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Die Dominik Liss Show WordPress & Business Talks

#037: Geheimnisse hinter dem effektiven Einsatz von Analytics | m. Florian Möller

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Überblick

Damit Du den Erfolg Deiner WordPress Webseite messen kannst, brauchst Du oft Analytics. Wie setzt Du aber Analytics sinnvoll ein? Was solltest Du messen und was sind nur unnötige Daten? 

In dieser Woche werden wir uns mit Florian Möller in die Analytics Welt vertiefen. Florian ist Analytics Experte mit einem Fokus auf Google Analytics. Florian hat auch eine Online Community "Der Analytics-Club" gegründet.

In diesem Gespräch unterhalten wir uns über folgende Themen:
00:00 Recap
02:26 Intro
06:10 Universal Analytics vs. GA4
08:23 Client Side Tracking vs. Server Side Tracking
11:13 Wann ist Analytics sinnvoll?
20:27 Das Acquisition / Behaviour / Outcome Framework
23:30 Tracking mit Hilfe von UTM Parametern
27:07 GA & DSGVO
33:45 Die Challenges vom Server Side Tagging
41:54 Warum stimmen Analytics Daten nie zu 100%?
44:26 Ab wann sind Daten aussagekräftig?
49:35 Analytics Daten richtig interpretieren 
53:29 Wann werden Conversions nicht richtig gemessen?
01:04:49 Bullet Fragen

https://www.linkedin.com/in/flmoeller/
https://ecommerce-analytics.de/analytics-club

// WordPress Community Gruppe //
https://dominikliss.com/community

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Florian Möller Analytics Experte, Gründer der Online Community "Der Analytics-Club"

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Transkript

Ich nehme immer gerne Fahrrad.

de als Beispiel für so einen Onlineshop.

Ich bin auf der Suche nach einem neuen Fahrrad für meine Tochter.

Jetzt sind also Boom Bikes ganz drin.

So, dann gucke ich bei Fahrrad.

de nach diesen Boom Bikes und gucke, was die kosten.

Dann sehe ich, okay, da kannst du mal locker 500, 600 Euro für bezahlen.

Ich mache die Website erst einmal wieder zu, bespreche das halt noch mal in der Familie halt auch, welches Fahrrad ich denn da jetzt bestellen sollte.

Komme dann eine Woche später wieder auf Fahrrad .

de.

So, jetzt weiß üblicherweise Fahrrad.

de, ah, da ist ja schon mein Cookie gesetzt, das heißt, der Nutzer war schon mal da.

Google Analytics weiß dann auch, ah, ok, der Nutzer, der war letzte Woche schon mal auf der Website.

Damals ist er über eine Google-Ads-Anzeige auf die Website gekommen.

Jetzt ist er direkt auf die Website gekommen, weil er sich ein Lesezeichen gesetzt hatte.

So eine Cookie-Laufzeit betrug mal zwei Jahre.

Das heißt, auch wenn ich nach anderthalb erst wieder auf fahrrad.

de gegangen wäre, hätte Google Analytics mich noch wiedererkennen.

Das war einmal.

Das ist heutzutage leider nicht mehr so, weil auch da solche Browser wie Safari oder auch Firefox sagen, so lange lassen wir die Cookies nicht mehr am Leben.

Die leben bei uns nicht mehr zwei Jahre, sondern die löschen wir halt schon wesentlich früher.

Bei Safari ist es beispielsweise so, dass so ein Google Analytics Cookie mittlerweile schon nach sieben Tagen gelöscht wird.

Also, wenn ich nach anderthalb Wochen wiederkomme auf fahrrad.

de, wird Google Analytics mich nicht mehr wiedererkennen, dass ich vor anderthalb Wochen schon mal da war.

Das heißt, der Nutzer, der Florian, der damals über die Google Ads Anzeige gekommen ist, den wird Google Analytics nicht mehr wiedererkennen, mich als neuen Nutzer zählen.

Das Problem dabei ist, bei der sogenannten Marketing-Kanal-Attribution, wenn ich jetzt ein Fahrrad kaufe, welchem Marketing-Kanal, welcher Werbung wird dann dieser Umsatz, diese Conversion zugerechnet.

Google Ads geht dann halt leer aus, obwohl ich ohne Google Ads vielleicht gar nicht auf Fahrrad.

de aufmerksam geworden wäre.

Ein bisschen unfair, auch für die Kampagnenoptimierung, weil dadurch natürlich dann die Google Ads Kampagne halt kein Lob abbekommt, sondern halt einfach ohne Lob davon geht und dann vielleicht weniger Budget einstreicht und auch der Algorithmus halt die Conversion bei der Kampagnenoptimierung nicht berücksichtigt.

Bonus, das habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen am Anfang.

Florian war so nett und hat uns einen gewissen Bonus vorbereitet und was das genau ist und konkret auf die Details, wenn wir dann noch später eingehen.

Herzlich willkommen bei der 37. Episode der Dominik Liss Show.

Auf diesem Podcast gibt's WordPress und Business Talks.

Das heißt, wenn du WordPress in deinem Business verwendest, dann bist du hier genau richtig, weil jede Woche entpacken wir die Skills, Geheimnisse, Erfahrungen der besten Experten aus der WordPress -Branche und das Ziel des Podcasts ist es dir dabei zu helfen, ein besserer Professionell in der WordPress-Welt zu werden und diese Woche geht es um die Geheimnisse hinter dem effektiven Einsatz von Analytics und konkret dann auch geht es um Google Analytics und da reden wir mit Florian Möller und Florian ist Analytics Experte mit einem speziellen Fokus auf Google Analytics.

Florian ist seit 2018 selbstständig, hat schon seit über einem halben oder seit einem Jahr den Analytics-Club gegründet und da geht es einfach rund ums Analytics und ums Tracking.

Also in dieser Episode lernst du erstens Analytics richtig zu verstehen und dann tauchen wir auch in das Thema ein, wie man die Daten richtig auswerten kann und was man da falsch machen kann oder was so die gängigen Missverständnisse sind, wenn es um Analytics geht.

Und an der Stelle, Florian, herzlich willkommen.

Könntest du dich bitte auch kurz in deinen eigenen Worte vorstellen, damit dich die Zuschauer und Zuschauerinnen ein bisschen besser kennenlernen können.

Hey Dominik, also ich finde, eigentlich hast du das schon ganz gut gemacht.

Ich kann da gar nicht mehr so viel ergänzen, aber ich bin Florian Möller.

Ich komme aus Hamburg, also aus Norddeutschland, bin auch in Norddeutschland geboren, bin aus Norddeutschland nicht wirklich weggekommen, nicht weggezogen und ich arbeite jetzt tatsächlich schon seit 2008 mit Google Analytics, vorher immer auf Agenturseite.

Das heißt, ich habe das vorher ja auf Agenturseite für z.

B.

Sinha Shradha oder Konversionskraft gemacht, war damals der Analytics-Ansprechpartner, wenn es um Conversion-Optimierung ging oder halt auch beim Relaunch von neuen Online-Shops und seit 2018 mache ich das mittlerweile selbstständig und jetzt hatte ich auch seit letztem Jahr super super viel mit Google Analytics 4 zu tun, weil das alte Google Analytics ja abgeschaltet wurde von Google und ganz ganz viele Firmen auf GA4 gewechselt sind.

Das ist schon ganz gut getroffen mit dem Analytics richtig verstehen, weil sich viele Sachen auch geändert haben, sei es halt auch Definition von Metriken, zum Beispiel ein guter Punkt ist auch immer, wie zählt Google Analytics 4 jetzt eigentlich Nutzer? Das ist dann bei den ersten Blicken ins Tool halt noch gar nicht so klar und entweder, wenn man da schon Vorerfahrungen hat vom Universal Analytics, vom alten Google Analytics, kommen da doch immer wieder Fragen auf oder aber auch wenn man komplett neu startet mit Google Analytics, kommen da auch immer neue Fragen auf.

Ich gebe auch GA4-Einsteiger-Seminare für die Firma 121 Watt.

Die machen da sehr viele Seminare und Webinare rund um Online-Marketing-Themen und da merke ich das auch immer wieder, dass viele Leute dieselben Fragen haben, egal auf welchem Know-how-Level die sind.

Da kommen halt eigentlich immer dieselben Fragen.

Deswegen habe ich auch diesen Analytics-Club gegründet, von dem du eben gesprochen hast, weil ich mir auch dachte, bevor jeder da das Rad selbst neu erfinden muss, ist es doch auch prima, einfach von anderen zu lernen und sich in so einer Analytics-Community auch auszutauschen und einen Platz zu haben, wo man seine Probleme und Fragen rund um Analytics und Co.

stellen kann.

Da ist jetzt eine Frage bei mir im Kopf entstanden, wo du gesagt hast, mit dem, dass es hat sich was vom, ich sage jetzt mal dem Klassischen, den Universal Analytics, geändert zu GA4 und sagen wir mal, es ist jetzt Standpunkt, okay, ich habe von Google Analytics gehört, ich weiß, dass man das auf der Webseite einbinden kann und dann werden die Page Clicks gemessen, also die Besucher auf der Webseite.

Das ist so, glaube ich, das klassische Verständnis von Analytics.

Aber was ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen dem klassischen Google Analytics, so wie das einfach jahrelang war und jetzt dem GR4? Also wieso kam es überhaupt zu diesem Umstieg und was hat sich da geändert? Da gibt es mehrere größere Faktoren.

Das erste, was mir da jetzt einfällt, ist einfach das zugrunde liegende Datenmodell.

Also das alte Universal Analytics, das war halt für alte Websites, so wie man sie von früher kennt.

Früher hatte man dann ja immer Seiten, die sich dann neu geladen haben, so HTML-Seiten.

Ich bin von einer Seite auf die nächste auf eine Website gegangen.

Das HTML-Grundgerüst hat sich neu geladen und damit halt auch immer dieser Google Analytics Code, worüber dann Google Analytics auch gemessen hat.

Hey, der Nutzer ist jetzt von der Landingpage zu einer zweiten Seite gegangen, ist dann zu der dritten Seite gegangen, ist dann irgendwann auf einer Bestell-Bestätigungsseite gelandet, was dann die Conversion war.

Aber so funktioniert das Internet heute ja nicht mehr.

Es gibt sehr, sehr viele Webseiten, wo Elemente und Inhalte nachgeladen werden.

Ich habe viele Webseiten, wo zum Beispiel Videos mit integriert sind und seien es halt zum Beispiel YouTube-Videos.

Dann habe ich da eine Seite, da ist ein Video drauf, dann klicke ich halt auf Start.

Da wird kein HTML neu geladen.

Ich kann halt viel mehr mit dieser Website interagieren und das hat das alte Universal Analytics aber nicht mehr so richtig mitbekommen und konnte das halt schlechter tracken.

Genauso wie irgendwelche Nutzerinteraktionen, wie hat der Nutzer bis ganz nach unten gescrollt, hat er auf einen bestimmten Button geklickt, hat er Kontaktformulare ausgefüllt.

Da gab es dann halt immer so Workarounds für das alte Universal Analytics, aber irgendwann hat das halt nicht mehr gereicht.

Deswegen ist GA4 da zugrunde liegend, ein komplett neues technisches Datenmodell, Tracking-Modell, womit dann solche modernen Websites halt einfach viel besser zu tracken sind als mit dem alten Analytics.

Das ist so einer der großen Vorteile von GA4. Ich finde es super, dass du es so beschrieben hast, weil zugegebenermaßen habe ich mich noch überhaupt nicht mit GA4 beschäftigt und deswegen finde ich es mega cool, dass wir uns darüber unterhalten können.

Das was du gerade angesprochen hast, dass eben das Universal Analytics da einfach in der Seite eingebunden wurde, dann gibt es nämlich auch den Begriff Client -Side-Tracking und Server-Side-Tracking, nur um diese Buzzwords da jetzt einfach auf den Tisch zu werfen und Client-Side-Tracking und Server-Side-Tracking, könntest du da vielleicht einen Unterschied erklären, was genau der Unterschied ist? Kurze Unterbrechung in eigener Sache, deswegen das Hemd, und zwar geht es um die WordPress Community Gruppe.

Wir haben Wir haben jetzt eine Community-Gruppe auf Discord und dort kannst du Antworten auf deine WordPress-Fragen finden, du bekommst konstruktives Feedback zu deinen WordPress-Projekten und es gibt regelmäßige Gesprächsstunden, die ich dort posten werde, dort kannst du live deine Fragen stellen oder einfach teilnehmen und zuhören, welche Fragen andere Teilnehmer haben.

Dort werden teilweise auch Podcast-Gäste sein, andere Experten aus der WordPress-Branche, also da wirst du wirklich cooles Feedback bekommen und coole Antworten auf deine Fragen und das alles ist kostenlos.

Das Einzige, was du machen musst, du musst unten auf den Link klicken, dort kommst du zu der Seite, wo du dich anmelden kannst und dann bekommst du die gesamte Anleitung, wie du in der Communitygruppe beitreten kannst und jetzt geht's weiter mit dem Video.

Du kannst GR4 auch serverseitig einsetzen.

Also kleinseitig und serverseitig, das ist auch schon wirklich ein fortgeschritteneres Thema.

Mit so serverseitigem Tracking fangen die wenigsten an.

Gerade wenn ich jetzt als Solo-Selbstständiger meine erste Website über WordPress aufbaue, so habe ich es ja auch gemacht, dann ist serverseitiges Tracking eigentlich noch kein Thema.

Aber grob gesagt ist der Unterschied, dass bei einem kleinseitigen Tracking das Google Analytics aus dem Browser des Nutzers, sagen wir jetzt mal als Beispiel, ich bin auf deiner Webseite und du hast GA4 eingebunden, so dann funkt GA4 aus meinem Browser die Daten, was ich mir auf deiner Webseite angeguckt habe, über welchen Marketing- Kanal ich auf deine Website gekommen bin und so weiter.

Das funkt mein Browser dann direkt in Richtung Google Analytics.

So, bei einem serverseitigen Tracking ist es so, dass mein Browser die Daten dann nicht direkt an Google Analytics funkt, sondern erst einmal an deinen eigenen Server und du schickst sie dann weiter an Google Analytics.

Weil die Daten aber erst mal bei dir auf dem eigenen Server landen, kannst du da die Daten bearbeiten, bestimmte Sachen entfernen, wie die IP-Adresse zum Beispiel.

Dadurch ist ein serverseitiges Setup einfach datenschutzkonformer.

Also Datenschützer lieben es mehr, wenn dein Tracking serverseitig umgesetzt ist.

Das vielleicht mal kurz zum Unterschied.

Aber auch da, GA4 bietet da schon viel mehr Funktionen in Richtung datenschutzkonform zu sein als das alte Analytics.

Deswegen ist auch so ein kleinseitiges GR4 -Setup besser als ein altes, kleinseitiges Universal Analytics Setup.

Es ist nicht komplett 100% DSGVO-konform, aber es ist auf jeden Fall datenschutzkonformer, als es in Universal Analytics der Fall war.

Cool.

Also auf die Nachteile und Vorteile von dem Server-Side-Tracking oder Server-Side-Tagging besser gesagt, die beiden Begriffe, da werden wir da später noch eingehen.

Aber bevor wir jetzt stark technisch in das Thema eintauchen, würde ich gerne erstmal auf die Grundkonzepte von Analytics eingehen.

Also, wenn man schon bei dem Punkt ist, okay, ich weiß, dass ich Analytics verwenden will, dann super, aber oft ist es ja überhaupt nicht klar, ob Analytics überhaupt sinnvoll ist, ob das überhaupt eine gute Idee ist zu verwenden, weil oft ist es einfach so, als Standard wird das einfach installiert, damit die Pageclicks getrackt werden, aber was ist so das Grundkonzept dahinter oder die Grundidee, weil ich habe dann mit der Zeit einfach dadurch, dass ich schon bei mehreren Projekten mitgearbeitet habe, wo dann viele Leute, die sich wirklich gut mit Analytics und mit dem Tracking ausgekannt haben, da mitgearbeitet haben, habe ich mir ein paar Sachen abgeschaut und ein paar Denkweisen und eine Denkweise war eben diese, dass man als erstes Mal ein Konzept hat, also eine Hypothese, z.

B.

das Ziel oder wenn ich die Seite so gestalte, dann ist das Ziel dahinter, dass ich das erreiche, so in Richtung, ich habe einen Input und ich will einen gewissen Output und dann hilft mir das Analytics oder die Analytics Tools, das zu beweisen, diese Hypothese, also entweder zu widerlegen oder zu beweisen, hey, das hat dann doch so geklappt, wie ich mir das gedacht habe.

Ist das so der richtige Ansatz, um über Analytics so zu denken, oder sollte man über Analytics einfach ganz simpel denken, so das gibt mir einfach Zahlen aus, Page-Clicks, wie viele Leute auf meiner Webseite das sehen und fertig? Also es ist auf jeden Fall ein guter Ansatz, man muss aber auch da nicht immer das Rad neu erfinden.

Also was du jetzt angesprochen hast, ist ja sich erstmal Gedanken zu machen über ein sogenanntes Tracking-Konzept, was möchte ich halt eigentlich genau tracken und was ist vielleicht halt auch so die wichtigste Nutzerinteraktion, die ein Nutzer auf meiner Website machen kann, sprich die Conversion.

Aber klar, Google Analytics ist erst einmal ein sehr bekanntes Tool, weit verbreitet.

Das ist kostenlos, deswegen bauen es halt auch viele einfach erstmal ein.

Und es ist ja halt auch immer einfacher geworden, das einzubauen.

Für WordPress gibt es halt auch Plugins, wo ich halt einfach nur sagen muss, hier, das ist meine ID aus meinem GR4-Konto und den Rest macht WordPress dann ja halt auch schon sozusagen.

Also in diesem sogenannten Basic Tracking, wenn es nur um die Pageviews geht, also um die Seitenaufrufe.

Aber wie viele Nutzer auf der Webseite waren und welche Seiten am häufigsten aufgerufen wurden, das sind ja quasi No-Brainer.

Also da muss man sich gar nicht so viele Gedanken noch vorher machen, was man damit halt eigentlich genau tracken möchte oder wissen möchte.

Deswegen gibt es halt da eigentlich auch viele, die sagen, ich baue das halt einfach mal ein und dann gucke was da an Zahlen ausgespuckt wird von GA4. Aber was du meinst, ist auf jeden Fall ein sinnvoller nächster Schritt, nämlich zu gucken, wenn ich weiß, okay, in dem und dem Zeitraum habe ich so und so viele Nutzer über die und die Marketingkanäle auf meiner Website gehabt, ist das jetzt gut oder schlecht? Also wenn du jetzt eine Website hast und du hast jetzt letzten Monat, nee, sagen wir mal vorletzten Monat hattest du 100 Nutzer auf deiner Website Und letzten Monat waren es aber auf einmal 500 Nutzer.

Ist das jetzt gut oder schlecht gewesen, Dominik? Was sagst du dazu? Es waren sicher alles Bots aus Indien, die programmiert waren, um auf die Webseite zuzugreifen.

Guck mal, dann wäre es ja schon mal schlecht gewesen.

Dann sagst du, okay, jetzt habe ich hier voll viel Bots verpflegt.

Das bringt mir nicht wirklich was, weil die Bots natürlich eher selten zu den Kunden werden.

Ja, da hast du recht.

Zum Glück kann GA4 die meisten Bots schon automatisch rausfiltern.

Also sagen wir mal, den verdächtigen Bot-Traffic hätte GH4 von sich aus erkannt.

500 Nutzer mehr oder 500 Nutzer versus 100 Nutzer, ist das gut oder schlecht? Also ich würde sagen gut, weil mehr ist immer gut, aber vielleicht kannst du mir da was anderes sagen.

Ja, klar, also im ersten Schritt ist das natürlich gut, weil wenn man jetzt auch wieder daran denkt, wenn ich so an meine erste Website zurückdenke, da war halt noch nicht so viel drauf los.

Dann ist es ja erst einmal ein Ziel, möglichst viele Nutzer, also sprich Traffic auf die Website zu bekommen.

So, und dann im nächsten Schritt denkt man sich aber, okay, auch gerade wenn es darum geht, dann Werbebudget auszugeben, zum Beispiel sagen wir, du hast jetzt eine Google-Ads-Kampagne geschaltet und die hat dich von den 100 Nutzern auf die 500 Nutzer pro Monat gebracht.

hast dafür aber auch, sagen wir mal, 300 Euro Werbebudget ausgegeben.

dann ist es ja schon mal die nächste Frage, die einen in den Kopf schießt.

Okay, hat sich das denn gelohnt? Also sollte ich denn jetzt halt einfach mehr Werbebudget ausgeben? Sollte ich halt jeden Monat 300 Euro ausgeben, 500 Euro oder so? Weil dann wirst du ja schon wissen, was machen denn die Nutzer auf meiner Webseite eigentlich? Also dass sie halt dann auf deiner Website da waren, schön und gut.

Aber wenn die dann sehen, irgendwie ist das ja gar nicht das, was ich hier gesucht habe.

Oder oh Gott, oh Gott, die Website von Dominik, irgendwie, die ist ja total veraltet oder so, dann ist es ja sogar schlecht.

Dann hätte es ja sogar so einen negativen Branding -Effekt.

Aber wenn du zum Beispiel siehst, ich gehe jetzt mal stark davon aus, du hast eine Kontaktformule auf deiner Website, richtig? Tatsächlich nicht.

Also ich habe das erstens wegen der DSGVO und zweitens wegen den Bots abgedreht, aber einfach nur so eine Kontaktanfrage per E-Mail und so weiter ist auf jeden Fall da.

Okay, okay.

Gibt es irgendwas zum Runterladen auf deiner Website? Es ist ganz simpel.

Also eigentlich nur als Visitenkarte gedacht.

Okay.

Also du meinst, dass wir jetzt einen Punkt finden, an dem wir uns anheben können, den wir tracken können, oder? Also bei mir wäre das in dem Fall Kontaktaufnahme, wie zum Beispiel ein Klick auf E-Mail-Adresse oder ob da wirklich eine E-Mail angekommen ist, so hey, ich habe dich über die Webseite gefunden, kannst du mir da bitte mehr Infos schicken oder so.

Ja, das ist auch schon mal ein guter Ansatzpunkt.

Sagen wir mal, diese Klicks auf die E-Mail -Adresse, ein sogenannter Click-to-Mail oder ein Mail -to-Link-Klick.

Wenn du dann halt siehst, du hast halt bei den 100 Nutzern pro Monat, haben dir 10 Leute eine E-Mail geschickt und bei den 500 Nutzern waren es dann aber auch nur 10 oder sagen wir mal waren es 20, so das Doppelte.

Dann siehst du, okay, es hat halt schon mal ein bisschen mehr gebracht, aber du hast halt die sogenannte Conversion Rate, nämlich halt der prozentuale Anteil von den Nutzern, die dann auf deiner Website waren und dir dann eine E-Mail geschickt haben, die ist dann entsprechend kleiner geworden.

Du hast zwar mehr Traffic drauf gehabt, auch absolut etwas mehr an Anfragen, aber insgesamt der Anteil ist kleiner geworden.

Dann musst du halt gucken, hat sich das gelohnt oder warum haben dir so viele, die auf deiner Website waren, keine E-Mail geschickt oder halt ein Kontaktformular ausgefüllt oder eine bestimmte Datei wie ein White Paper oder eine Case Study heruntergeladen.

Aber da sind wir dann bei dieser Conversion, die man dann definiert.

Da bist du auch wieder bei deiner Hypothese, dass man sich genau überlegt, okay, was will ich jetzt hier eigentlich genau messen, was ist eigentlich Sinn und Zweck meiner Website nachher.

Um das vielleicht kurz zusammenzufassen, weil jetzt haben wir viele Punkte angesprochen, also grundsätzlich ist es gut, einmal sich Gedanken zu machen, was will ich überhaupt messen, weil einfach nur so Analytics einzubauen und mal schauen, was passiert, ist halt weniger gut, also eben diese Conversion zu haben, also welches Ziel hat die Webseite, ob das jetzt ist, Produkte zu verkaufen oder Kontaktaufnahme oder eben Download eines Freebies, wie zum Beispiel ein Swipe Paper und so weiter oder ein Formular auszufüllen.

Also es ist gut, wenn eine Webseite eben ein Ziel hat und so kann man dann auch messen, ob die Maßnahmen, die man gesetzt hat mit einem neuen Design, mit einem neuen Text, mit Bildern, mit einem Video, was man denkt, dass dann die User dazu animieren würde, das zu machen, was man will, dass die User auf der Webseite machen und das dann zu einer Conversion führt, dass das eigentlich das Ziel von der Webseite ist, zumindest in den meisten Fällen.

Wenn das jemand aus Spaß und Freude macht, einfach so ein Hobby-Blogger ist und so weiter, ist natürlich auch das Ziel dahinter, dass die Leute das lesen, aber wenn da jetzt kein großer Business-Motivator dahinter steckt, dann ist das natürlich ein anderer Zugang als einfach nur, hey, ich will damit wirklich auch finanziell erfolgreich sein.

Und dann helfen die Analytics-Tools insofern, dann wirklich diese Punkte zu messen oder diese Interessenssignale, sag ich jetzt mal, zu messen, um dann zu sehen, ob die Conversion Rate, also die Anzahl der User, die auf der Webseite ist, im Vergleich jetzt zu den Usern, die wirklich die Aktion gemacht haben, die ich gerne will, dass die User die machen, das ist dann die Conversion Rate und die kann man dann mit den Analytics-Tools ganz gut ob man dazu dann noch Werbung schaltet oder nicht, ist dann eine andere Sache.

Das ist, glaube ich, so der nächste Step.

Da muss dann, glaube ich, das alles auf der Webseite passen und einmal ein Beweis da sein, dass die Leute überhaupt das machen, was ich will.

Und dann kann man das, glaube ich, mithilfe von mehr Traffic, mithilfe von Aids oder organischen Traffic dann auch, glaube ich, weiter skalieren.

Aber wenn du jetzt.

.

.

Genau, ja.

Genau.

Das hätte ich auch nur als Beispiel genommen.

Also, wie du jetzt auf die 500 Nutzer so sprunghaft gekommen wäre.

Aber klar, bevor man in Werbung schaltet, sollte man erst einmal gucken, passt das so, bekomme ich vielleicht auch über organische Kanäle mehr Traffic auf meiner Webseite.

Was dazu auch prima passt, ist ein sogenanntes Analytics Framework, das Acquisition Behavior Outcome Framework, also kurz ABO Framework.

Das ist nämlich immer ganz gut, weil man ja auch super viele Berichte und Daten in GA4 hat, wenn man dieses Framework so als roten Faden im Kopf behält, dass man immer guckt, so Acquisition, also über welche Kanäle kommen die Nutzer eigentlich auf meine Webseite, Behaviour denn, was machen sie auf meiner Webseite, wie lange bleiben sie auf der Seite, wie viele Unterseiten rufen sie auf und Outcome ist dann halt das Ergebnis, also sprich Conversions, Kontaktanfragen oder wenn ich auch irgendwas verkaufe, sowas wie Umsatz nachher.

Bei deinem Blog-Beispiel ist es ja halt auch, na klar, muss jetzt nicht jede Website irgendein kommerzielles Ziel verfolgen, aber auch bei so einem Blog ist es ja interessant zu wissen, schreibe ich jetzt halt hier nur für mich, schreibe ich irgendwie ins Leere rein oder lesen das tatsächlich Leute? Und mache ich den Blog halt irgendwie publik? Das heißt, ich könnte dann halt auch sehen, wenn ich den irgendwo verlinke, den Link teil zu meinem Blog, über welchen Link kommen halt mehr Nutzer, mal weniger Nutzer auf die Webseite und wie lange bleiben die Nutzer dann halt auf der Webseite oder auf meinen einzelnen Blogartikeln.

Welche Blogartikel sind halt spannender für die Nutzer als andere? Welche werden dann halt eher gelesen, eher komplett gelesen als andere? Sowas kann man dann halt auch einfach mit GA4 angehen, das zu messen.

Ja, und da haben wir nämlich davor auch kurz gesprochen.

Du hast doch gesagt, dass es auch ganz praktisch ist, mit Hilfe von einem Analytics-Tool herauszufinden, was dann die Marketingkanäle sind, die zum Beispiel funktionieren.

Wenn ich auf LinkedIn poste, wenn ich auf Facebook oder Instagram poste, dann sieht man ja auch mit Hilfe von Google Analytics ganz gut, von wo kommen denn überhaupt die Leute.

Kommen die über meinen Post auf einer Social Media Plattform, kommen die organisch über Google, kommen die über eine Werbeanzeige, dass man dann einem größeren Fokus diesen Plattformen widmen kann, die dann auch wirklich die Leute zu meiner Webseite bringen, oder? Ja, genau.

Das ist der sogenannte Referrer.

Das heißt, Google Analytics weiß auch immer, von welcher Website du auf deine Website gekommen bist.

Also Google Analytics könnte dir halt anzeigen, wie ich jetzt als Nutzer auf deine Website überhaupt aufmerksam geworden bin.

Habe ich die URL direkt eingegeben oder hast du mir einen Link geschickt, habe ich auf den Link geklickt, dann weiß das das halt.

Man kann das aber auch noch anreichern oder noch detaillierter machen mit den sogenannten UTM-Parametern.

Das sind einfach Parameter, wie du diese Links, die du dann zu deiner Website verteilst, die du da halt anhängst und da kannst du dann solche Infos noch mit reingeben, wie das war jetzt halt ein Link in deinem Blogpost aus dem Oktober 2023. Und immer wenn ich dann diesen Link klicke, dann siehst du, ah ok, da ist Loren jetzt auf meine Website gekommen.

Also du weißt halt nicht, dass ich das war, speziell als Nutzer, aber du weißt dann halt, dass ein Nutzer da über diesen Link auf auf deine Website gekommen ist und siehst dann halt auch, Link A hat halt besser funktioniert als Link B beispielsweise.

So kannst du halt auch Verlinkungen unterscheiden von LinkedIn, Instagram und so weiter.

Ja, vielleicht das mal, weil jetzt hast du die UTM-Parameter erwähnt und vielleicht das mal das kurz technisch erklären.

Also in dem Fall gibt es ja oft diese, das ist mal, wir haben eine ganze URL, wir haben einen ganzen Link und dann gibt es oft einfach in einem Link ein Fragezeichen und dann kommt irgendein Parameter-Name, einen Variablen-Name, z.

B.

otm-ID ist gleich irgendwas, keine Ahnung, Facebook oder otm-Source ist gleich, ja, YouTube, was auch immer.

Also da gibt es verschiedene Parameter, die man teilweise selbst setzen kann, teilweise werden die von diesen Ads-Systemen einfach automatisch gesetzt und genau, und das kann dann Google Analytics auch auslesen und anhand von diesen Parametern dann zuordnen, von wo der Traffic gekommen ist.

Weil oft ist es so, dass der Referral nicht wirklich nicht immer das aussagt, was es aussagen sollte, wenn Redirects passieren oder solche Sachen.

Und bei einem UTM-Parameter sieht man dann den Ursprung, von wo dieser Traffic generiert wurde, oder? So kann man das am besten verstehen, oder? Genau, ja.

Mir fällt auch immer ein, wenn man so in WhatsApp irgendwelche Familiengruppen hat, oder irgendwelche Gruppen vom Sportverein, da werden ja halt auch häufig irgendwelche Links geteilt zu lustigen Memes und so weiter.

Und einige Links sind ja immer ewig lang.

Da sieht man dann halt diese Parameter.

Dann siehst du halt die URL dazu, da kommt irgendwann dieses Fragezeichen.

Das Fragezeichen ist halt kurz erklärt einfach nur der Trenner zwischen alles, was links vom Fragezeichen steht, ist die eigentliche tatsächlich URL.

Alles, was rechts davon steht, sind halt diese Zusatzinfos, sprich die Parameter.

Aber manchmal hast du da ewig lange Links, weil die vollgeknallt sind mit Seek-Tracking -Parametern.

Aber in diesen Parametern steht dann halt auch sowas drin, wie ist das jetzt halt ein Post von LinkedIn oder von Instagram gewesen oder von Facebook oder wie auch immer.

Und noch weitere Infos, wie das war jetzt der Instagram Post aus dem September zum Thema WordPress-Webseiten.

Und diese Werbung, wenn du das halt über Google Ads beispielsweise machst oder auch auf Instagram Werbung schaltest, Da gibt es dann noch ein paar andere Parameter, das sind nämlich automatisierte Parameter.

Das heißt, da muss man sich nicht die Mühe machen, die ganzen Kampagnen und Anzeigen und so per Hand mit Parametern zu versehen.

Das machen die Tools dann selbst.

Die sogenannten, also bei Google Ads ist es die sogenannte Google-Click-ID.

Das ist so ein GCLED-Parameter in der URL.

Das war mal ganz lustig.

Sobald man das erwähnt hat, auch wenn ich das in meinen Seminaren erwähne, dann erachten die Leute drauf und zu kurzer Zeit später melden sich dann Leute bei mir und sagen, ja, ja, ich hatte da jetzt auch so ein Parameter in der URL, weil sonst achtet man da ja gar nicht drauf, aber dann fällt einem das doch auf und sticht ins Auge.

Ja, und diese Parameter sind ja nicht nur wichtig für Google Analytics in dem Fall, sondern auch für die ganzen Tools, mit denen die Ads geschalten werden, also zum Beispiel Google Ads in dem Fall, also damit man dann das auf eine bestimmte Kampagne zurückführen kann, oder, den Traffic? Ja genau, da hast du recht.

Also auch ohne diesen Google-Click-ID-Parameter wüsste Google Ads auch gar nicht, ob auf die Anzeige geklickt wurde oder welches Keyword hinter der Anzeige steht, zu welcher Kampagne der Anzeigentext gehörte und nachher halt auch, ob tatsächlich dann aus dem Klick auch eine Conversion herausgesprungen ist.

Also das ist halt auch ganz wichtig für Google Ads oder Meta-Ads und Google Analytics kann halt aber genauso dann mit dem Google-Click -ID-Parameter was anfangen, weil du kannst ja auch Google Ads mit GA4 verknüpfen als Tool.

Es ist halt auch recht einfach, sind beides Google-Tools und hat halt auch einige Vorteile, dass du auch die Google Analytics-Daten dann zur Kampagnenoptimierung von deinen Google Ads Kampagnen nutzen kannst.

Weil wir haben das vorher schon ein bisschen angesprochen, das Thema mit das zum Beispiel weil GR4 oder das Server-Side-Tracking oder Server-Side-Tagging ist dann in dem Fall DSGFo und Forma, sag ich jetzt mal unter Anführungszeichen, weil den Begriff gibt es ja eigentlich nicht, aber das wird oft verwendet, aber genau, und insofern DSGFo, wir sind jetzt keine Rechtsanwälte, deswegen können wir auch keine rechtliche Beratung geben und das ist jetzt nur eine Diskussion oder ein Gespräch zwischen zwei Leuten, die sich einfach in dem Thema technisch beschäftigen, aber rechtlich können wir da öffentlich halt keine Auskunft geben, deswegen betrachte ich das wirklich als so einen Ratschlag.

Aber in Bezug auf DSGVO, dann gab es ja schon einige Fälle, wo es geheißen hat, Google Analytics ist illegal, weil es überhaupt nicht DSGVO-konform ist, weil da Firmensitz in den USA ist.

Jetzt gibt es das Data Privacy Framework, wo dann mehrere Sachen erlaubt sind.

Ist dann jetzt alles erlaubt? Braucht man dann noch eine Zustimmung und solche Sachen? Wenn du jetzt zum Beispiel dann mit einem Kunden darüber sprichst und sagst, hey, eine Google Analytics Einbindung wäre nicht schlecht.

Wie ist es dann in Bezug auf DSG4O? Kannst du uns da ungefähr so Richtlinien geben, was jetzt okay ist, was nicht okay ist oder wie gehst du damit um mit dieser DSG4O-Geschichte? Als erstes, was du immer brauchst, ist ein Cookie Banner.

Also eine Content Management Plattform im Hintergrund, was du als Nutzer auf der Website siehst, ist ja der Cookie Banner.

Also du musst halt immer als Nutzer die Möglichkeit haben zu sagen, ich möchte halt die Cookies nicht akzeptieren, sprich das Tracking nicht akzeptieren.

Und wenn der Nutzer dann auf nicht akzeptieren klickt, dann ist auch der serverseitige Ansatz kein Workaround, keine Lösung, dass du dann halt trotzdem tracken darfst du das nicht.

Das ist schon mal das Erste.

Dann ist es so, dass du bei einem serverseitigen Setup einfach viel mehr Einfluss und Ownership, wie man so schön sagt, über deine eigenen Daten hast.

Da kannst du dann halt einfach Sachen wie den User Agent, IP-Adresse, E-Mail-Adressen, die du versehentlich mitgetrackt hast, vorher halt erst einmal bereinigen, sprich rausnehmen, bevor du das an die ganzen Tools wie Google Analytics oder halt auch Google Ads oder den Meta-Business-Manager schickst.

Das ist schon mal der große Vorteil.

Durch dieses neue Data-Privacy-Framework ist schon mal wieder ein bisschen mehr Ruhe in die ganze Diskussion gekommen.

Das heißt, da hat es jetzt auch durch das Data -Privacy-Framework gibt es jetzt eine neue Grundlage, dass man Google Analytics auch erst einmal wieder einsetzen kann.

Es gibt auch in GA4 weitaus mehr Datenschutzfunktionen als im alten Analytics.

Das heißt zum Beispiel die IP-Anonymisierung, die man in Universal Analytics noch selbst anschalten musste, die ist in GA4 immer automatisch aktiviert.

Oder ich kann halt auch sagen, sowas wie die einzelnen Regionen, in denen ich halt Google Analytics einsetzen möchte, kann ich halt auch steuern.

Also, das ist auf jeden Fall kein Showstopper mehr, GA4 nicht einzusetzen, sag ich mal.

Weil es also so, wie ich das da verstanden habe, wo es dann so eine Heike-Phase gab, oder ein Urteil sogar gab, dass auch die Einbindung von Google Analytics auch mit Zustimmung, nicht ISGVO-konform war, da habe ich das so verstanden, also dass es jetzt so funktioniert, so ähnlich wie bei den Google Fonts.

Also, wenn jetzt zum Beispiel Google Fonts gebunden werden, dann ist es eine externe Ressource und wenn das ohne Zustimmung passiert, dann wird die, weil bei einer externen Ressource wird halt die IP-Adresse, wenn es im Browser geladen wird, so wie die Phones oder so wie das kleinzeitige Analytics, dann wird die IP-Adresse zu einem fremden Server geschickt, weil das Internet einfach so funktioniert, wenn du dir eine Ressource von einem fremden Server holst, dann schickst du halt deine IP-Adresse hin, der Server lockt das technisch in dem Traffic -Logger drinnen, also der Server loggt das oder speichert das in den Serverlog-Files, das ist deine IP-Adresse, wird dann gespeichert und insofern zählt die IP-Adresse, soweit ich weiß, zu der Gruppe der personenbezogenen Daten.

Und jetzt hat sich das, weil letztens haben wir eine Episode gehabt, da haben wir, soweit ich weiß, besprochen, dass es jetzt lockerer ist und dass es okay ist, jetzt Tools einzubinden von OS-basierten Unternehmen, aber wenn zum Beispiel dann personenbezogene Daten hin- und her jongliert werden, wie zum Beispiel wenn dann irgendwelche Events getriggert werden und dann Daten aus einem Formular mit personenbezogenen Daten weitergeleitet werden an die Analytics-Tools, dass man dann auch immer dafür eine Zustimmung braucht.

Also das Einbinden von den Tools, das hat sich dann eben gelockert, aber wenn dann herumkommuniziert wird mit personenbezogenen Daten, dass dafür noch immer eine Zustimmung notwendig ist.

Und da mag ich mich auch nicht so stark in dieser rechentlichen Themen vertiefen, aber das wäre gut, glaube ich, wenn wir die Leute darauf aufmerksam machen, dass, okay, selbst wenn wir jetzt die Tools haben, um das alles zu tracken, muss man sich auf jeden Fall Gedanken machen, wie binde ich das ein, habe ich das korrekt eingebunden, wie kann ich das testen, weil oft ist es ja auch so, dass man das im Cookie-Banner drinnen hat, aber die werden dann die Tools werden dann auch ohne Zustimmung trotzdem geladen.

Genau, das wäre fehlerhaft.

Das sehe ich auch ganz häufig, dass von zehn Webseiten, auch wenn ich im Cookie-Biner auf nicht akzeptieren klicke, dass da trotzdem Daten getrackt werden.

Meistens das gar nicht böswillig, sondern einfach weil es technisch dann falsch implementiert ist.

Das ist übrigens auch was, was ich hier gerne den Hörern anbiete, dass ich zehn Hörern das gerne anbiete, mal so einen kurzen GA4-Check zu machen.

Also ich sehe da auch immer häufige Fehler einfach in den Einstellungen, sei es halt die Verbindung mit dem Cookie-Banner oder auch noch andere Einstellungen.

Das heißt, biete ich jetzt hier halt auch ein paar Leuten dann an, einfach mal so einen kleinen kostenlosen Check zu machen.

Einfach dann gerne bei mir melden.

Ich glaube, meine E-Mail-Adresse kriegen sie wahrscheinlich bei dir bestimmt auch über den Podcast.

Ja, auf jeden Fall wird alles unten verlinkt.

Nicht einfach bei LinkedIn.

Stimmt, weil das mit dem Bonus, das habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen am Anfang.

Also ich erkläre das vielleicht so ganz kurz, also Florian war so nett und hat uns einen gewissen Bonus vorbereitet, in Form eben von diesem Check und was das genau ist und konkret auf die Details werden wir dann noch später eingehen, aber ja, da mal so im Voraus schon mal erwähnt, so hier es erwartet euch dann noch eine kleine Überraschung.

Was wir dann auch erwähnt haben ist dieses Server-Side-Tracking.

Was ist eigentlich der korrekte Begriff, dieses Server-Side-Tracking oder Server-Side-Tagging? Also es gibt beides, wenn wir jetzt im GA4-Kosmos sind, so GA4 serverseitig, das ist dann serverseitiges Tagging, ja.

Zudem nochmal, was du eben gesagt hattest, ob das denn jetzt komplett DSGVO-konform ist.

Es ist ja tatsächlich dann ein großer Knackpunkt gewesen, dass die Daten dann immer automatisch direkt in Richtung USA geschickt werden und dabei halt technisch einfach auch immer die IP-Adresse mitgeschickt wird, das ist technisch bedingt, das ging dann halt gar nicht anders.

Deswegen, wie eben schon gesagt, der große Vorteil, wenn du es erstmal an deinen eigenen Server schickst.

Dein eigener Server, der kann ja nicht in Deutschland stehen oder innerhalb der EU.

Das heißt, da dann die IP-Adressen deiner Nutzer hinzuschicken, das ist nicht das Problem.

Dann kannst du sie da halt rausnehmen und dann alle anderen Daten weiterschicken in Richtung USA, in Richtung Google Analytics.

Weil die IP-Adresse der einzelnen Nutzer, die braucht Google Analytics halt gar nicht.

die siehst du in den Berichten ja eh nicht.

Das sind diese sogenannten PII-Daten.

Also PII steht für Personal Identifiable Information.

Also alle Datenpunkte, die du auf eine einzelne Person zurückführen kannst, die darfst du eh nicht tracken.

Auch wo du eben von Formularen gesprochen hast.

Also alles, was die Leute in die Kontaktformulare genau eintragen, das bitte nicht tracken.

Also keine Namen, keine Adressen, also keine Straßennamen, keine E-Mail-Adressen.

Das bitte nicht tracken und dann Google Analytics schicken.

Ab und zu braucht man das halt auch in diesem Tracking-Kontext einfach, um zum Beispiel E -Mail-Adressen dafür zu benutzen, um Nutzer wiederzuerkennen.

Da müssen die dann halt aber gehasht werden.

Das ist eine besondere Art der Verschlüsselung.

Also solche E-Mail-Adressen dürfen halt nie in Analytics-Berichten auftauchen.

Passiert ab und zu auch nicht böswillig, sondern unbewusst, weil es technisch einfach da irgendwo einen kleinen Fehler gibt.

Da empfehle ich meinen Kunden auch immer gerne mal in den Seitenbericht zu gehen in GA4 und einfach mal nach so einem Ad-Zeichen zu suchen.

Du hast ja da so ein Suchfeld in dem Seitenbericht.

Da einfach mal nach einem Ad-Zeichen suchen und in jeder E-Mail-Adresse ist ja ein Ad-Zeichen drin.

Das heißt, du siehst dann da halt, ob da irgendwelche E-Mail-Adressen mitgetrackt wurden.

Weil meistens landet das dann nämlich auch wieder in diesen Parametern, über die wir vorhin gesprochen haben.

Dann hast du es nämlich in der Seiten-URL mit drin und darüber wird es dann versiegelt getrackt.

Aber wenn da meine E-Mail-Adresse irgendwo mit drin steht, dann wüsstest du zum Beispiel ganz genau, dass Florian Möller sich halt die und die Seite auf deiner Website angeguckt hat.

Denkt man sich jetzt, ja, was ist daran so schlimm, aber ich habe zum Beispiel einen Kunden, der verkauft Online-Medikamente und wenn der jetzt sehen würde, dass Florian Möller auf einer, weiß ich nicht, blödes Beispiel-Inkontinenz -Produkt oder so Seite war, ist halt dann nicht so schön.

Du kannst es ja dann auch noch mit anderen Daten verknüpfen und da kommt man dann zu dem Punkt, wo man auch so, ja, versteht, warum diese personal identifiable Information lieber nicht in Berichten auftauchen soll.

Was ich noch bei dem Server-Side-Tagging in dem Fall dann eben noch gerne ansprechen würde, ist, womit ich persönlich ein Problem habe, was, gibt es vielleicht, gibt es auf jeden Fall schon Workarounds, aber die klassische Lösung oder die schnellste zum Einrichten ist dann so, okay, du mietest dir eine Serverinstanz von Google, damit du dann dein Server-Seitiges Tagging da drauf laufen lassen kannst und diese Serverinstanz von Google, die schickt dann die Daten weiter, also da kannst du dann die Daten durchfiltern, die personenbezogenen Daten rausnehmen und die gefilterten Daten gehen dann weiter an das Analytics-Tool.

Aber die Serverinstanz ist halt noch immer von Google, das heißt theoretisch hätte Google ja auch Zugriff auf die ganzen Datenpunkte und auf die ganzen Datensätze plus was da noch dazu kommt, die Serverinstanz ist ja dann auch nicht kostenlos, also das kann ja preislich da noch ganz schnell in die Höhe gehen, von den Kosten her.

Und das ist dann auch wiederum ein Punkt, glaube ich, der viele Leute abschrecken wird, weil Google Analytics ist halt immer cool gewesen, weil es halt kostenlos war.

Und jetzt, wenn man das über dieses Server -Side-Tagging machen will, muss man erstens einmal ein komplexeres Setup machen und das alles komplexer einrichten, weil dann auch eine zusätzliche Instanz mit dem Server dazukommt, was dann für viele Leute dann technisch ein bisschen so ein Overkill ist, Plus entstehen dann noch eben diese Kosten, plus die schnellste Möglichkeit um das einzurichten ist über eine Serverinstanz von Google, man kann das natürlich dann auch über einen eigenen angemieteten Server bei einem Hosting -Anbieter auch einrichten, nur dann braucht man halt noch mehr technisches Know-How, um das alles so zu installieren, um das einzurichten.

Und das ist das Problem, was ich damit habe, ist einfach, dass es dann noch immer von Google ist und die Google-Infrastruktur, aber kann es unter die Leute vielleicht beruhigen oder ist es dann so einfach das gleiche, nur statt in blau ist es jetzt in grün.

Ist dann wirklich erst mal irritiert, wenn man sagt, ja, man darf die Daten nicht direkt an Google Analytics schicken und wir schicken sie dann jetzt halt erst einmal zu Google, bevor wir sie weiterschicken an Google.

Und das kostet dann halt auch noch mehr Geld, so irgendwie sehe ich da die Sinn nicht drin.

Ja klar, also erst einmal, du kannst halt jeden Server nutzen, also du kannst halt, musst nicht einen Google Cloud Server benutzen, Du kannst halt auch irgendeinen anderen Cloud -Anbieter benutzen, kannst das Ganze aber auch mit einem On-Premise -Server benutzen, also irgendeinem Server, der bei dir vor Ort steht, physikalisch, das geht halt auch.

Der Vorteil ist aber, selbst wenn du einen Google-Cloud-Server benutzt, gibt es halt einen Vorteil, dass der Google -Analytics-Server bei einem kleinseitigen Setup, der gehört ja nicht dir, das ist halt der Google-Analytics-Server, den Google-Cloud-Server, den du dann ja bezahlst, Das ist dann halt, dieser Server ist in deinem Besitz.

Also es ist zwar nicht dein Eigentum, aber es ist dein Besitz.

Da gibt es ja auch so rechtlich den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz.

Das heißt, da darf Google eigentlich auch nicht ran an die Daten.

Und wie auch vorhin schon besprochen, du hast da mehr Einflussmöglichkeiten, die Daten einzusehen und bestimmte Sachen halt rauszunehmen, auch erst einmal.

Daten halt, wie solche Personal Identifiable Information, wie vorhin, E-Mail-Adressen, IP-Adressen, Straßennamen und so weiter.

der SMR zu entfernen, bevor du diesen weiter schickst in Richtung Google Analytics.

Und du kannst natürlich auch den physikalischen Standort auch dieses Cloud-Servers festlegen.

Das heißt, der muss dann nicht in den USA stehen, der kann dann halt auch in Deutschland stehen.

Das ist dann halt auch für die rechtliche Seite nicht ganz unerheblich.

Zu den Kosten und dem technischen Aufwand.

Ja, so ein serverseitiges Setup ist schon etwas fortgeschrittener.

Das heißt, Wenn man gerade anfängt mit einer eigenen Website und da Google Analytics installiert, dann würde ich auch nicht zwingend raten, das gleich serverseitig zu machen.

Dann kann man das halt auch kleinseitig machen.

Ein kleinseitiges GA4-Setup ist da schon auch ganz gut aufgestellt.

Gerade durch das neue Data-Privacy-Framework ist da wieder Ruhe reingekommen.

Also diesen Spruch, ist Google Analytics jetzt illegal, den hört man jetzt eigentlich auch nicht mehr, weil durch das jetzt schon mal geklärt, Google bemüht sich auch, dass Google Analytics 4 möglichst datenschutzkonform ist.

Das heißt, du kannst es dann halt auch erst einmal client-seitig benutzen.

Und wenn du es doch serverseitig machen möchtest, man muss es nicht zwangsweise mit einem Google Cloud Server machen, man muss es nicht auch mit einem Amazon Cloud Server machen.

Da gibt es jetzt halt auch schon Tools und Anbieter, die eine technisch einfachere Variante anbieten.

Das ist ja jetzt auch Angebot und Nachfrage.

Jetzt war die Nachfrage für dieses Thema so groß, dass natürlich dann halt auch Firmen nachziehen und sagen, hier, wir machen das für euch alles technisch einfacher und auch nicht ganz so teuer.

Das heißt, da gibt es halt auch jetzt mittlerweile solche Lösungen wie stape.

io beispielsweise, womit ich mir dann halt auch einfach so einen Server recht schnell zusammen klicken kann für wenig Geld und muss dann nicht in der Google Cloud Konsole rumhökern und da irgendwelche Codes eingeben und so.

Das ist nämlich halt auch immer richtig kompliziert einfach.

Das hatte ich letzte Woche gerade erst mit einem Kunden in Google Cloud was einstellen, aber Google Cloud ist so umfangreich und so technisch, das ist natürlich kompliziert.

Jetzt haben wir uns sehr stark in die technische Schiene vertieft.

Da würde ich gerne wieder zurückkommen auf das Kernthema, also so die Geheimnisse hinter dem effektiven Einsatz von Analytics und damit das wirklich effektiv passieren kann, dann, finde ich, ist auch ein wichtiges Thema die Datenqualität und die Datenqualität in dem Sinne, dass es ja oft eben Leute stimmen zum Beispiel dem Analytics nicht zu, es gibt ja immer mehr Browser, die die verschärfte Privacy-Option anbieten, wo die zum Beispiel die OTM-Parameter rauskicken oder dann einfach das Tracking oder die Skripte unterbinden oder blockieren.

dann kommen aber nicht alle Daten bei mir im Analytics-Tool an.

Bezüglich Datenqualität, vielleicht der Einstieg in das Ganze, sollte man die Daten bei Google Analytics wirklich eins zu eins sehen? Okay, genau 100%iger Traffic, der bei Google Analytics aufscheint, der passiert dann auch auf der Webseite.

Oder ist das einfach nur so ein Richtwert, an dem man sich halten sollte, um zum Beispiel Entscheidungen zu treffen, welcher Marketing-Kanal funktioniert am besten, ob das jetzt die Daten, die 100-prozentigen Daten sind, die eins zu eins übereinstimmen mit dem tatsächlichen Traffic, ist halt dann wiederum eine andere Sache.

Also 100 Prozent aller deiner Nutzer wirst du nie tracken.

Auch früher nicht, auch schon vor DSGVO, vor Cookie Banner nicht, hat man nie 100 Prozent getrackt.

Da gab es halt immer Verluste.

Jetzt ist es natürlich so, dass gerade durch die Cookie Banner, und da gibt es ja auch bestimmte Auflagen, wie ein Cookie-Banner mittlerweile auszusehen hat.

Die Möglichkeit, das Tracking zu akzeptieren und Tracking abzulehnen, muss eigentlich gleichwertig sein.

Also es darf halt nicht irgendwo versteckt sein, dass ich das Tracking nicht akzeptiere.

Dadurch hast du natürlich halt nochmal größere Verluste.

Aber ab einem bestimmten Traffic-Volumen, also jetzt nicht, wenn du nur drei Nutzer pro Woche hast, dann ist das vielleicht noch nicht so aussagekräftig, alleine auch schon aus statistischen Gründen, aber wenn du da halt ein paar Daten hast, ist das Ganze halt auch als Trend zu sehen und damit wieder aussagekräftig.

Das heißt, wenn du einen Messfehler hast von, ja, sagen wir mal 30 Prozent, mit dem hast du jetzt letzten Monat 100 Nutzer gehabt.

Mit demselben Messfehler hast du halt den Monat drauf, aber 300 Nutzer.

Dann ist der Trend ja richtig, dass du mehr Nutzer hattest.

Also selbst mit diesem Messfehler kann es dann ja nicht sein, dass du in dem Monat aber eigentlich tatsächlich weniger Nutzer hattest, weil der Messfehler ist der gleiche und dadurch ist der Trend dann die Richtung, in die die Daten zeigen, halt auch wieder korrekt.

Wenn ich jetzt eine Webseite gestartet habe und ich habe jetzt zehn Besucher am Tag oder fünf Besucher oder zwei Besucher am Tag, sind die Daten dann überhaupt aussagekräftig, dass man irgendwas erkennen kann oder welche Anzahl von Daten wäre überhaupt sinnvoll, dass man diese hat, bevor man sich überhaupt nach den Daten leiten lässt, weil oft ist es ja so, dass die, keine Ahnung, die drei Besucher am Tag, das kann sein, dass das irgendwelche Bots waren, die die Webseite gemessen haben oder einfach Google hat die Seite gecrawled und deswegen sind drei Besucher zustande gekommen, aber das sind dann auch immer keine real life Menschen, die die Webseite besucht haben, also gibt es dann einen Richtwert, an dem man sich da halten kann, so, ich muss mindestens diese Anzahl an Klicks haben oder Website-Besuchern haben pro Tag, damit die Daten mir überhaupt helfen, Entscheidungen zu treffen.

Also Bots filtert GH4 glücklicherweise schon sehr gut raus, gerade die Google-Bots, also die werden da nicht miterfasst, aber wenn du nur so drei Nutzer pro Tag oder auch nur pro Woche hast, ist es halt mal nett, drauf zu schauen, aber wirkliche Aussagen kann man da nicht daraus treffen.

Dann ist es halt spannender zu gucken, okay, wenn ich so wenig Traffic habe, den Zeitraum einfach verlängern, also einen größeren Zeitraum zu betrachten, dass ich dann halt mehr Nutzer einschließe, mehr Daten dadurch einschließe.

Das ist halt auch wie bei so einer Hochrechnung.

Wenn ich halt erst nur drei Leute auf der Straße befrage, was würden sie dann halt nächsten Sonntag wählen, das Ergebnis ist noch nicht so spannend.

Befrage ich jetzt 100 Leute, wird es schon spannender, aber wenn ich jetzt nur 100 Leute in meiner Straße befrage oder in meinem Stadtteil ist es halt auch noch nicht so aussagekräftig für ganz Hamburg.

Ich müsste dann halt auch schon noch mal nach Eppendorf, müsste halt auch mal nach Bildstedt, um das ganze Bild abzugrasen.

Also vielleicht kennt sich ja jemand in Hamburg ein bisschen aus, aber geht ja nur darum, dass es dann repräsentativ ist.

Wenn ich nicht halt alle immer nur dieselben Leute frage, dann kriege ich meistens auch nur dieselbe Antwort.

Das heißt, da muss man dann halt gucken, wie repräsentativ das auch ist.

Es gibt jetzt halt keinen Punkt, wo ich sage zum Beispiel, alles bis 99 Nutzer pro Woche, brauchst du dir gar nicht erst angucken.

Ab 100 Nutzer pro Woche, kannst du denn auf die Daten gucken? Das kann man so nicht sagen, aber so als Daumenregel, ja, wenn es in den dreistelligen Bereich geht, dann kann man schon mal anfangen, sich die Daten anzugucken.

Genauso, wenn man denn jetzt zum Beispiel sieht, wenn man jetzt mal die Frage hat, über welchen Marketingkanal war denn meine Kampagne effektiver oder meine Verlinkung wieder, wenn wir bei dem Beispiel von vorhin bleiben.

Ich habe jetzt einen Blogartikel geschrieben als Beispiel und den verlinke ich einmal auf LinkedIn, einmal auf Instagram.

So und dann sehe ich, ah ok, über LinkedIn sind 100 Nutzer auf diesen Blogartikel gekommen, über Instagram waren es dann halt 120 Nutzer.

So, dann sind die beiden Zahlen recht dicht beieinander.

So und ich kann dann noch nicht wirklich sagen, ok, auf welcher Plattform hat der Link besser funktioniert.

Wer ist derzeit aber auf LinkedIn 100 und auf Instagram haben nur 20 Leute den Link geklickt, dann könnte man wieder sehen, okay, der Unterschied ist halt groß genug, dass man sagen kann, ja, wahrscheinlich spricht mein Blogartikel eher Leute auf LinkedIn an als auf Instagram.

Also halt einmal die Datenmenge und halt auch der Unterschied zwischen zwei Datenpunkten.

Ja, und da finde ich sind auch andere Faktoren mega wichtig, weil das merke vor allem mit den YouTube-Videos.

Jetzt, wenn, unter der Woche schauen die Leute halt viel mehr, sag ich jetzt mal, WordPress -Videos als am Wochenende, wenn die mit der Familie unterwegs sind oder bessere Sachen zu tun haben.

Und das.

.

.

Ja, klassischer B2B-Fall dann.

Und das Gleiche ist auch am Feiertag.

Also, wenn zum Beispiel ein Feiertag ist und ich poste zufälligerweise auf LinkedIn und auf Instagram, dann habe ich vielleicht auf Instagram bessere Ergebnisse als auf LinkedIn, weil wenn die Leute daheim sind und einfach bessere Sachen zu tun haben und ich sag jetzt mal vielleicht nicht in der Arbeit prokrastinieren auf LinkedIn oder so, dann ist ja automatisch auch weniger Traffic aus dieser Plattform, weil vielleicht sitzen die dann mehr auf Instagram, weil die da gerade auf der Couch sitzen und ein bisschen herumsurfen und dann sehen die deinen Beitrag.

Und das ist halt, finde ich, mega interessant dann auch zu sehen, vor allem da noch zum Beispiel Unterschied zwischen Sommerzeit und Winterzeit, dass im Sommer der Traffic halt wesentlich nach unten geht, zumindest ist das bei meinen Videos so, und im Winter, wenn die Leute dann wieder motiviert sind, dann was voranzubringen mit Wordpress und so weiter, dann geht das wieder nach oben und im Sommer ist halt mehr Urlaubszeit, da ist mal einer mehr da auf Urlaub, der andere dort und dann ist man mehr in der Sommerstimmung und das spielt, finde ich auch eine wichtige Rolle.

Einfach Sachen, die man jetzt vielleicht nicht unbedingt mit diesen technischen Tools messen kann, sondern wenn man ein bisschen nachdenkt, dass es vielleicht voll viel Sinn ergibt, wieso jetzt zum Beispiel an dem einen Mittwoch, wo es ein Feiertag war, weniger Traffic war.

Und normalerweise ist es praktisch dann so, hey, wieso war das so? Aber da spielen ja dann auch viel mehr Faktoren mit, als einfach nur Dateninput und Datenoutput, oder? Die reinen Daten musst du ja auch in Kontext setzen und irgendwie dann interpretieren und dann schauen, okay, das sagen die Daten jetzt halt wirklich aus.

Du hast ja nie das Warum wirklich aus den Daten.

Bei den Blogartikeln ist vielleicht noch ganz hilfreich, um halt auch so über Aussagekraft in den Daten zu sprechen.

Das ist dann halt auch wenig aussagekräftig, wenn man weiß, x Personen haben jetzt diesen Blogartikel aufgerufen, könnten ja halt auch nach einer Sekunde schon wieder weg gewesen sein.

Da ist es dann halt interessant zu sehen, okay, wie lange sind die Nutzer vielleicht auf diesem Blogartikel geblieben, sprich sich die Zeit mal anzuschauen.

Streiten viele drüber, wie aussagekräftig ist das, weil ich könnte den Blogartikel aufrufen, dann klingelt es an der Tür, dann will der DHL-Mann irgendwie, dass ich mit runter komme, weil das Paket so schwer ist und dann soll ich ihm helfen, das hochzutragen und dann bin ich nach 5 Minuten wieder am Rechner und dann siehst du, boah, da war ein Nutzer 5 Minuten lang auf meinem Blogartikel, aber gelesen habe ich davon nichts.

Genauso Scrolltracking.

Man könnte halt auch, ist mit GA4 halt auch recht einfach, weil es automatisch, quasi out of the box, sag ich immer, mitgetrackt wird, wie viele Nutzer auf einer Seite tatsächlich bis ganz nach unten scrollen.

Das heißt, man könnte jetzt auch hingehen und schauen, okay, von den 100 Nutzern, die auf meinem Blogartikel waren, wie viele haben denn bis ganz nach unten gescrollt? Dann siehst du, okay, das waren 40 Nutzer, dann siehst du schon mal, okay, von den 100 Nutzern, die auf diesem Blogartikel waren, haben 40 zumindest ganz nach unten gescrollt.

Kann man auch darüber streiten, weil man ja auch häufig dann nur so screent oder so scannt den Artikel und guckt, da kommt da irgendwie was Spannendes, ich lese nur die Headline, zum Pinnen dann halt auch ganz nach unten, aber es ist schon mal ein bisschen aussagekräftiger.

Schritt 3 wäre, um noch aussagekräftiger zu werden, dass man einfach solche Meilensteine mit einbaut fürs Tracking, Das heißt sowas wie mehr lesen oder hier ausklappen oder hier noch mal die Punkte zusammengefasst zum Ausklappen.

Weil immer wenn du so einen Klick einforderst vom Nutzer, ist das ja eine Nutzerinteraktion und diese Nutzerinteraktion kannst du mit Google Analytics wiederum tracken.

Dann hättest du nachher eine Aussage, dass du siehst, okay, es waren halt in der letzten Woche 100 Nutzer auf diesem Blogartikel und ich habe 30 Nutzer, die halt dann im letzten Viertel dann noch auf mehr lesen geklickt haben oder hier ausklappen.

Und dann weißt du, okay, die haben sich halt schon etwas damit beschäftigt, mehr beschäftigt mit dem Artikel.

Und dann kannst du sehen, okay, das hat halt bei Blockartikel A besser geklappt, als bei Blockartikel B.

Woran lag es dann? Lag es am Thema? Lag es halt am Stil? Habe ich in Blockartikel A eventuell mehr mit Bildern gearbeitet, mehr kurz und knackig formuliert, war Blockartikel B dann halt doch eher theoretischer, länger formuliert oder ein bisschen trockener? Und dann kannst du halt auch gucken, so wie du dein Content dann optimieren kannst.

Vor allem, das gibt es dann auch bei diesen Online-Portalen und so weiter, wo dann vielleicht auch noch Profile wie zum Beispiel LinkedIn angefangen hat und so weiter, da ist das ja auch hinter einem Klick versteckt, die Kontaktdaten anzuzeigen oder im Fall von einer Webseite, wenn man zum Beispiel, wenn das Ziel jetzt ist, Kontaktaufnahme, ist jetzt zum Beispiel meine Conversion, dann okay, habe ich dann die Datensätze, wie viele Leute haben die Webseite besucht? Wie viele Leute haben zu der Stelle gescrollt, wo dann die Kontaktdaten ersichtlich sind? Wie viele Leute haben dann auf den Link geklickt zu E-Mail Adresse anzeigen und wie viele Leute haben mir dann tatsächlich eine E-Mail geschickt? Ja, genau, absolut.

Das ist dann quasi so ein typischer Funnel, so ein Trichter, dieser Marketing-Trichter.

Wie viele Nutzer hast du oben in den Trichter reinbekommen? Wie viele haben nachher den letzten Schritt erreicht.

Das ist auch bei Online-Shops so ein klassischer Trichter die Checkout-Strecke.

Wie viele haben ein Produkt in den Warenkorb gelegt, wie viele haben das nachher tatsächlich gekauft.

Dann kannst du auch gucken, okay, wo habe ich denn Nutzer in meinem Funnel verloren, in meinem Trichter und woran lag es.

Da, um das Thema vielleicht noch abzuschließen, die Daten richtig auswerten und die Datenqualität, da haben wir vorher auch über die OTM-Parameter gesprochen, also OTM-Parameter, dass das einfach mitgeschickt wird von den Ads-Plattformen, also wenn zum Beispiel auf Google Ads dann auf einer Werbung geklickt wurde in den Google Suchergebnissen, dann werden diese Parameter in der URL mitgeschickt und da ist es so, dass wenn zum Beispiel ein Browser einen verschärften Privacy-Modus hat oder dieser aktiv ist, dann wird das ja auch oft so sein, dass die OTM-Parameter oder andere Tracking-Parameter, wie die Google-Click-ID oder Facebook-Click -ID und so weiter, einfach entfernt werden, bevor überhaupt die Webseite aufgerufen wird.

Insofern, auch wenn dann Google Analytics geladen wird oder auch wenn dann dieses Retargeting oder Remarketing heißt es dann, glaube ich, eingebunden ist auf der Webseite von Google Ads, dann kann man das ja auch nicht zurückführen auf die Kampagne, weil die Parameter, die dafür notwendig sind, um das zu tracken, bevor die Webseite überhaupt aufgerufen wird, gelöscht werden.

Und das Gleiche hast du, glaube ich, gesagt, wo wir uns davor noch unterhalten haben, ist, dass wenn zum Beispiel von den Ads irgendwelche Cookies gesetzt werden, dann haben die auch eine sehr kurze Lebensspanne.

Also die verweilen dann nicht zum Beispiel ein, zwei Monate im Browser, wenn da zum Beispiel der User dann, keine Ahnung, er klickt einmal auf eine Werbung, dann kauft er vielleicht nicht sofort, aber in einem Monat kauft er dann und das Ziel dann zum Beispiel ist dann auf die Kampagne zurückzuführen, sondern wenn dann zum Beispiel die Cookies nur 24 Stunden dann am Leben erhalten werden und dann von dem Browser gelöscht werden, dann ist es halt auch nicht so ideal, wenn man das halt auch nicht auf die Kampagne zurückführen kann.

Kannst du das vielleicht mal kurz von der einen Seite so zusammenfassen, wie du das siehst und kann man dagegen überhaupt was machen? Also es sind zwei Themen einmal.

Fangen wir mal mit dem ersten Thema an, mit den Parametern, die du nochmal angesprochen hast.

Es ist halt wirklich so, dass die Browser, besonders der Safari-Browser von Apple, halt immer mehr hinterher ist, die sogenannte User-Privacy zu schützen.

Also da halt einfach sagt ihr, ich stutze das Tracking schon oder unterbinde das.

Und jetzt gibt es seit kurzem auch die Nachricht, dass das iOS 17, also das nächste Update vom Apple-Betriebssystem, dann halt auch das macht, dass solche Tracking -Parameter, wie wir sie vorhin gesprochen haben, rausgenommen wird.

Also halt einfach abschneidet, bevor der Link dann halt weitergeschickt wird.

Das stimmt teilweise.

Also die UTM-Parameter, über die wir vorhin gesprochen haben, für Google Analytics und Co.

, die sind davon tatsächlich ausgenommen.

die werden halt nicht gestutzt.

Sowas wie eine Google-Click-ID von Google Ads oder Facebook, die Facebook-Click-ID, die wird hingegen gestutzt.

Die kickt der Safari-Browser sozusagen raus aus der URL.

Macht er aber nur in Cognito-Modus, also im Privacy-Modus.

Das heißt, wenn ich den Safari-Browser ganz normal benutze, dann ist das nicht der Fall.

Nur wenn ich im Cognito-Modus unterwegs bin, da dann halt irgendwas Google, auf eine Google -Ads-Anzeige klicke, dann sagt Safari-Browser.

Hier die Google-Click-ID, die klicke ich raus.

Resultat davon ist, du hast dann tatsächlich einen Klick auf eine deiner Google-Ads am zeigen gehabt, die wird dann halt aber nicht erfasst von Google -Ads oder von Google Analytics.

Du wirst wahrscheinlich aber dafür bezahlen müssen.

So ein Google-Ads-Klick kann ja halt mittlerweile auch mal locker 10 Euro kosten.

Aber für alle Nutzer, die das im normalen Safari -Modus machen, im Safari-Browser-Modus trifft das nicht zu.

Ich habe auch gerade erst die letzten Tage eine Studie gesehen, wie viel Traffic solche Inkognito-Modi oder wie man sagt Modus ausmacht über alle Browser hinweg, also nicht nur Safari, sondern alle Browser, das sind so bummlich sechs Prozent.

Also nicht so hoch, nicht natürlich auch komplett irrelevant, aber zum Glück nicht so hoch, ja.

Das zweite Thema, was du eben angesprochen hast, also nach den Tracking-Parametern, war dann die sogenannte Cookie-Laufzeit.

Dann würde ich mal kurz ausführen und sagen, was ist denn so ein Cookie überhaupt? Ein Cookie braucht man heutzutage noch häufig dafür, um einen Nutzer wiederzuerkennen.

Das heißt, ich nehme immer gerne Fahrrad.

de als Beispiel für so einen Onlineshop.

Ich bin auf der Suche nach einem neuen Fahrrad für meine Tochter.

Jetzt sind also Boom Bikes ganz in.

Dann gucke ich bei Fahrrad.

de nach diesen Boom Bikes und gucke, was die kosten.

Dann sehe ich, okay, da kannst du mal locker 500-600 Euro für bezahlen für so ein Boombike.

Das ist schon mal eine Sache, wo ich dann nicht sofort ein Fahrrad bestellen würde, wo ich gucken würde, kriege ich es wo anders günstiger.

Dann bin ich mir nicht mehr ganz so sicher mit der Größe.

Welche Größe brauche ich jetzt für meine Tochter? Die ist jetzt fünf.

Lohnt sich da halt die zweitkleinste Größe noch oder brauche ich schon die nächste Größe? Das heißt, ich mache die Website erst einmal wieder zu, bespreche das halt nochmal in der Familie halt auch, welches Fahrrad ich denn da jetzt bestellen soll.

Komme dann eine Woche später wieder auf Fahrrad .

de.

jetzt war es üblicherweise, Fahrrad.

de, ah, da ist ja schon mein Cookie gesetzt, das heißt der Nutzer war schon mal da.

Habe ich zum Beispiel halt schon mal eins von diesen Woom-Fahrrädern in den Warenkorb gelegt, wird das da ja auch noch drin sein, weil der Shop mich erkennt an diesem Cookie.

Bei Google Analytics ist das jetzt ähnlich.

Google Analytics weiß dann auch, ah ok, der Nutzer, der war letzte Woche schon mal auf der Website.

Damals ist er über eine Google Ads-Anzeige auf die Website gekommen.

Jetzt ist er direkt auf die Website gekommen, weil er sich ein Lesezeichen gesetzt hatte.

So eine Cookie-Laufzeit betrug mal zwei Jahre.

Das heißt, auch wenn ich nach anderthalb Jahren erst wieder auf Fahrrad.

de gegangen wäre, hätte Google Analytics mich noch wiedererkennen.

Das war einmal.

Das ist heutzutage leider nicht mehr so, weil auch da solche Browser wie Safari oder auch Firefox sagen, so lange lassen wir die Cookies nicht mehr am Leben.

Die leben bei uns nicht mehr zwei Jahre, sondern die löschen wir halt schon wesentlich früher.

Bei Safari ist es beispielsweise so, dass so ein Google Analytics Cookie mittlerweile schon nach sieben Tagen gelöscht wird.

Also wenn ich nach anderthalb Wochen wiederkomme auf Fahrrad.

de, wird Google Analytics mich nicht mehr wiedererkennen, dass ich vor anderthalb Wochen schon mal da wäre.

Das heißt, der Nutzer, der Florian, der damals über die Google-Ads -Anzeige gekommen ist, den wird Google Analytics nicht mehr wiedererkennen, mich als neuen Nutzer zählen.

So, Problem dabei ist, bei der sogenannten Marketing-Kanal-Attribution, wenn ich jetzt ein Fahrrad kaufe, welchem Marketing-Kanal, welcher Werbung wird dann dieser Umsatz, diese Conversion zugerechnet? Google Ads geht dann halt leer aus, obwohl ohne Google Ads vielleicht gar nicht auf Fahrrad .

de aufmerksam geworden wäre.

Ein bisschen unfair, auch für die Kampagnenoptimierung, weil dadurch natürlich dann die Google Ads Kampagne halt kein Lob abbekommt, sondern halt einfach ohne Lob davon geht und dann vielleicht weniger Budget einstreicht und auch der Algorithmus halt die Conversion bei der Kampagnenoptimierung nicht berücksichtigt.

Bei Google Ads ist es tatsächlich sogar so, um das ein bisschen noch zu dramatisieren, Wenn der Safari-Browser diese Google-Click -ID in der URL sieht, dann wird das Google Analytics-Key auch nicht erst nach sieben Tagen gelöscht, sondern bereits nach einem Tag.

Das heißt, wir haben nicht mehr die zwei Jahre Laufzeit, wir haben auch nicht mehr die sieben Tage Laufzeit, sondern wir haben nur noch 24 Stunden Laufzeit.

Das macht es natürlich für die Marketing-Approbation schwierig.

Das Tracking und das Nachvollziehen von den Daten, von den Conversions und so weiter, was wie passiert ist, wird im Endeffekt immer schwieriger, je schärfer die Browser die verschärften Datenschutzregeln dann noch implementieren, oder? Genau, richtig, ja.

Und da wäre auch wieder, in einem Kundengespräch würde ich jetzt hier auch wieder auf das Serverseitige Setup kommen, weil das hat ein paar Gegenmaßnahmen, was die Cookie Laufzeit wieder verlängert, verbessert, aber das wäre dann halt auch wieder ein fortgeschritteneres Setup.

Jetzt kann man sich dann halt fragen, wenn wir wieder bei den Blog-Artikel-Beispielen sind oder Kontaktformulare ausfüllen, wie wichtig ist das da für mich, dass ich halt die Nutze halt auch nach zwei, drei, vier Wochen wiedererkenne.

Das heißt auch da langt wahrscheinlich halt auch so eine kürzere Cookie-Laufzeit erst einmal.

Also so ein Tracking-Setup, das ist halt auch, das muss nicht von Anfang an perfekt sein, sondern das kann sich mit der Zeit halt auch entwickeln.

Also nicht, dass da jemand jetzt denkt, oh Gott, ich fange am besten dann, eigentlich lohnt sich das für mich gar nicht mit Analytics anzufangen, bevor ich da irgendwie mit so einem Server rumhökern muss und so, dass das total teuer wird.

Das ist ja halt auch so ein Evolutionsprozess.

Man fängt halt erst mal mit seinem MVP an, wie man so schön sagt, mit seinem Starter-Kit und dann kann man das Ganze halt ausbauen.

Wir würden uns jetzt langsam schon dem Ende der Episode nähern.

Am Ende stelle ich dann immer noch so drei kleine Bullet-Fragen, aber bevor wir dazu rübergehen, würde ich dir gerne noch den Spotlight geben, falls du irgendwas in den Spotlight stellen möchtest oder falls du irgendwas präsentieren oder anbieten möchtest.

Bitte jetzt gerne, du hast am Anfang oder mit dem Gespräch dann auch was gesagt über einen Bonus, kannst gerne jetzt mehr darüber erzählen oder dann auch gerne über andere Sachen kurz.

Nee, ich biete das auch weiterhin nochmal gerne an.

was ich in meinen ganzen Projekten immer merke, ist, bei den Einstellungen, wenn ich so ein GA4-Konto einrichte, so eine GA4-Property, da passieren halt häufig immer wieder dieselben Fehlern.

Es gibt da so ein paar Fallstricke, über die man gerne stolpert.

Da habe ich halt so eine kleine Checkliste, die ich dann halt immer durchgehe in meinem sogenannten GA4-Tracking-Audit.

Da würde ich jetzt hier einfach mal zehn Hörern anbieten, dass ich halt diese Checkliste mal für sie durchgehe, damit einfach die Einstellung denn halt stimmt.

Weil ich weiß, wenn man sich damit nicht regelmäßig beschäftigt, GA4 einzurichten, dann macht man da häufig mal gerne solche Fehler einfach.

Das zweite, was ich anbiete, ist für diejenigen, die sagen, ich glaube, mein GA4-Setup ist halt aber korrekt.

Ich weiß auch, dass es für viele ehrlich gesagt ein pain in the ass ist, in GA4 zu arbeiten, mit dem Berichten, weil es ist dann halt auch umständlich, so die richtigen Berichte zu finden.

Dann gibt es da halt eher schlecht als rechte Diagramme.

Also es ist halt nicht so schön.

Es gibt ja noch ein Anmustool von Google, das Luca Studio.

Das ist für Dashboards bauen, Diagramme bauen halt wesentlich besser als GA4. GA4 ist ja gut, Daten zu sammeln, um Analysen durchzuführen, aber so ein Dashboard würde ich immer empfehlen, das Luca Studio zu benutzen.

Da habe ich nämlich auch für meine Kunden so ein GA4-Übersichts-Dashboard, wo man dann einfach viel besser sehen kann auf einen Blick so die wichtigsten Metriken, die wichtigsten Entwicklungen in den Daten.

Das würde ich halt auch den Zuhörern anbieten.

Wer daran Interesse hat, gerne bei mir melden.

Dann würde ich mit meinem Team das halt einmal einrichten.

Also insgesamt zehn Zuhörer.

Wer zuerst kommt, mal zuerst sozusagen.

Entweder GA4-Check oder Dashboard.

Ja, mega.

Vielen, vielen Dank dafür.

also mega cool, kann mich nur bedanken und hoffen, dass das die Leute auch ausnutzen.

Danach eben die drei Bullet-Fragen, die wir jetzt schnell erledigen können.

Sag einfach das erste, was dir in den Kopf schießt und dann gehen wir zur nächsten Frage weiter.

Wenn es jetzt Google Analytics, Tracking, Analytics und allgemein alles, was du machst, nicht gäbe, was wäre dein Alternativberuf? Ich bin ja noch ein kleiner Rockstar, ich spiele nämlich Schlagzeug in einer Band, dann wäre das wahrscheinlich mein zweiter Beruf.

Arbeitest du eigentlich viel mit WordPress? Da meine eigene Website auf WordPress läuft, würde ich sagen nicht viel, aber immer mal wieder.

Und was ist dann das nervigste WordPress-Feature für dich? Das nervigste WordPress-Feature sind die erzwungenen Updates, weil die mir schon das ein oder andere Mal die komplette Website zerschossen haben und dann musste ich erst ein Backup installieren und mit meinem Hosting-Provider sprechen.

Das ist immer am nervigsten gewesen.

Und am anderen Spektrum, was war so dein letzter Aha-Moment mit WordPress, wo du überrascht warst, dass WordPress das auch kann? Ich war sehr überrascht über Elementor als Editor, um Webseiten zu bauen, weil das ging dann doch recht flott von der Hand.

Auch da muss ich mich immer mal wieder reinfuchsen, also jedes Jahr, so Frühling, Sommer, kriege ich einen Rappel, dass ich auf meiner Website was neu machen möchte.

dann logge ich mich da ein, dann muss ich erst einmal wieder lernen, mit Elementor zu arbeiten, weil wenn man so selten damit arbeitet, dann vergisst man auch viel, aber wenn man dann wieder so drin ist im Workflow, dann denke ich mir, ach cool, das ist halt echt doch recht intuitiv.

Cool.

Gibt es noch irgendeine finale Message, die du an die Zuschauer und Zuschauerinnen weitergeben möchtest? Wer sonst grundlegende Fragen hat zu Google Analytics, gibt da noch den eingangs erwähnten Analytics Club.

Das ist eine kostenlose Community rund um Analytics und Tracking.

Da gerne auch mal auf meiner Website vorbeischauen ecommerce-analytics.

de.

Da gibt es nämlich auch eine Unterseite dafür.

Da könnt ihr auch gleich mal sehen, wie gut ich mit Elementor zurechtgekommen bin, wie meine Website aussieht.

Oder mich halt einfach so kontaktieren, entweder per E-Mail oder über LinkedIn.

Gerne mit mir vernetzen auch.

Cool.

Ja, dann vielen, vielen Dank fürs Gespräch.

Hat mich mega gefreut, dass wir uns darüber unterhalten haben jetzt.

Hat mich auch gefreut.

Hat sehr viel Spaß gemacht.

Cool, dann bleiben wir in Kontakt und wir sehen uns dann in der nächsten Episode.

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