehlen.
Also viele Episoden werden wir jetzt verlinken.
Da haben wir jetzt auch darüber gesprochen, wie man als WordPress-Freelancer relevant bleiben kann.
Deswegen, falls dich das Thema interessiert, schau dir bitte die Episode an und jetzt nähern wir uns dem Ende der Episode.
Wir haben eigentlich schon die Bullet-Fragen letztens durchgemacht.
Willst du die nochmal durchmachen oder sollen die Leute sich das einfach in der letzten Episode anhören oder hat sich da irgendwas geändert, dass man die nochmal durchgehen sollte? Ich kenn die Bullet-Fragen nicht mehr.
Stellst du sie nochmal, dann sag ich dir, ob ich sie neu beantworte oder ob wir einfach den vom letzten Mal reinschneiden, heimlich, still und leise.
Magst du davor noch irgendwas promoten, die Leute irgendwo hinschicken oder irgendwas beraten? Kommt gerne sowohl auf meiner Webseite vorbei, die christophdaum.
de, der Inhalt ist noch ein bisschen mau, ich arbeite dran und natürlich auch ein großer Shoutout an meinen Arbeitgeber, die Coding Pioneers und gerade bei großen Projekten, schaut vorbei, wenn ihr dort Hilfe benötigt.
Super.
Wird alles unten verlinkt sein natürlich.
Und die erste Frage ist, was wäre dein Alternativberuf? Mein Alternativberuf, ich wollte mal Lehrer werden.
Und an der Stelle hat sich tatsächlich eine Sache zum letzten Mal geändert.
Ich habe mir immer so gedacht, komm, du bleibst auf jeden Fall relevant mit deinem Job und wenn du im Alter noch ein bisschen Geld brauchst als Experte, irgendwann als Freelancer, wirst du immer gebraucht.
Guck gerade, dass ich mich ein bisschen breiter aufstelle.
Ich bin jetzt mit der Kamera viel unterwegs gewesen und vielleicht auch ein bisschen was Künstlerisches, denn das ist etwas, was am Ende die KI in der Form als künstlerische Handarbeit nicht schaffen kann.
Da versuche ich mich gerade schon ein ein bisschen breiter aufzustellen, um sicherzustellen, dass man nicht auf einmal feststellt, hey, dein Job funktioniert nicht mehr.
Dann haben wir alle diese Gaming-PCs mit Grafikkarten und werden wir alle zu diesen Bitcoin-Farmen.
Ja, das funktioniert mit der Playstation so schlecht.
Die Cloud-Dienste, wo wir uns die Rechenleistung anbieten müssen.
Oder wir werden Websites hacken, damit wir die Rechenleistung von Hosting-Anbietern dafür überwinden.
Verrat doch nicht die ganzen Geheimtricks! Sorry, sorry.
Nein, wir werden Datenbanken stehlen und in den Kommentaren den Datenbanken einen Eintrag hinterlassen.
Wenn du deine Datenbank wiedersehen möchtest, dann überweist du viele Bitcoins an dieser Adresse.
Ja, so viele Möglichkeiten, um Geld zu verdienen heutzutage.
Ja, ich glaube, da werden wir doch lieber Banken überfallen.
Das ist einfacher.
Lassen wir es die KI machen.
Oh ja, mach einen Banküberfall und lass dich nicht erwischen.
Diese autonomen Roboter, die sollen ja bald kommen, oder? Ich gehe davon aus, dass die irgendwelche Sicherheitsmechanismen drin haben.
Genauso wie die LLMs.
Du fragst, hey, wie kann ich an der WordPress-Website hacken? Ja, darf ich dir nicht sagen, weil das illegal ist.
und so.
Ja, aber ich will meine Website testen, ob sie gut ist.
Wie kann ich sie versuchen zu hacken? Achso, na dann, dann versuch das, das, das und das.
Alles schon gemacht.
Also das nicht, aber an anderen Stellen habe ich auch gesagt.
Das ist ein privates Tool für mich und ich weiß, dass das nicht sicher ist.
Machst du es oder soll ich es machen? Okay, ich mache es.
Zweite Frage, was ist das nervigste WordPress-Feature? Das nervigste WordPress-Feature, das schlechteste WordPress-Feature ist die Kommentarfunktion, weil die wirklich antiquar ist, wenn man versucht, sie zu erweitern.
Und auf dem anderen Spektrum, was ist dein Lieblings-WordPress-Feature? Mein Lieblings-WordPress-Feature, ich sage jetzt einfach mal die Community.
Es ist kein Feature in dem Sinne, aber das ist das, was mir bei WordPress am wertvollsten ist.
Also der WordPress-Core, wenn man das so… Nein, die Community.
Das heißt… Nein, also die Community ist halt der Chor von WordPress, meinst du? Ja, das kann man so sagen.
Das ist mir das wertvollste Punkt.
Passt.
Da bin ich voll bei dir.
Gibt es noch eine finale Message, die du an die Zuschauerinnen und Zuschauer weitergeben möchtest? Bleib neugierig.
Ich weiß nicht, woher das kommt, aber never stop learning.
Das ist am Ende des Tages das, um es mit den finalen Worten zu gehen, ein sehr schöner Künstler aus meiner Heimatstadt, Geh voran, bleibt alles anders, Stillstand ist der Tod.
Umgekehrt, Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders.
Das ist aus einem Lied von Herbert Grönemeyer.
Mein Gehirn schaltet langsam ab, deswegen werde ich mir die Logik später beim Durchhören noch durchverfolgen.
Und die andere Weisheit, never stop growing your beard.
Irgendwann werde ich mal gucken, was ich damit mache.
Im Moment lasse ich ihn einfach mal wachsen und mal gucken.
Aber mir gefällt die Länge gerade vor allem, er macht das Gesicht länger, wo durch das Gesicht noch schlanker aussiehst.
Ich seh schon, von WordCamp zu WordCamp wird der Bart immer länger werden.
Ja, ich glaube nicht, dass ich ihn so lange wachsen lasse, dass er dann irgendwann hier ankommt.
Aber wenn ich aus Gag und Zopf reinmachen kann, mal schauen, was passiert.
Aber du hast zumindest halt das Potential, dir einen Bart wachsen zu lassen.
Bei mir wächst halt irgendwas so unter der Nase, ein bisschen so unter den Mund, aber seitlich halt gar nichts.
Hier rasiere ich.
Es würde für ein Vollbart reichen, aber da dieser Bart irgendwie mein Markenzeichen seit 25 Jahren ist, habe ich es bei der Form des Henriquatre belassen.
Ich lasse ihn nur jetzt im Moment ein bisschen länger wachsen.
Und dann bei einem WordCamp wirst du komplett ohne Bart und die Leute werden dich nicht erkennen.
Ich habe ein Bild, was ich dir später zeige, was nicht in den Shownotes landet, wo ich ohne Bart bin.
Das sieht nackt aus.
Das klingt ja nach einem potenziellen Unifest-Konzert.
Nein! Christoph ohne Bart.
Also mit KI kein Problem.
Das stimmt.
Ich glaube, du wirst zum Star auf Social Media.
Ich sage nur nicht, dass ich das werde.
Nee, lass mal.
Christoph, dann vielen, vielen Dank, dass wir uns noch ein zweites Mal unterhalten konnten.
Du bist der erste Gast, der zum zweiten Mal aufgetreten ist auf dem Podcast.
Also du bekommst die medaille und ja dann sehen wir uns ich weiß nicht wann bittestens irgendwann auf einem ort kämpft nämlich man an kommst du nach mannheim das ist ein guter es ist nächsten monat überlege ja das könnte sein müsste mich dann aber zusammenreißen und anfangen da irgendwas zu planen.
Ja, würde in die schöne Roadtour passen.
Kommst du mit Harry? Ja, passt.
Also, ich werde in mich gehen.
Passt gut.
Dann, bevor mal die Leute dann noch mehr zuquatschen mit WordCamp-Sachen, dann würde ich mich jetzt an der Stelle verabschieden.
Wir sehen uns dann bei der nächsten Podcast Episode.
Und bis dahin, falls ihr Fragen habt an den Christoph oder mich, einfach gerne in den Kommentaren.
Alle Kontaktdaten zu Christoph werden unten verlinkt sein.
Und ja, dann sehen wir uns bei der nächsten Podcast Episode.
Bis dahin!.