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#023: Realistischer Blick auf die SEO Welt | m. Nele Nikolaisen

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Überblick

SEO ist nicht das "Wundermittel" für alles ... auf der anderen Seite kann sich SEO sehr gewinnbringend für Dein Unternehmen auswirken. Über diesen Gap unterhalten wir uns diese Woche mit Nele Nikolaisen. 

Nele ist selbständige SEO Texterin und Sie hat einen sehr praxisnahen Bezug zu SEO & SEA. In dieser Episode wirst Du sehr viele Ansätze bekommen, wie Du SEO am sinnvollsten für Dein Unternehmen und für Deine WordPress Webseite einsetzen kannst.

In diesem Gespräch unterhalten wir uns über folgende Themen:
00:00 Recap
03:05 Intro
05:26 "SEO ist das Wundermittel für alles..."
10:26 Mit SEO Conversions erzielen?
16:44 Content für Menschen optimieren
27:42 Content korrekt für den eigenen Markt zuschneiden
37:06 SEO funktioniert ... was jetzt?
47:41 Newsletter sinnvoll nutzen
01:01:19 Bullet Fragen

Nele Nikolaisen
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Transkript

Das Problem ist allerdings, dass, um organischen Traffic aufzubauen, also um organisch wirklich so gute Rankings zu haben, dass man dann auch Website-Besucher auf die Seite bekommt, muss man extrem guten Content haben und man muss extrem viel Content haben.

So, und das kostet einfach sehr, sehr viel Budget.

Das kostet sehr viel Budget in der initialen Erstellung des Contents.

Es kostet aber auch sehr viel Budget in der Pflege.

Also einmal haben wir das Problem, dass so gut wie jedes Unternehmen SEO investiert.

Das heißt, du hast extrem große Konkurrenz.

Wenn die Leute dann eben auch wirklich Agenturen beauftragen, die es gut können, dann haben wir das Problem, dass es in den Suchergebnisseiten sowieso auch immer enger wird.

Ja, also du hast eigentlich für wichtige Keywords, wenn du die googelst, hast du oben vier Google Ads, unten nochmal zwei oder drei Google Ads.

Häufig hast du dann auch anderen Featured Content, Featured Snippets oder Knowledge Graph oder sonst was.

Und das heißt, wenn man sich diese Suchergebnisseite vorstellt, die organischen Ergebnisse fangen erst irgendwo in der Mitte an.

Ja, also das ist schon mal eine relativ eingeschränkte Sichtbarkeit, wenn wir das mit vor zehn Jahren vergleichen.

Was außerdem häufig außer Acht gelassen wird, SEO ist, SEO bedeutet eigentlich nur, dass die Inhalte bei Google sehr, sehr weit oben ranken.

Das bedeutet ja aber noch nicht, dass die Leute dann auf die Webseite gehen, auch wirklich kaufen oder eine Anfrage stellen.

Und da kommen wir eigentlich schon mehr, mehr in das Metier von eben Performance Textern oder Werbetextern, die einfach wirklich Texte so schreiben, dass die Leute auch zum Kauf animiert werden.

Und das ist tatsächlich noch mal was anderes als einfach nur Texte so zu schreiben, dass Google sie gut findet.

Wenn du dann mit den Bigplayern mitspielen willst, wie, keine Ahnung, du magst eine Autobahn Mietung gründen und dann ist ein vielleicht ein direkter Competitor von dir, als siehst, die haben ja teilweise ein SEO Content Team oder allgemeinen Content Team von, ich weiß nicht, 40, 60, 100 Leuten aufwärts.

Und wenn du da alleine mithalten willst, dann ist es physisch recht unmöglich, so ein Auto zu liefern.

Also jeder Markt, der tickt auch ein bisschen anders.

Und manche Leute oder manche Markts, zum Beispiel, da sagen die Leute, ich will nur Kurzartikel haben oder manche, ich will eben so Dokumente zum Downloaden haben, die ich mir dann nachlesen kann, wenn sie irgendwelche wissenschaftliche Papers sehen, weil sie sich halt so genau über dieses Thema informieren wollen.

Der Kontext zu dem Markt fehlt ein bisschen.

Und wie gehst du das immer an? Weil klar, es gibt Best Practices.

Es gibt so das, was auf jeden Fall universell ist, aber damit man da wirklich rausstechen kann und damit man für den Menschen optimieren kann und für den Menschen schreiben kann, muss man ja auch den Menschen auch wirklich gut kennen, für den man schreibt.

Mit Best Practices muss man im SEO-Bereich ganz, ganz vorsichtig sein, weil extrem viel einfach wirklich davon abhängt, wie die Konkurrenzsituation ist, wie übersättigt der Markt möglicherweise schon ist.

Da gibt es zwei Sachen, die ich dazu gerne sagen würde.

Ich tendiere dann immer mehr oder mache mir immer mehr Gedanken zu dem Thema Brand.

Und das ist einer der Gründe, warum die Überuns -Seite zum Beispiel eine der wichtigsten Seiten der ganzen Webseite ist, obwohl sie keinerlei Einfluss hat jetzt auf Rankings, also im Sinne von mehr Traffic generieren.

Herzlich willkommen bei der 23. Episode der Dominik Liss Show.

Auf diesem Podcast gibt es Wordpress und Business Talks.

Und aus dem Grund besuchst du uns heute Nele Nikolaisen.

Und wie du das wahrscheinlich aus dem Titel rausgelesen hast, werden wir uns diese Woche mit SEO beschäftigen.

Und zwar, wenn du mal das Gefühl hast, dass du hast gewisse SEO-Maßnahmen getroffen, aber deine Conversion Rate ist jetzt nicht so, wie du es erwartet hast oder du hast keinen großen Bump oder dir wurde das so verkauft, als wäre es das Wundermittel, aber im Endeffekt hat sich nicht wirklich viel geändert.

Da werfen wir einen objektiven Blick auf die SEO-Welt.

Und deswegen freue ich mich, dass wir uns heute mit der Nele unterhalten, weil Nele ist SEO -Texterin und kennt sich wirklich sehr gut mit Content aus, mit SEO und alles, was damit verbunden ist.

Und hallo Nele, herzlich willkommen.

Könntest du dich bitte kurz in deinen eigenen Worten vorstellen, kurz erklären, welches Problem du für deine Kunden löst und das von deiner Seite kurz zusammenfassen? Ja, sehr gerne.

Einen wunderschönen guten Morgen.

Mein Name ist Nele.

Ich bin seit 2015, beschäftige ich mich mit Text Performance im Internet und habe mir meine Sporen sozusagen an verschiedenen Marketingagenturen verdient und habe hauptsächlich Content verfasst und bin jetzt seit zwei Jahren selbstständig als SEO-Texterin und Performance-Marketerin und habe tatsächlich in dieser Zeit extrem viel Neues gelernt über SEO, extrem viel gelernt über Content Performance, sodass wir jetzt eigentlich die Situation haben, dass ich jetzt zweieinhalb Jahre nach Gründung meiner Firma mein Daily Business sozusagen komplett anders mache, als ich es gemacht habe.

Als ich angefangen habe, wirklich rein als SEO-Texterin gearbeitet und ich war der Meinung, dass man mit guten Texten jedes Problem lösen kann.

Ja, jedenfalls jedes Problem, das mit Anfragengenerierung, mit Lead-Generierung, mit Conversions zu tun hat.

Und mittlerweile weiß ich einfach, dass das in der Praxis nicht stimmt, also auch nicht mehr der Fall ist.

Ja, die SEO-Welt hat sich einfach ganz, ganz stark verändert in den letzten Jahren.

Und das, was ich heute hauptsächlich mache für meine Kundinnen und Kunden, ist, dass wir eine kompakte Online-Marketing-Lösung machen, die sowohl SEO, also Suchmaschinen-Optimierung, als auch SEA, Suchmaschinen-Werbung beinhaltet, weil einfach klassisches SEO, so wie man es vor zehn Jahren gemacht hat, einfach für Lead-Generierung aus meiner Sicht nicht mehr funktioniert.

Ja, weil wo wir unseren Vorbereitungs-Call gehabt haben, da hast du mir dann das so beschrieben, dass das SEO, das Wundermittel für alles, irgendwie so kommuniziert wird, als wäre es das Wundermittel für alles.

Das hat mich irgendwie so dann inspiriert, die Episode ein bisschen in die Richtung zu leiten, weil es nicht so oft kommuniziert wird.

Also oft wird eben verkommuniziert, dass, hey, mach SEO, dann hast du höhere Conversions, oder mach das, oder mach das, oder mach das, und dann ist das halt ein dauerhafter Erfolg.

Aber wie siehst du das von deiner Seite, wenn wir uns als erstes mit dem Thema befassen, dass SEO nicht das Wundermittel für alles ist? Was ist da aktuell, ich sage jetzt mal, problematisch am Markt? Und was hast du für dich selbst mitgenommen, wo du das einfach von einer anderen Perspektive siehst? Also ich glaube, das Problem ist häufig, dass eben nur eine Seite von SEO kommuniziert wird.

Also vielfach wird SEO einfach verkauft als kostenloser Traffic, was es auf der Oberfläche ja tatsächlich auch ist, weil wir bei Google zum Beispiel oder generellen Suchmaschinen unterscheiden zwischen organischer Traffic, also dass die Suchmaschine halt Ergebnisse organisch rankt, ohne dass wir dafür bezahlen, und paid Traffic.

So gesehen ist natürlich SEO-Content, dafür, dass man dafür ja nicht bezahlt, also man schaltet ja keine Anzeigen, kostenlos.

Das Problem ist allerdings, dass, um organischen Traffic aufzubauen, also um organisch wirklich so gute Rankings zu haben, dass man dann auch Website-Besucher auf die Seite bekommt, muss man extrem guten Content haben und man muss extrem viel Content haben.

So, und das kostet einfach sehr, sehr viel Budget.

Das kostet sehr viel Budget in der initialen Erstellung des Contents.

Es kostet aber auch sehr viel Budget in der Pflege.

Und ich glaube, das ist sozusagen der Knackpunkt, an dem sich einfach in den letzten Jahren ganz, ganz viel verändert hat.

Weil vor zehn Jahren ungefähr hat noch nicht jedes Unternehmen SEO gemacht, noch nicht jedes Unternehmen in SEO investiert.

Das hieß dann, dass man, wenn man wirklich gut schreiben konnte und wenn man sich eben mit Suchmaschinenoptimierung ausgekannt hat, dass man relativ schnell wirklich gut ranken konnte für wichtige Suchbegriffe.

Und damals war es auch noch so, dass Google einfach noch ganz anders funktioniert hat.

Also da hat man zum Beispiel einfach nur das relevante Keyword an wichtigen Stellen in den Text gesetzt.

Ja, heutzutage würden wir das Keyword-Stuffing nennen, wo man einfach ganz oft das Keyword reinquetscht.

Und Google hat gedacht, oh super, das steht 25 Mal im Text, das muss total relevant sein.

Ja, und dann warst du auf Position 1. Und so funktioniert einfach Suchmaschinenoptimierung heute eben nicht mehr.

Also einmal haben wir das Problem, dass so gut wie jedes Unternehmen SEO investiert.

Das heißt, du hast extrem große Konkurrenz, wenn die Leute dann eben auch wirklich Agenturen beauftragen, die es gut können.

Dann haben wir das Problem, dass es in den Suchergebnisseiten sowieso auch immer enger wird.

Ja, also du hast eigentlich für wichtige Keywords, wenn du die googelst, hast du oben vier Google Ads, unten nochmal zwei oder drei Google Ads.

Häufig hast du dann auch anderen Featured Content, Featured Snippets oder Knowledge Graph oder sonst was.

Und das heißt, wenn man sich diese Suchergebnisseite vorstellt, die organischen Ergebnisse fangen erst irgendwo in der Mitte an.

Ja, also das ist schon mal eine relativ eingeschränkte Sichtbarkeit, wenn wir das mit vor zehn Jahren vergleichen.

Genau, also wir haben einfach heute das Problem, dass die meisten Unternehmen in SEO investieren.

Das heißt, wir haben sowieso schon mal eine massive Konkurrenz.

Ja, in der Regel ist das auch so, dass gute Positionen verteidigt werden müssen.

Das heißt, wenn ich jetzt einmal auf Position 1 bin für meine wichtigen Keywords, heißt das nicht, dass ich nächste Woche auch noch auf Position 1 bin.

Denn erstens probiert Google halt ganz viel durch und zweitens investieren die anderen eben auch in SEO.

Das heißt, deren SEOler sitzt da auch und versucht, eben die wichtigen Positionen für seine Kunden wiederzubekommen.

Was außerdem häufig außer Acht gelassen wird, SEO bedeutet eigentlich nur, dass die Inhalte bei Google sehr, sehr weit oben ranken.

Das bedeutet ja aber noch nicht, dass die Leute, die dann auf die Webseite gehen, auch wirklich kaufen oder eine Anfrage stellen, je nachdem ja, ob man jetzt einen Online-Shop betreibt oder ob man eine Dienstleistung verkauft.

Und da kommen wir eigentlich schon mehr, mehr in das Metier von eben Performance-Textern oder Werbe-Textern, die einfach wirklich Texte so schreiben, dass die Leute auch zum Kauf animiert werden.

Und das ist tatsächlich nochmal was anderes, als einfach nur Texte so zu schreiben, dass Google sie gut findet.

Kurze Unterbrechung in eigener Sache, deswegen das Hemd.

Und zwar geht es um die WordPress-Community -Gruppe.

Wir haben jetzt eine Community-Gruppe auf Discord und dort kannst du Antworten auf deine WordPress -Fragen finden.

Du bekommst konstruktives Feedback zu deinen WordPress-Projekten und es gibt regelmäßige Sprechstunden, die ich dort posten werde.

Dort kannst du live deine Fragen stellen oder einfach teilnehmen und zuhören, welche Fragen andere Teilnehmer haben.

Dort werden teilweise auch Podcast-Gäste sein, andere Experten aus der WordPress-Branche.

Also da wirst du wirklich cooles Feedback bekommen und coole Antworten auf deine Fragen.

Und das alles ist kostenlos.

Das Einzige, was du machen musst, du musst unten auf den Link klicken.

Dort kommst du zu der Seite, wo du dich anmelden kannst und dann bekommst du die gesamte Anleitung, wie du in der Community-Gruppe beitreten kannst.

Und jetzt geht's weiter mit dem Video.

Vor einigen Episoden, da haben wir mit Sebastian Vohasker geredet über SEO.

Du wirst uns wahrscheinlich von Online-Content weiterkennen, weil er sehr präsent ist.

Und da hat er mir das vermittelt, dass SEO die Aufgabe hat, ein bestehendes Interesse zu bündeln.

Also im Internet haben die Leute ein bestimmtes Interesse und da einfach dieses Interesse, welches schon existiert, dass man dieses bündelt und wenn es das Ziel ist, den Traffic zu generieren auf der Webseite, dann eben auf die Webseite weiterlädt.

Aber ob dann eine Conversion stattfindet, ob dann es zu einem Verkauf passiert, wenn das eine Conversion ist oder Kontaktanfrage, wenn das eine Conversion ist, das ist dann wiederum auch ein Teil davon oder ein Großteil davon abhängig, wie ist die Webseite aufgebaut.

Ist das eben, so wie du es vorher angesprochen hast, ist das dafür optimiert, dass ein Verkauf passiert oder dass eine Kontaktanfrage passiert für die Menschen, weil im Endeffekt wollen wir ja mit Menschen zusammenarbeiten und nicht mit Maschinen.

Und das, was ich noch nebenbei erwähnen wollte, falls das jetzt gleich zu sehr, dass du das Gefühl hast als Zuschauer oder Zuschauerin, dass wir jetzt CEO jetzt mega pushen, wir wollen das jetzt nicht jedem irgendwie auftrinken, dass, hey, du musst CEO machen, anders bist du nicht erfolgreich.

Wenn du eine andere Businessstrategie hast, wo CEO vielleicht nicht notwendig ist oder wo CEO nicht die richtige Lösung ist, dann wollen wir nicht das vermitteln, dass jedes Unternehmen muss CEO betreiben, weil sonst ohne den geht es gar nicht, sondern das ist halt immer eine individuelle Entscheidung.

Aber wenn du dann zu dem Punkt kommst und dich entscheidest, hey, CEO ist sinnvoll, ich will das versuchen, ich will das machen, dann wollen wir eben so einen objektiven Blick geben, wie man das gut angehen kann, damit man auch realistische Erwartungen haben kann, was CEO in dem Fall bringen kann.

Also wir wollen das jetzt nicht so pushen, dass jeder das machen muss, das ist so zwingend notwendig.

Es ist ein wichtiger Part, du kommst um CEO irgendwann nicht drumherum, aber wir wollen das jetzt auch irgendwie nicht forcieren.

Aber ich will da jetzt nicht für dich sprechen, du kannst gerne dann auch von deiner Seite deine Meinung äußern, aber das ist zumindest so mein Zugang zu dem Thema, welches wir jetzt gerade besprechen.

Also ich glaube, ich habe von daher eine relativ außergewöhnliche Perspektive auf SEO, weil ich halt extrem aus der Content-Welt komme.

Also ich merke es immer daran, wie sehr sich meine Perspektive von der normalen, sage ich mal, Perspektive unterscheidet, merke ich immer daran, wenn ich mit Neukunden spreche, dann kommt immer irgendwann der Punkt, wo die sagen, naja, aber Frau Nicolaisen, wo entsteht denn jetzt dieses SEO? Also nach dem Motto, wo ist jetzt dieser kleine Schalter, den ich im Backend auf der Webseite umlegen muss für SEO, damit meine Webseite dann nach oben kommt? Und was viele Leute halt nicht verstehen, was auch völlig klar ist, weil man sich dafür eben wirklich ausführlich damit beschäftigen muss, ist, dass das SEO zu einem wahnsinnig großen Teil contentabhängig ist, weil Suchmaschinen einfach textbasiert sind.

Das ist das Einzige, was sie an Input kriegen von der Webseite.

Nicht das Einzige, aber darauf kommen wir dann später noch zu sprechen.

Und die Suchmaschinen machen sich ein Bild und bewerten die Webseite nach den Inhalten, die auf dieser Webseite sind, nach den Texten.

Das heißt, Suchmaschinenoptimierung ist zu einem extrem großen Teil Content-Erstellung.

Das heißt, das Erste, worüber wir bei SEO reden, ist natürlich Suchvolumen.

Also wenn ich Texte erstelle, muss ich sie so erstellen, dass sie ein bestimmtes Suchvolumen, ein bestimmtes Interesse, das da ist, abfangen.

Das ist die klassische Definition von SEO-Text.

Ein SEO-Text wird für ein bestimmtes Keyword beziehungsweise für eine Mischung aus bestimmten Keywords geschrieben, damit alle Leute, die dieses Keyword googeln, halt auf diesen einen Text dann gehen.

Das wäre das Ideal.

Und wenn sie dann auf der Seite sind, kommen aber eben noch ganz viele andere Faktoren dazu.

Dann muss der Text natürlich sehr, sehr gut sein.

Also wenn die geklickt haben, erwarten die sich natürlich auch, dass sie sehr, sehr hochwertige Informationen bekommen, dass es gut geschrieben ist, dass es sich leicht lesen lässt.

Ja, es gibt immer noch Leute, die sich über Rechtschreibfehler ärgern oder über grammatikalische Fehler ärgern.

Ich zum Beispiel.

Und dann spielen aber noch ganz viele andere Sachen eine Rolle.

Ich informiere mich, und das ist alles schön und gut.

Aber ob ich dann wirklich eine Anfrage stelle, das hängt dann zum Beispiel auch davon ab, ob der Text wirklich so geschrieben ist, dass es dann mein Kaufinteresse weckt.

Was nicht unbedingt jetzt Domäne des SEO-Textes ist, da kommen dann auch wieder UX-Texte, Werbetexte ins Spiel, die eben wirklich die Worte so setzen können, dass Kaufinteresse geweckt wird.

Normalerweise sollte natürlich alles in einer Person vereint sein.

Das ist es aber im Normalfall nicht.

Dann ist die Frage, wie ist die Webseite aufgebaut? Wie sind Call-to-Action-Elemente positioniert? Das ist zum Beispiel ein Problem, wenn ich auf eine Webseite gehe und eine ellenlange Textwüste vor mir habe und nirgendwo irgendwie eine Möglichkeit sehe für Kontaktaufnahme oder für Jetzt-Anfragen oder wie auch immer, wenn meine Augen überhaupt keinen Punkt haben, wo sie einspringen können.

Das heißt, es ist auch wichtig, dass der Aufbau der Seite stimmt, dass das Design stimmt, dass es ansprechend ist, dass es nicht völlig überfrachtend ist, dass die Seite schlank bleibt, dass ich jetzt mich nicht durch fünf Ebenen klicken muss, bevor ich mir die Preise anschauen kann, oder bevor ich mich über den Dienstleister informieren kann oder so.

Also das fließt einfach alles mit rein und das fließt auch alles in die Bewertung durch Google mit rein.

Also einfach nur Texte rein auf Keywords zu schreiben ist ganz nett, bringt aber letzten Endes nichts, wenn die Leute dann auf die Seite kommen und sich nicht mehr zurechtfinden und keine Anfrage stellen.

Und das ist eben das Ding.

Also SEO ist einfach so wahnsinnig viel mehr, als nur das, was an der Oberfläche kommuniziert wird.

Und es ist eben nicht gleich Performance beziehungsweise nicht gleich Conversions.

Und ich glaube, dass das häufig nicht kommuniziert wird.

Also der Benefit, der häufig kommuniziert wird, ist halt, wir schaffen es, dein Traffic um, weiß ich nicht, 200 Prozent zu erhöhen, ja, innerhalb von, sagen wir mal, sechs Monaten.

Das bringt dir aber dem Unternehmen nichts, wenn dabei keine Anfragen und keine Neukundenanfragen herumkommen.

Ja, das ist, weil ich lese mich jetzt immer mehr in das Thema YouTuber an und da sehe ich oft sehr viele Parallelen.

Also wenn du es gesagt hast mit dem, hey, okay, wir erhöhen deinen Traffic, aber das bringt dir nichts, wenn die Webseite für den User oder für den, für das Ziel, welches du mit der Webseite erreichen willst, für die Conversion nicht optimiert ist, damit das auch gut für den User präsentiert wird und gut den Besucher dann durch die Webseite durchleitet, ist so ähnlich wie zum Beispiel, das haben, glaube ich, auch schon viele erleben können, wenn du auf ein Video klickst, weil es so clickbait-mäßig ein interessantes Thumbnail hat und interessanten Titel, dann hast du die hohen Erwartungen, hey, das ist jetzt mega cool, jetzt schaue ich dir ein interessantes Video und dann ist es voll die Enttäuschung, weil es einfach nicht, der Inhalt nicht dementspricht, was das Titelbild und der Titel an sich versprochen hat.

Und das ist ein bisschen so der Bezug, der mir so ein bisschen im Kopf jetzt aufgepoppt ist.

Und zusätzlich dazu, ich weiß nicht, wie sehr die Zuschauer dann im YouTubebereich dann informiert sind, wer da alles so von den Top-YouTubern sind, aber es gibt so einen Top-YouTuber, der heißt MrBeast zum Beispiel und da habe ich mir ein paar Interviews angeschaut und der beschreibt das, finde ich, ganz angenehm, also im Kontext jetzt vom Erstehen von guten Videos, aber ich glaube, das kann man auch eins zu eins auf Erstehen von Content für Webseiten übernehmen, dass viele Leute denken im Kontext vom Algorithmus, also auch bei Social Media, ich sollte das machen, weil das dem Algorithmus gefällt oder ich sollte die Seite so strukturieren, weil das dem Algorithmus gefällt, ich sollte diese Daten weiterschicken, weil das dem Algorithmus gefällt.

Aber wenn man dann zum Beispiel das Wort Algorithmus mit Publikum oder mit Menschen ersetzt, dann ist das, finde ich, eine extrem coole Strategie, weil dann überlegst du dir nicht, was gefällt der Maschine, sondern was gefällt den Menschen und dann sagst du, okay, ich sollte diesen Titel wählen, weil das gut für die Besucher ist, die das dann schauen werden und im Endeffekt ist ja, Google basiert ja auf dem, das Leute Google verwenden, weil dann haben die Einnahme von Werbung und so weiter und wenn du für Menschen optimierst, dann optimierst du schon von deiner Sicht auch automatisch für Google, weil die Menschen ja die Entity-Gruppe von Google sind und die wollen ja das beste Resultat für die Menschen liefern und deswegen finde ich, wenn man diesen Switch macht für den Algorithmus zu optimieren und umdenkt auch für Menschen zu optimieren, dann hat das auch extrem viele Benefits, wobei ich das jetzt nicht leichtreden will, also den technischen Part sollte man auch nicht vergessen, man sollte jetzt nicht einfach so ideologisch drauf losschreiben, sondern es gibt dann auch gewisse Regeln, wie bei jedem Spiel gibt es dann Regeln, die existieren, die man entweder befolgen kann oder nicht und dann gibt es Konsequenzen, je nachdem, wie man das Spiel spielt, aber diesen Ansatz, dass man eben das Wort Algorithmus mit Menschen ersetzt oder mit Publikum, fand ich eigentlich extrem cool.

So jetzt ein bisschen so ein Ausschreiber, aber wie siehst du das von deiner Perspektive, also das, was ich jetzt alles gesagt habe, hast du da deinen eigenen Zugang dazu oder hast du so einen ähnlichen Zugang zu dem Ganzen? Ja, es ist tatsächlich eine sehr interessante Frage, gerade für mich in Bezug auf meine Laufbahn, quasi wie ich da hingekommen bin, wo ich heute bin, denn ich habe eigentlich, also ich wollte nie was mit Marketing machen, ich habe Germanistik studiert und habe dann, wie man das halt so macht, neben dem Studium das einzige Talent, was ich hatte, nämlich das Schreiben benutzt, um irgendwie Geld zu verdienen und so bin ich in die Welt des Online -Textens gekommen und ich habe dann meinen ersten Job gehabt in einer relativ bekannten Marketingagentur hier in Österreich und da hatten wir einen SEO-Manager, der dann den ganzen Leuten, die da saßen und fleißig Texte getippt haben, halt irgendwie SEO beibringen musste.

Und der hat nämlich gesagt, und das war eben schon vor sieben Jahren, hat er gesagt, schreibt für den Menschen, schreibt nicht für die Maschine.

Habt wirklich den menschlichen User im Hinterkopf, haltet euch nicht zu sehr fest an den ganzen Regeln, also wenn man SEO googelt, also man kann sich tot recherchieren in dem Bereich, weil es einfach wahnsinnig viele Anleitungen, Checklisten, keine Ahnung, was gibt.

Naja, und ich habe mir halt gedacht, ach, naja, also so idealistisch ist das Ganze wahrscheinlich nicht und so perfekt läuft das wahrscheinlich auch nicht ab und hab dann halt, ja, hab einfach ganz, ganz viel geschrieben und hab dann tatsächlich festgestellt, dass die Texte, wo ich mich jetzt nicht sklavisch sozusagen ans SEO-Handbuch gehalten habe, sondern wo ich wirklich auch selber Interesse am Thema hatte und einfach wirklich einen lockerflockigen Text geschrieben habe, der gut zu konsumieren war, der gut zu lesen war, ja, wo die Leute einfach so durchgeflutscht sind, dass die unendlich viel besser performt haben, als Texte, wo man halt das kleine SEO -Handbuch danebenlegen kann und halt abhakeln kann, ja, Check, Check, Check.

Tatsächlich ist es so, also das ist auch schon etwas, was in der SEO-Welt mittlerweile relativ anerkannt ist.

Was ich aber selber lange nicht gewusst habe, ist, dass tatsächlich Google auch den Algorithmus explizit an menschlichen Usern testet.

Also immer, wenn Google eine Veränderung im Algorithmus plant, dann wird diese Veränderung als erstes den sogenannten Quality Ratern vorgelegt.

Also das sind echte Menschen, die halt überall auf der Welt sitzen und die eben Google verwenden und dann erst mal halt normal, ja, und die ausgespielten Ergebnisse bewerten nach bestimmten Richtlinien.

Das sind die Google Quality Rater Guidelines.

Die kann man auch im Internet sich anschauen.

Und dann wird testweise halt der neue Algorithmus eingespielt und dann bewerten sie die Suchergebnisse, die auf der Grundlage des neuen Algorithmus ausgespielt wurden und sagen halt, finde ich es besser, finde ich es schlechter, warum finde ich es besser, warum finde ich es schlechter.

Und das ist der Grund, warum der Algorithmus immer mehr an echtes menschliches Suchverhalten heranrückt.

Das ist das Ziel dahinter.

Und letzten Endes, du hast es sowieso auch schon gesagt, das Grundziel von Google ist es, dem User das allerbeste Ergebnis zu präsentieren.

Ja, das allerallerbeste.

Und das ist auch der Grund dafür, dass Google immer mehr auch dazu übergeht, qualitativ schlechten Content abzustrafen.

Ja, und damit ist jetzt nicht unbedingt gemeint, dass es, also auch nach dem Motto, es ist schlecht geschrieben oder es ist einfach irgendwie 0815 oder so, das gilt grundsätzlich auch als schlechter Content.

Was aber besonders stark abgestraft wird, ist falsche Information, ja, schlecht recherchierter Content, insbesondere in Branchen, die einfach, wo die Inhalte potenziell wirklich schwerwiegende Folgen haben können.

Also zum Beispiel Seiten, wo es um Gesundheit geht, Seiten, wo es um finanzielles Investment geht, wenn du, also Seiten, wo es wirklich auch um Leben und Tod geht.

Ja, also wenn du googelst irgendwie, weiß ich nicht, wie repariere ich meine Gastherme selber? Ja, solche Geschichten sind halt einfach Inhalte, die von Google extrem, extrem, extrem stark geprüft werden.

Und zwar wirklich auf Qualität, also auf Expertise.

Ja, wer ist das, der das schreibt? Was schreibt er? Wird er an irgendeiner anderen Stelle des Internets als Person identifiziert, die über solche Sachen schreiben darf? Und wenn dieser Check negativ ausfällt, wird die Webseite nicht mehr ausgespielt oder sie wird so weit hinten ausgespielt, irgendwie auf Seite 8 oder so, wo sich sowieso niemand mehr hinverirrt.

Ja, also lange Rede, kurzer Sinn.

Also ich bin absolut bei dir, was Contenterstellung für Menschen betrifft.

Ganz einfach, weil man das nicht mehr trennen kann.

Also vor zehn Jahren konnte man das noch trennen.

Da war wirklich, ja, ich quetsche meinen Fokuskürbel so und so oft da rein und ich setze es an den und den Stellen ein.

Und heute ist es einfach wirklich Content für den User.

Und das bedeutet aber nicht nur, dass jetzt mein Blogartikel, den ich jetzt schreibe, für den menschlichen Leser geschrieben sein muss.

Sondern das betrifft die komplette Webseite.

das betrifft, also ich als User gehe rein, lese den Blogartikel.

So, dann, welche anderen Inhalte sind verlinkt? Bekomme ich Zusatzinformation zur Verfügung gestellt? Zum Beispiel bei Webseiten mit relativ komplizierten Inhalten? Gibt es ein angeschlossenes Wiki, wo ich mal eben nachschlagen kann, was bedeutet das jetzt eigentlich? Sind Videos verlinkt auf der Seite? Wer ist der Autor der Seite? Ist das transparent? Kann ich die Credentials nachprüfen sozusagen? Welche anderen Informationen werden mir zur Verfügung gestellt? Wie ist die interne Verlinkung? Welche anderen Inhalte sind aufgebaut? Also Google schaut sich wirklich die komplette Webseite an und schaut, wie harmonieren die Inhalte miteinander? Welches Spektrum decken die ab? Also wir sprechen in dem Zusammenhang immer von holistischem Content Marketing, weil es einfach wirklich, also ja, es gibt das Phänomen, dass man mit einzelnen Beiträgen sehr, sehr gut ranken kann.

Auch tatsächlich ohne, dass jetzt die gesamte Webseite extrem gute Rankings hat.

Das ist aber sehr, sehr selten.

Normalerweise sind die Webseiten, die wirklich, wirklich gute Positionen belegen, Webseiten mit extrem gutem, extrem großem Content haben.

Und das ist genau das Problem, das häufig nicht kommuniziert wird.

Wenn ich als kleines Unternehmen zum Beispiel zu einer Agentur hingehe und sage, ich will SEO machen, weil ich neue Kundenanfragen generieren will oder weil ich meine Produkte verkaufen will, wie auch immer, dann sagt die Agentur, das ist super, wir machen jetzt SEO und wir bauen dir Content auf und dann läuft das von alleine.

Ja, also es wird schon noch mehr dazu gesagt, aber Baseline ist normalerweise, SEO ist super und das brauchst du auf jeden Fall.

Grundsätzlich stimmt das auch.

Was nur leider häufig nicht kommuniziert wird, ist, wie wahnsinnig viel Content das braucht und wie lange es dauert, das aufzubauen und wie viel Pflege hinterher reinfließen muss.

Denn es ist einfach nicht so, dass ich einmal Content aufbaue und das dann für Ewigkeiten läuft, sondern ich muss immer wieder nachschleifen, ich muss immer wieder neuen Content, ich muss immer wieder auf der einen Seite neuen Content, also neue Content Pieces generieren, also neue Blogartikel schreiben, neue Videos online stellen, wie auch immer.

Ich muss aber auch immer wieder in bestehenden Content reingehen und den refreshen und gucken, stimmt das eh noch alles, habe ich Broken Links drin, wie auch immer.

Also für die meisten Unternehmen, die wirklich mit reinem SEO ihre Kundenakquise betreiben wollen, bedeutet das eigentlich, dass sie einmal wahnsinnig viel Budget in die initiale Erstellung stecken müssen und dann eigentlich eine Vollzeitstelle im Unternehmen haben müssen für Leute, die sich nur darum kümmern, dass der Content aktuell bleibt.

Und wenn man das nämlich nicht macht, gerade in kompetitiven Branchen, hat man einfach keine Chance, so gut zu ranken, dass auch wirklich die Sichtbarkeit, die man braucht, da ist.

Ja, eben aufgrund der Tatsache, was wir vorhin schon besprochen haben, dass es so wahnsinnig eng geworden ist in den Suchergebnissen, dass man kämpfen muss gegen Google Ads, gegen Featured Content jeder Art.

Für die meisten Suchanfragen werden auch mittlerweile Videos über YouTube, also Videos von YouTube noch in den Google Service eingespielt, weil einfach ganz häufig Videocontent mittlerweile Dinge besser erklärt oder besser beantwortet als ellenlange Blogartikel.

Darf man auch nicht vergessen.

Ja, also da ist einfach, da steckt wahnsinnig, es ist wie der Eisberg, an der Spitze siehst du, oh toll, kostenloser Traffic und dann guckst du runter und denkst, oh mein Gott.

Also es ist extrem, extrem kostspielig, extrem zeitaufwendig.

Es ist super, wenn man das investieren kann.

Also ich bin nach wie vor extrem großer Fan von SEO.

Nur das Problem ist halt, also gerade für meine hauptsächliche Kunden, ja, also Solo-Selbstständige und kleine oder mittelständische Unternehmen, ist es häufig budgetärer Overkill, sagen wir es mal so.

Ja und vor allem, wenn du dir vorstellst, wenn du dann mit den Bigplayern mitspielen willst, wie, keine Ahnung, du magst deine Autovermietung gründen und dann ist er vielleicht ein direkter Competitor von dir, siehst, oder du magst Kleidung online verkaufen und dann ist dein Konkurrent Zalando, die haben ja teilweise ein SEO-Content-Team oder allgemein ein Content-Team von, ich weiß nicht, 40, 60, 100 Leuten aufwärts.

Und wenn du da alleine mithalten willst, dann ist es physisch recht unmöglich, so einen Output zu liefern oder das alles immer zu überprüfen, am aktuellen Stand zu bleiben, wie eben so ein großes Unternehmen, welches schon so viele Ressourcen hat.

Und was ich auch mega wichtig finde, ist, dass die auch den Markt kennengelernt haben.

Also jeder Markt, der tickt auch ein bisschen anders.

Und manche Leute oder manche Markts, zum Beispiel, da sagen die Leute, hey, ich will nur Kurzartikel haben oder manche, ich will eben so Dokumente zum Downloaden haben, die ich mir dann nachlesen kann, wenn es irgendwelche wissenschaftliche Papers sind, weil sie sich halt so genau über dieses Thema informieren wollen.

Und dann mal so diesen Kontext zu finden im Markt, ist, finde ich, mega schwierig, weil da muss man ein bisschen herumprobieren und mal zu checken, wie der Markt tickt.

Und das ist irgendwie das Schwierige, wenn du jetzt, wenn wir jetzt zum Beispiel zu dem Punkt kommen, dass, okay, du gehst zu einer Agentur und die Agentur gibt dir ein Angebot oder du gehst zu einem Freelancer oder zu einer selbstständigen Person und du bekommst ein Angebot für SEO.

Und die Person oder die Agentur, die kennt höchstwahrscheinlich deinen Markt noch nicht wirklich.

Also die kennen sich zwar schon extrem gut aus mit dem, was sie machen, aber der Kontext zu dem Markt fehlt ein bisschen.

Und wie gehst du das immer an? Weil klar, es gibt Best Practices, es gibt so das, was auf jeden Fall universell ist, aber damit man dann wirklich rausstechen kann und damit man für den Menschen optimieren kann und für den Menschen schreiben kann, muss man ja auch den Menschen auch wirklich gut kennen, für den man schreibt.

Weil sonst ist es einfach zum Beispiel eine generische Blockstruktur, vielleicht hört der Markt lieber, vielleicht liest er oder schaut gerne Videos und wie kann man da am besten herausfinden oder welche Details kann man überhaupt achten, damit man das sukzessive herausfindet und dann mit jedem Blogartikel zum Beispiel den eigenen Content verbessert, der mehr auf den Markt zugeschnitten ist und dass man nicht nach einem Rezept vorgeht.

Das sind die Best Practices, wenn du das machst, dann wirst du erfolgreich sein.

Obwohl das ja manchmal ein schlechter Ratschlag ist, wenn es jetzt ein extrem exotischer Markt ist, der einfach komplett anders tickt.

Also ich glaube, mit Best Practices muss man im SEO-Bereich ganz, ganz vorsichtig sein, weil extrem viel einfach wirklich davon abhängt, wie die Konkurrenzsituation ist, wie übersättigt der Markt möglicherweise schon ist.

Da gibt es zwei Sachen, die ich dazu gerne sagen würde.

Das eine ist, also und vielleicht mal so vorweg, also ich glaube, dass jede Agentur, also jede Marketingagentur, die Neukunden hat, sich schon auch sehr gut einarbeitet in den Markt und in das Produkt oder die Dienstleistung oder wie auch immer.

Sonst könnten sie ihre Leistung nicht verkaufen.

Es gibt halt zwei Wege, daran zu gehen.

Also manche Agenturen machen es so, dass sie eben trotzdem eine reine SEO-Strategie oder eine hauptsächliche SEO-Strategie verkaufen.

Und dann zum Beispiel, was tatsächlich häufig gängige Praxis ist, die Inhalte nicht selbst produzieren, weil das einfach, ja, also wenn man da hochwertige Inhalte produzieren will, dauert das extrem lange und ist eben, wie schon gesagt, ein sehr hoher Kostenaufwand.

Viele Agenturen kaufen Texte zu.

Und das ist von daher ein Problem, weil das dann eben, dann wird der Auftrag der Textproduktion ausgelagert an Texteagenturen, Texteplattformen, wie auch immer.

Jetzt neuerdings möglicherweise wird es Chelsea Dupie überlassen, die Texte zu schreiben.

Und da muss man sich einfach darüber im Klaren sein, dass das keine Texte sind, die wirklich die Ergebnisse bringen, die man sich wünscht.

Ja, das sind 0815-Texte, die, also bei Texteplattformen zum Beispiel, muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Menschen, die da sitzen, für einen Text, den die Agentur dann eben auch nochmal für 300, 400 Euro weiterverkauft, 13 Euro kriegen, ja, für einen 1000-Wörter-Text oder so.

Also man kann sich vorstellen, was das qualitativ bedeutet.

Die haben natürlich keine Zeit, sich in den Markt einzuarbeiten.

Die haben keine Zeit, sich in die Dienstleistung einzuarbeiten.

Aber das ist halt, ja, so wird einfach viel gearbeitet, ja, weil es eben quasi ein Überangebot gibt an Textproduktion.

Insbesondere jetzt natürlich mit AI wird es natürlich noch eine Ecke schärfer am Markt.

So, also auf diese Weise kann man durchaus auch einen großen Content-Bereich aufbauen.

Die Frage ist dann halt immer, ob es funktioniert, ja.

Wie ich normalerweise rangehe, ist, dass ich erstmal wirklich die Positionierung ganz klar ausarbeite.

Und das meint halt jetzt nicht unbedingt, dass wir Bayer-Personas erstellen oder wie auch immer, ja, das wäre Zielgruppen-Recherche.

Positionierung wirklich, also Online-Positionierung heißt halt wirklich, wie ist die Konkurrenzsituation, ja, welche Keywords wünscht sich der Kunde und welche Keywords sind realistisch.

Und erfahrungsgemäß haben wir da keine Deckungsgleichheit.

Also normalerweise kommen meine Kunden zu mir und sagen, ich möchte für das und für das und für das gefunden werden.

Ich sage, geht leider nicht, weil einfach das schon so extrem besetzt ist, dass ich sagen müsste, okay, wir müssen jetzt erstmal ein Jahr lang Content aufbauen, wenn es wirklich rein über SEO gehen soll.

Und dann können wir irgendwann drüber reden.

Und ja, die Zeit und das Budget ist für die meisten Leute nicht da.

Das heißt, ich schaue mir an, was genau macht mein Kunde denn eigentlich, ja.

Was ist der USP, ja, was hebt ihn von anderen Leuten ab? Und das checke ich dann eben gegen mit dem Suchvolumen, das es gibt.

Das bedeutet häufig, dass nach dieser ganzen Arbeit eine ganz, ganz spitze Positionierung besteht.

Also wenn ich zum Beispiel jemanden habe, der ranken will als Kinder- und Jugendcoach zum Beispiel.

Es ist wahnsinnig schwierig, da gute Rankings zu haben, weil einfach, ja, alle Leute, die in dem Bereich sind, für dieses Keyword ranken wollen.

Also schaue ich mir an, wo könnte da eine Spezialisierung sein? Wo ist besonders viel Suchvolumen? Ist das etwas, womit sich mein Kunde auch identifizieren kann, ja? Das heißt dann letzten Endes, dass wir Content schreiben für Keywords, die ein bisschen weniger Suchvolumen haben, ja.

Also wir sprechen jetzt hier also für Kinder- und Jugendcoaching, Hausnummer 2000 Leute suchen danach im Monat.

Und wir gehen dann eben auf eine ganz starke Spezialisierung, zum Beispiel Transgender-Coaching, ja.

Wonach in Wien nur 30, 40 Leute im Monat suchen zum Beispiel, so.

Und wenn wir aber den Content explizit darauf zuschneiden, dann haben wir diese 30 oder 40 Leute auf der Webseite, ja.

Und wenn die Webseite dann noch gut aufgebaut ist und entsprechend die CTAs platziert sind, dann kommen da eben 5, 6, 7 Anfragenden auch zustande.

Ja, das ist das, was ich mache.

Ich versuche gar nicht erst meine Kundinnen und Kunden für Keywords zu positionieren, die wir niemals kriegen werden.

Und das Zweite, was ich mache bei Keywords, wo einfach im SEO-Bereich die Konkurrenz zu stark ist, empfehle ich Google Ads.

Weil das einfach eine Möglichkeit ist, auch mit relativ geringem Content Suchanfragen abzufangen und also Interesse abzufangen und Anfragen zu generieren, ohne dass man jetzt einen riesengroßen Content-Bereich haben muss.

Das sind dann, also bei den Keywords unterscheidet man normalerweise, also es gibt hunderte Arten von Keywords.

Die beiden großen Gruppen, über die man normalerweise im SEO-Bereich redet, sind informationell und transaktional.

Und die Transaktionalen sind die, wo ich schon extrem dicht an der Conversion bin.

Wenn ich zum Beispiel mir einen Kaminofen einbauen lassen will, wäre ein transaktionales Keyword Kaminofen einbauen lassen Wien, zum Beispiel.

Und das ist ein Keyword, das man über SEO, also über reine Suchmaschinenoptimierung, niemals besetzen wird.

Das ist fast unmöglich.

Es sei denn, man hat halt schon einen sehr, sehr guten Stand bei Google, was aber eben kleinere Unternehmen in der Regel nicht haben.

Das wäre zum Beispiel ein Keyword, das natürlich sehr wichtig wäre für den Kunden und das ich dann über Google Ads abdecken würde.

Dass man also Keywords, für die man noch Rankings bekommen kann, von der Positionierung her so spitz macht, dass man sie organisch bekommt und Keywords, bei denen das nicht möglich ist, eben über Google Ads dann reinholt.

Das ist eine Mischung, die normalerweise sehr, sehr gut funktioniert.

Vor allem, wenn man von Anfang an beides zusammen plant, weil ich dann normalerweise wirklich die Seiten gezielt schreibe für diese Intention, also wirklich gezielt, um die Leute zu bedienen, die genau das wissen wollen, was in einer sehr, sehr guten Conversion Rate am letzten Ende resultiert.

Was auch wiederum dann bedeutet, dass man für den Klick in Google Ads weniger zahlen muss, weil einfach eine sehr, sehr hohe Deckungsgleichheit da ist zwischen dem, was der Mensch gesucht hat und dem, was er auf der Seite vorfindet.

Das ist der CPC, also das, was ich an Geld zahlen muss für den Klick, orientiert sich halt daran, wie gut die Leute mit der Zielseite interagieren.

Und viele Leute machen den Fehler, dass sie zum Beispiel Google Ads einfach alle auf die Startseite lenken und sich nicht anschauen explizit, was will der Mensch eigentlich, wenn er das oder das googelt? Und er will in den seltensten Fällen auf der Startseite landen.

Und das ist der Grund, warum Google Ads für viele wirklich nicht funktionieren und wahnsinnig viel Budget verbrannt wird, weil dieses Content -Mapping oder dieses Inhalts-Mapping zwischen dem, was ich google und dem, was ich sehen will und dem, was ich bekomme, in den meisten Fällen einfach vernachlässigt wird.

Das ist so ein breites Thema und da gibt es so viele Themen, wo ich gerne anknüpfen würde.

Aber wir haben da leider nicht die Zeit, um an jedes Thema anzuknüpfen.

Was ich gerne noch eingehen würde, weil das ist so, vielleicht auch für mich jetzt persönlich, weil ich mir selbst darüber jetzt ein paar Gedanken gemacht habe und mich würde es gerne interessieren, wie du das siehst, weil je mehr Content ich jetzt produziere, zum Beispiel mit den YouTube-Videos oder mit Tutorials, also ich rede dann immer mehr vom Video-Format, weil ich mehr Videos produziere als Texte schreibe, also Texte mache ich so viele Rechtschreibfehler, dass du wahrscheinlich gleich Kopfschmerzen bekommen würdest, wenn du das siehst.

Deswegen lasse ich da lieber meine Finger weg.

Aber da komme ich halt immer mehr zu dem Punkt, dass, okay, du kannst dann wieder laufend Content produzieren und dann bekommst du dann auch irgendwann noch den organischen Traffic, wenn auch das Interesse da ist am Markt und die Leute danach suchen und du deinen Content so positionierst, dass er auch gefunden wird.

Und wenn das dann auch interessanter Content ist, wo die Leute das auch, in dem Fall das Video zu Ende schauen, dann beginnt das halt immer höher in diesen YouTube-Algorithmus zu ranken.

Also ich gehe mal davon aus, dadurch, dass YouTube von Google aufgekauft wurde, dass die ähnliche Philosophien haben in Bezug auf, wir wollen einfach das beste Ergebnis dem User geben.

Aber was ich immer mehr merke, das fließt dann vielleicht auch ein bisschen so in diese Business-Thematik oder Business -Strategie und so weiter, aber auch in Richtung Content, weil ich tendiere dann immer mehr oder mache mir immer mehr Gedanken zu dem Thema Brand.

Dass wenn man jetzt zum Beispiel Artikel produziert, die neue Kunden ansehen sollten, dann finde ich das extrem cool, weil dann kann man neue Leads generieren und so den Umsatz steigern zum Beispiel, wenn das das Ziel ist.

Aber ich glaube, wo sich viele Leute dann auch keine Gedanken machen, oder das sehe ich zum Beispiel bei vielen Kunden, die ich von der technischen Seite betreue, da mache ich nicht die Content-Strategie, sondern da betreue ich die Kunden eher von der technischen Seite, um zum Beispiel irgendwelche Feature-Requests umzusetzen.

Aber was ich da bemerkt habe, sie konzentrieren sich mega stark auf neue Kunden generieren und einfach den Content-Fokus, um eine Conversion zu erzielen, aber weniger auf, ich sage jetzt mal, Fans aufzubauen von der Marke oder da wirklich so ein eigenes Ökosystem aufzubauen, wo die Leute dann auch bleiben, weil im YouTube-Bereich gibt es oft diesen Vergleich oder dieser Sprichwort, die Leute kommen wegen dem Thumbnail und dem Titel, aber die bleiben wegen der Community oder die bleiben wegen der Person, die die Videos präsentiert.

Und das ist von meiner Seite aus, wird das immer wichtiger sein, also das ist nur so eine Hypothese für die Zukunft, wie sich die Unternehmen auch später in Zukunft abheben können, weil die Marke wird, glaube ich, oder Brand wird das Entscheidende sein, wenn man das Thema, Chachapiti hast du vorher kurz erwähnt, und AI, wenn dann jetzt zum Beispiel Google AI einbindet, also ich sage jetzt mal zu 100%, oder vielleicht verwenden die Leute in Zukunft nicht mehr Google, sondern irgendeine andere Suchmaschine, würde ich das jetzt nicht mehr nennen, aber irgendein Tool, wo du irgendwas eingibst und mithilfe von AI kommst du zum Content, den du haben willst.

Dann ist es halt relativ sinnlos, zum Beispiel Hunderte von Artikeln zu produzieren, weil die dann eh nicht als Ergebnisse gelistet werden.

Es wird dann einfach eine Summe von Content aus dem Internet genommen und das wird dann an die künstliche Intelligenz oder an das Modell gefüttert und das Modell wird dann trainiert und dann ist das Modell in der Lage, Antworten zu liefern auf Basis von dem Content.

Aber das Einzelunternehmen hat dann ja nicht mehr so den Benefit von dem, dass sie halt wahnsinnig viel Content produzieren im Internet, weil die Suchergebnisse nicht einzeln aufgelistet werden.

Und meine Theorie, meine These, kann völlig falsch sein, deswegen mag ich das jetzt nicht verkaufen, weil ich sehe, das ist das Wundermittel oder das ist der Goldene Gral, sondern meine Hypothese ist, dass eben die Marke und das Brand immer wichtiger sein wird, wieso die Leute dann doch bei dir kaufen, weil es gibt dann nicht so diese Unterteilung im Internet zwischen verschiedenen Ergebnissen von verschiedenen Anbietern, sondern es gibt dann ein Ergebnis von allen Anbietern oder von einem unbekannten Anbieter und wie siehst du zum Beispiel, damit wir jetzt auf den Punkt kommen, das war jetzt ein bisschen ausgeholt, aber wie siehst du zum Beispiel, dass viele Unternehmen sich wirklich fokussieren drauf, Content zu produzieren, um eben das Interesse abzufangen oder ein bestehendes Interesse oder ein neues Interesse mit Hilfe von Ads zu generieren, aber das ist dann eher so getrimmt auf neue Anfragen von außen zu generieren nach innen.

Aber dieses Brand aufbauen oder die Community aufbauen oder wieso die Leute dann bei dem Unternehmen bleiben, das ist ja auch ein großer Teil davon, was du kommunizierst, was du anbietest und wie du mit dem Kunden dann interagierst, inwiefern spielt das eine Rolle? Ist es dann wichtig, dass du in deinem Content das schon bedenkst, wie kann ich dann am besten meine Marke aufbauen, wie kann ich die Leute in meine Community inkludieren, in mein Brand, damit das auch langfristig eine gute Relationship ist, also eine gute Beziehung ist mit dem Kunden oder sollte man da am Anfang das überhaupt nicht bedenken, sondern eher sich darauf fokussieren, ja, ich muss einmal zu den Leuten kommen und dann mache ich mir erst Gedanken, wie ich das weiter aufbauen kann oder wie ich eine Community aufbauen kann, wie ich eine Marke aufbauen kann.

Wie siehst du das ganze Thema von deiner Seite und was kann man beim Erstehen von Content schon bedenken, damit man auch diesen langfristigen Erfolg hat in Bezug auf Marke und wieso die Leute immer wieder zu mir kommen? Also da steckt jetzt sehr viel drin.

Ich starte einfach mal los mit dem, was mir jetzt spontan einfällt, beziehungsweise könntest du ja da rein nach abarbeiten.

Also das eine ist, es ist ganz witzig, dass du das gesagt hast, mit dem die Leute kommen für deinen Thumbnail und bleiben für deine Community oder wie auch immer oder für die Inhalte, weil ich nämlich immer sage, die Leute kommen für die Information und bleiben für die Expertise.

Und das ist eigentlich das Gleiche in Grün, weil es tatsächlich so ist, ja, natürlich, letzten Endes, wenn ich SEO betreibe, wenn ich Google Ads schalte, will ich Neukunden generieren.

Das ist glaube ich gerade für Unternehmen, die gerade erst anfangen, die gerade erst durchstarten, ist das natürlich, ja, man muss erstmal diese Hürde nehmen.

Ich persönlich bin extrem großer Fan davon, sich eine Stammkundschaft aufzubauen und wirklich einfach durch sehr, sehr gute Arbeit die Leute auch zu halten und einfach auch immer Neugeschäft zu generieren, was in der Regel der Fall ist, wenn man halt gut zusammenarbeitet.

Was aber glaube ich extrem wichtig ist, und das spielt eigentlich auch in alles rein, worüber wir schon gesprochen haben, bei der, quasi bei der Ersterstellung des Contents, dass man von Anfang an ein ganz, ganz starkes Unternehmensbild auch transportiert.

Und das ist einer der Gründe, warum die Überuns -Seite zum Beispiel eine der wichtigsten Seiten der ganzen Webseite ist, obwohl sie keinerlei Einfluss hat jetzt auf Rankings, also im Sinne von mehr Traffic generieren, weil man sie nicht auf ein bestimmtes Fokus -Keyword optimieren kann.

Aber wenn man sich mal so Heatmap-Auswertungen und so anschaut, die allermeisten, bei den allermeisten Leuten, die haben die initiale Einstiegsseite, über welchen Kanal sie jetzt auch immer gekommen sind, dann gehen sie auf die Überuns-Seite, wenn sie denn noch weitere Seiten anklicken.

Deshalb ist es extrem wichtig, dass man da wirklich ein ganz, ganz starkes Unternehmensbild erstellt, was auch einfach das Alleinstellungsmerkmal gut transportiert, weil das der erste Schritt ist dahingehend, nicht nur halt jetzt diesen einen Kauf oder diese eine Anfrage zu generieren, sondern die Leute eben dann auch dauerhaft zu halten.

Und grundsätzlich glaube ich tatsächlich, dass Unternehmen, die ein gutes Unternehmensbild haben und die sich gut präsentieren online, dass denen diese extreme Dichte in den Suchergebnissen und diese massive Konkurrenz, auch die massive AI-getriebene Konkurrenz in die Hände spielt.

Es ist ein bisschen wie mit dem Tindern, würde ich fast schon sagen, weil du einfach so wahnsinnig viel Auswahl hast und du kannst swipen und das ist noch besser, noch besser, noch besser.

Aber letzten Endes bleibt man nur bei einem oder bei einer, für eine gewisse Zeit jedenfalls.

Aber wenn es seit ein paar Jahren sind, ist das auch schon gut.

Und da geht es dann eben wieder um Qualität.

Da geht es dann nicht irgendwie um das riesige Versprechen oder um den schnellen Erfolg oder wie auch immer, sondern du verlässt dich auf das, was funktioniert hat.

Du verlässt dich auf das, was dich gut anfühlt.

Und das ist dann eben die Dienstleistung.

Aber es ist auch, weil du vorhin gefragt hast, was man bei der initialen Contentplanung zum Beispiel schon mitbedenken muss.

Was mir zum Beispiel auffällt, also ich habe jetzt ein immer noch sehr überschaubaren Content-Bereich mit ungefähr 60, 70 Content-Seiten, aber ich habe extrem viele Nutzer auf der Webseite, die immer wieder kommen.

Also die meinen Blog benutzen für ihre eigene Suchmaschinen-Optimierung und aus denen dann häufig eben auch Neukunden werden, weil sie eben bis zu einem gewissen Grad gekommen sind und dann feststellen, okay, das übersteigt jetzt irgendwie meine zeitlichen Kapazitäten oder ich möchte es doch lieber auslagern oder wie auch immer.

Aber ich bekomme, was mich extrem freut, häufig einfach Nachrichten, wo Leute mir einfach nur mitteilen, wie toll sie meinen Blog finden und dass sie dieses oder jenes Problem einfach nur mit meinem Blog gelöst haben, was dir ähnlich geht.

Also ich zum Beispiel habe schon diverse Probleme auf meiner eigenen Webseite mit deinen YouTube -Videos gelöst zum Beispiel.

Und das ist einfach ein wahnsinnig großes Kompliment und es heißt aber eben auch, dass du den Leuten im Kopf bleibst, weil man kann einfach sicher sein, dass wenn dieser Mensch, selbst wenn er selber jetzt vielleicht eine Dienstleistung nicht in Anspruch nimmt, aber wenn er mit jemandem redet, der in den Bereichen prüft, dass er sagt, ich kenne da jemanden und da bin ich voll überzeugt von, weil den Content benutze ich selber regelmäßig.

Schau da mal vorbei, guck dir das mal an.

Ja, im schlimmsten Fall hat man halt nur einen weiteren Website-Besucher gewonnen.

Im besten Fall hat man neuen Kunden gewonnen oder jemanden, der eben die Mundpropaganda auch weiterträgt.

Von daher, also ich sehe das mit diesen ganzen künstlichen Intelligenzen, ich sehe das alles gar nicht so problematisch, sondern ich glaube, dass sich einfach Qualität weiter durchsetzen wird und Kundenbindung weiter bezahlt machen wird und Investitionen in wirklich hochwertigen Content weiter bezahlt machen wird, auch wenn er vielleicht initial jetzt nicht zu einem Kauf führt, aber es ist auf jeden Fall, es ist trotzdem Bindung und es ist einfach ein Qualitätsmerkmal, was eben die Leute wahrnehmen und was sie dann eben auch weitertragen, wenn es sie beeindruckt hat.

Das letzte Thema, welches ich noch ansprechen würde, wäre auch im Kontext zu dem, was wir jetzt besprochen haben und zwar mit dem Interesse, welches man dann gebündelt hat auf der Webseite über SEO, dann finde ich, ist es immer auch eine gute Idee mit den Leuten in Kontakt zu bleiben, weil das ist ja auch so, dass es halt viel günstiger ist, einem bestehenden Kunden etwas zu verkaufen als einem neuen Kunden zu generieren, wenn da natürlich jetzt der Verkauf jetzt die Conversion ist auf der Webseite, falls das eine Kontaktanfrage ist, dann, wenn du jetzt zuhörst als Zuschauer, dann vergleich das bitte mit der Conversion, die du dir erzielen würdest auf der Webseite, aber wenn wir jetzt zum Beispiel eine Beziehung zu den Leuten aufbauen wollen, die unseren Content lesen, beim Bloggen habe ich ein bisschen so das Problem, ich meine, ich habe es noch nie ehrlicherweise so lange versucht, damit ich da irgendwelche Aussagen tätigen kann, aber da habe ich immer so das Problem, die Leute kommen, lesen sich den Artikel und danach verschwindest du wieder im Wir von dem ganzen Internet-Content.

Bei YouTube hast du den Vorteil, dass die Leute abonnieren können mit einem Button und dann bekommen die nicht immer, aber manchmal dann Notifications, wenn du neue Videos rausbringst.

Beim Bloggen ist das Äquivalent dazu, glaube ich, was mir als erstes in den Kopf schießt, eher so Newsletter und eine E-Mail-Liste, wo sich die Leute eintragen, was ich jetzt immer stärker dazu lerne, dass es halt mega wichtig ist, die Kontakte zu den Leuten zu haben, natürlich alles DSGVO-konform, wir wollen da jetzt nicht irgendwie was unterm Tisch mit Kontaktdaten jonglieren oder sowas, aber wenn das wirklich Leute sind, die sich für dich interessieren und jetzt, ich sage jetzt mal, auf YouTube auf den Abo-Button klicken, dann wollen die auch hin und wieder mal was von dir hören.

Beim Bloggen oder bei der Webseite ist dann eher das Problem, okay, wenn du das nicht hast, dann verschwinden die Leute die meisten wahrscheinlich wieder und durch Zufall finden die vielleicht einen Artikel von dir nochmal.

Da gibt es einerseits, glaube ich, die RSS -Feeds, damit die Leute immer wieder, wenn du einen neuen Blogartikel veröffentlichst, dann das auch mit dem eigenen RSS-Feed sehen, also so ein Newsfeed, wenn ich das so leicht beschreiben kann, aber andererseits dann auch den Newsletter und beim Newsletter, da keine Ahnung, da bekomme ich immer so ein wahnsinnig schlechtes Gefühl oder da sieht es mich innerlich so ein bisschen zahm, wenn die Leute einfach dabei stehen haben, abonniere meinen Newsletter.

Das ist dann so, die haben überhaupt keine Motivation, den Newsletter zu abonnieren, weil das ist irgendwie so, ja, gib mir 10 Euro.

Das ist so, okay, wieso solltest du das machen? Und da, wie kann man dann am besten auf der Webseite jetzt im Kontext Blog und auch die eigene Business-Webseite, wie kann man da am besten oder welche Methoden hast du für dich herausgefunden, dass man mit den Leuten in Kontakt bleibt, damit man jetzt nicht durch Zufall vielleicht die Person nochmal anspricht im Internet, sondern damit man, wenn das die Person natürlich will, auch mit der Person in Kontakt bleibt.

Was sind so die Best Practices oder was würdest du empfehlen, was man auf der eigenen Webseite implementieren kann? Es ist eine interessante Frage, also ich glaube, ein Newsletter macht tatsächlich nur dann Sinn, wenn dahinter wirklich ein Nutzungsversprechen steht, also wenn man wirklich, wenn man was anbieten kann, ja, weil ich persönlich habe noch nie ein Newsletter abonniert, einfach nur, weil der Knopf da war und normalerweise, also ich abonniere extrem selten Newsletter und wenn ich sie abonniere, dann abonniere ich sie wirklich nur, wenn ich denke, oh ja, das fände ich cool.

Also zum Beispiel ein Newsletter, den ich sehr regelmäßig lese, ist ein Newsletter, wo es um das kreative Schreiben geht, wo halt alle zwei Wochen so kleine Weisheitsnuggets geteilt werden mit der Newsletter-Community, ja, so Kniffs und Tricke für kreatives Schreiben, was einfach sehr konkret ist, was auch nicht zu lang ist, was man halt schnell konsumieren kann.

Newsletter, die halt einfach nur ausgeschickt werden zum Beispiel, um einen neuen Blogartikel anzukündigen, glaube ich, sind schwierig, haben glaube ich auch keine sehr hohe Öffnungsrate, weil im Normalfall so groß das Interesse dann eben doch nicht ist, insbesondere wenn man das dann einmal die Woche ausschickt oder so.

Also ich glaube sowieso, dass eine Frequenz von, also einmal die Woche, glaube ich, ist auch too much, aber ich bin keine Newsletter -Expertin, von daher kann ich jetzt nur aufgrund meiner eigenen Erfahrungen sprechen.

Grundsätzlich, ich weiß nicht, ob ich tatsächlich die richtige Adresse für die Frage bin, weil ich halt sehr stark arbeite mit der Devise, don't chase, get chosen.

Das heißt, ich bin gar nicht so großer Fan davon, jetzt permanent Kontakte anzuschreiben oder denen hinterherzulaufen oder zu sagen, ach willst du nicht doch nochmal über mein Angebot nachdenken, weil ich der Meinung bin, dass wenn man die Dienstleistung extrem gut beschreibt auf der Webseite, also wenn man Hunger macht auf die Dienstleistung und wenn man eine gute Sichtbarkeit hat, eine gute Präsenz, das bedeutet einmal, dass wenn ich nach Informationen suche, dass die Webseite permanent aufpoppt, aber auch dass sie über Google Ads halt aufpoppt.

Also es ist wirklich, je öfter du siehst, desto mehr brennt es sich halt irgendwie in deinen Kopf ein und du hast diesen Wiedererkennungswert.

Übrigens auch halt eine Frage, das wollte ich vorhin nämlich auch noch sagen, Google Ads ist halt nicht nur Neukundengewinnung, sondern ganz, ganz viel Brand Awareness einfach auch.

Einfach immer wieder die Marke ins Sichtfeld der Nutzer zu schubsen sozusagen.

Ist ein bisschen penetrant, aber es funktioniert.

Ja und also wie gesagt, ich glaube, dass grundsätzlich wenn echtes Interesse vorhanden ist, ja, dass es kommuniziert wird und ich bin keine große Freundin davon, irgendwelche kalten Kontakte zu reaktivieren oder so, weil nach meiner Erfahrung kommt da nicht so wahnsinnig viel daraus.

Ja, ich meinte das jetzt eher im Kontext, weil du vorher gesagt hast, ich glaube, das war so, dass die Leute kommen wegen dem Titel und bleiben wegen der Expertise.

Ja.

Also dass man die durch zum Beispiel den Newsletter noch mehr Expertise vermitteln kann.

Also jetzt nicht unbedingt mit dem Newsletter da gleich ein Angebot ausschicken und so, hey, willst du doch nicht kaufen oder willst du doch nicht das Angebot annehmen.

Ich habe noch dieses und jenes.

Ja, dass man einfach, wenn es eine Änderung gibt, wie zum Beispiel in der WordPress Welt, jetzt es kommt ein neues Update raus, welches Probleme verursacht, dann kann ich die Leute einfach informieren oder es gibt ein Security Bug, welches in einem sehr prominenten Plugin sich gezeigt hat.

Ja.

Und dass man da einfach den Leuten gleich vermittelt, informiert, hey, es ist gerade ein Problem relevant und so kannst du das lösen.

Und dann natürlich, es macht ja halt niemand ein Business umsonst, ein Business sollte ja gewinnbringend sein, aber am Ende dann auch immer eine Möglichkeit geben, zum Beispiel dich zu beauftragen oder damit die einfach dein Angebot annehmen können.

Aber in erster Linie, damit die Leute eben die Expertise von dir bekommen und dann, ob die dann auf dich zugehen oder nicht, da haben die ja noch immer die Entscheidung, die sie treffen können, ob das so ist oder nicht, aber dieses einfach so E-Mails ausschicken an eine E-Mail-Liste, um stur etwas zu verkaufen, da bin ich jetzt auch kein großer Fan davon, aber das zu kombinieren eben, so wie mit den Artikeln, die man auf dem eigenen Blog schreibt oder auf der eigenen Webseite, dann beginnt man ja auch nicht mit dem Angebot ganz am Anfang, sondern du gibst ja die Expertise her, den Value, wenn ich das Wort jetzt mal verwenden kann, weil das wird ja oft sehr, sehr oft verwendet in verschiedenen Kontexten, deswegen bin ich immer vorsichtig mit dem Wort, aber dass du erst am Ende, also dass du erst am Ende einfach deine Conversion, die du als C-Max präsentierst, und so ähnlich sehe ich das auch beim Newsletter, deswegen habe ich danach gefragt, wie wichtig ist es dann, laufend in Kontakt zu bleiben mit den Leuten, wenn die das natürlich wollen und sich für den Newsletter eintragen, mehr von deiner Expertise zu schöpfen, ist das eine gute Idee oder ist das eher so, dass es dann auch sehr individuell ist, dass man sich da eine Strategie überlegen sollte, welche für den Markt, wo du drinnen bist, am sinnvollsten wäre? Das auf jeden Fall, also ich glaube, dass wenn Leute sich, also wie gesagt, normalerweise muss ein sehr großer Anreiz da sein, um sich einzutragen, das heißt, man muss das dann aber auch liefern, und ich glaube, dass das ganz stark abhängig ist von der Dienstleistung, die man anbietet, also beispielsweise in meinem Fall, wenn ich in meinem Newsletter SEO-Tipps gebe, zum Beispiel, für die RY-Optimierung, dann ist das etwas, was sinnvoll ist und was die Leute auch wirklich anwenden können, oder wenn ich sage, oh mein Gott, Google hat ein Update ausgerollt und schaut euch bloß eure Statistiken an in den nächsten Wochen, weil es kann sein, dass eure ganzen Rankings im Keller sinken, das ist sicherlich sinnvoll, in deinem Fall halt, wenn du über irgendwelche Bugs informierst oder so, ja, ich glaube, dass das Vertrauen einfach auch nochmal massiv stärkt und natürlich auch deine Expertise nochmal ganz deutlich macht, aber man darf halt von einem Newsletter auch keine Wunder erwarten, und wenn ich jetzt in einer Branche bin, was weiß ich, Autovermietung oder so, müsste ich mir jetzt wirklich ganz stark den Kopf zerbrechen, was da ein interessanter Newsletter wäre.

Ein Beispiel für ein interessanter Newsletter, mein Steuerberater zum Beispiel hat jetzt neulich erst ein Newsletter gestartet, wo halt wirklich extrem wertvolle Infos einfach dazu sind, wie du als Selbstständiger zum Beispiel Steuern sparen kannst, ja, also was das da für Möglichkeiten gibt, worauf man achten muss und so.

Also solche Sachen, also die Leute wirklich anwenden können, das ist, glaube ich, extrem wichtig, aber ein Newsletter nur um das Newsletter willen, macht halt auf beiden Seiten keinen Spaß, und man darf auch nicht unterschätzen, glaube ich, wie viel Zeit da reinfließt, Newsletter wirklich zu planen und zu schreiben und auszuschicken, dann auch vorher zu testen und der ist GVO -konform zu implementieren und diese ganzen Sachen, ja, also es muss schon ne Kosten-Nutzen -Rechnung dann da sein.

Es ist ein bisschen so, wie alle Agenturen immer empfehlen, wenn man sich selbstständig macht, dass man auf einen Social Media Kanälen zum Beispiel präsent sein muss, ja, damit die Leute dich überall abonnieren können und das ist ne ganz nette Idee, ist aber halt auch erstens von Branche zu Branche super unterschiedlich, ob das überhaupt funktioniert und dann muss man selber halt auch entweder jemanden bezahlen, um diese Kanäle zu warten und zu pflegen und zu bespielen oder man muss halt selbst ne hohe Affinität und viel Zeit dafür haben.

Ja, also ich empfehle normalerweise, sich wirklich auf die Kanäle zu konzentrieren, die man wuppen kann sozusagen, ja, die man auch wirklich schafft mit der Zeit und mit der Expertise, die man hat und ja, und alles andere, also wie gesagt, ich bin selber nicht besonders Social Media affin und hat mein Business aber auch noch nicht geschadet.

Also ich glaube, da muss man immer ein bisschen die Kirche im Dorf lassen.

Mega cool, also sorry, dass wir jetzt ein bisschen so abgedriftet sind in das Newsletter-Thema, aus egoistischen Gründen wollte ich da ein bisschen deinen Blick auf das Ganze hören, damit ich dann Infos auch für mich irgendwie da rausholen kann aus dem Gespräch.

Jetzt nähern wir uns schon langsam dem Ende der Episode und da wollte ich dir gerne noch den Spotlight geben, wenn du eben den Leuten mal zu erzählen, was du machst.

Ich meine, die meisten werden jetzt wissen, was du machst, aber wenn du dann auch irgendeine Dienstleistung dann auch verkaufen willst oder dein Angebot präsentieren magst, dann wäre jetzt so der perfekte Zeitpunkt, um das in den Spotlight zu bringen.

Für Eigenwerbung, okay, alles klar, vielen Dank.

Ja, also ich glaube, ich kann das, was ich mache, ganz gut zusammenfassen mit, ich mache das, was funktioniert.

Das ist der Grund, warum ich mich immer mehr von SEO-Texteren zu Performance-Marketing bewegt habe, weil es mir persönlich extrem wichtig ist, dass ich sehe, dass die Maßnahmen, die ich setze, für meine Kundinnen und Kunden funktionieren, weil es ist einfach extrem deprimierend, auch für mich natürlich, wenn ich sehr viel Zeit in Content-Erstellung investiere und dann halt keine Ergebnisse sehe oder meine Kunden mir halt nicht erzählen, was ist das Ergebnis.

Das ist einer der Gründe, warum ich Performance -Marketing extrem schätze, weil es komplett zahlenbasiert ist.

Also ich kann wirklich sagen, das ist der theoretische Output, den wir kriegen können und ich sehe dann eben auch anhand meiner Analyse-Tools, was dann der tatsächliche Output ist.

Und ich glaube, dass das ganz, ganz wichtig ist für jedes Unternehmen, aber insbesondere halt für Unternehmen, die eben ein begrenztes Marketing-Budget nur zur Verfügung haben, dass man sich wirklich auf das konzentriert, wo der höchste Value, um dieses besetzte Wort nochmal zu verwenden, wirklich da ist.

Also wirklich, dass wir echte Ergebnisse haben.

Und das ist zum Beispiel auch der Grund, warum ich mittlerweile immer darauf hinweise, dass reine Suchmaschinen-Optimierung für die allermeisten Unternehmen nicht mehr den Wert bringt, den sie bräuchten.

Und solche Projekte halt auch wirklich nur noch auf ausdrücklichen Wunsch und nach der Aufklärung, dass es wahrscheinlich nicht das bringt, was sie sich erhoffen, durchführe, weil ich einfach selber extrem deprimierend finde, wenn am Ende nichts dabei rumkommt.

Und dann macht mir meine Arbeit auch keinen Spaß.

Also wie gesagt, ja, ich konzentriere mich mittlerweile, also ich mache eigentlich nur noch eine Sache, und das ist eben kombiniert SEO und SER.

Und wirklich einfach mit einer ganz extrem spitzen Positionierung, dass ich auch wirklich weiß, wir kommen dahin, wo wir hinwollen.

Wir erreichen die Ziele, die wir haben wollen.

Und alles andere, also ich habe gestartet mit einem ganzen Bauchladen von Sachen, die ich angeboten habe.

Und das mache ich alles nicht mehr, weil es einfach nicht funktioniert.

Also es werden alle Kontaktdaten unten verlinkt sein.

Das heißt, falls du die Nele anschreiben willst, besuchen willst auf der Webseite, es wird alles in der Beschreibung unten verlinkt sein.

Am Ende habe ich dann auch immer so zwei, drei Bullet-Fragen, die ich dir gerne stellen würde, damit dich die Leute auch ein bisschen besser kennenlernen können.

Erste Frage, also sag einfach das Erste, was dir in den Kopf schießt, damit das einfach schnell vorangeht mit den Bullet-Fragen.

SEO, Content Marketing, SER und alles, was du jetzt machst, gibt's nicht.

Was wäre dein Alternativberuf? Schriftstellerin.

Okay, also dass du eigene Bücher schreibst? Genau.

Oder, okay, in welche Richtung werden dann Bücher? Fantasy, das ist das, was ich immer machen wollte und wo mir alle immer gesagt haben, dass ich damit niemals was werden werde und deshalb bin ich im Marketing gelandet.

Verstehe, ja.

Also falls das mal dazu kommen sollte, bin ich schon sehr gespannt, was du dann produzieren wirst.

Dann können wir eine neue Podcast-Folge machen.

In der Fantasy-Welt von Nele.

Jetzt in Bezug auf WordPress, weil du arbeitest ja eigentlich auch sehr stark mit WordPress, was mir jetzt, was vielleicht in der Podcast -Episode nicht so runtergekommen ist, aber es ist ein sehr naheliegendes Tool, wenn du jetzt Webseiten und Webseiten optimieren magst, weil viele Webseiten eben mit WordPress aufgebaut sind.

Deswegen weiß ich, dass ich dir einfach so die Frage schenken kann.

Was ist das nervigste WordPress-Feature? Also ich glaube, das, was mich am meisten nervt, ist auch gleichzeitig das, was WordPress eigentlich so gut macht, nämlich die regelmäßigen Aktualisierungen.

Weil ich das jetzt auch schon relativ häufig erlebt habe, dass ich halt alles einfach durchaktualisiere und dann ist da auf einmal irgendwo was drin, irgendein Bug oder so und die ganze Seite ist weg.

Also das, was mir immer irgendwie einen halben Herzinfarkt beschert.

Also ich empfehle trotzdem immer noch all meinen Kunden auf WordPress umzusteigen, wenn sie irgendwo anders sind, weil es einfach auch aus SEO-Sicht das beste CMS ist, was es gibt, finde ich.

Weil man es einfach super schlank auch aufsetzen kann und einfach super schnell machen kann für SEO und man kann einfach auch alles selber machen, was ich wahnsinnig wichtig finde.

Auch wenn man zum Beispiel SEO auch ein Stück weit selber machen will.

Das ist dann halt sozusagen der technische Unterbau, den eine gut funktionierende Webseite eben auch natürlich braucht.

Aber ja, das ist so das.

Also ich muss mich jedes Mal wirklich dazu zwingen, diesen Aktualisierungsbutton zu drücken und bete zu allen Entitäten, die irgendwo rumschweben, dass kein Bug drin ist.

Ja, das verstehe ich.

Das ist nicht so gerade leicht die Situation, wenn dann irgendwas bei den Updates schief geht.

Das ist auch ein Grund, warum ich jedem einfach empfehlen würde, der seine Webseite selber macht, jemanden halt wie dich im Hintergrund zu haben, weil falls mal was schief läuft, dass man jemanden hat, der halt schnell auch eine Lösung findet oder überhaupt eine Lösung findet.

Weil erfahrungsgemäß versucht man das irgendwie dann zwei Tage lang selber und wir wissen alle, wer selbstständig ist, in zwei Tagen kann man verdammt viel andere Arbeit schaffen.

Und es lohnt sich nie aus meiner Erfahrung, da irgendwas selber zu machen.

Also nur als weiterführenden Tipp, holt euch bitte jemanden, der sich technisch mit Webseiten auskennt.

Am anderen Spektrum vielleicht, was war dein letzter Aha-Moment in WordPress, wo du überrascht warst und gesagt hast, boah, das kann WordPress auch? Also ich weiß gar nicht, ob ich so einen bestimmten Aha-Moment hatte.

Allerdings habe ich wahnsinnig viel Freude gehabt, als ich meine Webseite neu gebaut habe und das erste Mal Elementor ausprobiert habe.

Weil ich finde einfach, dass Elementor ein wahnsinnig mächtiges Tool ist.

Und ich meine, die Lernkurve war relativ steil.

Ich bin allerdings auch nicht so wahnsinnig begabt in solchen Sachen.

Aber ich glaube, dass ich nicht mal ansatzweise ausgeschöpft habe, was man damit alles machen kann.

Und ich bin trotzdem total begeistert.

Also zum Beispiel mein persönliches Lieblings -Feature sind die Global Snippets.

Also dass man das einmal definiert und dann einfach überall einfügen kann und halt auch global verändern kann.

Also mir persönlich spart das wahnsinnig viel Zeit, auch gerade beim Blogschreiben und so.

Ja, also kein Aha-Moment, aber eine tief empfundene Liebe zu Elementor.

Gibt es noch irgendeine finale Message, die du an die Zuschauer und Zuschauerinnen weitergeben möchtest? Ja, vielleicht in einem Satz.

Also ich habe jetzt SEO ziemlich viel gebasht, habe ich das Gefühl in unserem Gespräch.

Ich glaube, also SEO ist wahnsinnig wichtig, weil SEO halt nicht einfach nur ist, ich will bei Google irgendwie ranken, sondern heutzutage SEO, Suchmaschinenoptimierung, können wir übersetzen in extrem guter Website-Content.

Und das ist nach wie vor extrem, extrem wichtig.

Ich würde nur immer hinterfragen, wenn Schnellrankings oder viel Traffic und Conversions, wenn das alles in einen Topf geworfen wird und so, immer gerne hinterfragen und immer hinterfragen, was genau für Maßnahmen gesetzt werden, um diese Conversions und den Traffic zu erzielen.

Und vor allem, wenn wir über Agenturen reden zum Beispiel, immer fragen, wo der Content herkommt.

Immer fragen, ob der Inhouse produziert wird, von wem der produziert wird oder ob der zugekauft wird.

Und wenn er zugekauft wird, vielleicht nochmal eine Zweitmeinung einholen.

Vielen, vielen Dank.

Es waren einfach megacoole Themen heute und megacoole Infos, wo sicher viele Zuschauer und Zuschauerinnen davon provokieren werden, sich mit dem Thema mal zu beschäftigen.

Vielen Dank für deine Zeit, hat mich mega gefreut.

Ich danke auch.

Dann sehen wir uns dann hoffentlich bald, da oder dort, bei einer Konferenz oder live.

Jedenfalls.

Bis zum nächsten Mal.

Ich sag auch vielen Dank.

Tschüss.

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