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#006: Gutes und schlechtes Design unterscheiden | m. Oliver Schöndorfer

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In dieser Episode reden wir mit Oliver Schöndorfer. Oliver ist selbständiger UI Designer mit einem speziellen Fokus auf Typografie.

Gast: Oliver Schöndorfer
https://www.linkedin.com/in/oliver-schoendorfer/
oliver@pimpmytype.com
https://pimpmytype.com/

In dem Gespräch unterhalten wir uns über folgende Themen:
* Was ist UX/UI?
* Was ist schlechtes Design?
* Ist mein Design gut?
* Nach Stundensatz verrechnen ist schlecht?
uwm ...

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Oliver Schöndorfer UI Designer mit einem speziellen Fokus auf Typografie

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Transkript

Was macht eigentlich ein gutes Design aus? Für mich ist ein gutes Design, wenn es von der Emotional und Funktional sich mit den Benutzerinnen und Benutzern verbindet.

Wenn ich mein Design beurteilen will, ob das gut ist oder schlecht ist, gibt es bestimmte Regeln, die es gibt, die man befolgen kann? Ja, also die erste Frage, die man sich stellen soll, ist, was ist die Botschaft hinter dieser einen Seite und dieser Sache, auf der ich gerade bin? Was möchte ich denn erreichen? Was ist das Ziel für mich? Beziehungsweise, was ist das Ziel für die Besucherin, die dort ist? Und dann stellt man sich die Frage, ist das überhaupt deutlich und klar? Preisgestaltung.

Ich habe mir überlegt, wie viel Zeit würde ich dafür brauchen von bis, habe den Mindestbetrag, den ich geschätzt habe, der sowieso zu wenig war, genommen, davon 20% abgezogen und das dann als Pauschale verrechnet.

Ja, total verrückt, ja.

Das war totaler Schwachsinn, ja, super Schwachsinn.

Diese Woche besucht uns der Oliver Schöndorfer.

Er ist App- und User-Interface-Designer mit einem speziellen Schwerpunkt auf Typografie und er ist ebenfalls ein YouTuber.

Pimp My Type heißt sein YouTube-Channel, darüber wird er uns ebenfalls noch berichten.

Aber Oliver, danke für deine Zeit heute, dass du da bist.

Herzlich willkommen.

Könntest du dich bitte kurz vorstellen, damit dich die Zuschauer ein bisschen besser kennenlernen können? Ja, hallo Dominik, schön, dass ich da sein darf.

Ich freue mich, dass wir uns wiedersehen.

Wir haben uns ja ein paar Mal auf dem World Camp in Wien gesehen.

Es war nett, immer dort mit dir zu plaudern und jetzt sehen wir uns zumindest hier in dieser virtuellen Welt.

Ist auch angenehm.

Ja, mein Schwerpunkt ist, wie du schon gesagt hast, User-Interface-Design und damit ein Fokus auf Typografie.

Und ich selbst bin selbstständig, habe Grafikdesign studiert seit 2007. Grafikdesign studiert habe ich vor 15 Jahren auch.

Und viel gemacht, auch mit Logo und Branding.

Bin dann aber immer mehr in die Richtung, über viel Webdesign und auch eben Corporate-Design, dann irgendwann immer mehr in die Richtung von App-Design und User-Interface-Design gekommen, weil mir das doch am meisten Freude macht.

Und davon eben meine Liebe zur Schrift integriert, weil das etwas ist, was es doch überall braucht.

Denn es gibt wohl kaum jemanden, der ohne Text auskommt, zumindest sehr selten.

Und das hat einen riesen Einfluss und gibt auch total viele Möglichkeiten, die Kraft der Typografie für sich zu nutzen, wenn man denn weiß, wie.

Und davon erzähle ich auf meinem YouTube-Kanal.

Also ich finde es extrem cool, weil ich kenne keinen anderen Designer, der mit so einer Leidenschaft über Typografie reden kann.

Auf das Thema werden wir auf jeden Fall noch zurückkommen.

Am Anfang würde ich, damit das ein bisschen lockerer ist, ein bisschen auf einer persönlichen Ebene, würde ich dir so drei Bullet-Fragen stellen, damit eben die Zuschauer dich ein bisschen kennenlernen.

Und dann würde man gleich anfangen mit dem ersten Teil, also wie ist dann deine Entstehungsgeschichte gewesen, was machst du eigentlich? Weil welchen Bezug hast du dann auch zu WordPress zum Teil? Oder inwiefern beschäftigst du dich mit WordPress? Inwiefern ist das einfach komplett reines, pures Design? Und dann eben geht es dann weiter in den sachlichen Teil, wo man in deine Prozesse, in deine Nuggets und Secrets eintauchen, wo ich versuchen werde, so viel von dir herauszuholen an Wissen und Erfahrung, wie ich nur kann.

Ja, cool, machen wir.

Gut, die drei Bullet-Fragen.

Was ist dein Lieblingswochentag? Montag, weil da fängt die Woche an und ich kann endlich wieder arbeiten gehen.

Okay.

Was ist dein Hobby außer Design und Typografie? Mein Hobby außer Design und Typografie, das ist eine gute Frage.

Da würde ich jetzt sagen, als erstes Yoga.

Okay, also klassische Yoga oder eine bestimmte Richtung? Ja, ich klinge klassisch als Vinyasa-Yoga.

Angefangen habe ich mit diesem Bikram, damals noch Bikram, heute aus politischen Projekten, nicht mehr so genau.

Das war ein Hot-Yoga, das war irgendwie so bei 38 Grad in einem Raum für 90 Minuten.

Ja, das war ziemlich tough, so 10 Jahre.

Aber es war irgendwie ganz cool als Einstieg.

Und mittlerweile bin ich da gar nicht mehr so dogmatisch, probiere ich verschiedene Sorten aus.

Aber es ist so mehr oder weniger dieses Vinyasa -Logo-Yoga.

Und das ist super cool, da auch einfach, ich merke mittlerweile, dass das einfach auch eine Notwendigkeit ist, das zu machen, nämlich jeden Tag und wenn es auch nur 10 Minuten sind, ist es wirklich super.

Und dritte Frage ist, es gibt sicher Phasen, wenn du dich mit verschiedenen Themen beschäftigst oder wenn du verschiedene Sachen lernst.

Also einmal hast du eine Phase, wo du das lernst, einmal hast du eine Phase, wo du das lernst, die du das näher anschaust.

Was schaust du dir aktuell so an? In welches Thema vertiefst du dich aktuell? Ja, das ist ein guter Punkt.

Im Moment bin ich sehr drinnen in dem Thema, wie ich einen Online-Kurs erstelle.

Weil das ist gerade eine Herausforderung für mich und auch etwas, wo ich mich wirklich total beschäftige.

Also da bin ich gerade in dem Thema total drin.

Aber das machst du in dem Fall, weil du selbst einen Online-Kurs produzieren magst und nicht, dass du das für einen kannst, sondern du machst deinen eigenen Online-Kurs.

Genau, das ist ein eigener Kurs.

Und das Thema davor, was ich auch noch sehr spannend fand, waren die Unterschiede zwischen iOS und Android, weil ich bis jetzt nur iOS -Apps gemacht habe.

Und so anders sind sie nicht, aber sie sind auch nicht wirklich gleich.

Und wie kann man umgehen, wenn man eine App vom iOS-Design in Android rübergibt? Und dass es sich zumindest nicht als Fremdkörper in dem Umfeld, im Betriebssystem anfühlt, aber trotzdem gut funktioniert und vielleicht auch nicht notwendig ist, es komplett neu zu gestalten, was es ja auch nicht ist.

Aber das habe ich mir davor angeschaut.

Auf dem Channel beschäftigen wir uns hauptsächlich mit WordPress.

Und deswegen mag ich da jetzt nicht die Leute überraschen und so, hey, wir reden jetzt gar nicht über WordPress, sondern es wäre cool, wenn du kurz beschreiben könntest, in welchem Umfang beschäftigst du dich mit WordPress oder in wie viel Prozent hast du mit es zu tun? Und was ist so deine Erfahrung damit, damit wir einen Bezug zu WordPress ein bisschen herstellen können? Ja, sicher.

Also zu WordPress grundsätzlich habe ich eine sehr gute Beziehung.

Seit 2006 verwende ich es, also schon meinen Blog damals gemacht.

Und das ist etwas, was mich total gefreut hat, wie es damals rausgekommen ist.

Und ich habe noch praktisch ein bisschen mitbekommen, wie das damals noch eigentlich was zum Bloggen war und nicht ein Content-Management-System, wie es heute ist.

Also dass die Leute wirklich das für den Blog verwendet haben, vorwiegend.

Und ja, diese Idee von Inhalten und Ideen einfach zu teilen im Internet, das finde ich schon vom Spirit immer noch da.

Auch wenn, also von der Essenz her, wo es hergekommen ist.

Und ich habe mich aber jetzt letztlich, wie ich meine Seite neu gemacht habe, hat mich mein Cousin, der auch WordPress-Developer ist, der fand das einfach total wichtig und cool, dass man das mit den Möglichkeiten jetzt macht von Templates, die innerhalb von WordPress sind, die WordPress wieder super flexibel gemacht haben und auch ein bisschen komplex in der Hinsicht, dass man die wieder anpassen kann.

Und das fand ich schon sehr spannend.

Ich habe früher mehr zu tun gehabt mit WordPress für Kundenprojekte und ich bin davon weggegangen in den letzten drei Jahren.

Ich habe es aber immer noch selbst in Verwendung jetzt für meinen Blog, wo ich jede Woche ein bis zwei Artikel veröffentliche und praktisch als User verwende ich sehr viel.

Als Designer doch auch, wenn ich meine Seite selbst überarbeite, aber für Kundenprojekte mache ich jetzt meistens die Screen-Designs in Figma direkt und das wird dann eh anders umgesetzt.

Das heißt, dein Alltag schaut so aus, dass du dich mit dem Design beschäftigst.

Du bist die Person, die sich Ideen überlegt, das Design entwirft und das Visuelle gestaltet und die Umsetzung von der hast du dich jetzt distanziert.

Das hast du ja früher gemacht, weil früher beschäftigt man sich mit allem irgendwie ein bisschen.

Aber jetzt beschäftigst du dich nur mit dem Visuellen, mit der Ideenfindung, mit dem, ich sage jetzt mal, kreativen visuellen Part, User Experience, Usability, den Unterschied auf das Thema würde ich auch noch gerne eingeben.

Okay, also da wollte ich nur ein bisschen das Bild zeichnen, wie so dein Alltag ausschaut und von welchen Winkeln der ganzen gesamten Industrie der digitalen Welt du kommst.

Genau, ja.

Könntest du ein bisschen so von deiner Entstehungsgeschichte sprechen? Also, wie hat es bei dir angefangen und wo bist du jetzt? was waren so deine initialen Interessen, die das bewirkt haben, dass du in diese Industrie eingestiegen bist und wie hat sich das entwickelt und zu welchem Stand hast du dich zum Punkt heute weiterentwickelt? Okay, na ja, wie das Ganze begonnen hat, war es, wenn man will, hat es damit begonnen, wie ich in der Volksschule war und eine Schüler-Kinderzeitung, habe ich sie genannt, gemacht habe.

Da war ich acht und habe das auf der Schreibmaschine getippt.

Top News war Erstkommunion.

Ich war Erstkommunion und habe das dann selbst aufs Titelblatt.

Es gab auch nur zwei Seiten.

Und diese Dinge habe ich dann bei meinen Klassenkameradinnen und Kameraden vercheckt um 50 Groschen.

Aber dann wurde mir das verboten, weil ich kein Geld von meinen Mitschülerinnen verlangen durfte, von der Lehrerin.

Na ja, im Endeffekt war es so, dass ich damit halt irgendwie Interesse an Gestaltung schon recht früh hatte.

Das hat sich dann ein bisschen Richtung Internet und Computer gerichtet.

Als ich dann im Jahr 2000 endlich Internet bekommen habe, mit 14, habe ich meine Star Trek Fanpage gemacht und damals wie heute immer sehr viele Tippfehler gehabt.

Also habe ich sehr viel Straterk geschrieben als Star Trek, weil es immer so tippt war.

Trotzdem fand ich es total magisch und toll, damals noch aus der Schulbibliothek auf Disketten auf mehrere aufgeteilt, Fotos von irgendwelchen Charakteren aus Star Trek Voyager mit nach Hause zu nehmen, auf meinen Computer, dann in meine Webseite reinzugeben, die noch nicht online war, weil da hatte ich gerade noch kein Internet, und das zusammenzubauen, das war irgendwie magisch, Sachen am Computer zu machen, die dann auch einfach schon da sind.

Und mit der Zeit habe ich mich dann beschäftigt, als ich dann das bekommen hatte, hat jeder sich ungefähr um die Zeit mit PHP beschäftigt, das habe ich mich auch beschäftigt, mit MySQL, und dann hat jeder natürlich sein eigenes Kontomanagement -System gemacht, und dann kam die Sache, dass ich angefangen habe mit dem Gestalten von Webseiten und das alles noch Tabellenleots, also das war so irgendwie die Anfangszeit, und habe auch ein bisschen dann Projekte gemacht für Bekannte, und ein bisschen Geld schon verdient, und damit ist so irgendwie das Interesse für die Gestaltung gestiegen, und als ich dann nach dem Zivildienst ein Studium wählen sollte, habe ich mich für Grafikdesign entschieden und habe das dann in St.

Pölten studiert, und dort bin ich mit der Leidenschaft Typografie konfrontiert worden, und dieses Feuer wurde da entfacht damals, und seitdem lodert es ununterbrochen, muss weitergegeben werden, also da habe ich wirklich eine wunderbare Zeit gehabt und viel gelernt, und auch so die Idee von Branding und Corporate Design und diesen Sachen, das ist da schon gekommen, und mein erstes Kundenprojekt damals war dann, wie ich im zweiten Studienjahr war, mit drei oder 22 Jahren, habe ich dann eine Anfrage bekommen, um für eine Reinigungsfirma in Kärnten ein Corporate Design zu machen, und da habe ich mir gedacht, das kannst du jetzt aber nicht, weil das war wahnsinnig teuer, ich habe da 1.000 Euro dafür verlangt, und da war es schon dreistellig, vierstellig, oh Gott, also Wahnsinn, und da habe ich mir gedacht, da muss ich mich dafür jetzt aber auch selbstständig machen, damit ich ernst genommen werde, und dann habe ich mich als kleiner Unternehmer selbstständig gemacht, und damit war praktisch meine Selbstständigkeit gestartet, noch im Studium, und seither habe ich es nicht beendet, ich habe kurz für vier Tage in einer Agentur gearbeitet, habe es dann aber gelassen, weil ich den Prozess nicht gut fand, obwohl die alle total nett waren, aber ich fand das einfach nur schwachsinnig, damals zumindest.

Das wäre eine meiner Fragen gewesen, weil viele überlegen sich, es gibt keinen richtigen Weg, aber viele überlegen sich einfach zwischen diesen zwei Wegen, zu wem entweder in einer Agentur zu arbeiten oder selbstständig zu sein, und mich würde interessieren, ob du findest, dass es gut ist, Agenturerfahrung zu sammeln, weil du hast jetzt gesagt, du warst drei Tage in einer Agentur, oder hast du da noch eine andere Art von Erfahrung gesammelt von irgendwo, oder glaubst du, dass du davon mehr profitieren würdest, anstatt jetzt von Anfang an alleine das zu machen, alleine die Selbstständigkeit aufzubauen, die Fehler selbst machen und nicht von der Erfahrung z.

B.

in einer Agentur zu lernen, und wie siehst du das also im Vergleich zu einer Agentur, in einer Agentur zu arbeiten, und im Vergleich zur Selbstständigkeit, kannst du das aus deinem Standpunkt her gut beurteilen, oder ist das eine Frage, wo du das einseitig siehst, weil du halt die einseitige Erfahrung in dem Bereich hast? Also ich bin sicher der, der die einseitige Erfahrung als Selbstständiger hat.

Es gibt bestimmt gute und großartige Agenturen, wo man ein wunderbares Umfeld hat und viel lernt, und das ist, glaube ich, eher eine Frage des Typs, und bei mir ist das so jemand, ich bin so jemand, der möchte einfach wirklich die Verantwortung und alles selbst übernehmen gleich, weil ich, das ist der Nachteil, die Verantwortung, der Vorteil ist, du hast sofort Einfluss, also du hast immer direkt Einfluss auf alles, sofort, jetzt, also das ist etwas, wo du auf niemanden wartest, bei jedem Projekt, das du kriegst, kommittierst du dich selbst dazu, dass du es machst, weil es dir niemand vorschreibt, dieses Projekt zu machen, und das fand ich in der Hinsicht immer schön, und ich habe schon Erfahrungen auch davor gemacht, und zwar habe ich ein Praktikum gemacht in meinem ersten Studienjahr bei einem selbstständigen Grafiker in Wien, und der war super toll, also jetzt nicht so unbedingt von der fachlichen Seite, aber eher von der Art und Weise, wie er auch als Selbstständiger gelebt hat, fachlich war er gut, und das war aber schnell, wie soll ich sagen, war ich eine gute Ergänzung, oder da war ich grafisch schon stärker, aber was er konnte, war irgendwie Projekte führen, Sachen strukturieren, Prozesse erklären, also das fand ich großartig, und da habe ich auch einen Mentor in ihm gefunden, habe dann auch viele Projekte mit ihm gemeinsam gemacht, und gemeinsam eine Agentur gehabt, und dann bin ich jetzt wieder selbstständig geworden, seit drei Jahren, also das sind auch Dinge gewesen, Agentur ist vielleicht ein bisschen groß, weil das waren im Endeffekt zwei Selbstständige zusammen, und mehr gab es auch nicht, und andere Freelancer rundherum, und sonst habe ich auch viel gefreelancet, und war ein bisschen, wenn man möchte, so an einer Gründung einer Agentur involviert, als Freelancer aber, weil ich nicht angestellt war, die vorher Webdesign gemacht haben, und mehr in die Richtung Branding und Corporate Design gehen wollten, das war dann meine Aufgabe, mit der Zeit kamen dann aber Grafikerinnen und andere dazu, die dann diesen Teil übernommen haben und angestellt waren, und ich bin dann weggegangen.

Also wie das so schön heißt, du warst dann externer Consultant, oder? Hört sich gut an, ja, genau.

Das schöne Wort dafür.

Okay, und dann bist du in der Selbstständigkeit, also ihr habt es gemeinsam gemacht, dann hast du den eigenen Weg wieder eingeschlagen, und jetzt, wie schaut deine aktuelle Situation aus? An welche Art von Projekten arbeitest du? Weil das würde mich persönlich ein bisschen interessieren, weil auf deiner Webseite hast du ziemlich coole Referenzen, ich mag dir jetzt nicht name-droppen, du kannst das natürlich gerne erwähnen, aber bitte erzähl über deinen Ist-Stand und wie es bei dir aktuell ausschaut.

Ja, nachdem ich dann wieder diese Agenturerfahrung oder diese Partnerschaftserfahrung beendet habe, vor 2018, habe ich mir dann gedacht, okay, jetzt fokussiere ich mich auf eine Sache, ein bisschen, das ist vielleicht ein Punkt, den ich noch erwähnen möchte, ein Punkt, den ich hatte in diesem Zusammenschluss in dieser Agentur, ist, dass es mir einfach wichtig war, diese Gemeinschaftserfahrung mal zu machen und auch gemeinsam die Verantwortung zu teilen und solche Sachen.

Aber ein Fehler, den wir gemacht haben, war, dass wir uns auf nichts spezialisiert haben.

Wir waren die Besten für alles und nichts.

Gib uns ein kreatives Problem, wir lösen es.

Du brauchst was, wir können es.

Oder wir kennen, wer das kann, komm zu uns.

Also es war im Endeffekt eine super grauenvolle Positionierung.

Es ist okay, wenn man anfängt und man probiert alles aus und man weiß es noch nicht.

Das ist voll wichtig.

Da tut man alles Mögliche machen und schaut, wo bleibt man hängen, was interessiert einen.

Aber irgendwann ist es halt auch schwierig für Kundinnen und Kunden dann zu erkennen, wofür steht man eigentlich und was macht man.

Und mit diesem Zeitpunkt, wo ich dann wieder Solo war, habe ich mir gedacht, okay, jetzt möchte ich wirklich nur noch die Sachen machen, die ich cool finde und mich auf etwas fokussieren.

Und das war das User Interface Design.

Und da habe ich ein paar UX-Designer kennengelernt, mit denen ich doch dann einige Projekte gemacht habe.

Und das war eine wunderbare Kombination, weil dieser konzeptionelle Teil von UX-Design wurde übernommen von ihnen.

Also das Research, User-Befragungen, Wireframing.

Aber das Ganze dann in eine Ästhetik und in einen Stil zu führen, der einerseits für die Kunden passt und die Kundin oder auch für die Userin und den User passt, also praktisch die Vorgaben des Auftraggeberinnen, Auftraggeber und die Vorgaben praktisch der Leute, die es verwenden oder die Wünsche, die Bedürfnisse zusammenzuführen in einem visuellen Design plus die Funktionalität, das finde ich total spannend.

Und da sehe ich mich irgendwie an dieser Schnittstelle.

Und das ist eine super ergänzende und auch verbessernde Position, weil der Kunde bringt den Input von seiner geschäftlichen Perspektive, die UX-Designer bringen den Input von der Perspektive mit der Funktionalität und mit den Flows und den ganzen Sachen.

Und ich kann das mit der Ästhetik zusammenführen.

Und wenn das aber nicht zusammenläuft, geht gar nichts.

Und wenn es zusammenläuft, ist super.

Also das finde ich total spannend.

Ja, dann entstehen wahnsinnig tolle Projekte.

Das ist echt ein Wahnsinn, was da entstehen kann.

Und nur kurz zur Klarheit, weil du vorher ja UX-Designer warst.

UX steht für User Experience in dem Fall.

Also falls das jeder schon mal gehört hat, UX-Design, UX-Design.

Was ist das eigentlich? Das ist User Experience-Design.

Also kannst du vielleicht den Begriff kurz erklären? Weil ich weiß es so ungefähr, aber ich kann auch eine komplette Blödsinn erzählen, weil meistens glaubst du, hey, du verstehst einen Begriff, der nicht im Bereich deines Berufes liegt.

Aber teilweise ist das dann auch falsch.

Deswegen mag ich da keine Blödsinn erzählen.

Und da würde ich dich gerne bitten, könntest du das kurz erklären, was das ist? Also ich fand das total wichtig, mich damit zu beschäftigen, weil das sehr oft synonym ist.

Und ich habe da auch oft, hier gibt es in Wien so einen UX-Stammtisch von Max Böcke, sehr cool, und da habe ich die UX-Designer dort gefragt und gesagt, wieso will jeder UX-UI-Designer? Jobausschreibung ist irgendwie fast das Synonym, UX-UI-Designer und so weiter.

Und im Endeffekt habe ich dann herausgefunden, dass es kaum jemanden gab dort, der sich als UX-UI-Designer selbst bezeichnen würde, von den Leuten, die aber auf diesem Stammtisch sind, oder in dieser Meetup-Gruppe.

Und das fand ich interessant, weil man doch merkt, es sind unterschiedliche Disziplinen.

Die User Experience ist mehr oder weniger, auch hier, ich bin ja kein UX-Designer, aber es ist die Erfahrung der Benutzerinnen und der Benutzer, wie sie mit einem Produkt interagieren.

Da geht es, glaube ich, viel auch um Recherche, da geht es viel darum, die Hintergründe zu erfahren, warum sie etwas machen, in welchem Kontext diese Aufgabe von ihrem Leben liegt, in welchen Situationen das Ganze verwendet wird.

Und deren Tools sind einfach Research, auch Testing und Wireframing und Konzeption, Flowcharts machen.

Also das sind so die Tools, die damit arbeiten.

Und als anderer Punkt ist User Interface, also UI.

Wie schaut die Benutzeroberfläche aus? Natürlich haben wir Schnittmengen, und natürlich kann ich sagen, mir ist es wurscht, wie das vom Ablauf und vom Flow ist oder sonst was, aber meine Aufgabe ist es eher dann das, was man sich überlegt hat, in einen konsistenten und visuell sinnvollen Fluss hineinzubringen.

Und das beste UI-Design scheitert, wenn es dahinter keine guten Ideen gibt und kein Konzept gibt.

Und das beste UX-Design scheitert, wenn es dann nicht visuell so übertragen wird, dass es auch verstanden wird.

Weil du kannst die Form vom Inhalt nicht trennen.

Und das finde ich so spannend.

Dann kommen da die coolsten Wireframes zu mir und natürlich gibt es da noch so viele Lücken, die man dann noch füllen kann im Design.

Und da habe ich dann die Möglichkeit, mit denen zu reden, die zu challengen, es gemeinsam nochmal besser zu machen.

Und das finde ich schön in dieser Kombination.

Also ich bin jemand, der natürlich Bewusstsein hat für den UX-Part, also für die Experience, für die Konzeption, wenn man so möchte.

Aber ich bin jemand, der den Schwerpunkt und auch die Stärke im Visuellen hat.

Finde ich extrem geil.

Also die Erklärung, weil ja jetzt Leute, die das vielleicht nur so als Begriffe gehört haben, die haben jetzt eine sehr klare Definition dazu.

Eine Sache wollte ich dich eben noch fragen, damit wir eben kurz die vorige Frage abschließen.

Wie schaut es bei dir aktuell aus? Oder was machst du aktuell für so Sachen? Kannst du über bestimmte Projekte reden oder nicht? Oder ich weiß nicht, wie das gerade bei dir ausschaut.

Deswegen würde ich dir gerne mal kurz von wo man anfangen kann und bis wohin man gehen kann, wo dein aktueller Stand ist und mit welchen eigenen Projekten du dich jetzt beschäftigst.

Und könntest du das vielleicht kurz zusammenfassen? Ja, meine Kundenprojekte, die ich jetzt großteils mache, sind App-Designs oder User-Interface -Designs, was im weitesten Sinne auch eine Web-App oder eine Applikation sein kann.

Ein Projekt, das ich gemacht habe, war zum Beispiel für die ÖBB-Infra, also für die Infrastruktur, für den Verschub-Bahnhof.

Wie können diese ganzen Koordinationen, wenn man einen Güterwaggon zerlegt und wieder zusammenbaut, also da habe ich die UX nicht gemacht.

Das war Intuio eben, die UX-Designer, mit denen ich oft zusammenarbeite.

Aber für das Design, ÖBB hat eine Vorgabe, da gibt es ein Style Guide, funktioniert aber nicht für diese Anwendung, weil das an Kundenseite gerichtet ist und nicht an interne Sachen.

Und wenn du jetzt die Primärfarbe Rot, das ist die Branding-Farbe, verwendest in einem User-Interface, hat das eine andere Bedeutung, als wenn du es auf einer Webseite verwendest, wo das einfach etwas anderes ist.

Zum Beispiel jetzt, nur ganz banal.

Und natürlich hat eine Marketing-Seite eine andere Aufgabe als eine Software, die du täglich bedienst und verwendest.

Also das ist in der Hinsicht natürlich auch ein Unterschied.

Das ist ein Projekt, mit dem ich gearbeitet habe und sonst habe ich jetzt gerade eine App für einen App-Developer.

Ein persönliches Projekt, wo es ihm darum ging, eine Budget-App für Familien, deren Finanzsituation sie klären wollen, zu machen.

Also sich Haushaltsbudgets zu setzen.

Das fand ich auch ein spannendes Projekt.

Und eine andere App, die ich gerade mache, ist für das Bierbrauen.

Da gibt es ein Messgerät, mit dem du messen kannst, die Stammwürze im Heimbrauprozess.

Das ist ein wichtiger Punkt.

Und dafür brauchst du dann praktisch eine App, die die Fernsteuerung und auch den Brauprozess überwachen kann.

Von dem Ganzen.

Also muss man ja dann abfüllen und fermentieren und dann kann man das vielleicht gemeinsam auch brauen und so.

Also das ist gerade ein Projekt, an dem ich arbeite.

Das sind so ungefähr die Arten an Projekten, mit denen ich jetzt für Kundenseite arbeite.

Zusätzlich eben zu meinem, würde ich sagen, Halbzeit-Job als YouTuber und Typografie-Begeisterter.

Ja, damit würde ich auch gerne das Thema von der Entstehungsgeschichte und wie es bei dir ausschaut und dieser ganze Prozess wieder wahr.

Dann würde ich mal das Thema gerne abschließen.

Und jetzt mal in die Materie eintauchen.

Design.

Ja.

Und Design, das ist halt immer, vielleicht ist die Frage jetzt ein bisschen gemein, aber was macht eigentlich ein gutes Design aus? Weil viele Leute, also es gibt Leute, denen das Grafische wichtiger ist als anderen.

Viele schauen einfach auf irgendwas.

Okay, schaut gut aus, aber die können nicht konkret sagen, wieso das gut ausschaut.

Vielen Leuten ist es auch komplett egal oder haben nicht dieses Gespür, für was schaut gut aus, was schaut schlecht aus.

Deswegen die Frage, was macht eigentlich ein gutes Design aus? Ein bisschen sehr, also deswegen ein bisschen gemein ist, weil es sehr subjektiv ist, was ein gutes Design ist.

Aber da wollte ich dich fragen, was ist für dich ein gutes Design? Für mich ist ein gutes Design, wenn es von der emotional und funktional sich mit den Benutzerinnen und Benutzern verbindet.

Also wenn das eine schöne Kombination ergibt und das auch noch zu einem Zweck dient, der einfach einen größeren Zweck hat.

Niemand auf der Welt besucht eine Website, verwendet eine App oder weiß ich nicht, macht etwas mit irgendeinem Gerät, einfach damit er es macht.

Es geht immer darum, dass es ja in einem Kontext eingebettet ist, dass ich es für eine gewisse Sache mache.

Und wenn ich jetzt Designer bin, ist es eigentlich am wichtigsten, wenn es jetzt ums gute Design geht, herauszufinden, wenn ich für eine Kundin oder einen Kunden arbeite, was ist mein Einfluss oder mein Anteil an dem Gesamten für das Unternehmen.

Es geht darum herauszufinden, in welchem Kontext steht diese Arbeit, die ich jetzt liefere, zur Gesamtarbeit oder zum Gesamtding für das Unternehmen und die Sache.

Und danach richtet sich dann auch der Wert von dem Ganzen.

Weil im Endeffekt ist es vielleicht komplett verschwendete Liebesmühe für viele Dinge, wenn der Sinn dieses Projekts eigentlich gar nicht gegeben ist.

Also, wozu mache ich es dann schön oder designe ich es gut? Und wenn es etwas ist, wo ich einfach mich verbinden kann mit dem Thema und es klar ist und verständlich ist, dann denke ich, dass das auch spürbar ist für die Kundin und den Kunden.

Also, ich glaube, dass die Ästhetik alleine etwas Schönes ist, wenn man es jetzt so möchte.

Aber wenn dahinter keine Funktionalität und auch keine Sinnhaftigkeit, kein Nutzen, kein Purpose oder was auch immer steckt, dann kommst einfach schneller drauf, dass das ein Scherz ist.

Also, du kommst einfach wirklich schneller drauf.

Das ist ein Blödsinn.

Es ist poliert, aber es ist total hohl und da bist du ganz schnell dabei, dass du das verstehst.

Und das finde ich eigentlich ganz grauenvoll.

Also, wenn eine gute Idee, eine gute Sache, ein gutes Design hat, dann ist das natürlich das Schönste von allem.

Wenn eine wunderbare Idee ein schlechtes Design hat, ist es immer noch eine wunderbare Idee, die ihr Potenzial nicht gezeigt hat.

Aber die schlimmste Kombination ist, wenn ein wunderbares Design von einer grauenvollen Sache oder von einer hohlen Sache ist.

Weil dann ist die Enttäuschung enorm.

Das ist grauenvoll.

Die Erwartungshaltung ist da oben, aber im Endeffekt ist es da unten dann.

Ich habe ein Beispiel.

Ich habe jetzt gerade Name-Dropping oder Hate Speech, wenn man möchte.

Ich habe mich endlich durchgerungen, für ein ETF und solche Sachen zu machen.

Da bin ich sehr faul, aber es ist schlecht.

Und habe mich für Flatex entschieden.

Im Kontext? Also in Bezug auf Investieren? Investieren, genau.

Das habe ich mit Flatex jetzt gemacht.

Flatex hat eine fancy, shiny, coole Werbung.

Fancy, shiny, coole Marketing-Webseite.

Und ab dem Moment, wo du da drin bist, gehst du in die Hölle.

Du gehst einfach jeden Klick, einen Klick weiter in die Hölle.

Die Menü-Führung ist eine Katastrophe.

Das Design ist einfach zum Kotzen.

Es ist so grauenvoll.

Und es bricht mir im Endeffekt das Herz, weil es etwas ist, was total cool sein könnte.

Aber da merkt man einfach, natürlich ist es wichtig, dass die User generieren und reinziehen.

Und es funktioniert ja auch.

Aber es tut mir so leid, weil die Enttäuschung ist dann einfach riesig.

Und das Verwenden von dem Ding macht überhaupt keinen Spaß.

Also das ist wirklich übel.

Also das ist schon wie so eine typische Clickbait-Geschichte eigentlich.

Ja, wenn man so möchte.

Und da merkt man einfach, ich will denen nichts Böses unterstellen.

Gar nicht.

Ich merke einfach, da ist eine Friktion zwischen praktisch so sieht unsere Fassade aus und wenn du ins Geschäft hineingehst, dann bist du in irgendeinem Loch.

Und das ist einfach, weil die Menschen da nicht, vielleicht liegt das an den Departments.

Das eine Marketingabteilung, das andere ist die Produktabteilung.

Und irgendwie ist da, die sind anscheinend nicht dieselben.

Das ist häufig bei Software überraschenderweise so, dass es ein Ding für Marketing gibt, ein Design, und dann gibt es eins für das Produkt selbst.

Das kann ich nicht verstehen.

Aber ja.

Aber damit wurde ich auch schon konfrontiert ein paar Mal.

Aber damit ich das kurz zusammenfasse, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, was du gesagt hast, ist, dass ein gutes Design ein Gleichgewicht ist aus guter Form, also gute Funktion, weil die Funktion kommt vor der Form.

Also wie das funktioniert und wie sich das verhält.

Und dann auch eine gute Form drauf.

Dann auch eine gute Form einfach draufkommt, on top.

Und wenn die zwei zusammenpassen, also Funktion und Form, dann ist es ein schönes, gelungenes Design.

Genau.

Und ich möchte aber dazu noch mal sagen, dass diese, man sagt immer Form full of function und so weiter, ja, aber diese die Funktion, dass etwas schön ist und ansprechend ist, oder es ist auch eine Funktion, dass etwas schön ist.

Und wenn es mich emotional nicht berührt und ansprechend ist, und ich rede hier von Dingen, wo ich die Wahl habe, wenn ich etwas lesen muss, etwas machen muss, ich muss mich mit FinanzOnline auch auseinandersetzen und es ist grauenvoll, ja.

Also wenn ich nicht die Wahl habe, muss ich es eh tun.

Aber in einer Welt, wo es Optionen gibt und wo mich ganz viele Dinge anschreien und alle wollen, dass ich etwas mit ihnen mache oder meine Aufmerksamkeit wollen, dann ist das, was mich emotional und funktional, also was mich emotional anspricht und dann auch noch funktional dem gerecht wird, wichtiger als etwas, das funktional ist und halt da ist, ja, und eh gut funktioniert.

Also ich komme gar nicht dorthin, dass ich es ausprobiere, wenn ich es nicht schön finde, in vielen Fällen.

Und deshalb ist dieses, ach, mach schön, ja, nein, das hat auch eine Bedeutung und einen Wert an sich, weil du sonst gar nicht dorthin kommst, dass du es ausprobierst oder verwendest.

Okay.

Damit wir ein bisschen praxisorientierter werden.

Weil jetzt haben wir ein bisschen theoretisch geredet und jetzt würde ich mich gerne ein bisschen mehr in die Praxis vertiefen und ich gehe davon aus, ich habe das jetzt nicht hundertprozentig überprüft, aber dass jeder Zuschauer oder Zuschauerin die eine oder andere Webseite wahrscheinlich selbst haben oder gemacht haben oder gerade dabei sind, etwas zu lernen.

Wenn ich mein Design beurteilen will, ob das gut ist oder schlecht ist, gibt es bestimmte Regeln, die es gibt, die man befolgen kann, ist ein breites Thema, aber es gibt so bestimmte Nuggets, die du aus deiner eigenen Erfahrung gelernt hast, wo du sagst, hey, ich habe schon so ein gewisses System durchschaut und du musst jetzt deine Top-Geheimnisse jetzt nicht verraten, das ist nicht meine Intention dahinter, aber kannst du an die Zuschauer und Zuhörer ein bisschen was weitergeben, wo die die eigene Webseite vielleicht überprüfen können, eben habe ich ein schönes, gutes Design, funktionales Design oder ist das ein kompletter Blödsinn, den ich da mir selbst zusammengebaut habe oder den ich mir bauen habe lassen.

Ja, also die erste Frage, die man sich stellen soll, ist, was ist die Botschaft hinter dieser einen Seite und dieser Sache, auf der ich gerade bin, was möchte ich denn erreichen, was ist das Ziel für mich, beziehungsweise was ist das Ziel für die Besucherin, die dort ist und dann stellt man sich die Frage, ist das überhaupt deutlich und klar.

Also, vieles davon hat mit Inhalt zu tun, natürlich und auch hier, du kannst den Inhalt nicht von der Form trennen, also es ist verschmolzen und gerade, deshalb bin ich ja so schriftverliebt, dort ist es am engsten miteinander verbunden, du kannst nicht, also du kannst nichts schreiben, ohne einen Inhalt zu haben und du kannst aber den Text nicht ohne eine Form zeigen, also es ist untrennbar, es muss zusammen sein und alles beeinflusst sich, welche Schrift, welche Farbe, welche Größe, also es beeinflusst dich total und wenn ich jetzt auf einer Seite bin, ist einfach mal dieses Ziel oder diese Botschaft das Allerwichtigste und dann, wenn ich drauf schaue, dann ist eine der wichtigsten oder größten Themen, das sogenannte Thema visuelle Hierarchie oder Visual Hierarchie, damit es auf gescheites Englisch darüber kommt, das sehen wir gleich besser, das ist etwas, wo man ist diese Botschaft oder diese Sache das, was ich jetzt, wenn ich auf die Seite ganz kurz schaue, am wichtigsten finde oder gleich rüberkommt bei mir und das kann man einerseits mit Kontrast und mit Raum schaffen, also mit Abständen und Space Kontrast kann ich schaffen durch Größe und auch durch Stärke, also stärkere Schrift nehmen oder eine Farbe und Space kann ich schaffen dadurch, dass man einfach Abstände zwischen den Bereichen hat, die man gruppiert sehen möchte, also das wäre so ein Tipp, dass man schaut, ist diese Botschaft oder diese Sache denn das, was am meisten Aufmerksamkeit auf dieser Seite jetzt bekommt, auch oft ist es so, dass man irgendeinen Slider hat und da ist ein Bild drinnen, das überhaupt keine Funktion hat, also wie ich keine, irgendein Random Stockfoto Entschuldigung, Random Unsplash Foto, ja, schaut super schön aus, ja, irgendeine tolle Landschaft, super, aber es hat überhaupt keinen Bezug zu dem Thema.

Man merkt sofort, dass das, ja, das Bild schaut zwar wunderschön aus, aber es hat dort überhaupt nichts verloren.

das habe ich auch schon gelernt, dass das viel besser ist, weil das bringt auf jeden Fall irgendeine Nachricht rüber und sonst bringst du die Nachricht rüber, okay, ich habe ein schönes Bild ausgesucht, schau das bitte an.

Das heißt, wenn ich mir meine eigene Webseite überprüfen möchte, dann sollte ich mir zuerst die Frage stellen, was will ich mit der Webseite vermitteln, welcher Nachricht, an wen will ich diese Nachricht vermitteln, ob die Kommunikation, also die Texte und die Grafiken, die Bilder auf der Webseite mit dieser Intention ausgesucht und geschrieben worden sind, damit diese Nachricht so rüberkommt und on top dann noch drauf, wenn das, wenn die Informationen grafisch so geformt sind, damit die eben diese Struktur ergeben, also zusammenhängende Elemente zusammen kopieren, dann zum Beispiel Überschriften, Text, damit da diese Struktur ist von den visuellen, wie gestaltet man eigentlich optische, digitale Medien, egal ob das jetzt für Web ist oder für Print oder alles mögliche, die Regeln sind glaube ich universell und mit dem kann dann auf jeden Fall jeder anfangen und sich da die ersten Gedanken machen, hast du da vielleicht Ressourcen, die du empfehlen kannst oder falls ich mich in das Thema vertiefen mag und da jetzt wirklich in die Materie eintauchen mag, da kann ich natürlich dich anschreiben und dich fragen, hey kannst du mir so ein Audit machen oder kannst du mir ein Brand Manual machen oder ein Brand Design, ist das der richtige Begriff oder die Begriffe, die werden auch doch verwechselt, also Branding und Corporate Design und das sind ja alle Begriffe, die in einen Topf geworfen werden, aber ein bisschen anders sind, also ich weiß, das ist eine Pandora Box jetzt das Thema, aber meine Frage wäre jetzt in dem Fall, wie kann ich mich in das Thema vertiefen oder an wen kann ich mich wenden, was machst du in dem Fall oder gehst du genau diesen Prozess dann vor, den du gerade beschrieben hast? Naja, also die Sache ist die, wenn ich jetzt, ich mache es vielleicht ein bisschen anders jetzt, wenn es jetzt um die eigene Seite geht und wenn man dafür ein Review haben möchte und das schauen will, dann würde ich einfach grundsätzlich zu einem Designer, einer Designerin seines, ihres Vertrauens gehen und dann dort nachfragen und mit dieser Person reden und schauen, dass die Person, mit der man redet, vielleicht einen Fokus hat in Webdesign und Branding, wenn es jetzt um Marketingzwecke geht oder in User Interface Design und auch ein Verständnis für Branding oder Corporate Design, um jetzt beide Begriffe auch wieder verwendet zu haben, ohne sie genauer zu erklären, aber in der Hinsicht, glaube ich, ist es wichtig, dass man herausfindet, von einer Ressource oder irgendwo hin, wo ich sie, habe ich keine, weil ich, na, habe ich nichts jetzt, was mir direkt einfällt zu dem.

Es fließen halt viele Sachen in das Ganze ein.

Ich weiß nicht, ob du den kennst, aber über den rede ich ziemlich gerne, ziemlich oft, über den Donald Miller, das mit dem Create Your Story Brand, heißt das, glaube ich.

Also, der nimmt halt die Aspekte von Storytelling, also wie du Filme zum Beispiel aufbaust, Storytelling -Elemente, und wandelt die um auf eine Webseite.

Zum Beispiel, wie ist ein guter Film aufgebaut, welche Etappen gibt es, damit du dann zwei Stunden einen Film schaust und du fragst dich, hey, wo ist die Zeit vergangen? Und bei manchen Filmen denkst du dir nach fünf Minuten, was ist das für ein Blödsinn, was schaue ich da? Und sein Konzept ist eher, das auf Kleinstteile aufzubrechen und dann so deine Webseite zu gestalten, dass du als Zuschauer einfach dich darin vertiefst und dich dann am Ende fragst, boah, da habe ich jetzt eine halbe Stunde auf der Webseite verbracht, oder du gleich wegklickst, weil das so eine schlechte, nicht ansprechende Webseite ist.

Also, dieses Konzept hat mir sehr stark die Augen geöffnet in Bezug auf, dass die Message viel wichtiger ist als das, wie es eigentlich ausschaut.

Also, zumindest nach meinem Verständnis.

Ja, natürlich.

Also, wenn ich jetzt sagen würde, dass die Botschaft ist sicher das Wichtigste am Anfang.

Und wenn Inhalt und Form sich treffen und ein harmonisches Ganzes ergeben, das ist halt der Punkt, wo ich die schönste Freude empfinde, wenn man merkt, die ergänzen einander und verstärken einander und sie arbeiten nicht gegeneinander.

Aber wie ich das vorher schon gesagt habe, eine gute Sache mit einem nicht optimalen Design ist besser als eine schlechte Sache mit einem wunderschönen Design.

Also, das fliegt halt dann schneller auf.

Dann kann der Film so viele Spezialeffekte haben, wie du willst.

Wenn ich die Geschichte nicht pack und sie die Geschichte nicht unterstützen, dann ist es egal.

Wir wollen uns langsam dem Ende nähern, weil es ist das Gespräch, die Zeit vergeht leider sehr schnell.

Ein Thema würde ich noch gerne ganz kurz ansprechen, das müssen wir jetzt nicht in die Tiefe gehen, aber über das Thema rede ich auch extrem gerne.

Und zwar ist das Preisgestaltung.

Also, Preisgestaltung, du hast jetzt ein Projekt und ok, welche Preismodelle gibt es, welche verwendest du, welche Erfahrungen hast du damit und das ist ja speziell an Leute gerichtet, die selbst eine Dienstleistung anbieten oder eine Agentur aufbauen, Agentur laden, so damit dich da ein bisschen so ein Fächer von Möglichkeiten gibt, wie du Preismodelle erstellen kannst.

Ja, also Preisgestaltung ist mir ein total wichtiges Thema, weil es sehr viel mit Selbstwert und diesen Sachen zu tun hat.

Ich habe mich da total viel damit beschäftigt.

Da gibt es auch gute Ressourcen, dazu kann ich dann nachher noch sagen, wo ich da andere hinweisen würde.

Mein Weg in der Preisgestaltung war, ich habe sehr viele Pauschalen gemacht am Anfang und das lag daran, dass ich ja ein Logo oder ein Corporate Design gemacht habe und es war recht abschätzbar, was da zu tun ist oder was das für ein Umfang ist.

Und man wird mit der Arbeit ja auch besser mit der Zeit.

Das heißt, je schneller ich werde, desto würde ich das jetzt stundenweise verlangen, desto weniger würde ich verdienen.

Und das macht ja in der Hinsicht auch keinen Sinn.

Ich habe also angefangen mit diesen Pauschalen.

Die Pauschalen, ich sage jetzt mal meine Formel, wie die vorher war.

Ich habe mir überlegt, wie viel Zeit würde ich dafür brauchen von bis, habe den Mindestbetrag, den ich geschätzt habe, der sowieso zu wenig war, genommen, davon 20% abgezogen und das dann als Pauschale verrechnen.

Ja, total verrückt.

Also du hast den Mindestpreis genommen und davon noch 20% abgezogen.

Genau, richtig.

Das Wissen selbst hätte immer da einfach gewesen.

Die zahlen das nie, da muss ich nochmal weniger und so weiter.

Und überall aufgeschlüsselt, wie viel und alles.

Den Stundensatz dazu geschrieben.

Also das war totaler Schwachsinn.

Super Schwachsinn.

Dann bin ich über dieses viele UX-Design und der Sache einfach in der Welt gelandet, die auch wie im Development nach Stunden läuft.

Und auf einmal habe ich voll gut verdient, weil meine Zeit 1 zu 1 verrechnet wurde.

Das war super cool.

Und dann wurde ich auf einmal viel schneller in meiner Arbeit und viel besser und habe gemerkt, ich verdiene weniger.

Obwohl ich besser bin.

Und die Projekte größer werden und alles.

Und das ist eigentlich auch total dumm.

Und dann bin ich wieder jetzt zurück zu den Pauschalen gegangen, aber in einer anderen Art und Weise.

Und diese Art und Weise ist im Endeffekt, und da gibt es von Jonathan Stark, das ist so ein Tipp für mich zum Anhören, JonathanStark.

com, der hat einen Podcast und auch sehr viele Ressourcen zu dem Thema.

Es geht im Endeffekt darum, herauszufinden, wie ich das vorher schon gesagt habe, welchen Wert hat mein Projekt im Leben dieses Kunden oder dieser Kundin? Was möchte die Person damit machen? Und welchen Wert hat das? Und das kann man recht gut herausfinden.

Da gibt es drei Fragen, die man bei so einem Erstgespräch stellt.

Zuerst lässt du dir mal erzählen von der Kundin und Kunden, was dir wichtig ist und was sie glauben, dass du wissen musst.

Was auch wichtig ist grundsätzlich, aber vielleicht noch nicht in der Phase.

Aber einfach mal erzählen lassen.

Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden.

Also du lässt den Kunden erzählen, was die Leute brauchen.

Um diesen Wert herauszufinden, den ein Projekt hat, in deinem, in dem Leben der Kundin oder des Kunden, hast du ja mal ein Erstgespräch meistens.

Dann kommt diese Person zu dir und was wir oft machen ist, wir überlegen uns, welchen Umfang sollen das haben? Was muss man für Seiten machen? Welche Funktionalitäten? Welche Features braucht die WordPress-Seite? Solche Dinge.

Brauche ich ein Logo? Jetzt in meinem Fall.

Muss man das Design von null entwickeln? Gibt es schon ein Design, was man weiterentwickelt? Also all diese Fragen überlegt man sich.

Und der Kunde denkt auch, der Umfang ist total wichtig.

Er muss genau wissen, wie viele Seiten und was oder wie auch immer.

Und ist da ein Formular oder nicht? Das ist mal dieses Erstgespräch, wo der Kunde dir das wahrscheinlich erzählen wird.

Dann schreibst du dir das mal auf.

Das ist auch wichtig für den späteren fortwährenden Prozess.

Aber in dem Moment ist es eigentlich wichtig herauszufinden, passt die Chemie? Das ist die erste Frage.

Und zweitens, passt der Preis? Also das sind die zwei Fragen, die ein Kunde hat, wenn er zu dir kommt.

Was wird es mich kosten? Ist der cool oder ist die cool und kann die das? Das sind die zwei Fragen, wenn ich was kaufen will im Hirn.

Und in dem Moment, wo du diese Informationen bekommst, sagst du danke für die Grundinfos.

Das hilft mir schon mal.

Danke.

Ich möchte nochmal einen Schritt zurück gehen und ich habe nochmal eine kurze Frage generell über das Projekt.

Warum ist es denn überhaupt sinnvoll, diese Website zu machen? Was wollt ihr denn damit bezwecken? Oder was ist denn der Sinn hinter dem Ganzen? Und das ist also die erste, die Sie den Sinn fragen.

Warum? Dann wird der Kunde mal sagen, warum das notwendig ist.

Vielleicht weil ich habe jetzt einen Mitbewerber, kommt jetzt gleich und wir müssen dieses Projekt rausbringen.

Oder ich möchte mich bald selbstständig machen und das ist der nächste Schritt für mein Leben.

Weil ich werde vielleicht meinen Job nicht mehr haben in einem Jahr.

Also solche Sachen.

Und auf einmal kriegst du, okay, das ist der Kontext von dem Projekt.

Oder ja, ich brauche halt eine Website.

Braucht man ja, oder? Und schon weißt du, okay, das hat vielleicht keinen Kosten.

Ja eben, aber cool, da gibt es sowas wie zum Beispiel Squarespace oder Wix oder was auch immer.

Da kann man sich auch eine gute Seite ruhen.

Ja genau, sowas.

Und das ist ja auch nicht schlecht.

Man merkt nur einfach, dann geht man in die Richtung.

Also warum möchtest du das machen? Das ist dann die erste Frage.

Dann die Frage, okay, warum jetzt? Und könnte man das nicht erst in einem halben Jahr machen? Oder in einem Jahr? Und dann kommt irgendwie die Antwort, ja, stimmt eigentlich.

Muss nicht unbedingt jetzt sein.

Ich habe da jetzt nicht unbedingt Zeitdruck.

Gibt es auch von Kunden.

Oder, nein, nein, nein, das muss in einer Woche sein, weil da ist eine Messe oder in einem Monat oder irgendwas.

Und wenn das nicht da ist, dann und so weiter.

Und dann merkst du, okay, ist es dringend oder ist es nicht dringend? Welchen Wert hat das? Das fügt ja auch nochmal hinzu.

Das ist wie wenn man ein Haus renoviert oder umbaut.

Wir müssen dort einziehen in drei Monaten, weil dann haben wir keine Wohnung mehr.

Also zum Beispiel.

Das ist einfach, welcher Druck steckt dahinter.

Und die dritte Frage, die ist meine liebste Frage.

Und die ist eigentlich, und was soll ich dazu beitragen, dass das Ziel von dem erreicht wird? Warum möchtest du das jetzt mit mir machen? Warum möchtest du jetzt nicht zum Beispiel mit der anderen Agentur arbeiten, die jetzt schon das Logo gemacht hat? Warum möchtest du nicht arbeiten mit, wieso nimmst du nicht einfach eine Squarespace -Seite? Warum lässt du das nicht auf, keine Ahnung, auf irgendeiner, lässt ein Freelancer das machen? Warum löst ihr das nicht intern mit einem eigenen? Und dann merkst du auch bei dieser letzten Frage, wie bist du im Geiste dieses Kunden positioniert bei dem? Na, ich habe so eine gute Empfehlung gekriegt von der oder dem.

Ich habe so viel gehört schon von dir.

Oder ich will einfach mal nur schauen, was es so für Angebote gibt und ich brauche halt ein paar Leute.

Gibt es genauso, ja? Es ist extrem cool, finde ich, und wichtig, die Kunden zu qualifizieren.

Damit du jetzt, okay, du bekommst jetzt eine Anfrage, aber du wirst dich auch nicht best friends mit jeder Person, die du kennenlernst.

Also bei Kunden, finde ich, ist es genau das Gleiche, wenn du eine Anfrage bekommst, heißt das ja noch lange nicht, dass es ein gutes Match für dich ist.

Weil da musst du auch, damit das für dich Spaß macht, musst du auch drauf schauen, hey, kommt es hier auf einer persönlichen Ebene gut zusammen? Wirst du wertgeschätzt? Kommt der Kunde aus den richtigen Gründen zu dir? Oder eben, um zum Beispiel andere Angebote einzuholen, um ein bisschen einen Überblick zu bekommen, hey, wie viel wird es mich kosten? Wo du dann ein bisschen so ein Stigma hast, so im Hinterkopf, ja, okay, der will jetzt wahrscheinlich den günstigsten Preis.

Will ich mit dem Kunden überhaupt arbeiten, der sich andere Angebote einholt? Weil am best case ist einfach, hey, er hat deine Arbeit gesehen, er ist so begeistert von dem, wie du das machst und welchen Stil du hast, dass er genau mit dir arbeiten mag, weil er von dir so begeistert ist.

Also das ist, finde ich, besser, als einfach, er entscheidet sich für dich wegen dem Preis.

Oder er vergleicht die Preise zu anderen.

Es ist nicht Schlechtes, ich mag jetzt nicht sagen, dass es schlecht ist, aber ich finde es immer angenehmer, wenn die Kunden einfach sich nicht nur nach Zahlen richten, sondern einfach auch aus dem eigenen Interesse das Projekt machen wollen und hey, wir ticken ähnlich und hey, es macht uns einfach Spaß, daran zu arbeiten und dann entsteht irgendwie das Projekt dann viel besser, finde ich, bei mir, anstatt jetzt da eine Transaktion zu machen daraus.

Ja, also da möchte ich.

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Da ist vielleicht ein bisschen kryptisch formuliert, aber da möchte ich.

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Aber da möchte ich einhaken, weil grundsätzlich ist überhaupt nichts verkehrt dran, dass er nicht viel oder sie nicht viel zahlen will.

Das ist überhaupt nichts dran.

Also wieso soll ich mehr zahlen, wenn es weniger geht? Warum? Der Punkt ist eigentlich der.

Ja, stimmt.

Wenn ich dieselbe Qualität und Sachen kriege.

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Ja, so habe ich das noch nie betrachtet.

Weil du bist immer in dem Schema so, okay, er will weniger zahlen, er will weniger zahlen, aber ich werde nicht wertgeschätzt.

Das ist der erste Gedanke, den du dann hast.

Aber im Endeffekt ist es eben Angebot und Nachfrage, Wirtschaftssache und Schiene.

Na, die Frage ist im Endeffekt die, welche Rolle spielt dieses Projekt im Leben deiner Kundin, deines Kunden? Das ist die Frage.

Davon geht das.

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Wenn das etwas ist, was ich halt machen soll, weil es eine Vorgabe ist oder weil ich halt auch irgendwas brauche, dann hat das keinen Stellenwert und dann ist es okay.

Es geht ja wirklich.

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Die Person ist nicht schlechter dadurch, aber es ist einfach nicht.

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Die Situation ist nicht, dass der Stellenwert so hoch ist in dem Moment.

Und dann ist es einfach etwas, was nicht zusammenpasst.

Da geht es nicht darum, dass der Kunde oder die Kundin blöd ist oder nervig ist, sondern dass das einfach nicht zusammenpasst mit den Vorstellungen und dass ich die falsche Person dann dafür bin, wenn es um irgendeine Sache geht.

Aber das findet man mit diesen Fragen heraus.

Und das finde ich in der Hinsicht wichtig, weil die wollen ja nicht ein Design machen, weil es schön ist.

Und dass man gemeinsam gut zusammenarbeitet, das ist wichtig.

Aber im Endeffekt erreichen wir ja ein Ziel.

Oder ich möchte ja sagen, wir möchten ja eine Transformation für unsere Kunden und Kundinnen erreichen.

Wir möchten, dass es ihnen nachdem sie die Webseite haben, besser geht, als bevor sie diese Webseite hatten.

Die Frage ist, wie ist dieses nachdem sie die Webseite haben? Also was wünschen sie sich? Was glauben sie, trägt die Webseite dazu bei? Oder das User Interface oder das Video oder was auch immer.

Im Vergleich zu jetzt, zu vorher.

Was soll anders sein? Und da muss man herausfinden, welchen Anteil kann ich haben und wo kann ich das beisteuern? Und wenn man diese Frage herausfindet, dann geht es ja im Endeffekt nicht darum, wie setze ich es um, wie viele Seiten sind es und was, sondern wie kann ich dieses Ziel für diesen Kunden erreichen, mit egal welchen Methoden? Und wie kann ich sozusagen das herausfinden? Und davon kann man es dann abhängig machen.

Also das ist so im Endeffekt mein Prozess.

Ich habe total häufig User Interface Designs, wo es darum geht, dass man andere Leute in dem Committee, die das Ganze auch mitentscheiden, also es geht oft darum, dass man internes Approval kriegt.

Und da hängen dann persönliche Karrieren und Sachen drin.

Oder so politische Spielchen.

Oder Spielchen.

Im Endeffekt muss jeder auch im Unternehmen sein Projekt vertreten und verkaufen können.

Und da ist ein wichtiger Faktor, dass man alle mitnehmen kann und auch alle begeistern kann.

Und das Design kann halt leicht wem begeistern auch.

Und das ist dann die Funktion von dem Projekt.

Die Funktion ist es, im Unternehmen dafür ein Commitment zu kriegen.

Weil sich dann alle vorstellen können, wie wird das Projekt ausschauen, auch wenn es noch nicht developed ist.

Weil dann alle Begeisterung dafür entwickeln können und auch sehen können schon, wie das sein würde.

Und dann ist das die Funktion von dem Projekt.

Also, das muss man dann einfach ein bisschen umdenken.

Und auch für einen Prototyp vielleicht, wenn ich irgendwas develope.

Also, so mal die Frage stellen, wo steht das im Leben? Und die zweite Sache, die ich glaube ich ganz wichtig finde und die mir total geholfen hat, beim Preisgestalten, ist, dass man mehrere Optionen anbietet.

Weil wenn man das nicht macht, dann ist das einfach eine Katastrophe.

Also, das Mindeste, was ich tun kann, eine mittlere und das Maximum.

Und diese drei Optionen einfach hineingeben in das Angebot, weil es ändert die Fragestellung von, arbeite ich mit dem Dominik oder arbeite ich mit dem oder wem auch immer zusammen, von, arbeite ich überhaupt mit ihm zusammen oder wie arbeite ich mit ihm zusammen? Weil du überlegst dann, ich kann auch das kleine Paket nehmen, das mittlere oder das große nehmen.

Und das macht den größten Unterschied, weil es dich auch flexibler macht in der Preisgestaltung und du kannst dem großen Paket all das reingeben, wo du auch denkst, dass der Kunde nicht nimmt, aber dass er einfach weiß, das ginge.

Na, da ist mir auf jeden Fall sehr viel ansatzweise gegeben zum Nachdenken, weil manchmal bist du so in deinen eigenen Denksätzen eingefangen, dass es dann schwierig ist, aus denen raus zu brechen.

Ja, aber wir haben die Zeit jetzt leider schon aufgebraucht.

Ich glaube, wir könnten noch ein bisschen oder viel länger über solche Themen reden, weil da manche Themen haben wir noch kurz angeschnitten.

Aber ich hätte dann noch drei Abschlussfragen.

So wie diese Bullet-Fragen am Anfang, hätte ich noch welche zum Abschluss.

Und da stelle ich vor, die erste Frage ist, es gibt kein Design und keine Typografie.

Was würdest du sonst machen in deinem Leben, vom Beruf her? Ich wäre Lehrer.

In einem bestimmten Bereich oder allgemein einfach Lehrer? In Design und Typografie, nein.

Ja, also etwas Ausdrückendes und Gestaltendes wäre schon, aber das wäre in dem Fall nicht möglich.

Ich finde es total schön, Leute in der Entwicklung zu begleiten und auch ein Projekt in seiner Entwicklung zu begleiten, weil das ja auch ein Teil von deinem Leben und von deiner Sache ist.

Was mich da am ersten jetzt kommt, vielleicht Lehrer.

Okay.

Die zweite Frage wäre, normalerweise frage ich das immer im WordPress-Kontext.

Was ist das nervigste Feature in WordPress? Ich kann gerne eine Antwort sagen zu WordPress.

Ich kann dir eine User-Antwort geben.

Ich hasse es, und zwar grauenvoll.

Also, wenn ich einen Link öffnen möchte, in WordPress, ich setze jetzt einen Link und dann kommt mein Dropdown und ich ändere den Link und ich gebe danach auf den Switch, dass es sich in einem neuen Tab öffnet, dann geht der Link wieder zurück auf den Status davor.

Also er wird nicht gespeichert, der geänderte Link.

Es ist ein bisschen schwierig zum erklären.

Also ich klicke innerhalb von WordPress auf einen bereits gesetzten Link.

Ich möchte ihn editieren.

Ich editiere den Link und gleichzeitig möchte ich aber, dass dieser editierte Link in einem neuen Tab sich öffnet.

Das funktioniert nicht.

Es geht dann auf ein neuer Tab öffnen, aber den bestehenden Link.

Ich muss dann noch einmal den Link, ich kann nicht beide Einträge machen, wenn ich diesen Dialog öffne.

Ja.

Ist das so im klassischen Editor? Nein, im Gutenberg.

Im Gutenberg.

Wirklich? Ja, es ist furchtbar.

Das müsste ich mir anschauen, das ist mir noch nie aufgefallen, aber es ist ein cooler Info.

Jedes Mal nehme ich, ich habe jeden Freitag so ein Review von der Schrift und jedes Mal kopiere ich natürlich das Template von der letzten, gebe es rein und ändere die ganzen Links zu den Seiten vom Button und so weiter.

Dann klicke ich in den Button rein, will diesen Link editieren, paste ich den neuen Link rein, dann gehe ich Open in a new Tab und dann überschreibt es mir praktisch damit wieder den neuen Link mit dem vorher bestehenden.

Was? Du musst es immer zweimal aufklicken.

Das ist mir noch nicht aufgefallen, aber ich muss es mir auf jeden Fall anschauen.

Aber es ist echt interessant.

Das habe ich noch nie gehört.

Wird irgendwann gefixt.

Dritte Frage.

Auf jeden Fall.

Dritte Frage.

Was war dein letzter Aha-Moment in WordPress? Mein letzter Aha-Moment in WordPress war, wie ich herausgefunden habe, dass man diese Templates generieren kann.

Also mit dem neuen System, dass du im Wesentlichen dir eine komplett individuelle Seite damit zusammenbauen kannst mit wiederverwendbaren Komponenten, die interaktiv sind, was ziemlich cool ist.

Also das war mein letzter Aha-Moment, aber auch mein letzter Überforderungsmoment, weil es von der Denkstruktur und allem super verworren ist.

Das zu checken, dass ich jetzt in dem Editor bin und nicht in jenem und dass ich das ändere, das Template, ist ziemlich abstrakt und kompliziert, aber es ist cool, dass es geht.

Also in dem Fall sprichst du von den Blog-Themes in Gutenberg, oder? Ja, richtig.

Okay.

Das ist glaube ich noch ein Thema, mit dem sich noch nicht so viele beschäftigt haben.

Ja, es ist ziemlich neu.

Aber es ist auf jeden Fall mega mächtig und mega interessant.

Es macht im Endeffekt diese ganzen Power-Seiten obsolet in irgendeiner Form.

Also dieses super Evato.

Ja, da bin ich komplett der Meinung.

Also du wirst später eigentlich keine Themes kaufen müssen eigentlich.

Du kannst dir dann alles selbst in WordPress erstellen.

Genau.

Okay.

Gibt es sonst noch irgendetwas, was du an die Zuschauer und Zuschauerinnen weitergeben möchtest, was wir vielleicht nicht angesprochen haben, aber das vielleicht dir noch am Herzen liegt, dass du das weitergibst? Ja, das habe ich jetzt vielleicht noch nicht genug angesprochen, aber im Endeffekt, wenn man sich mit Design oder Development auseinandersetzt, dann ist es auch natürlich total wichtig, sich mit Schrift auseinander zu setzen, weil Schrift etwas ist, was du nicht trennen kannst von deiner Seite und deinem Design.

Und um einfach herauszufinden, wie man das praktischer und auch für die Seite und für die eigene Botschaft passender machen kann, gibt es meinen YouTube-Kanal.

Wenn man ein Problem hat, welche Schriftart soll ich denn überhaupt wählen, habe ich einen Newsletter, der jeden Freitag eine Schrift empfiehlt.

Jede zweite Woche ist es eine Gratisschrift und jede andere Woche eine Bezahlschrift.

Und da kann man dann schon herausfinden, wofür ist die gut geeignet, wie kann ich die gut verwenden und auch immer ein bisschen was lernen.

Also, das sind die Dinge, die ich jetzt vielleicht noch zum Abschluss mitgebe.

Finde ich extrem cool, weil über die Typografie haben wir leider nicht so viel gesprochen und das ist ja eigentlich deine Leidenschaft.

Aber ich hoffe, dass wir noch zu dem Thema kommen werden.

Wenn es dann so weit ist, sagst du es mir.

Wie können dich die Leute kontaktieren? Wie können dich die Leute kontaktieren? Also, sie können dich auf YouTube finden, sie können dir eine Webseite eingeben, die unten in der Beschreibung verlinkt sein wird.

Also, alle Sachen werden unten in der Beschreibung verlinkt sein.

Da kannst du einfach draufklicken.

Aber wie können dich die Leute noch erreichen? Sagen wir, ich bin so begeistert, ich mag unbedingt ein Review meiner Webseite machen, ich mag ein Design machen, ich mag die richtige Schrift auswählen für meine Webseite.

Wie können dich die Leute erreichen? Am einfachsten ist es, ich bin auf Twitter als glyfe, G-L-Y-P-H-E und sonst findet man mich auf pimpmytype.

com oder auf dem YouTube-Kanal pimpmytype sind auch die ganzen Adressen, wie man mich am leichtesten erreichen kann.

Auch Oldschool mit so einer Art E-Mail geht auch noch.

Das ist auch möglich.

Fast.

Hat mich sehr gefreut.

Vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.

Falls ihr noch Fragen habt zu den Oliver, ihr könnt sie dir gerne in den Kommentaren stellen.

Ich werde sie einfach zusammenfassen und dann an den Oliver schicken.

Das haben wir jetzt noch nicht besprochen, aber es wäre okay, wenn ich dir dann die Fragen einfach kumuliert zuschicke.

Das wäre extrem cool.

Vielen Dank dafür.

Falls ihr Fragen habt, einfach in den Kommentaren.

Das war's.

Vielen Dank, Oliver, für deine Zeit, für deinen Input und alles, was wir jetzt besprochen haben, hat mich persönlich auch ein bisschen überrascht, dass wir über manche Themen gesprochen haben und da habe ich auch selbst ein paar Hammer -Momente gehabt.

Das fand ich extrem cool und danke.

Ich hoffe, wir sehen uns dann bald im Real Life.

Danke, Dominik.

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