In dieser Episode reden wir mit Jennifer Aguilera Schumacher über den langfristigen Erfolg in der WordPress-Branche und wie man das ohne Burnout schaffen kann.
Wir sprechen offen über unsere eigenen Erfahrungen und teilen getestete, praxisnahe Tipps, mit denen Du typische Fehler und unangenehme Konsequenzen vermeiden kannst.
Kurz zusammengefasst geht's darum, wie Du als Freelancer oder Agenturinhaber langfristig erfolgreich bleibst, was aktuell am Markt passiert und warum viele im Hamsterrad feststecken.
Jennifer ist Consulterin und Projektmanagerin für digitale Agenturen. Sie unterstützt Teams dabei, Projekte profitabel zum Abschluss zu bringen, mit einem Fokus auf Webdevelopment und WordPress.
Außerdem hat Sie das Buch “A Freelancer’s Playbook for Not Losing Money” geschrieben. Ein Muss für alle, die smarter arbeiten wollen, statt härter.
Unser Gespräch deckt folgende Themen ab:
00:00 Intro & Wer ist Jennifer?
04:11 Was ist Erfolg?
07:26 Die aktuelle Situation am Markt ...
14:38 Ist das "Alte Agenturmodell" noch relevant?
19:04 Wenn das Budget aufgebraucht wird ...
40:24 Vorteile von Agenturen
45:03 Das richtige Preismodell finden
54:25 Kunden gut betreuen
01:04:15 Die Abhängigkeit von Stress
01:15:11 Die Effekte der AI Bubble
01:24:34 Erfahrungen sinnvoll dokumentieren
01:35:51 Bullet Fragen
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// Frage oder mögliche Zusammenarbeit? //
Du kannst mich jederzeit über meine Website erreichen:
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Heute unterhalten wir uns über ein Thema, welches für mich persönlich mega wichtig ist.
Und zwar reden wir über ein gesundes WordPress-Business und wie man sich die Selbstständigkeit oder eine Agentur ohne Burnout langfristig erfolgreich aufbauen kann.
Da werden wir natürlich auch die aktuelle Marktsituation berücksichtigen, welche Herausforderungen führen zu immer größeren Frustrationen und wie du erfolgreich aus diesen Sackgassen rauskommst.
Herzlich willkommen bei der 77. Episode der Dominik Liss Show.
Auf diesem Podcast gibt es WordPress und Business Talks.
Das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig.
Weil in jeder Episode entpacken, wie die Skills, Stories und Geheimnisse der besten Experten aus der WordPress-Branche.
Und das Ziel des Podcasts ist dir dabei zu helfen, ein besserer Professionell in der WordPress-Welt zu werden.
Heute reden wir mit Jennifer Aguilera Schumacher und sie ist bereits seit vielen Jahren in der Industrie dabei.
Jennifer ist Consulterin und Projektmanagerin für digitale Agenturen und hilft den Agenturen den Weg zum Erfolg zu finden, um Projekte profitabel abzuschließen mit einem Fokus auf Webdevelopment und WordPress.
Und zusätzlich zu dem Ganzen hat Jennifer auch ein Buch geschrieben, A Freelancer's Playbook for Not Losing Money, und das kann ich wirklich herzlich empfehlen.
Ich habe mir das durchgelesen, es ist mega gut strukturiert und da wirst du auf jeden Fall sehr viele Gedanken für dich mitnehmen können und ein paar von diesen Punkten werden wir auf jeden Fall in dieser Podcast-Episode hier erwähnen und besprechen.
Aber Jennifer, herzlich willkommen, vielen, vielen Dank, dass du heute da bist, dass wir uns über das wichtige Thema im Business unterhalten können, über die Gesundheit und über den Erfolg und wie das alles zusammenpasst und könntest du dich bitte auch kurz selbst in zwei Sätzen vorstellen, damit dich die Zuschauer und Zuschauerinnen, Zuhörer und Zuhörerinnen besser kennenlernen können.
Vielen Dank Dominik, klasse Intro.
Freut mich auf jeden Fall hier zu sein und auf mich ist das ein sehr spannendes Thema, weil ich bin auch in den ganzen Jahren durch eine Menge, ich sag mal, Ups und Downs durchgegangen und besonders die Downs sind ja dann die Momente, wo man am meisten draus lernen kann, sag ich mal an der Stelle.
Und ja, vielleicht kurze Intro.
Also, ich habe WordPress kennengelernt vor über 15 Jahren und bin dabei hängen geblieben.
Mein Herz schlägt WordPress.
Ich habe das damals auch alles selbst angeeignet über so YouTube-Tutorial-Videos ausprobieren und bin dann damals von der Sparte Design im Web in Richtung Entwicklung gegangen und dann in Richtung Projektmanagement.
Nein, ich bin keine Durch- und Durchentwicklerin, aber ich arbeite seit 15 Jahren mit Entwicklern, also ich sag mal, so ein bisschen kann ich die Kollegen halt schon gut verstehen an der Stelle.
Und ja, mein Fokus in den letzten, das waren es vielleicht jetzt 4, 3, bei 4 Jahre, beim Prinzip genau das, wie können wir das Ganze so machen, dass ich mich nicht selbst ans Messer liefere.
Das ist so ein bisschen die Geschichte dieses Hamsterrad, gerade in Agenturen, Service Business, wo viele Leute weiter, weiter, schneller laufen, laufen und, sage ich jetzt mal, das auf sich selbst achten, so ein bisschen liegen lassen und sich vielleicht auch in den Sachen verlieren und nur mit ein bisschen besser, oder ich sag mal, die Augen öffnen, Abstand nehmen, sich ein besseres Leben aufbauen könnten.
Und ja, und das ist meine Passion geworden.
Deswegen bin ich hier und das ist das, was ich halt auch entsprechend in den nächsten Jahren machen möchte.
Sehr cool.
Und ich meine, falls die Leute dich dann googeln, dann finden man extrem viele Videos von dir, auch von Talks, von anderen Podcast Auftritten und so weiter.
Also da kann ich dir auch herzlichst empfehlen, weil man lernt halt von jedem Video irgendwie was Neues.
Auch wenn das Thema immer sehr ähnlich ist, aber es werden dann immer andere Kernpunkte angefasst.
Und das, was mich halt auch persönlich in der Vergangenheit getroffen hat, und ich glaube vielen geht es auch so, dass du dann an einen Punkt kommst, wo du dann schon denkst, okay, bin ich im Burnout, bin ich nicht im Burnout, okay, wie lange kann es noch so gehen, es kommen Frustrationen auf, die aktuelle Situation am Markt ist nicht so besonders, ich meine, du hörst das ja von allen Ecken, dass es keine Projekte mehr gibt und all diese Sachen, also wir werden uns auf diese Themen losstürzen.
Bevor wir das aber machen, würde ich gerne mal ein Wort definieren und das Wort ist jetzt schon ein paar Mal gefallen, von meiner Seite ist das Wort Erfolg und das ist ja für jede Person anders, je nachdem, was man halt sich selbst vorgenommen hat.
Und wie definierst du für dich selbst Erfolg oder was ist Erfolg für dich? Vielleicht hört sich das jetzt, vielleicht als Hinweis, ich vermische manchmal gerne so englische Wörter und auch manchmal das eine oder andere spanische Wort, aber vielleicht hört sich das, was ich jetzt sage, ein wenig cheesy an.
Aber ich sag mal Erfolg ist das, wo man merkt, hey, das ist das, was mich glücklich macht.
Punkt.
Und nehmen wir mal an, man könnte jetzt sagen, oh Erfolg ist es, wenn ich den Umsatz erreiche.
Wenn ich aber dafür vielleicht meinen Ehepartner verloren habe, weil wir uns nicht mehr unterhalten konnten, ist das dann tatsächlich der Erfolg, den ich wollte? Oder wie beeinflusst mich das auch in verschiedenen Bereichen? Also jetzt meine Emotionen, meine spirituelle Persönlichkeit, meine finanzielle oder professionelle Persönlichkeit.
Das sind ja alles verschiedene Komponenten.
Erfolg kann man nicht nur auf einer Schiene definieren.
Das heißt, wir müssen in allen Bereichen im Leben schauen, was ist für mich Erfolg und was ist es, was mich glücklich macht an der Stelle.
Und wenn das, was man macht, einen nicht glücklich macht, dann ist man nicht auf der richtigen Schiene zum Erfolg.
Das ist so meine kleine cheesy Definition an der Stelle.
Ja, ich glaube, das ist halt mega wichtig, sich mal selbst Gedanken darüber zu machen, was für ein Erfolg ist.
Weil ich habe mich schon mega oft in der Situation wiedergefunden, okay, ich bin jetzt selbstständig, passt, ich bin vollzeit selbstständig, endlich nach vielen Jahren geschafft, das ist profitabel, ich kann davon leben und so weiter.
Und dann kommt das Nächste, okay, vielleicht wäre es doch cool, mal die, keine Ahnung, 100.000 Umsatz zu erreichen oder sowas.
Und es geht halt immer weiter, also es ist nie so irgendwie, passt, jetzt bin ich happy, jetzt bin ich zufrieden, sondern es gibt immer wieder die nächste Challenge oder die nächste Stufe, die man dann sieht.
Und ich habe dann für mich selbst herausgefunden.
Erfolg ist sehr stark damit verbunden zu sagen, es ist genug oder wann ist genug.
Sonst ist man in diesem Hamster-Radl, wo man immer eine neue Challenge hat oder immer sich denkt, wenn ich das habe oder wenn ich das erreicht habe, dann habe ich den Erfolg oder wenn ich das erreicht habe, dann habe ich den Erfolg und das schiebt sich halt immer weiter nach vorne und das ist auch eine Falle, in die man leicht tappen kann.
Wenn wir uns jetzt aber die aktuelle Marktsituation anschauen, weil das finde ich ein super Kontext zu dem, was gerade so abgeht, ist so vom Gefühl, dass ich halt von allen Ecken höre, auch von vielen großen Agenturen, die mussten die Hälfte der Mitarbeiter kündigen, die Projekte kommen nicht mehr rein, Solo-Selbstständige haben natürlich auch diese Probleme und das höre ich vermehrt von Leuten und von Agenturen, die sehr stark von Projekten abhängig sind, also von einem Projekt ins nächste springen und so weiter und keine langfristige Kundenbetreuung haben, auf der das Business aufbaut.
Und wie siehst du die aktuelle Lage? Weil ich sehe Leute sowohl, die Probleme haben, die strugglen, ich sehe Leute, denen es gut geht, die wachsen, die größer werden und so weiter.
Und was ist so deine Perspektive auf die aktuelle Lage? Also im Prinzip sehe ich die gleiche Situation in verschiedenen Ecken und Kanten.
Ich muss auch zugeben, ich arbeite ja auch mit Agenturen in den USA und da ist natürlich auch eine ganz spezifische Problemsituation mit Trump an der Stelle.
Und vielleicht mal so, Also, ne, auch im Web-Bereich, oder jetzt für uns als WordPress-Enthusiasten an der Stelle, mit wem arbeiten wir? Wie sind wir aufgestellt? Ja, sind wir jetzt jemand, der jetzt nur auf Projekte geht, ein Projekt nach dem anderen? Dann, klar, ist da eine gewisse Abhängigkeit.
Sind wir jemand, der sich auch nur auf eine Industrie spezialisiert hat, zum Beispiel? nur Non-Profits, zum Beispiel, nur Anwälte.
Geht es unserer Industrie schlecht, dann geht es auch unserem Business schlecht.
Und das ist zum Beispiel auch so Sachen, die ich jetzt aktuell sehe, und zwar gibt es halt gewisse Trends, sag ich mal, also einmal sind das entweder nicht nur auf eine Industrie zu gehen, damit man sich auch mehr entsprechend ablasten kann, also dass man vielleicht eine oder ein paar Industrien hat, denen es nicht so gut geht, aber man hat wenigstens noch andere, wo es halt entsprechend läuft.
Ich habe jetzt aber auch mehr dieses, hey, wie können wir unsere Service so anpassen, dass wir vielleicht ein bisschen mehr in Richtung Full-Service gehen und nicht nur das eine anbieten, damit wir unsere Kunden vielleicht mehr holistischer betreuen können, damit die mehr an uns gebunden sind und wir nicht so einfach zu ersetzen sind.
Also ja, also viele versuchen jetzt gerade zu schauen, oh, da wird einem warm, aber was kann ich jetzt hier ändern, um überhaupt noch relevant zu bleiben? Und dann ist auch die Frage auf dem Markt selbst, was wird jetzt in den nächsten Jahren passieren, wegen den Möglichkeiten, die auch AI an der Stelle bietet? Und da ist es natürlich auch so, die Frage, Agenturen, Freelancer, die sich jetzt vielleicht damit nicht beschäftigen, sind die in ein paar Jahren noch kompetitiv, sind die noch auf dem Markt? Was für Angebote werden in den nächsten Jahren da entsprechend rauskommen, also was für, sag mal, was wird auf dem Markt geboten und zu welchem Preis? Und es gibt auch jetzt, ich sage mal, Artikel online zugelesen, dass der Freelancer-Markt an sich wachsen soll.
Und auch besonders wegen AI, dass jetzt viele Jüngere auf den Trichter kommen, lass es doch mal ausprobieren.
Vielleicht kriege ich es ja hin, eine Webseite in einem Tag zu bauen mit AI und verkaufe das für 500. Und ja, also jetzt gilt es, wer stellt sich wie auf und wer in fünf Jahren noch da? Also das Gefühl habe ich auch.
Also das Thema AI werden wir sowieso dann später noch auffassen.
Aber gefühlt, also das ist jetzt rein subjektiv, ich kann das jetzt mit keiner Studie belegen oder sowas, aber gefühlt sind wir gerade in einem starken Wandel, was viele Aspekte angeht.
Einerseits AI, andererseits ist auch WordPress sehr stark im Wandel gewesen über die letzten Jahre mit dem Projekt Gutenberg, mit allem was halt so passiert, auch in der Community, ich weiß nicht, wer da tiefer in der Community drinnen steht, dann gibt's ja auch die ganzen rechtlichen Probleme, die dann so in den letzten Monaten aufgetaucht sind mit verschiedenen Unternehmen im WordPress-Ökosystem und natürlich auch die Wirtschaft, so wie du sagst, also ich kategorisiere das immer so ein bisschen mit, die Zeit der leichten Projekte ist vorbei.
Also man muss sich dann schon irgendwie mehr darum kümmern, um da wirklich Kunden und Projekte zu gewinnen oder damit das wirklich so einfach flutscht so in die Richtung.
Und halt dieses leichte Kundengewinnen oder leichtes Projektgewinnen ist, finde ich, wirklich schwierig geworden.
Definitiv, definitiv.
Ein Fokus, oder vielleicht kann ich jetzt mal was teilen, was ich ganz interessant fand, zwar der Kollege aus den USA, der hatte schon seit Jahren seinen Business-Fokus.
Ja, er hat Projekte gemacht, aber sein Fokus war immer die langfristige Betreuung.
Er hat als Retainer gemacht und gesagt, okay, wir definieren, wie viel an Budget du entsprechend halt hast fürs Jahr, dann teilen wir das strategisch auf und betreuen dich dann.
Egal was du brauchst, dann Änderungen, Hilfe, wenn Mitarbeiter sich alleingelassen fühlen.
Das hat auch so eine menschliche Komponente, weil ich kenne das hier in Deutschland.
So viele Agenturen, immer am dann, in den Jahren.
Nächstes Projekt, nächstes Projekt, das ist Projekt vorbei.
Der Kunde stand dann da und ich habe von noch Fragen.
Da haben sich so viele Leute auch alleine oder im Regen stehen gelassen gefühlt an der Stelle.
Und er hat das Und das Ganze hat das umgeregt.
Ich bin für dich da, wenn du neue Mitarbeiter hast und derjenige muss sich irgendwo einarbeiten, kann der mich fragen, etc.
Und der hat sich dann auf diesen Service fokussiert.
Und als es halt politisch dann etwas tense wurde, hatte er keine Probleme, weil seine Retainer noch liefen.
Weil seine Kunden das wertgeschätzt haben, dass da ja noch jemand da ist, um zu unterstützen.
Klar ist, und das ist auch eine ganz wichtige Sache, vielleicht ist das Website-Projekt, und es kommt natürlich auch ganz drauf an, also ich weiß, im WordPress gibt es natürlich eine große Spanne von kleiner Fiat bis Mercedes, ja, das haben wir alle.
Aber vielleicht ist ein Projekt, ich sage mal 25 oder 30.000 und vielleicht ist der Retainer weniger.
Ja, klar, weil keiner gibt im Jahr dann vielleicht 30.000 auch noch für Wartung und Kleinigkeiten hier und da aus, aber genau diese Sachen, die stetig gelaufen sind, haben den getragen, ohne dass alles für ihn eingebrochen ist.
Und ja, wenn man nur auf Projekte geht, dann sitzt man nachher da und Cost of Acquisition, ich kriege hier keine, ne, ich arbeite und arbeite, kriege aber keine Projekte rein und diese ganzen Stunden sind alle nicht bezahlt.
Und ja, also die Frage Retainer-Service-Gedanke, das menschliche dahinter, dass man auch die Leute betreut und füreinander da ist, ist das was, was in den nächsten Jahren stärker wird? Und bevor wir dann zu den Frustrationen kommen, die auf einen zukommen, wenn man dann in dem Projektgeschäft steckt, hätte ich da noch ein paar so Gedanken, wo ich gerne deine Perspektive darauf, wo mich einfach deine Perspektive darauf interessiert.
Und zwar gibt es, das was jetzt auch finde ich auch ein Wandel ist, wo wir vorher gesagt haben, okay, es passiert gerade ziemlich viel, wo man sich anpassen muss oder mal beobachten muss, hey, wohin geht's, ist auch dieses, ich mag jetzt niemanden auf die Füße treten, aber so dieses alte Agenturmodell quasi.
Da spielt auch ein bisschen so die Konzepte von The Company of One, falls jemand das Buch gelesen hat, kann ich auch sehr empfehlen.
Ich glaube, du hast das auch bei dir im Buch erwähnt, das The Company of One, mega cooles Buch und das ist eher dann dieses, eh man muss um zu wachsen, muss man nicht größer und mehr werden, man kann auch wachsen, wenn man halt die bestehenden Kunden zum Beispiel besser betreut oder halt klein bleibt, aber dafür die Größe des Unternehmens halt über viele Jahre halten kann und nicht einfach nur wachsen, wachsen, wachsen und mal schauen wie es wird, solange es der Wirtschaft gut geht und dann schauen wir mal, wie das alles zusammenpassen wird und siehst, wie würdest du dieses alte Agenturmodell beschreiben, weil ich habe das jetzt vielleicht mal so ganz grob beschrieben und nicht ganz dezent, aber hast du da vielleicht deine eigenen Gedanken zu dem Thema oder deinen eigenen Begriff, den du gerne verwendest? Ich sage mal, altes Agenturmodell ist für mich, weil ich das immer wieder gesehen habe, egal ob es jetzt nach Norden, Süden, Osten oder Westen ging, ist alles von Null.
Also dann wurde alles, also der alleine, da wurde alles nochmal von Null besprochen.
Da wurde halt nicht so viel standardisiert, es wurde auch nicht so viel, sage ich jetzt mal, vorbereitet, automatisiert, da wurde alles immer von Null angepackt.
Ah, wie wollen wir hiermit umgehen? Welches Theme nehmen wir? Nehmen wir überhaupt ein Theme? Da gehen wir Custom.
Möchten wir vielleicht das so aufbauen? Können wir das mal einzeln kalkulieren? Dann gehen die Kalkulationen zu den Entwicklern.
Ah, können wir das anbieten? Mal reinschauen.
Also, der ganze Prozess, weil man sich's halt damals erlauben konnte, ne? Also, ne? Der ganze Prozess oder der Rattenschwanz, der halt nicht bezahlt wird, war sehr groß.
Ist auch noch sehr groß bei vielen Agenturen.
Und jetzt, wo das Geld nicht mehr so einfach fließt, will man oder kann man überhaupt diese ganzen unbezahlten Stunden haben? Und dann ist es auch so, dass viele Projekte – und das ist auch eine Sache, die sich halt auch in diesem alten Agenturmodell – da war das, ich sag mal, Projektcontrolling vielleicht auch nicht so dicke.
Ich habe auch viele Projektmanager im Laufe der Jahre gesehen, getroffen, wo Stunden unter den Tisch gekehrt werden und auch viele Freiberufler, die es sich nicht zugeben, hey, eigentlich müsste ich das jetzt als Stunden aufschreiben, tue es aber nicht.
Und am Anfang ist vielleicht, merken Sie es nicht so dicke, aber das sammelt sich dann um.
Hätten Sie mal gemessen, hätten Sie gemerkt, oh Mann, ich habe jetzt hier 30 Stunden für den kostenfrei Termine gehabt, besprochen.
Wo geht das Ganze hin und kann ich mir das überhaupt noch leisten jetzt, wo alles entsprechend schwieriger wird, um neue Kunden zu kriegen, oder um auch, du schon sagtest, diese langfristige Betreuung.
Ich habe zum Beispiel auch langfristige Betreuung, im Moment wird nicht so viel ausgegeben.
Vielleicht kann ich, habe ich da nicht so viel, ich sage mal, Upsale Marge aktuell in gewissen Industrien oder je nach Kunde halt entsprechend.
Aber ja, kann ich mir das noch leisten, diese ganzen unbuchbaren Stunden? Und Das ist für mich das alte Agentur-Modell, wo man einfach alles, ja, das finden wir schon raus.
Nein, das Ganze muss jetzt entsprechend standardisiert werden.
Wir müssen uns Sachen vorher ausdenken und dann dieses Boundaries setzen.
Das ist unser Paket.
Wie können wir das auch sich nur standardisieren, auch paketisieren unter Umständen, um uns das Leben einfacher zu machen? Und das sehe ich halt eher, wo es hingehen wird, weil das ist, das muss man entsprechend so machen.
sonst kommt man nachher mit dem Geld, das reinkommt, einfach nicht mehr hin.
Ja.
Und das würde ich jetzt auch nicht nur auf Agenturen einschränken, sondern da sind Freelancer ja genauso mit dem gleichen Boot.
Ich meine, wie oft ist das passiert, so, okay, ich habe ein Budget geschätzt initial für ein Projekt, danach war das Budget aufgebracht, das Projekt war zu 80 Prozent fertig, da habe ich einfach weitergearbeitet und so, ja, das wird schon irgendwie und dann sind im Nachhinein 30, 40 Stunden mehr angefallen und dann so, hey, Kunde, da sind jetzt Überstunden zusammengekommen, wie wollen wir damit umgehen? Und das würde halt ausreichen, im Grunde halt im Vorhinein zu sagen so, hey, schau, wir sind in der Situation, wollen wir eine Lösung finden, um da zum Beispiel weniger zu machen, um das früher live zu stellen, weil wir diese Features vielleicht nicht unbedingt brauchen oder bist du bereit, da mehr zu zahlen, wollen wir uns in der Mitte treffen oder sowas, Also im Vorhinein hast du noch eine Möglichkeit, eine Lösung zu finden, aber wenn das übersehen wird und das sehe ich oft, das zum Beispiel in Agenturen sehr oft passiert, ein Mitarbeiter arbeitet vor sich hin und der Projektmanager sieht dann nach einer Woche so, da hat sich fast nichts getan, aber der hat eine ganze Woche daran gearbeitet, wo ist die Zeit hingeflossen? Und da gibt es so viele einfach Fallen, die man tappen kann, was halt die Zeit angeht und das Budget angeht, was du jetzt vorher angesprochen hast, ist, dass es halt mega schwierig ist, oder man braucht halt besser gesagt schon einiges an Erfahrung, um manchen Sachen vorzubeugen, weil man muss halt früher oder später die Fehler gemacht haben und daraus zu lernen.
Und was würdest du sagen, sind dann gute Taktiken, um solchen Sachen vorzubeugen oder solche Situationen gut zu erkennen, damit man dann nicht in diese zeitlichen oder technischen Schulden dann fällt im Laufe des Projekts.
Also ich, was für mich das Beste gewesen ist, ist ja erstmal das Messen.
Also ich muss wissen, was ist mein Budget und dieser schöne Prozessbalken, wie komme ich jetzt langsam dahin.
Und dann ist es aber auch so, es ist sehr einfach zu sagen, oh ja, das ist um den Dreh vielleicht hier, ich brauche für diesen Teil vielleicht 55 Stunden, aber 55 Stunden, dann merke ich eigentlich relativ zum Schluss, oh, Moment, ich komme nicht hin.
Das heißt, wir müssen das immer runterbrechen und sagen, okay, können wir da vielleicht kleinere Häppchen machen? Dann sehe ich eher, vielleicht war das Häppchen 8 Stunden, aber ich sehe schon nach 6, ich komme mit 8 nicht hin, dann kann ich das schon eher sagen.
Es muss sich aber auch zugeben, ich sehe das halt aus einer ziemlichen Projektmanagement-Perspektive, weil ich bin ja diejenige, die dann entsprechend mit den Kollegen die Tickets aufsetzt und dann die Tickets in unser Projektmanagement-System importiert und dann haben wir auch gewisse Regeln zur Kommunikation, hey, wenn man da entsprechend an eine Grenze kommt, und dann habe ich auch alles so automatisiert, dass ich halt in so einem Prozessbalken halt in einem anderen Tool komplett sehe, wie viel Prozent wir schon genutzt haben.
Aber das ist eine Sache.
Das Zweite ist, der Kunde muss das ja wissen.
Wenn der Kunde nicht mitkriegt, wie unser Prozess im Laufe der Zeit aussieht, dann kommt das natürlich nachher als Überraschung, so im Moment, wir haben schon 80 Prozent ausgegeben, kommen aber im Budget nicht hin.
So, und für mich war das aus zwei Gründen damals eine Entscheidung, das Ganze kontinuierlich zu dokumentieren.
Klar gibt es viele verschiedene Wege.
Ich kann das zum Beispiel mit kleinen Notizen machen, die ich dann einmal die Woche teile.
Ich wollte ein Budget-Update durchgeben.
Wir sind so bei so viel Prozent.
Hier vielleicht auch einen schönen Balken oder vielleicht einfach nur ein Bild in einer E-Mail.
Es kann aber auch sein, dass man das in so einen Report packt.
ich zum Beispiel habe, ich mache es in Coda, man könnte in Notion, es gibt viele andere Möglichkeiten oder auch einfach nur in einem Microsoft Office-Dokument an der Stelle, Hauptsache, man muss es irgendwie kommunizieren.
Bei mir ist es halt ein Report und den gleichen Report kopiere ich immer.
Ende halt immer nur oben, dann alle zum Beispiel zwei Wochen an der Stelle, den Titel und darunter die entsprechende kurze Beschreibung zum Budget, zum Scope, ist was dazugekommen, ist was weggegangen, Änderungen, Zeitlinie, hey, das können wir nicht mehr halten, weil wir zu lange auf Materialien gewartet haben, wir müssten halt eine Woche nach hinten schieben etc.
Aber ich versuche das schon, muss ich auch zugeben, weil keiner, egal ob Freiberufler oder Agentur, mag es, wenn man zu viel Zeit damit verbringt und dann auf einmal feststeckt Man hat das Gefühl, man macht mehr von dem Kram, anstatt in der eigentlichen Arbeit zu hängen.
Also muss es relativ simpel sein.
Man kann auch heutzutage zum Beispiel, ich glaube, Notion hat das auch, AI, einen Text verbessern.
Man schreibt da kurz was rein mit AI verbessern und schon sieht es ein bisschen besser aus an der Stelle.
Aber ja, das kontinuierliche Dokumentieren, wie gesagt, das war mir wichtig und habe gemerkt, das ist Gold wert.
Und das Zweite ist, wenn es denn mal schief gegangen ist in der Vergangenheit, bevor ich diese Reports gemacht habe, was habe ich an Stunden gebraucht, um rauszusuchen und zu – auf Englisch heißt das just justify, was heißt das auf Deutsch nochmal? Rechtfertigen.
Ja, genau, oder die Rechtfertigen verteidigen, warum jetzt das und das extra ist.
Ich habe E-Mails durchforstet, bin rauf und runter gegangen, habe alles noch mal durch… Das sind alles unbezahlte Stunden gewesen.
Aber da ich jetzt immer alles in diesen Reports hatte, gehe ich einfach immer nur da rein.
Und das hat mir schon so oft, schon so oft die Situation einfach gerettet.
Und dann auch der Kunde hat das gesehen.
Ich habe das doch schon vor drei Wochen da notiert und habe ihm Bescheid gegeben.
Ah, oh, das war ein Game Changer.
Und dieses Durch-E-Mails-Posten mache ich mittlerweile halt nicht mehr und das ist so viel, das ist eine ganze Erleichterung, muss ich sagen.
Nein, da kann ich mich zu 100% unterschreiben und das, wo ich das gelernt habe, ist, was ich auch immer empfehle, egal mit wem ich spreche, wo jetzt zum Beispiel die Person gerade in den Startlöchern steht und würde gerne anfangen, da empfehle ich immer, Geh 2 Jahre in eine Agentur.
Dort lernst du nämlich genau die Prozesse, weil da ist das Zeit-Tracking enorm wichtig bei den meisten Agenturen, weil einfach teilweise auch pro Minute verrechnet wird dort und das exakt durchgetaktet sein muss.
Und da lernst du halt diese Gewohnheiten einfach so, die Zeit mitdokumentieren, genau zu kommentieren, was man wann gemacht hat.
E-Mails, wenn nicht in einen Report, dann zumindest in einen Unterordner, in einen Postfach rüberschieben, damit die dann alle in einem Ort sind, wo man das dann gut durchforsten kann, wenn man es durchforsten muss und das empfehle ich immer, hey, wenn man am Anfang steht, macht, machen zwei oder zumindest eineinhalb Jahre in einem Unternehmen, welches schon zwanzig Jahre in dem Business steckt, dort zu arbeiten, macht extrem viel Sinn und wo jetzt gesagt hast, dass du einen Report hast, wo du dann das einfach dem Kunden schicken kannst oder nachschauen kannst.
Das klang ein bisschen so, ich weiß, dass es nicht so ist, dass das mit extrem viel Arbeit verbunden ist, um das halt strukturiert aktuell zu halten, so ein Report, aber das kann man auch so verstehen, okay, das ist irgend so ein AI-generiertes A4-Blatt, wo dann irgendwie Statistiken, schöne Graphen drauf gezeichnet sind und fertig, Aber im Endeffekt ist das dann enorm viel Arbeit oder mentaler Aufwand, sage ich jetzt einmal, Energie, die man da reinstecken muss, um das alles schön strukturiert mitzudokumentieren die ganze Zeit.
Und machst du das so, dass du dann einfach, wenn du E-Mails schreibst, einfach die E-Mails dort kopierst oder lagerst du dann die E-Mails irgendwie aus, das Zeit-Tracken und so weiter, da hat jeder, glaube ich, schon ein Projektmanagement-Programm kennengelernt, wo man das machen kann.
Aber wie machst du das eben zwecks Dokumentation, weil manchmal bekommt man ja ein, oder wie machst du das zwecks Kommunikation, weil manchmal bekommt man ein Telefonat, manchmal gibt's ein Meeting, einen Call, manchmal gibt's ein E-Mail und so weiter und um das alles einheitlich zu strukturieren in ein Dokument, was halt verständlich ist, wo man das leicht dokumentieren kann, klingt für mich mega aufwendig.
Und hast du da Systeme für dich gefunden, wo du sagst, hey, das passt und das kannst du für dich gut verwenden? Also mein System fängt schon mit dem Angebot eigentlich an, weil ich kopiere mir gewisse Sachen raus und klar habe ich auch gewisse Sektionen in meinem Report, die sind immer die gleichen und da ändere ich eigentlich gar nichts.
Vielleicht kann ich mal so erzählen, also bei mir, klar, Angebot ist das eine, dann gibt es auch bei mir ein Statement of Work, und das sind die Details zum Projekt, was ist drin, was ist nicht mit drin, so die, ich sag mal, die Checkliste an Features, ja, was wird abgedeckt, was ist das Feature.
Und was ich mache ist, wenn alles bestätigt ist, alles in trockenen Tüchern, Statement of Work bestätigt, dann kopiere ich diese Feature-Liste in meinen Report rüber.
Und das zweite, was ich mache ist, es kommt auch ein bisschen drauf an, aber ich habe eigentlich gute Erfahrungen damit gemacht, je Feature erarbeite ich noch eine kurze Checkliste.
Das ist jetzt nicht das gleiche wie bei mir in den Tickets, sondern es ist einfach nur für den Kunden so ein bisschen diese Kriterien als Übersicht, weil dann kann ich die schön abchecken.
So, doch, doch, dann sieht man auch so, ah, okay, das haben wir alles schon erledigt von Feature F01 oder Feature F02, wie es das Kontaktformular F03 ist, der, sagen wir, den Custom Post Type für Publikationen, ja, so, das heißt, das setze ich da rein.
Also, mein Report hat eine Basis und dann alle zwei Wochen kopiere ich die Basis einfach nur und dann ändere ich zwei Sachen.
Einmal über jeder Sektion gibt es eine kurze Zusammenfassung, die ändere ich kurz.
Und dann bei dieser Feature-Checkliste, dann ändere ich da auch diese, ah, das haben wir jetzt, checke ich dann ab, das haben wir jetzt, checke ich ab.
Und wenn das komplett abgecheckt ist, dann ändere ich den Status einfach nur in internen Review.
Und wenn das dann später in den Kunden gegeben ist, dann setze ich überall in allen Checklist-Items den Status auf Kunden-Review.
Also ich verbringe vielleicht mit dem Updaten vom Report vielleicht 15 Minuten, wenn ich einen Report mache, 15 Minuten alle zwei Wochen.
Also das ist, wie gesagt, das muss so standardisiert sein, dass man da nicht so viel Aufwand am Ende hat.
Das ist so meine Devise gewesen.
Und dieses Ganze mit Grafiken und so weiter ist zwar cool, aber brauche ich das jetzt? Klar wäre auch super cool, wenn man da jetzt was Eigenes codet und schreibt, dass dieser ganze Report sich automatisch vielleicht noch die Budgetzahlen zieht und so weiter.
Das geht natürlich auch.
Schön formatierte PDFs mit Logo und so weiter und das Ganze.
Oh Gott, brauchen wir das? Nein, nein, Wir brauchen nur ein zentrales Ding, wo der Kunde drauf gucken kann und sagen kann, hey, hey, hey, aha, ich weiß Bescheid, und wenn jetzt hier, wie du schon sagtest, kommt was in einem Meeting dazu, ich habe immer schon mal den nächsten Draft auf, von den nächsten zwei Wochen, und wenn ich dann sehe, per E-Mail kommt was dazu, und da habe ich jetzt zum Beispiel, ich gebe mal ein Beispiel, bei mir in dem Report, die Sektionen sind Scope, Budget, dann habe ich noch, was wir von Kunden brauchen und Risiken.
Wenn es ein großes Projekt ist, dann habe ich auch noch eine Sektion für Timeline.
Dann habe ich so ein Gantt Chart Ding.
Aber das ist für große Projekte, bei den kleinen, das ist dann Overkill an der Stelle.
Und dann ist es so, dieses Risiko ist komplett gleich.
Es sind immer die gleichen Risiken.
Es wird einer krank.
Da bin ich niemals dran.
Ja und dann gehe ich das entsprechend halt einmal 15 Minuten entsprechend durch und das war's.
Kurze Unterbrechung in eigener Sache, weil falls dir die Podcast Episode, der du jetzt gerade zuschaust oder zuhörst, gefällt und du keine andere Podcast Episode mehr verpassen möchtest, weil mit den Algorithmen war's man ja nie, manchmal spielen die einem ein Video aus und manchmal verschwindet das im Internet ether, dann würde dich herzlichst zu dem WP Office Newsletter einladen.
Weil in dem WP Office Newsletter bekommst du Recaps aus den letzten Wochen und da gibt es Zusammenfassungen von den letzten Podcast Episoden, Livestreams, Tutorials und Vlogs und ich verspreche dir eine totale Unregelmäßigkeit, weil ich bin kein Roboter, ich werde maximal eine E-Mail im Monat verschicken, wenn nicht weniger, aber dafür ist das alles schön kompakt in einer E-Mail zusammengefasst und dadurch wirst du natürlich die weiteren mega interessanten Podcast Episoden in den Postwoche bekommen und keine weitere Episode verpassen.
Falls du aber nicht so oft von mir hören möchtest, aber mich trotzdem unterstützen möchtest, dann wäre ich dir extrem dankbar, wenn du den Podcast in deiner Podcast-App deiner Wahl bewerten könntest, wenn du mir so ein Review abgeben könntest.
Ich weiß, bei manchen Podcast-Apps ist das ziemlich versteckt, aber das wird mir enorm viel weiterhelfen, um einfach neue Leute zu erreichen.
Und wenn du jetzt zum Beispiel zuschaust auf YouTube und nicht den Podcast hörst, dann hinterlasse bitte einen ein Like, einen Kommentar und das wird mir um Welten weiterhelfen.
Den Link findest du natürlich unten in der Beschreibung.
Vielen Dank dafür und jetzt geht's weiter mit der Podcast Episode.
Ja, welcher Beta hat schon mal die Situation gehabt, so okay, jetzt das Projekt ist fertig, die Abschlussrechnung kommt und da schicke ich das halt zu einer Summe entstanden, wo es halbwegs vereinbart war, halbwegs nicht.
Ich schicke mal die Summe, schreibe das mal in die Rechnung, schickst den Kunden und hoff, dass das bezahlt wird.
Wenn du diese Dokumentation nicht hast, dann so, okay, und was ist, wenn der Kunde fragt, okay, und wofür bezahle ich jetzt eigentlich? Aber weißt du, was ich mache in meinen Reports, in dieser, in der Budget, im Budget-Bereich, wenn ich die kurze Zusammenfassung darüber habe, dann schreibe ich hier rein, wir sind aktuell bei 50 Prozent vom Budget, alles gut, wir haben aktuell 75 Prozent vom Budget genutzt, Es könnte eng werden.
Oder wir sind aktuell bei 80, 83 Prozent vom Budget und wir haben noch XY ausstehen.
Wir müssen definitiv etwas rausnehmen, damit wir vom Budget hinkommen.
Und das schreibe ich direkt da schon rein.
Und dann, wenn es so ist, dass wir uns unterhalten müssen, hey, wir haben Bescheid, nehmen wir ein Report, wir kommen nicht hin, wir brauchen ein Meeting, wir müssen uns erhalten, was kann weg, weil wir kommen vom Budget nicht hin.
Das ist genau das.
Wenn ich ja alle zwei Wochen reinschaue und das Projekt geht vielleicht drei, vier Monate, dann habe ich die Gelegenheit, frühzeitig zu kommunizieren, weil ich immer in dem Report geschrieben habe, oh, es wird heiß.
Und das Zweite, was ich auch mache, ich mache das mit so Farben.
Wenn es halt grün ist, also dann ist alles gut.
Und wenn es orange ist, dann müssen wir uns aber jetzt mal hier ein Auge drauf haben.
Und sobald es rot ist, der Balken mit dem Kommentar, dann wird es jetzt aber allerhöchste Eisenbahn.
Und dann, was ich auch gemerkt habe, die wollen halt am besten auch direkt da drunter stehen habe, warum sind wir jetzt sehr wahrscheinlich am Ende über Budget? Also nicht, wenn es zu spät ist, sondern hey, ich kann jetzt schon absehen, wir kommen mit den Zeiten nicht hin.
Und das ist, weil im Design haben wir drei Extrarunden gedreht, die nicht so geplant waren zum Beispiel.
Oder wir haben im Design ein paar Module mehr angelegt, die wir so eine Entwicklung zeitlich nicht abdecken können.
Boom, schreibt man direkt da rein, aber in den Report und dann kopiere ich wieder in die nächste Einheit über.
Das war's, ja.
Ja, und noch diese Sachen, wo zum Beispiel dann der Kunde im Gespräch sagt so, ah, können wir noch das machen, können wir noch das machen und so.
Ja, aber das ist ein Extra-Aufwand, weil wenn man das so kommuniziert, ja passt, wir machen das, kein Problem, dann würde ich ja, als wenn ich der Kunde wäre, würde ich verstehen, passt, das ist im Budget drinnen.
Aber wenn ich gleich die Info bekomme, hey, das ist ein Extra-Abwand, also wenn das für mich wichtig genug ist, dann bekomme ich das als Kunde, aber ich muss dafür zahlen, dann ist das alles klar.
Und das kommt wiederum auf die Kommunikation zurück, weil auch dieser Report und das Dokument, das ist ja auch Kommunikation die ganze Zeit.
Also das ist ja das, was ohne der Kommunikation passieren einfach die ganzen Probleme.
Also genauso wie im Leben, in Beziehungen, genauso wie bei den Kunden, bei Projekten, also wenn die Kommunikation nicht da ist, wenn die fehlt oder wenn die nicht konstruktiv ist, dann tauchen Probleme auf.
Und das, was du gerade sagtest, also kommt halt was dazu unter dieser Feature-Liste.
Wir haben ja Feature 1, Feature 2 mit einem Titel und einer kurzen Checkliste.
Das macht es super einfach zu sagen, hey, Moment mal, das ist hier in der Liste nicht drin.
Wir würden das hier als Punkt mit aufnehmen, dann schreibe ich direkt daneben in fett und grün Neu.
Und dann sieht man das, weil man alles in einer tabellarischen Übersicht hat und angenommen, es ist nicht nur eine Kleinigkeit als Teil eines Features, sondern ein komplett neues Feature, dann mache ich eine ganze neue Zeile auf und schreibe auch dabei Feature 8 zum Beispiel, Titel daneben, Neu.
Und dann schreibe ich auch den Stundenrahmen circa dabei, damit man sich so ein bisschen was vorstellen kann, was für ein Zusatzaufwand steckt jetzt entsprechend dahinter, und dann auch kriegt dieser einzelne Feature-Eintrag wieder eine Checkliste, weil das ist das Gleiche.
Ich gebe mal ein Beispiel.
Kunde hätte gerne Events auf der Webseite, dann wurde da ein Plugin ausgesucht, alles gemacht und gebaut, und dann geht der Kunde beim Content nachher hin und sagt, ah, was ist denn mit Recurring Events? Ja, das kann dieses Plugin nicht.
Nein, das muss ich unbedingt haben.
Dann ist die Agentur hingegangen, hat alles wieder ausgebaut und nochmal komplett mit einem ganz anderen Plugin eingebaut.
Und das, wenn diese Checkliste dabei ist und es klar ist, das gibt es nicht, perfekt, stand nicht drin.
Dann müssen wir das extra machen.
Ich habe da schon so viele gesehen, die da, Wenn die wüssten, was der eigentliche Stundensatz gewesen wäre, dann würde man sich weinend in die Ecke setzen.
Ja, und jetzt, wenn es gerade zuhört, dann haben wir angefangen über die aktuelle Marktsituation und so weiter.
Jetzt sind wir bei Projektmanagementstrategien und das Ganze, aber das hängt ja damit zusammen, weil vorher haben wir ja auch gesagt, man muss effizienter werden oder man muss dann wirklich die Qualität der eigenen Leistung steigern.
Und ohne Strukturen, ohne diese Strategien, wo wir gerade das in einem Aspekt jetzt genannt haben, was ein sehr, sehr wichtiges Fundament ist für alle Projekte, ohne dem geht es nicht.
Weil dann wird man niemals das Budget einhalten können.
Da wird man immer Überstunden machen, dann wird die Marge immer kleiner, immer kleiner, der Stundenstand wird immer kleiner, weil einfach diese Fundamente nicht passen.
Und wenn man dann in der Situation sind, wo es der Wirtschaft schlechter geht, wo die Projekte nicht mehr so leicht sind, dann trifft das dich natürlich doppelt so stark, weil wenn du dann sowieso für das nächste halbe Jahr Projekte oder für das ganze Jahr Projekte in der Pipeline hast, dann kannst du dir das quasi mit den anderen Projekten decken, wenn mal was schief geht und so weiter, aber je weniger Projekte da sind, je weniger Arbeit da ist, dann tun halt solche Ausreißer in der Organisation, wo dann das auf den Gewinn sich negativ auswirkt, dann tun die dann natürlich mehrfach weh.
Und dann, das kann wirklich darüber entscheiden, hey, muss ich jetzt die Mitarbeiter entlassen? Hey, kann ich mir die Selbstständigkeit noch leisten oder muss ich mir einen Angestellten-Verhältnis Job suchen oder sowas.
Also das fließt alles miteinander mit rein, aber das ist für mich auch, da kann ich nicht zu 100% unterschreiben, eines der wichtigsten Fundamente.
Einfach dokumentieren und kommunizieren.
Also das ist so quasi die Basis, glaube ich, für jedes Business.
Vielleicht als Beispiel, eine andere Agentur, die ich kenne, die haben so Statuslogs.
Also die schreiben jetzt keinen Report, sondern schreiben immer in so ein Dokument, in so einzelne Zeilen.
Das Datum, dass es reinkommt.
Das Datum, dass es reinkommt.
Ist eine Variante.
Was mir halt da fehlt, ist so ein bisschen die Übersicht.
Weil du da trotzdem noch durchgucken musst und weißt nicht mehr, okay, die Änderung und die Änderung und die gehört aber dahin.
Also man muss irgendwas machen.
Man muss auch nicht das Gefühl haben, ich mache es jetzt von heute auf morgen perfekt vielleicht.
Aber ein System ist besser als gar kein System.
Und dann auch dieses Daran-Arbeiten, dieses Ich arbeite an meinem Unternehmen und nicht nur in meinem Unternehmen, das habe ich am Anfang so unterschätzt.
Und als damals die Zeiten noch gut waren, sage ich jetzt mal, da war mein Kopf eher in, oh ja, verkaufen wir noch ein Projekt, das ist ein Problem, das fixen wir aber beim nächsten Mal.
Und da habe ich auch viel finanziell verloren, weil ich einfach dann immer nur in diesem Verkaufsmodus war und noch eins und noch eins und noch eins anstatt, Hey, Moment mal, wie können wir es machen, dass wir beim nächsten Projekt tatsächlich mal mit den Stunden richtig hinkommen, dass wir tatsächlich mehr Gewinn machen, dass wir vielleicht sogar noch Stunden über haben am Ende und dass wir uns vielleicht mal ein bisschen wegtun können für später.
Nee, nee.
Und das ist eine Sache, die sehr dick untergeht.
Vielleicht noch ein ganz wichtiger Punkt, den ich teilen möchte, weil ich fand das eben so interessant, was du gesagt hast, Dominik, Und das ist wirklich wahr, dieses, ich arbeite mal für eine gewisse Zeit in einem Unternehmen, das in genau der Branche operiert, in der ich auch arbeiten möchte.
Warum? Wenn man in einem Unternehmen arbeitet, dann müssen die einem ja all deren Geheimnisse und Secret Sauce, Recipes, sage ich jetzt mal, geben, damit du entsprechend für die arbeiten kannst.
Und der Unterschied hier ist, wenn du da beim Lernen Fehler machst, kostet es nicht dein eigenes Geld, sondern das Geld von dem Unternehmen.
Und wir alle machen Fehler.
Wir alle.
Und wenn man in einer Branche ganz von null ist, ohne irgendeine Erfahrung, klar, dann macht man Fehler.
Dann muss man aber auch damit leben können, dass diese Fehler dann eine Menge eigenes Geld kosten werden.
Und man ist auch langsamer im Lernprozess, weil man muss ja erst mal alle 50 Optionen durchtesten, bis man die 51. hat, die dann funktioniert.
Aber in einem Unternehmen, wie zum Beispiel einer Agentur, angenommen, ich hätte jetzt schon mal zwei Jahre in einer Agentur gearbeitet, dann hätte ich genau gesehen, ah, Moment mal, das ist wichtig, das ist wichtig, das ist wichtig, und dann kann ich das daraus für mich in meinem, ich sag mal, freiberuflichen Umfeld natürlich dann auch mitnehmen.
Und vielleicht als Beispiel, vor vielen, vielen Jahren, mein Mann, der hat auch mal was Ähnliches gemacht, aber jetzt nicht im Web- oder Agenturbereich, sondern der hatte einen Kiosk, einen Franchise-Kiosk, und der hatte auch vorher in einem Franchise gearbeitet und hat sich alles angeschaut, alles notiert, welche Produkte kommen wohin, wie machen die das, wie finden die Mitarbeiter, und daraufhin hat er dann sein eigenes aufgebaut.
Aber ja, man muss es abgucken.
Man muss ja nicht dieses Rad neu erfinden.
Und das ist das, was auch bei Webprojekten dieses typische Agenturgeschäft ist.
Wir machen jetzt mal alles von Null.
Nein, nein, nein.
Was können wir hier wiederverwenden und lernen von dem, was bereits funktioniert? Und das fand ich einen super Kommentar.
Und auch wenn man jetzt zum Beispiel, weil ich persönlich schaue extrem viele YouTube-Videos und schaue mir extrem viel Content online an, aber wenn man das macht und sich so das Wissen aneignet, ist es noch immer Theorie.
Und erst wenn man dann wirklich in der Industrie arbeitet, in einem Unternehmen arbeitet, was auch das macht, was du gerne machen würdest, dann gewinnt man halt so die Praxis.
Und das ist, finde ich, das Wichtige, was du jetzt auch zusammengefasst hast, ist, auf Kosten eines anderen Unternehmens zu lernen und aus der Erfahrung der Agentur das Wissen zu ziehen, welches schon 20 Jahre existiert.
Du gewinnst ja viel mehr daran, wenn du dort einfach zwei Jahre angestellt bist, anstatt dass du jetzt fünf oder sechs Jahre die Erfahrung selbst aneignen musst und dafür zahlen muss.
Jetzt ist ein wichtiger Punkt und zwar ist ja das Thema die Industrie wird sich ändern und jetzt haben wir auch das Thema wie gesagt, sind es jetzt die Agenturen wo man vielleicht dann arbeitet, sind die genau in dem Punkt an der richtigen Stelle jetzt, dass sie entsprechend innovativ schauen, wie können wir schneller sein oder werden sie dann outsmarted von denen, die vielleicht jetzt gerade anfangen, aber sofort reingucken, wie kann ich es komplett anders machen, ohne das Standard-Agentur-Modell.
Ja, also es kommt halt so ein bisschen drauf an.
Klar, dieses Lernen von anderen in Bezug auf Organisatives, aber auch von Prozessen oder auch in der Entwicklung.
Ich habe schon so viele Freiberufler gesehen, wo der Code wirklich Mist war, wo er wirklich schlecht war, weil sie aber nie in, sag ich mal, sehr guten Strukturen gearbeitet haben, die ihnen auch gezeigt haben, wie man entsprechend seinen Code so aufbaut.
Also, dass man das auch nachher leicht an andere Entwickler weitergeben kann, dass es einfach zu warten ist.
So, und das ist auch noch eine sehr große Sache.
Aber ja, die Industrie wird sich da ändern.
Und dann muss man auch gucken, mit wem oder auf welches Pferd will ich jetzt vielleicht an der Stelle setzen, weil nicht jedes Pferd wird dann noch fünf jahren auf dem markt sein oder wird aufgekauft und ja da gibt es noch finde ich mega viele stressfaktoren die in die wir uns vertiefen könnten also einerseits was dann wenn wir zeitdruck haben und wenn das budget aufgebraucht ist dann gibt es den zeitdruck das muss so schnell wie möglich fertig werden die qualität leidet unter und es passieren fehler schlechtere kommunikationen und dann häuft sich das alles halt noch an also das eskaliert dann einfach mit der Zeit.
Es ist so, dass man dann als Solo-Selbstständiger oder Solo-Selbstständige dann mehrere Hüte auf sich hat, wo man einerseits halt am Business arbeiten muss, dann im Business, dann im Business hat man Projektmanagement, Umsetzung, Kundensupport und alles Mögliche, was man dann noch abdecken muss, abgesehen dann noch von der Buchhaltung und all diesen Sachen, was man sonst noch machen muss.
Also das alles kumuliert sich dann in extrem viele Stressfaktoren und das, was mir persönlich extrem geholfen hat, wo ich da meine Zwei-Jahre in einer Agentur gemacht habe Teilzeit, ist, wo mich dann mein damaliger Chef, also Grüße geht raus, falls du zuhörst, dass er mich dann zur Seite genommen hat und gesagt hat, so Thema Stundensatz, das ist, also das finde ich ein extrem wichtiger Punkt bei Agenturen, die rechnen noch oder intern rechnen man immer nach Stundensätzen, also wie viel Zeit brauche ich für irgendwas und wie viel will ich dafür verlangen, aber alleine um einen sinnvollen Stundensatz auszurechnen, was fließt damit ein, habe ich meine Kosten gedeckt, wie viele Stunden kann ich tatsächlich im Jahr arbeiten, wie ist meine Auftragslage, kann ich überhaupt die geplanten Stunden abdecken, weil das geht dann auch auf meine Marge, wenn ich zu wenige Aufträge habe, dann wird mein Stundensatz insofern sinkt dann nach unten und solche Sachen und das hat er mir dann gezeigt, wie man das sich kalkulieren sollte und dass damals, ich meine heutzutage ist das wegen der Inflation wahrscheinlich noch viel höher, aber damals vor ich weiß nicht fünf Jahren oder so was oder sechs Jahren sogar hat er gesagt so ja ein Stundensatz unter 50 oder 60 Euro netto pro Stunde für Freelancer kann sich nicht auszahlen zum Beispiel und jetzt ist halt noch viel höher, also jetzt geht das Richtung 70, 80 oder 100 € die Stunde, damit man dann einfach die eigenen Kosten decken kann und vom Gewinn ist ja da noch nicht mal die Rede, sondern das ist ja einfach nur mal die Deckung der eigenen Arbeit und der Kosten, die sich da generieren.
Und dann gibt es halt dieses stundenbasierte Modell, welches an sich schon schwierig ist und einmal sinnvoll, das durchzuschauen und das für sich halt in die richtige Richtung zu nutzen.
Und dann gibt es noch jetzt das, wo es dann neue Sachen gibt, wie zum Beispiel Abo-Modelle.
Es gibt seine eigene Dienstleistung zu produktisieren, so in Richtung Produktpakete anzubieten.
Es gibt Retainer.
Es gibt, ich weiß nicht, da habe ich sicher noch ein paar vergessen, aber du kennst wahrscheinlich noch weitere.
Und wie soll man da sich zurechtfinden? Weil zum Beispiel bei Abo-Modellen ist es zwar schön und nett, wenn man dann monatlich Geld reinbekommt, aber die Abo-Modelle muss man auch verkaufen können, also in Richtung.
Und gehen wir vielleicht mal das Thema Pricing an, weil da gibt es halt das Thema Pricing, versteckte Aufwände und das Ganze.
Das ist jetzt ein großes Thema, aber kann ich dich auf das Thema loslassen? Ja, also ich finde das Thema auch sehr spannend, interessant.
Ich habe das in meinem Buch auch geschrieben, dieses Kalkulieren.
Weißt du denn wirklich, was ist deine Mindestrate, damit du überhaupt überleben kannst? Und wenn du da drunter rutschst in einem Projekt, dann kannst du noch nicht mehr überleben.
Das muss man sich auch mal so vor die Augen halten.
Der Impact dessen, wenn ich jetzt auf einmal in einem Projekt drunter rutsche und dann dieses am Ende nochmal messen.
Das Projekt ist rum.
Wie viel habe ich tatsächlich gearbeitet? Wie viel ist reingekommen? Wie viel sollte ich einnehmen pro Stunde und wie viel war es halt tatsächlich? Und das ist ein dicker Augenöffner.
Eye-Opener wollte ich jetzt noch sagen.
Und jetzt, was du sagst, ist in Bezug auf, ja, Modelle, Retainer.
Ich gebe jetzt mal so ein Beispiel.
Wir hatten jetzt ein neues Angebot für ein WordPress-Projekt.
Das war jetzt in den USA, und da haben wir jetzt das Statement of Work entsprechend vorbereitet, auch wieder so eine Kombo aus, bestehenden Vorlagen und dann eine kleine Anpassung, etc.
Und da war vorher halt drinne, dass, hey, Content ist so viel vorgesehen an Stunden, und dann, wenn es darüber hinaus noch Content-Arbeiten gibt, dann wäre das pro Stunde.
Nee, nee, nee.
Haben wir geändert.
Dann wäre es stattdessen nochmal ein 8-Stunden-Paket an Content.
Das heißt, man kann ein Content-Paket hinzufügen, das ist ein bis zu acht Stunden Arbeit für Content, das kann Einbinden sein, das kann Betreuung sein, vielleicht ist man mit dem Einbinden auch schon nach sechs Stunden durch, kann aber dann noch mit dem Kunden nochmal zwei Stunden lang gucken, hey, wie kannst du das entsprechend verbessern, Content und SEO, was kannst du noch so berücksichtigen, aber es ist ein Paket, Punkt.
Kein drei, vier Stunden.
Es sind so Kleinigkeiten auch manchmal.
Wie kann ich mich entsprechend von diesen Stunden-Dingen ein bisschen loslösen? Und jetzt bei so Retainern ist es ja so klar, der Kunde will ja wissen, wie viele Stunden wohin gegangen sind, aber was ich bei diesen, oder in WordPress ganz, also im Allgemeinen, eine Webseite, egal ob es jetzt Typo 3 oder auch was anderes ist, dann kommt der Kunde um die Ecke und hätte gerne, ah, die Button möchte ich aber ändern.
Wie viel Aufwand ist denn das? Ja, also ändern den Button wir nur eine Stunde, wenn wir uns aber zwei Stunden lang drüber unterhalten und wir die zwei Stunden nicht abrechnen, dann lohnt sich sie da nicht.
Das sehe ich halt auch wieder überall, egal ob kleiner Freiberufler oder große Agentur und dann logt zum Beispiel der Projektmanager auch nicht seine Zeit, kriegt dann nur den Log vom Entwickler und auf Boom ist es halt nur eine Stunde, obwohl drei Stunden effektiv eigentlich daran verbracht wurden, mit Meetings, Kurzbesprechungen und so weiter.
Wenn wir das Ganze aber umdrehen in ein Budget und sagen, hey, Kunde, wir setzen jetzt ein Budget fest, kann auch was ganz Kleines sein, wie zum Beispiel ein 10-Stunden-Paket.
Ja, was vielleicht auch nicht so, na, so eine Art, also ein Jahresbudget, hallelujah, uff, Moment mal.
Ja, nee, nee, wir machen so ein kleines Mini-10-Stunden-Budget-Paket und dann ist es dieses, wie nennt man das, Stick und Möhre, oder wie heißt das jetzt, für wenn man sich ein bisschen Zuckerbrot und Peitsche, das war das, nicht? Ja, genau.
Zuckerbrot und Peitsche.
Wenn man nur damit kommt, mit den Forderungen, ohne irgendwas als Benefit, dann ist es nicht so attraktiv.
Aber was könnte ich dem Kunden vielleicht als Benefit geben? Und viele Kunden sind ja auch super happy mit Transparenz, wenn sie genau wissen, was, wie, wo ist, was wurde gemacht.
Zum Beispiel, was wir jetzt gemacht haben, ist, haben in diese Retailer-Pakete halt noch ein paar Zuckerwürfel mit eingebaut, und zwar, dass es einen automatisierten Report gibt, wo man immer nachgucken kann, wie viel Budget von diesen zum Beispiel 10 Stunden hat man schon verbraucht, mit so einem schönen Prozessbeil.
Das haben wir per Vibe-Coding geschrieben.
Aber es ist funktioniert, ja? So.
Das heißt, so ein automatischer Report, der auch automatisch auflistet, welche Arbeiten schon gemacht wurden, also Tickets, die ziehen wir auch zum Beispiel automatisch mit rein, sind auch mit dabei.
Dann haben wir gesagt, hey, als Teil des Reports kriegen Sie Zugang zu einer Notfall-E-Mail-Adresse.
Ja.
Das heißt, Notfall-Ad, da-da-da, wenn was ist, können Sie sich darunter melden.
Alle Mitarbeiter aus dem Team kriegen automatisch eine Benachrichtigung, auch wenn ich mal im Urlaub bin, oder zum Beispiel hier als Freiberufler, das ist ja auch, ne, ich hab auch oft gehört, da war der im Urlaub und ich hatte ein Problem als Kunde, konnte den nicht erreichen, und dann stand man da.
Kann man dann eventuell sagen, hey, als Teil des Retainers kriegt man Zugang zu Notfall-E-Mail, da sind zwei oder drei verschiedene Kollegen aus dem Netzwerk mit dran, egal, wenn was ist, Ihnen wird hundertprozentig geholfen, auch wenn ich mal im Urlaub bin.
Das sind Benefits.
Und dann auch noch eine Sache, wie rechne ich diese Retainer ab? Bei mir habe ich es zum Beispiel so gesetzt, dass ich diese kleinen Pakete zum Beispiel einmal im Quartal abrechne oder wenn es ein kleines 10-Stunden-Paket ist, rechne ich nur einmal ab, aber im Voraus und nicht im Nachhinein, weil ich will ja nicht drei Monate arbeiten und dann mache ich das für zehn verschiedene Firmen und rechne nach drei Monaten ab, aber bin dann finanziell ganz am unteren Limit.
Also, es muss immer beides sein.
Also, was kann ich denen Mehrwert liefern, den kein anderer hat, so dass es für mich dann wieder verteidigbar, verteidigbar, verteidigbar? Justify? Also, dass es die Möglichkeit hat zu verteidigen.
Gerechtfertigt werden kann, ja.
Genau, dass ich rechtfertigen kann, dass es jetzt die Abrechnung ändert.
Und da habe ich auch sehr gute Erfahrungen mitgemacht.
Und als die, als die Sachen entsprechend dann rausgegangen sind, vielleicht jetzt so bei den Retainern auch noch eine Sache, wir haben Wir haben die ganze Kommunikation ein bisschen geändert.
Anstatt per E-Mail haben wir so ein Support Center eingeführt, wo Kunden entsprechend Tickets aufführen können.
Aber das Support Center lässt auch den Eingang von Tickets per E-Mail zu.
Das heißt, wenn jemand sagt, hey, ich möchte mich nicht unbedingt da einloggen, schreibt eine E-Mail an einer gewissen Adresse, das kreiert automatisch das Ticket.
Ist das Ticket erledigt, erscheint das automatisch im Report.
Und das war auch wieder diese ganze Kette.
Ein Benefit für jeden, der dabei war bei uns.
Also war ich sehr, sehr happy damit.
Und da kann man echt viel für sich rausholen.
Also nur mal um das klar zu stellen, also der Markt schaut auch so aus, man muss jetzt diese ganzen Extras nicht einem Kunden anbieten, weil auch wenn man jetzt etwas verspricht und das dann umsetzt, steht man schon aus der Menge raus, weil es gibt enorm viele Sachen, die einfach nicht fertig gemacht werden, nicht wie versprochen beendet werden und so weiter oder abgebrochen werden und dann wie oft hat man schon von dem Freelancer gehört, der sich nie wieder gemeldet hat und das Projekt ist nicht fertig und er hat den Code mitgenommen vielleicht.
Also alleine dadurch stieg man schon von der Menge raus.
Wenn man dann on top noch solche Extras dazu fügt, also ich arbeite bei mir jetzt auch intern an einem Dashboard für die Kunden, wo die das auch einsingen können und so weiter, wo man das auch schön mit dem Projektmanagementprogramm verbinden kann, wo man zum Beispiel dann auch die alten Rechnungen auflisten kann, damit die da so bei einem Blick sehen, so wie bei einem klassischen SAAS einfach.
Da hast du dein Dashboard und da hast du deine Zahlen, da hast du deine Ressourcen, die du noch zur Verfügung hast, da hast du deine Rechnungen, deine Rechnungsdaten oder was auch immer.
Das kann man dann je nachdem so gestalten, wie man das gerne hätte.
und da sind da noch solche Sachen, wo man immer aus dem finde ich ausgehen muss, der Kunde will sich betreut fühlen.
Das Menschliche.
Genau.
Und würde ich mich als Kunde bei der Dienstleistung, die ich anbiete, mit der Kommunikation, die ich anbiete dem Kunden, würde ich mich selbst betreut fühlen.
Und das aus der Perspektive zu sehen, finde ich ist mega interessant und das hat mir dann auch viele Augen geöffnet, sehr oft, ist einfach, ja, es muss nicht unbedingt, auch wenn das sich genau zu dem Tag nicht ausgeht, wo du es versprochen hast, so, hey, übermorgen ist es fertig, dann ist es doch zwei Tage später fertig, aber wenn du den Kunden betreust und wenn sich der Kunde betreut fühlt, dann ist das meistens viel wichtiger als, hey, Okay, dann zahle ich halt eine Stunde mehr oder dann dauert es einfach eine Stunde länger, weil halt dieser persönliche Bezug da ist und der Kunde happy ist.
Und das ist, was ich dann über die Zeit gelernt habe, so, ich sollte mehr und mehr Fokus auf die Kundenbetreuung legen und nicht, dass es halt technisch einwandfrei programmiert wurde und so weiter.
Die Qualität sollte natürlich stimmen, aber für mich als Programmierer war es am Anfang so ideologisch, so hey, ich mache jetzt das beste System, total overengineered und so weiter.
Und dann ist aber die Kundenkommunikation in den Hintergrund gerutscht.
Ich habe nicht so oft abgedatet, so hey, so schaut es mit dem Budget aus, so viel haben wir noch und so weiter.
Und dadurch hat sich der Kunde immer schlechter und schlechter betreut gefühlt, obwohl für mich intern die Qualität meiner Leistung gestiegen ist.
Oder wenn der Kunde das Gefühl hat, Ich muss denen hinterherlaufen, damit ich überhaupt weiß, was gerade los ist.
Genau, genau, ja.
Ja.
Ja, ja.
Und zum Beispiel, was wir bei uns haben, zumindest in diesem Support, ist eine Regel, dass wenn ein neues Ticket reinkommt, klackert es automatisch schon Benachrichtigungen bei uns auf.
Wir nutzen Discord anstatt Slack.
Aber klar kann man auch in Slack machen, etc.
Zum Beispiel, wenn ein neues Ticket reinkommt, das muss binnen 24 Stunden acknowledged werden.
Dass einer hingeht und sagt, hey, Lieben Dank fürs Ticket.
Es muss keine Lösung sein, keine Antwort.
Kann auch sein, dass der Kunde nur eine kurze Frage hat und dann sagt man, ah, das ist da oben links der, der Button, einmal draufklicken, kurzer Screenshot oder vielleicht auch so ein ganz kurzes Video oder so.
Kann ja sein, wenn man die Zeit gerade hat.
Perfekt.
Aber ansonsten reicht es ja auch und das schätzen die so wert, wenn man einfach sagt, hey, ich habe das Ticket erhalten.
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Ich muss einmal schauen und würde dann nochmal auf dich zurückkommen.
Wunderbar.
Aber wenn man, das ist auch noch so ein Problem, wenn man dann zum Beispiel einfach nur per E-Mail mit dem Kunden was kommt, ich habe aber jetzt gerade noch andere Sachen zu tun, ich bin zu der E-Mail nicht mehr gekommen, die antworte ich dann morgen oder in zwei Tagen, habe ich die E-Mail vielleicht vergessen, weil es jetzt wieder nach unten gerutscht ist und so weiter.
Und dann entstehen halt diese Sachen, wo du das Gefühl hast, du musst halt nochmal nachhören.
Klar, nobody is perfect und es gibt auch mal, dass man sich wirklich was durch die Cracks, das dann durchrutscht, Aber das Große ist halt dieses einfach zugeben und sagen, hey, ich habe das Ticket erhalten.
Ich komme noch mal auf dich zurück oder ich komme noch mal auf sie zurück.
Wunderbar.
Und binnen 24 Stunden noch besser.
Ja, man muss halt immer auch den Kontext beachten, weil wenn das jetzt zum Beispiel ein Kunde ist, der sich fünfmal am Tag meldet oder fünfmal am Tag anruft und so, hey, was ist das, was ist das, was ist das, muss man dann schon einen Kommunikationsweg finden, der für beide passt.
Aber es sollte halt nicht auch die Situation sein, ich bekomme als Solo-Selbstständiger E-Mails und ich bin Programmierer und so, lass mich doch in Ruhe, ich will einfach programmieren, was willst du jetzt von mir mit der E-Mail so in die Richtung, das sollte halt auch nicht sein.
Und da einen guten Mittelweg zu finden, das ist, finde ich, mega schwierig und da muss man sich selbst gut kennen und gut mit dem Kunden reden, um das zu vereinbaren, einfach den Weg, wie man gemeinsam gut kommuniziert, damit beide zufrieden sind.
Und vielleicht auch daran anknüpfen, ist ja, was du gerade sagtest, dann kriege ich eine WhatsApp-Nachricht, dann kriege ich eine E-Mail, dann ruft er mich einmal an.
Man loggt aber die Zeiten halt wieder dann nicht.
Also eigentlich sollte man dann ja sagen, hey Kunde, wir hatten mal vor einem Monat gesprochen, hatten mal so diesen Kick-Off-Termin, sag ich jetzt mal, wo ich gezeigt habe, hier ist das System, wo wir Tickets einreichen, wo auch sie dann entsprechend ein Ticket anlegen können.
Wenn Sie mich anrufen möchten und mir das per WhatsApp schicken, ist das kein Problem.
Allerdings würde ich dann das Ticket erstellen und diese Zeit notiere ich auch.
Wenn das für Sie in Ordnung ist, extra zu bezahlen, nur dafür, dass ich das Ticket erstelle, dann ist das auch kein Problem.
Und dann werden die meisten dann doch sagen, ja, nee, dann stelle ich das ein.
Und dann hat sich das und dann gewöhnen die sich auch daran.
Ich hatte nämlich auch so einen, der hat mich immer per WhatsApp wegen allem Kleinen angeschrieben, was ihm eingefallen ist.
Seitdem wir das aber geändert haben und ich ihm auch gesagt habe, ich würde Zeiten auch loggen, auch wenn ich was per WhatsApp kriege und das Ticket erstelle.
Und es wäre doch viel besser, wenn er direkt das Ticket einreicht, weil dann haben wir das direkt alles im Ticket und es sind nicht zusätzliche Zeiten nur fürs Ticket erstellen von mir dabei.
Und das wäre besser für sein Budget.
Dann war der voll und ganz dabei.
Und seitdem habe ich alles zentral, der ist viel proaktiver, er trägt alles entsprechend da ein.
und dieses einfach mal eine WhatsApp um 11 Uhr abends hat sich komplett erledigt.
Ja, na voll, voll.
Und das, was du auch vorher erwähnt hast, ist, man kann das ja auch in den Retainer mit einfließen lassen, dass man halt den Punkt Erreichbarkeit hat.
Dann sagt man, okay, ich verrechne in der Woche eine Stunde mehr, wenn da so viel Aufwand ist und der Kunde so oft kommuniziert oder zwei Stunden mehr und das ist dann im Retainer vereinbart, hey, Kunde, du hast die Erreichbarkeit und das ist dann bezahlt und alles super, Also gibt es viele Lösungen, viele Wege, wie man sieht das, ja.
Also da gibt es viele Möglichkeiten, viele Lösungen.
Die muss man halt sich selbst mal ausarbeiten mit dem Kunden und ich glaube, das ist das, wo es dann bei den meisten Leuten hakt.
Und ja, jetzt haben wir einige von diesen Stressfaktoren aus dem Alltag, glaube ich, ziemlich gut beschrieben und dann auch ein paar coole Lösungsvorschläge gegeben aus der Praxis, wie man solche Situationen vermeiden kann.
Und ich finde, wenn man diese Basics oder die Fundamente, die wir jetzt gemeinsam durchbesprochen haben, wirklich gut durchführt und das kontinuierlich durchsetzt, dann lösen sich von alleine wahrscheinlich 80 Prozent der Probleme, die man so hat mit den Kunden, mit Budgets, mit nicht eingehaltenen Projektzeiten und was auch immer und ich weiß nicht, ist zumindest mal meine Einschätzung.
Das ist erstmal aus dem Daumen gezogene Zahl, so 80 Prozent.
Aber siehst du das anders oder siehst du das so ähnlich? Löst es die Probleme? Trägst du die Lösung bei? Ja.
Dauert es Zeit bis man dahin kommt? Ja.
Man muss ja auch erstmal schrittweise seinen Kunden onboarden, noch ein paar Kunden mal austesten und dann gucken und dann wenn man merkt, das funktioniert, dann rollt man das entsprechend auf die Nächsten aus, etc.
Und jetzt ist es so, bei mir war es so, dass ich auch mit vielen Sachen da Zeit gewonnen habe.
Enorm viel Zeit.
Und ohne Witz.
Wirklich.
Zum Beispiel im Bereich Support war ich, auch weil ich, wie gesagt, für viele deutsche Agenturen, gilt das Gleiche, die Ansprechpartnerin für alles.
Jeder Kunde hat mich für alles angeschrieben.
Ich hatte alle Kunden im Kopf, alle Aufgaben auch noch im Kopf, alle Aufgaben in Tickets und desto mehr es von diesen, sage ich mal, Retainer-Kunden war, desto stressiger war es für mich.
Ich war wirklich so ausgebrannt nachher auch einfach wegen dem Stress.
Dann habe ich das alles an das strukturierte System wieder reingebracht, die Kommunikation aufgeteilt, direkt mit den Entwicklern, die entsprechend halt die Aufgaben entgegennehmen und es hat sich alles so geändert, dass ich vielleicht nur noch ein Drittel von dem arbeite, was ich vorher gearbeitet habe.
Das war es bei mir.
Also jetzt aus einer Projektmanagement-Perspektive tatsächlich.
Und jetzt ist es so, kommen wir nochmal zu diesem Hamsterrad zu sprechen.
Was mache ich mit der Zeit, die ich gewonnen habe dadurch? Suche ich mir jetzt direkt wieder was anderes und renne einfach weiter im Hamsterrad? Und das ist auch eine sehr verführerische Sache, weil es ist auch so, Und das ist eine Sache, die hat mich sehr viel gekostet.
Es gibt Leute, die sind, wenn sie so viele Jahre in diesem ganzen Stressmodus stecken, auch ziemlich abhängig vom Stress.
Das ist wie eine Droge.
Und dann machen wir jetzt das und dann jetzt das und dann jetzt das.
Bei mir war es zum Beispiel so, dass wenn da irgendwie Zeit frei wurde, dann können wir ja jetzt noch gucken, wie machen wir vielleicht ein eigenes System dafür, ohne vielleicht vernünftig darüber nachzudenken, wie Wie oft haben wir in den Jahren eigene Ideen versucht aufzubauen, die nie gelauncht wurden? Und wie viel Geld habe ich da auch verballert, will ich jetzt sagen? Doch, sagen wir mal, verballert, ja.
Aber weil ich gedacht habe, jetzt machen wir weiter, weiter, weiter.
Das machen wir so, ohne vernünftig zu evaluieren und nachzudenken, was ist der Output, was ist mein Ziel? Bringt mir das auch später dann entsprechend was und in welchem Maße? Man kann auch viel Zeit in etwas verbringen, was nachher keinen guten Hebel dir bringt.
Das ist auch so eine Sache.
Und dieses abhängig vom Stress, ich muss das jetzt füllen mit was anderem.
Muss ich das? Will ich das? Will ich vielleicht nur ein bisschen was füllen und die andere Zeit für mich selbst verbringen? In welcher Phase in meinem Leben befinde ich mich jetzt? Ich kenne Freelancer, die sind jung, die haben jetzt Energie und sind Single und wenn das jetzt passt, dann baller durch, mach du das ruhig.
Aber es gibt auch welche, die sind in anderen Phasen vom Leben, die schätzen mittlerweile auch andere Sachen wert und denken sich dann ja, möchte ich jetzt einfach in die gleiche Richtung mit meinem Hamsterrad weiter oder will ich vielleicht auch andere Sachen in meinem Leben eröffnen oder vielleicht auch mehr priorisieren, das vielleicht nur so als Gedankenanstoß an der Stelle.
Aber ja, deutlicher Zeit einsparen ist es definitiv drin, wenn man das richtig angeht und dediziert.
Ja, und da ist mir gerade das auch wieder in den Kopf gekommen, wo du bei deinem Talk beim WordCamp Europe, glaube ich war das, hast du gesagt, dass es sich immer mehr widergespiegelt hat, der Stress halt in die Beziehung und in einer Ehe und das Ganze, und wo dann einfach dein Mann gesagt hat, ey, du willst aber diesen Stress, du bist davon abhängig in Richtung und dann habe ich dann mit meiner Freundin ein Gespräch gehabt und so, ich habe letztens so ein Video gesehen und das habe ich gehört und du hörst dann manchmal solche Sachen und das triggert dich in der Form, dass du dich damit zu 100 Prozent identifizierst und das war für mich genau das gleiche so.
Ich hab dann nachgedacht und so, eigentlich stimmt das auch bei mir so in der Richtung.
Also ich weiß, dass ich das zum Beispiel manche Sachen schneller abhacken kann und fertig, aber irgendwie arbeite ich dann trotzdem in den Abend rein so in der Richtung.
Obwohl ich zum Beispiel das alles untertags machen könnte, halt keine längere Mittagspause oder sowas und dann abgehakt und passt fertig, Arbeit ist erledigt und ab nach Hause und Freizeit genießen.
Aber dieses Gefühl, einfach dauernd irgendwas tun zu müssen oder irgendwie gebraucht zu werden von den Kunden und so weiter, das macht einen schon abhängig.
Also genauso wie du es beschrieben hast, so kann ich mich mit dem auch gut identifizieren.
Ja.
Gerade in unserer Branche.
Ja.
Ist dann schon dicke, Bei mir war es halt so, ich musste, es war für mich schwer, als ich da mit meinem Mann darüber gesprochen habe, weil das wollte man auch nicht zugeben.
Es gibt natürlich viele verschiedene Abhängigkeiten von Stress und ich kenne auch andere, öfter eher Frauen, muss ich sagen, die sind auch sehr, sehr dieses Ich muss mich um alles kümmern, Ich muss in allem drinnen sein, Ich muss da dir überall was beitragen und wertgeschätzt werden.
Und da kenne ich auch einige, die sehr, sehr stark von dem Stress abhängig sind an der Stelle.
Und dieses Sich selber zurück nehmen und dann mit überlegen Was tut das eigentlich in meinem Leben? Und dann, wenn man ganz blöd gesagt, dieses Fight-or-Flight.
dann könnten wir jetzt auch darüber reden, dieses ganze Stress, den man dann anhäuft oder dieses jetzt laufen, laufen.
Könnte das auch einen Effekt auf meine Gesundheit haben? Nur positiv.
Auch eine große Frage.
Ja, genau.
Nur einen positiven Effekt, ja.
Klar, man kann ja auch so argumentieren, wenn es, sage ich mal, Stress ist in dem, was mich glücklich macht.
Aber ja, ist es das komplett? Ich habe ein Video gesehen, die Tage, da war ich auch sehr, sehr beeindruckt von.
Und zwar ging es da um jemanden, der hat auch mehrere Bücher geschrieben, ich glaube, im Bereich Biologie war der, aber der war auch sehr entrepreneurial und hatte dann auch, war von Deutschland, auch jemand aus Deutschland, ach, das war eine deutsche Welle-Dokumentation, genau.
Kann ich gerne mal raussuchen, kann ich auch noch teilen.
Und dann ist er in die USA und hat dann auch da Förderung gekriegt.
Der hat dann – ich werde auch immer nennen, das ist Venture Capital – der wollte, ich glaube, 40 Millionen oder so war das für ein Unternehmen in einem gewissen Bereich.
Und die Idee war, dass dann seine Familie halt nachkommt.
Der hat da all sein Blut reingeschickt.
Ich sagte, über 40 Jahre hat er in dem ganzen gleichen Arbeitsweise gehangen, weiter, weiter, weiter.
Und war auch so stolz, dass er diese 40 Millionen dann zugesagt hat.
Dann ruft er seine Frau an, erzählt ihr dann alles und sagt ihr denen, ja, ich komme aber nicht, also für mich war es das.
Der musste in dem Moment entscheiden, fliege ich jetzt zurück und rette meine Ehe oder folge ich jetzt weiter hier diesem einen Ziel oder dem eventuellen Hamsterrad.
Und was er dann gemacht hat, die Ehe war natürlich dann leider nicht mehr zu retten, leider.
Aber es ist so, der hat sich danach mit dem Thema Happiness und Glücklichsein so auseinandergesetzt auf dem chemischen Level, was wir halt alles brauchen und was diese ganzen chemischen Komponenten, Oxytocin, ich habe das natürlich jetzt alle auf Englisch im Kopf, muss ich jetzt sagen, jetzt die ganzen Wörter auf Deutsch, das ist dann immer wieder.
Endorphin, Dopamin, alles mögliche.
Genau, etc.
Und ja, das ist halt so, der hat sich danach genau damit auseinandergesetzt, weil es halt so ein Impact war im Leben.
Und die Frage ist, muss man erstmal dazu kommen, dass man crasht oder kann man sich auch einfach mal zurücknehmen und sagen, was ist mir wichtig? Und vielleicht diese kleinen Gaps dann auch nutzen.
Habe ich jetzt eine Effizienz geschafft, die mir mehr Stunden bringt, die mir jetzt mehr Zeit zurückgibt? Erst mal nachdenken, wie will ich diese Zeit nutzen? Was ist in meinem Leben wichtig und was trägt zu meinem eigentlichen Glücklichsein bei? Und das nicht nur in einer Richtung, wie gesagt, sondern emotional, spirituell, professionell, an den ganzen Bereichen.
Und wo will ich das in in meinem Leben reinstecken.
Ja, und da gibt es auch, das habe ich auch in einem anderen Podcast gehört, also da tauchen wir jetzt in tiefpsychologische Themen ein.
Also gleich tauchen wir dann wieder zu WordPress zurück, also keine Angst.
Ja, am Ende der Episode kommt dann so ein Affiliate-Link zum Live-Coach und so weiter.
Nein, aber das, wo ich mir dann auch etwas aus einem anderen Podcast gemerkt habe, war, dass man sehr leicht in diese Falle tappen kann, ich arbeite viel, ich tue extrem viel, also ich opfere so meine Zeit und stecke extrem viel Energie rein, um einen besseren Lifestyle der zukünftigen Family zu ermöglichen und so weiter.
Ich tue das für die Beziehung, aber im Endeffekt, oder ich tue das für die Kinder, damit es den Kindern dann besser geht.
Also für mich ist das noch in der Zukunft, Kinder und so weiter, aber das hat dann der im Podcast als Beispiel gebracht und dann hat er gesagt Ja, aber wenn man sich ehrlich ist, macht man das wirklich für die Kinder oder macht man das für sich selbst? Weil den Kindern ist es ja völlig egal, ob dann, keine Ahnung, ein paar Tausender mehr auf dem Konto sind oder nicht.
Denen wird es das Leben nicht vereinfachen, wenn ein gewisses, wenn ein gewisser Lebensstil schon da ist.
Für wen macht man das dann so in Richtung? Und meistens ist es dann doch eher die Antwort, ey, man macht das für sich, weil man davon abhängig ist, weil man das eigene Ego pushen mag und so weiter.
Und das ist mir dann von einem anderen Podcast auch hängen geblieben, also dieser Gedanke, nicht immer, wenn man das so darstellt, dass man etwas für die Family tut, es stimmt halt nicht immer so zu 100 Prozent, wie man das sich selbst, dieses Bild innerlich halt gemalt hat und so weiter.
Da gibt es dieses schöne Wort Leverage auf Englisch und da ist ja die Frage, ich kann ja auch das Hamsterrad drehen bei etwas, was wirklich nicht viel bringt, aber ich hab diese Illusion, dass ich ja so viel da reinstecke und das bringt mir was.
Kann natürlich auch jetzt hier ein Beispiel, wir sind ja in einem WordPress-Podcast, wie du genau eben sagtest, du hast die Zeit damit verbracht, wie kann ich meine Entwicklung besser, strukturierter, wie kann ich das, das hast du alles da reingesteckt, hast aber am Ende nicht mitbekommen, dass da vielleicht der Kunde unzufrieden war, dass er sich auch offen gegenüber gewesen wäre, vielleicht zu einer anderen Agentur, einem anderen Freelancer zu gehen, weil du so darin gesteckt hast.
Und dann sind wir so ein bisschen wie diese Klappen rechts und links neben den Augen.
die Pferde.
Genau, so ein bisschen Tunnelblick.
Aber ja, die Frage ist ja auch, wenn ich fokussiert viel mache in einem Bereich, der mir nicht viel bringt, dann habe ich kein Leverage.
Wenn ich aber fokussiert viel mache, in einem Bereich, der mir wirklich viel bringt, dann habe ich auch danach diese Zeitersparnis.
Und das ist halt die Sache.
Und nicht nur viel arbeiten, sondern auch smart.
Und da habe ich viel falsch gemacht, weil ich habe auch gerade als Freiberuf dann einfach nächstes Projekt, als, wie gesagt, die Projekte noch geflossen sind, nächstes, weiter, weiter, ohne darüber nachzudenken, wie kann ich hier smarter werden.
Und da habe ich viel mehr gearbeitet als eigentlich nötig gewesen wäre.
Ja und da muss man glaube ich einmal mit etwas konfrontiert werden, damit man aus diesem Gedankenrad raus gedrängt wird.
Also es ist finde ich sehr selten, dass man dann etwas erkennt, wenn man drinnen ist, wenn man die Konsequenzen davon nicht nur teilweise schon spürt.
Das finde ich mega schwierig dann so vorausschauend zu denken oder so sich selbst gut zu kennen oder reflektieren zu können, um das frühzeitig zu erkennen.
Das finde ich mega schwierig.
Das ist auch zugeben.
Weil ich wollte das nicht zugeben.
Genau, genau.
Das ist das Schwierige an dem Ganzen.
Aber, wenn wir jetzt ein bisschen wieder technischer werden, ein Thema wollte ich noch ansprechen.
Und zwar, was uns die Zukunft bringen wird, weil da gibt es ja dann auch jetzt AI, Vibe-Coding, Vibe-Design und das Ganze und da bin ich in den letzten Wochen und Monaten ziemlich tief in das Thema eingetaucht, vor allem halt Vibe-Coding, was man also mit Cursor AI machen kann, was man da alles halt bauen kann, in welcher Zeit und so weiter.
Ist natürlich auch so, dass das halt Tools sind, das wird dann dich selbst halt nicht ersetzen, weil das ist so, Hätte ich jetzt zum Beispiel einen zusätzlichen Junior-Developer, dem ich halt trotzdem alles aufbereiten muss, sagen muss, hey, mach das und das so, aber da muss ich nochmal kontrollieren, nachbessern und nachjustieren, damit dann wirklich was Sinnvolles dabei rauskommt.
Also in der Realität bewegen wir uns schon, also wir reden da jetzt nicht ideologisch so, AI wird die Welt retten oder sowas, aber dadurch, dass es schon Zeit spart, weil das, Die Tipparbeit zum Beispiel jetzt von der Seite von Programmieren, wo ich jetzt interne Tools für mich halt weiterentwickele, geht das viel schneller als davor.
Also ich muss den Code halt nicht mehr selbst tippen, sondern die Basis, das macht die AI für mich.
Ich navigiere dann in dem Ganzen, also ich schaue dann auf die Codequalität und sage, hey kannst du das so umstrukturieren, ich hätte das lieber so, ich hätte das so gemacht, kannst das umschreiben und so weiter und das macht die AI alles, Aber du musst immer das alles durch diese Landschaft durchnavigieren können.
Aber das, was dann dabei rauskommt, ist Zeitersparnis und die Frage, die man sich da noch stellen muss, ist, wenn man sich dann Zeit spart, will man einfach sich die eigene Marge erhöhen und sagen, ey, Kunde, ich verkaufe das noch immer nach den gleichen Stundensätzen wie davor.
Jetzt würde ich das manuell machen.
Ich helfe mir dann aber mit AI, dadurch bin ich schneller und die Marge gehört halt mir, weil ich dann effizienter geworden bin für mich selbst oder geht man das von der anderen Seite, geht man das von der anderen Seite an, will ich vielleicht die Qualität dadurch verbessern, weil ich habe jetzt mehr Zeit, ich kann mehr machen und mehr dem Kunden liefern, das heißt, um jetzt ein Beispiel noch zu bringen, ich mache ein Projekt, ich habe das entwickelt, da ist eine API dabei, da ist das und das, diese Features sind dabei und meistens, wofür dann keine Zeit mehr da ist, ist eine schöne Dokumentation vom Projekt, von der API.
Hey, wie kann man die API verwenden, sondern man schreibt es dann irgendwie dem Kunden zusammen und so weiter oder irgendwelche Tests durchzuführen, die automatisiert dann ausgeführt werden und so weiter, irgendwelche Edge Cases abzugreifen, Error Logging und so weiter, also all das, wo man dann irgendwie die Kurven kratzt, wenn ich das jetzt mal so sagen kann, Das wird dann bei der manuellen Entwicklung, wenn das Budget ausgeht, dann wird nicht mehr so drauf geachtet, weil das Produkt ja gut funktioniert und der Kunde das bekommen hat, was er bestellt hat.
Aber die Zeit, die dann gespart wird mit Hilfe der AI, kann man ja dazu nutzen, um die Qualität der eigenen Leistungen zu steigern.
Zum Beispiel jeder Kunde hat dann eine schöne Dokumentation vom Code und vom Projekt, weil das automatisch generiert werden kann und so weiter.
Also ich glaube, das ist so eine Ansichtssache oder so eine Einstellung, wie man dann die Vorteile der AI nutzen kann.
Und da hast du gesagt, ihr habt das genutzt dadurch, dass ihr zum Beispiel einen Dashboard für den Kunden gebaut habt, mit der Anzeige, die sich dann aktualisiert, mit den Tickets und so weiter.
Hast du da so eine ähnliche Perspektive oder siehst du das von einer anderen Seite? Ich sehe das immer lieber von der Sales- und auch der Projektmanagement-Seite.
Wenn man jetzt das Projekt hat und danach noch kostenfrei was mit drauf tut, vielleicht hier oder da, ist natürlich auch eine coole Sache, klar, weil dann der Kunde auch vielleicht sagt, ach, das ist ja cool, die haben das noch extra gemacht, wusste ich ja gar nicht.
Aber andererseits ist es nicht auch gut, wir gehen jetzt mal aus, der Kunde kriegt ja mehrere Angebote.
Er kauft sich ja Angebote von mehreren Sourcen üblicherweise ein.
Und welches ist das Angebot, was raussticht? Und wenn ich jetzt im Angebot schon sagen kann, hey, ich gebe dir zusätzlich noch das und das und das, aber die anderen Angebote haben das vielleicht nicht, dann ist mein Angebot, obwohl es vielleicht ein bisschen teurer ist, als das ein oder andere, vielleicht aber trotzdem attraktiver, weil ich mehr Leistung bringe und mehr, sage ich jetzt mal, dem Kunden an Mehrwert beisteuern kann.
Also deswegen ist jetzt die Frage, dass ich denke, wenn man jetzt diese Zeiteffizienz rausholt und dann sagt, dafür kriegen wir aber noch das und das getan, dann finde ich, sollte das im Angebot mit reinkommen, weil ich möchte mich hier absetzen von der Konkurrenz.
Und das ist ja auch das, was jetzt mittlerweile wichtiger wird.
Und man setzt sich von der Konkurrenz ab mit zwei Sachen, entweder mit dem Preis oder mit dem Mehrwert.
Wenn wir aber nicht in diese Preisspirale reinrutschen wollen, das wird billiger und billiger und billiger, dann muss ich dem Kunde entsprechend Mehrwert geben, dass er auch weiß, hey, Moment mal, nee, mit denen will ich arbeiten, weil guck dir das an, was wir bei denen alles bekommen, wie gut derjenige auch kommuniziert und bei uns dann, sag ich jetzt mal, dabei ist und auch Interesse an unserem Unternehmen zeigt, dass wir halt entsprechend nach vorne kommen und auch uns betreuen will.
Und jetzt ist halt die Frage, ne, ist das vielleicht die bessere Richtung, als einfach zu sagen, günstiger, günstiger, ne? Das ist so ein bisschen mein, mein Gedanke.
Und dann, gleiche Sache, wenn ich das im Verkaufsprozess schon miterwähne, dann kann ich das als Kriterium rüberkopieren in mein Statement of Work, als Kriterium rüberkopieren in mein Report.
Und dadurch wird der Kunde ja kontinuierlich wieder mit in Berührung kommen, mit dem, das, das, das, das, das, das.
Guck dir mal die ganze Liste an, was wir für dich geleistet haben.
Und wenn man dann am Ende vielleicht doch noch eine kleine Cherry on top macht, wo der Kunde nichts von wusste, ist natürlich auch wunderbar, aber vielleicht nicht so viel.
Vielleicht einfach nur eine Kleinigkeit, das reicht ja schon aus.
Das hat den gleichen Effekt.
Ja.
Ja, und dann ist es schwierig, da gibt es immer diese Grauzone von dem, was die Erwartungen der Kunden sind und was dann in der Leistung enthalten ist.
Weil zum Beispiel früher war das so, okay, die mobile Version wurde als extra verkauft, weil das kein Standard war, dass man auch die Seite responsive macht.
Jetzt ist es mittlerweile Standard so in Richtung und das, was sich zum Beispiel der Kunde manchmal erwartet, aber wir das jetzt sehr selten liefern, ist zum Beispiel so eine Art von schöner Dokumentation, wie man das dann bedienen kann, damit das dann auch dokumentiert ist in einem Dokument oder auf einer aufrufbaren Internetseite usw.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Kunde mit dieser Einstellung etwas bestellt, ich mag dazu auch eine Gebrauchsanleitung haben.
Nicht nur, hey, da hast du eine Einstellung fertig und viel Spaß damit, sondern wie als würde ich ein Produkt kaufen, wenn ich ein Lego Set bestelle und da keine Anleitung drinnen ist, wie kann ich das zusammenbauen, würde ich mich auch etwas schlecht fühlen, ist jetzt leicht gesagt, aber ich würde das Produkt zurückgeben wollen, weil ich das nicht für mich gebrauchen kann, so wie ich das wollte.
Kommen wir wieder zu der menschlichen Komponente.
Wie viele Agenturen, wie viele Freelancer lassen deinen Kunden im Regen stehen? Das ist ja genau das Gleiche.
Sich abgeholt zu fühlen, sich umsorgt zu fühlen und verstanden.
Weil wie gesagt, in einem Unternehmen ist ja nicht unbedingt dass immer der Mitarbeiter da sein wird.
Was ich zum Beispiel mache, ist, wir haben eine Custom Basis, also jetzt haben wir Master Base genannt, für jedes Projekt.
Und da ist es so, dass wir automatisch einen Konfigurationsbereich gebaut haben, um Custom WordPress Admin Widgets zu machen am Dashboard.
Und dann machen wir einzelne Widgets mit Instruktionsvideos.
Das heißt, jeder, der sich einloggen würde, egal welcher Mitarbeiter, kann immer auf die Videos zugreifen.
Zum Beispiel ein Video, wie ändere ich Inhalte auf Seiten, wie lege ich neue Teammitglieder an.
Der kann das Video sich angucken, kann nochmal genau nachverfolgen, ob es ein neuer Mitarbeiter ist und auch diese Verfügbarkeit.
Ich habe auch schon welche gehabt, da wurde eine ganz lange schriftliche Dokumentation geschrieben, so ein schönes Dokument.
Es lag bei dem einen Mitarbeiter, dann ist die Dame gegangen, der neue Mitarbeiter wusste davon aber nichts.
Also direkt in WordPress selbst das zur Verfügung zu haben, war auch eine sehr, sehr gute Erfahrung.
Aber ja, dieses für den anderen Verstehen, wo das Unternehmen steht und was passieren könnte und für die da sein, das Menschliche wird ja dadurch immer, immer wichtiger.
Und auch gerade für Freiberufler ist jetzt die Frage, wie gesagt, wenn man sich damit besser auseinandersetzt, wie kann ich kommunikativ proaktiver sein? Wie kann ich darstellen, dass ich für den Kunden da bin, um die auch stärker an mich zu binden? wird einfach wichtiger und für die ganze Zeit, die sich da auch eigentlich wie früher der Entwickler, der in seinem Kämmerchen gerne hinten gesessen hat, ohne dass einer mit ihm redet, der wird leider dann in den nächsten Jahren, so wie ich das jetzt auch einschätze, wo sich alles entsprechend lese und auch höhere an vielen Ecken und Kanten, für die wird es schwer.
Ja, und da gibt es extrem viele Feinheiten, in die wir noch eintauchen könnten jetzt, was mir gerade eingefallen ist, wo man jetzt intern z.
B.
zu bestimmten Projekten Sachen dokumentiert, z.
B.
WordPress-Updates und so, hey, pass auf, da dieses Plugin nicht updaten, weil das und das, was auch immer, das gibt's ja hin und wieder mal, dass man ein Plugin nicht updaten sollte, aus welchem Grund auch immer, gibt's alle möglichen Situationen, und das wird dann irgendwo dokumentiert.
Früher haben die Agenturen z.
B.
oft den Wiki verwendet, heute Notion und so weiter.
Und ich meine, es ist nett, dass es dokumentiert wird, aber ist es dann auch auffindbar für andere Mitarbeiter? Also solche Probleme gibt es extrem oft, dass das Wissen ist da, aber niemand weiß, dass das Wissen da ist oder niemand kommt auf die Idee, nach diesen Sachen zu suchen in der internen Dokumentation.
Und das ist, finde ich, ein Riesenproblem und ich habe keine Ahnung, wie man das irgendwie gut lösen kann, außer es kommen jetzt irgendwie LLMs, die das alles durchindexieren, du fragst und dann kommt das zurück.
Also ich habe da jetzt keine praktikable Lösung gefunden, wie man das irgendwie gut lösen könnte mit einer größeren Wissensmenge.
Also eine Sache ist das Dokumentieren, das andere ist dann daraus nochmal diese Kommunikation eröffnen.
Was wir machen, ich habe ein Board nur für Wartung, jede Wartung hat ein ein Ticket, ein Kärtchen.
Und mein Board ist nicht To-Do-In-Progress-Done, sondern mein Board ist in Verhandlungen, aktiver Vertrag und gecancelt, beendeter Vertrag, ja.
So, und dann ist in jedem Ticket, gibt es natürlich klar die kurze Ticket-Beschreibung, aber auch ein Link zu einem Report.
Ich nutze Jira, also als Freiberufler fände ich Jira jetzt ein Overkill, aber da wir ja mehrere Teammitglieder haben, ist das dann wieder.
Jira ist schon ein Monster, muss ich zugeben.
Es ist schon eine richtig dicke, aber das ist jetzt nur so ein Beispiel.
Also, wir haben in jedem Jira-Ticket dann noch einen Link zu einer Confluence-Page.
Und das ist ein Report.
Ich finde Reports ganz klasse.
Aber das ist nur ein Report im Jahr.
Der hat ein paar Tabellen mit Core-Updates.
Und dann wird immer, wenn was upgedated würde, wird das einfach nur eingetragen.
Oder dann Plugin Updates, dann steht ja auch vorherige Titel, vorherige Version, neueste Version und Datum des Updates.
Und dann gibt's ganz unten noch einen Bereich für Server oder Ausfälle von Uptime Robot, wird auch eingetragen, was ist da passiert, hat der Server irgendwo Macken gehabt, gab's eine Attacke, noch was? Und dann ganz unten zusätzliche Kommentare.
Und dann mussten wir da eintragen, hey, wir konnten Plugin so nicht updaten wegen XY.
Aber dieser Report ist das gleiche für das ganze Jahr.
Der Link ist auch mit Kunden geteilt, mit der Agentur geteilt.
Jeder hat Zungen da drauf.
Aber ja, dann muss man eigentlich dann auch hingehen und dann aktiv sagen, hey, ich will darauf hinweisen, wir haben folgendes Problem gehabt, es dokumentiert in unserem jährlichen Maintenance- oder Wartungsreport.
Wir müssen aber da was machen und eventuell dann noch ein paar Stunden nutzen.
Wenn wir jetzt halt wieder in die Kiste gehen und sagen, Hey, Kunde, kannst du mal drei Stunden freigeben? Dann unterhalten wir uns eine Stunde mit dem Kunden, die wieder unbezahlt ist, nur damit er drei Stunden freigebt.
Und wir wissen nicht, ob wir mit drei Stunden für ein Fix hinkommen, ist das Gleiche.
Deswegen meine mein Herz mittlerweile, weil ich gemerkt habe, wie viel mir das Leben dadurch einfacher ist, macht ein Budget.
Wenn der Kunde halt ein Budget hat, z.
B.
zehn Stunden Paketen, 20 Stunden Paketen, dann kann man einfach sagen, Wir würden gerne mal drei Stunden vom Budget nutzen, um da zu gucken.
Dann ist es ein einfaches Ja-Nein, buff, ohne großes Hin und Her und nochmal separat auseinander pflücken.
Aber das ist so, wie ich das an der Stelle halte, so ein jährlicher Report wie eine Tabelle, die einfach nur gefüllt wird.
Toll wäre natürlich, das jetzt noch zu automatisieren, aber soweit bin ich auch noch nicht.
Ja.
Nein, also ich glaube, da haben wir noch unendlich viele Themen.
Also einerseits dann, hey, wie kann man Pauschalpreise gestalten, wie kann man eben das, was du jetzt erwähnt hast, auch in Bezug auf automatisieren, wann macht Automatisierung Sinn, welche Prozesse sollten davor existieren, bevor man es automatisiert und das Ganze.
Also ich glaube, da gibt es noch so viele Themen, in die wir uns vertiefen könnten.
Aber ich habe gerade auf die Uhr geschaut und Und wir nehmen schon eineinhalb Stunden auf, deswegen ist die Zeit etwas verflogen.
Das ist ein spannendes Thema, Aber da würden wir uns langsam schon dem Ende der Podcast-Episode nähern.
Falls es dann Nachfrage gibt, also bitte kommentiert fleißig und liked fleißig, dann werde ich die Jennifer nochmal anschreiben und sage, hey, können wir einen Teil 2 machen über bestimmte andere Themen.
Aber jetzt nähern wir uns schon langsam dem Ende der Episode und bevor wir dann zu den abschließenden Bullet-Fragen kommen, würde ich dir gerne einen Spotlight geben, also falls du irgendwas promoten möchtest, bewerben möchtest, also rein egoistisch, Sales und so weiter, kannst gerne den Sales-Hood aufsetzen oder deine eigenen Produkte bewerben, wie zB das Buch.
Bitte mach das jetzt.
Interessant.
Erstmal lieben Dank.
Das Einzige wäre halt das Thema mit dem Buch.
Also es war für mich eine wirkliche Herzensangelegenheit, weil ich halt auch, aber ich habe es aus der Freiberuflerperspektive geschrieben, weil ich habe als Freiberuflerin angefangen.
So ist es.
Und ich habe viele Jahre, zehn Jahre lang nur in diesem Hamsterrad, weiter, weiter, weiter, ohne darüber nachzudenken, mache ich das überhaupt mit Gedanken, verdiene ich überhaupt, was ich haben muss? Bin ich hier nur an Sachen zusammenkratzen? Hätte ich vielleicht mehr verdient, wenn ich vielleicht wirklich wo arbeiten gehe und dann nebenbei mir das Freiberufliche aneigne oder zuarbeite? Und ich habe auch teilweise wirklich dicke Fehler einstecken müssen.
Und gerade weil ich weiß, wie sehr sowas auch, wenn man gerade finanziell Stress hat, Druck hat, wie sehr das auch in die Kommunikation im Privaten überschweppen kann.
Es ist nicht einfach, ob man jetzt zum Beispiel die Familie mit Kindern hat oder eine Beziehung hat oder so weiter.
Und es war für mich wirklich, wie soll man das sagen, schwer, aber auch befreiend, sage ich jetzt mal mit dem Buch, das Ganze halt entsprechend zusammenzutragen.
Ich habe in dem Buch Strategien drinnen, wie man das Ganze mit den Dokumentation, mit Dokumentation für Kunden halt machen kann, für die Projekte, die Kommunikation etc.
Und das alles auf Freiberufler, wie gesagt.
Und deswegen, wenn da für einen was dabei ist, würde ich mich auf jeden Fall freuen.
Ist auf jeden Fall mein Herzblut mit drin.
Kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Also im Vergleich, was man für das Buch zahlt und was man da rausbekommt.
Eine der beste Investitionen, die man machen kann.
Danke.
Wenn da jetzt zum Beispiel Leute dazuhören, die Solo-Selbstständig sind oder Agenturen leiten und sich denken, vielleicht sollte ich mich mit dem Thema doch beschäftigen, dann bist du ja Consulterin und Projektmanagerin.
Ist das so, dass du dann nur mit größeren Agenturen zusammenarbeitest oder auch mit Solo-Selbststudieng oder mit kleinen 5-10-Leute-Agenturen? Wenn sich jemand denkt, ich würde mich gerne bei der Jennifer melden, aber hat das überhaupt Sinn? Würde sie mich als Kunde oder Kundin aufnehmen? Kannst du uns dann so Rahmen sagen von Agenturen, mit denen du zusammenarbeitest? Das variiert, weil ich habe sowohl von einem Solo-Kollegen, der auch nur Freiberufler subbeauftragt.
Also ich habe eigentlich alles dabei, dass auch eine Agentur mit dich zusammenarbeitet, die relativ groß ist.
Aber was, sage ich jetzt mal, bei mir wichtig ist oder im allgemeinen Agenturgeschäft, das ist so, es ist nicht sehr üblich, dass man einen externen Consultant nur für die Beratung dazu nimmt.
Und ich glaube auch gerade, weil es halt ums Projektmanagement geht, um die Effizienz, um zu gucken, wie kriegen wir die Projekte so raus, dass wir den Umsatz machen, den wir haben wollen an der Stelle? Und was können wir hier für Strategien machen? Es ist nicht so, dass man einfach dabei steht und dann sagt, mach mal das, mach mal das.
Es ist nicht das Gleiche.
Was ich halt mache, ist, ich bin dann Teil des Teams.
Ich gehe da rein.
Das heißt, wir machen dann sich direkt als Projektmanager mit dabei.
Dann gucken wir, wie machen wir das dann, dass wir die Projekte aufsetzen? Was haben wir schon für Vorkenntnisse? Ja, man muss ja auch zuhören.
Also, ich bin halt nicht beratend 100% dabei, sondern auch als Projektmanager, und wenn wir das gemeinsam dann im Laufe der Zeit zusammen wuppen, wo wir dann sehen, die effizienten Zahlen sehen, dann kann man auch Sachen natürlich auf andere Sachen mit ausrollen, aber ja, ich bin deswegen direkt in den, in the trenches, direkt mit dabei, und das macht mir auch Spaß, weil man dann aufeinander aufbaut, und dann funktioniert das halt auch besser.
Aber ja, ich habe keine, ich sage mal, keine spezifische Grenze.
Also ich denke mal, der Bereich ist der, was zählt.
Das ist das Wichtigste.
Es macht, glaube ich, auch nur so Sinn, weil alle zwei Wochen für eine Stunde auf einen Workshop vorbeizuschauen und so, hey, typisch so consulting, das, das, das und das passt, bis auf Wiedersehen, macht ja auch wenig Sinn.
Es macht ja viel mehr Sinn, wie du es beschrieben hast, einfach Teil des Teams zu werden für eine bestimmte Zeit und da mal wirklich kennenzulernen, hey, wie tickt die Agentur oder wie arbeitet die Agentur dann intern? Und es ist abrechenbar.
Das ist auch eine ganz andere Sache.
Als Agentur mag man das eigentlich nicht so gerne, wenn ich jetzt, ich habe mal 7000 Euro für ein Coaching bezahlt, kann ich auch mal zugeben, aber das konnte ich ja nicht direkt dem Kunden gegenüber abrechnen.
Aber wenn ich jetzt Teil, wenn man jetzt Teil eines Projektes ist, dann kann man ja genau sehen, wir haben so viele Stunden für das Projektmanagement intern geplant und dann können wir ja genau gucken, hey, wie verbessern wir jetzt gewisse Sachen, drehen so ein bisschen die Räder hier, dass wir halt auch wirklich dann diese Aufwände mit abrechenbar machen können.
Und natürlich, klar, am Anfang hat man was mehr, weil man ja noch Lerne, sag ich mal, Lernweg dabei hat, aber dann mit der Zeit, dass das entsprechend halt so runtergeht und dass dann diese ganzen Aufwände mit gedeckt sind.
Das will man als Freiberufler, als Agentur.
Das ist einfach so.
Man will, dass es abrechenbar ist.
Wir sind jetzt hier keine große Firma, die weiß ich nicht, jetzt noch so viel auf der Seite hat.
Und dann ja, mach mal und dann hier noch ein Coaching, hier noch ein Coaching und das ist mir auch sehr wichtig, soll ja dann langfristig rentabel halt sein oder wichtig aufbauen können.
Das ist ein sehr guter Tipp, da werde ich mir auch mal ein paar Gedanken machen über ein potenzielles neues Businessmodell.
Weil das eigentlich ein Zwei-Gedanke, dass es halt wirklich direkt abbrechenbar ist in den Projekten und dass es nicht ein Zusatzaufwand ist für eine Agentur.
Exakt, ja.
Es kommen noch drei Bullet-Fragen, sag einfach das Erste, was dir in den Kopf schießt und dann gehen wir gleich zu der nächsten Frage weiter.
Bin gespannt.
Wenn es das, was du machst, mit Projektmanagement und Consulting nicht gäbe, was wäre dein Alternativberuf? Don't judge me.
Please don't judge me.
Aber mein Lieblingsfilm ist Jurassic Park.
Und als ich klein war, wollte ich immer Archäologin werden und das auch ja ausbuddeln.
Also wenn ich könnte, dann hätte ich das gemacht.
Also, das ist mega interessant.
Vor allem welche geschichtlichen Artefakte man da aufgraben kann und so weiter.
Also mega cool, ja.
Und wenn das dann auch mit Dinosauriern zu tun hat.
Genau.
Aber dafür muss ich auch zugeben, ich glaube, mit der Zeit, man wächst in diesen Office-Job auch irgendwo rein.
Klar kann ich mir das heute nicht mehr so dicke vorstellen, dann auch draußen bei Regen und schlechtem Wetter.
Aber wenn es in einem schönen, Land ist, dann hätte ich da auch nichts dagegen.
Ich glaube, dann wäre es dann wieder in Ordnung.
Auf einer tropischen Insel auf Hawaii.
Ausgrabungen, mexikanische Pyramiden wären auch in Ordnung.
Genau.
Perfekt.
Falls wir dann WordPress-Artefakte haben, dann bist du die richtige Person dafür.
Zweite Frage.
Was ist das nervigste WordPress-Feature? Das nervigste WordPress-Feature? Hmm.
Also ich würde nicht sagen nervig, aber ich habe immer überall Ecken und Kanten, wo ich sage, oh, das könnte man aber noch machen, oder es wäre auch noch günstig, oder das würde mir fehlen.
Und was mir gefehlt hat, ist zB ich hab, wir haben in dieser Masterbase, die wir geschrieben haben, einen eigenen Agentur-User erstellt, also eigene Agentur-User-Rolle und dann noch mit eigenem Bereich und eigenen Sachen, und das hat mir in WordPress einfach gefehlt, weil ich hab noch gewisse Sachen, die ich einfach in WordPress schon mal vorkonfigurieren möchte, wo ich aber eigentlich nicht will, dass der Kunde davon weiß, Und wenn ich dem Kunden dann auch einen normalen Admin-User gebe, dann könnte er das ja eigentlich sehen, will ich aber ja nicht, dass er sieht.
Also, ich glaube, es ist nicht so, dass es nervig ist an Featuren, sondern ich habe mehr so Sachen, wo ich einfach sage, das fehlt mir noch, oder das hätte ich aber auch noch gerne per Default.
Ja, genau.
Und das war jetzt zum Beispiel so eine Kleinigkeit, wo ich sagte, ja, den Agentur-User hätten wir eigentlich noch gerne.
Und auf dem anderen Spektrum, was ist dein Lieblings-WordPress-Feature? Oh, Gutenberg-Blöcke.
Ich finde das, ja, also es hat mich Jahre gedauert.
Ich war vorher, meine erste Erfahrung WordPress war WP Bakery, das war mein Grundstein damals in WordPress.
Ich glaube, so hat jeder angefangen.
Sehr viele, genau.
Dann auch zeitweise, dann lernt man seine Themes kennen, dann hatte ich auch viel Erfahrung mit den Avada-Bildern, den Avada-Themes etc.
, dann nachher auch teilweise was mit Elementor gemacht, aber dann kam halt ein Mitarbeiter, ein Kollege auf mich zu und hat mich dann langsam infiltriert, meinen Gedanken infiltriert und dann ist das so Gutenberg und am Anfang war ich da ziemlich dagegen, weil jeder irgendwie noch so schlecht darüber gesprochen hat.
Nee, nee, nee, brauchst nicht wechseln, macht noch keinen Sinn und derzeit wurde das besser und dann fand ich das so toll, dass man kein extra Plugin braucht oder Builder und so weiter, dass das alles in WordPress war und ich hoffe, dass da noch in den nächsten Jahren noch einiges dazukommt, gerade auf Blöcke per AI generieren.
Da tut sich auch langsam schon was, aber es ist noch nicht so… Da gab es ja so ein Tool.
Warte, wie hat das geheißen? Ja, T… T… Wie war das? T-Max.
T-Max, ja.
Was mit T.
Ja, Telex, was in der Richtung.
Ich habe meinen Discord-Kanal gar nicht auf.
Ich beteile das nämlich immer bei uns in den Kollegen in Discord.
Aber ja, also da tut sich langsam was.
Aber ja, das wäre wunderbar, wenn man die ganzen Blöcke entsprechend mit AI einfach relativ schnell dann im Design diese Komponenten vorgefertigt hat und dann entsprechend einfach eine Block per AI an Gutenberg.
Das wäre wunderbar, ja.
Also wenn ihr dann nach WordPress und Telex googelt, da findet man schon was, aber das steckt noch in Kinderschuhen.
Also ja, braucht noch etwas, aber das Potenzial ist da.
Hättest du noch eine finale Message an die Zuschauer, Zuschauerinnen, Zuhörerinnen und Zuhörer? Ja, guter Punkt.
Finale Message.
Es ist so wichtig, sich einfach ab und an mal selber zurückzunehmen und zu prüfen, hey, in welche Richtung laufe ich gerade? Und ich weiß, es ist verführerisch, dann einfach weiterzulaufen.
Und man hat auch vielleicht manchmal dieses, oh, es läuft gerade gut, weiter, weiter, weiter.
Klar ist im Moment, ich sag mal, die aktuelle wirtschaftliche Lage lässt es nicht unbedingt in jedem Bereich so zu.
Aber nichtsdestotrotz, dieses einfach nur mal einen Schritt zurückgehen, auch ob es gut oder schlecht läuft.
hey, ich nehme mir jetzt einfach mal eine halbe Stunde und denke drüber nach, was gerade so läuft und wie läuft das? Oder auch mal drüber online recherchieren, was machen eigentlich gerade andere Leute in meiner Branche, in der Konkurrenz? Und ich glaube, dass es aktuell einfach viel, viel wichtiger wird, wie gesagt, weil es kommt mehr Konkurrenz dazu, Preisstrukturen werden sich ändern.
Es wird mehr Druck geben im Markt.
Es ist teurer geworden, Neukunden zu akquirieren.
dieses sich zurücknehmen und einfach nochmal in Ruhe nachdenken kann Gold wert sein und kann auch den Unterschied nachher machen, ob man jetzt noch seine freiberufliche Profession aufrechterhalten kann oder nicht.
Oder ob man vielleicht auch als kleine Agentur Leute gehen lassen musst oder nicht und deswegen ist mein letztes Wort, wie gesagt, am besten tief durchatmen und das wirklich regulär einfach machen, ob es jetzt mal einmal die Woche ist oder so was, sei es 30 Minuten und wenn man Lust drauf hat, kann man sich auch einen schönen Prompt schreiben in ChatGPT, der einem dabei hilft, dasselbe nochmal so ein bisschen zu reflektieren, nochmal nachzudenken.
Ich rede auch sehr oft mit Chat-GPT, kein Problem.
Ist wie so eine Art kleiner Business-Psychologe.
Aber ja, man muss sich einfach mal zurücknehmen.
Das wäre meine letzte Idee an der Stelle.
Perfekt.
Ja, dann Jennifer, vielen, vielen Dank, dass wir uns heute unterhalten haben.
Hat mich mega gefreut und wir haben, finde ich, Themen berührt, wo ich mir nicht gedacht habe, dass wir so in die Themen eintauchen werden, aber die mega interessant und mega wichtig sind für den Alltag und dass man da wirklich ein gesundes WordPress-Business aufbauen möchte.
Ich hoffe, wir sehen uns dann irgendwann bei einem WordCamp.
Ich meine spätestens, glaube ich, in Krakau nächstes Jahr beim WordCamp Europe.
Und ja, bis dahin viel Erfolg und wir werden auf jeden Fall dann diesen Wandel, der sich aufgebaut hat, überstehen und die AI-Revolution und dann schaut das in einem Jahr wieder komplett anders aus, die Welt.
Vielen lieben Dank Dominik, war wirklich wunderbar.
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