In dieser Episode reden wir mit Isabell Bergmann über notwendige Skills die professionelle WordPress-Dienstleister mitbringen sollten und wie man die eigenen Kunden*innen langfristig erfolgreich betreut.
Isabell ist Partner Managerin bei WPspace (einem der drei größten WordPress Hoster in Deutschland). Durch Ihre tägliche Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten WordPress-Dienstleistern, hat Sie einen besonderen Einblick in die WordPress Welt und in gängige Probleme der Kunden von WPspace.
Unser Gespräch deckt folgende Themen ab:
00:00 Intro & Wer ist Isabell?
03:43 Soll man sich spezialisieren?
09:32 Was ist Dein Zugang zu WordPress?
15:12 Die Basis Skills (Level 1)
17:44 Level 2 Skills
27:39 Spezialisierung richtig angehen
44:55 Soft-Skills korrekt einsetzen
55:42 Outro & Bullet-Fragen
https://wp-space.de
https://www.linkedin.com/in/isabell-bergmann/
// Frage oder mögliche Zusammenarbeit? //
Du kannst mich jederzeit über meine Website erreichen:
https://dominikliss.com/
Host
Gast
Ich bin sehr froh, dass wir heute über das Thema reden, über welches wir reden werden, weil das Thema ist mir besonders wichtig, weil es gibt im Internet extrem viele Tutorials, vor allem auf YouTube über WordPress, wie kann man eine WordPress-Website erstellen, wie kann man mit WordPress anfangen und so weiter.
Und das Wissen, eine Website zusammen zu klicken, kannst du dir schon an einem Wochenende erlernen, sage ich jetzt einmal, die Basics.
Aber wenn du dann wirklich das als Dienstleistung anbieten möchtest und deine Kunden langfristig betreuen möchtest, da kommen da noch extrem viele Skills dazu.
Also Stichwort zum Beispiel jetzt Barrierefreiheit, dann noch IT-Security, SEO-Basic-Kenntnisse, DSGVO, Ladezeiten, all das, über all das werden wir heute sprechen und das Aufschlüsseln, wie sich das aufstrukturiert, was man als braucht, dann wissen, damit man dann wirklich die eigenen Kunden langfristig erfolgreich betreuen kann.
Herzlich willkommen bei der 73. Episode der Dominik Liss Show.
Auf diesem Podcast gibt es WordPress und Business Talks.
Das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig.
Weil in jeder Episode entpacken wir die Skills, Stories und Geheimnisse der besten Experten aus der WordPress-Branche und das Ziel des Podcasts ist dir dabei zu helfen, ein besserer Professional in der WordPress-Welt zu werden.
Heute unterhalten wir uns mit Isabell Bergmann.
Isabell ist Partnermanagerin bei WPspace.
Viele von euch werden WPspace schon kennen, weil die WordPress-Bubble ist nicht so groß die deutschsprachige.
Deswegen bin ich sehr froh, dass wir uns heute mit der Isabell unterhalten können.
Aber bitte, stell dich bitte auch kurz selbst vor, damit dich die Leute etwas kennen lernen und wenn du gleich die Frage beantworten könntest, was berechtigt dich da jetzt eigentlich über dieses Thema zu sprechen oder welche Einblicke kannst du uns geben, welche in dieses Thema einfließen werden? Ja, erstmal vielen Dank für die Einladung, Dominik.
Ich freue mich sehr hier zu sein.
Für alle, die mich nicht kennen, ich bin Ich bin die Isabell.
Ich bin Partner-Managerin bei WPspace.
WPspace ist ein WordPress-Hoster aus Deutschland, gehört mittlerweile zu den drittgrößten WordPress-Hostern Deutschlands und ich kümmere mich um alle unsere Partner, sprich um alle Web-Designer, Web-Entwickler, Agentur-Inhaber, Agentur-Mitarbeiter, Blogger, Coaches und so weiter.
Eben alle, die Partner bei uns sind und unterstütze zum einen bei der Wahl des richtigen Hostings und zum anderen bin ich auch Sparring-Partner bei allen Fragen rund um WordPress.
Also wenn es Probleme gibt, dann landen einfach viele Leute bei dir und du hast extrem viel Überblick, was gerade so die Probleme sind oder womit die Leute kämpfen.
Und das ist eigentlich relativ selten, dass man so einen guten Einblick dann in die Industrie hat.
Das stimmt, ja.
Also ich arbeite natürlich den ganzen Tag auf der Arbeit mit WordPress.
Dadurch bekomme ich natürlich auch super viel mit.
Ich bin in Kontakt mit sehr vielen Webdesignern und auch Webentwicklern.
Das heißt, wenn mal Fragen aufkommen, dann können die sich auch gerne jederzeit bei mir melden.
Sei es, hey, ich möchte X machen.
Hast du vielleicht eine Empfehlung, mit welchem Plugin ich das machen kann? Oder wie empfiehlst du mir, das technisch umzusetzen, dass es sauber ist? All diese Fragen kriege ich auch von den Partnern.
Da bin ich auch immer für die da.
Und es ist immer ganz spannend zu sehen, welche Probleme auch aktuell in der WordPress-Community rumgehen.
Ich denke, das größte, aktuellste Beispiel dazu ist natürlich Barrierefreiheit, wo dann viele Fragen dazu auf einmal aufkamen.
Und auch da melden die Leute sich bei mir.
Und da bin ich dann auch immer froh, wenn ich nochmal andere Experten empfehlen kann, die da auf jeden Fall Know-how haben, dass die sich auch an die wenden können zum Beispiel.
Ja, und das Problem ist, wenn man jetzt eine erfolgreiche Dienstleistung in WordPress aufbauen möchte oder eine Agentur, dass man halt relativ viele Skills dann beherrschen muss, weil vor einigen Jahren war Datenschutz nicht wirklich irgendwie wichtig für viele Leute und auch leider auch nicht für viele Leute, da nehme ich mich dazu, da wurde ich erst später mit dem Thema konfrontiert, dass man auf das Thema Datenschutz nicht wirklich viel geachtet hat, bis dann das Gesetz gekommen ist und so, hey, plötzlich muss man das auch beherrschen und datenschutzkonforme Websites bauen.
Und sowas ähnliches kommt ja jetzt auch in Bezug auf Barrierefreiheit.
Also bis vor kurzem haben sich wenige, also im Vergleich jetzt zu der gesamten Anzahl der Dienstleister, relativ wenige ernsthaft damit beschäftigt und jetzt ist das ein extrem wichtiges Thema, weil das kommende Gesetz bei vielen Kunden das auch voraussetzt, dass die eigene Website dann auch barrierefrei ist.
Es wird sich jetzt nicht um die bestimmten Bereiche handeln, also wir werden jetzt nicht sehr tief in die bestimmten Themenbereiche eintauchen, aber damit wir dann das Thema einleiten, bevor wir dann in die notwendigen Skills eintauchen, die man jetzt heutzutage haben sollte als Webdesigner, Webdesignerin, Entwickler, Entwicklerin und wen ich da nicht erwähnt habe, sorry, fühlt euch bitte nicht ignoriert, war nicht böse gemeint, aber es gibt einfach wahnsinnig viele Berufe, die da in das WordPress Ökosystem reinpassen und die eigenen Kunden will man natürlich langfristig erfolgreich betreuen.
Und diese Skills werden wir nacheinander aufschlüsseln, aber das, was sich als erstes glaube ich so Raum stellt diese Frage, sollte man sich in einem bestimmten Themengebiet spezialisieren? Sollte man Allrounder bleiben? Weil beides hat Vor- und Nachteile.
Und ja, ich lasse dich mal auf die Frage los.
Wie siehst du das von deiner Seite? Welche Einblicke hast du da für uns? Und was würdest du den Leuten raten? Oder wie würdest du das machen, wenn du jetzt zum Beispiel mit in den Einblicken ein Business starten würdest in der WordPress-Welt? Ja, also prinzipiell würde ich sagen, dass es sehr schwer pauschal zu beantworten ist, weil es auch einfach absolut eine Typsache ist.
Es gibt bestimmt viele Leute, die Lust haben, sich in ein spezifisches Thema sehr, sehr tief einzuarbeiten.
Für die macht es dann einfach mehr Sinn, sich dann zu spezialisieren.
Aber es gibt natürlich auch genug Leute, die einfach ein breites Know-how haben und Allrounder sind.
Ich denke, wichtig ist, dass man auf jeden Fall das Basisgrundwissen abdecken kann.
Und das braucht jeder, egal ob man sich spezialisiert oder nicht.
Das heißt, man sollte gewisse Kenntnisse wie zum Beispiel zum Thema DNS oder wie arbeite ich sauber oder gewisse Basics zum Thema Design, die sollte auf jeden Fall jeder beherrschen.
Weil wenn man jetzt nur Profi im Thema Datenschutz zum Beispiel ist, dann wird man seine Kunden auf jeden Fall nicht langfristig betreuen können.
Und was kann da alles passieren, weil wenn man gerade beginnt, dann macht man ja Fehler.
Ich glaube, das kann jeder nachvollziehen, dass man von den negativen Konsequenzen nicht geschont wird und was sind so die Sachen, die du schon miterlebt hast bei Projekten, wo du gesagt hast, ui, da ist wirklich was schiefgelaufen, also wir müssen da jetzt niemanden namentlich nennen, keine Website namentlich nennen, sondern was ist so zum Beispiel, ja, ich kann jetzt eine Website zusammen klicken, ich kann das relativ sauber machen mit globalen Einstellungen und so weiter, aber ich habe mich noch nie wirklich mit dem Thema Security beschäftigt oder Thema Ladezeit oder Thema Datenschutz und so weiter.
Hast du da so, ja kannst auch gerne extreme Beispiele sagen, was du da so alles mitbekommen hast von Projekten, die schief gelaufen sind? Also ein konkretes Projekt, was mir da in den Kopf kommt, was wir jetzt nicht umgesetzt haben, aber ich werde auch keine Namen nennen, aber es handelt sich um einen WooCommerce-Shop.
WooCommerce ist natürlich auch noch mal deutlich komplexer als jetzt eine einfache Webseite, sage ich mal, aufzusetzen und da gibt es viel mehr zu beachten.
Und tatsächlich hat der Kunde mich dann irgendwann angerufen und meinte, Hilfe Isabell, zum einen gehen gar keine E-Mails raus, weder Bestellbestätigungen noch Rechnungen noch sonst irgendwelche Mails über die Webseite, was natürlich bei einem WooCommerce-Shop nicht gerade hilfreich ist.
Und zum anderen waren aber halt auch alle Rechnungen einfach falsch.
Das heißt, da wurde einfach nicht sauber zu Ende gearbeitet.
Es wurde nicht gegengeprüft, ob es funktioniert.
Es wurde halt einfach nach bestem Wissen und Gewissen fertiggestellt, war aber dann halt einfach nicht richtig so.
Das muss man einfach sagen.
Also da kann der Kunde einfach mit rechtlichen Konsequenzen rechnen in Bezug auf die Buchhaltung so, hey die Rechnungsnummer ist nicht fortlaufend oder die Rechnung wurde nicht korrekt ausgestellt und so weiter.
Ja, ich denke aus Webdesignersicht sind es tatsächlich am häufigsten so Dinge wie globale Sachen, sprich wenn der Kunde danach noch mal was geändert haben möchte, dass er es wirklich manuell noch mal auf der ganzen Webseite ändern muss.
Das kriegt man tatsächlich oft mit und Thema Mailversand ist auch bei Websites immer ein Riesenthema.
Habe ich noch nie mitbekommen, dass die E-Mails nicht ankommen.
Komplett neues Problem, ist noch nie passiert.
Dann läuft es ja bei dir in der Hinsicht schon mal sehr gut.
Ja und das, was ich so über die Zeit gemerkt habe, weil ich zwei Jahre Teilzeit in einer Agentur gearbeitet und den Rest der Zeit selbstständig ist, dass man am Anfang halt von nichts Ahnung hat und man stolpert da irgendwie rein und man lernt sich das halt an, aber irgendwie passiert das über die Zeit.
Also entweder lernt man das auf Kosten eines anderen Unternehmens, in so einem Beispiel einer Agentur, wenn man dann für eine Agentur arbeitet und halt das Know-how aufsaugt von einer Agentur und dann auch im Rahmen des Unternehmens Fehler machen kann oder wenn man dann wirklich die Hardcore-Variante durchgehen möchte, dann ist man halt von Anfang an selbstständig und mit vielen Ups und Downs lernt man dann so, hey, die erste Website, juhu, ich hab's erstellt, das schaut halbwegs gut aus, grafisch, aber die Ladezeit ist eine Katastrophe.
Und mit dem Projekt lernt man da dazu und wie bist du dann in die ganze WordPress-Welt reingestolpert, weil das finde ich dann auch immer interessant, weil jeder kommt so von einer anderen Ecke.
Damit werden wir uns dann auch beschäftigen, also wenn du mehr von der Technik-Ecke kommst, mehr von der rechtlichen Ecke, mehr von der Design-Ecke oder mehr von der Marketing-Ecke, da werden wir uns sowieso dann auch damit beschäftigen, aber was sind so deine Anfänge in WordPress gewesen und wie selbstbewusst fühlst du dich jetzt im aktuellen Augenblick mit WordPress? Ja, also meine Liebe so zu Websites hat tatsächlich schon sehr, sehr früh angefangen.
Ich glaube das erste, was ich so halbwegs in dem Bereich gemacht habe, war damals auf meinen Myspace-Account in Hintergrund per CSS oder HTML-Code zu ändern.
Ich weiß nicht, ob du auch Myspace hattest.
Das habe ich erfolgreich gemieden.
Und dann habe ich damals einen ersten Blog über Blogspot, glaube ich, hieß das, gemacht.
Ich weiß nicht, ob du das kennst.
Das ist auch schon uralt.
Und dann habe ich tatsächlich BWL mit Schwerpunkt Marketing studiert und bin dann relativ schnell, Gott sei Dank, hier gelandet bei der Broll IT & Media GmbH, was ja das Dach von WPspace ist.
Und hier hat David mich dann im Endeffekt einfach mal machen lassen.
Wir hatten ein Kundenprojekt, die haben sich selbstständig gemacht im Bereich virtuelle Assistenz und dann hat David gesagt, du kannst die Webseite jetzt einfach mal umsetzen.
Und ich hatte vorher schon ein bisschen mit WordPress gearbeitet.
Ich hatte die ganzen Zusammenhänge aber noch nicht verstanden.
Und dann habe ich da einfach mal losgelegt und es war schon echt viel am Anfang.
Also wenn man damit noch gar nicht gearbeitet hat, ist es jetzt vielleicht auch nicht das intuitivste Dashboard, muss man sagen.
Und es bringt schon auch viele Herausforderungen mit.
Also ich glaube, das Thema PageSpeed, was du auch schon angesprochen hast, was bei vielen Websites ein Problem ist, das hatte ich mit Sicherheit auch, weil ich glaube, ich habe die Grafik umso größer, umso besser eingefügt.
Von daher, ja, war das dann mein erstes Projekt.
Und dann war es tatsächlich einfach Learning by Doing.
Und dadurch, dass ich aber auch immer ein Team um mich herum hatte, wo ich auch immer Fragen stellen konnte, würde ich sagen, habe ich mich da auch schnell weiterentwickelt, habe auch schon immer viele Podcasts oder YouTube-Videos zu dem Bereich gehört.
Das heißt, wenn ich auch mal irgendwas umsetzen wollte, was ich nicht konnte, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie man es technisch machen kann, habe ich mir einfach ein YouTube-Tutorial angeschaut und irgendwann versteht man dann die Zusammenhänge, vor allem, wenn man auch ein gewisses technisches Verständnis irgendwann hat, merkt man auch, okay, das sollte ich vielleicht nicht so machen, weil es eben nicht gut für den PageSpeed ist, als Beispiel.
Und so hat sich das dann immer weiterentwickelt und ich würde sagen, ich kann mittlerweile sehr, sehr viel in WordPress, aber WordPress hat trotzdem unendlich viele Möglichkeiten, von daher wird man nie alles können oder kennen, was es in WordPress gibt.
Dafür bietet es einfach zu viel und deswegen ist es aber auch so ein tolles, so ein tolles CMS auf jeden Fall.
Ja und ich finde, was vor allem die mega Herausforderung ist, da mal durch diesen ganzen Nebel voller WordPress-Tools durchzublicken, weil das ist ja halt ein offenes System.
Jeder kann dafür ein Plugin schreiben, jeder kann ein Theme schreiben und bis man da mal durchblickt, hey, welche Plugins sind gut, welche sind weniger gut, mit welchen kann ich was wirklich umsetzen? Das dauert einfach Ewigkeiten, bis man da ein Gefühl dafür bekommt, weil die muss man einfach praktisch ausprobieren.
Anders geht es halt nicht.
Vor allem zum Beispiel, jetzt gerade, weil es naheliegend ist, der Hosting-Bereich.
Also jeder Hosting-Anbieter ist so gefühlt von der Landingpage, von der Startseite, der beste, der schnellste Hoster.
Aber so wirklich wissen suchst das erst, wenn du den Hosting-Anbieter ausprobiert hast und getestet hast.
Und ja, es soll jetzt auch keine unterschwellige Werbung sein, aber bis jetzt war ich bei WPspace auch wirklich happy.
Also schaut's vorbei.
So, dieses Video enthält keine Produktplatzierung.
Ja, ich muss auch sagen, also auch wenn bei uns Kunden oder Kundinnen anrufen, die wirklich gerade mit ihrer Webseite starten, dann fragen die auch schon so, ja, also brauche ich denn nur das Hosting? Und dann sage ich, nee, du brauchst auch eine Domain, weil sonst ist deine Webseite ja nicht erreichbar.
Das Hosting ist quasi nur dein Grundstück im Internet, das ist nur der Speicherplatz.
Und dann sind die total überrascht, weil für die ist das einfach nicht klar, weil für viele gerade Anfänger ist halt auch das Thema Website, Homepage, Domain, URL, Hosting, das ist alles das Gleiche.
Also da gibt es keine Unterschiede.
Irgendwas technisches, Irgendwas wovon ich nichts verstehe.
Ja, aber ich kann mich noch, also es ist dann schwierig, sich immer zurückzuerinnern, aber vor allem am Anfang ist, es ist ja so, man hat halt von nichts Ahnung und also ich Ich habe gewusst, ich brauche eine Domain, ich brauche ein Webspace, aber was ist dieses SSL? Das ist irgendwie sowas ur komisches, das sind drei Buchstaben, irgendwas mit Sicherheit, irgendwas mit einem Schloss, aber so wirklich verstanden habe ich das halt nicht und erst wo ich das dann, das war auch über die Agentur, wo ich gearbeitet habe, wo mir das dann erstmal wie er erklärt hat, so ey, aber wenn die URLs in der Datenbank nicht passen, dann aber du ein SSL-Zertifikat installiert hast und du ein Redirect hast auf SSL, auf HTTPS, aber in der Datenbank die Domain mit HTTP hinterlegt ist, da kann so eine Endlosschleife passieren.
Und hey, entweder kann man dann irgendwie schnell ein Plugin drauf klatschen, welches das Hardcore überschreibt oder du säuberst das in der Datenbank auf.
Und so Step by Steps, das sind solche Kleinigkeiten, aber im Endeffekt sind das dann diese, wenn wir dann zum Beispiel jetzt zu einer Hierarchie aufstehen von diesen Skills, die man dann zu lernen muss, sind das dann zum Beispiel so Basic Skills, also so Level 1 Skills, die man beherrschen sollte, also dieses grundlegende technische Verständnis, was du vorhin erwähnt hast.
Und dazu gehört eben Hosting, E-Mails, wie E-Mail-Zustellbarkeit und das Ganze, Technik, DNS, sauberes Arbeiten, was wir schon erwähnt haben und dann gibt es noch die ganzen Prozesse, die auf einen zukommen, wenn man eine WordPress-Website aufbaut, wie zum Beispiel ein Live-Gang, ein Setup von einem WordPress, ein Hosting-Umzug inklusive Domains und E-Mails, weil das ist auch ein separates Ding.
Würdest du grundsätzlich zu diesen Level 1 Skills da noch was dazuzählen, weil ich habe da sicher jetzt nicht alles erwischt, aber bevor wir dann zu den Level 2 Skills weitergehen? Würdest du dann noch irgendwas ergänzen oder so grundsätzlich ist schon der richtige Weg den du wählen würdest für die Level 1 Skills? Doch, ich denke das kann man so auf jeden Fall sagen.
Ich finde bei manchen Skills ist es ein bisschen schwierig zu sagen, ob es eher so Level 1 oder Level 2 ist, aber auf die können wir vielleicht gleich nochmal eingehen, wenn wir über Level 2 sprechen, weil die ja auch einfach in Schritt 1 der ganzen Webseite-Erstellung schon wichtig sind, sonst kommst du gar nicht zu einem Live-Gang, wenn man die nicht vorher vielleicht auch schon so ein bisschen zumindest beherrscht.
Ja und es ist voll abhängig von dem, von wo du kommst, weil wenn du jetzt vom Design kommst, von der Design-Ecke, dann ist es für dich ja mega wichtig, dass es auch schön ausschaut.
Ein Developer, für viele Developer, für die ist das Wichtigste, dass es funktioniert.
ob das pixelperfekt ist oder nicht, ist dann zweitrangig.
Und wenn du jetzt von der Marketing-Ecke kommst, dann willst du natürlich, dass die Website verkauft, dass die performt und dass die Conversions passen.
Und von der rechtlichen Ecke sollte natürlich alles schön abgedeckt sein mit Impressum, Datenschlusserklärung, jetzt auch eine Barrierefreiheitserklärung und all diese Sachen.
Und natürlich alles im Hintergrund sollte auch passen.
Und je nachdem von welcher Ecke du kommst, wirst du sicher andere Basic-Skills haben oder wirst du auf andere Basic-Sachen mehr Aufmerksamkeit geben, schenken, widmen, weiß nicht, was das richtige Wort dafür ist, aber ich glaube, ihr habt das verstanden, genau.
Und deswegen variiert das dann immer auch.
Und diese Basic-Skills, ich würde jetzt mal das so beschreiben, mit den Basic-Skills kannst du eine Website erstellen, die funktioniert, man kann die aufrufen, aber vielleicht passt da noch nicht alles so zu 100% wie es passen sollte.
Und das würde ich jetzt bei Level 1 mal so in eine Box geben, damit wir das einmal schön verpacken.
Und jetzt kommen wir zu den Level 2 Skills, wo wir vorher das Thema gehabt haben, sollte man Allrounder sein oder sich spezialisieren und da kommt dann finde ich dann auch diese Spezialisierung ins Spiel.
Und ja, kann ich dich einfach so auf das Thema loslassen, die Level 2 Skills? Kannst du uns ein bisschen was davon erzählen? Ja, ich würde sagen in Level 1 sind halt vor allem auch die Fähigkeiten ja mit drin, dass einfach erstmal eine Webseite online ist, die sieht ganz nett aus.
Aber im Endeffekt, wenn man als Webdesigner, Webentwickler oder irgendeinem anderen Job in dem Bereich eine Webseite für den Kunden erstellt, dann hat dieses Webprojekt ja auch immer ein Ziel.
In den meisten Fällen soll die Webseite Geld einbringen.
Das heißt, für jeden Euro, den der Kunde reingesteckt hat, möchte er im Idealfall mindestens zwei Euro zurück haben.
Wenn es nicht mehr Umsatz oder Kunden oder Leads sind, dann ist es ja meist in Richtung Recruiting, neue Mitarbeiter gewinnen zum Beispiel, das kann es auch mal noch sein.
Aber ich würde sagen, in 90 Prozent der Fällen will der Kunde ja wirklich mehr Geld mit der Webseite verdienen, was man ja auch verstehen kann.
Deswegen bin ich immer ein ganz großer Fan davon auch zu sagen, wir erstellen keine digitale Visitenkarte, weil das bringt dir nichts, sondern wir erstellen dir eine Webseite, mit der du auch verkaufst, mit der du eben neue Kunden auch gewinnen kannst.
Und dass eben eine Webseite auch verkaufen kann, dafür brauchst du halt schon echt viel.
Da reicht das Basiswissen einfach nicht mehr.
Ich finde zum einen gehört da natürlich ein anständiges Design dazu, auch mit Branding, mit Usability und UX, weil die Webseite muss natürlich nicht nur gut aussehen, sondern sie muss auch einfach intuitiv benutzbar sein.
Weil wenn deine Websitebesucher auf deine Webseite kommen und sie finden dein Angebot nicht mal, dann werden sie auch dein Angebot nicht kaufen.
Das wird nicht funktionieren.
Deswegen finde ich zum Beispiel ist das ein super wichtiger Punkt, auf den man sich konzentrieren sollte.
Aber das ist natürlich nicht das einzige, weil es gibt dann auch noch die Themen, die du auch schon angesprochen hast, mit Barrierefreiheit und Datenschutz.
Weil wenn du als Webentwickler auch eine Webseite erstellst und dein Kunde erhält vier Wochen später eine Abmahnung, weil die Datenschutzerklärung einfach nicht korrekt ist oder kein Cookie-Banner eingebunden ist.
Ich glaube, dann wird die Zusammenarbeit auch nicht so lange weiterlaufen.
Von daher, auch da muss man sich Gedanken machen und im Notfall auch Hilfe von extern nochmal holen, der da einfach nochmal drüber schaut und der das Ganze absichert, dass das Ganze auch stimmt.
Das ist das eine.
Zum anderen würde ich auch sagen, gehört in Level 2 das Thema Technik.
Da gehört zum einen dann auch nochmal die Security mit rein, sprich, dass die Webseite auch wirklich sicher ist, dass da keine Hacker einfach Zugriff auf die Daten der Webseite bekommen und die Webseite vielleicht noch irgendwie Malware verbreitet oder ähnliches.
Und dann gehört da aber auch noch die Ladezeit dazu.
Laut Google sollte eine Webseite schneller als drei Sekunden laden.
Andernfalls springen die Kunden schon ab.
Ich denke, zwei Sekunden sollte eigentlich Maximum sein.
Das ist so mein persönliches Empfinden.
Kommt natürlich auch sehr auf die Branche drauf an.
Ich finde, da muss man auch immer gucken, was machen die Mitbewerber, wie schnell lädt deren Webseite.
Aber man kennt es ja auch von sich selbst.
Gerade wenn man unterwegs ist, am Handy vielleicht auch nicht das beste Internet, Gerade in Deutschland ist das ja auch gar nicht so selten der Fall, leider Gottes.
Aber das ist in den Zügen überall so oder mag ich jetzt Deutschland nicht irgendwie alles in eine Box werfen oder sowas? Also ist es bei der Zugfahrt immer so? Ja, bei Zugfahrten sowieso.
Aber ich würde auch sagen, an manchen Orten in Deutschland, wo das Internet gut sein sollte, ist es leider gar nicht so gut.
Da erinnere ich mich immer an Thailand mitten im Dschungel zurück.
da hatte ich Bomben-Internet.
Also das war da auf jeden Fall.
Aber die beste Erfahrung im Zug hatte ich bis jetzt in Frankreich, in diesen TGVs und die haben einen Bomben-WLAN.
Also das war super.
Also das kann ich dir empfehlen.
Aber ja, ist da noch ein bisschen teurer dann der Zug.
Ja, das ist natürlich viel wert, wenn man auch während der Zugfahrt ordentlich arbeiten kann.
Genau.
Und wenn man da auch dann schnell Websites aufrufen kann.
Das ist dann natürlich auch viel wert.
Aber deswegen ist auch Ladezeit einfach wichtig, dass einem die Besucher, die dann schon kommen, nicht auch noch abspringen.
Sorry, dass ich jetzt auf eine Tangente rausgehe, aber das wäre eigentlich ein guter Slogan für eine Website, wenn jemand performante Websites anbieten will oder verkaufen möchte.
dass so ein Slogan, hey, wenn du eine Website, wenn ich dir eine Website erstelle, dann können die Leute sogar im Zug deine Dienstleistung buchen.
Ja, der wäre tatsächlich gut.
Im Zug übers Handy.
Genau, Und dann auch, das habe ich letztens gehört.
Sorry, ich bin jetzt gerade in so einer Zugphase, wo ich mich viel mit Zügen beschäftige.
Aber es gab ja dann diesen Fall in Polen war das, dass die halt super moderne neue Züge gekauft haben.
Und dann konnten die nicht mal das Potenzial dieser Züge ausnutzen, weil die halt die Schienen und die Gleise dafür nicht geeignet waren für diese Performance der Züge, sag ich jetzt einmal.
Und zusätzlich war das Internet in diesen Zügen dann noch schlechter, weil das so ein Aluminiumgehäuse war.
Also dazu wurde einfach Großteils aus Aluminium gebaut und das hat natürlich dann die Funksignale geschwächt und die wollten halt irgendwelche Hotspots reinbauen, aber die durften das nicht, weil da müssen die halt ein Loch durchbohren, um die Kabel durchzuziehen und wenn die das gemacht hätten, dann würden die halt die Garantie verlieren.
Deswegen haben die da lange Zeit keine Hotspots gehabt und deswegen hat sich das so gezogen.
Aber das nur so an einer Tangente von einer Tangente, Falls irgendwer viel Zug fährt oder viel in Polen mit Zügen unterwegs ist, dann wisst ihr jetzt, wieso ihr in den teureren Zügen teilweise schlechteren Empfang habt.
Spannend.
So, aber jetzt sind wir viel abgeschwiffen, sorry.
Ja.
Habe ich deinen Gedanken total unterbrochen oder findest du wieder zurück? Ich glaube, ich finde auch zurück, ja.
Okay.
Ja, genau.
Und wenn man dann diese ganzen Themen Technik, Compliance, Design auch hat, dann war es das ja doch nicht mal.
Also es ist ja auch dann nochmal wichtig, wie kommen überhaupt Besucher auf die Webseite? Das heißt, man muss sich auch Gedanken machen über SEO gegebenenfalls, wenigstens schon mal ein bisschen in den Basics.
Dafür gibt es ja auch nochmal extra Spezialisten.
Nichtsdestotrotz sollte man dafür auch ein Grundverständnis haben, dass auf der Webseite auch die Grundanforderungen von SEO wenigstens schon mal erfüllt sind, wie eine Überschriften-Hierarchie vielleicht.
Und dann aber auch die Inhalte für die Website-Besucher nochmal optimieren durch smartes Marketing, durch gutes Copywriting, durch vielleicht auch mal Rabattaktionen, mit denen man die Kunden auch abholen kann.
Also da gibt es ja so viele Möglichkeiten und dieses Spektrum, was alles in Level 2 Skills fällt, ist einfach super breit.
Ja, und es ist halt mega schwierig abzudecken und das kann man nicht an einem Wochenende lernen, weil das muss man sich halt von Projekt zu Projekt dann einfach die Erfahrung sammeln, hey, was hat gut funktioniert, was hat weniger gut funktioniert und eben das, wofür man dann auch wirklich die, ich sag jetzt mal, guten Leute bezahlt, ist ja nicht, dass die sich halt schon etwas über YouTube angeschaut haben, sondern einfach, dass die halt jahrelange Erfahrung haben, viele Sachen ausprobiert haben und wodurch du dann als Endkunde viele Fehler vermeiden kannst, sag ich jetzt mal.
Und das, wo ich mich jetzt immer mehr vertiefe, ist halt so dieser Marketing-Aspekt, weil ich komme ja aus der Technik-Ecke, ein bisschen so, ich sage jetzt mal, Basic-Design-Kenntnisse habe ich also diese ganzen Regeln, Design-Regeln und so weiter.
Es gibt um Welten bessere Leute als mich.
Ich mache das nur so hobbymäßig.
Design, Compliance muss sich halt jeder Dienstleister damit beschäftigen.
Zwangsläufig, weil da ist man dann auch haftbar.
Wenn man dann ein bisschen was, ich sage jetzt mal, verbrochen hat und der Kunde eine Abmahnung bekommt, dann kann er jemanden auch in Regress ziehen.
Aber das, was für mich noch so eine große Blackbox ist, und das geht glaube ich vielen so ist das Marketing, weil wenn du jetzt das zum Beispiel die Website mit einem Produkt vergleichst, dann ist die Zeit die reinfließt oder die Kosten die reinfließen, um das Produkt zu bauen, würde ich jetzt mal sagen über 30 Prozent des Gesamtaufwands und 60 bis 70 Prozent sind dann Marketingaufwände, weil man muss dann, was du am Anfang gesagt hast, auch sich viele Gedanken machen, was ist das Ziel der Website, was würde ich über die Website verkaufen? Wie kann ich die Ziele erreichen? Und das ist dann auch immer so ein Hypothese aufstellen, weil so 100% kann man das ja nicht wissen.
Und wenn jemand behauptet, dass man das zu 100% wissen kann, bin ich da immer sehr skeptisch.
Aber in das Thema, da stricke ich gerade so meine Fühler aus.
Wie kann man da eigentlich gut verkaufen? Was sind also Best Practices im Marketing und so weiter? Und ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen Leuten auch so geht.
Und wie kann man dieses Thema da am besten angehen, wenn man jetzt nicht jahrelange Erfahrung im Marketing hat? Wenn es jetzt darum geht, hey ich baue für den Kunden eine Website, was sollte man eigentlich beachten oder was sind so die Sachen, die einem wichtig sein sollen, wenn man dann wirklich ein gutes Produkt, eine gute Lösung dem Kunden bieten möchten.
Ja, erstmal ein super spannender Punkt finde ich auch, weil ich finde, ich persönlich finde Marketing ist ein super spannender Punkt auf Websites, weil es dann halt auch ein bisschen zahlenfokussierter wird, gerade wenn man dann ins Thema Conversion-Optimierung geht, kann man natürlich auch live schauen, okay, ich habe jetzt eine Änderung am Button gemacht oder ich hab die Bilder ausgetauscht, hab die Grafiken ausgetauscht.
Wie verändert sich jetzt die Conversion Rate auch? Das heißt, es wird halt alles nochmal viel, viel greifbarer.
Vielleicht hat die sich dann von 2% plötzlich auf 2,5% verbessert und das find ich halt spannend, dass man so das Ganze, was man auch auf der Webseite macht, auch tracken kann und dann auch für den Kunden nochmal greifbarer machen kann.
Deswegen ist das natürlich super, super spannend.
Und ich find's schwierig zu sagen, worauf man sich selbst fokussieren soll, weil ich denke, es muss auch jeder für sich selbst entscheiden, wo eben die eigenen Stärken sind.
Weil wenn man ein sehr kreativer Mensch ist, dann denke ich, macht es auch Sinn, dass man sich mehr auf das Thema Branding, Design zum Beispiel spezialisiert.
Du sagst selbst, du kommst aus der Technik-Ecke, liegt mir zum Beispiel gar nicht so.
Das gebe ich zum Beispiel lieber an die Kollegen ab.
Ich bin auch eher aus der Marketing-Ecke, weil es mich auch sehr interessiert und eine andere Kollegen aus dem Team zum Beispiel ist eher aus dem Bereich Compliance und sie interessiert sich sehr dafür.
Ich denke, oder ich bin auch einfach der Meinung, man muss nicht alles können, man muss einfach auch nur wissen, an wem man manche Dinge dann auch abgeben kann und bis wohin man selbst betreuen kann und ab wann man das dann eben nicht mehr selbst übernehmen kann, sondern es Leute gibt, die das einfach viel besser können.
Und das, finde ich, ist auch eine super Stärke, das einschätzen zu können und da auch dem Kunden zu sagen, nee, das setze ich jetzt nicht für dich um, weil ich bin da einfach nicht die beste Ansprechpartnerin für dich.
Ich habe da aber jemanden in meinem Netzwerk, der Dominik, der ist da Experte, der macht das auch für dich.
Ja, voll, voll.
Also da, das kann ich zu 100 Prozent verschreiben.
Also schickt die Leute gerne zu mir.
Nein, Spaß beiseite.
Aber ja, das ist dann irgendwie so bei den Level 2 Skills, dass man sich dann doch in eine Richtung spezialisiert.
Also du kannst nicht in allem gut sein und wenn das jemand behauptet, da bin ich auch immer mega skeptisch, weil ich weiß, wie lange es gedauert hat, bis ich mich in der Technik von WordPress, im Development und in ganz auch komplexeren Systemen, Headless und was weiß ich, was es da auch immer gibt, bis ich mich da halbwegs gut ausgekannt habe, hat es einfach gedauert und dann kommt dann noch, da gibt es ja auch mehrere Levels, also du kennst dich mal aus in dem, was du machst und dann so, hm, ist das jetzt alles sicher, was ich gemacht habe? Lass mich das mal checken, oder vielleicht sollte das irgendwer anderer checken, ob das sicher ist, was ich da gebaut habe.
Und ich denke mir, sowas ähnliches gibt es auch in jedem Bereich.
Also hast du dann so quasi so, wenn du diese Level-1-Skills hast, hast du dann so verschiedene Türen, durch die du gehen kannst, und meistens basiert das auf den Skills, den Erfahrungen, die du bereits hast.
Und wenn du durch eine von diesen Türen gehst, ist es nicht so, dass du dann in dem Raum gefangen bist, sondern da gibt es halt fünf weitere Türen.
Also ich kann jetzt nur von der Technik-Ecke sprechen, also wenn du jetzt durch die Technik-Tür gehst, dann gibt es Performance-Ladezeit-Consultants, es gibt Security-Spezialisten, es gibt Leute, die wirklich super architekturmäßig was Gutes auf die Beine stellen können im Headless-Bereich oder im Web-Applikationsbereich oder, ja ich meine der Vergleich zwischen Themes bauen und Plugins bauen ist jetzt nicht so groß, das kann dann meistens jeder, aber da gibt es dann auch weitere Türen, wenn du dich dann noch mehr in den Security-Bereich vertiefst und so weiter.
Deswegen kommst du um die Spezialisierung, finde ich, irgendwann nicht drumherum, wenn du da wirklich etwas Gutes verkaufen möchtest.
Dann geht man dann wiederum von diesem Aspekt weg, hey, ich will den Kunden halt ganzheitlich betreuen.
Und wenn ich jetzt zum Beispiel als Solopreneur bin oder als Selbstständiger, dann ist es schwierig, alles abzudecken.
Und das, was finde ich mega gut ist, was du gesagt hast, ist, dass man dann einfach zugibt, so, hey, ich kenne mich da nicht super aus in dem Bereich, aber ich kann nachfragen, ich habe Leute, die sich da gut auskennen.
Welche Einblicke hast du in dieses Thema? Also, siehst du das auch so, dass man sich halt einfach immer mehr und immer mehr spezialisiert? Oder sollte man dann sagen, hey, okay, in der Technik oder im Design kenne ich mich halbwegs gut aus, jetzt gehe ich mal ins Marketing und versuche da alles Mögliche zum Thema Marketing zu lernen.
Wie würdest du das Thema angehen? Also ich finde, diese Spezialisierung, die entwickelt sich einfach.
Ich finde, das kann man vorab schwer sagen.
Ich finde es schwierig zu sagen, ich werde jetzt Expertin in dem Bereich.
Ich finde, das entwickelt sich einfach von Projekt zu Projekt und das Ganze muss auch intrinsisch kommen.
Ich dachte eine Zeit lang auch, ich möchte Expertin im Bereich Technik werden.
Bis ich da dann auch mal reinschnuppern konnte, ich habe viel gesehen, ich konnte viel ausprobieren und ich habe einfach gemerkt, das liegt mir nicht.
Mir reicht es tatsächlich in dem Fall, das Basiswissen zu haben und ein Basisgrundverständnis zu haben.
Dafür haben sich für mich viel mehr Türen Richtung Conversion-Optimierung zum Beispiel geöffnet, wo ich sage, das macht mir mega Spaß.
Ich finde es richtig cool, Sachen auszuprobieren, da zu testen, Am Wording zu optimieren, Strategien auch auszuarbeiten, was können wir machen, Marketingaktionen zu planen, um die Conversion auch einfach zu verbessern.
Da habe ich einfach gemerkt, das macht mir Spaß, aber es kam dann durch ausprobieren und einfach mal machen und auch einfach durch neue Projekte und ich glaube mit jedem Projekt kann man auch seine Spezialisierung weiter schärfen und ich glaube im Vorhinein ist es einem auch gar nicht so bewusst, was man vielleicht gut kann, was einem liegt und welche Bereiche es auch überhaupt gibt.
Und ich muss auch sagen, die Erfahrungen, die ich auch gemacht habe, auch mit Kunden bei WPspace, wenn die mich gefragt haben, ja, kennst du denn jemanden, der zum Beispiel E-Commerce-CEO für uns machen kann? Und ich konnte denen eine Empfehlung geben, die waren so dankbar und das Gleiche ist es auch, wenn man als Webdesigner sagt, ich bin kein Spezialist für E-Commerce SEO, es ist einfach zu komplex, es ist einfach zu kompliziert, aber ich kenne da jemanden, der macht das richtig gut, der hat das vielleicht auch schon für andere Kunden von mir gemacht und ich bin super zufrieden und ich empfehle dem von ganzem Herzen.
Und dann wird das einfach richtig dankbar angenommen und die Leute sind richtig glücklich und das stellt auch in keinem Fall die eigene Expertise in schlechtes Licht sondern ich finde, im Gegenteil stellt es die eigene Expertise nochmal in ein viel besseres Licht, weil man eben sagt, das kann ich und das können andere besser.
Ja.
Ich lasse mal die Stille ausklingen.
Ich habe gerade überlegt, ob ich noch weiterreden werden, aber ich glaube, es hat gepasst.
Und wo du dann gemerkt hast, hey, du würdest gerne mehr in den Marketingbereich gehen, Hast du da einfach gesagt, hey, das mache ich jetzt und hast dann LinkedIn-Profil aktualisiert und so weiter.
Hey, ich bin jetzt im Marketing.
Oder hast du dir dann angefangen, bestimmte Sachen anzuschauen, Bücher durchzulesen oder hast du gleich das Glück gehabt, dass du an Projekten experimentieren konntest oder hast du da jemanden gehabt, der sich da mit dir hingesetzt hat und dir das erklärt hat, wie bist du dann in das Thema eingetaucht? Weil das ist, finde ich, auch ein super cooler Insight dann, wenn jemand sich denkt so, ja jetzt bin ich da in dieser Webdesign-Ecke und ich erstelle Websites, aber eigentlich würde ich gerne mehr in den Technikbereich gehen oder in den Marketingbereich gehen, aber jetzt bin ich da schon so drinnen, die Kunden kennen mich schon so, ich bekomme schon Anfragen zu dem Thema, aber eigentlich würde ich gerne auch was anderes machen.
Aber keine Ahnung, wie ich das umleiten soll, wie ich das anfangen soll und wie bist du da vorgegangen? Ich könnte dir jetzt nicht mehr den konkreten Moment sagen, wo ich gesagt habe, okay, ich spezialisiere mich mehr im Bereich Marketing.
Ich denke, das ist ein schleichender Prozess, weil ich auch einfach gemerkt habe, das Interesse ist immer weiter gestiegen.
Das heißt, ich hatte immer mehr Lust, mich mit dem Thema zu befassen.
Und ich habe dann verschiedene Sachen gemacht, um da mein Wissen auch einfach weiterzuentwickeln.
Zum einen liebe ich es, Podcasts zu hören, weil man Podcasts einfach auch während dem Putzen, während dem Spaziergang, beim Sport, man kann es einfach dauerhaft hören.
Und in Podcasts wird einem super viel Wissen preisgegeben, was vielleicht andere in ihren Coachings auch verkaufen und man kann sich auch einfach gezielt die Leute raussuchen, die man vielleicht auch bewundert für ihre Projekte, die sie umgesetzt haben, für ihre Businesses, die einfach laufen oder ähnliches.
Das ist das eine.
Ich gehe auch regelmäßig zum WordPress Meetup bei uns in Koblenz.
Das kann ich auch jedem nur empfehlen beim eigenen lokalen WordPress Meetup vorbeizuschauen, weil das immer ein sehr großer spannender Austausch ist und auch da gibt es ja immer verschiedene Themen.
Und das Coole ist auch, wenn man am Ende noch Fragen hat, kann man die einfach mal mit reinbringen und dann hat man ja wirklich einige Experten um sich rum sitzen, die einem auch ein ehrliches Feedback geben, wo man sich dann auch einfach mal andere Meinungen einholen kann und so die eigene Meinung auch noch mal ja oder das eigene Wissen noch mal erweitern kann oder auch vielleicht die Marketingbrille noch mal anders aufsetzen kann und noch mal was neu umsetzen kann.
Das finde ich auch ist ein richtig cooler Input, was man machen kann.
YouTube Videos sind spannend, aber ich glaube, was mit einer der größten Learnings für mich auch gerade im Bereich Marketing war, war einfach bei großen Websites, großen Unternehmen zu schauen, was machen die eigentlich? Weil irgendwann entwickelt man auch ein Auge dafür.
man geht nicht mehr auf eine Webseite und schaut sich diese Webseite an, sondern ich in dem Fall gehe jetzt auf eine Webseite und schaue mir konkret an, was machen die in Richtung Marketing.
Haben die gerade eine Aktion laufen, gerade an Black Friday zum Beispiel? Superspannend.
Wie positionieren die ihre Produkte? Was schreiben die dazu? Wie nennen die ihre Buttons? Wohin verlinken die? Welche Landingpages haben die? Also einfach mal bei den Großen schauen, Und was machen die? Und ich weiß auch, dass ein Kollege von mir immer auf die, auf die Websites geht und schon in Richtung Datenschutz mal guckt und da dann merkt, selbst die großen Unternehmen kriegen das nicht hin.
Also ich glaube, jeder, der sich irgendwann auch ein bisschen spezialisiert in einem bestimmten Bereich, sieht Websites nicht mehr als ganze Websites, sondern vielleicht auch in manchen Teilen nur noch als bestimmte, in bestimmten Aspekten einfach.
Ich weiß nicht, geht's dir auch so? Ja, ja, voll, voll.
Also irgendwann bist du dann auch so betriebsblind, dass du das halt auch nicht mehr merkst.
Ich kann dir jetzt leider kein konkretes Beispiel nennen, also wenn ich immer auf eine Website schaue, dann gehe ich immer so sehr subjektiv, entweder gefällt es mir oder es gefällt mir nicht.
Und dann entwickelst du halt, glaube ich, über die Zeit so ein Bauchgefühl, also hey, das Scrolling funktioniert smooth, da ist keine JavaScript-Library dahinter, die das irgendwie komisch, irgendwie smoother machen will, aber eigentlich stört das die ganze weil es nicht das natürliche Verhalten ist oder irgendwie der Cursor hat ein anderes Tempo oder sowas oder da die Animation, wenn ich die, ich verwende oft den Safari-Browser und da merkst du halt dann auch oft, ob dann irgendwer das Cross-Browser getestet hat oder nicht, weil das halt im Safari meistens ja nicht so gut ausschaut, wenn man das nicht beachtet hat.
Und solche Sachen und du findest halt immer irgendwas, also auch wenn du jetzt sehr viel Wert auf Datenschutz legst, du findest bei jeder Website irgendeine Kleinigkeit, die nicht passt.
Sei das jetzt, wenn technisch alles passt, dann ist das vielleicht die Formulierung im Cookie-Banner, wie die Einwilligung eingeholt wird oder auf der Datenschutzerklärung, wie dann zum Beispiel die Texte formuliert sind oder eben das Hosting, dass die Backups dann blöderweise nach Dropbox geschickt werden oder sowas, wenn man da ein Plugin installiert hat, welches das macht.
Und du findest halt immer irgendeine Kleinigkeit.
Aber wenn wir zurück auf deine Transition gehen, was war so das Extremste, was du gemacht hast? Weil wenn ich mir das so vorstellen würde, du könntest ja dann auch zum Beispiel die Newsletter von anderen großen abonnieren, einfach nur um zu sehen, wie ist die Customer Journey da, wie verschicken die automatisierte E-Mails und so weiter.
Was sind so deine Sachen, die du bei Websites dir anschaust von der Marketingseite oder was interessiert dich da am meisten? Ah, es ist ganz unterschiedlich.
Also Newsletter interessiert mich tatsächlich nicht so, weil das ist nicht mein Bereich.
Was mich aber viel interessiert ist Thema Startseite, wie bauen die das Ganze auf.
Interessiert mich vor allem auch in Kombination mit Design-Elementen, weil Usability, Design, Conversion, das geht ja alles mittlerweile Hand in Hand und kann nicht mehr separat voneinander betrachtet werden.
Das heißt, die Startseite finde ich immer super spannend.
Und ich finde auch die Produktunterseiten immer sehr, sehr spannend, gerade wenn es auch SaaS-Unternehmen sind.
Sprich, man kann auch eine Mitgliedschaft abschließen.
Da interessiert mich oft, welche Zahlungszyklen bieten die an und wie stellen die die dar und welche Vorteile werden dir auch geboten, wenn du zum Beispiel dreijährlich bezahlst oder jährlich.
Und was mich in dem Kontext dann auch oft interessiert ist, wo verstecken die ihr kostenloses Produkt? Weil viele Unternehmen, sei es die ein oder andere SEO-Software oder auch Recruiting-Software.
Die haben einen standardmäßigen kostenlosen Tarif auch, aber der wird auf der Preiseübersicht gar nicht mehr angezeigt oder der ist schon da, aber eben so unauffällig, dass er nicht mehr auffällt.
Und ich finde, das sind alles spannende Sachen, die man sich einfach mal anschauen kann als Inspiration.
Ich würde nie was eins zu eins abklopfen, das auf gar keinen Fall.
Aber so kann man sich da einfach mal einen Überblick verschaffen, was einfach andere auch machen.
Auch in ganz anderen Branchen finde ich auch super spannend.
Also es muss überhaupt nicht in der eigenen Branche sein.
Ja, und das, worauf wir uns jetzt in dieser Podcast-Episode stark fokussiert haben, sind die, ich sage jetzt mal unter Anführungszeichen, Hard-Skills.
Aber dann gibt es ja auch die Soft-Skills, die man haben sollte.
Und meistens, oder in vielen Fällen, ist das einfach der entscheidende Faktor, finde ich.
Weil das ist dann auch, ich weiß nicht, ob das jetzt genau dazuzählt oder nicht, aber wenn du jetzt zum Beispiel bei einer Person ein gutes Gefühl hast oder hey, mit der Person verstehst du dich besser und so weiter, dann ist das auch eine Art von Soft-Skill, die du halt nicht steuern kannst, aber mit manchen Personen verstehst du dich einfach besser als mit anderen.
Und das geht dann mehr in Richtung Kundenbetreuung und Kommunikation.
Aber das ist ja eines der wichtigsten Fundamente überhaupt, wenn es um Kundenbetreuung geht und die Kunden langfristig zu betreuen.
Wir haben jetzt leider nicht genug Zeit, um so stark in dieses Thema einzutauchen.
Deswegen mag ich mich da auch nicht so stark vertiefen.
Wenn du jetzt aber mit den Partnern von WPspace sprichst, da würde ich dir jetzt ein so die Secrets irgendwie rausholen.
Wenn das natürlich geht, wenn du sagst so, hey, lieber nicht, dann lassen wir das Thema.
Aber gibt es da gewisse Tricks, die du in Gesprächen immer verwendest, damit du, ich mag jetzt nicht sagen, manipulieren nicht, weil das ist natürlich sehr negativ behaftet und das sollte man nicht machen, aber damit das Gespräch positiv verläuft, hast du da gewisse Tricks, wenn du jemanden neu kennenlernst im Gespräch zum ersten Mal mit der Person sprichst, wo du das steuern kannst, dass das Gespräch positiv verläuft, wo du dann auch die Ziele erreichen kannst, erreichen willst, im Vergleich dazu, hey, das Gespräch geht negativ aus.
Gibt es da gewisse Best Practices, Sachen, die man eigentlich immer beachten sollte bei solchen Gesprächen oder ist das einfach so nach Bauchgefühl? Also ich verwende jetzt keine speziellen Tricks oder Manipulationen in dem Sinne, weil das wäre schon echt hart.
Was ich immer all meinen Partnern, mit denen ich einen Termin auch habe, sage, ist, dass mir eine ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe wichtig ist, weil es eben eine Partnerschaft ist und ich möchte fair mit meinem Gegenüber umgehen und wünsche mir das auch so.
Und das wird immer sehr dankend angenommen und dadurch ist die Kommunikation auch immer sehr auf einer Augenhöhe.
Wir arbeiten in einem ähnlichen Bereich und das ist schön, sich da auch einfach ehrlich darüber auszutauschen.
Und mir ist es halt auch immer wichtig, dass meine Partner auch wissen, dass sie ein offenes Ohr bei mir haben.
Das heißt, sie können sich jederzeit mit Problemen, Wünschen oder Feedback auch melden.
Und ich gebe auch immer mein Bestes, dass das Ganze so schnell wie möglich umgesetzt wird.
Und ich sage auch immer, dass ich offen für wilde Ideen bin.
Also wenn jemand mit einer Idee kommt, sprich, Habt ihr vielleicht Lust, uns zu sponsern mit einem Hosting für unsere Masterclass zum Beispiel? Dann bin ich da immer total offen für und sage natürlich, ja klar, kriegen wir hin.
Also das, glaube ich, macht auch schon viel aus, dass man weiß, okay, die haben auch Lust, mir was zu geben, ohne dass sie was dafür verlangen will.
Das, glaube ich, macht auch viel in der Betreuung mit Webdesign-Kunden, dass man da einfach ehrlich kommuniziert, auf Augenhöhe, nicht herablassend.
Ich finde es persönlich auch sehr wichtig, nicht mit Fachbegriffen um mich zu schmeißen, weil das ist natürlich gerade im Bereich Hosting, IT, Technik für viele, die gerade am Anfang stehen, einfach saukompliziert.
Und das verstehe ich auch.
Deswegen sehe ich mich auch immer als die Übersetzerin von der Technik zu den Normalos und versucht das immer greifbar für jeden zu machen.
Du bist der Muggle-Translator.
Ja, also deswegen, ich lege einfach eine ehrliche Kommunikation an den Tag auf Augenhöhe.
Ja, aber keine speziellen Tricks.
Und ich glaube, das ist aber auch das Wichtige.
Ja, voll.
Das kann ich zu 100% unterschreiben.
Also das finde ich auch, dass man einfach wie mit einem anderen Menschen einfach reden sollte und nicht irgendwie so ein Ziel im Hinterkopf haben sollte.
Sicher ist das ein Business und irgendwann kommt das.
Und das sollte man nicht aus dem Fenster werfen, die Business-Ziele und so weiter.
Aber wenn man mit einem Menschen sprich dann einfach einen Menschen wie einen Menschen behandeln und nicht wie ein Geschäftserfolgserlebnis oder so.
Und ich denke auch gerade im Bereich, wenn Websites entwickelt werden oder Webprojekte, dann ist es auch einfach wichtig, dass man eine gute Kommunikation miteinander hat, dass der Kunde sich überhaupt auch in der Lage fühlt, einem Feedback zu geben oder vielleicht auch mal eine wilde Idee mit in den Raum zu werfen.
Vielleicht kann man die nicht genau so umsetzen, aber vielleicht regt das wieder an, zu einer anderen Idee zu kommen.
Und ich glaube, nur in so einer Zusammenarbeit kann man einfach ein richtig geiles Endergebnis auch erstellen, mit dem sowohl der Kunde als auch der Webentwickler selbst glücklich sind und der Kunde dann im Endeffekt seine Ziele auch erreichen kann.
Und wie gehst du mit dem Wort Experte um? Weil ich finde, jeder, der ein Business startet, will sich einfach als ein Experte oder Expertin positionieren.
Aber ich mag das Wort persönlich nicht und ich glaube, vielen Leuten geht es so, also wenn man sich dann selbst als ein Experte oder Expertin ernennt, ist das irgendwie so na gut, quasi meinetwegen, aber ich persönlich mag es nicht, aber jeder will dann irgendwie so Experten in einem bestimmten Bereich sein oder halt so gesehen werden, sage ich jetzt mal so.
Wie gehst du damit um? Hast du da irgendeinen Weg gefunden, ein anderes Wort zu verwenden oder verwendest du das einfach nicht? Ich lasse dich mal auf das Thema los.
Also ich verstehe deine Bauchschmerzen mit dem Begriff total, weil es natürlich kein geschützter Begriff ist und der wie aus dem Nichts auf einmal da war und jeder war Experte in irgendeinem bestimmten Bereich.
Ich muss sagen, ich habe mir da auch sehr lange sehr schwer getan mit dem Begriff, aber wir haben ja auch jeden Tag sehr viel Kundenkontakt und wir kriegen auch immer ganz, ganz liebes Feedback von unseren Kunden und die sagen dann eben auch sowas wie, hey, ihr seid echte WordPress-Experten.
Vielen, vielen Dank.
Ihr habt mir das Leben gerettet, so im Endeffekt.
Und dadurch, dass wir das dann mehrfach gehört haben und das hat das dann einfach bestätigt, dass man sagt, okay, man kann den Begriff auch für sich selbst einfach mittlerweile verwenden, weil es tatsächlich auch vom Kunden so wahrgenommen wird.
Ich hätte es jetzt nicht über mich einfach gesagt, ohne dass andere das bestätigen quasi oder von sich aus einfach so sagen.
Aber ich finde, wenn deine Kunden dich von sich aus, ohne dass man fragt, als Experte oder Expertin bezeichnen, dann hast du den Status auch auf jeden Fall verdient.
Passt.
Und wenn sie sich irgendwie unwohl fühlt, mit dem Wort einfach, hey, ich bin Experte, das so zu verwenden, dann kann man dazu schreiben so, hey, ich bin echter Experte.
Dann kommt das gleich viel besser rüber.
Ja.
Aber ich finde es genauso, wie du es gesagt hast, also der Titel sollte jemandem gegeben werden.
Ob man den dann so verwendet oder nicht, bleibt einem selbst überlassen.
Aber den sollte man sich nicht selbst geben, sage ich jetzt einmal.
Also wenn man das es schon von jemanden gehört hat, dass man diesen Status, sage ich jetzt mal unter Anführungszeichen, erreicht hat, diese Art von Autorität, dann finde ich, ist es komplett in Ordnung, das zu verwenden.
Aber wenn man das noch nie von jemanden gehört hat, dann kann es gut sein, dass es ein Zeichen ist.
Vielleicht sollte man noch warten, das sich so zu bezeichnen, sage ich jetzt mal so.
Das stimmt, ja.
Ja, ich finde auch, dass das ehrlichste und wichtigste Feedback das einfach von Kunden ist.
Finde ich persönlich ist auch viel, viel mehr wert als irgendeine Weiterbildung, die man irgendwo mal gemacht hat, irgendein Zertifikat oder ähnliches.
Ich finde, wenn ein Kunde wirklich die Arbeit wertschätzt und einem sowas als Feedback gibt, dann ist das einfach die größte Bestätigung und das größte Lob, was man bekommen kann.
Ja, voll.
Und ich glaube mit diesem Satz können wir uns langsam dem Ende der Episode nähern, weil das ist ein ziemlich positiver Abschluss.
Außer du hast noch ein Thema, welches für dich wichtig ist, was du gerne loswerden würdest.
Nee, ich bin wunschlos glücklich, Dominik.
Okay, perfekt.
Am Ende kommen noch so drei Bullet Fragen.
Davor würde ich dir noch gerne ein Spotlight geben.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, was kommen wird, aber ich kann es mir vorstellen, ein Spotlight geben, falls du irgendwas promoten möchtest, bewerben möchtest, dann macht das bitte jetzt.
Okay, ja jeder der irgendwie in der WordPress-Bubble Websites erstellt oder entwickelt und Lust hat unser Hosting bei WPspace einfach mal ganz unverbindlich zu testen, kann sich gerne bei mir melden.
Wir haben ein spannendes Partnerprogramm mit einer Lifetime Provision mit einer kostenlosen Entwickler Oberfläche für bis zu fünf Kundenprojekte ohne zeitliche Einschränkungen und mir als netter Sparing Partnerin, genau, da kann sich jeder, der das einfach mal unverbindlich testen möchte, einfach bei mir melden.
Sehr cool.
Und ja, falls ihr dann auch auf WordCamps oder Meetups unterwegs seid, dann hast du schon das in Koblenz erwähnt, dass du da öfter dort bist.
Wir sehen uns ja auch immer wieder bei WordCamps, also irgendwo in real life, falls ihr da auf diesen Events unterwegs seid, dann werdet ihr die Isabell und vielleicht auch das ganze WPspace Team hin und wieder mal sehen.
Und das kann ich nur empfehlen, ist echt angenehm mit dem gesamten Team zu quatschen, mit den Leuten, also kann ich voll empfehlen.
Echt sehr sympathische und die Unterhaltung ist immer auf Augenhöhe.
Danke.
Passt, die Bullet-Fragen.
Erste Frage, wenn es WPspace, WordPress und das alles nicht gäbe, was wäre dein Alternativberuf? Ich habe früher schon immer gesagt, wenn ich kein Abitur gemacht hätte und nicht studiert hätte, dann wäre ich Schreinerin geworden, weil ich den Gedanken immer ganz cool fand, dass man zur Arbeit geht und man stellt einen Tisch her und am Ende vom Tag hat man den Tisch da stehen.
Von daher, vielleicht würde ich dann noch mal so was in die Richtung Schreinerin machen.
Ich kannte das davor gar nicht.
Es kann sein, dass es irgendwie so ein Unterschied ist deutsch und österreichisch das ist halt also ich kannte den beruf gar nicht also vielleicht bin ich da noch nicht über den weg gelaufen wo jemand halt diesen beruf ausübt aber nein das war für mich jetzt neu.
Wer stellt denn bei euch tische und stühle her? Naja ein Tischler.
Ja okay ja ja vielleicht ist das auch ja das könnte man bei uns auch sagen ich könnte nicht sagen was der Unterschied zwischen einem Schreiner und einem Tischler ist, um ehrlich zu sein.
Okay, ja gut, vielleicht kann das man in den Kommentaren aufschlüsseln, weil sich da wer auskennt, bitte kommentiert und klärt uns auf.
Zweite Frage, was ist das nervigste WordPress-Feature? Das nervigste WordPress-Feature? Puh, das ist eine sehr, sehr schwierige Frage, würde ich sagen.
Ich glaube, ich bin immer noch, was ich glaube ich mit am coolsten, aber gleichzeitig auch am nervigsten finde, ist, dass wenn man ein neues Plugin nutzen möchte, man nicht weiß, welchen Müll das Ganze auch veranstaltet im eigenen Dashboard.
Das heißt, man sieht natürlich die Bewertungen, aber irgendwie sind die auch teilweise gar nicht so aussagekräftig, weil es gibt mit Sicherheit auch einige Plugins, die sind extrem gut bewertet, die würde ich aber niemals irgendeinem meiner Kunden oder Partner empfehlen.
Von daher finde ich da teilweise vielleicht auch so Thema einfache Transparenz ist vielleicht ein bisschen nervig, wenn man das greifen kann.
Ja, da muss man einfach manchmal die Augen zumachen und durch, damit man das kennenlernt und die Grenzen kennenlernt.
Danach aufräumen.
Wenn es noch geht.
Weil manchmal ist nicht so easy.
Wenn man dann schon das ganze Projekt drauf aufgebaut hat und so.
Eigentlich hätte ich das anders machen sollen.
Und dann ist es schon zu spät und dann bestehen die ganzen Abhängigkeiten und man kann das ganze nicht einfach austauschen.
Aber gehört auch dazu.
Kann man auch nicht zu 100% vermeiden.
Auf dem anderen Spektrum.
Was ist dein Lieblings WordPress Feature? Dynamic Content.
Ich finde Dynamic Content ist richtig cool.
Richtig.
Es spart einem so viel Arbeit.
Es ist so einfach.
Es ist so logisch.
Es ist so skalierbar.
Ich finde es einfach ein richtig cooles Feature.
Ja.
Na, da kann man, glaube ich, eher eine separate Podcast Episode dazu machen.
Aber das ist so ein großer Vorteil von WordPress, da kann ich mich auch unterschreiben.
Gibt es noch irgendeine finale Message, die du an die Zuschauer, Zuschauerinnen, Zuhörer und Zuhörerinnen weitergeben möchtest? Ich würde nochmal an alle, die überlegen, ob sie ihre Webseite mit WordPress erstellen möchten oder sollen, sagen startet einfach, macht euch nicht so einen großen Kopf.
Learning by doing.
Ihr müsst nicht Experte in jedem Bereich sein.
Das kommt alles Schritt für Schritt.
Fangt einfach an und alles Weitere kommt dann mit der Zeit.
Und fünf Jahre später seid ihr dann echte Experten.
Genau, dann könnt ihr euch auch den Expertenstatus geben.
Voll.
Da kann man solche Sticker machen, die werden wir dann beim WordCamp verteilen so.
Hashtag echte Experten.
Wäre eigentlich ein cooles Gimick.
Voll.
Na gut, dann war's das.
Dann bitte, Bei Fragen oder sowas gerne in den Kommentaren.
Ich weiß, bei Podcast-Apps ist es jetzt nicht so üblich, dass man Kommentare stellen kann, aber unter dem YouTube-Video geht das.
Und dann sehen wir uns ja bald, weil wir nehmen das immer einige Wochen früher auf.
Also das WordCamp Vienna war schon, aber wir sehen uns dann Wir sind jetzt demnächst nächste Woche beim WordCamp Vienna, danach WordCamp Europe und da werden wir uns sicher noch ein paar Mal über den Weg laufen.
Und falls ihr uns jeweils mal seht, dann bitte Hallo sagen und das freut uns dann immer wieder, wenn ihr dann sagt so, hey, ich habe dich beim Podcast gehört und so.
Das gibt dann noch so dem eigenen Ego, dem echten Expertenstatus noch einen größeren Push.
Genau.
Passt.
Dann vielen, vielen Dank für deine Zeit, Isabell.
hat mich sehr gefreut, dass wir heute gequatscht haben.
Und ja, wie gesagt, wir sehen uns dann demnächst sowieso im Real Life.
Vielen, vielen Dank, Dominik, auch für deine Zeit.
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