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Die Dominik Liss Show WordPress & Business Talks

#047: Der Erfolg des Cookie Banners! | m. Benjamin Bornschein (borlabs)

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Überblick

Du wirst das Borlabs Cookie Plugin wahrscheinlich kennen. Wer steht aber hinter dem Plugin? Wie ist das Plugin entstanden? Welche Challenges waren damit verbunden? 

Alle diese Fragen werden in dieser Episode beantwortet!

Wir unterhalten uns in dieser Episode mit Benjamin Bornschein. Ben ist Gründer der borlabs GmbH und Hauptentwickler des Borlabs Cookie Plugins.

Unser Gespräch deckt verschiedene Themen ab:

00:00 Recap
00:48 Intro
02:23 Wie alles begann ...
25:53 Das Plugin vor dem Borlabs Cookie Plugin
40:27 Die Story vom Borlabs Cookie Plugin
01:05:00 Challenges bei Borlabs Cookie 3.0
01:18:48 Das Team von Borlabs
01:23:10 Die Zukunft von Borlabs
01:26:22 Die Umsätze von Borlabs
01:32:51 Eigene Plugins verkaufen (Tipps und Tricks)
01:46:09 Bullet Fragen

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Transkript

Dann ist das erste Mal diese DSGVO aufgepoppt.

Kriegt man da so einen Augenwinkel mit, so ja, da ist irgendwie sowas.

Aber gucken wir mal nicht genau hin, wir wollen es nicht wissen.

Das sieht nach dem Problem aus und das, wo man sich kümmern muss.

Und dann ging es ins nächste Jahr, so Januar, und es wurde immer mehr.

Ich denke so, ja, ja, da kommt diese DSGVO.

Irgendwas mit Cookies und ah, da muss der mal gucken.

Und Februar war es dann so, okay, ich hatte mich so am Markt umgesehen.

Was braucht man denn dort? Und es gab halt so erste Cookie-Notice-Plugins, die halt wirklich nur gesagt haben so, hey, wir nutzen Cookies, hier ist ein OK-Button, kannst du drücken, kannst du nicht drücken, ist uns ziemlich egal, es ändert sich eh nichts.

So, wir haben dich informiert und ich hatte dann gedacht, alles klar, es gibt irgendwie nichts.

Es gab dann von der EU so ein.

.

.

Hallo und herzlich willkommen bei der 47. Episode der Dominik Liss Show.

Auf diesem Podcast gibt's WordPress und Business Talks, das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig, weil jede Episode ist vollgepackt mit nützlichen Tipps, Tricks, Geheimnissen und Storys der besten Experten aus der WordPress -Branche.

Und das Ziel des Podcasts ist es, dir dabei zu helfen, ein besserer Professional in der WordPress -Welt zu werden.

Und heute, auf die Episode von heute, auf die freue ich mich schon.

Also, normalerweise eh auf jede, aber auf die ein bisschen besonders, weil heute besucht uns Benjamin Bornstein.

Und falls du schon mal das Plugin Borlabs Cookie verwendet hast und allgemein dir mal die Produkte von Borlabs angeschaut hast, dann wirst du dich vielleicht mal gefragt haben, wieso Borlabs Borlabs heißt, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass Borlabs entstanden ist, wie ist es zu dem Borlabs Cookie Plugin gekommen und dafür ist Ben verantwortlich.

Also Ben hat Borlabs initiiert und alles im Hintergrund aufgebaut, ist weiterhin jetzt sehr aktiv und betreibt das weiter und was die Story hinter Balllabs ist, wie hat das angefangen, was waren die Ursprünge und wie geht es vielleicht dann weiter in der Zukunft, wie schaut es aktuell aus.

Über alle diese Themen werden wir reden und hallo Ben, herzlich willkommen, könntest du dich bitte auch kurz selbst vorstellen, damit dich die Zuschauer und Zuschauerinnen ein bisschen besser kennenlernen können.

Moin Dominik, hallo, ich bin Ben, ich bin der Gründer von Balllabs GmbH mittlerweile und der Hauptentwickler von Borlabs Cookie.

Und könntest du uns da vielleicht mitnehmen, also damit wir vielleicht ganz am Anfang beginnen.

Wie bist du zum ersten Computer gekommen, zu der ersten Webseite und wie ist es dann überhaupt zu Borlabs gekommen? Ich glaube, das war so im Alter von sechs Jahren stand auf einmal bei meinen Eltern im Schlafzimmer ein Computer und mein Vater hat darauf solitär gespielt und ich war so sofort gehuckt, dachte mir, was ist das denn Tolles und da ging das dann eigentlich los, dass mich Computer immer begeistert haben und ich hatte dann selbst eine sehr lange Zeit, einen 486er.

Ich weiß nicht, ob das die Leute noch von kennen, man musste früher noch so Start Win eingeben, damit halt Windows hochgefahren ist und der hatte mich dann viele viele Jahre begleitet, bis wir dann Anfang der 2000er endlich einen vernünftigen Rechner bekommen hatten, einen Pentium 3, 667 Megahertz und einem AOL-Zugang mit einem High-Speed 56K-Modem und dann war ich noch mehr gehookt als vorher.

Also dieses Internet, das hatte mich dann schon sehr, sehr begeistert und ich wollte halt einfach gucken, okay, was kann man hier alles machen? Und wir hatten dann irgendwie mal, es war so eine Aldi-Software-CD, wo irgendwelche, keine Ahnung, was war da alles drauf, so Steuererklärungssoftware, so ein Softwarepaket, Da war auch ein Programm dabei, mit dem konnte man Webseiten erstellen.

Dann war ich so, okay, was ist das? Und ich könnte eine Seite online haben, die kann dann jeder besuchen.

Das ist ja cool, das möchte ich mal machen.

Die Software war absoluter Käse.

Ich bin dann relativ schnell auf den Frontpage99 gewechselt und habe da dann meine ersten Seiten gebaut.

Und falls das die Leute auch noch kennen, so das ältere Semester, sage ich mal, wie Webseiten früher aussahen, Man hatte halt so bunte Hintergrundbilder, eine Midi-Musik, die da getönt hat, überall animierte GIF-Bildchen mit E-Mail hier und da und auch immer diese Counter, die kennt man heute glaube ich gar nicht mehr, die auf der Webseite angezeigt haben, wie viele Besucher sind denn auf dieser Webseite schon gewesen und so.

Die haben mich richtig fasziniert.

Ich wollte unbedingt, dass dieser Counter hochgeht.

Ich bin dann selbst jeden Tag mehrmals auf meine Webseite gegangen, hauptsache dieser Counter geht hoch, dass ich mich gefreut habe, wie viele Leute auf meiner Seite sind, auch wenn ich es hauptsächlich war.

Und hatte dann aber irgendwann überlegt, okay, was kann man denn machen, dass halt einfach Leute auf meine Webseite gehen, so meine persönliche Webseite, die wird halt niemanden interessieren.

Und habe dann relativ früh eine Webseite ins Leben gerufen, die sich an Webmaster gewendet hat.

Webmaster war ja auch in der Zeit so ein Begriff, der richtig cool war, Also zumindest für mich damals als 13 jähriger richtig cool.

Ich wollte unbedingt webmaster sein und Hatte dann diese website erstellt und da habe ich tools bereitgestellt für andere webmaster und Man konnte damals im netz noch relativ gut geld mit werbung verdienen und zwar nicht so wie heute wo man werbung Einblendet und da muss jemand drauf klicken und zwei noch am ende kaufen sondern ganz früher war das so du hast allein für die Einblendung von werbung geld bekommen und wenn leute geklickt haben hast du noch mehr geld bekommen aber das reine einblenden hat halt irgendwie schon Ich glaube das waren halt echt schon ein paar cent für 100 views oder tausend views also konntest du damit schon gut geld machen Es gab halt sowas wie google ads noch nicht so in der form also du hast dann halt diese Ich gib's jetzt noch also das war früher auf jeden fall so ein anbieter da hast du dich registriert und dann hast du so bänderchen bekommen Und die haben dann für irgendwelche Reiseportale geworben oder irgendwelche anderen Shops.

BOL war damals, glaube ich, auch noch relativ groß dabei, was Werbung angeht.

Und ich hatte mir dann gedacht, okay, ich biete ein Tool an, mit dem man die Werbung auf der eigenen Webseite verwalten kann.

Früher war es ja so, sowas wie ein WordPress gab es halt einfach nicht.

Und eine klassische Webseite, die wurde.

.

.

Du hattest in großen Unternehmen so richtige Redaktionssoftware, also Software, die du auf dem Rechner installieren musstest, die dann Daten hochgeladen haben, und im Prinzip waren die Webseiten eher statisch, so mit PHP, wie man es heute kennt, war es eher nicht so.

Dreamweaver war da noch eine relativ große Nummer, die viele benutzt haben, um ihre Webseite zu machen, und ich hatte dann ein PHP-Tool geschrieben, das hatte ich in der ersten Version Banner -Rotator genannt.

Das hast du einfach installiert, dann hast du da deine ganzen Banner-Codes, die du von diesen Anbietern bekommen hast, eingefügt, Und das Plugin hat halt einfach bei jedem Seitenaufruf dir einen anderen Banner an der Webseite angezeigt.

Und das war einer meiner ersten Plugins, oder meiner ersten PHP-Tools, die dann so erfolgreich waren.

Aber man muss halt überlegen, ich war da 14, 15, so verkaufen war da halt einfach nicht drin.

Du kannst kein Gewerbe haben in dem Alter.

Und, aber dieses Banner-Ding, das lief ganz gut.

Und dann hatte ich das weiter ausgebaut und hab das dann irgendwann in Banner-Ad-Management umbenannt.

Und es gab zu dem Zeitpunkt auch eine andere Software, die das gemacht hatte.

Die meisten dürften ja sowas wie PHP My Admin kennen.

Also dieses Tool, mit dem du halt deine Datenbanken verwalten kannst.

Und es gab ein anderes Tool, das hat sich diesen Namen so ein bisschen einverleibt.

Und die hießen PHP My Ads New.

Und das war halt auch so ein Banner-Ad-Management.

Aber wahnsinnig kompliziert.

Also für jemanden, der halt so seinen kleinen Blog oder seine kleine Seite hatte, hatte mit Dreamweaver und Co.

gemacht, war dieses Tool einfach völlig überdimensioniert.

Auch kompliziert in der Einrichtung, so deutsche Sprachpakete gab es, glaube ich, auch nicht.

Und da kam dann mein Banner-Ad-Management ins Spiel.

Ich hatte das PHP-Ads-New auch gekannt, fand es aber auch zu kompliziert und habe mir gedacht, nee, das muss doch einfacher gehen.

Und habe dann mit dem Banner-Ad-Management im Prinzip so ein Tool gemacht, dass diese Verwaltung der der der Banner auf der eigenen Website massiv vereinfacht hat.

Und das habe ich halt Open-Source bereitgestellt und hatte dann einfach die Möglichkeit gegeben, so hey, wenn es euch gefällt, ihr könnt auch spenden.

Aber so richtig viel ist dabei auch nicht rumgekommen, obwohl es eine Software ist, mit der man Geld verdient, waren die Leute dann nicht bereit, was von ihrem verdienten Geld irgendwie doch noch an den Entwickler von dieser Software abzugeben.

Kurze Werbepause in der Sache und zwar geht es um die WordPress Community-Gruppe.

Diese haben wir schon vor ein paar Monaten gestartet und wir werden immer mehr und mehr Leute.

Und in dieser Community-Gruppe, da bekommst du Antworten auf deine WordPress-Fragen, du bekommst konstruktives Feedback zu deinen WordPress-Projekten und es gibt zweimal im Monat eine WordPress-Sprechstunde und dort können wir dein Anding noch gerne persönlich besprechen und den Link dazu findest du unten in der Beschreibung.

Das heißt, schau vorbei, die Community-Gruppe ist komplett kostenlos und jetzt geht's weiter mit dem Video.

Aber macht nix, also man hat dann trotzdem interessante Leute kennengelernt und die Software war relativ so erfolgreich, also ich hatte da dann, ich glaube über 5000 Installationen oder zumindest Downloads, Installationen konnte ich nicht messen, aber das war schon für mich damals schon nicht wenig, also es gab jetzt keine große Plattform, wo man das hätte bewerben können.

Und ja, dann hatte ich dann versucht, nach der Schule, hatte ich dann eine Ausbildung angefangen als Fachinformatiker und hatte halt den Vorteil, dass ich halt einfach schon programmieren konnte durch mein One-Hit-Management und habe auch während der Ausbildung das so weiter ausgebaut und hatte die Ausbildung abgeschlossen.

Und dann hatte ich noch versuchten, einen Job zu bekommen, aber das war so in dieser 2006er, ja 2006 war das, da hatten wir diese diese Krisenjahre, also 2007, 2008 ist ja da diese, war das die Immobilien- oder die Bankenkrise? Ich glaube, es war die Bankenkrise und in den USA war 2006, war damals schon diese Immobilienkrise.

Und so diese Krisen, die machen sich immer so so so ein bisschen heimtückisch so vorbemerkbar.

Und 2006 war dann so, ja, mit so einem Informatiker.

Was soll man mit dem? Brauchen wir nicht.

Wir brauchen Handwerker, wir brauchen Leute im Büro und sonst was.

Und ich hatte halt nichts gefunden und hatte mir gesagt, okay, bevor du jetzt zu Hause rumsitzt, dann hatte ich noch die Schule wieder angefangen.

Dann habe ich gedacht, okay, machst du eine höhere Ausbildung an der Schule noch und hatte zeitgleich aber auch angefangen, ein Content -Management-System zu schreiben.

Das Ding damals war, Wordpress war absolut in seinen Kinderschuhen.

Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das Version 2 von Wordpress damals war, oder ob das schon eine 3er war.

Ich würde jetzt sogar sagen, es war eine höhere 2er Version.

Aber das war halt eine richtige Blog-Software damals noch.

Also damit hast du keine Webseiten gemacht, wie man es heute macht.

Das war wirklich eher so deine Tagebuch-App.

Du gehst auf die Startseite und dann hast du immer deinen neuesten Tagebucheintrag oben.

Und das war eine Software, bei der ich dachte, okay, nee, so möchte ich meine Webseite nicht machen, das passt nicht zu mir.

Ich brauche so ein richtiges Redaktionssystem.

Und dann gab es halt noch sowas wie Typo 3, was ja auch wieder wahnsinnig kompliziert ist.

Und da gibt es ja auch nicht umsonst genügend Agenturen, die nichts anderes machen als Dienstleistungssupport anzubieten, diese komplizierte Software.

Und dann gab es noch Joomla.

Und Joomla! hatte damals das Problem, also war auf jeden Fall Open Source, das war auch einfach zu installieren, war aber auch relativ häufig in den Medien mit, ja, irgendwelche Sicherheitslücken, ich weiß jetzt nicht, ob das dadurch auch diese Erweiterung kam oder ob der Core tatsächlich immer wieder Sicherheitslücken hat, aber die waren sehr häufig dann doch mal in den Nachrichten mit, so, ja, wieder irgendwelche schlimmen Sicherheitslücken in dem CMS gefunden, meine Webseite sieht jetzt wieder aus wie eine Casino -Webseite, was soll ich machen? Und was mich an Joomla auch ein bisschen gestört hatte, war die eingeschränkte Benutzerverwaltung.

Also ich hatte dann immer so den Plan, so nee, so ein CMS, das braucht eine richtige Benutzerverwaltung.

Da musst du einstellen können, wer darf was machen, welche Bereiche und so weiter und so fort.

Und dann habe ich gedacht, alles klar, da sehe ich einen Markt.

Also ich, in der Firma, in der ich eine Ausbildung gemacht hatte, die hatten ein Content-Management-System als Produkt und haben das halt an Behörden und Gemeinden vertrieben, dass die für die die Webseite machen und schweineteuer.

Und ich dachte mir so, okay, mit so einem CMS kann man vielleicht Geld verdienen, aber das, was die machen, ist irgendwie super kompliziert und richtig gut ist es auch nicht.

Das geht auch alles besser.

Und hatte dann dieses CMS angefangen zu programmieren und war dann noch in der Schule.

Und in dieser Schule, da habe ich einfach nur die Zeit abgesessen.

Also das war, du kommst da morgens hin, Lehrer kommt halt rein, montags morgens sagt ihr, ach, sein Leben ist so anstrengend, er braucht erstmal einen Kaffee und dann kommt er nach 90 Minuten wieder und legt dir irgendwie so 30 Zettel Papier vor den Tisch und sagt dir so, das ist deine Hausaufgabe, kannst du bis morgen machen.

Denkst du so, ey, ich hab jetzt hier 90 Minuten rumgesessen, zu Hause soll ich das machen? Nee, da will ich programmieren, ich hab keinen Bock hier.

Und dadurch, dass man dann, es gibt halt auch so einen Altersunterschied, das war glaube ich damals dann die 11. Klasse, so man selber war 17, 18 so in dem Dreh oder 19, ich bin mir nicht mehr ganz so sicher.

Und die anderen, die waren halt eher so zwei, drei Jahre jünger, ein bisschen weniger reif und dann hattest du auch Programmierunterricht und man war der Anwendungsentwickler, der ausgebildete Fachinformatiker und dann kommt da der Lehrer an und will dir erklären, wie du halt zu programmieren hast, damit er es versteht und du sagst so, nee, Käse, so programmiert man nicht.

Das ist nicht mein Problem, wenn du es nicht verstehst.

Und ich war in der ganzen Zeit, auch schon, ich glaube, seit ich 14 bin, war ich in so einem deutschen PHP-Community ziemlich aktiv.

Das Forum hieß PHP Resource.

Und ich habe da richtig viele Beiträge rausgehauen.

Am Anfang eigentlich immer nur Fragen gestellt und dann später mehr Erfahrung gehabt, konnte dann auch den anderen halt helfen.

Und die hatten sich dann nach all den Jahren dann gedacht so, hey, Lass doch mal so ein Community-Treffen machen.

Und der Inhaber dieses Forums, der kam unten aus der Nähe von Darmstadt.

Und das war jetzt von mir, ich habe damals oben in der Nähe von Fulda gewohnt.

Das war so 100 Kilometer, also echt keine Strecke.

Und der hat gesagt, alles klar, wir machen dieses Community-Treffen, aber wir machen das in Köln, weil da sitzen die meisten Leute.

Das ist für die meisten gut zu erreichen.

Lass uns in Köln treffen.

Da habe ich so, alles klar.

Kannst du mich mitnehmen? So, ne, weil ein Bahnticket ist dann doch ein bisschen teuer.

So in dem Alter ist man immer noch so Schüler, hat jetzt nicht so die Kohle.

Dann bin ich dann runter, nach Egelsbach war das, gefahren und bin dann zusammen mit ihm und seinem Team, die halt auch in diesem Forum aktiv waren, sind wir nach Köln gefahren und haben da halt andere Entwickler getroffen.

Und ich hatte mich dann halt mit dem Inhaber dieses Forums unterhalten und der hatte eine Agentur, die auch eigene Software erstellt hatte und hat die vertrieben und hat dementsprechend Kunden und ich hatte ihm dann von meinem Banner -Admanagement erzählt und ihm hat das auch so ein bisschen gezeigt.

Er meinte so, ey, das ist ja eine richtig coole Software, die würde super in sein Portfolio passen, ob man die White Labeling könnte.

Da meinte ich so, ja, könnte man machen, so hauptsache ich verdiene ein bisschen Geld, wäre mir ganz recht so als Schüler, der gerade nichts groß reinbekommt und war ein richtig guter deal so ihm ging es nur darum er möchte halt eine software für seine kunden haben und Es soll ein name soll draufstehen aber es ist im prinzip meine software und ich würde auch bekommen die ganze kohle die damit verdient wird Macht den support so ein bisschen wenn da was ist und er hat sozusagen die plattformen das halt zu seinen kunden zu präsentieren Ich kann weiterhin das unter meinem namen noch vertreiben gar kein problem Und dann habe ich gesagt, alles klar, machen wir.

Und hatte dann gleichzeitig, ich war halt noch in der Schule, angefangen so kleine Auftragsarbeiten für den zu machen.

Und in der Schule war es dann so, da hatten sich dann diese Herbstferien angebahnt und ich hatte halt wirklich überhaupt keinen Bock mehr auf diesen ganzen Laden.

Also das war wirklich reine Zeitverschwendung.

Und hatte dann in diesen Ferien bei ihm so gejobbt gehabt und hatte dann Auftragsarbeiten umgesetzt.

Und dann nach den Ferien hatte ich gesagt, alles klar, liebe Schule, ich gehe da mal, das hat keinen keinen Taug hier und hatte mein Gewerbe angemeldet.

Noch unter einem anderen Namen, der hieß so wie meine damalige Webseite für die Webmaster.

Der Name war aber, der hieß forwebmaster.

net.

Und wenn man das jetzt so hört, kann man sich vorstellen, so, die wird jetzt geschrieben und dann so, ja, also die 4 ist so eine 4 und es ist halt 4 und es ist so ein Wortspiel, weil es für ist und dann Webmaster und dann Punkt, weil nur nicht dort und dann net und dann so, ja, am Telefon halt jedes Mal eine Katastrophe, den Leuten den Namen zu erklären, hab ich gesagt, okay, das hat keinen Sinn, ich muss den Namen wieder ändern und hatte dann überlegt, okay, was machst du, was machst du und fand dann immer so Laboratory und so Wissen und Forschen und so, ja, nehmen wir das und ein bisschen was von meinem Anfangsbuchstaben des Nachnamens und so kam dann der Name Warlaps zustande.

Und den hatte ich dann seitdem verwendet, hatte mich selbstständig gemacht und hatte halt weiter an meinem Content-Management-System gearbeitet.

Und das Content-Management-System, da hing ich dann dran, ich glaube, ich hatte das so von August, das waren so die Sommerferienzeit, bis Mai hatte ich da dran entwickelt.

Und zwar so jeden Tag von morgens gefühlt um sieben oder acht bis dann nachts teilweise drei oder vier.

Hat einfach super Spaß gemacht und man ist zuhause noch, ich war damals noch bei meinen Eltern gewohnt, unterm Dach und du hast da deine Ruhe, du hast Internet.

Ja und dann halt dieses CMS entwickelt und dann hatte ich das fertig, hatte auch so eine Produktseite gemacht, da konnte ich direkt kaufen und alles und hatte mich dann gefreut, alles released, noch in dem Forum gesagt, so hier neue Software, bla bla bla, hat keiner gekauft.

Und er hing da so und macht so, ja okay, ja, vielleicht muss man da ein bisschen nachhelfen, man muss sich jetzt so Aufträge suchen.

Und durch dieses Forum und dieser Veröffentlichung mit so, hey ich hab hier eine Software, hat sich dann erstmal eine Person gemeldet, die kam aus der Nähe von Fulda und der hat gemeint so, yeah, der hat das gesehen, ganz cool und er sucht aber eigentlich jemanden, der für ihn so Individualprogrammierung macht.

Er hat eine Webseite, da geht es um Wellness und er bräuchte immer irgendwelche kleineren Tools.

Da habe ich mir gesagt, ja klar, kann ich machen, gar kein Problem, sag mir, was du haben willst, ich bastle dir das zusammen und hatte dann überdehnt immer wieder so erste Aufträge und zeitgleich einfach versucht, irgendwie dieses CMS an den Mann zu bekommen.

Und ja, das war tatsächlich sehr, sehr schwierig, weil so ein Content-Management-System, dass du erstmal bezahlen musst, hat es halt schon schwer.

Dann war der Code nicht richtig Open-Source, den hatte ich damals verschlüsselt, sodass ich wollte ihn halt geschützt haben, weil ich gesagt habe, so, nee, noch mal, so wie beim Bundle-Management, was halt so Open -Source war, alle verdienen Geld damit und nur ich nicht.

Er hat gesagt, so, nee, mache ich nicht mehr.

Ich möchte jetzt mit meinem CMS, an dem ich jetzt die letzten Monate gewerkelt habe, möchte ich auch ein bisschen Geld verdienen.

Aber man hatte einfach keine Chance.

Also, so ein Open-Source-Ding hat halt tausende von Plugins und Fremdentwickler und Agenturen und sonst was.

Und dann hast du halt immer wieder gehört, so, ja, was ist denn, wenn sie jetzt gegen einen Baum fahren? Da haben wir ein CMS und keiner kann was mitmachen.

Und so, ja, okay, sehe ich.

Ist ein Problem.

Und hatte dann halt über einen Freund, der hatte da Connection zu Leuten von einer Partei, von einem kleinen Örtlein.

Und die brauchten eine neue Webseite.

Und hatte gesagt, so pass auf, wir können folgendes machen, du machst dir richtig billig eine Webseite mit deinem CMS und dann hast du eine gute Referenz und dann hatte ich mir so, ja, machen wir.

Und hatte für die dann diese Webseite gemacht mit CMS, die waren super zufrieden, sah toll aus und aber gab Schweigepflicht, die durften niemandem sagen, was das Ding gekostet hat, weil es war halt einfach absurd günstig.

Es waren halt wenige hundert euro glaube ich nicht damals verdient hat man hat an seiner webseite trotzdem ein paar wochen gesessen und Das hat aber auf jeden fall dann dazu geführt dass einer der dort auch mit dieser partei gesessen hat Der hatte eine firma und er hat gesagt so hey ich habe gesehen was die webseite gemacht Meine firma braucht auch eine neue webseite die Staure gerade ein bisschen könntest du die machen ja klar hatte die gemacht kunde auch super zufrieden damit und Und der hatte einen Online-Shop und dieser Online-Shop, der lief sehr, sehr gut und er war aber ein bisschen unzufrieden mit der Agentur, die den betreut hat.

Er hat gemeint, ja, die melden sich nicht so häufig oder die brauchen immer so lange und es gibt gerade einen Fehler und ach, könntest du dir diesen Fehler vielleicht mal angucken.

Und ich denke mir so, ja gut, ich habe absolut gar keine Erfahrung mit dieser Software, aber mein Konto ist leer.

Also auf jeden Fall gucke ich mir dein Problem an und hatte mich dann da in dieses damalige X-Commerce oder OS-Commerce, ich glaube es war ein XT-Commerce, reingefriemelt und falls das noch jemand kennt, das ist eine Software gewesen, mit der hast du halt Online-Shops machen können.

Hat gut funktioniert, war kostenlos, aber der Code ist auch so ein bisschen aus der Hölle gewesen.

Absoluter Spaghetti-Code.

Also, wenn dein Design sich dann auf zig Dateien verteilt und HTML und PHP ist gemixt und dann wird ein Frame hier geöffnet und da beendet und absolute Katastrophe.

Tabellen-Layout und ach, hast du nicht gesehen.

Aber egal.

Der hatte diesen Shop, der lief ganz gut.

Ich hatte ihm seine Federchen gefixt, ich hatte so ein paar kleine Anpassungen noch gemacht Und dann hatte ich irgendwas dazu verlaut, er will einen neuen Shop machen, ob ich denn da das machen könnte.

Es geht da drum, der Shop muss erstellt werden, er braucht ein Design, das muss mit Produkten gefüllt werden.

Er will das im Prinzip so fertig halt haben, dass es direkt losgehen kann mit dem Verkauf, Versand etc.

Und dann hatte ich damals einen Kontakt zu jemandem, der sich halt auch schon ein bisschen mit diesem Shop-System auskannte, der auch ein guter Designer war und dann hat man gesagt, alles klar, ich nehme den Auftrag an, wir machen 50-50 und du machst ein bisschen das Design und ich kümmere mich so ein bisschen um die Technik und die Pflege der Produkte, dass ich die einpflege.

Und das war so, ich glaube 2007, 2018 rum.

Und das sind diese Jahre gewesen, wo es so mit diesem Online-Commerce so langsam mehr losging.

Also heute ist ja jeder mit seinem Smartphone online.

Früher war das noch nicht, da hatte nicht jeder Internet.

Online bestellen war auch immer so nicht so.

Und das hatte sich in diesen zeiten so ein bisschen geändert das ist auch diese zeiten wo es dann so langsam auch im Fernsehen losging das hat im fernsehen werbung lief für irgendwelche online shops und ich hatte halt angefangen für ihn dann diesen Neuen shop zu machen das lief super alles klar wir machen jetzt hier noch noch einen neuen shop und machen dann eine neue firma für die macht Ihr die verkauft an möbel etc.

Also er hat sich hat er hat mir gesagt er sucht sich halt immer ein produkt was relativ Kompliziert ist was du nicht einfach verschicken kannst also sowas wie im buch cds etc.

Das kann ja jeder zu hause machen Packt das dann ein verschickt das gar kein problem aber wenn du was größeres hast wo du logistischen da draußen spedition etc Dann wird es komplizierter das macht die halt nicht jeder direkt nach und das war so sein ding darauf hat er sich fokussiert Und hatte da halt dann schon paar shops hochgezogen und ich hatte halt jede menge expertise dann mit dem shop system Die von XT-Kümmers hatten damals dann ihre neue Version rausgebracht, das war eine neue Entwicklung, die war aber dann auch wieder zum Teil verschlüsselt.

Auch voll mit Fehlern, was dann besonders ärgerlich war, wenn man halt Fehler in dieser Software hatte und man konnte sie nicht beheben, weil der Code halt verschlüsselt war.

Hatte da aber dann auch wieder so das Glück, dass ich da mit einem der Entwickler so ganz gut über Skype kommunizieren konnte, konnte sagen so, Hier, guck mal da, da ist glaube ich ein Fehler, wie sieht denn da das aus? Und dann so, ja, ist ein Fehler, können wir beheben, hier hast du den Fix schon mal vorab.

Und dann so, super, kann ich weitermachen.

Und hatte mir dann über Jahre da so einen Ruf aufgebaut, dass hier, du willst einen Online -Shop machen.

Und das war dann so die 2010er Jahre, da ging das richtig, 2010 bis 2013, da wollte jeder einen Online-Shop machen.

Und ich war dann halt in der Region der Typ, der sich damit auskannte.

Und habe halt ein shop nach dem anderen so aus dem boden gestampft und ein paar von von meinen kunden die hatten dann halt wirklich größere shops und Am ende hat sich das dann so auf so vier fünf kunden Fokussiert die halt permanent immer irgendwas an ihrem shop gemacht haben mussten irgendwas musste hinzugefügt werden verbessert werden fehler korrigiert werden Etc und Das war dann so die zeit wo ich hauptsächlich diese auftragsarbeiten gemacht hatte Aber halt lange nicht mehr bei diesem meinem eigentlichen ziel also ich habe noch mal so ein cms gemacht ich möchte zum produkt machen ich möchte Es verkaufen das war halt lange zeit dann einfach nicht aber einfach so okay Ich stehe morgens auf meinen postfach ist voll mit sachen die kann ich abarbeiten Und habe das dann sehr sehr sehr lange gemacht Und ich hatte dann 2016 bin ich dann nach hamburg gezogen Und ein alter Kunde hatte sich gemeldet, der kam ursprünglich aus der Banner-Admanagement-Ecke.

Der hatte damals dieses Banner-Admanagement von mir gekauft, der hatte seine Webseite damals noch mit Dreamweaver gemacht.

Der hatte dementsprechend dieses Plugin von mir, dieses Tool gebraucht, um diese Werbung auf seine Webseite zu schalten.

Der hatte da auch diverse Anpassungen, weil er hatte so ein HiFi-Magazin und hat davon gelebt, dass halt da sehr hochwertiger Content drin steht, also so Hi-Fi-Produkte, ist ja auch ein bisschen hochpreisiger, hat ein guter Artikel drüber geschrieben und die haben nur mit Werbung Geld verdient und die Werbung musste aber dezent sein, also die haben halt immer gesagt, nee, nee, also wir möchten Lesefluss nicht stören, es muss Werbung halt rein, ganz klar, aber sie darf halt nicht nerven, also nicht so wie heute Webseite und es fliegt von jeder Seite irgendwas halt rein, sondern es war immer so, nee, Wir machen das an den Seiten, da kommen die Dinger halt rein und im Inhalt machen wir so einen Block und da kommt halt ein Banner rein und das war's, ne.

Sehr, sehr dezent.

Und der Kunde hatte sich dann 2016 bei mir gemeldet und gesagt, so hier, wir lassen gerade unsere Webseite neu machen von einer Agentur aus Berlin und die ist brutal langsam, also die kriegen sie nicht schneller.

Kannst du da mal ein Audit machen und gucken, was denn da das Problem ist? Und das war halt so eine richtig typische Agentur -Webseite von der Agentur, wo du wahrscheinlich davon ausgehen darfst, dass da selber nicht ein Entwickler sitzt, sondern dass die das auch wiederum nach unten oder woanders dann outsourcen und eigentlich nur eine Kommunikationsstelle sind.

Und die Person, die das am Ende macht, auch nicht so die Erfahrung hat.

Das Ding war zugekleistert mit Plugins.

Also die hatten einen WordPress tatsächlich genutzt, ich hatte denen damals geraten, hier, wenn ihr heute eine Webseite macht, nehmt einen WordPress als Basis, da gibt es halt Tausend Erweiterungen, es ist einfach zu warten, Typo 3 viel zu kompliziert, nehmt ein WordPress.

Ich selbst hatte damit keine große Erfahrung gehabt, aber ich wusste also, ok, wenn man was nimmt, dann eher das, weil Joomla nach wie vor hatte halt immer diesen, zumindest in meinem Kopf, diesen Ruf mit, es ist ständig irgendeine Sicherheitslücke, und WordPress war halt einfach super einfach zu bedienen.

Und genau, dieser WordPress, dieser Relaunch -Webseite, war halt einfach zu mit Plugins, und ich guck mir das dann halt an, merke so, ok, du gehst auf die Startseite, da werden halt irgendwie so ein paar Newsartikel angezeigt, aber im Hintergrund laufen irgendwie so 30 .

000 MySQL-Abfragen.

Und da denke ich so, alles klar, man kann halt nicht für alles ein Plugin verwenden anscheinend.

Wir müssen das irgendwie optimieren.

Und die hatten dann, ich hatte mir das dann halt angesehen und dann irgendwann festgestellt, also ich hatte das Ding dann mitgeteilt mit so, ja, ne, hier sind Probleme, das müssen die halt angehen.

Und die hatten dann ein bisschen was gemacht und die Agentur, Der Kunde hatte sich dann wieder gemeldet und meinte so, ja, kannst du mal gucken und ich gucke mir das halt an und stelle fest, ok, Performanceprobleme sind im Griff, Webseite läuft schnell, aber sie cachen jetzt halt einfach die Webseite und ich habe mir dann das so angeguckt und festgestellt, ok, sie cachen auch die Werbung.

Und jetzt muss man dazu wissen, aus heutiger Sicht, also Werbung, wenn du Werbung einbindest, du kriegst ja meistens so ein Javascript, das heißt, die Webseite wird geladen, es wird irgendein Javascript geladen, und das Javascript lädt im Hintergrund dann irgendeinen Banner, das heißt, der Banner durch das Javascript ist dann eigentlich am Rotieren.

Hat halt den Nachteil, wenn du das halt, wenn du sowas wie Google AdSense Banner einbindest, da halt diese ganzen AdBlocker, die sind halt drauf gemünzt.

Die wissen, hey, da kommt irgendwas aus dieser Quelle, oder das ist so und so aufgebaut, das blockieren wir weg.

Und der Kunde hat gesagt, nee, das ist auf unserer Seite halt nicht der Fall.

Wir spielen die Banner, da kamen sie halt aus meiner Ecke, mit PHP halt aus, Und das hatte den großen Vorteil, dass du diese ganzen Ad-Blocker eine lange Zeit gut austricksen konntest.

Du konntest diese Werbung auf der Webseite nicht blockieren, was halt für die wichtig war, weil sie damit halt ihr Einkommen verdient haben.

Und, aber diese Werbung muss halt durchrotieren.

Und das hat sie halt nicht mehr, als sie dieses Cashing-System eingesetzt haben, diese Agentur.

Und dann habe ich dem Kunden gesagt, hey, lieber Kunde, diese Agentur macht was, das ist nicht in eurem Interesse.

Ich weiß nicht, ob ihr das denen gesagt habt, aber eure Bannerwerbung rotiert nicht mehr durch.

Ihr könnt ja jetzt zehnmal die seite laden es ist immer die gleiche gleiche werbung und die verkauft ja Diese diese view anzahlen diese pakete an eure kunden das das muss durch rotieren das geht halt so nicht na ja dann hatten die dann sich das angeguckt hatten mit der agentur gesprochen und Der kunde wurde immer unzufrieden mit der agentur und hat dann gemeint so hey Sommer würdest du uns den reload machen ich habe gesagt also Ich kann das machen Aber ich habe noch keine große Erfahrung mit Wordpress, ich habe damit noch nicht viel gemacht, ich kann mich da gerne reinfuchsen, aber geht davon aus, was auch immer ihr als Relaunch Date habt, werde ich nicht halten, ich werde ein bisschen länger brauchen, dann muss ich mich jetzt ein bisschen reinfuchsen.

Die SoR ist gar kein Problem, Hauptsache ich mache denen die Webseite und nicht mehr die Agentur, ist alles klar.

Und dann ging es halt los, ich wuchs mich das System halt rein und versuche diese Performance -Probleme in den Griff zu kriegen und merke, okay, du kommst nicht drumrum, du wirst ein Caching-Plugin nachher brauchen.

Und das Problem war halt einfach nach wie vor diese Werbung, die über PHP ausgespielt werden sollte.

Und dann hatte ich halt mir so den Platztisch angeguckt, das ist hier WP Rocket, und das ist nach wie vor eines der besten Plugins am Markt in dem Bereich, und das sage ich, der selbst eins in Entwicklung halt hat, aber das war halt einfach top.

Aber es konnte halt nicht, was ich brauchte.

Ich brauchte halt irgendwie die Möglichkeit, Sachen zu cachen, aber so bestimmte Bereiche von einem Cache auszuschließen.

Und dann gab es noch dieses W3 Total Cache.

Und das hatte ich auch ausprobiert.

Und das konnte was in dieser Richtung, aber gefühlt nicht so zuverlässig.

Und es hatte auch, ich bin mir fast sicher, dass es eher so hier und da noch am Anfang viele kleinere Fehlerchen hatte.

Und die dann einem normalen User nicht auftauchen, aber dann halt auffallen, aber mir halt, der da intensiv mit dem Ding halt arbeitet und dann wirklich so alles rauskitzeln wollte, hab dann gemerkt, okay, ich komm ja auch nicht weiter und hab dem Kunden gesagt, pass auf, wir brauchen ein Caching Plugin, es gibt keins am Markt, ich muss eins bauen.

Und hab mich dann halt hingesetzt und neben meinem Daily-Job, wo ich diese ganzen Online -Shops betreue, wo halt viel anfällt, die hab ich von morgens um so um 8 Uhr bis mittags 17 Uhr gemacht und danach hab ich mich dann wieder an mein Caching-Plugin gesetzt und hab das halt entwickelt.

Aber ganz kurz, damit wir das vielleicht technisch kurz erklären, also mit dem, dass es teilweise cachen sollte, Weil normalerweise.

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Ja, genau, also das.

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Genau, also ein Caching.

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Also ein Caching-Plugin macht ja im Prinzip, wenn man die WordPress-Webseite, wenn man die aufruft, da passiert im Hintergrund sehr viel.

Der Server guckt, ok, welche Daten werden gebraucht, lädt die alle, baut das Design zusammen.

Im Hintergrund gibt es jede Menge Datenmarktabfragen, die sich den ganzen Inhalt rausziehen, das My, etc.

, etc.

Und das alles kostet halt Rechenzeit und gerade so diese ganze Verbindung.

Es kostet einfach Zeit.

Und wenn der Server jetzt nicht gerade ein High-Performance-Server ist, sondern es ist halt so ein typisches Shared-Web-Posting, wo deine Webseite auf einem Server ist mit tausend anderen Webseiten, dann kann die Performance halt leiden.

Und ein Caching-Plugin macht nichts anderes, als am Ende sich zu gucken, hey, was ist denn das genau, was du nachher deinem Besucher präsentieren möchtest? Das speichere ich mir als eine Datei irgendwie ab.

CSS, JavaScript hat man damals auch noch zusammengefasst, dass dass man da auch weniger Datenverbindungen hatte, sondern das also mit einer Verbindung machen konnte.

Und dann gibt es dieses Abbild deiner Webseite, die liegt auf dem Server als fertige Datei herum.

Und wenn ein Besucher dann das zweite Mal kommt und diese Seite liegt bereits auf dem Server, kann einfach diese Datei an den Besucher gesendet werden.

Das geht viel schneller, weil man sich diese ganzen erneuten Abfragen und diese ganzen Rechenoperationen einfach sparen kann.

Aber wenn sich halt was ändert in der Datenbank, dann muss man erstmal diesen Cash wieder neu generieren, weil sonst selbst passiert ja erstmal gar nichts.

So, und das war das Problem.

Und was wir brauchten war damals, wir brauchen auf der einen Seite dieses Abbild der Website, wir brauchen jetzt zum Beispiel die Startseite mit den ganzen News, den neuesten Artikeln, etc.

Aber wir haben diese Flächen an der Seite, wo Werbung ist und diese Werbung muss durchrotieren.

Und das ist halt ein bisschen tricky, wenn diese Datei am Ende statisch ist.

Und das ist das, wo ich dann das Caching-Plugin geschrieben habe, wo ich gesagt habe, pass auf, wir machen so eine statische Datei.

Das ist aber am Ende keine HTML-Datei, sondern nach wie vor eine PHP-Datei.

Und da haben wir Platzhalter drin.

Und diese Platzhalter sind nach wie vor PHP und können halt dynamisch ausgeführt werden.

Und da können wir dann aus einem anderen System die Werbung ziehen.

Und das ist dann immer noch wahnsinnig schnell, weil diese ganzen Operationen, die das WordPress im Hintergrund macht, die fallen dann einfach weg.

Und an diesem Plugin habe ich dann 2016 bis ich glaube Juni 2017 gewerkelt und hatte dann so Version 1 veröffentlicht und das dann versucht auch wieder zu verkaufen.

Ich hatte dem Kunden damals auch gesagt, pass auf, ich werde so ein Plugin machen, ich mache das für euch.

Ihr müsst es aber jetzt nicht so voll finanzieren, weil ich werde das Ding halt nachher nehmen und werde es selbst verkaufen.

Und, aber ihr müsst jetzt einfach ein bisschen länger warten, weil ohne dieses Plugin können wir den Relaunch nicht machen.

Und naja, da hatte ich das dann 2017, ja doch, 2017 veröffentlicht, Webseite gemacht etc.

Und ja, ist schön, wenn man so ein Plugin halt hat.

Ich hatte es halt nicht in den WordPress-Katalog gesetzt, weil WordPress-Katalog hätte wieder bedeutet, okay, das muss halt kostenlos sein und dann kannst du so für Support, kannst du halt Geld nehmen.

Und ich war so, ja, das funktioniert nicht.

Ich habe die Erfahrung schon mal gemacht.

Ich bin da ein bisschen gebrannt, Marc.

Ich möchte gerne für meine Software bezahlt werden.

Und hatte dann geguckt, was gibt es am Markt.

und dann, das kennen vielleicht auch einige, es gibt Envato und die betreiben unter anderem diese Theme Forest Seite und die CodeCanyon Seite und die Theme Forest Seite, da kann man für sein WordPress Teams kaufen und CodeCanyon ist im Prinzip für die WordPress Plugins und dann hatte ich mir gedacht, alles klar, dann nehme ich halt CodeCanyon als Plattform, um mein Plugin A zu bewerben, dass es gefunden werden kann, die hatten nicht viele Caching Plugins bei sich in dem Katalog drin und dann habe ich mir gedacht, alles klar, ich steche der aus der Masse heraus.

Ich mache eine richtig schöne Produktpage bei denen und dann wird das schon irgendwie hoffentlich laufen.

Hat er aber auch gesagt, so naja, CodeCanyon bietet da, beziehungsweise Envato bietet da zwei Optionen für Entwickler.

Man kann exklusiv verkaufen, dann ist die Provision, die man an Envato abgibt, halt deutlich kleiner, aber man ist halt fix an Envato gebunden.

Oder man sagt so, nee, man verkauft über Envato und auch über seine eigene Webseite, hat dann dafür eine deutlich höhere Provision, die man denen abgeben muss.

Also über 50 Prozent.

Und die Provision war, ja, ja, die war absurd.

Also man musste, das ist halt, du verkaufst dann deine Software für Betrag XY, der Käufer muss dann an Envato nochmal eine zusätzliche Gebühr on top bezahlen, weil er ja jetzt bei Envato kauft und gleichzeitig geht Envato her und zieht dir halt jede Menge Gebühren ab, du warst halt jenseits von 50, ich glaube fast 60 Prozent, wurde dir von deinem Verkaufspreis von Envato abgezogen.

Und dann war es ja auch noch Dollar, das muss dann wieder in Euro gewechselt werden, dann hast du da auch nochmal Verlust.

Also es war, man hat dann halt irgendwie geguckt, dass man die Leute von dieser Produkt-Webseite bei CodeCanyon auf die eigene Webseite bekommt.

Ich habe es dann gemacht, so, möchtest du es erst ausprobieren, geh doch mal auf meine Webseite, da findest du eine Demo, kannst es dann auch aktivieren und wenn du schon Da bist du in die Gefängnis, kannst es ja vielleicht darüber kaufen.

Und das war da aber nach wie vor das Problem, naja, du hast so ein neues Produkt am Markt und bist auf dieser Plattform von Codecanyon, aber es hat halt keine Verkäufe, es hat keine Bewertungen und dementsprechend wird es auch keiner kaufen.

Und dann hatte ich dann versucht, irgendwie so auf, ich glaube, man brauchte drei Verkäufe und drei Bewertungen, dass das halt angezeigt wird als Bewertung, damit es interessant für die ersten Leute wird.

Und das habe ich dann gemacht und dann ist auch ab und zu mal wurde so ein Produkt verkauft und dann hast du so Kundenfeedback bekommen und hast dann gemerkt, okay, so wie du was geplant hast, du musst dann auch an vielen Stellen werken, du musst viel testen, weil anscheinend hält sich nicht jeder an irgendwelche Vorgaben, die Wordpress mit seinem Kodex machst und entwickelt halt, wie sie alle Lust und Laune halt haben und dann hast du halt Konflikte und dann musst du jetzt gucken, wie du diese Konflikte gelöst bekommst.

Und hatte dann auch versucht, es gibt dann immer diesen, ich glaube es war so eine Art Cyber Monday oder Cyber Week bei Envato, wo, ich hatte dann versucht mit meinem Plugin in diese Aktion reinzukommen und der Deal ist halt, naja, sie präsentieren dich halt sehr prominent in ihren Mailings und auf ihrer Webseite, auf der Startseite, weil du halt einen absurden Rabatt für dein Produkt bekommst.

Und ich glaube, ich habe damals das Plug-in für so 49 Dollar bei CodeCanyon verkauft.

Und das heißt, für diese Cyber-Week-Deals musste man dann Minimum 50% geben, sonst war das einfach uninteressant.

Die Leute waren so drauf gemünzt, dass es da jetzt einfach absurde Preise gibt.

Das heißt aus deinen 49 Dollarn werden dann irgendwie 25 Dollar und dann zieht sich davon Code Canyon nochmal 60% ab und dann am Ende landen auf deinem Konto mit so einem Wechselkurs irgendwas so zwischen 8 und 12 Euro.

Also wirklich nicht die Welt, aber du kriegst halt so ein bisschen Präsentation von deinem Produkt, du kriegst Werbung dafür, mehr Leute kaufen es, die Zahlen steigen und das motiviert ja dann auch andere das Produkt vielleicht zu kaufen.

Aber verdient tust du da halt nicht viel.

Und ich hatte dann, glaube ich, in diesem Monat durch diese Aktion, wo ich glaube schon, dass es 100 oder sowas gewesen seien, lizenzenlos geworden bin, hatte ich dann, glaube ich, 1000 Dollar oder sowas von Codecanyon überwiesen bekommen.

Das war für mich natürlich so, wow, das ist ja abgefahren.

Ich habe endlich Geld mit meiner Software verdient.

Dass die Entwicklung wesentlich teurer war, weil ich im Prinzip dieses letzte halbe Jahr daran gewerkelt habe sowie und das auch samstags und sonntags mal dahingestellt aber hey cool man hat jetzt kohle damit verdient das ist ja das was ich ursprünglich immer mit meiner software wollte und dann ging es so langsam auf dezember los und dann ist das erste mal diese dsgvo aufgeploppt kriegt man das so so weiß so einen augenwinkel mit so ja da ist irgendwie so was aber guckt man mal nicht genau hin wir wollen es nicht wissen das sieht nach dem problem aus und dass man sich kümmern muss und Dann ging es ins nächste Jahr, also Januar, und es wurde immer mehr.

Ich denke so, ja, ja, da kommt diese DSGVO, irgendwas mit Cookies, und ah, da musste ich mal gucken.

Und Februar war es dann so, okay, ich hatte mich so am Markt umgesehen, was braucht man denn dort? Und es gab halt so erste Cookie-Notice-Plugins, die halt wirklich nur gesagt haben so, hey, wir nutzen Cookies, hier ist ein Okay-Button, kannst du drücken, kannst du nicht drücken, ist uns ziemlich egal, es ändert sich eh nichts, wir haben dich informiert.

Und ich hatte dann gedacht, alles klar, es gibt irgendwie nichts.

Es gab dann von der EU so ein Dokument, wo sie so schon mal geschrieben hatten, wie sie das gerne hätten, wie das so aussehen müsste mit diesen essentiellen und nicht-essentiellen Geschichten und dem Widerspruch.

Und ich hatte dann halt überlegt, okay, du musst anscheinend, ja, so Tracking-Geschichten, da dürfen erst noch eine Einwilligung ausgespielt werden.

Und jetzt hatte ich ja dieses Caching-Plugin geschrieben und war so, ja, was auch immer du machst, das muss ja Caching-tauglich sein.

Du kannst jetzt nicht irgendein Cookie-Plugin nutzen, das halt auf eine Einwilligung wartet und dann im nächsten Reload sagt, okay, wir haben jetzt die Einwilligung und jetzt schieben wir über PHP den Tracking-Code mit raus.

Das war so, nee, ich habe ein Caching-Plugin, das muss weiter verkauft werden können.

Das heißt, ich brauche eine Lösung, die funktioniert auch mit einem Caching-System.

Das heißt, das muss im Kleinen passieren.

Man hatte dann so im Februar schon so, abends lag ich im Bett und hab so überlegt, so ja, wie könntest du das machen, was könnte man da machen, das muss ja irgendwie funktionieren.

Hatte schon so erst Ideen und hab gesagt, komm, langer Tag, legst dich schlafen.

Zwei Tage später, ich abends wieder ins Bett gefallen und dann ploppt es wieder auf, so ja, DSGVO, du musst dich drum kümmern, du musst da was machen, wie könntest du das machen, könnte das so klappen? Und ich so, ja, das könnte vielleicht funktionieren, was mir da so im Kopf vorschwebt.

Und ich war alles klar, dein Kopf ist gerade auf Hochtouren, schlafen kannst du jetzt eh vergessen, steh einfach auf, geh an den Rechner und guck, ob das funktioniert, was du dir da ausgedacht hast.

Bin dann nachts aufgestanden, hab mich an den Rechner gesetzt und hab dann so einen ersten Prototypen gebastelt, um zu gucken, hey, funktioniert denn das, was ich mir da so ausgedacht hatte? Und stellte sich heraus, okay, ja, hier funktioniert es.

Und dann musste man ja noch den guten Internet Explorer testen.

Das war ja zur damaligen Zeit immer das große Problem dieser Browser, weil es konnte ein Standard sein, der konnte überall funktionieren und Intent Explorer hat gesagt so, ja, ich seh das anders.

Ich mach das nicht.

Aber meine Idee hat halt dann auch im Intent Explorer funktioniert, wo dann klar war, alles klar, das ist eine Lösung, mit der können wir halt arbeiten und hatte mich dann die nächsten Wochen hingesetzt und hatte das dann weiter ausgearbeitet, weil ich mir gesagt Okay, machst du direkt ein Produkt daraus.

Und waren glaube ich noch so zwei Wochen, wo ich das so halbwegs rund programmiert hatte und schnell noch eine Webseite zusammengeschustert, um das dann auch verkaufen zu können.

Und hatte das dann, ich glaube, Anfang März online gestellt.

Aber das hat dann erst mal weniger interessiert, weil DSGVO ist ja noch bis Mai, wir können ja noch ein bisschen aufschieben, ach, das wird doch schon irgendwas geben, bla bla bla.

Und naja, die Tage verstrichen und immer mehr Leute wurden nervös und waren dann so, ja, was machst du? Und ich war die ganze Zeit noch dabei, mein Balllabs-Cash halt so ein bisschen überall, bei Facebook-Gruppen vor allem halt so versuchen zu bewerben, mit so, hey, du hast ein Problem oder Performance-Problem hier, probier doch mal das aus, gibt eine kostenlose Version, die reicht auch, ne? Aber wenn du es cool findest, kannst du kaufen, kriegst Support.

Und da sind dann die Leute so auf diese Cookie -Lösung von mir gekommen und hatten dann festgestellt so, hey geil, das ist ja genau das, was wir gerade brauchen.

Und ich hatte das damals so gebastelt, dass ich gesagt habe, alles klar, du machst das so ein bisschen bequem, du machst da diese Vorlagen direkt oder diese Felder für Facebook Pixel war damals sehr groß und das Google analytics war sehr groß und das war was bei den meisten so interessant war dann kam aber die ersten kunden die gesagt haben so her ich habe doch hier auch noch dieses google maps und dieses youtube auf meiner webseite das muss doch auch blockiert werden und meine ich so ja das musst du auch blockieren ich kümmere mich um cookies ne ich habe jetzt damit erst mal nichts am mut und mein so hey kannst du das nicht irgendwie doch möglich machen gucke ich mir das an so ja ja also meine technik wie ich das mit diesen ganzen tracking Codes mache, das funktioniert auch für diese anderen Geschichten.

Ich kann damit auch diese ganzen YouTube-Sachen blockieren und entsperren.

Alles klar, baue ich euch ein.

Hatte das dann eingebaut und es wurde dann immer mehr und mehr.

Es ging dann so langsam auf April zu und ich hatte dann, glaube ich, im April einmal so 800 Euro verdient mit diesem Plugin.

Das hat halt 19 Euro damals gekostet für eine Lizenz und ich glaube, so eine Agentur-Lizenz waren irgendwie 69 euro oder so was und zwar für mich auch immer so dieses kleine Kleine plug in mir ging es um vorläufig an dem habe ich jetzt die letzten sieben monate gewerke das will ich verkaufen da steckt der ganze schweiß drin nicht in meinem zwei wochen prototyp der schön gemacht wurde und Immer mehr leute haben es angefangen zu benutzen und haben dann auch im support mich angefragt So hey sie haben jetzt das problem oder sie brauchen das und das und ich habe mir alles klar wenn der das braucht, brauchen das bestimmt nachher noch zehn andere.

Baust dem einfach ein.

Und hab dann festgestellt, okay, wenn du es den einbaust, die Leute sind super happy und machen nachher Werbung für dich, weil sie allen erzählen, wie super happy sie sind und dass der Support ja fantastisch ist und aus Deutschland kommt und schnell reagiert hat und dass sie ihm da diese Sache gelöst haben und das innerhalb von einem kurzen Zeitfenster.

Und das hat dann dafür dafür gesorgt, dass halt Boardlabs Cookie immer bekannter wurde, immer mehr Leute benutzt haben.

Hat aber auch dazu geführt, dass ich immer weniger Zeit für meine Altkunden hatte und eigentlich den ganzen Tag damit beschäftigt war, das Boardlabs Cookie Plugin weiterzuentwickeln, da mehr Features reinzustecken, mehr Supportdokumente zu schreiben und auch wesentlich mehr Support zu geben, weil halt immer mehr Leute um die Ecke kamen mit irgendwelchen Sonderfällen und etc.

Und ich musste halt gucken, okay, wie kriegen wir es dazu laufen, weil du willst das ja alles, Die Leute sollen ja happy sein.

Und das ging dann so in den Mai hinein und der Mai, der war ja da, da ging ja, das war ja Katastrophe.

Also da hatten wir dann am Tag, ich war nach wie vor alleine, kamen da so 200 Tickets am Tag halt rein.

Das Ticketsystem, mit dem ich damals gearbeitet hatte, war so ein WordPress Plugin.

Das wurde mit jedem Ticket langsamer.

Du hast am Ende so ein bis zwei Minuten gebraucht, um eine Antwort abzusenden.

Und .

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dass sich das Plugin dann neu lädt .

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und dir anzeigt, was neu drin ist .

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und das war eine absolute Katastrophe .

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und du hängst dann da .

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Tickets beantworten, Produkt weiterentwickeln .

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und die letzten Tage vor dieser Deadline damals, .

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da hingen wir dann bis 2, 3 Uhr nachts halt noch da.

Ich hatte dann irgendwann noch einen Kollegen dazu geholt, .

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gesagt, so hier, pass auf, .

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noch ist die DSGVO nicht, .

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so fang mal hier bei der an, du arbeitest jetzt für mich .

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und sortier mir Tickets vor, .

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versuch da so simple Sachen, .

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dass du direkt in die Richtung stoßt, .

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haben, dass wir diesen Support-Aufwand ein bisschen reduzieren können und haben dann bis teilweise um vier Uhr nachts dann noch Support -Sachen bearbeitet, dann kurz gepennt, sieben Uhr wieder raus und direkt weiter gemacht.

Und dann ist die Deadline gefallen, die meisten waren halt umgestellt, dann gab es noch so ein paar Nachzügler, so 25er, 26er kamen und dann wurde es wieder relativ ruhig.

Dann haben sich die Leute gedacht, so ja, denen, denen es wichtig war, die das ernst genommen haben, die haben es umgesetzt und die anderen waren so, nö, wir warten noch mal, mal gucken, ob da überhaupt was passiert und ach, die Großen machen das doch immer noch.

Und wir haben dann im Support auch gesagt, naja, klar, die Großen können das machen, die Großen haben doch einfach Kolo in der Hände.

Wenn da dann jemand ankommt und irgendwie eine Strafe aufpumpt, das zahlen die halt mit links, ne, aber ich weiß nicht, ob du so ein paar tausend Euro auf der Kante hast, um dann irgendeine Strafe zu zahlen.

Ich würde mir das halt dreimal überlegen in deiner Stelle und wir hatten dann halt, ich hatte dann halt eine gute Kundenbase und hatte dann gesehen, okay, ja, das Plugin ist ganz geil, aber die Leute wollen halt mehr und ich will irgendwie, dass die Leute mehr machen können und hatte mich dann hingesetzt und angefangen, die Version 2 zu entwickeln und die ging dann so, ich hatte im Sommer 2018 angefangen und habe die dann bis, ich glaube auch Mai, Juni 2019 entwickelt und hatte dann die Version 2 rausgebracht.

Da hatte ich dann auch mehr Fokus drauf gelegt, dass wesentlich mehr Optionen möglich sind, Gestaltungsmöglichkeiten und auch schon geguckt, so okay, das muss ja alles wesentlich granularer sein.

Also in der ersten Version hatte ein Besucher lediglich die Wahl, möchtest du Tracking zustimmen oder sagst du, nö, möchtest du nicht.

Das waren zwei da drei Optionen, die man da einstellen konnte und das war es im Großen und Ganzen.

Und die EU war dann so, nee, nee, das muss ja schon ein bisschen granularer sein, wir brauchen ja mehr Informationen und dann war so alles klar.

Bei Version 2 hatte ich dann darauf geachtet, dass du halt wirklich auf so Gruppen hast und in diesen Gruppen dann diese einzelnen Cookies, haben wir sie damals noch genannt, mittlerweile haben wir das in Service umbenannt, aber da hast du dann deinen ganzen einzelnen Cookies, Crypto, die Tracking Codes, alles drin gehabt und konntest dann als User individuell dem halt einwilligen und dann gab es glaube ich 2019 auch so das erste urteil wo gesagt wurde so ja das muss schon so granular sein und zwar schon auf der ersten ebene und bei uns war so die erste eben das war so wenn man auf eine webseite kommt das erste was man gesehen hat war der dialog und da stand halt nur drin pass auf wenn du jetzt hier auf einwilligen klicks dann willigst du allem ein was wir in statistik marketing und externe medien gesteckt haben Was da drin ist, kannst du dir zwar angucken, aber hier in der ersten Ansicht sagen wir nur, wenn du da drückst, dann billigst du allem ein.

Und die EU war so, nee, nee, nee, nee, nee, das darf nicht vorausgewählt sein und da müssen Checkboxen hin und das muss man abwählen können bzw.

es muss abgewählt sein.

Und dann hatten wir, oder ich damals noch, in einer Wochenendprojekt hatte ich dann diesen neuen Dialog.

Es war dann ein neues Layout bei uns entwickelt, wo dann diese geforderten Checkboxen auf der ersten Ebene waren.

Und dann waren wir wieder die Ersten am Markt, die halt das genauso hatten, wie dieses Urteil war.

Und all unsere Kunden waren natürlich mega happy, weil sie jetzt schon direkt wieder eine Lösung hatten, haben auch wieder allen mitgeteilt, wie toll das ist, dass direkt so schnell dann diese Lösung kam und sie jetzt nicht noch in Gefahr von irgendwelchen Abmahnungen ausgesetzt sind.

Und dieses Spiel hatte sich dann noch ein paar Mal wiederholt.

Dann gab es noch zwei weitere Urteile, und die haben jedes Mal einen ziemlichen Boost gegeben.

Und dann kam Corona 2020, und bei Corona, das war so ein Boost für fast alle WordPress -Entwickler.

Also, weil die Leute waren halt so, okay, sie haben ihr Kaffee, sie haben ihr Yoga-Studio, etc.

Es darf niemand mehr raus, man darf sich nicht mehr treffen und alle haben ihren Fokus auf online gelegt, ne.

Wir machen irgendwie online Kurse, wir machen unseren Kuchen, ne, den bestellst du jetzt online und dann kommst du vorbei und dann reichen wir den oder stellen den vor die Tür und du nimmst den einfach mit und alle haben sich jetzt um ihre Webseiten gekümmert, ne.

Und das hat uns natürlich dann auch in die Hände gespielt und ich hatte dann Kontakt zu anderen WordPress-Entwicklern aus Deutschland bekommen.

Und hab dann auch die dann so gefragt, so hey Leute, wie macht ihr das, denn ich bin den ganzen Tag am Arbeiten, so sieben Tage die Woche, ich muss das Produkt weiterentwickeln, aber ich muss auch Support machen und es wird halt immer mehr und mehr, ich komm da kaum noch hinterher.

Ich brauch da irgendwie Unterstützung, so kennt ihr jemanden.

Und hatte dann das Glück, ich hatte bei Pornhub's Cookie damals einen Affiliate und dieser Affiliate, der ist mir aufgefallen, das war der Sven, der, ich war auf YouTube unterwegs und auf einmal ploppt ein Video auf mit Balllabs Cookie und ich denke so, what? Was ist das denn? Und da hat halt der Sven damals ein Video zu Balllabs Cookie gemacht und ich war völlig aus den Wolken nach mir so, wie geil ist das denn? Da macht halt jemand ein Video zu meinem Plugin.

Das ist ja nur geil.

Ich habe mich mega gefreut und habe dann gesehen, dass der hat ein Affiliate bei mir auch war Und der hatte sich dann mal bei mir gemeldet und hat gemeint so, ja, er macht ja dieses Affiliate und er ist aber eigentlich Angestellter und er möchte sich dann so demnächst eigentlich selbstständig machen.

Er möchte sich auf sein Affiliate so konzentrieren und auch so Marketing und Content-Erstellung und ob ich denn auf meiner Webseite irgendwie so Möglichkeiten hätte, dass ich im Prinzip Arbeit für ihn habe.

Und ich hab gesagt so, ja, also, wir haben ja diesen Blog, ne, und ich hab da nicht die Zeit zu, aber so ein Artikel im Monat, wenn du mir den produzieren könntest, den würde ich dir immer abkaufen, ne.

Und das hatte er gemacht und hatte dann immer wieder einmal im Monat Content produziert und ein Jahr später, ich frag die Leute so, hey, ich brauch jemanden im Support, ne, kennt ihr da jemanden? Und einer meinte so, jaja, hat er zwei Jungs, die sind ziemlich fit, ich frage mal, ob die noch Kapazitäten hat.

Und auf einmal meldet sich Sven bei mir und meint so, hey, ich hab gehört, du brauchst Leute im Support.

Und ich dachte mir so, wie jetzt? Du machst Support? Und er so, jaja, er liebt das total so mit Kundenkontakt und er kennt die Software auch.

Und ich so, ja, du kennst die Software, du liebst Kundenkontakt? Geil, du bist der perfekte Mann für mich.

So, bist hired.

Also, kannst direkt loslegen.

Und hatte dann mit ihm das große Glück halt wirklich einen Volltreffer zu haben, dass er mich da unterstützen konnte und ich konnte mich dann wieder weiter auf die Entwicklung konzentrieren, weil wir da, ich hatte dann 2.1 in der Mache, da ging es darum, dass dieser Skript-Blogger mit reinkommt, dass wir dann endlich den Leuten, wenn irgendwelche Themes oder Plugins irgendwas einbinden, was nicht gewollt ist, dass wir sagen konnten, so hier, pass auf, gar kein Problem, wir haben jetzt den Skript-Blogger, kannst du einfach blockieren, ne, safe.

und gibt dir wesentlich mehr Möglichkeiten.

Gab auch uns mehr Möglichkeiten.

Wir konnten dann halt viele Anleitungen produzieren, wo wir sagen so, hey, du musst das Produkt XY für eine Karte oder sonst was, hier, du musst das so und so einrichten und dann wird das blockiert, du kannst es dann sperren lassen und deine Leute können nach wie vor, keine Ahnung, die Google Map auf deiner Karte, auf deiner Webseite sehen.

Und genau, dann ging das ja in der Corona-Zeit weiter.

Alle haben sich um ihre Webseiten gekümmert und bei uns ging es halt einfach Stein nach oben.

Wir hatten dann irgendwann die 150, 200.000er Marke geknackt, was so Websites anging, die unser Produkt eingesetzt haben.

Und, ähm, 2021, nee, 2020 war das noch, genau, 2020 ging es dann auch so langsam los, dass wir eigentlich die Version 2.3 entwickeln wollten.

Es kam zwischendurch noch Version 2.2, da hatten wir dann so Barrierefreiheit in den Fokus gestellt und weitere Sprachen hinzugefügt, das dann auch so italienisch, französisch etc.

mit im Angebot ist und wollten dann uns eigentlich an 2.3 setzen, wo der Scanner geplant war, den halt viele unserer Kunden gefordert hatten, weil viele der Meinung waren, so es muss unbedingt ein Scanner in dieses Produkt hinein und wir hatten gesagt, so ja, du kannst einfach eigentlich den Browser nutzen, da kriegst du alles angezeigt, so einen Scanner, den können wir so gar nicht einfach umsetzen, weil mit der Technik, die wir dann in Wordpress und auf deiner Webseite haben, könnten wir gar keinen zuverlässigen Scanner basteln.

Das müssten wir anders machen.

Und das komplizierter.

Und das war dann so für 2.3 angesetzt.

Und da ist dann aber das gute TCF dazwischen gegrätscht.

Falls das die Leute kennen, das ist vom IRB, das ist so der Branchenstandard mittlerweile, was Werbung oder die Einwilligung zu Werbung auf der Webseite angeht.

Also, es ist da relativ viel Text, da gibt es dann so ganz viele sogenannte Purposes und Features und rechtlich alles ein bisschen problematisch tatsächlich, weil man nicht diesen einzelnen Clustern oder diesen Gruppen einwilligt, sondern im Endeffekt eigentlich Vendoren und das aber dann auch so ein bisschen kompliziert war, weil man dann eigentlich an zwei Stellen den Widerspruch geben musste und das ganze System ist halt einfach auf Werbung ausgelegt gewesen.

Aber die ganzen Publisher, auch so Google, hatten dann gesagt, naja, es geht jetzt so nach wie vor auf dieses AIIB -TCF-Framework.

Das ist der neue Standard, was Einbildung für Werbung angeht und das müssen wir auch entwickeln.

Und da hatten wir dann angefangen, alles klar, wir müssen das jetzt dringend reinsetzen.

Es kommen immer mehr Anfragen, Wir hatten das eine Zeit lang noch lösen können über den Partner ESOIC, den wir hatten.

Da war es möglich, dass über unser KUGI-Plugin konnten JavaScript-Codes ausgeführt werden und die hatten dann Einwilligungen an ESOIC weitergegeben und die haben diese Einwilligungen genutzt, um die dann auf dieses TCF zu mappen.

Das war damals auch irgendeine Version 1.1 von diesem TCF und das war eine Zwischenlösung, aber wir waren so, nee, wir müssen das richtig reinbauen.

Also nur um das zu vergleichen, das zur Aufklärung, also TCF ist einfach nur eine zusätzliche Zustimmung, die man für Werbung haben sollte, oder ist das irgendwas anderes? Das TCF, das Transparency Content Framework, ist ein Framework, der ist der Dachverband IAB dahinter und so ziemlich alle Publisher, also alle, die irgendwie Werbung auf Webseiten schalten, sind Teil oder sind Mitglied bei diesem Verein und über diesen Verein, der hat dieses Framework entwickelt, diesen Standard dafür entwickelt, über den werden Einwilligungen geholt und das funktioniert im Endeffekt so, jeder Publisher ist dort gelistet und der Besucher gibt am Ende eine Einwilligung zum Beispiel, es gibt dann einen Purpose und der Purpose sagt, Wenn du dem einwilligst, dann wird personalisierte Werbung geschaltet.

Und die ganzen Vendoren, das sind die Mitglieder in dem Verein, um es so einfach auszudrücken, die sagen, ja, wir brauchen eine Einwilligung dafür.

Und im Hintergrund passiert dann Folgendes, wenn du diese Einwilligung für dieses Ich erlaube personalisierte Werbung, gibst du damit die Einwilligung an all diese Vendoren weiter, die jetzt personalisierte Werbung schalten.

Und dann im Hintergrund hast du dieses Bieterverfahren für Ads, das geht in Millisekunden, wo halt geguckt wird, okay, da ist jemand auf deiner Webseite, der erlaubt personalisierte Werbung, welche Merkmale haben wir von dem, was können wir dem anzeigen, alles klar, Katzenfutter, wer bietet am meisten für Katzenfutter und zack, Zuschlag und die Werbung kommt dann von dem Publisher XY, bei dem irgendwie Katzenfutterwerbung ausgestaltet wird.

Und das System hat sich halt einfach zu diesem, zu so einem Standard gemausert, aber es ist halt auf Werbung ausgelegt, also du kannst über dieses System nicht sagen, also es ist nicht so vorgesehen, ja, ich erlaube, dass Google Maps auf meiner Webseite angezeigt wird.

Google Maps ist jetzt keine Werbung, YouTube ist jetzt per se erstmal auch nicht selbst Werbung, das ist ja immer AdSense im Hintergrund und das heißt, wir mussten dann gucken, okay, wir brauchen auf der einen Seite so unser System, wo wir unsere Gruppen und unsere Einwilligungen haben und gleichzeitig aber auch das andere System und hatten dann Version 2.3 Beta veröffentlicht.

Wir haben es immer Beta genannt, weil wir eigentlich so den Plan hatten, so naja, da kommt ja noch mehr rein, aber wir müssen jetzt halt raus, wir müssen dieses TCF unterstützen, unsere Kunden brauchen das.

Und hatten das dann in so einem separaten Branch, das war halt, wir hatten das alte Plugin, das war Version 2.2.X und dann diese neue 2.3.Beta und diese 2.3.Beta hatte das IAB-TCF-Framework nicht mehr.

Und wir mussten das halt machen, weil wir im Support halt sehr stark gemerkt haben, wie die Leute darauf bedacht sind, dass halt ihre Webseite nach wie vor performant ist, was verständlich ist.

Und dieses Framework ist halt einfach für sich genommen einfach nochmal jede Menge Code, der damit ausgeliefert werden muss.

Und wir hatten uns dann halt angeguckt und festgestellt, naja, die meisten unserer Kunden brauchen das gar nicht.

Also die meisten unserer Kunden sind nicht irgendwie Blocker, die Werbung auf ihrer Webseite haben.

Das sind auch nicht wenige, aber du hast halt jede Menge andere.

Du hast deine Vereinswebseiten, deine Firmenwebseiten etc.

, die nichts mit Werbung am Hut haben.

Und die brauchen dieses Framework nicht.

Und das dann halt mit auszuliefern oder mitzuliefern, macht die Seite ja dann im Prinzip nur unnötig größer.

und das war klar, also das werden die Kunden nicht mögen, wir machen das jetzt aktuell in zwei Branches, weil der ursprüngliche Code für die 2.2-Version dieses JavaScript, was wir dort hatten, das war halt für uns ausgelegt.

Das hatte niemals, war da geplant, dass wir da irgendwie ein anderes Framework mit unterstützen müssten und das hat diese Code-Basis gar nicht mehr gegeben.

Deswegen haben wir dann die Code-Basis für 2.3 neu geschrieben, um dieses TCF zu unterstützen und eigentlich den Plan dann später, das wieder zusammenzuführen in eine Version.

Und es ist dann so gewesen, dass Balllabs einfach gewachsen ist.

Ich hatte dann im Support jemanden, der hatte ein Anliegen und ein bisschen großmaulig wie ich bin, da habe ich gemeint, es gibt keine Fehler in meinem Plugin, das liegt an seinem Server.

Also ich habe hier 150.000 Installationen, was willst du, es gibt keinen Fehler.

Er meldet sich einen Tag später und meint, er hat hier einen Case gefunden, wenn das und das eintritt, dann fehlt an der Stelle das und das und deswegen geht nicht speichern.

Ich gucke mir das an und merke so, ah Mist, er hat Recht.

Er meint so, hey Kudos, du hast es geschafft, du hast einen Fehler gefunden, Respekt.

Und dann meinte er so, er ist auch für Auftragsarbeiten verfügbar.

Da meine ich so, ja, was ist denn so dein Spezialgebiet? Ja, er macht so Backend-Entwicklung.

Ich so, ja, eine helfende Hand könnte ich echt langsam mal gebrauchen.

So, es ist halt echt viel.

Also, ich selbst habe auch so seit 2016 nicht wirklich Urlaub gehabt.

Ich bin eigentlich immer nur am Arbeiten gewesen.

Und Urlaub machen wir halt einfach nicht.

Also, ich habe auch am Wochenende immer gearbeitet.

Eigentlich immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Freizeit auch und alles darunter gelitten, weil halt sauviele Anfragen waren.

Ich wusste, okay, wenn ich jetzt montags nur arbeite und samstags, sonntags nicht, dann ist montags halt noch mehr los.

Und du hast halt gerade so andere Selbstständige, die haben halt unter der Woche ihre Kundenprojekte und am Wochenende müssen die sich um ihre Sachen kümmern.

Und die hast du dann natürlich samstags und sonntags im Support.

Und deswegen war es dann doch ganz hilfreich zu sagen, okay, komm mit an Bord.

Wir müssen jetzt hier mal die neue Version machen.

Und ursprünglich war, wie gesagt, wir wollten 2.3 machen und hatten dann angefangen, dadurch, dass ich ja alles im Allein gemacht hatte, war auch dieses komplette Setup, wie entwickelt wird, wie das getestet wird, wie Code versioniert wird, das war halt so auf mich gemünzt und das hat halt nicht für Teamarbeit funktioniert.

Das heißt, wir mussten da dann erstmal loslegen und mussten das alles so ein bisschen umstellen.

Und da ging es dann los, dass wir angefangen haben, dann so Tools zu nehmen, die halt einfach Code bewerten.

Und dann haben wir wieder dieses Ding mit so das Zahlen und Bewertungen und sowas und ich, so wir gehen Hand in Hand und ich mag das, wenn halt irgendwelche Bewertungen immer positiv sind und diese ganzen PHP-Tools haben halt die Code-Analyse gemacht und gesagt so, naja, hier und da kannst du optimieren und dann fängst du an zu optimieren und dann geht die Score nach oben und dann denkst du, oh geil, du kannst halt richtig sauber einen Code machen.

Ja, lass uns doch erstmal den Code jetzt hier ordentlich aufräumen und modernisieren.

Und dann hat es sich dann halt doch relativ schnell rausgestellt, so nach ein paar Wochen.

Das, was wir vorhaben, das wird einfach ein Problem.

Also wir hatten dann auch geplant, naja, wir müssen ja mit, wir müssen Tests automatisieren.

Also können nicht mehr alles so wie früher machen.

Ich mache ein neues Feature, klicke das durch, funktioniert wunderbar und dann kann das Update daraus.

Das funktioniert jetzt einfach nicht mehr, wenn wir anfangen mehr Leute zu werden.

Wir müssen Sachen automatisieren und den Code, den wir halt haben, der lässt sich schlecht durch Automatisation testen.

Und das war dann der Startschuss für, okay, wir fangen komplett nochmal von Null an und wir entwickeln jetzt Borlabs Cookie 3.0 und wir ziehen das auch an einigen Stellen anders auf, weil wir haben jetzt die Erfahrung so, was braucht man, wo hakt es und wie können wir es besser machen.

Und ursprünglich hatten wir dann auch den Plan, dass diese ganzen Daten, wir hatten in Version 2, falls das die Leute kennen, du bist auf Cookies gegangen und hast so eine Dropdownliste gehabt, da konntest du verschiedene von unseren Vorlagen auswählen.

Da war sowas wie Google Analytics drin, Google Tag Manager, Facebook etc.

Hast du ausgewählt und dann auf der nächsten Seite wurdest du eigentlich nur noch nach deiner ID gefragt, hast die eingegeben, Speichern gedrückt und dann warst du durch.

Und das Problem an der Geschichte war, Google und andere können halt mal ihr Code ändern.

Und was machst du dann? Wir mussten dann in so einem Fall ein komplettes Plug-In-Update schreiben und veröffentlichen und den Leuten mitteilen, so ihr müsst jetzt euren Code mal kontrollieren, ihr müsst jetzt Sachen aktualisieren.

Facebook wurde in Meta umbenannt, das heißt wohl auch immer, weil uns in den Vorlagen Facebook als Adresse drinnen stand, die war ja ungültig und du musst es ja eine richtige Adresse nennen, jetzt musst du es halt in Meta umbenennen, musstest du wieder ein Update machen.

Dann hatten wir schon den Plan für 3, alles klar, wir machen das so, dass diese Informationen von unserem Server kommen, dann können wir die aktualisieren, die Leute können einfach auf den Synchronisationsbutton drücken und bekommen diese ganzen Daten.

Und so hatten wir dann angefangen, das System neu aufzusetzen.

Wir hatten gesagt, alles klar, wir bauen ein Framework, wir machen das so ein bisschen modulbasierend, wir machen immer so eine Komponente fertig, schreiben die kompletten Tests dafür, dann wissen wir immer wieder, wenn wir die Tests anstoßen und die laufen durch, der Teil ist einfach sicher.

Also, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann ist das einfach so modular, dass du dir dann aussuchst, was wird bei mir auf der Webseite eingesetzt und du installierst nur die einzelnen Module und dass du nicht dann alles… Genau, also so war es am Anfang, auch wegen dieser Synchronisation, aber das ging dann weiter.

Also, wir hatten dann noch das Ding, wir brauchten ja auch ein Kundenportal und alles.

Also, wir hatten das vorher, war alles da, aber das war halt immer so in Nacht und Nebelaktion zusammengeschustert, weil ursprünglich kam ich aus der Balllabs-Cache-Ecke, hatte dafür alles vorbereitet, dann kam Balllabs-Cookie, das heißt, copy, paste Balllabs-Cache, umbenennen, und dann ist da die zweite Datenbank, und dann kam noch das dritte Plugin, und dann kam noch irgendwann eine vierte Datenbank dazu, die sich dann nur um die Bestellung gekümmert hat.

Und da hat man einfach gemerkt, so okay, das funktioniert zwar alles, aber es ist ein ganz schöner Spaghetti-Code, und das Ganze auch für das neue System ist halt nicht.

Und der Konstantin, das war der damals, ich glaube, einen Support gemeldet hat, der dazu kam, der hatte gesagt, so, ja, wir könnten das ja neu schreiben, und wir nutzen ein Framework, und er hat Erfahrung mit Laravel.

Und ich war so, okay, es gibt Laravel, es gibt Symfonie, das sind so zwei ziemlich bekannte PHP-Frameworks.

gucken wir uns die mal an, welches dafür am besten geeignet ist und hatte dann auch so ein bisschen rumgefragt.

Ich hatte einen anderen Bekannten, der hat auch seit Jahren mir immer davon geschwärmt, wie toll Laravel ist.

Und Konstantin hatte halt Expertise mit Laravel und haben wir gesagt, alles klar, wenn wir jetzt schon Leute an Bord haben, die Expertise mit haben und der Unterschied zu so einem Symphonie ist so ein Marginal, also für uns spielt es keine Rolle, dann nehmen wir Laravel, weil einfach mehr Erfahrung da ist.

Und hatten dann angefangen unser Ballab-Service zu schreiben.

Das ist unsere Business-Logic und auch gleichzeitig, an der hängt das ganze Kundenportal und alles dran.

Und das hatten wir dann neu aufgezogen.

Ich hab dann gelernt mit Laravel umzugehen.

Und da hat es dann gezeigt, was wir damit geiles alles machen können.

Und diese ganzen Ideen mit so, ja, wir machen hier diese Services in Ballast Cookie 3 und diesen Synchronisations-Button, der ist hinfällig.

wir können das noch viel besser machen.

Und kam dann auf die Idee, wir machen diese Bibliothek, so ein bisschen wie so ein App Store kann man sich das vorstellen.

Du gehst in dem Plugin an eine Stelle, da ist die Bibliothek und dort findest du jede Menge Pakete, Pakete unterschiedlichen Types und du bedienst dich dort wie in einem App Store, du drückst einfach auf den Button, das Ding wird installiert und du bist durch.

Und da haben wir gesagt, alles klar, dann arbeiten wir da dran und das hatten wir dann, das hat, also allein Balllabs Service zu programmieren hat sechs Monate gedauert, weil wir dann am Ende auch diese vier Datenbanken in eine verheiraten mussten, mussten, die Daten waren teilweise unvollständig, da mussten wir gucken, okay, in welchem Prozess kriegt man wieder genügend Informationen, um da irgendwelche Zugehörigkeiten herzustellen und hatten das dann ausgebaut und dann wieder uns an Balllabs Cookie 3 gesetzt und das dann weiterentwickelt und da dann halt den Scanner hinzugefügt, den alle wollten und hatten aber auch gesagt, naja, ein Scanner allein wird den Leuten nicht helfen, das ist genauso wie die Konsole im Browser oder diese Developer Tools mit diesem Network Hub, das kannst du einem Kunden geben, aber der kann damit nicht viel anfangen, also nicht alle unsere Kunden können damit anfangen.

Wir können einen Scanner machen.

Wir müssen dann wissen, was er dann mit den Ergebnissen des Scanners machen soll.

Genau, genau.

Und deswegen so diesen Scanner machen, der dir halt sagt so, das ist auf deiner Webseite, wird dem Kunden halt auch nicht helfen.

Es war so, nee, wir müssen das irgendwie hinbekommen.

Also eigentlich möchten wir das so ein bisschen so, wir möchten diesen Magic-Moment haben, wie man es von Apple halt kennt.

Dieses Just Works.

Und hatten gesagt, alles klar, wir bauen das so.

Wir nutzen diesen Scanner.

Dieser Scanner scannt deine Webseite, der ist auch deutlich umfangreicher als, ich sag mal, andere Scanner, weil wir da wesentlich tiefer uns angucken, was passiert dort, werten da Stacktraces aus, also wenn jetzt zum Beispiel ein JavaScript dann wieder ein anderes lädt, wo kommt das her und münzen das dann auf unsere Pakete aus der Bibliothek, so dass der .

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Scanner am Ende sagen kann, so pass auf, ich habe .

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folgendes gefunden, du hast die und die .

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Services auf deiner Webseite, Tracking Tools, .

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du nutzt die und die Plugins, installiere mal .

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bitte folgende 4, 5 Pakete und dann bist du durch.

Und das ist genau das, was wir halt wollten, .

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das ist halt für uns halt massiver Aufwand, .

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das halt so zu entwickeln, aber am Ende zahlt .

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sich es halt aus.

Also für den Kunden ist es .

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eine geile Erfahrung, wenn halt, du sagst so, .

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ja ich habe das und das drin und jetzt drücke .

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Button und es funktioniert meine Google Maps Karte ist automatisch blockiert und kann entsperrt werden und früher musste ich da noch mit irgendwelchen Shortcodes arbeiten und irgendwelche Artikel lesen, irgendwas einfügen und jetzt funktioniert das halt einfach und für uns ist es halt auch super, weil wir hergehen können und können sagen, okay wir haben jetzt wieder irgendein Service, ein Kunde kommt Support an und sagt, ey habt ihr diesen Service, aber er hat kein Paket gefunden und dann können wir sagen, alles klar, wir basteln schnell ein Paket, du drückst unten in der Bibliothek auch aktualisieren, das Paket taucht auf, du installierst es und bist durch.

Wir müssen nicht mehr eine komplette neue Version von Wallabs Cookie halt erstellen und veröffentlichen, die dann nachher jeder unserer Kunden runterladen muss, nur weil ein Kunde jetzt eine neue Vorlage braucht oder eine kleine Änderung der Fall ist.

Das macht es natürlich für uns jetzt auch wahnsinnig einfach, da viele neue Vorlagen hinzuzufügen, was so in der alten Version eher geschlauchelt hat.

kriegen jetzt halt natürlich auch das Feedback von den Kunden, die gerade am Anfang genervt sind, weil diese Pakete halt auch aktualisiert werden können.

Und es gibt relativ viele Aktualisierungen bei diesen bestehenden Paketen.

Das liegt zum Teil daran, dass wir jetzt die letzten Monate jede Menge Lokalisierer dran hatten, die diese Texte halt in die anderen Sprachen gebracht haben.

Wir haben die Version 3 im Oktober rausgebracht und war halt auf Deutsch-Englisch und wir hatten es halt Beta genannt, weil wir gesagt haben, die ganzen anderen Sprachen, die wir auf der Produktseite halt bewerben, die gibt es halt noch nicht.

Wir können das jetzt nicht die neue Version nennen und haben gesagt, deswegen ist das eine Beta.

Und diese ganzen Sprachpakete sind jetzt halt nachgekommen.

Aber weil diese Sprachen nachgekommen sind, sorgt das natürlich dafür, dass da auch diese Pakete entsprechend aktualisiert wurden.

Und die Leute dann halt so jeden Tag sehen, es ist eine Aktualisierung und im Hintergrund hat sich eigentlich, keine Ahnung, bei Französisch dann irgendwie einfach ein Satzbau geändert und dann einen Tag später bei italienischem Satzbau geändert.

Und deswegen ist es als Update angezeigt worden.

Und jetzt gucken wir aber schon für die Zukunft, ob man das irgendwie hinbekommen kann, dass diese Aktualisierungen automatisch passieren können.

Das wird nicht immer gehen, weil wir zum Teil bei diesen Paketen manchmal Informationen dazu schreiben, die halt einfach wichtig sind zu wissen.

Wir hatten zum Beispiel den Fall mit Elementor.

Wir hatten einen Kunden im Support, der uns gesagt hat, so hey, ich habe hier das Paket für Elementor installiert und irgendwas funktioniert hier nicht.

Und wir bauen das halt nach und sagen so, hey, es funktioniert.

Wieso funktioniert es bei dir nicht? Ich hatte dann angefangen, bei mir nachzubauen und bei mir hat es auf einmal auch nicht mehr funktioniert.

Der Kollege baut es auch nach und stellt fest, bei ihm funktioniert es aber.

Und wir gehen halt dann wirklich alles so eins zu eins durch, jede einzelne Einstellung und stellen dann fest, dass wir bei Elementor in einem AB-Test gelandet sind.

Eine Einstellung bei mir war als standardmäßig aus und bei ihm als standardmäßig an.

Nee, umgekehrt, bei mir standardmäßig an, bei ihm standardmäßig aus.

Und das war ein Feature im Elementor, das sie als Beta auch deklariert hatten und haben wahrscheinlich du diesen A-B-Test? Erstmal guckst du, okay, wie viele Leute rennen uns da nachher den Support ein, weil halt irgendwas nicht mehr funktioniert.

Und das war dann sowas, okay, Elementor macht dann einen Test und diese Beta -Funktion, die sie da drin gemacht haben, die hat halt einfach einen Fehler und die sorgt dafür, dass das bei diesem Kunden nicht funktioniert.

Bevor uns jetzt nachher 100 Kunden im Support steil gehen oder sich halt wundern, dass irgendwas nicht funktioniert und es dann wieder auf uns schieben, weil wenn sie unser Packt ausschieben, funktioniert wieder irgendwas.

Gehen wir halt her und aktualisieren dieses Paket für Elementor, was wir hatten, und schreiben in die Beschreibung oben rein, so mit, hey, wir deaktivieren in eurem Elementor diese eine Beta-Funktion, weil die hat einen Fehler.

Nur damit ihr Bescheid wisst, warum ihr die nicht aktivieren könnt.

Wir schalten die halt aus.

Und deswegen sagen wir so, naja, wir haben nicht drin, dass diese Pakete automatisch installiert werden, weil da halt manchmal sehr wichtige Informationen drinnen stehen können.

Aber klar, wenn jetzt einfach nur Texte aktualisiert werden, ist das nicht unbedingt notwendig, dass man das liest.

Dann wäre es natürlich schön, wenn das dann automatisch laufen könnte.

Das werden wir uns jetzt ansehen, damit wir das irgendwie reinbekommen.

Es ist nicht so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt.

Das ist eine relativ komplexe Geschichte am Ende mit dieser ganzen Installationsroutine und dieser Kommunikation mit dem Server.

Aber das steht jetzt so als nix bei uns auf der Matte.

Und wir werden jetzt hier mit Balllabs Cookie 3 einfach, das wird jetzt weiterentwickelt, so wie wir es immer machen.

Es gibt immer Pläne, was man auch alles machen kann.

Und wir müssen uns jetzt auch einfach mal um unsere eigene Landingpage kümmern.

So die letzten Tage haben wir uns eher darum gekümmert, Dokumentation weiter auszuarbeiten, um zu gucken, was gibt es da für Fragen, wo, wo Hakt ist.

Und das hat immer ein bisschen Priorität.

Nicht so die Produkt Landingpage, die musste einfach warten aber das kommt jetzt demnächst und dann kommt das auch mit diesen dass wir uns das mit dieser automatischen paket aktualisierung ansehen genau das ist so jetzt der status quo das team ist gewachsen wir sind mittlerweile zehn elf leute ja ja und damit den mit den sachen die du jetzt angesprochen hast dass es schwierig dann ist dass es sich automatisch aktualisiert und so weiter.

Das ist ja dann vor allem sehr hilfreich, wenn zum Beispiel Rechtstexte angepasst werden müssen, weil sich die Rechtslage geändert hat mit dem neuen Privacy Framework, heißt das, glaube ich.

Da müssen ja die Datenschutzseiten ja auch geringfügig angepasst werden.

Und da ist das Teil blöd, wenn das dann nicht gleich drin ist.

Genau, also das ist jetzt halt auch dieser große Vorteil dieser neuen Version.

Angenommen, man hat jetzt das klassische Google Analytics eingebunden und da würde sich jetzt was ändern, dann würde man jetzt durch das neue System einfach nur in seinem System sehen, ah, es gibt jetzt eine Paketeaktualisierung, drückt den Knopf und es wird automatisch, der Text wird aktualisiert und in Zukunft wäre es natürlich dann wünschenswert, wenn sich die Adresse von irgendwie, wir nennen das jetzt mal die Provider, halt ändert, dass diese Aktualisierung einfach automatisch im Hintergrund passiert, dass man sich da gar nicht mehr darum kümmern muss, dass das so ein Autopilot-Modus weitgehend läuft.

Das wäre das Ziel und da müssen wir jetzt gucken, wie wir da hinkommen.

Ja, da bin ich schon gespannt.

Also ich finde, das ist ein Schritt in die total richtige Richtung, weil es gibt euch so viel Flexibilität und bin aber auch schon auf die Implementierung gespannt, weil das ist dann so, was du nicht in jedem Plugin siehst und was dann auch interessant ist, sich da ein bisschen so Inspirationen zu holen.

Wenn man dann jetzt wirklich das gescheit angehen will und dann wirklich das Ressourcen dafür hat, das umzusetzen, wie könnte das Potenzial aussehen? Und aktuell, weil du gesagt hast, da sind immer wieder Leute dazugekommen, wie schaut das Team von Borlabs gerade aus? Weil ich habe es bei mir im Kopf so die Vorstellung, dass ihr relativ klein und agil unterwegs seid.

Und kannst du da ein bisschen uns einen Blick hinter die Kulissen geben, wie das bei euch ausschaut? Ja, also wir sind da, ich würde mal sagen, ein bisschen modern.

Es gibt jetzt kein, also es gibt ein Büro, da bin ich auch, aber die anderen nicht.

Also jeder sitzt eigentlich da, wo er sich am wohlsten fühlt.

Wir sind quer verteilt.

Ein paar sitzen in Österreich, der Rest sitzt in Deutschland.

Eine ist gerade durch die Welt am tingeln so ein bisschen.

Also die wohnt auch eigentlich in Hamburg, aber ist gerade dann Vacation, wie sie es jetzt modern nennen.

Also irgendwie Arbeit und Urlaub gleichzeitig.

Die war jetzt in Portugal ganz viel.

Und uns ist das eigentlich egal, wo die Leute sind.

Es ist uns auch ziemlich, oder mir ist es ziemlich egal, wann die Leute arbeiten.

Hauptsache, die Arbeit wird gemacht.

und da hatte jeder relativ viele Freiheiten und wir kommunizieren hauptsächlich über Slack.

Das ist so unser Nummer eins Kommunikationstool.

Das hat sich halt herausgestellt, dass das sehr, sehr gut funktioniert.

Also gerade bei Slack kannst du das ja auch erweitern.

Aufgabenverwaltung machen wir bei uns über Trello, nutzen da so ein bisschen das Kanban-Prinzip und hangeln uns so da, ja, organisieren uns darüber.

Manchmal nutzen wir halt noch so Google Meet, wenn Slack irgendwie am Zicken ist, aber im Großen und Ganzen arbeitet jeder da von zu Hause aus oder halt in seinen Offices und genau.

Ich finde es voll cool, dass du das mit den Tools dann auch angesprochen hast, weil oft hörst du ja so, hey, du musst professionell sein, du musst ein Projektmanagement-Tool Verbänden wie Asana, keine Ahnung, Wrike, was es da auch immer so gibt, weil die sind dann auch ein bisschen komplexer.

Aber eigentlich, ja, Trello reicht dir für die meisten Sachen aus.

Also du brauchst ja jetzt keine hochkomplexe Software, um das alles zu koordinieren.

Genau, also ich glaube, Trello, auf den ersten Blick ist Trello natürlich super einfach, aber das kannst du halt auch durchoptimieren mit Skripten, mit irgendwelchen Plugins.

Haben haben wir auch, auch Slack ist bei uns voll davon.

Und ich habe das Trello aber auch schon damals in der, als ich noch so als Einzelunternehmer unterwegs war und Auftragsarbeiten gemacht habe, habe ich das irgendwann mit den Kunden benutzt, weil klassisches E-Mail, man kennt es, der Kunde schreibt einem eine E-Mail, hat da fünf Aufgaben drin und dann wird die E-Mail immer länger, man kommuniziert hin und her und dann wird dann in einer Mail über Aufgabe 1 gesprochen, in der nächsten Mail über Aufgabe 3, in der nächsten über Aufgabe zwei, es ist ein absolutes Chaos und dann fällt dem Kunden ein, dass die eine Aufgabe dann doch wichtiger ist als die andere und dann hatte ich irgendwann auch bei den Kunden gesagt, pass auf, wir machen jetzt hier ein Trello, da ist die Liste, da machst du deine ganzen Aufgaben rein und schieb mir einfach nach oben, was für dich wichtig ist und dann können wir auch innerhalb dieser einen Karte kommunizieren, um über dieses eine Thema zu reden, wir können da Dateien drüber austauschen und jeder weiß halt so, was ist wichtig und woran arbeitet der andere gerade das ist einfach optimal und deswegen haben wir das auch bei uns in der firma im einsatz auch es ist halt leider teurer geworden muss man auch dazu sagen man hat früher irgendwie so ein jahresbeitrag bezahlt und es musste nur einer irgendwie gefühlt premium sein und man konnte so ganzen gäste setzplätze nutzen dass die leute einfach mitarbeiten können und du zahlst halt hier und auch bei slack mittlerweile einfach pro benutzer pro monat das wird Schnell teuer tatsächlich bei uns lohnt es sich aber weil wir dadurch einfach eine massive zeitersparnis haben Aber ist halt nicht für jeden was also jetzt mit jedem kunden da irgendwie so trello borten sonst aufsetzen Und dann für jeden dann so und so viele monat bezahlen ist vielleicht nicht optimal da würde ich dann gucken was gibt es für alternativen Und jetzt Haben wir, glaube ich, einen ziemlich guten Überblick darüber, wie sich Borlabs entwickelt hat und wie dann das Borlabs-Cookie entstanden ist und so weiter.

Und dann hast du auch gesagt, dass ihr jetzt für das Borlabs-Cookie-Plugin im Plan habt, einfach das mit der Version 3 weiter auszubauen, mit den Services und mit den Packages und damit das einfach alles smooth integriert wird und damit das gut funktioniert, auch von der User Experience her.

Was ist dann aber so die Zukunft von Borlabs? Ist das alleine nur Borlabs Cookie? Magst du darüber überhaupt reden oder ist das noch so ein Geheimnis, wo was in der Küche produziert wird? Ja, also man muss ja sagen, gerade wir haben das Plugin, das ist erfolgreich.

Wir haben einen großen Kundenstamm und dementsprechend gibt es da auch immer zu tun.

Das wird auch, denke ich, so weit laufen, solange das Thema einfach relevant ist.

Ich gehe eigentlich davon aus, dass irgendwann vielleicht diese ganze Geschichte mit Datenschutz sich nochmal ändert, anders läuft, vielleicht über den Browser.

Also ich könnte mir halt vorstellen, dass irgendwann bestimmte Software obsolet wird.

Das ist in der Vergangenheit auch schon häufiger passiert.

Ob man dann nochmal so in einen Coup landet, wo man ein Produkt hat, was halt, ich sag's, weggeht wie warme Semmel, glaube ich nicht.

Ich glaube, sowas ist immer so once in a lifetime.

Es gibt Pläne für andere Plugins.

Ich will auch eigentlich schon seit 2018 dieses andere Plugin bauen, aber die Zeit zu finden dafür ist halt schwierig.

Es ist dann auch schon wieder fast ein bisschen zu nischig.

Es ist gerade schon offen, aber ich kann nicht Sagen Wann Es Fertig Sein wird Das wird sich Zeigen und was Danach Kommen Werden wir Sehen Ich habe Da immer bisher Einfach geguckt okay Was was macht was macht der markt was ist relevant und es hat sich halt IrGendwie immer ergeben also gerade auch diese geschichte Diesen Ganzen Online Shops das ist Ja Nichts Worauf Ich Halt hin geplant habe sondern man ist halt IrGendwie immer in diese richtung gefallen oder gestoßen worden und so ist man Ja noch zu zu Wordpress am Ende gekommen, zu diesem Caching und von dort aus am Ende zu dieser Cookie-Lösung.

Deswegen kann ich nicht sagen, wie es da weitergeht.

Es gibt, wie gesagt, Pläne für weitere Software.

Das macht Spaß, könnt mir aber auch vorstellen, dass sich irgendwann einmal was komplett anderes macht.

Spielentwicklung persönlich interessiert mich halt auch.

Das wär dann was völlig anderes.

Aber ich könnt mir auch weiter .

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Also, Software entwickeln macht mir eigentlich mit am meisten Spaß.

So grade eher so Anwendungssoftware.

da habe ich Spaß dran, Prozesse zu vereinfachen.

Das ist so, ich würde sagen, so mein Spezialgebiet, dass ich mir eigentlich immer angucke, okay, was wird gebraucht, gibt es was am Markt oder wie machen die es am Markt und verstehe ich das? Und wenn es zu kompliziert ist, dann denke ich mir so, das muss anders gehen und dann mache ich das.

Und das wird, glaube ich, auch so in Zukunft passieren.

ich glaube, so wie das viele sehen, ist, Vorlabs -Cookie, oder eine der Erfolgs-Stories aus dem deutschen Sprachraum im WordPress-Bereich und da ist dann natürlich auch ein dementsprechender Umsatz damit verbunden, nehme ich mal an, kannst du uns da vielleicht ungefähr einen Rahmen geben, wie viel man so mit einem erfolgreichen Plugin verdienen kann und worauf ich dann noch hinaus will, ob du schon mal mit dem Gedanken gespielt hast, mal das Business zu verkaufen und dann einfach Strand, Cocktails und was auch immer? Oder hast du da vielleicht einen, keine Ahnung, so einen alternativen Plan gehabt und mit einer Exit-Strategie oder ist das so, jetzt machst du mal weiter, mal schauen, wohin die Reise geht und was sich ergeben wird, das wird sich schon ergeben? Also ich glaube, am Strand sitzen und Cocktails den ganzen Tag schlürfen wäre mein persönlicher Albtraum.

Es wird mir ziemlich schnell langweilig werden.

Das war ja auch so, dass nach der Ausbildungszeit man auf einmal wieder diese Sommerferien hat mit diesen sechs Wochen und man hat massig Zeit und denkt sich, wie toll, und schreibt sich eine Liste und will die durchgehen und nach einer Woche ist man fertig und denkt sich, okay, was mache ich denn jetzt? Und das wäre mir einfach zu langweilig.

Also ich will schon irgendwie was zu tun haben.

Hauptsache, das macht .

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fällt auf Spaß am Ende.

Es gab mal Gespräche, .

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es gab hier immer einen Interessenten, .

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die wollten .

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das Business kaufen, .

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also es gab Vorgespräche, .

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da sind mir Zahlen oder sowas gefallen.

Ich hätte auch nach wie vor Anteile gehabt, .

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aber ich hatte am Ende .

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gemerkt, dass das vielleicht nichts .

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für mich ist.

Software, das ist so, .

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wenn man so Software entwickelt, .

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das ist so von den Entwicklern, Das ist so das eigene kleine Baby, das hat man halt selber groß gezogen, groß gemacht und da hängt sehr viel Herzblut dran und das so in fremde Hände geben, schwierig und ich führe mein Unternehmen auch gerne so wie ich es führe, mit dieser entsprechenden Flexibilität, mit, wir spenden sehr viel, also wir haben auf unserer Webseite auch, gehen wir transparent raus, so wohin wir überall spenden und wie viel wir spenden und wann wir spenden und das wäre einfach nicht mehr möglich gewesen, gewesen, wenn dann nachher so ein Venture Capital deine Firma halt kauft, weil da geht's halt einfach knallhart um Kohle und Steigerung von Gewinnen etc.

Und das hat mir dann doch so eher Bauchschmerzen gemacht, dass ich gesagt hab so nee, ich will da nicht mehr irgendwie weiter in der Richtung so kommunizieren, ich behalte mein Business und hab das einfach so lange, bis es, ich sag's einfach, bis das Tennis der Pleite ist.

Also, wir sind jetzt, wir verdienen gut, aber auch die Kosten bei uns sind gestiegen.

Man kann mal als Relation sagen, so die Entwicklung von Warlips Cookie 3, wir hatten da mit 2020 angefangen.

Es sind immer mehr Leute dazugekommen und zeitgleich musste auch Version 2 weiter gepflegt werden, Es musste gemacht werden, aber so die Entwicklung von Version 3, die hat fast eine halbe Million Euro gekostet.

Das ist eine Stange Geld.

Das meiste ist dann halt einfach Personalkosten.

Wir bezahlen die Leute gut, aber wir haben auch einfach sehr talentierte Leute.

Das ist wichtig, wenn ein Produkt gut werden soll.

Und bei den Entwicklern ist es ja so, das wird jeder glaube ich mittlerweile kennen, du findest keine Entwickler am Markt.

Also jemanden, der sich anstellen lässt, findest du sehr, sehr selten.

Und dass der dann auch noch extrem gut ist, noch seltener.

Also da musst du wirklich jemanden haben, der so ein super Genie ist, aber einfach keinen Bock hat auf irgendwie Kundenkontakt.

Der will einfach seine Aufgaben halt haben und das abarbeiten.

Und der steckt meistens schon in irgendwelchen Firmen drin.

Die meisten anderen, die was auf dem Kasten haben, machen sich halt einfach selbstständig, weil du einfach mit dem Stundensatz mehr verdienen kannst oder auch einfach grundsätzlich die Freiheit hast, dir deine Projekte auszusuchen.

Und so ist es auch bei uns, dass wir bei den Entwicklern halt sehr drauf achten, was wir für Aufgaben wem geben.

Also ein Entwickler sollte hier nicht die Aufgabe machen, die ihm keinen Spaß macht, weil damit verbrennt du die Entwickler nachher einfach.

Dann gehen die und dann hast du ein Problem.

Deswegen versuchen wir die immer so zu halten und haben dementsprechend aber auch höhere Personalkosten.

Man verdient dann, wenn man davon ausgeht, dass man halbe Million in drei Jahren in so eine Software steckt, dann verdient man das natürlich auch in der Zeit.

Gute WordPress-Plugins verdienen jenseits der 100.000 im Jahr bis zu Millionen.

Gerade so Riesensysteme wie Divi etc.

oder Elementor, die müssen, es gibt ja keine bekannten Zahlen, aber ich würde aus Erfahrung vermuten, dass die so zweistellige Millionenbeträge im Jahr verdienen tatsächlich.

Und das ist wirklich verdammt viel, wenn man sich überlegt, dass das alles der Ausgangspunkt ist, eine Open-Source-Software mit meistens noch Plugins, die eigentlich kostenfrei sind, wo dann natürlich immer irgendwelche Funktionen fehlen, damit du nachher in diese Premium-Schiene rutschst und diese Plugins sind halt entsprechend günstig.

Du könntest normalerweise so eine Software nicht zu diesem Preis anbieten, wie man sie bei einem WordPress-Umfeld gewohnt ist, dass du irgendwas unter 100 Dollar pro Software bezahlst.

Also wer aus Windows, wer so ein bisschen aus der Business-Schiene kommt und weiß, was Software normalerweise kostet, da bist du im drei- bis vierstelligen Betrag und das teilweise pro Monat.

Deswegen, WordPress funktioniert halt, weil es dieses größte oder verbreitete Content -Management-System der Welt ist mit weit über 72 oder 78 Millionen Installationen.

Es hat einfach eine gigantische Kundenbase und da kannst du halt über Masse, wenn du gefunden wirst, das ist natürlich nach wie vor das Ding, egal wie gut dein Produkt ist, du musst irgendwie gefunden werden, kann man davon leben.

Und dann noch eine Frage von jemandem, der jetzt gerade selbstständig ist, Projekte macht und dabei auch verdient und das passt, aber mit der Zeit kann da so ein, sage ich jetzt mal, ein goldener Käfig entstehen, wo du halt die ganze Zeit Verräter machen musst, weil sonst kommt kein Umsatz rein.

Also dieses Zeit gegen Geld tauschen und der nächste logische Step ist einfach Produkte zu verkaufen und dann bist du halt nicht mehr an das System gebunden, dass du die Zeit eintauschst, um Umsatz zu generieren.

Also im Endeffekt schon, aber es ist nicht so, dass es ein fixer Output ist für die Zeit, die du da reinsteckst, sondern das hat das Potenzial anzusteigen, je besser dein Produkt ist, welches du verkaufst.

Und wenn da jemand jetzt zum Beispiel umsteigen möchte von der Selbstständigkeit mit den Projekten Richtung Produkte, welche und bleiben wir mal im WordPress Bereich, also das Klassische ist entweder du machst ein Plugin oder du machst ein Team, andere Services können wir auch machen, aber das lassen wir mal vorne weg.

Welche Tipps würdest du geben, wenn jemand diesen Sprung gerne machen würde, weil das ist ja nicht so ohne, oder? Weil da musst du ja eine Zeit lang mit wenig Umsatz auskommen, weil das Produkt verdient ja kein Geld, aber irgendwie musst du ja auch die Zeit finden, um an dem Produkt zu arbeiten.

Welche Tipps kannst du weitergeben für jemanden, der sich so in diesem goldenen Käfig eingesperrt fühlt, aus dem einfach ausbrechen möchte? Ja, also das wird eine harte Zeit, sage ich ganz ehrlich, weil du wirst eigentlich nach wie vor deine Projektarbeit machen müssen, weil du brauchst nach wie vor jeden Monat dein Geld, um deine Fixkosten zu begleichen und du musst dann in der Zeit, wo du nicht für die Projekte arbeitest, einfach an deinem eigenen Projekt arbeiten.

Allein das dauert ja.

Das heißt, deine Feierabende gehen dafür drauf, deine Wochenenden gehen dafür drauf.

Du bist morgens wahrscheinlich ein bisschen früher aufstehen müssen.

Hatte ich auch in der Zeit.

Ich bin dann früher einfach zwei Stunden am Anfang für meine Plugins entwickelt, dann Kundenprojekte und dann abends wieder Plugins entwickelt, sieben Tage die Woche über sehr langen Zeitraum.

Da muss man durch, weil man es sonst, glaube ich, einfach zeitlich nicht hinbekommt und zu glauben halt, naja, man hat das Produkt und es geht direkt los, ist halt nicht und die Zeit, wie lange die Entwicklung dauert, man unterschätzt das gerne, wie lange man für ein Projekt braucht, weil sich mit der Zeit eigentlich immer irgendwelche Probleme herausstellen, die man vorher einfach nicht bedenken konnte.

Oder wenn man das Produkt dann hat und gibt es halt frei, dann kommen halt Kunden auf einen zu mit neuen Problemen, die dann gelöst werden müssen.

Das heißt, dann sollte erstmal zusehen, dass man das eigene Produkt an den Start bekommt und dafür muss man einfach mehr arbeiten am Ende, muss Freizeit Opfern.

Wenn man das geschafft hat, muss man zusehen, dass das Produkt gefunden wird.

Und da kommt es so ein bisschen darauf an.

Wenn du ein Produkt hast, das jetzt für einen globalen Markt funktioniert, dann hast du es auf der einen Seite natürlich ein bisschen einfacher, weil deine Audience wesentlich breiter ist.

Auf der anderen Seite, wenn du jetzt ein Produkt hast, was vielleicht eher auf eine lokale Begebenheit sich konzentriert, was halt, sagen wir mal, speziell für Deutschland ist, weil irgendwelche Sachen da gefordert sind.

Du kannst, das ist ein Vorteil vom Deutschsein an dem Moment oder im Deutsch sprechen.

Du hast den Vorteil, dass du in Deutschland eine sehr große Basis hast an Leuten, die tendenziell potenzielle Kunden sind und dir es bevorzogen, einen deutschsprachigen Support am Ende zu haben, weil die Deutschen sind so ein bisschen wie auch Italiener, Franzosen, Spanier, die mögen es nicht so gerne, in Englisch zu kommunizieren und das ist das, was dir am Ende helfen kann, erfolgreicher zu sein, was dich von der Konkurrenz oder von den Mitbewerbern abhebt, wenn du aus Deutschland bist, zu deutschen Uhrzeiten deutschen Support geben kannst und das auch schnell.

Also wir haben gemerkt, Schnelligkeit ist ein Ding und ich kann auch nur empfehlen, wenn man dafür sorgt, dass nachher Kunden extrem zufrieden sind, zahlt sich das einfach aus, weil diese Kunden machen für dich Werbung und wenn jemand gut über dich redet, ist das mehr wert als jede Werbekampagne oder sonst was, weil da kann ja sonst jemandem was erzählen, also wenn man sich Werbung anguckt, da wird ja viel behauptet, was nachher nicht stimmt, aber wenn dir halt irgendjemand das erzählt, den du vielleicht kennst, den du gute Erfahrungen gemacht hast, ist das mehr wert.

Das sollte man machen.

Ich hatte auch gemerkt, dass es extrem wichtig ist, ein Affiliate-System zu haben.

Am Anfang, als All Apps Cookie 1 losging und schon immer weiter am Wachsen war, kamen dann Leute auf mich zu die sagen so hey ich bin blogger ich finde ein system richtig toll aber hast du ein affiliatsystem weil ich muss von irgendwas leben und ich schreibe gerne oder ein plugin aber ich muss da irgendwie auch nachher ein mehrwert rausziehen wenn ich da nichts verdienen kann dann habe ich ein problem und deswegen mussten wir dann auch den den anbieter damals wechseln über den wir verkauft hatten weil die das halt nicht hatten jedenfalls nicht für uns wir waren zu klein sind deshalb damals zu paddle gegangen die hatten das mittlerweile haben die es auch nicht mehr aber also wir haben eine Filialsystem, aber nicht mehr vom Paddle, so wie früher und das ist wichtig, dass man so etwas hat und dann kann ich noch als Tipp geben, geht zu, wenn man im WordPress-Umfeld bleibt, geht zu WordPress-Meetups, da kann man einfach super Kontakte knüpfen, kriegt dann, da gibt es meistens auch irgendwie so offene Support-Hunden, da kann man gucken, was haben die Leute für Probleme, ist da die eigene Software vielleicht gerade hilfreich, kann man die dann vielleicht da empfehlen, kann die ja vielleicht vorstellen, versucht andere Entwickler aus der deutschen Community zu kontaktieren.

Wir selbst sagen auch immer, wenn wir Leute kennen, hey, wir haben unseren Blog, unsere Webseite, du hast ein super tolles Produkt.

Hey, ganz ehrlich, wir würden einen Artikel über dich da veröffentlichen, du musst uns nichts zahlen, wir wollen kein Affiliate, gar nichts.

Wir finden dein Produkt gut.

Darüber kann man halt auch nochmal versuchen, Werbung zu generieren und am Ende gehört aber auch eine Portion Glück dazu, muss man auch sagen.

Also das beste Produkt hilft nix, die beste Werbekampagne hilft nix, es muss irgendwie einen Nerv treffen, was man anbieten möchte.

Und kurze Frage vielleicht nur, würdest du empfehlen, das Plugin über Envato zu verkaufen, das worüber du vorher gesprochen hast, oder sollte man da irgendeine andere Alternative finden oder eine eigene Lösung dafür verwenden? Also man sollte auf jeden Fall zweigleisig fahren und bei Envato auf keinen Fall einen Exklusiv-Deal abschließen.

Und man sollte auch nicht in diese.

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Ich glaube, die haben mittlerweile auch so ein System, wo du als Anwender einen monatlichen Betrag bezahlst, dafür halt Zugang zu einem großen Katalog an Produkten bekommst.

Davon kann ich nur abraten, lieber mehr an Gebühren abtreten und zumindest eine Plattform haben.

Ansonsten der WordPress-Katalog, Da kann man, den kann man auch als Plattform benutzen.

Dann muss man aber gucken, kann man sein Plugin, wenn man ein Plugin anbietet, so aufbauen, dass es auf der einen Seite einen Mehrwert gibt, in der kostenfreien Variante, und dass man mit der kostenpflichtigen Variante einen deutlich höheren Mehrwert schaffen kann, um darüber dann Kunden zu bekommen.

Ist wahrscheinlich sogar die bessere Lösung, weil im WordPress-Katalog suchen die Leute ja nach Produkten.

Da kann man auch optimieren auf Keywords.

Das würde ich empfehlen.

Aber auch wie gesagt so CodeCanyon, ja am Anfang machen, um sichtbar zu werden, wenn nichts anderes hilft, weil Geld für Werbung wird man schlicht nicht haben am Anfang.

Und das ist auch einfach sehr, sehr teuer Werbung.

Aber auf lange Sicht würde ich mich dann wieder von dieser Plattform verabschieden, weil diese Kosten einfach zu hoch sind.

Die Raubkopierer-Zahl ist extrem hoch dort.

Also wir kriegen es auch immer wieder.

Wir haben früher mitbekommen, dass halt, ne, kauft jemand aus Malaysia, kurze Zeit später gibt es einen Refund-Request und auf irgendeiner Null-Seite taucht dann diese Version auf.

Und man denkt sich so, ja, das war mit Sicherheit diese Person.

Und man braucht ein eigenes Lizenzsystem am Ende, weil man kann sich nicht darauf verlassen, dass, man kennt es auch von Good Canyon und sonst was, man kauft das Produkt und hat das laut deren AGB dann tendenziell für immer, aber nur für sechs Monate Support und muss dann Support verlängern und dann darf man es nur auf einer Webseite installieren, aber wenn du kein System hast, was das sicherstellt, kannst du nicht davon ausgehen, dass die Leute dann zehnmal eine Software kaufen, weil sie es auf zehn Webseiten installieren.

ist leider so, da sind Leute unehrlich, die probieren das, die machen das und da muss man dann einen Riegel vorschieben.

Ja, also einfach so eine Sperrmaske, wo man dem Lizenzschlüssel eingeben soll.

Zum Beispiel, worum ich mir weniger Sorgen machen müsste, ist, dass der Code immer offen ist oder dass halt jemand ja, weil es zum Beispiel GPL ist, tendenziell dein Code einfach nehmen kann und setzt seinen Namen drüber und macht ein besseres Marketing.

So klar, Ja, rechtlich geht das, aber im Endeffekt wird sich auch ein Kunde immer die Frage stellen, so gehe ich jetzt zu dem, der den Code kennt und der das eigentlich produziert hat oder gehe ich zu dem, der nur seinen Namen darunter gesetzt hat und verkauft es jetzt billiger, hat aber keine Expertise mit dem Code und kann mir bei einem Problem vielleicht gar nicht so weit helfen und entwickelt es auch nicht weiter, also damit schießt man sich auch ins eigene Bein, wenn man sich was kauft, nur weil es billiger ist und dann nachher wird es nicht mehr supported, weil nicht finanzierbar.

Ja, da hat man eine schnelle Billiglösung, aber langfristig ist es halt nicht sinnvoll.

Genau, also niemand hat halt Lust, irgendwie seine Webseite um ein System herumzubauen, um dann nach zwei Jahren zu merken, so wird nicht mehr supported.

Und ja, was machst du jetzt? Es steckt überall in jeder Seite drin, das kriegst du nicht mehr so einfach los.

Und dann zahlst du hunderte, tausende von Euro, um deine Seite wieder umzubauen, um irgendeine Alternative zu suchen.

Dann lieber einmal von Anfang auf was benutzt, wo man weiß, okay, das kostet halt Geld, das kostet jährlich Geld, aber es wird gewartet und dann weißt du, okay, das wird mich jetzt die nächsten Jahre begleiten.

Ja, cool.

Ich glaube, langsam werden wir uns schon dem Ende der Episode nähern.

Hast du noch ein Thema, welches du gerne ansprechen würdest? Gerade nicht.

Okay.

Ich habe da nur einen Gedanken oder das ist ein paar Mal schon in einer Gesprächsrunde gefallen.

Einfach dieser Gedanke so, ja ich bin Entwickler oder bis in eine Agentur, wir produzieren ständig irgendwelche coolen Code-Lösungen für Kunden und dann kann man ja das schnell als Plugin verpacken und dann in die Welt ausschicken.

Wie siehst du diese Angehensweise? Ist das etwas, was einfach nur ein cooler Gedanke ist, aber ohne Hand und Fuß angegangen wird, weil Marketing und so weiter, man muss es ja dann auch stark vertreiben.

Oder ist es so, wenn man das als Produkt angeht, dann steckt wesentlich mehr dahinter, als einfach Codeschnipsel als ein Plugin zu verpacken.

Wenn du in dem Gespräch dabei wärst, was wäre so dein Input in die Runde? Das ist individuell.

Also so reine Codeschnipsel, wenn die gut sind, ist ja WordPress eigentlich genau dafür gemacht, dass du das dort dann in diesen Produktkatalog von WordPress mit reinschiebst, halt kostenfrei, weil du kannst immer davon ausgehen, dass wenn du das brauchst, wird es auch andere Leute geben, die das brauchen und dann freuen die sich, wenn die diese Nischenlösung vielleicht finden.

Wenn man mehr hat, wo man sagt, okay, wir haben jetzt ein Tool und das bietet einfach einen größeren Mehrwert, dann sollte man daraus vielleicht wirklich ein richtiges Produkt machen und dabei halt dann die Gedanken machen, okay, wie bekommen wir das jetzt irgendwie an den Mann? Also ist das etwas, was eher wenige Leute brauchen oder doch ein bisschen mehr? Und wenn es wenige Leute brauchen, dann muss man ja auch gucken, okay, wir müssen da Kosten unten halten.

Wir können ja jetzt nicht eine Werbekampagne buchen, wir können da nicht eine super teure Landingpage für machen.

Da muss man gucken, so okay, wie kriegen wir das halt an den Mann? Da würde ich auch wieder sagen, ist der WordPress -Katalog eigentlich gut geeignet? Ich würde da dann mit dieser Premium-Nicht -Premium-Schiene fahren und dann gucken, kriegen wir irgendwie Content, den wir selber produzieren, irgendwie auf anderen Webseiten unter, um da so ein bisschen den Fokus drauf zu bekommen, dass das Leute mitbekommen, dass das existiert.

Ja, cool.

Am Ende würde ich dir gerne noch die Möglichkeit geben, etwas in den Spotlight zu stellen.

Falls du etwas promoten möchtest oder eben in den Spotlight stehen möchtest, dann ja, mach das bitte jetzt.

Es gibt nichts zu promoten, außer, wenn ihr Kunden von uns seid, wäre es echt toll, wenn ihr die Dokumentation lesen würdet.

Da haben wir sehr, sehr viel Arbeit reingesteckt.

Es ist sehr frustrierend, wenn jedes Mal im Support dieselben Fragen aufkommen, wo man sich denkt so, ey, das steht hier ganz am Anfang, bitte liest das doch.

Ja, das ist dann immer einfacher einfach jemanden anzuschreiben als selbst nachzuschauen, wo man die Lösung finden kann.

Es dauert aber länger.

Wenn man sich selber hilft, ist einem schneller geholfen.

Dann stelle ich am Ende immer so drei kleine Bullet-Fragen, damit ich die Zuschauer besser kennenlernen kann.

Und die erste Frage, wäre es nicht einfach das Erste, was dir in den Kopf schießt, wenn es WordPress, Boilabs und Boilabs Cookie, Boilabs Cache und alles mögliche, was du im Laufe deiner Zeit schon gemacht hast, nicht gäbe, was wäre dein Alternativberuf? Mein Alternativberuf? Ich wäre nach wie vor als Entwickler unterwegs und ich würde nach wie vor Software entwickeln.

Ich weiß aber nicht, welche Software, aber das würde ich auf jeden Fall machen, weil das mache ich im Prinzip schon mein Leben lang, so seit 13 und das macht mir am meisten Freude.

Und was ist das nervigste WordPress-Feature? Das nervigste WordPress-Feature? Ich bin ja echt happy mit WordPress, muss ich sagen.

Was halt schade ist, dass halt ein paar Sachen noch nicht gehen.

Ich finde, es ist sehr schade, dass nach wie vor Mehrsprachigkeit man ja nur über eine zusätzliche Softwarelösungen reinbekommt, aber das kommt ja demnächst, also in den nächsten Jahren wird das ja fest in WordPress integriert, da freue ich mich schon ein bisschen drauf.

Ich hoffe, Sie finden eine gute Lösung.

Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass WordPress typisch einfach nur eine simple Lösung präsentiert und es dann nach wie vor an anderen Entwicklern hängt, das richtig rund zu machen.

Ja, da bin ich auch schon gespannt, aber es wird wahrscheinlich noch ein paar Jahre dauern, bis es so weit ist.

Am anderen Spektrum, was war der letzte Aha -Moment mit WordPress, wo du überrascht warst, dass WordPress das auch kann? Das war auf einem Meetup, da gab es ein kleines Quiz und ich wusste nicht, dass man in den Admin-Bereich auch reinkommt, wenn man einfach slash Admin schreit oder ich glaube slash Login.

Also es gibt mehrere Möglichkeiten.

Ich dachte so, nee, man muss immer über die WP Login oder WP Admin und dann wird man umgeleitet, dass man einfach Atmen eingeben kann, wusste ich nicht, fand ich, hat man was dazugelernt, habe es heuer nie bewendet, hat keinen großen Mehrwert, aber war so interessant, dass das geht.

Aber das habe ich auch noch nicht gehört, muss ich mal ausprobieren.

Ja, gibt es noch irgendeine finale Message, die du den Zuschauern weitergeben möchtest? Also wenn immer ihr ein Problem habt, versucht möglichst genau und präzise mitzuteilen, was ihr getan habt.

Schickt Bilder mit an den Support, an den ihr euch wendet.

Dann kann euch schnell und besser geholfen werden.

Einfach nur, es funktioniert nicht, hilft halt nicht weiter.

Also das wäre gut, wenn Leute da ein bisschen mehr präzise wären.

Ja, das stimmt.

Und was ich auch gelernt habe, so mit Bitte und Danke bekommt man auch viel mehr vom Support.

Oh ja.

Also wenn ihr zufrieden mit der Software seid von irgendwem, dann hinterlasst doch irgendwo eine positive Nachricht oder eine positive Bewertung.

Das hilft den Entwicklern massiv weiter.

Es erfreut uns selbst immer wieder im Support, wenn wir Anfragen bekommen, wo einfach nur drinsteht, so ey, wir sind richtig happy mit euch, alles super.

Das ist, das ist einfach sehr viel wert, weil ihr müsst davon ausgehen, an den Support wird sich meistens gewendet, wenn irgendwas nicht funktioniert und die Tonalität ist dort meistens gereizt und genervt.

Kann man ja verstehen, man will was machen, es funktioniert nicht und es frustriert.

Und es gibt leider mehr Negativbewertungen einfach nur, weil schneller gesagt wird, es geht nicht, ich bin genervt.

Hier ein Stern, das etwas positiv ist, wird leider zu selten hervorgehoben.

Also das wäre ganz cool, wenn ihr euch das so im Hinterkopf behaltet und dann beim nächsten Mal, wenn ihr mit irgendjemandem Kontakt habt oder ein Plugin nutzt, mit dem ihr zufrieden seid, einfach irgendwo eine 5-Sterne-Mittel hinterlassen.

Cool.

Ja, Ben, vielen Dank.

Hat mich sehr gefreut, da die ganze Story zu hören und wie es bei dir das alles verlaufen ist, wie es zu Borlabs gekommen ist und dann zum Borlabs-Cookie-Plugin.

Wäre cool, wenn wir uns mal in Real Life sehen könnten.

Vielleicht sehen wir uns einmal auf einem WordCamp oder auf einem WordPress-Meetup oder so.

Und ja, Viel Erfolg noch mit Boilabs, bin schon auf die neuen Plugins gespannt, die kommen werden und viel Erfolg.

Ja, vielen Dank für die Einladung.

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