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Die Dominik Liss Show WordPress & Business Talks

#027: WordPress Ladezeit Optimierung richtig verstehen! | m. Robert Chwistek

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Überblick

Langsame WordPress Webseiten sind einfach nervig! Es ist für Dein Ranking auf Google auch nicht ideal ... 

Wie kannst Du aber die Ladezeit einer WordPress Webseite sinnvoll verbessern? In dem Video unterhalten wir uns über dieses Thema mit Robert Chwistek. 

Robert ist ein sehr erfahrener WordPress Developer und Inhaber von crafted.at (Webdesign Agentur aus Wien).

In diesem Gespräch unterhalten wir uns über folgende Themen:
00:00 Recap
01:14 Intro
04:15 Rezept für eine schnelle Webseite
06:35 Pagespeed Tests richtig interpretieren
13:38 Google Pagespeed Test ist kein echter Test...
18:29 Der Einfluss aufs Ranking
22:03 Häufige Ursachen für langsame Webseiten
31:03 WordPress Hosting vs. klassisches Webhosting
36:28 Welche Optimization Plugins verwendest Du?
42:03 Wann macht ein CDN Sinn?
50:06 Bullet Fragen

Robert Chwistek
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Man muss nicht immer WordPress Webseiten erstellen! Du kannst mit dem Verkaufen von WordPress Produkten erfolgreich werden. Deswegen unterhalten wir uns diese Woche mit Florian Simeth.

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#028: Nutz das volle Potential von WordPress! | m. Simea Merki

Mit der Wartung Deiner WordPress Webseite sind nervige und wiederkehrende Aufgaben verbunden? Du musst langweilige Checklisten abarbeiten? 

Transkript

Aber bei GTmetrix sieht der Kunde, hey alles grün, da passt alles super, dann öffnet er den Google PageSpeed-Test und dann sind die Werte teilweise rot oder orange.

Also hast du da eine Idee, wieso die Werte so unterschiedlich sind? Das ist relativ interessant, vielleicht wenn man sich vergleicht oder wenn man versteht, wie in dem Fall Lighthouse diese Aufteilung macht zwischen rot, orange und grün im Bereich.

Und zwar ist es so, dass die 50 Punkte, also quasi genau die Mitte zu den 100 Punkten, das ist das 25. Perzentil.

Das heißt im Wesentlichen, 25% aller Webseiten sind drüber und 75% aller Webseiten sind unter.

Also natürlich dieser Lighthouse-Test von Google, den man sehr leicht machen kann, das ist eine super Sache, um einfach mal einen Ist-Stand zu bekommen.

Das ist aber, muss man auch fairerweise sagen, ein Labor-Test, nennen die das.

Was sind so die häufigen Ursachen von deiner Seite aus, damit die Leute einen groben Überblick haben, was du so bei jeder Webseite, die du doktinierst, siehst, was immer zum Verbessern ist? Das ist natürlich fast die spannendste Frage an dem ganzen Ding.

Hallo und herzlich willkommen bei der 27. Episode der Dominik Liss Show.

Auf diesem Podcast gibt es WordPress und Business Talks.

Und diese Woche geht es darum, wie du die Ladezeit von deiner WordPress-Seite langfristig verbessern kannst und wie du allgemein das Thema Ladezeit richtig verstehen kannst, so damit du auch das Beste für deine WordPress-Seite rausholen kannst in Bezug auf den Page Speed.

Und da bin ich sehr froh, dass wir uns diese Woche mit Robert Chwistek unterhalten, weil Robert macht das schon seit über 15 Jahren, also über 15 Jahre konzipiert und baut Webseiten, ist ebenfalls ein sehr erfahrener WordPress -Developer und ist Inhaber von Crafted, einer Webdesign-Agentur aus Wien.

Aber was das heißt, bedeutet, was er macht und welche Probleme er für seine Kunden löst, wird euch gleich selbst erzählen.

Hallo Robert, herzlich willkommen.

Könntest du dich bitte kurz vorstellen und zusammenfassen, das ergänzen, welche Probleme du jetzt genau für deine Kunden löst? Super, vielen lieben Dank Dominik für die Einladung und für die Vorstellung.

Ja, ich bin Inhaber von Crafted, wie erwähnt.

Die Agentur gibt es seit 2015. Eigentlich und seitdem fokussieren wir uns eigentlich auch auf WordPress.

Das ist das Content-Management-System unserer Wahl.

Was wir für unsere Kunden machen, ist eigentlich die Webseite.

Also das heißt, dieser Marketing-Kanal, den man online nutzt, wo man seine Dienstleistungen präsentiert, wo man seine Produkte präsentiert, wo man eigentlich in die Welt hinaus sozusagen schreit, was man für seine Kunden tun kann.

Und in unserem Fall ist das das Konzept.

Das heißt, wir konzipieren eine Webseite, passend zu dem Geschäftsmodell.

Wir designen das Ganze.

Das heißt, wir bringen eine moderne Ästhetik mit, passend auch zu dem Unternehmen selber.

Und wir machen dann auch die Umsetzung.

Das heißt, wir programmieren in dem Fall mit WordPress eine Webseite.

Das heißt, der Kunde hat die Möglichkeit, Inhalte zu editieren, zu einem Großteil die Seite selber erweitern und zu gestalten.

Und was wir auch helfen, ist technische Analyse.

Eben Ladezeiten ist ein wichtiges Thema.

Technisches SEO, also Suchmaschinenoptimierung.

Und natürlich auch helfen wir bei der Wahl des Hostings.

Wir helfen bei der Migration.

Das heißt, wenn eine alte Seite schlafend gelegt wird und eine neue quasi dazukommt, das übernehmen wir auch.

Und das sehr angenehme, finde ich, was ihr eben auch mit euch bringt, ist vor allem, dass ihr so technisch fundierter seid.

Weil es gibt auch viele Webdesign-Agenturen, die dann zum Beispiel Webseiten mit einem Pagebuilder zusammenbauen.

Ich meine, ich mag das jetzt nicht schlechtreden.

Das hat durchaus sein Dasein und ist durchaus eine legitime Lösung, Webseiten zu erstellen.

Aber bei komplexeren Projekten ist es dann auch mega gut, jemanden zu haben, der sich da technisch gut auskennt, fundierter ist.

Und das notfalls auch vom Grund aus selbst aufbauen kann.

Und da haben wir jetzt viele Themen gehabt, über die wir reden hätten können in dem Gespräch.

Und wir haben uns entschieden, über PageSpeed zu reden.

Und da würde ich gerne mit der einen Frage beginnen, ob es ein Rezept gibt für eine schnelle Ladezeit.

Also kann man da einfach eine Checkliste abarbeiten und dann ist meine Webseite schnell, wenn man all diese Punkte erfüllt? Oder ist das einfach so, okay, dadurch, dass jeder Webseite, jedes Business individuell ist, jeder Webseite anders aufgebaut ist, braucht man auch einen individuellen Zugang zu der Ladezeitoptimierung? Oder, keine Ahnung, zum Beispiel, wie wenn du dir einen Custom-Windows-PC zusammenbaust, du hast die Top-Komponenten, aber oft spielen die nicht so gut miteinander.

Aber wenn du dann die richtigen Komponenten verwendest, dann ist teilweise der Computer schneller als ein Computer mit den Top-Komponenten, die du so am Markt findest.

Siehst du das von deiner Seite auch so oder hast du da einen anderen Zugang? Also das ist eine gute Frage.

Zu dem Rezept, ja.

Also ich glaube, es gibt eine Art von Rezept, an das man sich halten kann.

Es gibt natürlich individuelle Optimierungsmöglichkeiten.

Aber wenn man sich ein Projekt vorstellt, das über ein paar Wochen oder ein paar Monate geht, schaut man, dass man vielleicht ein schnelles Fundament hat und auf dem man dann aufbauen kann.

Und andere Optimierungsmaßnahmen passieren dann weiter hinten.

Vielleicht weißt du, was ich damit meine.

Ganz wichtig ist zum Beispiel das Hosting.

Also man braucht einen schnellen Computer, der die Webseite an die BesucherInnen liefert, ganz allgemein gesagt.

Worauf man weiterhin achten sollte, ist, möglichst wenig Daten zu schicken.

Das heißt, eine Webseite sollte möglichst schlank sein vom Code, von den Bildern, von Videos, die man vielleicht lädt.

Und wenn man das sozusagen einhält, dann ist man schon sehr weit.

Wenn man einfach nur ein schnelles Hosting hat, wenig Code, wenig Daten, die man schickt, und dann braucht man im Fall von WordPress noch ein paar kleine Kniffe, könnte man mit einem Plugin lösen, dann geht es dann um Themen wie zum Beispiel Caching.

Das heißt, wie reduziere ich die Zeit zwischen Daten, die geschickt werden und der Anzeige einer Webseite? Also aufs Hosting und den Unterschied zwischen einem klassischen, ich sage jetzt mal mit dem Fachbegriff Apache-Server und einem Hosting, welches auf WordPress optimiert wurde.

Darauf würde ich auf jeden Fall noch gerne später eingehen, weil das finde ich ein wichtiges Thema, was die Ladezeit angeht von einer WordPress -Seite.

Was ich dich jetzt noch als Einführung in das Thema gerne fragen würde, weil da gibt es ja diese verschiedenen Tests, um die Ladezeit der Webseite zu messen.

Da gibt es Lightspeed-Tests von Google, von Lighthouse.

Dann gibt es noch GTmetrix.

Es gibt dann wahrscheinlich auch andere Tools, die die Ladezeit einer Webseite messen, aber das sind so glaube ich die zwei gängigen.

Aber diese Tools, die geben ja oft verschiedene Zahlen aus.

Also das ist jetzt vielleicht so eine gemeine Frage oder vielleicht wichtig einfach da ins tiefe Wasser, weil wir keinen Einblick haben in die Firmenstrukturen zum Beispiel von Google oder von GTmetrix, ob was die Wert legen oder wie die die Werte genau berechnen.

Aber hast du eine Idee, wieso die Werte so unterschiedlich sind oder wenn man dann die Webseite selbst testet, die Ladezeit von der eigenen Webseite, wie sehr sollte man dann auf diese Tests vertrauen und welcher Test ist wichtiger, der von Google oder der von GTmetrix? Ja, da gibt es eine Reihe von Tests eigentlich, die man durchführen kann und eine davon oder zwei Sachen, die ich immer gerne mache.

Das eine ist der angesprochene PageSpeed-Test von Google und das andere, da verwende ich eigentlich gern was anderes.

Das heißt WebPageTest.

Ich glaube, webpagetest.

org findet man die Seite.

Funktioniert genauso.

URL eingeben, klicken, analysieren und man kriegt einen kleinen Bericht darüber.

Was du angesprochen hast, was sehr wichtig ist, die unterschiedlichen Berechnungen der Metriken.

Das stimmt, glaube ich, nicht zu hundertprozentig.

Also Google ist da, was beispielsweise die Core Web Vitals angeht, sehr transparent, wie die das berechnen.

Sie erklären es zumindest in diversen Dokumentationen.

Okay, darauf musst du achten, so wird das mit Beispielen berechnet.

Warte mal, eigentlich komme ich darauf, beim PageSpeed-Test von Google läuft ja Lighthouse im Hintergrund.

Und Lighthouse ist eine Open-Source-Lösung.

Bilden wir ein, da gibt es quasi wirklich den Zugang dazu und man kann sich den Source Code anschauen.

Also theoretisch, wenn man sich die Zeiten die Mühe machen will, könnte man auch diese Algorithmen analysieren, wenn man sehr supernördig unterwegs ist.

Genau, was aber passiert? Die Tests, die Lighthouse zum Beispiel macht, die kriegen auch Updates.

Das heißt, nach einiger Zeit wird an die Metriken geschraubt, es wird an der Gewichtung geschraubt.

Gewichtung heißt eigentlich, dass ein Ladezeiten-Test aus vielen kleinen Tests besteht.

Das heißt, jeder kleine Test wird anders im Gesamtergebnis zusammengefasst.

Und das hat sich über die Zeit tatsächlich geändert.

Kurze Unterbrechung in eigener Sache, deswegen das Hemd.

Und zwar geht es um die WordPress-Community -Gruppe.

Wir haben jetzt eine Community-Gruppe auf Discord und dort kannst du Antworten auf deine WordPress -Fragen finden.

Du bekommst konstruktives Feedback zu deinen WordPress-Projekten und es gibt regelmäßige Sprechstunden, die ich dort posten werde.

Dort kannst du live deine Fragen stellen oder einfach teilnehmen und suchen, welche Fragen andere Teilnehmer haben.

Dort werden teilweise auch Podcast-Gäste sein, andere Experten aus der WordPress-Branche.

Also, da wirst du wirklich cooles Feedback bekommen und coole Antworten auf deine Fragen.

Und das alles ist kostenlos.

Das Einzige, was du machen musst, du musst unten auf den Link klicken.

Dort kommst du zu der Seite, wo du dich anmelden kannst und dann bekommst du die gesamte Anleitung, wie du in der Community-Gruppe beitreten kannst.

Und jetzt geht es weiter mit dem Video.

Nur um da ein bisschen noch Kontext zu geben, also alles, was wir sagen, das ist wirklich im WordPress-Kontext, worüber wir jetzt sprechen werden, aber das kann man auch auf andere Webseiten auch umwandeln, auf andere Systeme.

Wir bleiben jetzt nur im WordPress-Kontext, weil wir beide da täglich mit dem System arbeiten.

Aber was ich eigentlich auf die letzte Frage hinaus wollte, ist, weil wenn ein Kunde zum Beispiel die Webseite testet, die Ladezeit der Webseite, dann sieht er zum Beispiel bei GTmetrix alles grün, weil da passt alles, da hat er die Werte.

Deswegen die Frage, dass die Zahlen vielleicht anders auswerten oder vielleicht eine andere Richtung geben oder anders testen, weil ich da selbst mich nicht so intensiv mit dem beschäftigt habe, wie genau die das berechnen oder was die Mehrwert legen und was die Wenigerwert legen.

Aber bei GTmetrix sieht der Kunde, hey, alles grün, da passt alles super.

Dann öffnet er den Google PageSpeed-Test und dann sind die Werte teilweise rot oder orange.

Also hast du da eine Idee, wieso die Werte so unterschiedlich sind? Weil das ist natürlich immer nervig, wenn bei einem Wert deiner Webseite alles grün ist und dann schickt dir der Kunde jetzt ruhig so, aber bei Google ist das anders.

Dominik, um ehrlich zu sein, ich weiß nicht hundertprozentig, wie GTmetrix die Berechnungen macht.

Also ich kann mir gut vorstellen, dass es Unterschiede gibt bei den Resultaten.

Es ist sogar so, dass manchmal, wenn man einen PageSpeed-Test macht, von derselben Seite unmerkbar hintereinander, dass die Ergebnisse leicht abweichen.

Es sind keine großen Unterschiede von mehreren Performance-Punkten, nicht von grün auf rot oder so, aber trotzdem schwankt das vielleicht um 3, 4, 5, 6 Punkte durchaus.

Aber vielleicht um deine Frage zu beantworten, worauf sollte ich Wert legen oder wie kann ich diese Performance-Zahlen bewerten für mich selber, um zu sagen, habe ich jetzt eine schnelle Webseite, habe ich keine schnelle Webseite? Ist das gut, ist das nicht gut, wo bewege ich mich? Und das ist relativ interessant, vielleicht, wenn man sich vergleicht oder wenn man versteht, wie in dem Fall Lighthouse diese Aufteilung macht zwischen rot, orange und grünem Bereich.

Und zwar ist es so, dass die 50 Punkte, also quasi genau die Mitte zu den 100 Punkten, das habe ich mir nämlich herausgeschrieben, das ist das 25. Perzentil.

Das heißt, das ist ein statistischer Wert, das heißt im Wesentlichen, 25 Prozent aller Webseiten sind drüber, das heißt rund 75 Prozent aller Webseiten sind drunter.

Was passiert im Hintergrund? Es werden über eine Seite, die heißt http-archive, dort Performance-Zahlen herausgenommen und quasi das ausgewertet und das wird als Grundlage verwendet, um dich dann in den grünen, orangenen oder roten Bereich zu stecken.

Also, kurze Entwarnung, könnte man sagen, wenn man über 50 Performance -Punkte hat, ist man schon besser als 75 Prozent der Webseiten aus dem http-archive.

Das ist auf jeden Fall sehr beruhigend und sorry, dass ich dich so ein bisschen ins kalte Wasser geworfen habe, weil dadurch, dass wir jetzt beide keinen Einblick in Google haben und keinen Einblick in GTmetrix, ist es natürlich schwierig, da eine Aussage zu treffen, die für die Allgemeinheit sprechen würde.

Wollt einfach mal aus Neugier wissen, was so dein Zugang dazu ist und wie du das siehst, weil da haben wir, glaube ich, auch ganz ähnliche Einsichten oder Einblicke in diese ganze Sache, auf Basis von dem, was wir alle schon gemacht haben.

Ich würde gerne vielleicht noch ergänzen, dass einfach vielleicht mein Zugang auch war sich, worauf ich besonders achte.

Also natürlich dieser Leithaustest von Google, den man sehr leicht machen kann, das ist eine super Sache, um einfach mal einen Ist-Stand zu bekommen.

Das ist aber, muss man auch fairerweise sagen, ein Labortest, nennen die das.

Das heißt, es ist unter bestimmten Kriterien gemacht.

Es ist jetzt nicht, dass jemand dasteht oder dass echte Handys dahinten dranhängen und man die Webseite tatsächlich so testet.

Und das ist aber etwas, was sich quasi höher gewichten wird.

Also ich würde sagen, gut, wie schnell ist die Webseite in der freien Wildbahn? Und jetzt nicht unbedingt, was spuckt mir ein Test aus? Und dafür gibt es auch eigentlich eine Metrik oder halt einen Zahlenwert.

Das sind dann die Core Web Vitals und es gibt den Chrome User Experience Report, so heißt der.

Und da sind echte Userzahlen drinnen.

Das sind quasi Besucherinnen, die mit einem Chrome Browser auf deine Webseite kommen.

Der Chrome Browser misst die Performance deiner Webseite.

Google weiß dadurch Bescheid, wie deine Webseite im echten Leben performt.

Und man kann das alles in der Google Suchkonsole nachschauen unter dem Core Web Vitals Report.

Also da, das wäre quasi das Allerwichtigste.

Ich würde sagen, wenn dort in diesem Report alles grün ist, ist das super.

Wenn natürlich dann, wenn ich das in irgendeinen Test reinwerfe und da kommt jetzt, bin ich im orangenen Bereich, gut, da würde ich mir nicht so große Sorgen machen, wenn ich alles grün in dem Core Web Vitals Report habe.

Ja, das finde ich gut, dass du das angesprochen hast, weil einfach auch das, was du vorher angesprochen hast, dass bei jedem Mal, wo du einen Test durchführst, da unterscheiden sich die Zahlen ein bisschen immer.

Einfach weil zum Beispiel der Server in dem bestimmten Zeitpunkt mehr ausgelastet ist, manchmal weniger, dann ist da der Schnelle eine Antwort und so weiter.

Also das ist nicht so, dass wenn du einmal diese Zahlen hast, dass das dann immer so ist, sondern keine Ahnung, in den Peak-Zeiten kann es sein, dass die Ladezeit einfach langsamer ist.

In der Nacht, wo die Webseite jemand besucht, ist die Performance wahrscheinlich schneller.

Das, was ich halt immer im Hinterkopf habe, ist, wenn Google zum Beispiel die eigenen Rankings erstellt, also für die Suchbegriffe, die du eingibst, bekommst du ja dann auch Ergebnisse.

Und ich denke mir, dass Google sicher dann auch die Werte von der Search-Konsole nimmt, also das, was der Chrome-Browser dann in real life misst, aber diese Laborwerte, die jetzt durch diesen Page-Speed-Test von Google entstehen, ich gehe mal stark davon aus, also ich weiß es jetzt nicht zu 100 Prozent, aber ich kann es mir gut vorstellen, dass Google einfach diese Werte nimmt, um das in das Ranking einfließen zu lassen, wann, wo deine Webseite gerankt wird.

Also insofern, wenn Google das einfach als Stützer nimmt, um zu sehen, wie schnell ist deine Webseite, ist es dann trotzdem schlecht, wenn du dann dort schlechte Werte hast.

Und was ich dann auch letztens bemerkt habe, ist, dass Google dort die Internetverbindung drosselt.

Also es ist nicht so, dass wenn du jetzt zum Beispiel eine 4G-Verbindung hast oder ein super schnelles WLAN hast, dass dann dein Page-Speed-Test dadurch besser wird, sondern die drosseln das, glaube ich, auf eine 3G-Verbindung, weil zum Beispiel, wenn du in Deutschland unterwegs bist, dann ist das flächendeckende Netzwerk, wenn du im Zug sitzt oder sowas, merkst du das sehr stark, dass die Internetverbindung einfach langsam ist.

Deswegen gehen die dann nicht davon aus, dass jeder ein 4G-Netzwerk haben wird oder 5G oder was auch immer, sondern die testen das, glaube ich, noch immer mit einem 3G-Netzwerk.

Siehst du das auch so von deiner Seite oder hast du da noch Inputs, die wir jetzt nicht erlernt haben? Das ist ein sehr spannender Aspekt dieser ganzen Sache, weil man vergleicht in dem Fall einen Labotest mit der echten User Experience eines Website -Besuchers, was Google jetzt bei dem Lighthouse -Test oder bei dem Page-Speed-Test tatsächlich macht, drosselt nicht nur die Verbindung, es werden auch die CPU gedrosselt, also es wird quasi der Besuch über ein Mittelklasse -Smartphone simuliert, irgendwie so könnte man sagen, vielleicht jetzt nicht das neueste iPhone und nicht das neueste Samsung Galaxy, sondern irgendein Motorola Generation 3 oder so, das steht sogar manchmal in Details drinnen.

Also muss man sich auch einfach dessen bewusst werden, wo sind meine BesucherInnen, sind die jetzt vielleicht in Österreich, wo das mobile Netz besser ist, sind die in Deutschland, sind die vielleicht in Amerika, in Südamerika unterwegs oder vielleicht in Indien, da gibt es die große Bandbreite.

Also zu dem Drosseln von den Geräten, ja, das passiert bei den Labotests, bei den anderen natürlich drosselt ein Gerät quasi selber das Ergebnis.

Also wenn es jetzt um den angesprochenen Chrome User Experience Report geht, das sind halt echte Zahlen.

Und zu den Suchergebnissen, ich glaube, da gibt es relativ klare, also ich sage relativ klar, eine relativ klare Kommunikation seit Google.

Also es gab die Zeit, wo die Core Web Vitals, wenn wir jetzt über diese Performance-Werte sprechen, sprechen wir halt in dem Fall über die Core Web Vitals, die wurden, glaube ich, Anfang Mitte 2022, wenn ich mich nicht irre, tatsächlich so als Suchmaschinen-Signal klassifiziert.

Die haben gesagt, okay, das ist jetzt ein Signal für die Suchmaschine.

Es gibt viele andere Signale, unter anderem ob deine Webseite mobil optimiert ist oder ob deine Webseite sicher ist.

Aber was die Ladezeiten angeht, haben sie gesagt, okay, passt, das ist jetzt ein Suchsignal, ein Search-Signal oder ich weiß jetzt das Wording auch nicht genau.

Aber, dann kommt das große Aber, sie haben gesagt, Content ist noch immer King.

Also Inhalte, die wertvoll sind für Besucher, Inhalte, die einen Mehrwert bringen, Inhalte, die, weiß nicht, vielleicht dich unterhalten oder die einfach besser zu der Suchintention passen, die werden bevorzugt.

Wenn ich mich nicht irre, schaut das so aus, dass angenommen, es gibt zwei Seiten, die gleich gut sind, also die eine Frage gleich gut beantworten, also eine Suchfrage.

Also Google, ich tippe was ein, in dem Jahr XY kriege ich eine Suchergebnisliste.

Google bewertet quasi die einzelnen Seiten, wie gut sie zu meiner Suchanfrage passen.

So funktioniert das ganz allgemein.

Wenn es jetzt zwei Seiten gibt, die angenommen auf die gleiche Position kämen, das heißt, weiß nicht, Platz 5, passt die Seite perfekt, aber auch die Seite passt perfekt, dann kommen diese Performancemetriken ins Spiel.

Das heißt, es ist eher meiner Einschätzung nach eine Art von Threshold-Kriterium, oder ich weiß nicht, wie man das sagen würde.

Es ist quasi ein, ah ok, beide Seiten passen perfekt eigentlich zu der Suchanfrage, aber die eine hat eine bessere User Experience, weil sie deutlich schneller ist.

Zeig mal lieber die vorher.

Es gab einige Zeit lang auch, habe ich online mitbekommen, und ich war selber so ein bisschen so ein Advokat dafür, dass man sagt, ok, das ist extrem wichtig, um gut zu ranken.

Und es ist es auch.

Es macht halt die Besuchererfahrung einfach deutlich besser, eine schnelle Webseite zu haben.

Aber es ist jetzt auch nicht so, dass man durch eine schnelle Ladezeit schlechten Content wiedergutmachen kann.

Das finde ich ein wichtiger Punkt, den du angesprochen hast, vor allem, dass jetzt dann auch eigentlich die Motivation hinter einer schnellen Webseite ja der User sein sollte, die Usability, und nicht Google als Suchmaschine und nicht der Roboter.

Einfach auch, wenn jemand jetzt einen Blog schreibt, oder wenn jemand jetzt ein Business hat, ist klar, das Ziel Nummer eins eines Businesses ist, Umsatz zu generieren und Probleme zu lösen.

Aber wenn die User auf den Blog kommen, oder die Webseite lesen, und die Experience besser ist, dann legt sich das ja nicht nur auf das Google-Ranking aus, sondern auch auf zum Beispiel die Conversion, all diese Sachen.

Aber da bin ich jetzt nicht so bei dem Thema, dass ich da irgendwelche Aussagen tätigen kann.

Jetzt wollte ich einfach nur mit den Fragen, die wir jetzt gehabt haben, einfach so einen Kontext herstellen in Bezug auf die Ladezeit, damit einfach jeder so ein ähnliches Bild hat oder seinen gemeinsamen Nenner hat von der Ladezeit und wie wir das sehen und welches Thema ich als nächstes eingehen würde, wären die häufigen Ursachen.

Oder wieso sind die Webseiten noch langsam? Weil wenn dann jemand den Google PageSpeed -Test durchgeführt hat oder den GTmetrix-Test, dann sieht er, ich bin im roten Bereich, ich bin im orangen Bereich und ich würde mich gerne verbessern.

Die Verbesserungsvorschläge, die stehen da auch bei Lighthouse weiter unten, also bei dem Google PageSpeed-Test und bei GTmetrix auch.

Aber was sind so von deiner Seite aus, damit die Leute einen groben Überblick haben, was du so bei jeder Webseite, die du optimierst siehst, was immer zum Verbessern ist? Das ist natürlich fast die spannendste Frage an dem ganzen Ding.

Es ist auch so, dass das generell ein super Tool ist, weil es gibt Tipps.

Es gibt jetzt mittlerweile, ich habe auch gesehen, du hast vor kurzem einen LinkedIn-Post abgesetzt, wo ein Screenshot drinnen ist, dass der Lighthouse -Test auch so WordPress-spezifische Tipps gibt und sagt, hey, verwende dieses Plugin, verwende diese Option oder so ähnlich.

Das ist schon sehr cool.

Und worauf man, was die gängigsten Ursachen eigentlich für eine Webseite, für eine langsame Webseite sind, und zwar vielleicht reden wir über die Dinge, die man leicht selber machen kann.

Das ist vielleicht ein guter Zugang.

Später können wir auch ein bisschen auf die nerdigeren Sachen eingehen.

Aber was tatsächlich sehr oft der Fall ist, sind nicht optimierte Bilder.

Das heißt, ich schicke eine sehr große Datenmenge an meine BesucherInnen.

Ich habe vielleicht ein viel zu großes Bild im Sinne von das, was ich wirklich anzeigen möchte.

Also ich will vielleicht ein kleines Icon anzeigen oder ein kleines Logo.

Lade aber ein Full-HD-Bild hoch.

Genau das kann man relativ gut selber machen.

Um Bilder zu optimieren, gibt es Tools, die online sind.

Es gibt WordPress-Plugins, die das für einen machen.

Das würde ich fast sagen, ist das Gängigste, was eine Webseite langsam machen wird, was diese Tests betrifft.

Dann sehr breit gefächert.

Also beginnend vom Hosting.

Was ich auch manchmal gesehen habe, was fehlt, ist einfach alte PHP-Versionen.

Zum Beispiel das.

Oder die sogenannte Text-Komprimierung ist nicht aktiviert.

Das heißt, Daten, die an den Browser geschickt werden, werden vorher nicht komprimiert.

Das heißt, man schickt eigentlich zu viele Daten.

Das ist ein gängiges Ding, wenn man über Ladezeiten spricht, das sich wiederholt.

Und zwar, okay, wir schicken zu viele Daten.

Es ist ein Bild, es ist Code, es ist CSS, JavaScript-Code, was auch immer.

Es ist HTML-Code.

Wir schicken zu viel von den Sachen.

Wenn der Browser das dann nämlich auch bekommt, dann muss er das verarbeiten.

Er muss es quasi interpretieren und sagen, okay, ich habe jetzt einen HTML-Code bekommen, ich habe JavaScript, ich habe CSS bekommen, ich habe Bilder bekommen.

Was mache ich jetzt mit dem? Ich baue daraus eine Webseite zusammen.

Also Nummer eins, Bilder anschauen, das ist wichtig.

Nummer zwei, einfach mal in den PHP-Test wirklich reinschmeißen, die Webseite analysieren und schauen, was da rauskommt.

Das ist vielleicht auch eine große Hürde, kann ich mir vorstellen, weil man natürlich die Sachen interpretieren muss.

Und das, was ich persönlich dann auch immer wieder sehe, das, was man auch selbst machen kann, ist einfach die Webseite schlanker machen oder ich sage jetzt mal aufräumen allgemein.

Also einfach das, wo man wirklich keinen Profi dafür braucht oder keinen Programmierer, der da eingreift und da mal selbst ein paar Sachen an ein paar Baustellen schrauben kann, ist zum Beispiel, hey, brauche ich alle Plugins, die jetzt installiert sind in WordPress? Gibt es inaktive Sachen, die ich einfach löschen kann? Kann ich bei der Webseite selbst, beim Content her, brauche ich alle Animationen? Brauche ich alle Slider oder reicht vielleicht ein normales Bild aus? Und da, finde ich, sind so viele Sachen, wo man selbst dran schrauben kann.

Das, was dann eben wichtig ist, dass man auch, wenn man den PageSpeed dann macht, dass man die Punkte dann auch richtig interpretieren kann.

Weil oft liegt es ja daran auch, dass Google ja die Symptome präsentiert.

Welche Symptome hat die Webseite? Dann sagt hier auf Google teilweise auch, welches Plugin wäre gut, welche Optionen im Plugin wären gut.

Aber oft ist die Ursache, wenn du dich mit PageSpeed nicht auskennst, ja oft eine andere.

Oft ist das ja nur die Lösung, dann ein Pflaster drauf zu kleben, damit es jetzt funktioniert.

Aber vielleicht ist die Lösung dann doch eine andere.

Und hast du da Erfahrungen gemacht, in Bezug jetzt zum Beispiel auf das Hosting, wo du gemerkt hast, okay, du hast bei der Webseite nichts geändert, aber alleine durch den Switch zum anderen Hoster hat sich die Webseite einfach enorm verbessert? Ja, tatsächlich habe ich, ja.

Und da noch vielleicht ein Satz dazu zu sagen, was du gemeint hast.

Das ist ein super Tipp übrigens.

Also einfach nur mal die Webseite aufzuräumen, ist schon wirklich, da kann man einiges rausholen aus dem Ding.

Vor allem, wenn man das lange nicht gemacht hat und Dinge halt gewachsen sind sozusagen.

Ja, also was das Hosting betrifft, habe ich eine sehr positive Erfahrung gemacht.

Und zwar war das jetzt vor längerer Zeit, das war vor circa zwei Jahren, haben wir beschlossen, eine Webseite, die sehr groß ist, also sehr umfangreich vom Inhalt, also das waren, weiß nicht, ungefähr um die tausend Unterseiten, zu migrieren auf ein neues Hosting.

Das hat eigentlich den Grund gehabt, wir waren vorher auf einem Managed Hosting und waren jetzt nicht ganz happy sozusagen.

Vor allem war das Feedback, das Backend ist sehr langsam.

Ist Managed Hosting dann wie so ein Webspace, den du dir um drei, vier Euro kaufen kannst? Oder ist Managed Hosting dann wirklich so ein eigener Server, den du dann irgendwo stehen hast und wo die Maschine dann einfach dir gehört? Oder ist das ein virtueller Server, damit die Leute einfach einen Kontext haben, welches Hosting du da ungefähr meinst? Das ist eine super Frage, ja.

Also ich verstehe darunter tatsächlich einen eigenen Server, den man hat.

Also das heißt, man kauft, ich meine, ich weiß nicht, wie das dann Hoster im Hintergrund machen, ob man einen virtuellen Server hat oder ob man wirklich ein physisches Kastl dort stehen hat, das einem selber gehört.

Ich glaube, in unserem Fall war es ein VPS, heißt das, ein Virtual Private Server.

Das heißt, wir haben uns den Computer, den Server selber geteilt mit anderen Kunden.

Aber es ist vielleicht nicht zu verwechseln mit diesen drei, vier Euro Hosting.

Also man kriegt sozusagen ein bisschen mehr Performance, man kriegt irgendwie einen größeren Teil des Kuchens von dem Ding.

Um vielleicht die Geschichte fortzusetzen, die Entscheidung war dann oder die Frage war, okay, was können wir relativ einfach machen? Zusätzlich im selben Zeitraum war klar, okay, die meisten Besucher kommen aus Nordamerika.

Das heißt, wir suchen vielleicht ein Hosting, was ein bisschen performanter generell ist, was vielleicht sogar weniger Aufmerksamkeit braucht.

Und wir haben einen Anbieter gefunden, der war preislich voll okay, ist eigentlich im selben Segment gewesen.

Plus es war ein sogenanntes Cloud Hosting, das auf WordPress spezialisiert ist.

Also haben wir das angestoßen, gekauft, Migration war super einfach mit Hilfe eines Plugins und innerhalb von weniger Stunden erledigt.

Und bei uns sind dann in weiterer Folge, in der Suchkonsole hat man gesehen, alle Performance -Werte steil nach oben gegangen.

Also wir sind, was die Cowebattles betrifft, von Rot im Prinzip in den grünen Bereich geschossen.

Da hat man wirklich eine schöne Kurve gesehen, die nach oben gegangen ist, ohne eigentlich irgendwas anderes zu tun.

Das ist, finde ich, ein megacooles Beispiel, weil jeder Peepspeed würde sagen oder andere Leute, die jetzt zum Beispiel nach einem Rezept vorgehen und ein Standardverfahren haben, die die Webseiten optimieren, würden sagen, installiert das Plugin, macht diese Einstellungen oder eben optimiert deine Bilder, räumt die Datenbank auf oder was auch immer.

Aber in dem Fall war die Ursache ja komplett woanders.

Und Hosting ist natürlich auch eine essentielle Sache, was die Ladezeit einer Webseite angeht.

Das auf jeden Fall aber, dass so viele Maßnahmen dann weg waren, das ist, finde ich, eine super Sache, was halt eben zeigt, dass oft dieses dann auch ein bisschen so ein Bauchgefühl, welches du entwickelst.

So, okay, das passt ungefähr, das passt ungefähr, die Peepspeed-Tests sagen das, aber so vom Gefühl her sollte man eher an dem schrauben, damit man dann auch die anderen Sachen problemlos beheben können.

Und da spielt dann wiederum eben die Erfahrung, die du hast oder die Erfahrung, die dann andere Leute haben, die die Webseiten optimieren, dass es dann sich doch austeilt, manchmal eine Person dazu zu holen, die das täglich macht und täglich mit Webseiten arbeitet, damit dann einfach auch diese Erfahrung, dieses Know-how da einfließen kann.

Damit wir vielleicht gleich bei dem Thema Hosting bleiben, vor allem über die Lockdown-Zeit, die wir jetzt gehabt haben, sind ja so Hoster einfach so aus dem Boden geschossen und oft ist es ja auch so, okay, es ist ein WordPress-spezialisierter Hosting-Anbieter, aber ich habe schon oft den Fall gehabt, dass ich einfach die WordPress-spezialisierten Hosting -Anbieter, sehe ich einen größeren Hosting-Anbieter, wie zum Beispiel Hetzna, die eigene Datacenter haben, dann Server anbieten und das Hosting anpassen, das ein bisschen für WordPress optimiert ist und dann das einfach teurer verkaufen.

Inwiefern hast du da Erfahrungen gemacht in Bezug auf die WordPress-spezialisierten Hoster? Ich meine, jetzt nicht alle in einen Top werfen, dass alle das machen, aber das ist das, was ich zum Beispiel dann die Erfahrung gemacht habe oder oft zum Beispiel beim Cloud-Hosting, dass ich bei einem Projekt einfach nur PHP-Settings ändern wollte und das war ein großer OS-basierter Hoster, den jeder wahrscheinlich kennen wird auch und da wollte ich einfach simple PHP-Settings ändern und das war auch kein billiges Paket, und die haben gesagt, die können das nicht machen, auch technisch nicht, auch der Support konnte das nicht machen, weil die sich die Serverinstanzen für Google anbieten und Google erlaubt das denen nicht, dass die dort so weit in den Server eingreifen.

Also das finde ich irgendwie dann so, ok, einerseits investierst du dann in professionelles Hosting, es gibt natürlich auch sehr, sehr viele gute Hosting-Anbieter, also ich mag jetzt nicht alles schlechtreden, ich habe auch mega viele gute Erfahrungen mit für WordPress optimierten Hosting gemacht und oft sparen die dann auch wirklich Zeit in einigen Sachen und machen auch das, was sie versprechen, das auf jeden Fall, aber was ist so deine Suche zum Hosting? Also im Vergleich jetzt zum Beispiel zu einem reinen Website-Hosting, wie zum Beispiel einem Apache-Server, falls wir jetzt zum Beispiel das als Fachbegriff verwenden, also ein klassischer Hoster, der jetzt nicht für WordPress optimiert ist, und bei einem für WordPress optimierten Hosting, weil ich habe dann den Bezug dazu so entwickelt, dass wenn du dich mit WordPress auskennst und weißt, wie du das optimieren kannst, dann ist ein für WordPress optimierter Hosting ein bisschen überflüssig, weil du dann sowieso die richtigen Plugins entstehen kannst oder den Server richtig einstehen kannst oder den richtigen Hosting-Anbieter auswählen kannst, aber wenn du dich mit WordPress überhaupt nicht auskennst und du zum ersten Mal deine WordPress-Seite aufsetzt, dann können diese auf WordPress spezialisierten Hosting-Anbieter durchaus sehr hilfreich sein, weil du dich nicht so in die Materie einlesen musst und dann schnell zu besseren Ergebnissen kommst.

Also das ist so der Standpunkt, zu dem ich gekommen bin.

Wie siehst du das von deiner Seite? Hast du da andere Erfahrungen gemacht? Oder hast du da einen komplett anderen Zugang zu den Hosting-Anbietern? Und was jetzt besser ist, ein auf WordPress spezialisierter Hoster oder ein cleaner Website -Hoster, wo du halt auch andere Systeme installieren kannst? Das ist auch eine spannende Frage.

Ich meine, vielleicht könnte man einfach kurz mal rauszoomen, um zu verstehen und vielleicht auch, was der Unterschied ist und was man vielleicht kauft oder so.

Meine Perspektive ist ein bisschen so drauf, wenn man auf einen Hoster, der auf WordPress spezialisiert ist, kauft man auch viele dieser Extras eigentlich ein.

Also, weiß nicht, Klonen von WordPress-Instanzen, schnell einmal, weiß nicht, wenn man jetzt mehrere WordPress-Seiten hat, alle auf einmal updaten, alle Plugins über ein Backend updaten, ohne dass man jetzt in WordPress reingeht.

Die Möglichkeit, zum Beispiel den Standort zu bestimmen.

Du sagst, gut, ich will das jetzt aber in Deutschland haben.

Nein, ich will, meine Webseite soll in Nordamerika gehostet sein.

Also das kauft man ein, wenn man einen Hoster verwendet, in dem Fall vielleicht einen Cloud -Hoster sogar, der auf WordPress spezialisiert ist.

Wenn man quasi die technische Expertise hat und sich einfach auch dafür interessiert, dann würde ich wahrscheinlich am Anfang probieren, selber einen Server zu konfigurieren.

Aber das ist halt schon ein bisschen so Expertenniveau.

Nur als Vorwarnung, damit sind sehr viele Kopfschmerzen und viele nicht ausgeschlafene Nächte da drunten.

Und sowas mehrfach zu konfigurieren.

Mit Sicherheit, ja.

Aber vielleicht, wenn man daran denkt, wenn man jetzt halt wieder ein bisschen den Faden zurückspannt zu diesem Ladezeiten-Thema und sagt, du hast quasi in den Raum geworfen, gut, was ist jetzt eigentlich besser? Ich kann es nicht mit Sicherheit beantworten.

Du kannst fantastische Ladezeiten mit einem sauberen Apache-Server kriegen, aber genauso gute Ladezeiten auch mit einem zugekauften Hosting, was dann ein Anbieter ist, der ein Rechenzentrum in Wien, Frankfurt oder wo auch immer hat.

Ich glaube, das eine hat mehr zu tun mit Bequemlichkeit.

Ich weiß, das ist jetzt vielleicht keine technische Antwort oder so, aber man kauft sich halt quasi die Bequemlichkeit ein, einen schnellen WordPress zu installieren, schneller Domänen hinzuzufügen etc.

etc.

Hingegen, wenn man da jetzt den Zugang wählt, okay, ich mache das so viel, wie es geht selber, dann hat man halt natürlich die Kopfschmerzen, die man sonst nicht hat.

Das mit der Bequemlichkeit, das passt für mich sehr gut, weil das ist ja der Mehrwert, den die spezialisierten Hosting-Anbieter verkaufen.

Weil du kannst sonst selbst die Zeit investieren und selbst dich damit auseinandersetzen und in die Materie eintauchen.

Oder du kaufst dir einfach schon eine fertige Lösung, die dir einfach wie Zeit und Energie und Nerven spart.

Und das ist, finde ich, dass es ganz gut zusammengefasst ist.

Bevor wir dann noch kurz über die Core Web Vitals sprechen, weil da hätte ich so ein, zwei kleine Fragen an dich, würde ich gerne noch auf das Thema Tools und WordPress-Plugins eingehen.

Also vor allem diese Plugins, mit denen du PageSpeed optimieren kannst.

Da gibt es halt jede Menge.

Mein Favorit ist VP Rocket, aber da gibt es auch jede Menge andere, wie VP SuperCache, CometCache, FastVelocity, Minify, LightSpeedCaching, PerformanceLab und es gibt halt viele von denen.

Und hast du da deine Präferenzen? keine Ahnung, wenn da zum Beispiel jemand eine Website optimieren mag, dann wird er jetzt auf kein kostenpflichtiges WordPress-Plugin wahrscheinlich gleich umsteigen.

Wobei meine persönliche Empfehlung ist immer VP Rocket, weil das auch am benutzerfreundlichsten ist und damit kann sich jemand die besten Ergebnisse erzielen.

Da wollte ich dich fragen, wie du das Ganze siehst mit den Tools.

Ist es so, dass du da auch deine Favoriten hast? Oder nimmst du das immer so, je nachdem welches Tool jetzt gerade notwendig ist für das Projekt, unterscheiden die sich untereinander? Oder machen die unterm Strich sowieso alle das Gleiche? Ich habe tatsächlich meine Favoriten, ja.

Also es ist wahrscheinlich auch schwierig jetzt eine superklare Empfehlung abzugeben, weil du hast VP Rocket erwähnt, du verwendest es gerne.

Es macht das, was es verspricht.

Es ist benutzerfreundlich, also perfekt.

Was will man mehr? Ich stöpsel mir die Sachen gerne ein bisschen zusammen.

Das heißt, ich arbeite nicht mit VP Rocket in dem Fall.

Und ich benutze zum Beispiel Comet Cache, was du auch erwähnt hast.

Das erfüllt quasi einen kleinen Teil vom Caching.

Ist schon im Namen, Comet Cache.

Was es im Wesentlichen macht, es macht eine Kopie einer einzelnen Seite auf dem Server, quasi eine statische Version von deiner Webseite und liefert die dann an.

Und spart sich so ein bisschen die Berechnungszeit auf dem Server, die man braucht.

VP Super Cache macht es dasselbe im Prinzip.

Ich bin mir sicher, dass auch VP Rocket irgendwo eine Einstellung hat, wo man Page Caching aktivieren kann.

Und das ist quasi das All-in-One-Paket.

Aber meine Tools oder die Tools meiner Wahl sind Comet Cache und das Fast Velocity Minify.

Das sind sehr technische Tools mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten.

Das sind die zwei Sachen, die ich überall installiere an Webseiten, die ich arbeite und konfiguriere, wie ich es brauche.

Comet Cache sowie das VP Super Cache sind Plugins, die man mehr oder weniger ein- und ausschalten kann.

Es gibt Recommended Settings.

Da sagt man, hey, Caching on, Caching off.

Das ist super einfach.

Fast Velocity Minify ist schon relativ kompliziert im Vergleich zu dem.

Und ich nehme mal an, dass VP Rocket genauso von Anfängerlevel-Konfigurationsmöglichkeiten hat bis ins kleinste Detail.

Was ich auch noch gerne mache, das verwende ich eigentlich erst seit Kurzem, ist das Performance Lab Plugin.

Das kommt selber nämlich von WordPress Entwicklern.

Ich glaube, das sind WordPress Team oder so ähnlich heißt das.

Und das macht eine Sache ganz fein, finde ich.

Und zwar konvertiert das Builder, und zwar JPEGs, ins WebP-Format.

Das könnte einen großen Boost geben, was die Performance angeht, weil die Bilder wesentlich ohne großen Qualitätsverholdungs sehr viel kleiner sind.

Das Schöne kann ich auch empfehlen, einfach zu installieren und zu aktivieren.

Das Schöne an dem Ding ist, dadurch, dass es von so nah am WordPress-Ökosystem entwickelt ist, das sind nur Features drinnen, die auch potenziell nachher in den WordPress -Core kommen.

Falls ein Feature aus dem Plugin verschwindet und wieder im WordPress-Core drinnen ist, könnte man rein theoretisch das Plugin einfach entfernen.

Das funktioniert nahtlos weiter.

Aber das sind die drei Sachen, die ich überall installiere.

Vielen, vielen Dank.

Auf jeden Fall sehr, sehr coole und sehr nützliche Tipps.

Und ich finde, es ist immer gut, sich da auszutauschen.

Weil oft zum Beispiel in meinem Fall ist es so, ich verfahr mich so in, oder bei allen anderen ist es wahrscheinlich auch so, man verfahrt sich so in die eigenen Wege und die eigenen Sachen, wie man die löst und wie man die macht und die eigenen Prozesse.

Deswegen ist es dann immer so voll erfrischend, seinen Austausch zu machen.

Weil zum Beispiel das mit dem Performance-Tape finde ich megacool, dass das wirklich eben von WordPress selbst kommt.

Dass das, wenn es gut ankommt, ich weiß nicht, was die dann für Entscheidungen treffen, ob die das in den Core integrieren oder nicht, aber finde ich megacool, dass sie sich da Gedanken machen.

Weil ja, Mediathek ist halt so ein Bottleneck ein bisschen von WordPress und da finde ich gut, dass da ein paar Improvements da dazukommen.

Dadurch, dass ich jetzt ein bisschen die Zeit aus den Augen verloren habe, werden wir wahrscheinlich über die Core Web Vitals nicht mehr so viel Zeit haben, über die zu sprechen.

Ich meine, wir haben am Anfang kurz über den Google PageSpeed-Test gesprochen, dass dann da auch die Core Web Vitals dabei sind.

Das wäre dann auch sehr ein technisches Thema.

Also da würde man halt noch technischer in den PageSpeed-Test einsteigen.

Deswegen würde ich das dann eher so gelassen, dass wenn jetzt zum Beispiel das Interesse da ist und ihr dann, du als Zuschauer oder Zuschauerin, da mehr über die Core Web Vitals erfahren willst, dann stell das bitte in den Kommentaren, die Frage, oder stell das Thema bitte in den Kommentaren, dass du mehr darüber hören möchtest.

Dann werde ich Mirowit ansprechen und fragen, ob wir uns nicht ein zweites Mal treffen können und uns über Core Web Vitals unterhalten, wenn natürlich das Interesse da ist.

Und da mag ich jetzt deine Zeit auch nicht mehrere anspruchen, sondern würde gerne noch zu einem Thema eine Frage stellen und dann würde ich dann gerne schon zu einem Abschluss kommen.

Und zwar, was mich dann noch eben interessiert, ist das Thema CDNs.

Bei CDNs, also Content Delivery Networks, so wie ich das verstehe, ist es dazu da, dass wenn du Besucher von der ganzen Welt hast, dass du dann auf verschiedenen Servern deine Website, deine Kopie deiner Webseite hast, damit ein Besucher aus Japan zum Beispiel nicht deine Webseite aus Deutschland aus aufrufen muss, sondern vielleicht gibt es dann auch einen näheren Server, der ihnen dann die Webseite liefert.

Wann macht das Sinn? Wann sollte man CDNs andenken und wann macht das keinen Sinn, weil oft wird das einfach nur so empfohlen oder von Posting-Anbietern einfach aktiviert oder so.

Deaktiviert das CDN oder es wird dann einfach als Zusatzleistung verkauft oder dass man das einfach dazukaufen sollte, um bessere Werte beim PageSpeed zu haben.

Da wollte ich dich fragen, wann macht das Sinn, CDNs zu verwenden und wann ist es überhaupt nicht notwendig? Superbreites Thema eigentlich.

Also CDN, gut, was man vielleicht dazu wissen sollte ist, du hast es eh richtig gesagt, der Zweck des Ganzen ist, einen Server zu haben, der näher an Besucher und an der Besucherin ist.

Das heißt, man könnte sich ganz generell überlegen, gut, wo ist meine Zielgruppe für die Webseite? Ist die sehr breit gestreut? Ist die international? Kommt ein Teil, wo auch immer, von einem anderen Kontinent, sagen wir es ganz grob.

Dann macht das durchaus Sinn.

Und vielleicht kann ich noch kurz erzählen, was eigentlich ein CDN vielleicht macht, was sozusagen im Detail, was da drinnen passiert oder was die Idee dahinter ist.

Wann macht es nicht Sinn? Es macht wahrscheinlich kaum Sinn, wenn man sagt, okay, ich betreibe eine kleine Webseite, ich habe einen kleinen persönlichen Blog und ich habe meine Besucher, die kommen irgendwie aus der Region.

Und ich sage einfach, gut, meine Zielgruppe ist nur in Österreich zum Beispiel.

Oder vielleicht im Dachraum.

Vielleicht macht es da sogar nicht einmal mehr Sinn.

Vielleicht generell, um zu verstehen, was ein CDN macht, vielleicht kann man dann für sich selber entscheiden, ob es für einen Sinn macht oder nicht.

Aber ein CDN macht Folgendes, oder hat den Hauptzweck.

Du hast erwähnt, es macht dir eine Kopie einer Webseite, die ist dann näher an der Besucherin und am Besucher.

Das heißt, diese geografische Nähe bedeutet auch, dass die Webseite schneller auf mein Mobilgerät kommt oder in meinem Browser angezeigt wird.

Das ist eine super Sache.

Oft nutzt man es, um sogenannte statische Assets anzuliefern.

Das heißt, Dinge, die sich nie ändern auf einer Webseite.

Content ändert sich relativ regelmäßig, würde ich mal sagen.

Aber was sich zum Beispiel selten ändert, sind statische Sachen wie Schriftarten, wie Bilder, die angezeigt werden.

Aber auch teilweise Code, wie ein CSS oder ein JavaScript, wird sich nicht so oft ändern.

Und genau die Sachen speichert man dann auf einem CDN.

Womöglich ist das ein ganzes Netzwerk an Servern.

Das heißt, es gibt nicht quasi einen CDN, sondern es gibt weltweit gespannt mehrere Server, die man dann benutzt.

Und dort liegen dann meine Schriftarten, meine Bilder usw.

Und oft ist es dann so, dass die Webseite selber, also das HTML-Dokument, noch vom Server kommt und all die statischen Assets dann von diesen CDNs.

Man spart sich quasi, auch wenn man es nicht glaubt, die geografische Distanz hat doch einen Einfluss darauf, wie schnell etwas zu mir kommt.

Also, ich würde es quasi grob sagen, mein Zielpublikum ist international, CDN, nehmen wir den, machen wir das.

Ich habe eine kleine Webseite, die vielleicht gar nicht, die halt nicht international ist, die sehr regional ist, macht das vielleicht nicht wirklich einen großen Unterschied.

Aber es gibt, vielleicht um noch einen Satz hinzuzufügen zu dem Thema, viele CDN-Anbieter haben dann zusätzliche Sachen wie eine Firewall, die man installieren kann oder die man aktivieren kann.

Und da gibt es halt sozusagen auch Vorteile, das zu machen oder das nicht zu machen.

Aber nur, was die Ladezeiten angeht, würde ich entscheiden zwischen international und regional.

Gut, ja, dann nähern wir uns langsam dem Ende der Episode.

Und da wollte ich noch kurz zusammenfassend ergänzen, bevor wir dann zu den Bullet-Fragen kommen, ob du das noch von deiner Seite kurz bestätigen kannst, dass es halt, ja, es gibt gewisse Sachen, die man bei jeder Webseite machen kann in Bezug auf PageSpeed, Ladezeitoptimierung und so weiter.

Aber im Endeffekt ist es dann so, als würdest du zu einem Arzt gehen ein bisschen.

So, okay, du kannst zu einem Arzt gehen.

Er schaut dich kurz an und sagt, okay, nimm diese Tablette und dann geht es dir besser.

Das heißt, du gehst dann einfach auf die Symptome ein.

Oder wenn du zu einem Arzt gehst und er fragt dich so, hey, hast du gerade Stress in der Arbeit? Hat sich irgendwas Großes geändert? Ernährst du dich gut? Machst du genug Sport? Und auf Basis von dem würde er sagen, okay, normalerweise für die Symptome würde ich dir diese Tablette verschreiben.

Aber nimm dir einfach mal Urlaub.

Und dann werden sich die Kopfschmerzen, wenn das zum Beispiel jetzt Kopfschmerzen sind, was das Symptom ist, dann sollte sich das auch lösen, ohne dass du dich jetzt mit Tabletten vollstoppen musst und nur die Symptome bekämpfen musst.

Und dann wird das immer wieder vorkommen, dass du Kopfschmerzen hast.

Also siehst du das von deiner Seite auch so ähnlich? Die Ladezeitoptimierung, dass es halt fertige Rezepte gibt, die die Symptome lösen.

Aber für die Ursache braucht man dann auch oft eine tiefgehendere Diagnose.

Oder siehst du das anders? Ich sehe es fast so, als gäbe es einen Mittelweg.

Also es gibt Dinge, die man überall tun kann, wie du gesagt hast.

Es gibt quasi Maßnahmen, die ein bisschen, vielleicht kann man es wirklich mit Symptombehandlung vergleichen, die man setzen kann.

Das heißt, ein paar dieser erwähnten Plugins sind quasi Symptombehandlung.

Und ansonsten wäre es natürlich sinnvoll, wenn man das nachhaltig lösen will, dass man eine Art von Analyse machen lässt.

Also tatsächlich vielleicht vergleichbar mit einem Gespräch mit einem Arzt, der dann halt gewisse Fragen stellt oder halt in einem Gespräch ein bisschen versucht, die Ursache des Problems zu finden.

Das ist natürlich der nachhaltigere Zugang.

Vielleicht ist das jetzt schon rübergekommen.

Es gibt halt kein fix und fertiges Rezept.

Es gibt sozusagen vielleicht einen Fahrplan, den man machen kann, eine generelle Checkliste, die man durchgehen kann und die man denken muss.

Aber doch, gerade was Ladezeiten angeht, ist es oft ein relativ individuelles Problem oder eine individuellere Lösung, sagen wir so.

Ja, und an der Stelle, vor dem Bullet-Fragen, würde ich dir gerne noch den Spotlight geben, falls du etwas anbieten möchtest, falls du Werte geben möchtest, wie dich die Leute erreichen können, was du für Dienstleistungen anbietest oder was Crafted dann macht.

Also wenn du irgendwas in den Spotlight stellen magst und das anbieten möchtest, bitte mach das jetzt und dann gehen wir weiter zu den Bullet-Fragen.

Okay, super.

Danke, Dominik, für die Gelegenheit.

Ja, wie erreicht man mich am leichtesten? Ich glaube, man kann entweder auf Crafted.

at gehen und dort einfach sich umschauen oder ich bin relativ aktiv, relativ muss ich dazu sagen, auf LinkedIn.

Das heißt, wenn man meinen Namen sucht, Robert Chwistek, C-H-W-I-S-T-E-K, findet man mich relativ gut, da kann man mich gerne anschreiben, wenn man Fragen hat.

Und was Crafted generell macht, ist wirklich helfen einem Unternehmen, einer Dienstleistung, ein Produkt im Internet zu präsentieren.

Das ist quasi ganz grob in einem Satz gesagt, wer glaubt, dass wir gut helfen können, einfach durchleuten, E-Mail schreiben, LinkedIn.

Ja, ich finde das immer super, wenn man das in einem Satz erklären kann, was man eigentlich macht und wem man hilft.

Also mega cool, es wird auf jeden Fall alles unten verlinkt sein in der Beschreibung, also Kontaktdaten, Links zur Webseite und alles Mögliche.

Das heißt, schau einfach in die Beschreibung rein, falls du in Robert kontaktieren möchtest.

Und jetzt würde ich dir noch drei kleine Bullet -Fragen stellen.

Der Sinn von den Bullet-Fragen ist, dass du einfach das Erste sagst, was dir in den Kopf schießt.

Und das Erste, damit dich die Leute ein bisschen besser kennenlernen können, ist Crafted WordPress Development, Pagedit Optimierung, Webdesign und alles, was damit verbunden ist, gibt es nicht.

Was wäre dein Alternativberuf? Oh, damit habe ich echt nicht gerechnet.

Nein, was wäre mein Alternativberuf? Ich habe total verrückte Ideen gehabt als Kind, sozusagen, was ich gern werden möchte.

Und vielleicht erwähne ich das ganz kurz.

Also das eine war Archäologie, hat mich sehr interessiert.

Das hätte ich gern gemacht.

Genauso auch Clown, einige Zeit lang, so ein bisschen weird.

Oder so Zauberer, so dass man die Sachen.

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Totale, eine komplett andere Richtung.

Wenn man an einen Programmierer denkt oder an einen Techniker, ist das natürlich die 180 Grad.

Aber das hätte es werden können, sagen wir so vielleicht.

Jetzt zauberst du halt schöne Webseiten her und schöne und floppe Lades.

Ja, kann man so sagen.

Ein bisschen Magie ist vielleicht unter der Haube.

Was mich auch immer interessiert hat, war Musik eigentlich.

Also quasi so.

Nur das ist, wie so vieles im kreativen Bereich, ein sehr schwieriger Karriereweg eigentlich.

Zweite Bulletfrage.

Was ist das nervigste WordPress-Feature? Das nervigste oder das am wenigsten, glaube ich, durchdachte, ist die Medienbibliothek.

Also wenn man wirklich große Seiten betreut, dann die Dateien zu organisieren.

Sowas in die Richtung.

Das ist ziemlich mühsam.

Ja, das würde ich sagen.

Und manchmal auch die Auto-Update-Funktion.

Also wenn man ein bisschen Pech hat und es spielt sich ein Co-Update ein oder so und dann steht die Seite still.

Das mit der Mediathek und mit den Updates haben wir schon ein paar Mal gehabt.

Das ist ein gängiges Problem.

Das haben schon ein paar erzählt.

Und das merke ich immer öfter, dass das halt wirklich nervig ist.

Das hängt natürlich von der Webseite an.

Das ist auf jeden Fall ein valider Punkt.

Am anderen Spektrum.

Was war dein letzter Aha-Moment mit WordPress? Wo du überrascht warst und gesagt hast, das kann WordPress jetzt auch? Also was wirklich cool war, das war nicht WordPress Core.

Das war quasi tatsächlich dieses Performance Lab-Plugin, über das wir kurz gesprochen haben.

Das hat, finde ich, ganz cool ergänzt, diese Konvertierung.

Und was es auch ganz nett hat oder was ein nettes Feature dabei ist, ist, es setzt eine Hintergrundfarbe für das Bild, bevor es geladen wird.

Das heißt, Dominant Color heißt das.

Das heißt, es analysiert das Bild, sagt, ah, das ist eher ein grünes Bild.

Und bevor es geladen wird, siehst du halt einen grünen Block und auf einmal poppt es dann so rein.

Das fand ich irgendwie eine sehr nette Ergänzung.

Ich dachte, ah, cool.

Ja, stimmt.

Also das scheint wirklich durchdacht zu sein.

Also ich habe das persönliche jetzt auch nicht ausprobiert, dieses Performance Lab.

Aber ich werde auf jeden Fall eintauchen in das Thema.

Das hat mich jetzt ein bisschen erinnert an die Progressive JPEGs oder Progressive PNGs, wie die heißen.

Also das ist wahrscheinlich eher ein anderes Thema.

Das muss man jetzt nicht beginnen.

Aber ja, das können wir gerne dann, falls die Nachfrage da ist, nach weiteren technischen Performance-Themen.

Wenn es für dich in Ordnung ist, würde ich dich einfach fragen, hey, kann man das wiederholen? Und mal schauen, über welche Themen wir dann reden werden.

Ja, gibt es noch irgendeine finale Message, die du an die Zuschauer und Zuschauerinnen weitergeben möchtest? Ganz allgemein möchte ich mich für die Einladung bedanken.

Das würde ich noch gerne erwähnt haben.

Und ja, wenn jemand mich kontaktieren möchte, soll er es einfach tun.

Ich freue mich über jede Nachricht.

Und ich würde mich auch freuen, wenn wir uns gemeinsam jetzt in dem Kontext oder im anderen wiedersehen.

Cool.

Ja, dann vielen, vielen Dank für deine Zeit.

Hat mega viel Spaß gemacht, über Ladesalotierung zu sprechen.

Und das von deiner Seite zu erfahren, welche deine Erfahrungen sind und wie du diese Sachen siehst.

Vielen, vielen Dank dafür.

Wie gesagt, alle Kontaktdaten, alle Links sind dann unten in der Beschreibung verlinkt.

Und ja, dann freuen wir uns und wir sehen uns dann in der nächsten Episode.

Tschüss.

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