Achtung! Diese Episode wird sehr technisch und sehr nerdig! Wir werden uns nämlich gemeinsam mit Alex Kirk (Team Lead bei Automattic) mit der Frage beschäftigen, ob WordPress heutzutage modern ist.
WordPress wird nämlich sehr oft als ein Urgestein des Internets abgestempelt. WordPress ist ja mittlerweile auch 22 Jahre alt … aber auf der anderen Seite kenne ich sehr wenige Systeme die so lange existieren und noch immer in so einem großen Ausmaß verwendet werden.
Also alleine das ist schon ein Beweis dafür, dass WordPress sich mit der Zeit weiterentwickelt, sonst würden das System wahrscheinlich nur noch sehr wenige Leute verwenden.
Also im Laufe diese Episode schauen wir uns an, was sich unter der Haube von WordPress verbirgt und welche Technologien verwendet werden. Und am Ende der Episode wirst Du selbst entscheiden können, ob WordPress heutzutage modern ist oder nicht.
Unser Gespräch deckt folgende Themen ab:
00:00 Intro & Wer ist Alex?
04:56 Ist WordPress mehr als ein CMS? (OpenWeb, Apps, Gutenberg, ...)
23:49 Moderne WordPress Standards
01:00:17 WordPress & AI
01:16:39 Bullet Fragen
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https://www.linkedin.com/in/-akirk/
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Quellen:
Episode mit Birgit Pauli-Haack: https://youtu.be/QEfcusTBolQ
Episode mit Matthias Pfefferle: https://youtu.be/6JNerFoGlc4
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Achtung, diese Episode wird etwas technisch und vor allem sehr nerdig, weil wir werden uns gemeinsam mit Alex Kirk unterhalten und die Frage beantworten, ob WordPress heutzutage überhaupt noch modern ist, weil WordPress wird von vielen leider abgestempelt als das Urgestein im Internet und dass es halt altmodisch ist, nur PHP, nur alter Code und so weiter Und ja, da kann man halt teilweise ins Gespräch eintauchen, weil WordPress ist ja mittlerweile 22 Jahre alt, also es gibt viele alten, viel alten Legacy-Code, die da drinnen ist, aber andererseits kenne ich auch sehr wenige Systeme, die sich 22 Jahre gehalten haben, noch immer aktuell sind, noch immer populär sind und ich glaube, da spricht es so alleine schon für das System, dass es sich mit der Zeit weiterentwickelt.
Und im Laufe dieser Episode werden wir ein bisschen so unter die Haube von WordPress schauen.
Da werden wir schauen, hey, was hat sich eigentlich über die letzten Jahre in WordPress getan, welche Technologien sind im Einsatz, was ist so der Ausblick, wenn es um die Zukunft geht und dann wirst du am Ende der Episode selbst die Frage beantworten können, ob WordPress überhaupt modern ist, ist das was für dich, ist das was für deine Projekte oder wirst du weiterhin den Stempel drauf tragen oder den WordPress abstempeln? Ah, WordPress ist dieses alte System.
Kurzer Spoiler, ja, es ist modern, aber was das genau bedeutet, das schauen wir uns in dieser Podcast-Episode an.
Herzlich Willkommen bei der 81. Episode der Dominik Liss Show.
Auf diesem Podcast gibt's WordPress und Business Talks.
Das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig.
Weil in jeder Episode entpacken wir die Skills, Stories und Geheimnisse der besten Experten aus der WordPress-Branche.
Und das Ziel des Podcasts ist dir dabei zu helfen, ein besserer Professional in der WordPress-Welt zu werden.
Und heute, wie gesagt, unterhalten wir uns mit Alex Kirk.
Und Alex ist Teamlead bei Automattic im Bereich WordPress Playground.
Was das genau bedeutet, was Alex genau macht, das wird euch gleich erklären.
Alex, herzlich willkommen! Freut mich sehr, dass du heute da bist.
Könntest du ein bisschen kurz näher bringen, was du so machst? Vielleicht dann kurz erklären, was Automattic ist, was du dort machst und wie du dazu gekommen bist, dass du dort Teamlead bist.
Ja, hallo Dominik, ich bin Alex Kirk, ich bin aus Wien, bin seit elf Jahren bei Automattic und bin dort als Programmierer eingestiegen inzwischen oder ziemlich bald eigentlich zum Teamlead geworden und arbeite dort an verschiedensten Sachen im Bereich von WordPress.
Ich habe auch schon lange vor Automattic mit WordPress zu tun gehabt, habe dann ein bisschen eine Pause gemacht und habe an verschiedenen anderen Projekten gearbeitet, zum Beispiel bei NetVibes in Paris war ich lange und bin dann aber wieder zurück zu WordPress gekehrt und habe bei Automattic die Chance bekommen, dann sozusagen direkt an den gewissen Teilen der Infrastruktur mit zu arbeiten und auch Automattic in gewissen Bereichen mit zu gestalten, wenn man so lange dabei ist, kann man da über die Zeit schon auch ein bisschen einen Einfluss haben.
Ich habe lange mit Internationalisierung gearbeitet, habe da immer noch immer einen Fuß in der Tür.
Also wenn man mit übersetzten Plugins, was wir in der deutschsprachigen Community natürlich zu tun haben, da sind dann gewisse Teile von mir am ganzen Workflow sozusagen mitgestaltet worden.
Ja, was ist Automattic? Automattic ist die Firma von Matt Mullenweg, der auch WordPress gegründet hat und Automattic sponsort Mitarbeiter, die an dem WordPress-Projekt arbeiten.
Es gibt viele Firmen auf der Welt, die Leute sponsorn, die an dem Projekt arbeiten, aber Automattic selbst betreibt andere Plattformen, wie zum Beispiel WordPress.
com, auf denen man WordPress-Hosting bekommen kann.
Oder es gibt Plugins, es gibt inzwischen eine Podcast-App, PocketCast, ein Journaling-App, Day One.
Also das Portfolio hat sich über die Zeit ein bisschen erweitert, aber ein wichtiger Bestandteil ist immer noch, dass Leute beschäftigt werden, die an WordPress selbst arbeiten und eben auch WordPress sozusagen weiterentwickeln und mit wirklich top aktuellen Technologien ausstatten.
Ja und das finde ich mega cool, weil ohne Automattic wäre WordPress bei Weitem nicht so da an der Stelle, wo es heute ist und ich glaube im Portfolio, ich weiß nicht, das ist glaube ich nicht so lange dabei, ist glaube ich auch schon einige Jahre dabei, ist glaube ich auch WooCommerce als Plattform im Portfolio, also da haben die schon gute, namhafte Sachen entwickelt, die man halt so kennt, auch wenn man jetzt nicht zum Beispiel Automattic an sich kennt als Firma, aber die Produkte davon kennt man auf jeden Fall.
Und damit wir ins Thema einsteigen, wäre, glaube ich, so ein sanfter Einstieg, damit wir da mal kurz irgendwie die Grenzen von WordPress definieren, sagen wir mal so.
Weil letzte Woche, oder nicht letzte Woche, letzte Episode, haben wir mit Birgitt Pauli-Haack gesprochen und da haben wir die Grenzen von dem Block-Editor erforscht und von Projekt Gutenberg und so weiter und heute schauen wir uns das Ganze dann auch von der, ich sag jetzt mal von den anderen technischen Aspekten bei WordPress an, also ein bisschen werden wir dann auch schon über das Projekt Gutenberg reden, aber das ist jetzt nicht so der mega Hauptfokus, das heißt, falls dich das interessiert, dann kannst du dir gerne noch die vorige Episode anhören, aber WordPress ist ja so stark gerade im Wandel, Also früher war das ja die Blogging-Plattform, dann hat sich das zu einer CMS-Plattform entwickelt und die Frage ist, entwickelt sich das jetzt weiter zu etwas Neuem und wenn sich etwas weiterentwickelt, dann hat es davor bestimmte Challenges gehabt, bestimmte Grenzen gehabt, die jetzt überwunden werden, so auf die Art.
Und könntest du da vielleicht in das Thema eintauchen, wie du das siehst, wie sich WordPress weiterentwickelt, von welchem Standpunkt es sich in die Richtung weiterentwickelt hat und wo du glaubst, dass das ganze hingehen wird? Ja, also ich finde, man muss mal sagen, WordPress ist einfach schon extrem lang dabei beim Web.
Es hat sozusagen sehr viele Entwicklungen mitgemacht.
Am Anfang war halt das ganze Blogging sehr wichtig.
Die meisten, die so im Internet waren oder halt einen Großteil hatte, ein eigenes Blog und das war so die Möglichkeit, wie man sich ausdrücken konnte und Kommentare waren eine große Sache mit Blogrolls, es haben sich die Leute gegenseitig verlinkt.
Und dann kam irgendwie halt diese ganze Spamwelle daher, weil es war vielleicht dann doch zu einfach, Kommentare zu schreiben.
Und das hat dann irgendwie die Kommentare gekillt und alle sind so ein bisschen in diese Closed Platforms übersiedelt, so Facebook und Konsorten.
Und so ein bisschen sind wir jetzt in dieser Phase, wo sozusagen das Blogging eher reduziert wurde.
Und wir sind jetzt, was das soziale Netzwerk betrifft, halt in diesen eher geschlossenen Gruppen, wo man meist einen Account braucht, um überhaupt was zu sehen.
Auf jeden Fall einen Account braucht, um was zu sagen.
Und WordPress ist ein bisschen in eine Nische gedrängt worden.
Deswegen hat sich es eben so als CMS-Plattform mehr etabliert.
Viele Restaurant-Websites oder so laufen auf WordPress.
Mit WooCommerce gibt es da die Shopping-Lösung, aber da gibt es dann auch wieder spezialisierte Anbieter, die auch einen relativ großen Marktanteil haben, weil WordPress halt durch auch die Historie teilweise vielleicht ein bisschen komplexer ist.
Es hat eine große Backwards-Compatibility-Versprechen, also teilweise laufen halt wirklich alte Plugins immer noch.
Kann jetzt gut oder schlecht sein, aber es ist zumindest so, dass es gibt halt immer Upgrade-Paths sozusagen für die Leute, die auch schon lange dabei sind.
Auch wenn jetzt vielleicht PHP in gewissen Teilen ein bisschen weniger wichtiger wurde durch den Block-Editor, aber das ist halt auch genau der Schritt, wieso es sich in Richtung modern weiterentwickelt hat.
Zwar immer noch diese PHP-Basis, aber im Grunde, mein PHP musste geupgradet werden, aber so wirklich viel ändern musste ein Host nicht, um WordPress-Hosting anzubieten.
Und das ist auch einer der Vorteile von WordPress, dass du halt bei jedem kleinen Hoster kriegst du sofort ein WordPress gehostet.
Das ist oft so das Minimum sozusagen und das bietet schon mal einen ganz guten Einstieg.
Und ich finde jetzt, so langsam verändert sich das Web weiter.
Also wir sind bei den sozialen Netzwerken und so.
Früher war zum Beispiel bei Facebook eine Firmenseite relativ groß.
Du hast das gepostet, das kam in den Feed rein und langsam kommt dieser Druck aus Werbesicht und aus finanzieller Sicht von den ganzen Plattformen, dass du in deinem Feed relativ wenig davon siehst, was sozusagen die Leute gepostet haben, die du abonniert hast.
Und ich habe das Gefühl oder ein bisschen auch die Hoffnung, dass dadurch sich andere Alternativen oder dass die Leute sozusagen langsam verstehen, dass es auch für die Psyche der Leute sozusagen gar nicht so gesund und das WordPress könnte sozusagen ein Baustein dessen sein, wie sich das Web jetzt wieder weiterentwickelt.
Da gibt es eben diese anderen Plattformen, wie zum Beispiel die auf Activity-Pub basierenden Mastodon, die so ein bisschen den Spirit des Bloggings zurückbringen, nämlich dass das sozusagen verteilte Systeme sind.
Es gibt keinen einzelnen, der wirklich die Kontrolle hat.
Die Leute linken sich untereinander und Und WordPress sozusagen kann aus diesem Blogging-Kontext und CMS-Kontext ist da durchaus eine Möglichkeit, dass es sich in diese Richtung weiterentwickelt, dass es für einzelne Personen oder vielleicht für Gruppen von Personen sozusagen eine Basis ist, auf der man seine eigenen Sachen drauf hosten kann und nicht mehr von Bezahldiensten oder großen US-Konzernen abhängig ist, um an Online-Austausch teilzunehmen.
Ja, und da vielleicht noch ein bisschen in den Kontext, weil du bist ja ziemlich stark auch in dem Thema Open Web drinnen, also das ist das, was du jetzt angesprochen hast und für Leute, die da jetzt nicht so in dem Thema sind, das ist dann, wenn ich das jetzt mal so kurz beschreiben kann, wie so eine dezentralisierte Social Media Plattform, nicht so Plattform, aber so eine Infrastruktur, wo sich WordPress dann einfach sehr gut anbieten würde, das zu verwenden, um sich an die ganze Open-Web-Sache anzubinden, oder? Ja, WordPress kann halt durch diese Plugin-Plattform und das, was dadurch möglich ist, die Basis halt, dass es schon aus dem Blogging-Bereich kommt, eben dazu entwickeln oder beziehungsweise dazu mit den nötigen Funktionen ausgestattet werden und dann ein wirklich ebenbürtiger Player sozusagen sein.
Also es ist halt, finde ich, bei so großen Plattformen oft so, du bist halt entweder auf der einen Plattform, die halt die wichtigste ist, und wenn du irgendwo anders bist, bist du sozusagen abgemeldet.
Aber dieses Activity-Pub-Protokoll gibt sozusagen wirklich ebenbürtige Chancen für alle.
Und wenn du jemanden abonnierst auf seinem WordPress-Blog, abonnierst du nicht, also dieser Gedanke ist noch sehr in den Leuten drin, du schreibst das auf deinen Blog und dann teilst du das auf Twitter oder X oder Facebook und so weiter und dann hoffst du, dass die Leute auf deinen Blog zurückkommen.
Mit ActivityPub ist das so, dass die Leute wirklich deinen Blog abonnieren, eben nicht über RSS, sondern über ActivityPub und wenn dann drauf kommentiert wird oder das geliked wird, dann kommt das direkt bei deinem Blog an.
Das heißt, es ist sozusagen nicht mehr so entkoppelt, sondern die Leute oder das WordPress ist direkt Teil der Kommunikation.
Und das ist schon ein Trend, der halt langsam, hoffe ich, Fahrt aufnimmt, gerade in einer Zeit, wo die verschiedenen US-Services die Daumenschrauben so ein bisschen anziehen, wo die Gesellschaft ein bisschen hoffentlich merkt, dass es nicht besonders gesund für die Psyche ist, wenn man da und was in ein Feed reingespült wird, was man nicht abonniert hat und was vielleicht einen zwar engaged und deswegen wird das von den Firmen gemacht, aber dass die Inhalte auch dazu führen, dass man das zu viel nutzt.
Oder ich als Vater von zwei Kindern denke ich mir auch, wie kann man jemanden sozusagen da überhaupt drauf loslassen, wenn man dann erwarten muss, dass die irgendwas sehen, was sie gar nicht abonniert haben.
Also das ist so ein Trend, der mich persönlich interessiert und das Open Web ist halt genau so ein System, wo man sagen kann, es gibt keinen Algorithmus, vielleicht kann man sich einen Algorithmus suchen, wenn man will, aber man kann auch sagen, einfach hierarchischer Feed, nichts anderes, was ich nicht abonniert habe und dadurch macht das die Welt auch so ein bisschen sicherer.
Vielleicht auch bleibt man da nicht so viel hängen und vielleicht ist es aber auch gut für uns, wenn wir nicht so langweilig durch die Sachen hängen bleiben.
Ja, und ich sehe das vor allem auch von der Perspektive, wenn du zum Beispiel auch viel Content produzierst, wie zum Beispiel da auf dem YouTube-Channel, wenn du das gerade auf dem YouTube-Channel anschaust, das Video, dann bist du ja eigentlich zu 100% von der Plattform abhängig.
Also wir werden jetzt nicht die ganze Episode um Open Web gestalten oder sowas, gleich werden wir in die technischen Themen eintauchen.
Ich wollte das Thema nur ein bisschen erklären, weil wenn zum Beispiel YouTube entscheidet, hey, der YouTube-Channel, wo du jetzt gerade das Video schaust, der wird geblockt, der wird gebannt, dann ist dein Content halt auch weg, so auf die Art.
Und wenn du halt an dem Open Web teilnimmst und an einer Plattform dich dazuhängst, die halt das Protokoll unterstützt, dann kannst du theoretisch dann auch gebannt werden auf einer Plattform, aber du hast noch immer deine Daten auf deiner eigenen Seite, also du besitzt dann noch immer die Daten und kannst die und verlierst die nicht so auf die Art.
Und das ist für mich irgendwie so ein sehr valides und sehr positives Argument, so das hat sehr viel Sinn, weil dann hast du nicht so viele Jahre verloren, wenn dein Content mal verloren geht.
Nicht nur das, sondern es ist auch so, dass die ganzen, deine Subscriber, die hast ja auch wirklich dann du und nicht YouTube weiß, welche Leute deinen Feed subscribed haben und du kannst dann sozusagen auch das mitnehmen.
Bei ActivityPub ist auch vorgesehen, dass man Server wechselt und seine Follower mitnimmt.
Das ist halt ganz anders als bei den Services, wenn die einen Account schließen, sind nicht nur deine Inhalte weg, sondern auch deine ganzen Follower.
Ja, wir haben darüber eigentlich schon eine Episode gehabt mit Matthias Pfefferle und da kennst du dich, glaube ich, schon ziemlich gut.
Ja, wir haben viel miteinander zu tun.
Wir kollaborieren an verschiedenen Plugins gemeinsam.
Es gibt ein Plugin von mir, das mit dem Activity Plugin nah zusammenarbeitet, sodass man diese ganzen schönen Mastodon-Apps, die es gibt, dann auch mit dem WordPress verwenden kann.
Ich persönlich verwende das, um so Familienfotos auf mein eigenes privates WordPress draufzuteilen.
Geht durchaus schneller als mit den offiziellen WordPress-Apps.
Das zur Verfügung zu haben, macht das auch spannend.
Und das geht so ein bisschen schon in die Richtung, wo wir vorhin gemeint haben, was sind die Grenzen.
Ich finde auch ein anderer Aspekt von WordPress, der auch ein bisschen vernachlässigt wird und vielleicht jetzt gerade mit AI ein bisschen mehr kommt, ist, dass WordPress sich vielleicht als eine Art von App-Plattform hervortut.
Nicht unbedingt Apps, die für die Allgemeinheit sind, sondern vielleicht sogar nur für einen kleinen Kreis von Benutzern, entweder für nur einen selber oder für die kleine Firma, wo man eine App, die sozusagen einen konkreten Nutzen hat, vielleicht hat mit AI gestaltet oder halt als Auftragsarbeit, die kann man dann einfach mit WordPress hosten.
Das heißt, man muss nicht irgendwie sich um ein besonderes Hosting kümmern, sondern man kann WordPress als Basis verwenden und dort dann die sozusagen als einen eigenen kleinen Teil des Webs verwenden, der eben nicht davon abhängig ist, dass eine eine große Plattform beschließt, dass der Account nicht mehr okay ist oder dass irgendwelche Inhalte, die man da draufgeladen hat.
Ja, also diese Pflicht, einen Account bei einer großen Firma zu haben, der fällt dann weg.
Ich sage jetzt nicht, dass jeder das machen muss und für viele ist es auch, glaube ich, ganz spannend oder ganz angenehm zu wissen, dass es kümmert sich wer anderer darum, dass die Sachen gehostet sind und gebackupt, aber dadurch, dass WordPress so an sich so eine starke Plattform ist, kann man das auch bei einem anderen Hoster, denke ich, wenn man so Apps verwendet, die dann auf WordPress basieren.
Und ich finde, das ist ein Trend.
Oder es ist noch kein Trend, aber ich glaube, es könnte zu einem Trend werden, dass die, dass WordPress so, auch dadurch, dass die ganzen AIs halt auf Open-Source-WordPress-Code trainiert wurden, die sind da besonders gut darin, einem da zu helfen, den Code zu entwickeln.
Ja, und auf das Thema AI und welche Potenziale in der Hinsicht dann in WordPress stecken, Da werden wir dann später auf jeden Fall noch darauf zurückkommen, d.
h.
da werden wir das Thema AI nicht irgendwie zur Seite schieben und das war's, sondern das werden wir einfach später uns aufheben für das Ende der Episode oder für den weiteren Part, aber damit wir dann auch kurz noch auf diese Frage eingehen.
Okay, WordPress hat sich damals von einer Blogging-Plattform zum CMS entwickelt, jetzt entwickelt sich der Schatz seit einigen Jahren weiter, weil alleine wenn wir dann schon anschauen, was mit dem Projekt Gutenberg passiert ist.
Also Content Management System, da würde ich jetzt drunter halt ein Becken sehen, wo man halt den Content managen kann.
Aber jetzt kommt halt der ganze visuelle Part zu WordPress dazu, der nativ halt in WordPress mitkommt.
Und das ist halt finde ich auch mega cool, dass es halt sehr viel Neues bringt in Bezug auf Visualisieren vom Content, was halt viele Jahre nicht der Fall war.
Und jetzt haben viele Leute, extrem viele Leute, sehr viel Zeit reingesteckt über die letzten Jahre, um halt die Fundamente für diese neuen Potenziale zu schaffen.
Und jetzt sehen wir schon langsam, hey, da passiert was, da merken die Leute was.
Es ist nicht so, es passiert einfach nur technisch im Hintergrund was, wo man ein Developer sein muss, um das mitzuverfolgen oder das anzuwenden, sondern man kann also auch, normalsterblicher Muggel dann auch verwenden und das in Form findest zum Beispiel dem Block-Editor, der eh schon mehrere Jahre existiert, dann werden wir dann auch darauf zurückkommen, auf was sich AI-Technisch da tut und gibt es noch andere Sachen, über die wir jetzt, die ich jetzt nicht erwähnt habe, aber glaubst du, wird WordPress so in der Umgangssprache dann auch weiterhin ein CMS bleiben oder passiert aktuell so viel, dass wir gar nicht mal wissen, in welche Richtung sich das entwickeln könnte, beziehungsweise ob es, keine Ahnung, vielleicht eine andere Art von Abkürzung gibt, also jetzt nicht Content-Management-System, CMS, sondern wie sich das mehr, wie du sagst, zu so einer App-Plattform entwickeln, oder wie kann man das am besten dann beurteilen, oder ist es noch zu früh, um da irgendwas zu sagen? Wahrscheinlich ist es noch ein bisschen früh.
Gerade eben in den aktuellen Zeiten mit AI und wie sich das alles verändert.
Es gibt durchaus Plattformen, die WordPress als CMS Konkurrenz machen.
Am letzten WordPress Meetup in Wien hatten wir zum Beispiel eine Präsentation über Lovable, wie man da eine App bauen könnte, die man genauso gut auf WordPress bauen kann.
Und ich glaube, was sich schon mit der Zeit herausstellen wird, ist sozusagen, wenn ich eins von diesen Services verwende, um mir das zu bauen, so wie ich mir die App vorstelle, ist dann irgendeine Plattform, die in Amerika liegt, wo ich die Daten vielleicht auch wieder nicht rauskriege, das Richtige, oder baue ich das lieber auf WordPress, oder verwende ich jemanden, der mir hilft, das auf WordPress zu bauen, und dadurch bin ich dann sozusagen viel flexibler später.
Vielleicht ist es am Anfang, die neuen Plattformen sind halt verlockend und vielleicht funktioniert es gut, aber WordPress ist halt schon lange dabei und wird auch noch lange dabei sein und durch die Open-Source-Qualität, die Skala von WordPress kombiniert mit Open-Source macht einen großen Vorteil für die Zukunft, dass man eine gewisse Gewissheit hat, ich habe diese WordPress-App oder diese WordPress-Seite und ich weiß auch, die wird noch in einigen Jahren weiterlaufen und ich arbeite auch an Playground und ich finde Playground ist auch durchaus ein wichtiger Baustein da für die Zukunft, dass man daran denkt, ich habe vielleicht eine WordPress App und vielleicht in Zukunft werde ich mit einer Architektur wie Playground das auch immer noch lokal zum Beispiel weiterlaufen lassen, auch wenn die Domain lange ausgelaufen ist oder ich das in irgendwelchen Archiven wiederfinde.
WordPress ist so ein Standard, den kann man auch langfristig noch laufen lassen.
Das ist sozusagen eine in der schnelllebigen Zeit etwas, das eine ziemlich gute Konstante bietet.
Klingt vielleicht langweilig, aber wir wissen nicht, wie wir das dann in ein paar Jahren sehen.
Ja, und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr habe ich das Gefühl, dass WordPress, Also es kommt natürlich darauf an, von welcher Perspektive du jetzt das Ganze anschaust, aber dass WordPress jetzt Schach spielt, während andere Plattformen mehr, ja, wie heißt das, das simplere Spiel von Schach? Tic-Tac-Toe.
Tic-Tac-Toe, ja, voll.
Während zum Beispiel andere Plattformen halt Tic-Tac-Toe spielen.
Und da meine ich jetzt zum Beispiel das, was man sehr oft auf LinkedIn sieht, dass jetzt oft dieses, dass oft WordPress genommen wird, als das System, wo man dann einfach gut bashen kann und das fertig machen kann, niedermachen kann und andere Systeme hervorheben kann.
Zum Beispiel, hey schau, da gibt's jetzt der Webflow zum Beispiel, die posten ziemlich oft so Webflow versus WordPress und dann so WordPress das veraltete System.
Es gibt unzählige Websites, die einfach schlecht wartbar sind und so weiter.
Das ist aber dann stark von der Perspektive von Leuten, die jetzt Websites erstellen mit WordPress und dann wirklich so kundenbasiert das als Dienstleistung anbieten.
Und da habe ich das Gefühl, da werden oft Features verglichen, oft dieses, ich sag jetzt mal, zahlengetriebene, sag ich jetzt mal, so hey, was kannst du damit machen, was kannst du damit machen, was ist besser, was ist schlechter und so weiter und das ist halt immer sehr subjektiv.
Ich bin auch immer dadurch, dass ich mehr aus der Developer-Ecke komme, sehe ich dann, dass die Potenziale viel mehr in WordPress als jetzt in Software-as-a-Service-Plattformen, einfach aus dem Grund, weil ich gerne die Kontrolle habe, alles zu verändern, was ich gerne verändern würde.
Aber wenn wir das jetzt von der Seite sehen, wie wir das Thema angefangen haben, wo ich glaube, dass das für Leute, die damit noch nie konfrontiert wurden, ein bisschen abstrakt ist, die ganzen Denkweisen und so weiter vom Open-Web, WordPress als eine potenzielle App-Plattform und so weiter.
Also da haben wir jetzt ziemlich viele Themen angesprochen, die vielen Leuten ein bisschen fremd sind.
Wenn die jetzt nicht so stark in dieser WordPress-Bubble sind, wo du halt wirklich up-to-date bist mit dem Ökosystem und schaust und verfolgst, wie sich WordPress weiterentwickelt, dann siehst du meistens halt diese Posts auf LinkedIn, eh, WordPress ist veraltet, eh, Webflow vs.
WordPress und so weiter.
Und in der Episode würden wir gerne so einen Blick geben, damit man das Große und Ganze erkennt von der technischen Seite auch, wenn es um WordPress geht und damit man dann einfach sieht, okay, es hat doch ein bisschen mehr als einfach nur, hey, mit WordPress kannst du Websites erstellen und da werden wir jetzt einen Blick unter die Haube werfen, was sich alles so technisch über die letzten Jahre getan hat, weil gefühlt war es so, dass, ich weiß nicht genau, ob es 10 Jahre waren jetzt oder nicht, ich glaube, das waren ein bisschen weniger, aber seitdem das Projekt Gutenberg gestartet ist, wurde halt viel gebaut, viel gemacht und so weiter und jetzt habe ich das Gefühl, kommen langsam so diese Früchte von diesen gelegten Fundamenten, die dann jetzt vor die Zeit entwickelt worden sind und da meine ich zum Beispiel, dass wo ich letztens, keine Ahnung, ob es letztens war oder früher, habe ich dann irgendwann gesehen, diese ganzen JavaScript Packages und Libraries, die da entwickelt wurden über die Zeit, also ist jetzt ein bisschen schwierig das zu erklären, aber es gibt eine enorme Sammlung an JavaScript Libraries, die in, zum Beispiel in dem Block-Editor verwendet werden, wenn du einmal ins Repository schaust, dann siehst du, was für eine Menge von Libraries da drinnen ist, die jetzt extra für WordPress entwickelt wurden.
Und damit ich mich da jetzt nicht so stark im Kreis drehe bei dieser Frage, kannst du uns da vielleicht kurz mitnehmen, was sich technisch getan hat über die letzten Jahre? Stimmt dann so mein Eindruck, dass viel an den Fundamenten gebaut wurde und jetzt kommen langsam die Früchte? Und kannst du mal ein bisschen einen Einblick geben, was da alles gebaut wurde und und was so jetzt diese Früchte sind, die da jetzt da aus dem Ganzen rauskommen, die man jetzt so langsam beginnt dann zu sehen jetzt, wenn man jetzt nicht in diesem, in der WordPresscore-Welt lebt und da mitkontributiert und so weiter, dass man das halt nicht so wirklich mitbekommt.
Und ich lasse dich mal auf das Thema los, und falls ich da irgendwie konkreter werden soll, kannst du mir das gerne sagen, aber ja, ich lasse dich mal auf das Thema los.
Kurze Unterbrechung in eigener Sache, weil falls dir die Podcast-Episode, der du jetzt gerade zuschaust oder zuhörst, gefällt und du keine andere Podcast-Episode mehr verpassen möchtest, weil mit den Algorithmen warst du ja nie, manchmal spielen die einem ein Video aus und manchmal verschwindet das im Internet-Ether, dann würde ich dich herzlichst zu dem WP-Office-Newsletter einladen, weil in dem WP-Office-Newsletter bekommst du Recaps aus den letzten Wochen und da gibt es Zusammenfassungen von den letzten Podcast-Episoden, Livestreams, Tutorials und Vlogs und ich verspreche dir eine totale Unregelmäßigkeit, weil ich bin kein Roboter.
Ich werde maximal eine E-Mail im Monat verschicken, wenn nicht weniger, aber dafür ist das alles schön kompakt in einer E-Mail zusammengefasst und dadurch wirst du natürlich die weiteren mega interessanten Podcast Episoden in den Postfach bekommen und keine weitere Episode verpassen.
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Ich weiß, bei manchen Podcast-Apps ist es nämlich versteckt, aber das wird mir enorm viel weiterhelfen, um einfach neue Leute zu erreichen.
Und wenn du jetzt zum Beispiel zuschaust auf YouTube und nicht den Podcast hörst, dann hinterlass bitte einen Like, einen Kommentar und das wird mir um Welten weiterhelfen.
Den Link findest du natürlich unten in der Beschreibung.
Vielen Dank dafür und jetzt geht's weiter mit der Podcast-Episode.
Ja, die Frage ist sehr breit gestellt, aber ich glaube, es gibt halt einfach sehr viele verschiedene Benutzergruppen sozusagen, die diesen Teil von WordPress jetzt anfangen intensiver zu nutzen oder mehr zu nutzen.
Man kann anfangen mit Sachen, wo große Agenturen, zum Beispiel eine Website, die in WordPress und in den Blöcken gestaltet ist, sozusagen fertig machen kann, aber dann in einer gewissen Weise so runter, also in Sachen Blog BLogging zum Beispiel, dass man nur gewisse Sachen in einem Blog editieren kann.
Das heißt, eine Agentur oder ein Entwickler kann eine Webseite so vorbereiten, dass zwar noch die Inhalte geändert werden können, aber man kann nicht ausversehen sozusagen das Layout zerschießen.
Das sind Sachen, die am Anfang nicht so da waren, da konnte noch jeder alles verändern, war vielleicht manchmal ein bisschen kritisch, man musste wissen, vielleicht teilweise sogar welche Blog-Templates man verwendet hat oder die verschiedenen Aspekte, die man so über die Zeit ausprobiert hat.
WordPress ist halt auch eine, dadurch, dass viele mitarbeiten, werden auch viele Sachen ausprobiert und so ein bisschen passiert es manchmal, dass sich herauskristallisiert, das war eine gute Idee, das war nicht so eine gute Idee, das hat sich als besonders erfolgreich etabliert, jetzt verfolgen wir diesen Weg weiter.
Also eben einerseits eben, dass man sozusagen Blöcke restriktiver anlegen kann, ist finde ich ein Aspekt, der sich geändert hat und das für Entwickler halt, da tut man sich ein bisschen leichter, das dem Kunden in die Hand zu geben, weil die Webseite nachher immer noch gut ausschauen wird.
Beziehungsweise kann man das dann auch so anlegen, dass man das Blöcke so direkt an die Datenbank anbindet.
Mit den Block Bindings kann man zum Beispiel mit einem Custom Post Type verschiedene Inhalte auf eine andere Teil der Webseite einpflegen und kann sozusagen die Daten strukturiert behalten oder mit gespeist von anderen Plugins die die strukturierten Daten zum Beispiel besser bereitstellen.
Also das ist die Block Bindings tun ihren Teil dazu, hat sich weiterentwickelt.
Gerade jetzt in 6.9 kam auch wieder noch mehr dazu.
Da kann man sich anschauen, was sich da getan hat.
Dann Thema Interactivity API.
Es war anfangs bei Gutenberg Serve so, man hatte entweder die Wahl, entweder man lässt eine Block-Server-Seite gerendern, das heißt PHP hat eigentlich den Output übernommen und dann hast du sozusagen wenig Chancen, was interaktiv zu gestalten oder du hast den reinen JavaScript gemacht und Interactivity API ist, finde ich, eine ganz schöne Art, wie man das dann wieder so ein bisschen zusammenbringen kann, dass gewisse Daten, ohne dass man jetzt was komplett custom programmieren muss, dass man Daten serverseitig nachladen kann zum Beispiel oder eine Suchanfrage auf der Webseite, die API sucht das im Hintergrund, du kriegst die Daten wieder rein, aber es ist sozusagen schön, die Blockarchitektur integriert.
Die Sachen hätte ich mal überlegt, was gibt es sonst noch? Es gibt halt auch mit der Zeit immer mehr Blöcke, die man sozusagen verwenden kann.
Jetzt wieder in 6.9 ist das Akkordeonblock dazugekommen.
Es gibt überhaupt im Plugin-System gibt es so viele verschiedene Blöcke.
Da passt schon auch ganz gut dazu, dass man mit AI jetzt auch ganz gut Blöcke selber machen kann.
Es gibt von Automattic das Telex, mit dem man einfach eine.
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man beschreibt, was man haben will und der generiert einem dann diesen Block und den kann man dann als Plugin ins eigene WordPress einbinden.
Das war vorher nicht so leicht möglich, dass du, du wolltest vielleicht einen Kalender einbinden, das genau nach deinen Vorstellungen aussieht.
Was hat man früher gemacht? Man hat sich vielleicht ein Plugin gesucht und dann mit einem Kompromiss leben müssen.
Jetzt kann man sich relativ genau gestalten, was man da für einen Block haben will.
Genau, und alles, was du jetzt erwähnt hast, mit z.
B.
Interactivity API, Block Bindings und so weiter, alleine auch der Block Editor an sich und mit dem Site Editor und alles, was da jetzt dazugekommen ist, mit dem, ich sag jetzt mal, modernen WordPress über die letzten Jahre, das ist ja sehr, ich sag jetzt mal, JavaScript-lastig, weil früher war ja das System WordPress einfach, ja, es wurde stabil mit PHP geschrieben, hat halt super funktioniert und so weiter, dann kam halt irgendwann diese Welle mit React, Vue, Node und all das, also das ganze JavaScript-Ökosystem von Server bis Client, alles mögliche war dabei und da ist WordPress dann irgendwann, ich glaube, das hat, kann es mich da gerne korrigieren, ich glaube, das hat dann mit dem Projekt Gutenberg angefangen, wo WordPress dann so wirklich auf diesen Javascript-Zug draufgesprungen ist.
Und das hat halt diese Konsequenzen oder Nicht-Konsequenzen mit sich gebracht, dass zum Beispiel der Block-Editor auf einer Version von React aufgebaut wurde und dann weiterentwickelt wurde und so weiter, aber im Core unter der Haube steckt, wenn ich mich da richtig erinnere, React.
Und danach gibt es halt diese Abstraktionen, von denen wir jetzt sprechen, wie zum Beispiel, hey, wurde so weit in WordPress abstrahiert, dass es halt die Blöcke gab, die Blockifizierung von WordPress, jetzt dann auch mit dem, was dann noch dazu kommt als Features sind eben dann die Block Bindings, dann auch die Interactivity API und einige von diesen Sachen, die sind schon so weit von dem Kern, also von React, so weit abstrahiert, dass es halt schon nach was ganz eigenem ausschaut auf die Art.
Und da habe ich jetzt viel irgendwie in einen Korb geworfen, aber würdest du das auch sehen, dass WordPress dann irgendwann auf diesen JavaScript-Zug aufgestiegen ist, auf diese JavaScript-Welle? Hat sich das irgendwie positiv oder negativ ausgewirkt, wenn du dann jetzt anschaust, was daraus entstanden ist und wie siehst du das aktuell? Ja, also ich würde sagen, Gutenberg war sicher ein Start dafür.
Ich glaube, JavaScript war davor schon wichtig, weil Plugins wie Elementor eigentlich vorgemacht haben, so könnte Site-Editing funktionieren.
Ich sehe das eigentlich als Vorteil, dass das React sozusagen weg abstrahiert ist, weil ich habe eher das Gefühl, dass wir sozusagen in diesem JavaScript-Hype jetzt eher davon weggehen, man kann es immer noch machen.
Also große JavaScript-Monolithen, Es haben Leute, WordPress-Websites, die sind headless, sagt man, die haben halt dann nur WordPress im Backend als Datenlayer und vorne ist eine riesige React-App.
Da hat man dann Probleme mit State, also was brauche ich, um das Interface aktuell anzuzeigen.
Das wird ziemlich kompliziert, je größer diese App wird.
Und für mich, also abgesehen davon, dass wenn man an Gutenberg selber arbeiten will, dann braucht man React, dann muss man das alles genau wissen.
Wenn man Blocks entwickelt, dann hat man eigentlich ein relativ schmales Set an Features, oder an Sprachframeworks sozusagen, die man überhaupt wissen muss.
Es gibt auf der developer.
WordPress.
org Seite sehr viele Tutorials für die verschiedensten Sachen, wie man was machen kann, und da sind diese Codeschnipsel meistens relativ kurz, man braucht gar nicht so viel, es ist genau eigentlich so gestaltet, dass es auch für Entwickler, die sind auch sozusagen Benutzer dieser Schnittstellen, dass es für die relativ einfach gemacht wird.
Und genau solche Sachen wie Interactivity API und Block Bindings, das hilft schon sozusagen, dass da nicht so ein großer Wildwuchs entsteht von, es gibt immer 50 Möglichkeiten, wie man was machen kann.
Aber wenn es diese eine Möglichkeit gibt, die sich jetzt etabliert hat, das glaube ich hilft auch Leuten, die sozusagen neu einsteigen wollen in Blockentwicklung, dass man sozusagen nicht überfordert wird.
Man muss ja nicht gleich Interactivity-App verwenden.
Man kann auch mal sozusagen kleiner anfangen.
Man kann durchaus auch machen, dass man mit Telex sich einen Block gestalten lässt und den dann vielleicht nicht einfach installiert, sondern einfach sich mal anschaut, wie hat das dort funktioniert, beziehungsweise andere AIs verwendet, um das auch zu lernen.
Wie könnte ich das umsetzen? Gerade in der Hinsicht, finde ich, ist für Entwickler AI halt echt praktisch, weil man genau so umsatteln kann.
Und WordPress ist halt eine Open-Source-Software, mit der sehr viel AI trainiert wurde.
Das heißt, AI kennt sich auch ziemlich gut aus.
Ich persönlich finde es auch immer relativ spannend, wie die das geschafft haben, dass die AI so trainiert wurde, was die vorschlägt, selten das alte Zeug ist, was sozusagen schon wieder überholt ist, sondern meistens kommt da wirklich das raus, was aktuell ist und was das Richtige ist.
Das finde ich, ist für mich eine oft überraschende Leistung von den aktuellen AIs, weil es dadurch, dass WordPress so alt ist, wenn man auf StackOverflow oder so schaut, Da findet man oft sehr alte Antworten, wo man eher sagt, heute lieber nicht mehr so.
Aber AI kriegt das meistens eigentlich relativ aktuell hin, also da kann man sich schon, um es zu lernen, ist es ein, finde ich, ziemlich guter Weg.
Ja und da, das ist so ein Zeichen für mich, dass es langsam schon ausreift, weil wenn du zum Beispiel auf den PHP-Part von WordPress schaust, dann hast du ja auch ziemlich viele WordPress-spezifische Standards, die einfach PHP oder die drunterliegenden Layer abstrahiert haben.
Du musst zum Beispiel keine Datenbankverbindungen oder SQL Queries schreiben, damit du die Daten aus der Datenbank rausbekommst.
Du hast die WP Query zum Beispiel, wo du halt relativ easy die Daten aus der Datenbank holen kannst, ohne jetzt SQL zu kennen.
Du hast halt gewisse andere Standards, wie zum Beispiel die Posttypes, Postmetas und so weiter, hat natürlich alles Vor- und Nachteile, aber das sind halt Sachen, die sich als Standards in WordPress etabliert haben, die finde ich jeder WordPress-Developer damals, wo man das halt gelernt hat vor der ganzen JavaScript-Welle, dann einfach, das war gang und gäbe, so funktioniert WordPress und so sollte man das auch verwenden.
Und dann, wo dann die Entwicklung beim Projekt Gutenberg angefangen hat, da gab es ja auch viele Momente, wo einfach Sachen neu überarbeitet wurden, neu geschrieben wurden und so weiter, und deswegen war es ein bisschen so ein Wild West, weil es war halt schon eine JavaScript-Implementierung da, aber manchmal hat sich das geändert, es gab halt keinen Standard- oder keinen WordPress-Weg, wie man das dann standardisiert verwenden kann, und heutzutage gibt es schon ziemlich viel, deswegen meine ich, dass es halt schon ziemlich ausgereift ist, auch dieser ganzer moderner JavaScript-Part in WordPress, weil du hast ja auch bei den Block-Themes die Theme.
json, wo du dann viele standardisierte Sachen definieren kannst, um den Editor zu konfigurieren, bei den Blöcken hast du jetzt eh schon seit vielen Jahren die Block.
json-Datei, wo es dann auch ein standardisierter Weg ist, um Blöcke zu erstellen und mit der Interactivity-API geht's halt noch weiter, wo du dann die Interaktionen auf der Website dann auch definieren kannst, wo dann im Hintergrund das alles dann auch mit JavaScript gehandelt wird zum Beispiel, aber du kannst bei dir sauber zum Beispiel das im Block als HTML definieren und dann passieren zum Beispiel Click-Events im Hintergrund, wo WordPress einfach für dich die Arbeit übernimmt so auf die Art.
Das Gleiche ist auch, was du gesagt hast, du musst eigentlich nicht React kennen oder React schreiben, damit du dann wirklich auf diesen abstrahierten Layern von WordPress gute Sachen liefern kannst, programmieren kannst und so weiter.
Und das ist für mich so ein Zeichen, dass es langsam schon ausreift, weil es schon diese standardisierten WordPress-Wege gibt, wo man das dann verwenden kann, mithilfe von diesen APIs, die wir jetzt besprochen haben.
Siehst du das von einer ähnlichen Seite oder hast du da eine andere Perspektive drauf? Nein, ich sehe das auch so.
Gutenberg gibt es auch schon viele Jahre und es hat sich in vielen Sachen entwickelt, wie das zu machen ist.
Manche Sachen haben auch länger gedauert.
Es wird immer noch am Navigation-Block herumgebastelt.
Manche Sachen brauchen länger zum Reifen.
Ich finde, WordPress nimmt Entwickler aus meiner Perspektive ganz gut an der Hand.
Man hat relativ große Kontrolle über dieses Side-Panel, wo man verschiedene Controls eingeben kann, um die Blöcke zu gestalten.
Ich finde, das ist eine schöne visuelle Weise, wie man das einsetzen kann.
Man wünscht sich irgendeinen Block und dann sieht man, der hat nicht nur den Block gemacht, sondern hat auch meistens Einstellungsmöglichkeiten.
Und die sind dann in einem Sidebar und mit den verschiedensten Controls und das ist alles, was WordPress sozusagen mitbringt.
Und das ist halt, ja, ich finde, dass die Leute gewöhnen sich auch darin aus Benutzersicht.
Und deswegen ist es, glaube ich, ja, es war natürlich eine schwierige Phase.
Die Leute kamen aus einer Zeit, wo man mit Shortcodes die in den Editor reinkopieren musste.
und alle haben halt in diesem TinyMCE das halt mehr so what is is, what you get mäßig und halt sehr unstrukturiert und dann in die Blockwelt, das war für viele schwierig sozusagen auch aus diesem Denkmustern rauszukommen.
Das ist halt bei jedem Technologie-Sprung oder bei jeder Änderung der Funktionsweise, ja, gibt es halt ein bisschen Schmerzen und manche Sachen funktionieren halt auch wirklich nicht mehr so wie sie vorher funktioniert haben oder gehen halt nicht mehr genau so wie es vorher ging, aber vielleicht gibt es halt jetzt eine andere Art, die auch funktioniert und die halt speziell, wenn sich die Welt dann weiterentwickelt hat, in der Welt dann sinnvoller sind.
Also wir sind, glaube ich, jetzt einfach schon so lange den Weg marschiert, dass sich herausgestellt hat, es ist, diese Blöcke sind halt sehr ausdrucksstark teilweise.
Man kann die auch rumschieben.
Ich selber habe, wenn ich einen Blogpost mache, passiert es mir schon oft, dass ich dann einfach die Paragraphen dann durch die Gegend schiebt, weil sich das von der Struktur her besser machen lässt.
Ging schon vorher auch, aber ja, ich finde, in dem Sidebar kann man dann z.
B.
eine nette Inhaltsübersicht haben.
Ja, es ist, wie sagt man so schön, es mausert sich halt mit der Zeit.
Ja, und das, was du halt so ganz leicht an der Tengente eingesprochen hast, ist, wenn du z.
B.
jetzt TELEX verwendest, dann werden dann auch gleich z.
B.
auch die richtigen Komponenten verwendet und so weiter, und alleine die Library an Komponenten, die jetzt dabei ist, also wenn du jetzt zum Beispiel Plugin-Entwickler bist und du hast deine eigene Einstellungsseite und so weiter, dann musst du dir kein eigenes Interface basteln oder dieses ganz, ich sag jetzt mal, nackte Interface mit dem Input-Feld und einem Label, was früher war mit dem grauen Hintergrund und so weiter, das musst du jetzt nicht mehr machen, weil du hast schon viele Frontend-Komponenten, die out of the box einfach mit WordPress mitkommen, wo das dann noch gleich alles in einem UI, designtechnisch alles in einem durchgezogen ist, was dann einfach alles zusammenpasst.
Du hast dann nicht verschiedene Plugins oder Themes, wo du dann immer diese Einstellungsseiten hast, wo alles anders ausschaut und so weiter.
Also alleine, dass das ist, finde ich, ein mega Mehrwert, den man dann hat, dass WordPress dann, obwohl es dann auch aus vielen anderen Plugins besteht, immer mehr natürlich, wenn das die Plugin-Entwickler so implementieren, das ist dann eine andere Sache, aber immer mehr nach so einem, also unified wäre das englische Wort dafür, nach so einem unified System ausschaut.
Genau, aus einem Guss.
Und alleine, wo ich das dann gesehen habe, so, oh, das ist ja voll cool, da habe ich das Gefühl, WordPress wird als System endlich so vollständig, so auf die Art.
Und diesen Eindruck habe ich bis jetzt aus dem Grund gehabt, weil, also wenn wir wieder bei dem Thema sind, CMS, dann gibt es ja dann, wenn du es von der Vogelperspektive anschaust, wenn du aus der Softwareentwicklung kommst, wenn du es gerade zuhörst oder zuschaust, dann gibt es ja verschiedene Architekturen oder Designprinzipien in der Softwareentwicklung Und eine so eine Architektur ist z.
B.
die 3-Tier- oder n-Tier-Architektur.
Und wenn du jetzt z.
B.
anschaust, wie WordPress bis jetzt funktioniert hat, da hast du halt diesen Data-Layer gehabt, den Business-Layer, und der Presentation-Layer, der hat einfach gefehlt, weil Business-Layer, okay, die ganze Logik, die Funktionalität ist in WordPress da, Data-Layer, Datenbankverbindungen passt, also wirklich ein vollwertiges Content-Management-System, aber dieser Presentation-Layer hat noch gefehlt, damit das alles so aus einem Guss besteht und so weiter.
Und da bin ich halt mega, deswegen ist in meiner Denkweise einfach so, WordPress war schon ein vollwertiges CMS, aber jetzt, finde ich, entwickelt sich das zu einem vollständigen System, wo du diese Layer und diese ganzen Abstraktionen, sag ich jetzt mal, auch mithast out of the box.
Und deswegen bin ich so mega gehypt und mega gespannt, wie sich das alles weiterentwickeln wird und welche Auswirkungen das Ganze haben wird.
Und hast du da deinen eigenen Zugang zu dem Ganzen, wie du das siehst, oder ist das so ungefähr in einer ähnlichen Richtung? Ja, also ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich sagen würde, dass WordPress keine Presentation mehr hat.
Ich finde, man hat früher halt sehr viel im Theme machen müssen, um sozusagen das so hinzubekommen, wie man die Seite bauen wollte.
inzwischen ist halt das Theme nicht mehr ganz so wichtig und die Templates bzw.
Template Parts sind wichtiger, um die Seite so umzusetzen, wie man will.
Das hat sich halt geändert und das ist auch etwas, was, glaube ich, gerade wenn man lange dabei ist, vielleicht ein bisschen ein Umdenken braucht.
Aber ich finde einen anderen Aspekt von WordPress finde ich halt auch in dem Zusammenhang auch irgendwie ganz spannend, dass man.
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Also ich arbeite an WordPress Playground und ich finde, Das ist gerade in so einem Fall ziemlich spannend, dass man die ganzen Sachen, die man da baut, jemandem schon zur Verfügung stellen kann, ohne dass das sozusagen irgendwo laufen muss oder dass man es installieren muss.
Und gerade wenn man eben ein neues Plugin oder neue Blocks verwenden will, kann man das sozusagen so, ohne dass man sich die Seite zerschießt sozusagen, dass man das gleich ausprobieren kann.
Und das ist halt auch so ein Grund von WordPress.
es gibt kein anderes CMS-Ökosystem, das groß genug ist, dass es so eine eigene Runtime-Plattform sozusagen gibt.
Das macht halt auch einen großen Unterschied, finde ich, bei WordPress, dass die Größe des Ökosystems in sehr vielen Belangen halt sehr viele Variationen oder verschiedene Nutzungsmöglichkeiten bietet.
Ja, und danke, dass du mich da korrigiert hast vorher, weil das, was ich vergessen habe dazu zu sagen mit dem Presentation Layer, ist, dass du vorher einfach viel mit Third-Party-Lösungen arbeiten musstest, damit du da wirklich was bauen konntest im Content oder du hast wirklich alles selbst mit PHP geschrieben und das selbst programmiert.
Aber es kannst du das halt nativ, out of the box auch mit WordPress machen im Backend und das finde ich eigentlich ziemlich cool und das meinte ich dann mit dem Presentation Layer, also danke da.
Man wird halt einfach durch diese Struktur so ein bisschen, es wird sehr schmackhaft gemacht, sich sozusagen in das einzufügen, aber das macht dann auch die Möglichkeit, durch die Größe des Ökosystems kann man die verschiedenen Sachen dann sozusagen zusammenstecken.
Während vorher von einem Theme weg zu switchen, war oft eine Unmöglichkeit, weil so viel mit dem Theme mitgekommen ist, dass du in diesem Theme gefangen warst.
Dadurch, dass das jetzt sozusagen mehr entkoppelt worden ist und das ist halt, diese verschiedenen Leer kann man sagen, die sind halt jetzt vielleicht stärker entkoppelt, die sind halt dann, das macht halt da jetzt die Möglichkeit, dass nicht ganz so viel kaputt geht sozusagen, wenn ich jetzt das Theme wechsel.
Ja und das was du vorher angesprochen hast, war WordPress Playground, also das ist da, wo du ein Teamlead bist bei Automattic und das ist so quasi dein, ich mag jetzt nicht sagen Baby, aber so dann dein, das was du Es ist eher von Adam Zielinski das Baby, aber es ist etwas, das ein Tool, das sozusagen mit einer Idee entstanden ist und sich in einer enormen Dynamik weiterentwickelt hat und gerade etwas ist, was ich auch finde, das WordPress modern hält, weil diese Möglichkeit, sich Sachen anzuschauen, die noch nicht fertig sind, ist gerade in einem Umfeld, wo du halt mit AI arbeitest, unglaublich mächtig.
Du kannst mit den ganzen Coding-Tools etwas bauen und kannst dir dann, ohne dass es vielleicht ein Git reinkommitted ist, aber ohne dass du es irgendwohin deployen musst, das kannst du schon ausprobieren.
Und dadurch, dass das WordPress innerhalb vom Playground mit exakt dem Code sozusagen hochgeladen wird, das ist etwas, ja, ich kenne das von keinem anderen System, wo man das so problemlos und auch ebenso in so kleinen Komponenten entwickeln kann.
Also diese Puzzle Standing, ok, man kann manchmal, Plugin-Konflikte sind etwas, das wird es immer geben, aber trotzdem, dadurch, dass man in kleineren Einheiten arbeitet und die Einheiten durch etwas wie Playground eben, du kannst sie separat testen, du kannst dir den Playground so konfigurieren, dass er mit den üblichen Plugin-Kombinationen, dass du es jedes Mal so testest, das ist halt extrem, ja, ich finde das extrem mächtig und macht das wirklich, ja, auch ein Aspekt, warum ich glaube, dass WordPress sich als App-Plattform entwickeln könnte, weil du kannst auch irgendwann dann einfach ein Plugin, das eine App an sich ist, in Playground laufen lassen, und du brauchst keinen Server dafür, um WordPress als App laufen zu lassen.
Das ist.
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Wir haben sehr viel daran gearbeitet, dass wirklich alle Plugins funktionieren, und was du vorhin auch gemeint hattest mit Abstraktionslehrer, WPDB bzw.
WP Query, Das ist auch etwas, das uns ermöglicht.
WordPress läuft dort komplett auf SQLite, nicht auf MySQL, obwohl das eigentlich darauf läuft, wenn man ein Layer dazwischen, der alles übersetzt, alle Kleinigkeiten von MySQL.
Ich habe so viel darüber gelernt, was MySQL für irgendwelche Spezialfälle und auch was Plugin-Entwickler von MySQL verwenden, weil sie einfach erwarten, dass MySQL da ist.
Wirklich ganz spannend.
Und man kann das trotzdem jetzt in diesem Playground laufen lassen.
Also diese Austauschmöglichkeit der Runtime sozusagen, wenn man es jetzt wieder in technischen Begriffen spricht, ist etwas, das ich halt wirklich als sehr mächtig empfinde in einem Umfeld, wo ich entweder was herzeigen will oder wo ich was ausprobieren will, was halt sonst in anderen Systemen, glaube ich, nicht so einfach möglich ist.
Ja, und falls die Leute, wenn da jetzt gerade jemand zuhört, noch nicht weiß, was WordPress Playground ist, weil das ist ja eigentlich so wie ein bisschen so ein technisches Juwel, was ihr da erschaffen habt, so auf die Art, weil, keine Ahnung, also für mich war das davor, also für mich persönlich gibt es da relativ wenige Use Cases, dass ich das verwende, aber ich glaube, wenn jemand jetzt ein Plugin entwickelt, wo man jetzt einfach schnell was testen will und so weiter, ist das finde ich genial.
Und kannst du das vielleicht näher bringen, falls jemand das, also WordPress Playground vielleicht noch nicht so im Detail gehört hat, was steckt da eigentlich technisch dahinter? Weil das ist ja an sich ein megacooles Ding, aber.
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Es ist vielleicht ein bisschen schwierig zu verstehen, was das megacool macht.
Also WordPress Playground an sich ist eine Art Laufzeitumgebung für WordPress.
Es ist sehr auf WordPress fokussiert.
Es gibt ein Konzept, das heißt Blueprints.
Das ist eine JSON-Datei, die sagt dem Playground, boote dieses WordPress auf diese Art.
Entweder diesen Schritten oder installiere diese Plugins und konfiguriere diese Plugins zusammen.
Playground selber, das einfachste ist, ist die Playground-Webseite playground.
WordPress.
net.
Da kann man WordPress einfach, da startet WordPress, wenn man drauf geht und wie es funktioniert ist, im Browser ist eine WASM, heißt das, das ist eine Runtime Engine, die PHP ausführen kann und die führt den WordPress Code aus und das WordPress generiert das HTML und das wird dann angezeigt und du hast in dem Ding selber dann drin einen kleinen Location Bar, wo du siehst, jetzt bin ich im wp-admin, das ist meine Adresse und darin, das ist eine Sandbox, da kann man Sachen ausprobieren, da kann man alles löschen, kann man die Daten sozusagen alles weglöschen und noch mal neu anfangen.
Das Ganze kann aber auch auf einem Host laufen, also über Node kann man das auch auf einem, also mit JavaScript, aber PHP wird trotzdem ausgeführt, weil WordPress auf PHP basiert.
Da gibt es dann die Software WordPress Studio zum Beispiel, die verwendet das im Hintergrund.
Das ist dann, da lässt man WordPress laufen, ohne dass man die ganzen Komponenten, die man sonst braucht, Also PHP, MySQL braucht man noch nicht.
Das ist nur dieses WASM-Stück, das sozusagen dann läuft.
Und die Anwendungsfälle sind vielleicht herzeigen, aber ich glaube, was halt noch lang nicht ausgeschöpft ist, dass es viele andere Möglichkeiten gibt.
Also eine Sache, die ich vor einigen Jahren gebaut habe, die ich persönlich immer noch ziemlich spannend finde, ist im Übersetzungsbereich, dass man jedes Plugin, wenn man auf translate.
WordPress.
org, wo man die Plugins übersetzt.
Dort gibt es einen Link, das heißt Live Translate.
Und wenn man dann drauf klickt, öffnet sich ein WordPress Playground und der installiert das Plugin oder das Theme, das man übersetzen will und zusätzlich installiert es noch ein glotpress und ein Plugin, das sozusagen das glotpress so ändert, dass man im Interface sieht, was es schon übersetzt und was es nicht übersetzt und ich kann rechts drauf klicken und dann direkt die Übersetzung dort eingeben, wo sie sein soll.
Das wäre sonst nicht möglich.
Man kann sich ein WordPress schon so hinkonfigurieren, aber wer macht das schon? Und dadurch, dass man einen Blueprint sozusagen generieren kann für dieses Plugin, der das genau so ausführt, dass man dann als Übersetzer das Plugin sieht, alles reinklickt, übersetzt, auf Speichern drückt und dann wird es zurück auf translate.
WordPress.
org geschickt, das ist schon eine sehr spannende Sache.
wo gibt es sonst, ich weiß nicht, so im Interface übersetzen, ist auf WordPress auf jeden Fall eine Neuigkeit, weil es halt eigentlich relativ komplex ist, aber in so einem Umfeld kann man das jedem einfach nur durch einen Link sozusagen zur Verfügung stellen.
Ja und das ist eigentlich mega cool, weil ich glaube die meisten Leute, die Barriere für die meisten Leute, um zum Beispiel irgendwas zu contributen oder eben auch zu übersetzen zum Beispiel, ist eben so, hey, das initiale Setup, wie kann ich das machen und das Ganze.
Und wenn du dann per Knopfdruck einfach in einen neuen Tab das alles geöffnet bekommst und du kannst einfach loslegen, das ist dann schon mega geil, weil dann kannst du es auch viel besser jemandem weitergeben oder jemandem erklären, wie man das eigentlich machen kann.
Man kann es auch noch viel weiterziehen, Man kann sagen, man macht einen Blueprint, der das Plugin absichtlich in einen Fehlerzustand versetzt, damit man die Fehlermeldung übersetzen kann.
Die Möglichkeiten sind halt schon ziemlich erstaunlich.
Und auch, um wieder auf das Telex zurückzukommen, das ist auch eine Anwendung von Playground, wo man sozusagen einen WordPress zu verfügen hat.
Man kann in dieser Sandbox machen, was man will, aber alles läuft innerhalb von einer Webseite.
Das einzige Negative, das ich sagen muss, ist, es sind ziemlich viele Megabytes runterzuladen, zu laden, damit das erstmal läuft.
Aber wenn es mal läuft, ist es wirklich erstens mal schnell, aber andererseits auch sehr erstaunlich, was man da alles machen kann.
Und ich glaube, es ist gerade wenn man, es gibt so Projekte wie zum Beispiel dieses Blocktober von der Tammie Lister, die hat einfach einen Monat lang jeden Tag einen Block gebaut.
Du weißt nie, was dich überrascht, wenn du da sozusagen auf diesen Block klickst, weil halt so viel möglich ist und alles läuft, ohne dass du sozusagen Angst haben musst, in deinem Block irgendwas zu machen, weil du bist in diesem geschützten Environment.
Ja, das ist zugegebenermaßen mit Playground.
Da habe ich irgendwie das Problem jetzt, wo ich jetzt, ich sag jetzt mal Projektbasiert als Freelancer arbeite, habe ich eher das Problem Anwendungsfälle zu finden, die für mich irgendwie sinnvoll wären.
Ich kann dir gerne noch viele sagen.
Du kannst zum Beispiel, es gibt eine GitHub Action, wo du einen Playground Link automatisch drunter posten lässt, der diesen Pull-Request im Playground anzeigt.
Und das funktioniert inzwischen auch für private GitHub-Repositories, sodass du sozusagen, auch wenn der Code noch nicht fertig ist, für den Kunden kannst du es in deinem Environment einfach mal schnell testen oder einem Kollegen geben, der auch Zugriff auf das GitHub-Repo hat.
Ist, finde ich, ja, auch etwas, das wirklich unique ist, sozusagen.
Ich meine, theoretisch, was interessant wäre, ich weiß nicht, ob das dann funktionieren würde oder nicht, aber dass man so auf Knopfdruck zum Beispiel, wenn alle Zugänge da sind, zum Beispiel eine Staging-Umgebung bauen kann, die jetzt nicht irgendwo gehostet werden muss, wo du keinen zusätzlichen Hosting-Account anlegen musst, sondern dass es halt lokal bei dir im Browser ist, wäre das theoretisch möglich oder würden da viele so Sachen in die Quere kommen, wie zum Beispiel größere Datenbanken, Timeouts und Datenmengen und das Ganze, was da vielleicht das Ganze irgendwie erschweren kann, dass so, ich sag jetzt mal, easy zu machen, zum Beispiel ein Knopfdruck, eh, generiere mir von dem eine Staging-Umgebung.
Im Grunde geht das schon.
Die Frage ist halt auch immer so ein bisschen, man muss bedenken, dass Playground muss den ganzen PHP-Source sozusagen im Browser zur Verfügung haben.
In manchen Anwendungsfällen will man den Source nicht rausgeben, dann ist es einfacher besser, wenn man das auf einer Staging-Umgebung laufen lässt.
Wenn das kein Problem ist, kann man sich eben ein WordPress aus beliebig vielen Plugins zusammenkonfigurieren, die eben auch von privaten GitHub-Repos kommen müssen.
Es muss halt immer der Zugriff haben, der sich das anschaut.
Also wenn man sowas verwenden will, kommt dann so ein Dialog von GitHub, wo dann du dich einloggst und sagst, okay, Playground darf mein privates Repository runterladen.
Aber im Grunde kannst du wirklich jedes WordPress.
Oft ist das Einfachste, man importiert eine WXR-Datei, damit die Inhalte drin sind.
Muss man aber nicht.
Wir sind wahrscheinlich schon auch immer noch am Anfang.
Es ist recht technisch.
Es ist oft auch schwierig zu verstehen, was kann es überhaupt.
Wasm steht ja eigentlich für WebAssembly und Assembly ist ja Assembler.
Und ich finde, so ein bisschen ist das immer noch wie Assembler.
Im Blueprint gibt es Steps, die sind halt sehr basic.
Es gibt einen RunPHP Step, es gibt einen Set-Side-Option usw.
Das ist noch relativ abstrakt.
Es gibt dann viel mehr, was man damit machen kann.
Wenn man einem mal sagt, okay, du kannst mit diesem Run-PHP Step, kannst du auch alles mögliche verändern.
Und das ist das, wo wir jetzt noch an dem Punkt sind, es ist noch in gewissen Weisen zu abstrakt, was man damit machen kann und in gewissen Weisen müssen wir auch erst die Anwendungsfälle finden, die wirklich spannend sind.
Eine Möglichkeit, die zum Beispiel durchaus auch möglich wäre, als Webhoster, bevor der Kunde sozusagen zum Kunden wird, kann das an der Webseite schon mal in einem Playground ausprobieren.
Du hast als Webhoster noch keine Kosten, weil du dem Kunden keine Plattform zur Verfügung stellen konntest, aber du kannst dich überzeugen zu kommen.
Ist zum Beispiel ein Anwendungsfall, der denkbar ist.
Ja, und alleine wie viele Möglichkeiten es dann gibt mit WordPress Studio halt allgemein, wenn das in Verbindung steht, wo du dann lokal entwickeln kannst und das Ganze.
Auch Contributen, das ist auch etwas, wo wir halt auch interessiert sind, zu sagen, mehr Leute zum WordPress-Projekt Contributen zu leisten.
Wir arbeiten daran, dass man Playground an sich, dass man darin das ganze Spektrum Contributen kann.
Das heißt, man braucht nur noch bei einem Contributor-Day einen Link.
Du kannst da irgendwas dran bearbeiten, ohne dass du deinen eigenen Computer so konfigurieren musst, dass du eben was, Code runterladen kannst, ausführen kannst, dann dieses Build-System aufsetzen und das dann wieder zurückzucontributen.
Also ja, da gibt's.
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Es kann, glaube ich, in vielen Bereichen einfach die Eintrittshürden stark reduzieren.
Und dadurch, dass wir jetzt auch so Sachen haben wie, du kannst phpMyAdmin innerhalb von dem Playground haben, macht das halt das langsam immer mehr zur perfekten Entwicklungsumgebung.
Es gibt einen Filebrowser, du kannst dann ein Plugin einfach aus dem lokalen Directory reinziehen.
Es ist ja spannend was man damit machen kann inzwischen.
Ja aber das wäre mega, wenn man einfach auf den Knopf drücken kann und dann Contributen kann und wenn das fertig ist dann kann man vielleicht dann noch, wäre ideal, ich weiß nicht ob das dann so leicht möglich ist, aber vielleicht automatisch einen Pull-Request machen, wenn dann fertig ist.
Wenn man mitgetaucht ist, kann man automatisch einen Pull-Request zurückschicken.
Nice.
Na, da bin ich gespannt wie sich das weiterentwickeln wird.
Und das Thema was wir dann noch auf der Liste haben, sag ich jetzt mal, ist AI.
Weil ich glaube, die meisten Leute, also wenn da jetzt gerade noch wer, also bis zu dem Zeitpunkt noch dabei ist in der Episode, dann glaube ich, haben wir das gut vermittelt, so in WordPress tut sich viel.
Es ist nicht so, dass das dieses Urgestein-System ist aus der Vergangenheit, sondern WordPress geht mit der Zeit, mit der Technologie einfach mit.
Und das Gleiche gilt ja dann auch für AI, weil seit kurzem gibt es ja da noch im Core ein AI-Team.
Ich glaube, da sind, keine Ahnung, 50 Leute oder sowas dabei mittlerweile.
Ich weiß es gar nicht genau.
Gestern habe ich mit irgendjemandem gequatscht und da habe ich irgendwie so die Zahl bekommen, ungefähr 50 Leute.
Und da gibt es eigentlich ziemlich viel.
Das, was du jetzt schon angesprochen hast, ist Telex, aber da gibt es ja auch die Abilities API, wenn wir dann schon bei den APIs sind, die jetzt so rausgekommen sind in WordPress.
Es gibt die Implementierung für MCP.
Kannst du uns da mal einen Überblick geben, in welche oder wie WordPress jetzt AI berücksichtigt und in welcher Form WordPress jetzt auf diese AI-Welle aufsteigt? So genau wissen wir das, glaube ich, noch gar nicht.
Also das, was mit der Abilities API geschaffen wurde, ist jetzt sozusagen eine Möglichkeit für Plugins bekannt zu geben, was sie können und das kann dann zum Beispiel über MCP, also über diese Schnittstelle, über die eine AI wissen kann, was stellt dieser Server zur Verfügung, kann man das dann nutzen.
Wir müssen ein bisschen abwarten, was da wirklich für Plugins damit gebaut werden oder in welche Richtung das geht.
Es könnte sein, dass sehr viel Inhalte darüber sozusagen gepublished werden, Dadurch, dass du diesen MCP-Server hast, kannst du dann sagen, du schreibst lokal oder in ChatGPT schreibst du deinen Blogpost und dann kannst du einfach sagen, publish das auf meinem Blog und du musst nicht mehr dich einloggen oder rüberkopieren und solche Sachen.
Vielleicht ist das ein großer Anwendungsfall, vielleicht kommt auch mehr, dass man sich sozusagen Sachen so wie Telex zum Beispiel direkt in seinen Blog, einen Blog erstellen lassen kann.
Das heißt, du bist dann in deinen Block-Editor und sagst dann dort, ich wünsche mir jetzt ein Kalender-Widget, das halt so oder so ausschaut.
Das wird sich zeigen, in welche Richtung es geht.
Aber das ist ein wichtiger Punkt von WordPress, dass man oft halt diese Basis-APIs schaffen muss.
Und dann, ganz ehrlich, auch manchmal muss man auch abwarten, sozusagen, wie reagiert das Ökosystem darauf? Und ich glaube, es gibt, ich habe zwar jetzt gerade kein Beispiel parat, aber es gibt auch Fälle, wo sich so etwas zuerst zeigt.
Oder vielleicht ist eh Gutenberg ein gutes Beispiel, wo sich die Community eher abwartend zeigt und halt nicht sofort aufspringt.
Und mit der Zeit zeigt sich dann, es hat vielleicht ein bisschen Feintuning gebraucht oder man war vielleicht ein bisschen früh dran oder wie auch immer.
Aber WordPress an sich, die Anforderungen daran sind, Core muss relativ früh die Grundlagen zur Verfügung stellen und dann kann sich daraus was entwickeln.
Ja, es gibt in 7.0, glaube ich, ich weiß nicht, ob das schon so wirklich fix ist, aber ich glaube die Richtung geht darin, es gibt zum Beispiel von Felix Arntz diese AI-Services, wo man WordPress die API-Keys von verschiedenen AI-Services zur Verfügung stellen kann und das stellt dann für Plugins eine gewissermaßen standardisierte API zur Verfügung, wie man auf diese AIs zugreifen kann.
Ich kann mir vorstellen, dass es dann in die Richtung geht, dass man auf einem Web-Hoster, dort wo man das hostet, dort ist das zum Beispiel schon vorkonfiguriert.
Das heißt, jetzt kommt WordPress mit AI dazu und du musst nichts mehr konfigurieren und die Plugins haben gleich Zugriff auf AI.
Das heißt, du hättest zum Beispiel in deinem Gutenberg-Editor kannst du Texte generieren oder Korrekturen lesen lassen, ohne dass du irgendwas weiter konfigurieren musst.
Ich kann mir vorstellen, dass es in die Richtung auch geht.
Ja, und dann ist es nicht mehr so verstreut, wie jetzt jedes Plugin bietet dir plötzlich dann die AI-Features an und die machen eigene Implementierung von diesen APIs von, keine Ahnung, OpenAI und welche APIs es dann auch immer gibt, die binden die jetzt manuell an, aber es wäre natürlich cool, da einen WordPress-Standard zu haben, wo das alles halt über einen Weg läuft.
Es wird dann natürlich auch Möglichkeiten geben müssen, das zu limitieren und so.
Da wird auch noch sicher so sein, du kannst dann vielleicht einzelne Plugins sperren oder nicht.
Das ist halt wirklich sehr frisch.
Da wird sich zeigen, was notwendig ist, was gebraucht wird oder wo es sozusagen hingehen wird.
Aber ja, deswegen auch spannende Zeiten.
Es ist modern.
Die Plug-in-Architektur von WordPress hat sich als so ein Dauerbrenner herausgestellt, der halt auch in so einem Fall irgendwie das benötigte Tooling zur Verfügung stellt, dass man WordPress diese Schnittstellen anbieten kann.
Und die Entwickler müssen nicht wirklich was Neues lernen.
Es geht halt dann auch wieder über Filter oder so.
Ja, und das finde ich mega cool.
Und vor allem auch solche Use Cases, wie du es schon angesprochen hast.
hey, man kann ja dann an einem LLM-Chatbot, nenne ich das jetzt mal, von ChatGBT bis Perplexity, gibt's ja mega viele davon, kann man dann zum Beispiel per MCP, also per Protokoll dann zum Beispiel die eigene WordPress-Website verbinden, ob man will, ob dann die AI-Tools Zugang zu der Website haben, ist eine andere Sache, aber theoretisch kann man dann mit dem Chat interagieren und sagen, hier kannst du mir den Menüpunkt ändern oder kannst du da eine andere Seite einfügen, hier kannst du mir irgendwas auf der Website verändern und das finde ich mega cool.
Also dass man sich nicht z.
B.
immer ins Backend einloggen muss, wenn das alles dann fertig ist, sondern man kann einfach mit natürlicher Sprache dann auch die Website verändern und da bin ich schon sehr gespannt, wie die Leute darauf reagieren werden.
Ja, also ich glaube die Qualität von sowas steht und fällt immer wie leicht es den ERS gemacht wird, das zu verändern.
Also so ein bisschen auf das Beispiel mit dem Assembly zurückzukehren.
Ich habe zum Beispiel relativ viel mit LLMs daran gearbeitet, wie kann man ein WordPress booten, so dass es für irgendein Plugin eine gute Demo ist.
Und wenn man nur diese Basisschritte zur Verfügung stellt, klappt es manchmal oder nicht.
Aber wenn man sozusagen ein bisschen höher Level Schritte sozusagen zur Verfügung stellt, so kannst du einen Template Part hinzufügen oder verändern, dann fällt das dem viel leichter.
Und ich glaube, das Vielleicht werden wir Plugins sehen, die WordPress einfach nur einfacher accessible oder zugänglich zu AIs machen und das so machen.
Vielleicht sehen wir Hoster, die lokale LLMs anbieten, sodass du bei dem Hoster dann nicht Angst haben musst, dass die Daten rausgehen.
Wir wissen es noch nicht so ganz, aber gerade das ist das Spannende, dass WordPress durch die Open-Source-Eigenschaft so viele Möglichkeiten bietet.
Okay, vielleicht führt das ein bisschen zu mehr Komplexität, aber trotzdem werden sich dann, glaube ich, so die Trampelpfade herausbilden, wie es richtig gut funktioniert, aber von vornherein eingeschränkt ist man mal nicht und das ist halt so das, was für mich immer so den WordPress- und Open-Source-Reiz ausmacht.
Ja, also keine Ahnung, ich bin jetzt immer gespannter, wie es sich in der Zukunft dann weiterentwickeln wird.
Vor allem von solchen Sachen hörst du ja eigentlich ziemlich wenig, auch wenn du jetzt Und vor allem, wenn du dann in der, ich sag jetzt mal, WordPress-Dienstleister-Bubble bist oder in der Agentur-Bubble, gibt's ja diese alten, erprobten Wege, die sich immer als gut erwiesen haben.
Also, keine Ahnung, ob jemand da noch heutzutage Themes kauft bei ThemeForest, installierst das, setzt das auf, alles gut, funktioniert, fertig und er ist happy.
Aber das ist, finde ich, mega schwierig, das hast du auch schon zum Teil angesprochen.
dadurch dass man WordPress jahrelang auf eine gewisse Art und Weise verwendet hat, da jetzt Änderungen reinzubringen und den Leuten das zu zeigen, in die Richtung geht's.
In die Richtung entwickelt sich WordPress.
Du kannst entweder in den alten Wegen bleiben und quasi WordPress auf deine Art verwenden oder du kommst mit, du steigst quasi auf den Zug ein, in den Zug ein, wohin sich WordPress entwickelt und ich finde so ein springender Punkt für viele ist einfach eben der Block-Editor gewesen, wo viele so voll mit Abstand dagegen gedrückt haben, so, oh, das ist komplett anders, als wie ich bis jetzt mit WordPress gearbeitet habe und jetzt merke ich immer mehr und mehr, dass sich die Leute doch zu dem Block-Editor und zu dem Website-Editor überzeugen, allgemein zu Gutenberg und das finde ich schon mega cool, aber dann denke ich mir, okay, wie lange wird das dauern, bis die dann diese ganzen moderneren Sachen auch so in den Blick haben, so hey, voll cool, das will ich jetzt in meine Prozesse nicht etablieren, aber so einbinden, damit ich das auch aktiv bei Projekten verwenden kann und so weiter und da gibt es halt immer diesen Delay, wie du das gesagt hast, hey, man muss das mal rauslassen auf die Community, schauen wie das verwendet wird und dann entwickelt sich das irgendwie alleine weiter oder entwickelt so ein Eigenleben so auf die Art.
Und ja, da finde ich halt, gibt es viele Steps, wo die Leute einfach auch mental irgendwie dann auch ein paar Sprünge machen müssen, um halt einfach diese neue Art, in welche, diese neue Art, in welche, oder die Richtung, in welche Art man sich entwickelt, irgendwie so entgegenzunehmen mit offenen Armen und nicht so irgendwie in diesen alten, gewohnten Wegen bleiben.
Andererseits ist es halt in diesem Interface vielleicht jetzt nur noch einen Icon-Klick weg, dass man das ausprobiert.
Und ich kehre dann wieder in die Playground-Schiene zurück, aber man hat mit Playground etwas, da kann man sowas ausprobieren, ohne dass man das irgendwie in der eigenen Webseite mal installieren kann.
Und ich glaube schon, dass wir das immer mehr nutzen werden oder sollten, um sozusagen auch ein bisschen diese Angst vor den Neuen so ein bisschen zu überwinden.
Man kann es ja einfach mal in einer geschützten Umgebung ausprobieren und um das so auszuprobieren, kriegt man einfach einen Link von wem geschickt und das ist halt, glaube ich, ziemlich mächtig.
Haben wir vielleicht noch irgendwelche Aspekte von WordPress nicht erwähnt, die jetzt in in die Kategorie fallen würden, wo man sich die Frage beantworten kann, ob WordPress modern ist oder nicht? Ich habe das Gefühl, dass wir haben schon ziemlich viele Bereiche abgearbeitet, sozusagen.
WordPress ist halt einfach, es ist oft ein zweischneidiges Scherz, die Komplexität durch vielen Möglichkeiten, aber andererseits gibt es auch gewisse Plugins, die Nutzer so an die Hand nehmen können, dass es dann doch wieder einfach wird.
Und das ist auch wieder das Schöne an diesen Möglichkeiten, dass sich dann vielleicht für Profis kompliziertere Sachen auftun, aber dafür hast du die volle Kontrolle und für die anderen ist das, ich würde es jetzt mal nennen, so das vorkonfigurierte WordPress, wo ich nur noch die Inhalte ändere für die Webseite, die ich halt und da hat mir dann ein Profi geholfen, das WordPress so hin zu konfigurieren.
Das ist halt, ja, vielleicht ist halt das, was das WordPress genau modern macht, dass man nicht in irgendwelchen Sackgassen landet.
In Sachen AI sind wir jetzt da, stecken wir fest, und es tut sich nichts, sondern das Ökosteam ist groß genug, dass sozusagen das in alle Richtungen weitergetrieben wird.
Ja, und das ist, finde ich, auch der riesige Vorteil von WordPress, WordPress, dadurch dass, ich sag jetzt mal, der demokratische Aspekt ist da ziemlich stark, weil Open Source, Contributon und jeder kann mitentscheiden, kommen ja Inputs von allen möglichen Leuten, die halt wirklich sich wirklich gut mit den Themen auseinandersetzen und das wirklich gut verstehen und alleine wenn du halt so eine Masse von Leuten einfach an einem Projekt zusammentust, dass die sich gemeinsam Gedanken machen und so weiter, daraus können, dann finde ich mega coole Sachen entstehen.
Und ich glaube, da sehen wir jetzt aktuell, in welche Richtung sich WordPress weiterentwickelt.
Und das sind auch solche Kleinigkeiten, wie zum Beispiel das, was wir jetzt gar nicht erwähnt haben, ist die HTML API, wo du da denkst, okay, klingt banal, aber wer schon mal versucht hat, mit PHP irgendwie HTML zu parsen und so weiter, da bist du schon an Grenzen gestoßen oder war es halt nicht so easy oder so angenehm.
Und dann, ich glaube, da ist Dennis Snell, glaube ich, die Person, die das am meisten vorantreibt.
Und dann einfach so einen standardisierten Weg zu haben, um HTML irgendwie zu parsen und dann mit den Elementen umzugehen und das irgendwie zu steuern und das Ganze.
Anders denkst du nicht, aber das ist ein Haufen Arbeit, um das zu machen erstens.
Und das erleichtert dir dein Leben wirklich sehr stark.
Und das ist eine, ich sag jetzt mal unter Anfragen solchen langweilige Kleinigkeit in dem ganzen, was wir jetzt gerade erwähnt haben, aber mega cool, dass es solche Sachen gibt einfach, weil das hast du in anderen Systemen einfach nicht.
Und das ist das, was mich irgendwie so an WordPress begeistert.
So, egal wie gut du das kennst, es wird immer Sachen geben, die du noch nicht kennst oder es wird immer neue Sachen geben, die sich weiterentwickeln.
Und das finde ich irgendwie das, was so spannend ist an WordPress.
Ja, auch im Plugin-Bereich vielleicht, dass sich die Plugins gegenseitig inspirieren, dass sich da auch immer mehr tut, dass es in vielen Bereichen einfach auch viele Alternativen gibt.
Ich denke nur an SEO-Plugins, wie viele verschiedene es da gibt, wo man sich dann sozusagen was raussuchen kann.
Das inspiriert sich halt alles gegenseitig.
Die Größe der Community hilft dann schon.
Und auch wenn man sozusagen im WordPress-Core vielleicht in manchen Sachen ein bisschen konservativer ist, was wird aufgenommen, was wird wie aufgenommen, vielleicht manchmal auch Interessenkonflikte da sind, im Plugin-Bereich wird man nicht gefragt.
Man kann einfach in einem WordPress sein Plugin entwickeln, wie man will und kann das WordPress zu etwas anderem konvertieren oder gewisse Sachen halt auf die Art implementieren, Interface-Teile ausschalten, den man nicht haben will, das ist halt, ja, es ist immer wieder spannend, man weiß nicht, worauf man sozusagen als nächstes stößt.
Ich finde, das ist ein ganz netter Aspekt.
Ja, wir werden nun schon langsam dem Ende der Episode nähern.
Bevor wir dann zu den Bullet-Fragen kommen, zu den abschließenden Fragen, würde ich dir gerne den Spotlight geben, falls du irgendwas promoten möchtest, bewerten möchtest, dann wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt Ja, ich glaube, zurückzukehren zum Open Web wäre ein ganz interessanter Aspekt.
Ich bin in dem Bereich ziemlich aktiv.
Ich finde, dass WordPress eine schöne Plattform ist, auch um selber das Web zu nutzen.
Ich habe ein Plugin, das heißt Friends.
Das ist so ein bisschen eine Kombination von RSS Reader und Mastadon, wo man auf dem eigenen WordPress Sachen konsumieren kann, interagieren kann mit dem Web und das dann mit diesem Enable Mastadon Apps Plugin kombiniert, kann man das WordPress auf Arten nutzen, auf die man sonst nicht so kommt.
Und das ist überhaupt etwas, wo ich persönlich WordPress ein bisschen noch mehr in die Richtung entwickelt gerne sehe, dass man sozusagen das WordPress einfach, man nutzt sein eigenes WordPress viel intensiver, nicht nur um Sachen öffentlich zu stellen, sondern es hat so einen wirklichen starken persönlichen Nutzen.
Und für mich bin ich schon dort, aber ich glaube es würde für viele Leute, glaube ich, könnte das wirklich, wirklich spannend sein, nicht bei 20 Services irgendwo registriert zu sein für jedes x-willige Ding, sondern dass man sein eigenes WordPress als die Basis hat, wo man sozusagen ungestört das Web konsumieren kann oder Inhalte speichern kann, Bookmarks rein speichern.
Also das ist so ein Themenbereich, der für mich faszinierend ist und ich bin schon gespannt, wie sich es in die Richtung weiterentwickelt.
Und jetzt zu den Bullet-Fragen.
Wenn es WordPress, das Friends-Plugin und das Open Web, allgemein WordPress als CMS nicht gäbe, Automattic und so weiter, was wäre dein Alternativberuf? Früher hätte ich immer gesagt irgendwas mit Flugzeugen und Aviation und so.
Ich bin mir heute nicht mehr so sicher.
In einer Familie immer da zu sein und die Möglichkeit zu haben, remote zu arbeiten, wie ich es jetzt habe, ist extrem wertvoll.
Aber Faszination für Fliegerei besteht immer noch.
Ja, lustigerweise schaue ich mir in letzter Zeit viele Videos an von Flugzeugreviews oder Airline Reviews und so weiter.
Also ich schnapp da glaube ich langsam diesen Bug.
So ja, das ist irgendwie ein sehr nischiges Thema, aber wenn du da irgendwie im Thema bist, dann kann es mega interessant sein.
Was ist das nervigste WordPress Feature? Gewisse Teile von Taxonomien.
Ich finde es ganz spannend, was man mit Taxonomien machen kann, aber dass man manche, das klingt jetzt sehr banal, aber dass man manche Objekte sozusagen nicht einer Taxonomie zuordnen kann, ist eher mühsam.
Gerade beim Friends-Plugin möchte ich zum Beispiel Usern einer Taxonomie zuordnen, geht nicht.
Ja, verstehe, ja.
Ja, das sind dann solche spezielle Use Cases, die nicht viele Leute haben, aber wenn es nicht geht, dann ist es dann mega nervig, dass es nicht geht.
Und auf dem anderen Spektrum, was ist dein Lieblings-WordPress-Feature? Hooks.
Diese Möglichkeit, in eigene Plugins Hooks einzubauen, an den Stellen, wo man sie braucht, dass man plugin-übergreifend miteinander kommunizieren kann, miteinander reden kann, das gegenseitig erweitern kann.
Gerade bei den Enable Mastodon Apps verwende ich das extensiv, dass je nachdem, was sonst noch installiert ist, kommen diese Inhalte, seht ihr dann in der App sichtbar, dass das den Plugins zur Verfügung steht, genauso wie Core.
Ich finde das ist ein extrem mächtiges Tool.
Ja, sehr cool.
Gibt es noch irgendeine finale Message, die du an die Zuschauer, Zuschauerinnen, Zuhörerinnen und Zuhörer weitergeben möchtest? Ja, ich finde WordPress wird oft unterschätzt und nicht nur im Sinn von, dass es eine Publishing-Plattform ist, sondern einfach, dass es die Offenheit, auch wenn es Kontroversen gibt, die Offenheit bleibt bestehen und es ist in einer Zeit, wo AI immer größer wird, extrem wertvoll, das als Plattform zur Verfügung zu haben, um das umzusetzen, was man braucht und das ist WordPress.
Die Open-Source-Natur von WordPress hilft halt einfach, dass man sich über gewisse Sachen sicher sein kann, dass das dort gut läuft.
Sehr cool.
Dann Alex, vielen Dank, dass wir heute gequatscht haben.
Ich hoffe, dass wir die Leute nicht zu sehr verwirrt haben, weil wir haben da viele Themen angesprochen, war ein bisschen verwirrend.
Aber ich, ja, wo du es schon vorher, glaube ich, auch gut gesagt hast, ja, wenn wir uns über diese, sag ich jetzt mal, Cutting-Edge-Technologien unterhalten, dann ist es halt einfach chaotisch und wir wissen halt noch nicht, in welche Richtung das gehen wird.
Aber ich glaube, jeder kann sich dann die Frage selbst beantworten, ob WordPress modern ist oder nicht.
Alex, vielen, vielen Dank, dass wir das machen konnten, dass du dabei warst und ja, wir sehen uns das nächste Mal sowieso wahrscheinlich in Wien, entweder bei einem Meetup oder gleich beim WordCamp, also da bin ich schon sehr gespannt, wenn wir uns wiedersehen.
Sehr gut, danke, Dominik.
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